Strohmühle

Antworten: 6
Name: JDriver 10-02-2009 22:52 nach oben

Tagebuch
E-Mail an User
Strohmühle
Hallo alle zusammen!

Bin relativ neu hier im Forum, hab jedoch schon oft mitgelesen und bemerkt, dass Fragen ziemlich kompetent beantwortet wurden. So hätte ich auch ein kleines Anliegen.

Wir sind am überlegen uns eine Strohmühle (für den Zapfwellenbetrieb) zu zulegen, wissen jedoch noch nicht genau welche. Haben nur Rundballen bis 1,50m zu verarbeiten. Von den teagle-mühlen hab ich schon gehört, sind angeblich nicht so schlecht. Weiß jedoch nicht was sowas ca. kostet.? Welche Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen Mühlen (technisch und auch praktisch)?

Danke schon im Vorraus


Name: ANDERSgesehn antwortet um 10-02-2009 23:02 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
E-Mail an User
Strohmühle

frag da einmal nach!

http://www.landwirt.com/gebrauchtmaschinen/index.php?realm=detail&from=fmsearch&pos=19&id=490076&lang=de

lg
ANDERSgesehn.



Name: johndeere antwortet um 11-02-2009 12:17 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
E-Mail an User
Strohmühle
Hallo JDriver !

Weshalb nur eine Strohmühle ?
Wir haben in Gemeinschaft eine Gruber 2000 Zapfwellenstrohmühle. Die Staubentwicklung bei der Arbeit ist mitunter enorm. Es gäbe auch einen Zyklon, jedoch diesen nahm keiner mehr her, wegen der vermehrten Aufstellungsarbeit.
Wir haben auch eine Flachstrahldüse am Einzug welche Wasserbefeuchtung des Strohes bevor es zerrissen wird macht. Wirkung gegen Staub ist gut,-- aber die Arbeitsleistung ist wesentlich geringer, da Stroh feucht und nicht mehr so durch´s Sieb rieselt.

Seit einem Jahr verwenden wir ausschließlich zum Strohmalen unseren Biber 7 Hackschnitzelhacker.
Wir spritzen sogar das Stroh volles Rohr mit einem halb Zoll Schlauch vor dem Einzug an.
Die Leistung ist phänamonal ! Staubentwicklung fast keine ! Man brauch sogar den Hoftrak aufdass man die Machine nicht absäumt.
Ein 400 kg Ballen ist in ca. 1,5 min fix fertig "vermahlen" .
Die Strucktur des aufbereiteten Stroh`s ist draumhaft, zumal es keine Wuzelbildung wie bei der klassischen Strohmühle gibt.
Sondern eine optimale gemahlene und ganz kurz 1cm geschnittene Ware. also hälfte hälfte.

Für unsere Güllewirtschaft (Rinderhaltung) optimal.
Hätte ich Festmist, so würde ich auch nur diese Verarbeitung jeglicher "Murxmahlerei" vorziehen, allein schon wegen der optimaleren Einstreuqualität.
An Deiner Stelle würde ich nach einem gebrauchen Hackschnitzelhacker umsehen, zumal dieser ja nicht mehr im technischen Zustand für die Holzschnitzelerzeugung sein muß.

Aber Achtung: Ich spreche und meine Nur, da nur hier Erfahrung von einem Hacker in
Hacktrommelausführung mit Sieb, und nicht von einem Scheibenradhacker.

Ich wünsche eine zufriedenstellende Lösung Deines Bedarfes .

Gruß Sepp

Name: zimme24 antwortet um 11-02-2009 14:01 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
E-Mail an User
Strohmühle
hallo johndeere,
habe es mal kurz mit d. scheibenradhacker prob und das probl war, dass sich das stroh um die einzugswalzen wickelt und man immer wieder zurück und vor musste und deshalb einen schlechten durchsatz hat. das um die einzugswalzen habe ich auch bei sehr dünnen ästen (bieber 5). qualität v gehäckselten stroh ist top.
einzugswalzen wird ja der biber 7 auch haben wie funzt das????

günter


Name: JDriver antwortet um 11-02-2009 21:24 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
E-Mail an User
Strohmühle
Naja, auf einen Hackguterzeuger (z.B. Biber) wäre ich nicht gekommen, ein futtermischwagen wäre auch eine Überlegung wert, da ich ihn doppelt nutzen könnte. Hackschnitzelhacker wäre bei uns etwas fehl am Platz. Neu keine Verwendung, da keine Hackschnitzelheitzung vorhanden ist. Und gebraucht: 1. steht blöd in der Gegend herum & 2. sicher reperaturbedürftig.

Name: Kathi antwortet um 11-02-2009 21:33 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
E-Mail an User
Strohmühle
Hallo

wir haben jetzt Großpackenballen, die fein geschnitten sind - da gibts keine Arbeit, keine Staubentwicklung und keine Gefahr des Abbrennens

lg
Kathi

Name: phm antwortet um 12-02-2009 20:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
E-Mail an User
Strohmühle
In der Profi Zeitschrift 12-2008 war ein Test einer Zapfwellenbetriebenen Strohmühle drinnen.
Mit einem 120 PS Trakor wurden ca. 30 Strohballen pro Stunde gemahlen .Die Netze wurden nicht entfernt und auch keine Rückstände gefunden. 30 300kg Ballen entspricht einer Leistung von 9 t pro Stunde. Der Hersteller gibt die Leistung von 5 bis 25 Tonnen an.Allerdings müssen dann mindestens 150 PS her. Der Preis ist mit ca. 20000 € angegeben.Wenn du im Internet unter Google Strohmühle von Rudolf Heinzkill Maschinentechnik hineinschaust findest du eine fast ähnliche( oder ist es die gleiche ) Maschine.


Login