Deutschland: Verschiebung des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration?
Da die Union und die FDP den Entwurf der Bundesregierung zur Novellierung des Tierschutzgesetzes in wichtigen Punkten ändern wollen, könnte das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration erst ab 2018 in Kraft treten.
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Goldmann sprach allerdings von einer Reihe noch offener Fragen, etwa im Zusammenhang mit den geplanten betrieblichen Eigenkontrollen für Tierhalter, auf die man Antworten finden müsse. Keinesfalls akzeptabel sind für den FDP-Politiker die vorgesehenen Regelungen zur Qualzucht. Da Qualzucht ohnehin verboten sei, sehe er keine Notwendigkeit für ein Ausstellungsverbot von Tieren, die entgegen dem Qualzuchtverbot gezüchtet worden sind. Hier müssten vielmehr die Zuchtverbände für die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen sorgen. Nach dem Zeitplan der Koalition soll die Tierschutznovelle nunmehr Anfang November im Bundestag beschlossen werden. Der zweite und entscheidende Durchgang im Bundesrat ist für den 14. Dezember vorgesehen.
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