Wirbel um Intervention der SP beim ORF

Antworten: 58
Name: figo 18-08-2008 10:12
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
WIEN. Die SP soll angeblich einen „Zeit im Bild 2“-Beitrag über die Kronen Zeitung verhindert haben. SP und ORF weisen die Behauptung zurück, die Redakteure sehen es anders.
Dass der ORF im Wahlkampf besonderes Objekt der Begierde der Parteizentralen ist, ist ein offenes Geheimnis. ORF-Journalisten berichten, dass sie derzeit regelmäßig vor und nach der „Zeit im Bild“ oder anderen Informationssendungen von den Parteien kontaktiert werden. Dabei geht es um so wichtige Themen wie „War SP-Kandidat Werner Faymann länger und größer im Bild als VP-Obmann Wilhelm Molterer?“ Man kann die Frage jederzeit umkehren.
Jüngster Fall der Interventionitis: Am vergangenen Mittwoch hätte die „ZiB 2“ einen Beitrag über die Rolle der Kronen Zeitung im Wahlkampf ausstrahlen wollen. Auslöser für den Bericht ist die Verflechtung zwischen dem Boulevardblatt und dem SP-Vorsitzenden Faymann.
Das Nachrichtenmagazin „profil“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass der Beitrag nach einer SP-Intervention nicht gesendet wurde. Im Teletext-Vorprogramm war der Bericht bereits angekündigt gewesen. Ausgestrahlt wurde aber stattdessen ein Bericht zum geplanten Einstieg von Scheichs aus Abu Dhabi bei Daimler. „Der Beitrag ist nicht rechtzeitig fertig geworden“, erklärte der ORF auf Anfrage. Er werde erst kommende Woche ausgestrahlt.
Die ORF-Redakteurssprecher Danielle Spera, Stefan Gehrer und Dieter Bornemann wiesen diese Darstellung zurück. „Der Beitrag hätte – entgegen anderslautender Aussagen – problemlos zeitgerecht für die Sendung fertiggestellt werden können“, teilten sie gestern mit. Es könne nicht sein, dass interne Diskussionen über die Gestaltung eines Beitrags dazu führen, dass am Ende die produzierenden Redakteure die Schuld an der nicht stattgefundenen Ausstrahlung zugeschoben bekommen.
Die ORF-Führung bestritt am Wochenende hingegen weiterhin jegliche Intervention. „Das ist einfach lächerlich und schlägt in die gleiche Kerbe wie der Inseraten-Vorwurf“, dementierte auch Faymanns Pressesprecherin.
Die VP kritisierte, dass ORF-Stiftungsrat Karl Krammer Faymann im Wahlkampf berät. FP und BZÖ sprachen von Skandal.

Name: beni11 antwortet um 18-08-2008 12:10 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF

Daß die Kronen Zeitung dem devot kriechenden Faymann täglich Lobgesänge schreibt ist ja nichts neues. Auch daß der Herausgeber des zweiten unnötigen Blattes "österreich" Herr Fellner, seinen Busenfreund Faymann bejubelt ist nichts neues.

Das jetzt sogar im ORF direkt Einfluß auf die Berichterstattung über Faymann und seinen Medien-Filz genommen wird istt aber eine noch viel gravierendere Schweinerei. Denn immerhin lebt der ORF (pompös) von unseren Zwangsgebühren und sollte wenn schon nicht objektiv so doch zumindest halbwegs ohne echte Parteinahme auskommen. Daß jetzt auch dort die Faymann-Lobhudler ihre Machenschaften aufziehen ist wirklich schlimm.

Knapp zwei Jahre SPÖ-Regierungsbeteiligung hat genügt um deren "Selbstbedienungs-Mentalität" am Steuergeld wieder drastisch vor Augen geführt zu bekommen.

Dabei dürfte bei Faymann wohl ausschlaggebend sein daß dieser seit jahrzehnten im roten wiener Filz beheimatet war und dort derartige "Direktzugriffe" auf Steuergeld wie zB. die Zeitungswerbung über staatsnahe Betriebe für den Parteichef so selbstverständlich waren und sind daß keiner dort auch nur das geringste Schamgefühl zeigt..

Man kann über Gusenbauer sagen was man will aber SOLCHE aufgelegten Schweinereien hat er nicht angestellt.



Name: Christoph38 antwortet um 18-08-2008 12:54 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ beni11
Hast du schon mal darüber nachgedacht, ob du mit deinem pro ÖVP Kurs mehr potenzielle Wähler verschreckst als du gewinnst ?

Name: beni11 antwortet um 18-08-2008 13:06 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ Christoph:

Lies dir meinen beitrag nochmals ganz langsam durch: Hast du in meinem Beitrag EIN Wort gelesen in dem ich FÜR die ÖVP schreibe?

Ich bin GEGEN solche balkanartigen Zustände in den österreichischen (Zwangsgebühren-) Medien!


Name: ziegenpeter antwortet um 18-08-2008 13:40 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Stimme Christoph 40 vollkommen zu. Ich denke Molterer ist eh nicht gerade ein Charismatiker, thematisch agiert er meiner Meinung auch falsch, weil mit alten SPÖ-Themen wie Kindergärten wird er die Wahl nicht gewinnen. Vor allem nicht, wenn er die Wähler für so dumm hält ("Spö verkommt zur Kopieranstalt") Wo doch alle wissen, dass die Sozis immer für Gratiskindergärten waren. Er sollte sich lieber auch Wirtschaftsthemen konzentrieren oder Themen von denen man sich was versprechen kann.

Und wenn Molterer auch noch von zweifelhaften Typen wie dem brauen Benni unterstützt wird, hilft das sicher nicht.

Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 18-08-2008 13:49 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF

beni11, geh wieder runter vom Gas.
Interventionen beim ORF sind doch wirklich nichts Neues mehr.

Man erinnere sich an schwarz-blaue Zeiten, als ein Peter Westenthaler fast eine Standleitung zum Küniglberg brauchte, so viel wie der interveniert hat.
Den Redakteuren hat es schon die Wut- und Schamesröte ins Gesicht getrieben, bis es ihnen zu bunt wurde und sie an die Öffentlichkeit gingen.
Und die ÖVP ließ ihn schalten und walten...

Also: Nothing than more of the same (in red).

Dennoch ist es gut, über solche Misstände zu diskutieren, denn es ist demokratiepolitisch bedenklich, wenn die Mächtigen die Kontrolle über die öffntliche Meinungsbildung haben wollen.

Intervention lässt sich nicht verhindern, aber die Menschen sollen wissen, dass sie keine Berichterstattung bekommen, sondern Belangsendungen und Parteiwerbung.

Name: beni11 antwortet um 18-08-2008 14:01 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ Ziegenpeter.

Eine Frage an dich als Intellektuellen:

Wenn der Kindergarten eine Sache der Bundesländer ist und die SPÖ immer schon für einen Gratis-Kindergarten war warum gibts das in Wien wo die SPÖ die absolute Mehrheit hat NICHT?

Un Niederösterreich gibts Gratis-Kindergarten seit jahrzehnten, die haben aber auch seit jahrzehnten keinen roten Hauptmann.


Name: beni11 antwortet um 18-08-2008 14:05 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ teilchenusw.

Weil es früher Hexenverbrennungen gegeben hat muss ich diese heutzutage doch nicht befürworten oder? :-)

Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 18-08-2008 14:26 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF

@beni11
Wer selber einmal Hexen verbrannt hat, ist aber unglaubwürdig, wenn er jetzt auf einmal dagegen ist.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

Wie Du gerade auf Hexenverbrennungen kommst... Muss man sich jetzt fürchten?

Name: beni11 antwortet um 18-08-2008 14:40 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ teilchenusw:

Mir geht es primär nicht um die Glaubwürdugkeit eines Westentaler sondern um die Zustände im österreichischen Zwangsgebühren-Fernsehen.

Habe gelesen es gibt angeblich einen gewissen Herrn Krammer der Leiter des ORF-Stiftungsrates ist UND gleichzeitig als Kandidat auf der SPÖ-Liste steht und sogar als Wahlkampf-Berater für Faymanns agiert!!!

Wenn das wahr ist wundert mich nichts mehr!


Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 18-08-2008 15:28 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF

@beni11

Mir geht es auch nicht um Westentalers Glaubwürdigkeit, sondern um Deine.

Im übrigen stimme ich Dir voll zu, dass der ORF ein heilloser Filz von Interessen ist.
Aber er ist ein Produkt des Proporzes, der Filz ist immer mehrfärbig :-)

lg, tb.



Name: walterst antwortet um 18-08-2008 16:41 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Das berühmt-berüchtigte "Moltophon", die weit bekannte Leitung zum ORF, ach wozu war die nochmal da? Jetzt hab ichs doch glatt vergessen.....

Walter

Name: sisu antwortet um 18-08-2008 17:01 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Lasst den beni11 in Ruhe er hat ja so recht mit dem Parteifernsehen brauchst nur um 19 Uhr Niederösterreich Heute anschauen wie oft da der Herr Pröll zu sehen ist. Aber wenn Du so weitermachst mit Deiner Wahlpropagande bekommst sicher noch eine Sondersendung auf Deinen Namen lautend.
MfG
sisu

Name: beni11 antwortet um 18-08-2008 19:31 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Ja wenn ihr damit zufrieden seid ist das eure Sache.

Vielleicht hat dieser Poster im Standard Leute wie euch gemeint?


Kopie aus Standard.at

Die Österreicher verdienen nichts Besseres

In der ehemaligen DDR mussten die Leute den Staatsfunk hören und schauen und waren sich zum Großteil bewußt, dass sie nicht informiert werden, sondern permanent manipuliert wurden und Propaganda ausgesetzt waren. Das hören und sehen von "Westfunk" war bei Strafe verboten.

Die Österreicher, deren Mehrheit offenbar eine dumme, dumpfe Masse ist, bezahlen sogar freiwillig für das Gehirnerweichungsmedium "Kronenzeitung". Diese steht der Pravda aus der Sowjetzeit im Hinblick auf Manipulation und Propaganda um nichts nach. Ein verkalkter Geldmacher gibt unter dem Pseudonym eines großen Römers seine rückwärtsgewandten Thesen von sich und betreibt seine eigene reaktionäre Politik.

Der ORF als monopolisierter Staatsfunk dient als Propaganda-Rohr der korrupten, politischen Elite und als "Arbeit"geber für deren politischen Günstlinge.

Das Nonplusultra ist jedoch die inzestöse Verbindung aus SPÖ-Wien und Dichand.

Österreich ist keine Demokratie und sondern eine korrupte Dummokratie.


Name: 0815 antwortet um 18-08-2008 20:57 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Heute in der ZiB 2 dürfte der ominöse Beitrag ausgestrahlt werden lt. Teletextseite 302 !

Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 18-08-2008 21:15 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
beni11
Du hast ja so recht, und es ist skandalös.
Nur: was tun?

Eine Petition? Boykott des ORF? Gebührenboykott? Den Küniglberg belagern oder in die Luft sprengen?

Wer sich unterhalten will, hat immer noch ca. 99 andere internationale TV-Sender zur Verfügung, und wer sich objektiv informieren will, das Internet und ein paar Tageszeitungen.
Ich finde wir haben wichtigere Probleme als das ORF-Monopol.

Man sieht ja wie schwer es ein Privatsender wie ATV in einem kleinen Land wie Österreich hat. Ein Marktanteil von 2,5% ist nicht berühmt. Und der Werbekuchen wird nicht größer, sondern man müsste dem ORF Werbekunden wegnehmen. Alles andere als leicht.

Der ORF wird sich durch die Dominanz der deutschen Privatsender ohnehin gesundschrumpfen (müssen). Die Quoten sinken seit Jahren kontinuierlich, die Werbeeinnahmen detto.

Und Du darfst auch nicht vergessen, dass ein Teil der Gebühren in den wirklich guten, werbefreien(!) Sender Ö1 geht, um den uns andere Länder beneiden. Das ist der "gute" ORF :-)

lg, tb.

Name: ANDERSgesehn antwortet um 18-08-2008 21:28 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF

einmal ganz anders bitte!

in den orf-vorstand hätte jeder österreich etwas beitragen können (im sinne der parteigewichtung)! man/frau hat per fax wählen können wer drinnen sitzt!

nur schade das fast nur spöler gefaxt haben, mit dem firmenfax versteht sich!
warum auch, wenn nicht-spö-anhänger kein fax zuhause haben!

lg
ANDERSgesehn.



Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 18-08-2008 21:39 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF

@ANDERSgesehn

Du meinst den Publikumsrat, bzw. einen Teil des Stiftungsrats, der vom Publikumsrat mitgewählt wird.

Ich habe das ganz anders in Erinnerung als Du. Ich wurde mit Mails bombardiert, doch für Kurt Bergmann (ÖVP) zu stimmen. Da wurde in der Bundesparteizentrale mächtig Dampf gemacht. Man konnte auch online stimmen, nicht nur per Fax.
Am schwächsten waren eher die vertreten, die keinen großen Parteiapparat hinter sich hatten.

lg, tb.



Name: Temmerer antwortet um 18-08-2008 21:48 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Das ist doch ganz einfach:

Wer die Chance hat, seine Leute dort hin zu setzen, schafft auch an. Jetzt sinds halt wieder die Roten.

Es war aber in den 70ern noch viel schlimmer, da war alles rot, roter, noch roter.

Name: grafeder antwortet um 18-08-2008 22:20 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ teilchen

Andersgesehen und der 11er-Benni haben recht!

Ich glaube es ging damals um sechs Kandidaten und wenn ich mich richtig erinnere kamen nur die Roten zum Zug! Also über emails von der ÖVP für Kurt Berger zu stimmen könnte ich mich da nicht aufregen. Vielmehr darüber, dass alle anderen anscheinend gar keine Kandidaten hatten und jetzt kriegen wir den roten Sauhaufen in seiner Perfektion präsentiert.

Na guate Nocht!

Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 18-08-2008 22:34 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@grafeder

Da muss man dann wohl sagen: selber schuld, oder?
Es kann schon sein, dass die Roten einen Vorteil hatten, weil sie einfach in den Städten besser vertreten sind, und sich somit besser organisieren konnten. Die ÖVP ist halt in den ländlichen Regionen stärker. Dann muss man aber den Wahlmodus hinterfragen.
Und soo groß ist der intellektuelle Unterschied zwischen roten und schwarzen Kandidaten nun auch wieder nicht.

guade nocht auch, und lg, tb.

Name: grafeder antwortet um 18-08-2008 22:37 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Selber Schuld ist richtig!
Die Schuld ist aber nicht bei den Kandidaten zu suchen, sonder bei den Wählern, weil eben ein Teil davon solche Wahlen nicht für wichtig hält.

Einige Beiträge weiter oben liest man doch, dass es doch was Wichtigeres gibt als das ORF-Monopol als Problem zu sehen.

Diese Zeilen stammen von dir!!!


Name: beni11 antwortet um 18-08-2008 22:37 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ teilchenusw:

Aufklären, die Dinge ansprechen, das will ich

Wenn sich die reichweitenstärkste "Zeitung" der Welt (!!!) mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbündet und ihre Kampagnen unter dem Deckmantel der "Unabhängigkeit" fahren.

Ich habe einmal in einem Krone-Forum wo es über die Teuerung ging nicht widerstehen können, mich kurz angemeldet und den aufgeregten Leuten dort erklärt, daß sie ihre Pension/Arbeitslosenunterstützung/Sozialhilfe allmonatlich um fast 30,- Euro aufbessern könnten.

Auf die Frage "WIE?" habe ich erklärt, sie müssten nur die KronenZeitung kündigen!

Na DIE Aufregung und SOLCHE Schimpfworte könnt ihr euch nicht vorstellen! :-)


Name: Halodri antwortet um 18-08-2008 22:45 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Im Zeitaler des Satelitenfernsehens und verschiedenster anderer unabhängiger Medien (Außnahme Kronen Zeitung) wird die Almacht des ORF doch glaub ich überschätzt.

Name: Josef_Knecht antwortet um 18-08-2008 23:23 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF

Zitat Beni:
"Aufklären, die Dinge ansprechen, das will ich..."

...irgendwie sprachlos!
Verhaltensmuster einer Kombination, aus Narzissmus und Borderline-Persönlichkeitsstörung!

welch ein einfältiger (Mensch?)...





Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 19-08-2008 07:34 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF

@Josef_Knecht

Solche Menschen wie den beni11 braucht die Gesellschaft.
Sie braucht Aufrüttler, wenn sie droht einzuschlafen - oder sich einlullen zu lassen.
Und je verschlafener die Gesellschaft, umso drastischer und provokanter treten die Aufrüttler auf. Das ist ist eine Polarität, die man in verschiedenen Bereichen immer wieder beobachten kann.

Für Dich beni11 könnte dieses Zitat passen:
"Seid nicht das Öl, sondern der Sand im Getriebe der Welt"

lg, tb.



Name: Faltl antwortet um 19-08-2008 08:03 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Ich habe den Beitrag gestern gesehen, die ganze Aufregung war umsonst. Ich kann mir nicht vorstellen das gegen diesen Beitrag jemand Interveniert hat. Aber so manche Aufrüttler bzw. Aufwiegler hatten wieder einen Grund als Retter der Nation aufzutreten. Bei Islamisten würde man sagen Hassprediger. Aber unsere Gesellschaft braucht weder Aufrüttler noch Schönreder sie hat schon das richtige Gespür.
mfg
Faltl

Name: hagen antwortet um 19-08-2008 08:12 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Und habt ihr wenigstens den Beitrag über die Krone gestern Montag abend in der ZIB 2 gesehen?

Wahl '08: die Rolle der Krone

Und euer Resümee?


Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 19-08-2008 08:25 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@Faltl

Die Gesellschaft fragt nicht wen sie braucht.
Alle sind Teil der Gesellschaft, die Aufrüttler, Querulanten und Aufwiegler, die Schönredner, die Mitschwimmer, die Opportunisten, die Angepassten, die Ignoranten, die Zögerer, die Zweifler, uvm.
Und jeder agiert nach seinem Naturell.
Die Gesellschaft hat kein homogenes Gespür.

lg, tb.



Name: Christoph38 antwortet um 19-08-2008 08:30 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ beni11
monatliche Aufbesserung des Einkommens um € 30:
Ein sehr guter Vorschlag von Dir im Krone Forum.
Da habe ich echt lachen müssen.


Name: beni11 antwortet um 19-08-2008 09:37 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ Josef Donau Knecht:

Bei der letzten Lektion haben wir von Jean Paul gelernt: "Wer die Idioten gegen sich hat verdient unser Vertrauen".

Hausübung Textaufgabe: "Wer die ......... gegen sich hat verdient unser VOLLES Vertrauen.

Vergiss nicht rechts oben deinen Namen hinzuschreiben. Das wird dir zugleich bei der Lösung der Aufgabe helfen.

Tipp: Erster Buchstabe ein V...!

Name: biolix antwortet um 19-08-2008 19:43 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
nabend !

glaub ich geb ja schon 2 jahre kein politsches Statement mehr ab, weils mir "wurst" ist...
aber das gefällt mir, der ausage kann ich was abgewinnen ;-)))

Bartenstein will unter Faymann nicht Minister sein


zurückWirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP) würde seinen Posten nach der Nationalratswahl am 28. September gerne behalten - sofern nicht SPÖ-Chef Werner Faymann Bundeskanzler wird. In diesem Fall stehe er "nicht mehr zur Verfügung", sagte er gegenüber der "Presse" (Dienstag-Ausgabe).

Er wolle "in einer Koalition Faymann-Dichand keiner Regierung angehören", so Bartenstein in Anspielung auf Faymanns Naheverhältnis zum Herausgeber der "Kronen Zeitung", Hans Dichand. Ganz gerne wieder angehören würde Bartenstein - der über das Ende der Großen Koalition froh ist - offenbar einer schwarz-blau-orangefarbenen Regierung.

Man habe damals "mit Jörg Haider und seiner Partei in der Regierung gut zusammengearbeitet", erinnerte er sich und ortet derzeit sowohl eine "Wolfgang-Schüssel-Nostalgie" als auch "ansatzweise" eine "Nostalgie nach Schwarz-Blau von 2000 bis 2003". Eine Koalition mit der Strache-FPÖ lehnt er jedoch ab.
mehr auf orf.at

Name: beni11 antwortet um 19-08-2008 19:58 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ biolix

100% Zustimmung!


Name: biolix antwortet um 19-08-2008 21:54 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
magst den Bartgenstein auch nicht so ?

Name: diewahrheitist antwortet um 20-08-2008 02:08 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Für alle, die den genannten ZIB2-Beitrag über die Rolle der Kronen-Zeitung noch (einmal) sehen wollen: Dieser ist noch für ein paar Tage abrufbar unter:

http://tv.orf.at/zib2

unter dem Link "ZIB 2 on demand". Sendetermin war MO, der 18.08.08.

mfg diewahrheitist

Name: org antwortet um 20-08-2008 07:20 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Also, den Bartenstein und die Kdolsky damit wegbringen? Da klingt doch Faymann wählen direkt verlockend ;))) Für mich ist nur schade, dass Molterer nicht mehr Ladwirtschaftsminister ist. Da war er meiner Meinung nach gut, auf den Nachfolgeposten machte er keine gute Figur mehr.

Name: helmar antwortet um 20-08-2008 08:29 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Hallo Org, auch hier hast du meine Zustimmung......Molterer sagte immer was machbar und möglich ist und was nicht, und so eine Pleite wie das letzt ÖPUL wäre dem nicht passiert. Ich bin mir sicher dass es eine lineare % Kürzug gegeben hätte, so in etwa mit der Aussage "mehr haben wir nicht, also mach ma s Beste draus"...
Mfg, helmar

Name: ziegenpeter antwortet um 20-08-2008 09:24 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Molterer sagt was machbar ist? Helmar da bist aber einem konstruierten Image ganz schön aufgesessen. Über ein Jahr waren die Kindergärten nicht möglich, weil nicht finanzierbar, jetzt plötzlich im Wahlkampf sollen sie finanzierbar sein. (obwohl die Länder überhaupt noch nicht zugesagt haben, und einige dagegen sind)

- Also sitz nicht jeder Illusion auf. Du hast schon der Fekter das mit den Kulturdelikten geglaubt und es bringt nichts, auch das mit dem Abschieben hast der Övp geglaubt und in wirklichkeit ist es gar nicht möglich und zwar nicht weil es die Innenminister verbaut hätten, sondern weil sie es gar nicht wollten. Das kennen wir ja. Populismus nach Rechts aus Machtstrategie aber in Wirklichkeit wollen das die Meisten in der ÖVP gar nicht und schaffen dafür auch die Grundbedingungen nicht.

Gegen den Bartenstein hab ich eigentlich nichts, aber dass er immer mit den Braunen koalieren will find ich bedenklich. Dass Kdolsky peinlich ist stimmt KM aber auch nicht peinlicher als Misseton ist oder Gehrer war. (und für die bist doch auch brav "gelaufen" oder?)


Biolix: Dass denn braunen Benni so schön auflaufen hast lassen war richtig gut:-) - Und er hats gar nicht gemerkt


Name: helmar antwortet um 20-08-2008 10:09 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Ich hab vom Molterer als Landwirtschaftsminister geschrieben....aber der Pröll verkauft sich ja
in erster Linie als "Lebensminister"....brauchst nur auf die Werbung, u.a. in der Kronenzeitung schauen....
Mfg, helmar...........tut mir leid, bin halt a bissl dumm...

Name: Christoph38 antwortet um 20-08-2008 11:04 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Aber geh helmar, so dumm bist auch wieder nicht.

Name: beni11 antwortet um 20-08-2008 11:13 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ ziegenpeter:

Du als Intelektueller musst natürlich SPÖ wählen, die haben ja die intelligentesten Personen als Minister (Darabos, Bures, Buchinger usw. ) und das stärkste Rückgrat (Gusi, Faymanns Krone-Kriecherei, EU-Bauchfleck...) :-)

Und Bartenstein hat 199% recht. Weil die vergangenen beiden Jahre gezeigt haben was es bedeutet wenn eine Partei an die Macht kommt die das Regieren EINFACH NICHT KANN:

80% der Regierungsarbeit hat nicht die SPÖ gemacht. Die waren lieber Haarschneiden und Barolotrinken und hat wesentlich mehr INTERN diskutieren und sudern müssen als daß sie nebenbei noch Zeit für Arbeit gehabt hätte.

Und es müsste sogar DICH nachdenklich stimmen, wenn ein Minister Bartenstein der sich IMMER für eine große Koalition ausgesprochen hat heute sagt: Nicht mehr mit dieser SPÖ.

Also 100% Zustimmung für Bartenstein. Der hat ja sogar Biolix beeindruckt, stimmts?



Name: Faltl antwortet um 20-08-2008 11:22 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
"Und Bartenstein hat 199% recht. Weil die vergangenen beiden Jahre gezeigt haben was es bedeutet wenn eine Partei an die Macht kommt die das Regieren EINFACH NICHT KANN"
meinst du damit die ÖVP beni11?
Und wenn du sagst die intelligenten müssen SPÖ wählen dann müssen die alle anderen die ÖVP wählen, gut in deinem Fall kann ich's verstehen.
mfg
Faltl

Name: beni11 antwortet um 20-08-2008 11:30 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ Faitl

Die ÖVP war nicht nur in den vergangegen beiden Jahren am Regieren sondern hat davor 6 Jahre den Kanzler gestellt. Und darum weiß die ÖVP und Bartenstein wie RICHTIGES Regieren funktioniert.

Und dann war da auf einmal Gusenbauer mit seiner, ich sags vorsichtig, "regierungsungeübten" Truppe. Du kannst ja vergleichen vorher-nachher so wie Bartenstein das getan hat.

Das ist so als wenn du eine Fußballmannschaft hast die 6 Jahre lang wirklich gut spielt. Und dann wird die hälfte der Spieler ausgewechselt und auf einmal geht nichts mehr weiter.


Name: Faltl antwortet um 20-08-2008 11:33 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Hat man ja gesehen die vorhergehenden 6 Jahre welche Versager hier am Werk waren.

Name: org antwortet um 20-08-2008 11:57 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ beni11: Wenn ohne ÖVP Regierungsbeteiligung alles so schlecht wäre, warum hatten wir unter Kreiskys Zeiten so einen Wirtschaftsaufschwung? Wenn unter SPÖ Regierung alle Bauern vernichtet werden, warum ist das dann nicht bereits zu Kreiskys Zeiten passiert? Ich bin KEIN SPÖler! Ich bin aber überzeugt, dass in Österreich der wirkliche Unterschied der Parteien viel kleiner ist als zu den Wahlkampfzeiten propagiert. Im wirklichen Leben müssen die Regierungsparteien, wer immer das ist, auf die aktuellen Geschnisse reagieren und haben kaum Zeit und Kraft den Ideologien nachzuhängen.

Name: ziegenpeter antwortet um 20-08-2008 12:30 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Org - Du hast vollkommen recht mit dem was du sagst. Ich bin auch gar kein Spöler (der braune benni glaubt nur immer, wer mal was kritisches sagt MUSS einer sein). Der Unterschied ist tatsächlich in der Realtiät geringer als gedacht.

@Faltl: Ich stimme dir auch zu. Dass die ÖVP die größte ... Gruppe der Nachkriegszeit in die Regierung geholt hat, kann nicht einmal FPÖ-Benni wegdiskutieren. Kann sich noch jemand an Minister wie

a) "ich hätte gern einen Jaguar als Dienstwagen" - Küger erinnern?

b) an Frau Forstinger, die Stöckelschuh-Gehverbot im Ministerium erlassen wollte? (außer ihr natürlich)

3)An Frau Sickl, .....

4) An Ursula Haubner?

5) An Elisabeth Gehrer?

Also da muss man einfach sagen, dass waren nicht gerade kompetente Personen. - Da gibts es nicht viel zu diskutieren. Auch Personen wie Gaug, oder Frauenminister und Vizekanzler Haupt waren glaube ich nicht die "besten Köpfe" die man hätte finden können.

Also ich glaube, dass die Volkspartei in den 90iger Jahren bessere Leute in der großen Koalition hatte als nach 2000. Abgesehen von Schüssel. Auch waren viel zu viele handwerkliche Fehler nach 2000. Ein sehr hoher Prozentsatz von Gesetzen wurde ja vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben.

Also etwas mehr Selbstkritik wäre auch bei der Volkspartei schon angebracht.

Ich denke aber auch, dass die Volkspartei mit Bartenstein als Kanzlerkandidat eine bessere Figur machen würde als mit Molterer. Von dem sind nämlich wahrlich nur Leute wie Benni beindruckt.

Ich bin jedenfalls vom Wahlsieg nicht überzeugt. Aus personellen und auch aus inhaltlichen Gründen. Dass Molterer jetzt mit Kindergärten hausieren geht, von denen er jahrelang behauptet hat sie wären nicht zu finanzieren ist UNSERIÖS. (vor allem weil die finanzierung durch die länder noch gar nicht gesichtert ist!!!)




Name: beni11 antwortet um 20-08-2008 12:41 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ Ziegenpeter:

ja die FPÖ Minister waren durchaus mit manchen SPÖ Ministern vergleichbar.


Name: beni11 antwortet um 20-08-2008 12:47 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ Org

Du vergisst daß in den so gelobten 70er-Jahren die GANZE WELT einen Wirtschaftsaufschwung hatte. Man hätte damals sogar einen dressierten Affen als Bundeskanzler hinsetzen können.

Dann als die Ölkrise kam wurden Schulden gemacht um die verstaaltlichhte Wirtschaft zu stützen. Und trotz aller Schulden und Milliarden Geldspritzen ging die Verstaatlichte Industrie pleite.

Du kannst Kreisky alles mögliche nachsagen, ein guter Wirtschaftspolitiker war er niemals!

Und zum Bauernsterben: Nimm dir die Zahlen der letzten 50 Jahre her und vergleiche! Du wirst staunen daß es heute weniger Bauernsterben gibt als in den 70er und 80er-jahren!


Name: sisu antwortet um 20-08-2008 14:05 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
beni11!
Mit Deinem Wissen über Kreisky stellst Du wieder einmal alle anderen in den Schatten. Warum glaubst Du hat Kreisky die absolute Mehrheit erreicht nicht durch die roten Stammwähler sondern auch durch die Bauern die ihn gewählt haben da er darauf geschaut hat dasauch sie Pensionen bekommen. Kenne eigentlich in meinem Bekanntenkreis keinen
Bauern aus der Zeit der Kreisky Ära der über ihn schimpft. Hätte es den Kreisky nicht gegeben würden Deine und meine Großeltern wahrscheinlich auf der Kärntnerstrasse stehen und betteln müssen.
Aber bei Dir ist es ja so " Sch...t. Dir ein schwarzer in Dein Kapperl setzt es auf und sagst DANKE.
MfG


Name: Gourmet antwortet um 20-08-2008 14:37 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@sisu

Hätte es Kreisky nicht gegeben, hätte jemand anderer die notwendigen Maßnahmen gesetzt.

Diese jahrhundertelang trainierte Obrigkeitshörigkeit inklusive überschwenglicher Verehrung der Herrscher durch die Bevölkerung scheint ja in Österreich auch heute noch gut zu funktionieren. Notwendig wäre es aber nicht. Ausgenommen, es ist gerade Wahlkampf und die eigenen Parteijünger brauchen einige Objekte mit denen sie sich identifizieren können.

Name: beni11 antwortet um 20-08-2008 14:58 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Ich habe heute schon einmal herzlich gelacht:

Heute hat Matzenetter (!!!) gefordert, daß die Österreicher ihren Lohn BRUTTO ausbezahlt bekommen sollten

"Dabei könnte man einfach öffentlichen Druck erzeugen– wenn man etwa monatlich das gesamte Bruttoeinkommen (einschließlich der Arbeitgeber-Abgaben) ausbezahlte und zur eigenständigen Versteuerung und Abfuhr an die Sozialversicherung überantwortete. Matznetter schlug so etwas mit dem Argument vor, dass dann die Arbeitnehmer erstmals sähen, wie stark ihre Löhne und Gehälter belastet sind."

Na das Hallo stelle ich mir vor wenn ein Arbeiter monatlich 3.000,- Euro aufs Konto bekommt und davon gleich wieder 1.500,- abgezogen werden. Da wäre dann gleich eine richtige Diskussion über Steuern und Sozialabgaben usw. im Gange. Asylanten, Schuldenzinsen, Sozialschmarotzser inklusive!

Aber das wirds nicht spielen. Weil unser Überdrüber-Sozialstaat existiert nur aufgrund solcher gedankenloser "Wirtschaftsfachleute" wie Sisu, der sogar als Bauer einen SPÖ-Schuldenkanzler wählt! Und wenn denen mal die Augen geöffnet würden, wer würde dann noch SPÖ wählen?


Name: Christoph38 antwortet um 20-08-2008 15:14 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Sehr viele verschuldete Privathaushalte wären sicher froh, wenn die Gehälter brutto überwiesen werden, denn dann können sie ein paar drückende finanzielle Lasten zahlen oder sich mal was gutes vergönnen.
Klarerweise schaut der Staat und die Sozialversicherung durch die Finger und sieht nichts von den Abgaben.

Name: beni11 antwortet um 20-08-2008 15:19 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
@ Christoph:

Genau darum wird es das niemals geben! Weil die Menschen "zwangsbeglückt" werden müssen. Manche könnten sich keinen Urlaub und keine Weihnachtsgeschenke kaufen wenn sie nicht ein 13. und 14. Gehalt bekämen weil einfach jeden Monatsletzten ein Minus am Konto sein MUSS egal wieviel vorher drauf war! :-)


Name: Faltl antwortet um 20-08-2008 15:45 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Ich werde den Verdacht nicht los dieser beni11 schreibt seine Beiträge in einem Wirtshaus.
Je länger der Tag wird desto............
na ja man sieht's ja :-)

Name: biolix antwortet um 20-08-2008 16:03 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Na ja ein wenig kann ich ihn verstehen den Matznetter wenn ich das dann lese, und jeder der
selbst mal angestellt war, und weiß das ab einem Lohn von dem man wirklich Leben kann gleich 30-50 % an Steuer und SV weg sidn wei´von was er spricht... und siehe unten...
dann versteht man das Wort "Steuergerechtigkeit" wieder...

lg biolix

AK: Große Unternehmen und Banken fahren Rekordgewinne ein, zahlen aber immer weniger SteuernUtl.: Studie: Großkonzerne zahlen rund 17 Prozent, Kreditinstitute
absolute "Sparefrohs bei Steuerleistung"
Wien (OTS) - "Schön und gut, dass die großen, börsenotierten
Unternehmen sich für ihre Steuerleistung loben lassen. Aber die
Realität schaut leider anders aus", sagt AK Direktor Werner Muhm:
"Gemessen an den Gewinnsteigerungen, sind die Steuerleistungen mehr
als dürftig." Einer vorliegenden AK-Studie zufolge, kann vom viel
zitierten "Sprudeln der Körperschaftsteuer" nicht die Rede sein: Die
Körperschaftsteuereinnahmen sind zwar laut Angaben des
Finanzministeriums von 4,4 Mrd. Euro 2005 auf zuletzt 5,7 Mrd. Euro
im Jahr 2007 gestiegen. Die Unternehmen haben ihren Profit allerdings
gleichzeitig in rekordverdächtige Höhen gesteigert, ATX-Unternehmen
zB in den letzten drei Jahren um 63 Prozent. Mit dieser Entwicklung
konnten die Steuerleistungen nicht mithalten. Im selben Zeitraum ist
der effektive Steuersatz gesunken und liegt nur mehr bei knapp mehr
als 20 Prozent. Bei den wichtigsten österreichischen
Kapitalgesellschaften spiegelt sich dieses Ergebnis ebenfalls wider:
Einer Gewinnsteigerung von 38 Prozent in den Jahren 2004 bis 2006
steht ein Absinken der Steuerquote von 21 auf 17,4 Prozent gegenüber.
Fast drei Viertel der untersuchten Unternehmen liegen unter dem
nominellen Steuersatz von 25 Prozent. Über eine marginale Steuerquote
von bis zu zehn Prozent freuen sich 26 Prozent der
Kapitalgesellschaften. Kreditinstitute liegen ganz im Trend der
"Schmalspur-Steuerzahler". Banken zahlen 2007 effektiv nur 7,4
Prozent Steuern vom Gewinn und sind "somit die absoluten Sparefrohs
bei der Steuerleistung", sagt Muhm: "Bei der Vermögensbelastung gehen
wir gegen Null, die Unternehmensbesteuerung wird immer weiter zurück
geschraubt. Auf der anderen Seite ist die Belastung auf Arbeit in
Österreich insgesamt zu hoch. Wir brauchen rasch eine Steuerreform,
die für mehr Gerechtigkeit und Fairness sorgt."

Die Abteilung Betriebswirtschaft der AK-Wien hat die
Steuerleistung von österreichischen Unternehmen unter die Lupe
genommen. Zwei zentrale Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Zahlen
heimische Unternehmen tatsächlich den gesetzlichen Steuersatz von 25
Prozent? Und wie hoch sind die eigentlichen Steuerzahlungen? Ziel der
Studie ist es, die Steuerentwicklung aus möglichst unterschiedlichen
Perspektiven zu beurteilen und bei den Unternehmen nach Kriterien wie
Börsennotierung, Größe oder Branche zu differenzieren. Die Studie
wurde deshalb anhand von drei prägnanten Unternehmenssamples
durchgeführt: ATX notierte Unternehmen, dem Kreditsektor und auf
Basis von Einzelabschlüssen der wichtigsten 570 österreichischen
Kapitalgesellschaften (GmbH und AG).

Steuersatz bei ATX-Konzernen sinkt kontinuierlich
Bei den ATX-Konzernen haben sich Gewinne und Ertragssteuern wie folgt
entwickelt: Der Gewinn vor Steuern hat sich von 2005 auf 2007 um
gigantische 63 Prozent gesteigert, bei der Entwicklung der
Steuerquote sieht es allerdings anders aus: Tatsächlich steigen die
ausgewiesenen Ertragsteuern im Verhältnis unterproportional, der
effektive Steuersatz ist sogar von 21,53 auf 20,51 Prozent
zurückgegangen. Zum Zeitpunkt der Untersuchung sind folgende
Unternehmen am ATX notiert: A-Tec Industries, Andritz, bwin,
Böhler-Uddeholm, Erste Bank, EVN, Flughafen Wien, Intercell, Mayr
Melnhof, Österreichische Post, OMV, Raiffeisen International, RHI,
Telekom Austria, UNIQA, Verbund, Voest Alpine, Wr. Städtische,
Wienerberger und Zumtobel.

Große Unternehmen zahlen effektiv nur 17,4 Prozent Steuern vom
Gewinn
Die Auswertung der Einzelabschlüsse der 570 wichtigsten
österreichischen Kapitalgesellschaften (GmbH und AG) der Jahre 2004
bis 2006 zeigt ein ähnliches Bild: Während der Gewinn in diesem
Zeitraum von 7,7 Mrd. Euro auf 10,6 Mrd. Euro gestiegen ist (+ 38
Prozent), zahlen Unternehmen nur knapp 0,2 Mrd. Euro mehr an Abgaben.
Die effektive Steuerquote ist damit drastisch von 21 auf 17,4 Prozent
im Jahr 2006 zurückgegangen. Im selben Jahr haben die betreffenden
Unternehmen Umsätze in der Höhe von 110 Mrd. Euro erwirtschaftet und
375.000 MitarbeiterInnen beschäftigt. Beinahe drei Viertel dieser
Unternehmen liegen unter dem nominellen Steuersatz von 25 Prozent.
Über eine marginale Steuerquote von bis zu 10 Prozent freuen sich 26
Prozent der Unternehmen. Große Kapitalgesellschaften sind mit einem
Steuersatz von 17,2 Prozent am besten bedient, während sich für
kleinere und mittlere Unternehmen eine Steuerquote von bis zu 24,3
Prozent errechnen lässt.

Steuervorteil für Kreditinstitute im Osten ist Mythos
In einem weiteren Schritt wurden auf Basis der Jahresabschlussdaten
der Österreichischen Nationalbank die Entwicklung des effektiven
Steuersatzes bei österreichischen Kreditinstituten untersucht. Das
Ergebnis: Die effektive Steuerbelastung liegt ebenfalls deutlich
unter 25 Prozent, der Steuersatz ist im Jahresvergleich 2005 bis 2007
sogar drastisch gesunken. Der effektive Körperschaftsteuersatz von
12,5 Prozent im Jahr 2004 hat sich fast halbiert und liegt 2007 nur
mehr bei 7,4 Prozent. Die Analyse der Steuerleistung der
Bankentöchter in Zentral- und Osteuropa widerlegt außerdem den Mythos
vom Steuervorteil im Osten: Die Steuerbelastung bei den
Tochtergesellschaften macht im Jahr 2007 19,3 Prozent aus, damit ist
die Steuerquote aber noch immer mehr als doppelt so hoch als am
Standort Österreich.

SERVICE: Die detaillierte Untersuchung finden Sie auf
wien.arbeiterkammer.at.

Rückfragehinweis:
Thomas Angerer
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2578
mailto:thomas.angerer@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at


Name: biolix antwortet um 20-08-2008 16:06 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
na schau und das wäre nciht so schlecht für die Bauern !

und für die BIolebensmittel gar keine, das wäre fair...

lg biolix


SPÖ fordert Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel
zurückDer SPÖ-Vorsitzende Werner Faymann hat heute seine Forderung nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel erneuert. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer in Innsbruck sagte er, mit "etwas gutem Willen" des Noch-Koalitionspartners ÖVP sei diese Halbierung von derzeit zehn auf fünf Prozent in der kommenden Parlamentsperiode durchsetzbar.

Dieser SPÖ-Vorstoß war bei Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) bisher auf wenig Gegenliebe gestoßen. Die Mehrwertsteuersenkung mit Hilfe anderer Mehrheiten im Parlament durchzusetzen kommt für Faymann vorerst nicht infrage.

"Meine erste Adresse bis zur Bildung einer neuen Regierung ist der Koalitionspartner", sagte der SPÖ-Chef. In letzter Zeit sei zudem in einige Dinge Bewegung geraten, meinte er. Auch der Wunsch nach einer auf den 1. 1. 2009 vorgezogenen Steuerreform steht nach wie vor auf der Agenda der SPÖ. mehr auf orf.at


Name: sisu antwortet um 20-08-2008 16:47 auf diesen Beitrag
Wirbel um Intervention der SP beim ORF
Ja Faltl da bin ich voll Deiner Meinung aber nicht in der Gaststube sondern irgendwo alleine(WC?) aber schon lustig seine Beiträge zu lesen.
MfG
sisu

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