hans_meister 10-09-2013 12:05 - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Neue Pauschalierungsverordnung, neue Fördervoraussetzungen, schlechte Preise, Einkommensrückgänge in vielen Branchen, viele Unsicherheiten - lassen sich die Bauern zu viel gefallen?


hanserhof antwortet um 10-09-2013 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Zuviel gefallen?

Oder eine schlechte Interessensvertretung, das ist hier die Frage!!??
Was für eine Macht hat "der Einzelne" überhaupt noch?
Vielleicht sollten sich die Bauern der Metallergewerkschaft anschließen!
PS:
Nicht zu vergessen das ein Betrieb der von AZ und div. Umweltmaßnahmen abhängig gemacht wurde leichter zu kontrollieren/steuern ist als ein Florierender Betrieb der sein Geld aus guten Produkten oder dergleichen verdient. Und auch ohne AMA und BUND auskommt!






Christoph38 antwortet um 10-09-2013 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Ich glaube nein.

Historisch betrachtet war es doch stets die Rolle des Bauernstandes, als unterdrückte Bevölkerungsschicht für Adel und Klerus die Arbeit zu erledigen.
Was kann dabei falsch sein, wenn es jetzt zu einer Rückbesinnung auf solch traditionelle Werte kommt und das Bauerntum nach einem kurzen Hoch von 100 Jahren wieder "zurück zum Ursprung" geht, mit den Handelsketten als postmodernen Feudalherren ? ;-)



hardl1266 antwortet um 10-09-2013 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
kaiser,könig,edelmann bürger,bauer,bettelmann Man müßte die Begriffe eigendlich nur durch neuzeitliche ersetzen.Die Reihenfolge bleibt immer gleich


Andrusch antwortet um 10-09-2013 17:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
ja

wir sind billige knechte von Raifeisen,Baywa und co.....
Spekulanten,Regierungen steuern das Bot.
Wier müßen Selbstvermarkter werden.


pepbog antwortet um 10-09-2013 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
JA; JA;JA !!!!!!!!
wenn zB. das LGH 13 % pA Zinsen bei Kreditgeschäften verlangt und auch kriegt - dies ist Wucher in Reinkultur und müsste gerichtlich geahndet und verfolgt werden.
Was bekommt den der Bauer - wenn im Raiffeisen was schuldig ist? 0,25% ?? vielleicht?
Aber die "Bauernvertreter" sind ja die Ranghöchsten Raiffeisenfunktionäre - möglicherweise fällt da von den 13% etwas ab - oder einer bestimmten Partei ?


Eichkatze antwortet um 10-09-2013 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Leider JA! Es gibt so viele Möglichkeiten um Anzuecken. Allein wenn ich denke dass ich bei der Selbstvermarktung 7% abliefern muss. Weiters sind es "die ständig sich ändernden Programme" der AMA, um die, für uns leider notwendig gewordenen Ausgleichszahlungen zu erlösen. Bei den Holzverkauf ist seit neuen auch Aufzeichnung notwendig, zudem kassieren Zertifizierungsgesellschaften mit.


50plus antwortet um 10-09-2013 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Ja, wir lassen uns zuviel gefallen und unsere Vertretung diktiert von oben herab, anstatt sich die Nöte und Sorgen der Bauern interessiert anzuhören und Lösungen zu finden.

...der Bauer ist kein Spielzeug, was kommt dir in den Sinn?
...denn wäre nicht der Bauer, so hättest du kein Brot......


edde antwortet um 10-09-2013 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
ganz richtig, eichkatze

dein Beispiel "Zertifizierungsgesellschaften"ist stellvertretend für sich im Land eingenistete Blutsauger--
sie kamen stets durch die Hintertür, raffiniert getarnt als Massnahme für mehr Qualität, mehr Sicherheit,mehr Genauigkeit,als von der EU gefordert in ihrer überzogenen Schärfe........

sie haben das Unternehmertum zum Verdruss werden lassen, sie haben potenzielle Investoren aus dem Land getrieben,sie lassen inzwischen Österreich gegenüber traditionellen Vergleichsländern als ABGESANDELT erscheinen, und was das schlimme ist--es wird sich mit der Neuauflage der grossen Koalition an dieser Situation nix ändern!

Wegelagerei funktioniert heutzutage anders,subtil, modern,versteckt,medial mit Bestechungsgeld gut aufbereitet.

nach dieser Wahl wird allen in der freien Wirtschaft tätigen der Riemen abermals enger angezogen um diese abgabenfinanzierten Moloch aufrecht zu erhalten.

mfg


helmar antwortet um 10-09-2013 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Und sollte es nicht mehr zur großen Koalition kommen brauchen ja noch ein paar einen Job in irgendeiner solchen Institution.
Mfg, Helga


farmer_johnny antwortet um 10-09-2013 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Ich meine: das kommt darauf an... Bauern - Landwirte. Sind, oder sollten doch mündige Personen sein. Bin noch nicht ganz sicher, ob das auch bei allen Zutrifft. In der Privatwirtschaft gibt es ja auch solche und solche. Für mich ist ein ewiges Jammern und zu Tode fürchten eine Verschwendung der eigenen Energie. Auch als einzelner vermag ich Veränderungen zu erwirken. Viele übern Kritik an der Interessensvertretung: Jeder, Jedem ist es erlaubt, sich in diese Thematik einzubringen.
Habe am eigenen Leibe erlebt, wie frustriert viele sind - zb an der Rieder Messe ... that´s shocking. Dennoch genau die, die am härtesten kritisieren vermögen Änderungen nie in ihrem Leben zu verwirklichen - that´s live :)


Veltliner antwortet um 10-09-2013 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?

Eigentlich hat jeder sein Glück in der Hand
Wie man sich's richtet so hat man es

Die Unzufriedenen sollten es mal als Arbeiter versuchen

Veltliner




soamist2 antwortet um 10-09-2013 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
@ eichkatze

in welcher zeit lebst du eigentlich? wir schreiben mittlerweile das jahr 2013 !!!!
deinen beitrag hätte ich spontan anfang der 70er jahre des vorherigen jahrhundert eingereiht


2009 antwortet um 10-09-2013 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Ich glaube eher sie müssen
Solange ihre politische und zugleich wirtschaftliche Vertretung in erster Linie ihrer Partei, der Wirtschaft und erst in zweiter Linie den Bauern dient.
Solange die Vertreter aller politischen Kräfte in den Kammern nicht mit einer Stimme sprechen dürfen oder können.
Solange sich ein Bauer nicht als Unternehmer sieht, bereit ist alte Strukturen aufzubrechen, neue Wege zu gehen und zu erkennen ,das Wachstum nicht immer die Lösung seiner Probleme ist.
Solange die Wirtschaft nach billigen Agrarrohstoffen giert und dies durch öffentliche Gelder ausgeglichen werden muss.
Solange Lebensmittel billig sein müssen.
Solange....................

Gute Nacht 2009


josef5 antwortet um 10-09-2013 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Mich wunderst immer wieder, was sich der Bauer (oder deren angebliche Vertretung )alles gefallen lassen . Der Bauer unterschreibt jetzt im Herbst einen Vertrag (Begrünung) , weiß aber nicht, ob oder wieviel Geld er jemals bekommt-laut Bauernvertretung alles in Ordnung- Ich bin karenzierte Lehrerin- natürlich ohne Bezug - Rückkehr in den Beruf jederzeit auf meinen Wunsch möglich, da pragmatisiert, ich weiß genau, wieviel Geld ich in welcher Gehaltsstufe verdiene, wann ich welche Jubiläumszulage bekommen würde. Ich helf hier zuhause meinem Mann aus, wir haben einen neuen Milchviehstall gebaut, mein Mann steht kurz vor der (bäuerlichen )Pension. Aber ich weiß nicht, ob ich das alles meinen Kindern zumuten will. Ich kenne die Lehrergewerkschaft, man kann ihnen viel Blockade vorwerfen, aber die Bauernvertretung kenne ich auch- dieses "es hätt ja noch schlimmer kommen können" und "seien wir froh, dass wir das gerettet haben", damit wird keine Zukunft geschaffen!


Eichkatze antwortet um 11-09-2013 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
soamist.........Begündung währe notwendig !


helmar antwortet um 11-09-2013 08:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Hallo 2009...genauso ist es, bäuerlicher Vertreter in Landtagen, Parlament und auch dem Bundesrat werden von ihrer Partei nominiert und haben daher in erster Linie, wollen sie diesen Job auch weiterhin innehaben, zu tun, was die "Partei" will. Und bauernbündlerische Bauernvertreter haben immer recht und alle anderen aus anderen Parteien sind alle Deppen, so wird's seitens des Bauernbundes kommuniziert.
Ganz krass wird es wenn die Dauerbrenner Wildbestand und die daraus resultierenden Schäden bei Überpopulation wieder mal zum Thema gemacht werden, da versprechen gerade bei den Begehungen und Versammlungen BBler großmütig sich für die Betroffenen einzusetzen, und was passiert....nichts, weil wenn man diese oder jene Gesetzesänderung im Landtag( Jagd ist Landesgesetzsache!) einbringen soll dann zieht Politiker sofort vor den Medien, Tierfreunden etc. den Schwanz ein. Mir sagte ein solcher Politiker wörtlich " wenn wir z.b. die Erlaubnis von Nachtsichtgeräten zur Wildsaujagd beantragen zerreißen uns die Kronenzeitung und die Tierschutzorganisationen in der Luft das geht nicht"....."dann soll man das halt auch ausreichend erklären, warum und weshalb"......"So leicht geht das net".....und da wundert sich noch wer? Übrigens...ein junger damals an der Grenze eingesetzter Soldat würde heute vielleicht noch leben, hätte damals ein Jäger ein Nachtsichtgerät benützen können. Nur so ein Beispiel...
Mfg, Helga


2009 antwortet um 11-09-2013 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Ja helmar, darum habe ich geschrieben "wir müssen".Es wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern.(ausser weniger Geld und höhere Abgaben )
Landwirschaftsminister ÖVP.......alles bleibt beim Alten
Landwirtschaftsminister ?????.........so gut er auch sein mag,er wird am schwarzen Moloch scheitern.

schöne Grüsse 2009


keinjasager antwortet um 11-09-2013 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
ja, und jeder soll zur Wahl gehen, aber nicht die ÖVP wählen-unser Kreuz wird über das ganze Papier gezeichnet, unsere Vertreter sind Verräter-wir sind denen doch sowas von wurscht und noch was-will wer etwas über die freie Milch wissen-wir haben Bombenpreise-wir steigen, steigen und steigen-es ist so richtig lustig, durchgehalten zu haben und haben so ziemlich unsere Ruhe - die Molkereien müssen momentan auf sich selbst schauen


Danton antwortet um 11-09-2013 22:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
zu Beginn dieses unseligen EU-Experiment, hattest du noch eine
gewisse Rückendeckung durch die Bezirksbauernkammer.

Nun werden Veranstaltungen abgehalten, wo einem "richtiges Verhalten" bei Vorortkontrollen beigebracht wird.
Fazit einer solchen Veranstaltung: ist wird Angst verbreitet. Schulung im Buckeln vor der Obrigkeit. Kritik unerwünscht...


hardl1266 antwortet um 12-09-2013 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
@keinjasager
Was ist leicht der aktuelle milchpreis bei der Freien Milch?


Haa-Pee antwortet um 12-09-2013 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
christoph38 hat den zusammenhang richtig erkannt,historisch betrachtet waren die bauern jahrhunderte wenn nicht jahrtausende in den verschiedenen formen der "leibeigenschaft" verankert.
etwas losere zügel gab es vor ca 100 jahren und ein paar jahrzehnte danach.
dass die "fron und zehentdienste" und die wirtschaftliche abhängigkeit vom grundherren auch bis dato anhält ist politisch und gesellschaftlich gewollt.

was früher als grundherr der kaiser,könig,fürst oder in sonstigen totalitären zeiten ein regime war sind in der heutigen zeit in der personifizierung von verwaltung(eu,bund,kommune),kontrollorgane wie ama udgl zu finden.
die komplette wirtschaftliche abhängigkeit von "geldauszahlenden" stellen wird leider von kaum jemanden richtig wahrgenommen.
die methoden der überwachung(gis,vorortkontrolle,amtstierarzt usw) hat eindeutig an intensität zugenommen und die lukrierten gewinne aus echter LW unternehmertätigkeit sind permanent am sinken und die abhängigkeit von den "neuen grundherren" steigt eigentlich überproportional!

so gesehen sind landwirte ein sehr geduldiger fleissiger haufen mit vollem risiko aber kaum mehr eigene entscheidungsfindung!



Fridl antwortet um 12-09-2013 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
´n Abend,
@ keinjasager: Vorsicht mit Kreuzerl über das ganze Stimm-"Plakat". Wenn ich nicht ganz falsch informiert bin, zählt das trotzdem als gültige Stimme und zwar für jene Partei, bei deren Spalte sich die beiden Linien kreuzen.
Unsere Interessensvertretung die Landwirtschaftskammer hat ja keinerlei Recht über Gesetze zu entscheiden oder sie zu blockieren, etc, sie kann lediglich Empfehlungen aussprechen. (man korrigiere mich, wenn diese Behauptung unwahr ist, dann hab ich in der Schule etwas missverstanden)
Und der Gesetzgeber wird sich einen Furz drum scheren, was wir paar Prozenterl Bauern wollen oder was wir meinen was gut für uns ist. Weiters ist ja innerhalb der Bauernschaft eine einheitliche Linie so gut wie unmöglich.Schade eigentlich.
Im ungültig oder weiß wählen seh ich nicht viel Sinn. Wir sind noch so etwas wie eine Demokratie (schau Richtung Syrien, Ägypten und dgl)
Es gab einmal den Ruf nach einer Partei, die die Ungültig- und Nichtwähler vertreten soll. Was sollte die für ein Programm habe? Egal worum es geht, wir sind auf jeden Fall anderer Meinung! oder was?
@Thema
JA, wir lassen uns zu viel gefallen, weil wir nichts in der Hand haben um etwas an der Situation zu ändern! Wenn jemand eine brauchbare, schlaue Idee hat, möge er diese im Forum veröffentlichen(streiken funktioniert ja eher nicht :-)) oder in die Politik gehen und auch gleich die Politikergehälter um 2/3 kürzen! Danke!
Ich für meinen Teil bin hochgradig stinkig über die neue Pauschalierungsverordnung, über den Herbstantrag "Vorbehaltlich der Genehmigung bzw sonstiger Änderungserfordernisse" (allein diese geschraubten Formulierungen, die kein Normalsterblicher versteht und für die Heerscharen von Anwälten, die ich wahrscheinlich mit meinem AMA-Beitrag bezahle, Überstunden schieben müssen damit ja kein rechtliches Schlupfloch übersehen wird)
Dieses ganze Öpul-Tamtam ist sowieso nur klassisch österreichisch hausgemacht. Ich glaub nicht, dass z.B in Spanien, Griechenland auch jeder Landwirt brav seine Schlagbezogenen Aufzeichnungen schreibt und fleissig Steuer zahlt, wenn er a paar Viecherl mehr hat im "Stall" (vorausgesetzt er hat einen = artgerecht und von den Gutmenschen unbedingt erwünscht) ....
Ich könnt stundenlang so weiterschreiben, so grantig bin ich, aber ich möcht euch nicht langweilen.
ABER, ich möchte das Geld (um das uns ja 95% der österreichischen Bevölkerung beneiden, weil sie denken das bekommen wir fürs Nichtstun) auch nicht missen.
In der Hoffnung, dass unsere Interessensvertretung vor den Entscheidungsträgern Gehör findet und dass Ebengenannte noch irgendwo etwas Geld für uns finden wünsche ich ein
gut´s Nächtle
Fridl




grasi1 antwortet um 12-09-2013 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Fridl, Absolut richtig, bin ganz deiner Meinung!


2009 antwortet um 12-09-2013 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Hallo Friedl
muß dich ein bisschen afklären!
richtig ist, daß die kammern keine gesetze machen.richtig ist ,daß sie nur vorschläge machen und empfehlungen abgeben.ABER!!! fakt ist, daß die landwirtschafskammer vertretung der bauern sein soll
und eine tür weiter werden öpulbestimmungen,pauschalierungsverordnung,digitalisierung und andere
tolle ergüsse (in abstimmung mit dem bundesministerium ) erarbeitet.
die ama (natürlich eng verflochten mit den kammern ) darf dann einiges verwalten ,konrollieren,sanktionieren , geld verteilen und den "bumann" spielen , weil eigentlich die meisten vorschriften , und die nervige bürokratie von den bauernvertretern erarbeitet wurden und von den kammern verwaltet werden (zb. digitalisierung )!!!!!
wäre vergleichbar,wenn die arbeiterkammer als vertreter der arbeiter für weniger lohnsteuer,höherer kollektiv,weniger arbeitsstunden,mehr ulaub eintritt und eine türe weiter mit der wirschaft pläne ausarbeitet über weniger kollektiv,mehr arbeitsstunden,weniger urlaub...............

grüsse 2009


helmar antwortet um 13-09-2013 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Hallo 2009....da kann ich dir zustimmen.......jene Mitarbeiter der Landwirtschaftskammern, welche täglich den Ärger und Frust von Bauern gegenüberstehen oder sitzen, können nichts für das was ihnen ihre oberste Führung einbrockt. Sie müssen die Suppe auslöffeln welche ihnen die Politik, und hier in diesen Fällen eine fast im Alleingang von ÖVP-Politikern, eingebrockt hat. Es stimmt schon, es gibt die gemeinsame Agrarpolitik in der EU...........aber seit Österreich in der EU ist tönt es gebetsmühlenartig..."wir Bauern müssen jeden Euro aus Brüssel abholen".....und zum Zweck desselben wurden Maßnahmen erfunden und inzwischen ist es so dass sich bei jeder dieser Maßnahmen jede Menge Fehlerquellen und Auslegungsformen angesiedelt haben. Und was ein Kontrollor für passend und richtig feststellt ist beim anderen ein arger Verstoß. Ausgearbeitet wurde dies alles von sogenannten Experten.........und woher kommen diese Hüter des alleinigen Fachwissens? So gut wie immer von der Uni, meist BOKU, und sind weichende Bauernkinder. Sehr oft "weichende" mit politischen Vorfahren einer gewissen Partei..........man braucht sich doch nur die Familiennamen anschauen. Wenn jemals die ganzen Sonderregelungen welche Österreich angeblich so heldenhaft in Brüssel herausverhandelt haben gut gemeint waren so sind diese inzwischen für manche zum Netz geworden in welchem sich Bäuerlein verheddert, und patsch, in der Rückzahlungsfalle sitzt. Nicht zuletzt deshalb weil innerhalb einer Förderverpflichtungsperiode die die Bedingungen sich geändert haben.
Würde man der Landwirtschaft wirklich helfen wollen, so wäre den Bauern geholfen wenn diesen neben einem guten Investitionsprogramm für den Betriebsführer die geleisteten SVB-Beiträge auf Antrag rücküberwiesen würden, wenn dieser z.B. einige Umwelt/tierschutzauflagen erfüllt. Nur, das wäre zu einfach...und wohin mit all den Experten.....Tönt nicht Spindelegger lauthals dass er die Wirtschft entfesseln möchte? Dann könnte er auch auch mal erklären wie er sich das bei der Landwirtschaft vorstellt. Denn auch diese ist ein Wirtschaftszweig und Kunde vieler Wirtschaftszeige.
Mfg, Helga


Hans1900 antwortet um 16-09-2013 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Es darf gejammert werden, aber wer jammert und nichts ändert ist selber schuld! Sicherlich wird die ganze Bürokratie mehr und vieles ist auch für die Katz, aber man sollte einfach das beste daraus machen. Ich empfinde es nicht als die grosse Belastung.
Wer aber über die Preise jammert der macht was falsch. Wenn zuviel auf dem Markt ist ist es auch so, da kann auch die Bauernkammer und Bauernbund nichts ändern! Entweder hoffen bis die schwachen aufgeben oder billiger/ etwas anderes produzieren!


keinjasager antwortet um 16-09-2013 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
was kann ein Bergbauer anderes produzieren-so können nur ÖVP-Bauernbundleute in Gunstlagen schreiben, wachsen oder weichen wurde als Parole ausgegeben-und mit einem Markt mitmüssen, mit ganz anderen Bedingungen, kann nicht gutgehen-unsere Vertreter sind Konsumentenschützer und Agrarlobbyisten, aber keine Bauernvertreter - und das beste daraus machen, wenn es hinten und vorn nicht mehr ausgeht - typisch Wahlkampfposter


2009 antwortet um 16-09-2013 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Hallo Hans1900
Bin ein Mensch der gerne gute Ratschläge annimmt und für vieles offen ist.Also wie ändere ich etwas ohne gewissen politischen Kreisen beizutreten und dabei meine Seele zu verkaufen?
und was machst du anders in punkto Preise?
schöne Grüsse 2009


Agrargem antwortet um 18-09-2013 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
In Tirol werden zur Zeit ca. 2/3 der Bauern um ihr Eigentum an den Gemeinschaftsalmen, -weiden und -waldungen gebracht. Mit tatkräftiger Unterstützung der Bauernvertreter in Land und Bund wird eine Überprüfung der Eigentumsverhältnisse zum Zeitpunkt der Regulierung verhindert. Und die Bauern? Eine Handvoll setzt sich zur Wehr und die anderen werden wieder brav die ÖVP wählen. Sind das die Nachkommen derer die einem Gaismair oder einem Hofer nachfolgten? mfg


Bewerten Sie jetzt: Lassen sich die Bauern zu viel gefallen?
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;413286




Landwirt.com Händler Landwirt.com User