Notariatskosten?

Antworten: 9
Name: stainless 18-12-2004 17:42
Notariatskosten?

Wie hoch waren bei euch bei der Hofübergabe die Notariatskosten? Wonach richtet sich die Höhe ? Sollte man etwas speziell beachten? Danke für eure Antworten !! Mfg Stainless
Name: binido antwortet um 18-12-2004 21:43 auf diesen Beitrag
Notariatskosten?
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ein Tipp vorher hingehen zum Notar und fragen was so ein Übergabevertrag kostet und natürlich fragen obs nicht billiger auch geht
(funktioniert manchmal)
oder was am billigsten ist wenn man jemand im Bekanntenkreis oder Freundeskreis hat die in den letzten Jahren einen Übergabevertrag gemacht haben fragen ob sie ihn herborgen und einfach abschreiben und ein paar sachen auf eigene Gegebenheiten abgleichen
und dann den Vertrag selber zu Gericht bringen (kostet dann nur Gerichtsgebühren bzw Eintragungsgebühren)
Mir ist aufgefallen die Notare nehmen auch immer die gleiche Vorlage den sie im PC gespeichert haben und ändern bzw fügen nur was dazu wenn Übergeber oder Übernehmer auf bestimmtes bestehen.
mfg binido


Name: pepesmeinung antwortet um 19-12-2004 07:34 auf diesen Beitrag
Notariatskosten?
> Die Sache mit dem Handeln bei den Kosten finde ich ok. Es ist nun einmal ein Geschäft wie jedes andere auch. Den Vorschlag, einfach einen anderen abzuschreiben und selbst bei Gericht eintragen zu lassen ist schlichtweg Blödsinn. Das ist dasselbe, als würde ich einen Stadtmenschen die Motorsäge in die Hand drücken und einen großen Baum fällen lassen. Könnte auch ganz schön ins Auge gehen.


Name: biolix antwortet um 19-12-2004 10:11 auf diesen Beitrag
Notariatskosten?
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hallo !


was ich noch von damals weiß, wird prozenturll vom Einheitswert sein honorar berechnet, aber handel dir es vorher aus bzw. frag wegen rabatt oder der kosten, trau dich..aber auch ob so was geht ;-))
weiters achte auf die "auszahlung" der vielleciht vorhandenen Geschwister bzw. klär vorweg alles mit deinen eltern ab ob sie sich noch z.b. einen acker als absicherung behalten möchten, unsere z.b. haben dann erst eine woche vor unterzeichnung damit rausgerückt..
lg biolix

Name: lassi antwortet um 19-12-2004 16:53 auf diesen Beitrag
Notariatskosten?
>
unbedingt fragen ob du auch etwas schwarz zahlen kannst - hat bei mir funktioniert

Name: binido antwortet um 19-12-2004 21:56 auf diesen Beitrag
Notariatskosten?
>
Naja auf die Idee mit dem Abschreiben bin ich gekommen, weill ich 2 Betriebe unabhängig voneinander übernomen hab, und da hab ich festgestellt beide Verträge gleichen sichs aufs haar, nur Namen sind andere und ein paar unterschiedliche Ausnahmen haben sich die jweilligen Übergeber reinschreiben lassen (aber das kann man sich so auch ausreden und reinschreiben (bei guten Einvernehmen)
Beide Betriebe hatten den gleichen Einheitswert bei meinen Heimbetrieb bin ich selber zum Notar gegangen Termin und Preis machen.
Beim anderen die Übergeber und das hat mir ein Drittel höhere Notariatskosten verursacht als beim Heimbetrieb.

Aber wenn man Geschwister zum auszahlen hat und die sollen dann eine weitere Erbverzichtserklärung abgeben, da herrscht Notariatspflicht

nochwas auch Rechtsanwälte machen Übergabsverträge

lg binido

Name: stb antwortet um 20-12-2004 09:51 auf diesen Beitrag
Notariatskosten?
> Es ist keineswegs so, dass der Vertrag von einem Notar gemacht werden muss.
Den Vertrag kann man auch selber machen oder zu einem Anwalt gehen.
Es gibt auch sonst zum Teil Leute die sich damit auskennen und "Nachbarschaftshilfe" leisten.

Jedenfalls sollte man wissen, dass schon ein paar Formkriterien zu beachten sind, aber ansonsten nicht allzu schwierig.

Ich habe meinen ersten Vertrag vor ein paar Jahren gemacht und seither schon ein paar andere (Grundstück für die Schwester, Kaufvertrag Wiese, etc.). Es ist wie bei allen Dingen, man wird mit der Übung besser und sicherer.

Wer selber nichts machen will oder kann, dem würde ich raten zumindest einen Anwalt und einen Notar zu fragen, was es kostet.
Im allgemeinen habe ich den Eindruck, dass die Notare teuerer sind als die Anwälte, was auch damit zusammenhängen kann, dass viele Leute glauben diese Verträge müsse ein Notar machen.


Name: martin1 antwortet um 20-12-2004 11:59 auf diesen Beitrag
Notariatskosten?
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Ich hab mir 1997 den Übergabsvertrag von einem Bekannten aufsetzen lassen. Mußte dann nur mehr zum Notar um den Vetrag beglaubigen zu lassen, kostete mich damals ca. ATS 2500.-. Wennst du dir den Vetrag vom Notar aufsetzen lässt dann wirds ums vielfache teurer weiss das von Bekannten.Wenn du keine möglichkeit hast den Vertrag ohne Notar oder Rechtsanwalt zu erstellen,dann würde ich vorher bei einigen nachfragen, die Preise sind sehr unterschiedlich.


Name: gadaffi antwortet um 26-12-2004 21:13 auf diesen Beitrag
Notariatskosten?
>
Hallo
Würde niemandem raten einen Übergabsvertrag selber zuschreiben.
Der Notar oder Rechtsanwalt kann dir eine Menge steuern sparen helfen!!
Mein Ü-Vertrag hat 2000 19000 Ös gekostet(EHW 170000 Ös)
Bei mehreren Notaren nachfragen, die haben nämlich ziemliche Narrenfreiheit
was den Preis betrifft!!


mfg Gadaffi

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