limousinzucht 31-03-2013 12:42 - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hallo

hat schon einmal jemand ein Problem mit der AMA in dieser Art gehabt. Möchte fragen wie man da handeln sollte.

Müsste 50 stiere verkaufen da sie schon fast zwie Jahre alt sind.

Hoffe jemand kann mir helfen


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Bitte um Hilfe


helmar antwortet um 31-03-2013 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hattest du diese Sperre, und vor allem warum? Kann passieren wenn mehrere Tiere keine Ohrmarken haben, zumindest ist dies einem Bekannten passiert. Da gab es nach der Kontrolle/Sperre eine Ohrmarkennachbestellung, eine Art Rodeo beim Nachziehen und eine Meldung der BBK an die AMA, kurz darauf eine Kontrolle, und die Sperre wurde aufgehoben. Hat aber auch fast 3 Wochen gedauert.
Mfg, Helga



walterst antwortet um 31-03-2013 14:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
@limousinzucht

Bei der Fülle an Details, die Du bekannt gibst, verliert man einfach komplett die Übersicht über das Geschehen und damit ist Dir schwer zu helfen.
Was sagt denn die AMA genau dazu?


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Ich kann meine 110 Mutterkühe mit Kälbern nicht in das Selbstfanggitter einsperren. Im November hatte ich die erste Kontrolle, bei dieser ist herausgekommen das alles passt, im Februar bekam ich dann einen eingeschrieben Brief das der Kontrollor die Ohrmarken ablesen kommte aber das Geschlecht der Tiere nicht unterscheiden. Die ganzen Tiere hatte ich im November auf 18 Patien aufgeteilt. Wenn man das nicht schaft das man das Geschlecht der Tiere unterscheidet dann sollte man sich einen anderen Arbeitsplatz suchen, Jetzt habe ich die Tiere in den Betonierten Auslauf getrieben das man dort die Ohrmarken ablesen soll. Bei der Kontrolle im März hieß es dann ich habe die Kontrolle verweigert. Seitdem habe ich eine Betriebssperre.

Danke


walterst antwortet um 31-03-2013 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
und was kann man Dir jetzt helfen, was Du nicht schon selber hättest erledigen können?
Hast Du verweigert oder nicht verweigert? Hast Du Einspruch gemacht? Was sagt die AMA, wie es weitergeht?


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 16:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Ich habe die Kontrolle nicht verweigert. Jetzt habe ich am Mittwoch díe nächste Kontrolle, was soll ich jetzt machen. Das gleiche wie bei der zweiten oder schön brav wie man es mir schon 2002 gesagt hat ich soll meine Mutterkühe aufhalftern und vorführen damit man alles ablesen kann.
Es ist unmöglich solche Tiere vorzuführen.

Bitte um eure Meinung

Weiß nicht mehr was ich machen sollte damit es den Herrn Kontrolloren passt.


lg
limousinzucht


KaGs antwortet um 31-03-2013 16:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Zustände müssen das sein dort! Wenn so ein Haufen beinander ist, wird die Geschlechtererkennung sicher nicht leicht möglich sein! Wer weiß wie lange da keine neue OM eingezogen worden ist. Dass die OM leicht zu verlieren sind, weiß auch jeder Tierhalter. Auch bei meinem damaligen kleinen Viehbestand gab es laufend fehlende OM. Und erst bei großen Herden, wo man nur von Weitem die OM kontrollieren kann, da ist halt die Fehlquote noch weit höher. Glaube, in einem Raubtiergehege kann man sich sicherer fühlen, als in einem Auslauf mit 110 Mutterkühen samt Kälber.


Fallkerbe antwortet um 31-03-2013 16:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Wiso kannst du die Tiere nicht in einem Selbstfanggitter fixieren?

Jedenfalls sollte der Kontroller ohne Gefahr seiner Arbeit nachgehen können.


Zitat
Wenn man das nicht schaft das man das Geschlecht der Tiere unterscheidet dann sollte man sich einen anderen Arbeitsplatz suchen,
Zitat ende

und solche sprüche würde ich mir verkneifen, bringen dir garantiert nur nachteile.



limousinzucht antwortet um 31-03-2013 16:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
die Tiere sind sehr aggressiv un dhaben nur selten Kontakt mit dem Menschen. Das Zitat habe ich dem Kontrollor nicht gesagt


lg


Fallkerbe antwortet um 31-03-2013 16:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Ich würde auch nicht in einen auslauf reinklettern, in dem 50stück 2jährige Stiere sind.



limousinzucht antwortet um 31-03-2013 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
die Breite des Auslaufes ist etwa 15 m
Wenn man da nicht unterscheiden kann????


lg


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Zum Zeitpunkt der ersten Kontrolle hatte ich 270 Rinder
Das sind bei 18 Patien 15 Rinder in einer abtrennung

Dann sollte das nicht so schwer sein.

lg


Fallkerbe antwortet um 31-03-2013 16:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
@limosin,
und wie glaubst dann du, sollte der Kontroller seiner Arbeit nachgehen?
Soll er im Betonierten Freilauf den hochagressiven verwilderten Tieren den Schwanz heben und gleichzeitig die Ohrmarke ablesen?

mich wunderts nicht, das der sie kontrolle abbricht.









limousinzucht antwortet um 31-03-2013 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Auf 15m kann man sicher unterscheiden

Es ist reine Schikane von den Kontrolloren


lg


Fallkerbe antwortet um 31-03-2013 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Kannst du auf 15 meter eine ohrmarke ablesen?
dann beneide ich dich um deine guten Augen, ich kann das nicht.


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Der Kontrollor hatte ja ein fernglas mit

Damit ist es nicht schwer alles abzulesen


lg


fgh antwortet um 31-03-2013 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Das, dass im gewissen Ausmaß Schikane ist, stimmt sogar.
Ich selbst würde mich zwar auch nicht in den Auslauf wagen, aber ein Bekannter wurde vor kurzem kontrolliert, der musste am Kontrolleur seinen ganzen Frust auslassen, weil er im Vorjahr Probleme mit der Flächenkontrolle hatte, was nicht gerade zielführend war, auf jeden Fall hat er sich trotz vorhandenem Fressgitter geweigert die Tiere zu fixieren und der Kontrolleur ist wirklich in den Laufstall/Auslauf rein und hat alle kontrolliert, Dauer für 35 Stk. fast ein ganzer Tag.
Welche Konsequenzen die "nette" Behandlung auf die Sanktionierung wegen ein paar fehlenden Ohrmarken hatte, kann sich aber jeder denken - nicht zum Nachmachen empfohlen.


179781 antwortet um 31-03-2013 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Man sollte die Tiere, die man hat immer so gut handhaben können, dass auch eine Kontrolle des Geschlechtes und der OM durch betriebsfremde Personen möglich ist. Da geht es gar nicht um die Kontrolle im speziellen. Was machst du als offensichlicher Mutterkuhbetrieb mit Trächtigkeitskontrollen? Wie werden ev. notwendige Klauenpflegemassnahmen durchgeführt? Wie werden Parasiten behandelt? Wie erfolgen die notwendigen und sinnvollen Wiegungen der Jungrinder?
Wenn du bei der Bestandesgröße nicht über eine funktionierende Fang- und Treibanlage mit entsprechendem Fang und Behandlungsstand verfügst, dann hast du ohnehin gravierdende Mängel im Betriebsmanagement. Und um das Geld, das dir die mit dieser Sperre einhergehende Sanktion kosten wird, hättest du den Großteil dieser für so einen Betriebszweig absolut notwendigen Investition bezahlt.

Gottffried


KaGs antwortet um 31-03-2013 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Oft ist es auch gar nicht möglich abzulesen, weil die OM verschmutzt, oder die Haare hinein hängen in das Ohr. Da nützt das beste Glas nichts, nur direkter Kontakt mit dem Rind, was da aber scheinbar überhaupt nicht mehr möglich ist durch die Verwilderung der Tiere. Das sind die Betriebe, die in 10 min die Stallarbeit erledigt haben.


josefderzweite antwortet um 31-03-2013 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
@limousinezucht

Wenn die Tiere so aggresiv sind, wie kann man dann 270 Tiere auf 18 Partien aufteilen?

Wie sieht es dann mit den Ohrmarken/Verlustohrmarken aus? Sind diese bei allen Tieren vorhanden? Kälber auch??

Wie kann man sich eine solch große Herde ohne Fangstand halten? Man kann einen Fangstand ja auch aus Holz und Eisenbahnschienen zimmern. bzw werden von Texas Trading sehr gute Anlagen produziert.

Hier besteht LEBENSGEFAHR für Bauer mit Familie (und Kontrollor nebenbei auch). Am wichtigsten ist doch wenn man seine Arbeit nicht unter Lebensgefahr macht. Es sind schon genug Bauern aus diesem Grund gestorben. Meistens Altbauern oder die Ehefrauen oder am schlimmsten die Kinder!!!!!!!
Man spart am falschen Ende!!!


KaGs antwortet um 31-03-2013 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Gottfried hat es auf den Punkt gebracht!


helmar antwortet um 31-03-2013 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hallo Gottfried....da hast du schon recht. Ich frag mich wie unser hier sein Schicksal beklagendes AMA -"Opfer"selber ohne Gefahr für sein eigenes Leben arbeitet.
Mfg, Helga


biolix antwortet um 31-03-2013 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hallo !

also die selben Fragen wie der Gottfried hätte ich jetzt auch gestellt, du solltest lt. Gesetz jedes Tier zur ärztlichen Behandlung fixieren können.. bei der Kontrolle eh klar das du das nicht möchtest, aber es muss möglich sein sie zu kontrollieren.. das das lange dauert und du dem Kontrollor helfen solltest, das müssen wir mit 15 Kühen auch, da dauerts 1 Stunde mti Nachzucht, bei dir dann 2 Tage...dafür bekommst du hoffentlich Mukuprämie etc.
ALso sorge am Mittwoch dafür das alles klappt und das du sie sehr wohl fixieren kannst oder in einige kleinere Bereiche fangen kannst in Gruppen.. Das sollte jeder Tierhalter als selbsverständlcih ansehen..
Inkl. nachzwiecken der Ohrmarken, dann darfst nicht 110 Mukuhs haben sondern nur 20, es gelten halt die selben Regeln..

lg biolix

p.s. kann man freiwillig eigentlich schon "Chippen" statt den Ohrmarken ?


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Das aufteilen ist das kleinste Problem ich komme mir vom Kontrollor verarscht vor wenn er mit dann nach der Kontrolle 5 OM aufschreibt und sagt die sind nicht hier.
Dann hattte der Kontrollor das Problem weil ich die ganzen OM in jeder Box aufgeschriebn habe. Er darf sich irren wir Bauern haft dafür (wir dürfen uns nicht irren.

lg

chippen geht kostet aber sehr viel Geld





limousinzucht antwortet um 31-03-2013 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Fang und Behandlungsstand brauche ich nur in ganz wenigen Fällen (besamen) Keine Klauenprobleme bei den rindern.
Die Stallarbeit dauert nicht 10mi sondern mindestens 5 Stunden
Bei 20 Kühen würde ich verhungern

lg




biolix antwortet um 31-03-2013 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hallo !

na ja, dann wenns so viel Geld kostet dann musst du zwicken wie wir alle.. und schau, wir verhungern auch nicht mit 15 Kühen.. ;-)

Also, viel Glück für Mittwoch...

lg biolix


biolix antwortet um 31-03-2013 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Apropos "aufschreiben" , das er die "Geschlechter" nicht erkennt, hat er dir nicht bei der Kontrolle gesagt, also unsere AMA Kontrolleure udn das waren ja auch 3 letztes Jahr, haben das korrekt gemacht, inkl. natürlich das jedes Tier 2 Ohrmarken hat, d.h. wenn eine fehlt war das gar kein Problem, einfach nachbestellen..

lg biolix


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Ich kennzeichen meinen Kälber auch erst mit 6 Monaten dabei gabe es noch nie ein Problem mit der AMA
Melden auch erst mit 6 Monaten

lg



biolix antwortet um 31-03-2013 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
na bravooo, und wir werden gestraft wenns nicht innerhalb von 7 Tagen ist, wie geht denn das ? Inkl. wer weiß dann ob das Geburtsdatum stimmt ?


KaGs antwortet um 31-03-2013 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Du verarscht hier alle! Und wenn der Hut brennt, dann um Hilfe fragen!
Ich glaube aber, das Ganze ist ein Fakeeintrag von Anfang an, und will provozieren!


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Ich schreibe das Geburtsdatum auf und dann nach 6 Monaten melde ich die Tiere

Es gibt ja eine Ausnahme bei der kennzeichnung von Rindern

Schicke ich jeden der sie haben will.


lg




biolix antwortet um 31-03-2013 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
na echt das geht, bitte mails mir, biolix@utanet.at, danke !

Fake, na glaub ich nicht, und der 1. April ist erst morgen.. ,-)

lg biolix


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hier die Ausnahme


Ausnahme
 


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hier die Ausnahme



 


limousinzucht antwortet um 31-03-2013 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
I moch jo kan face wegen der Ama geschichte

lg



KaGs antwortet um 31-03-2013 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Aha, sobald man eine gewisse Größe hat, gibt es Ausnahmen! Wie soll dann das wirkliche Alter kontrolliert werden? Wehe, wenn bei einem Anderen der Ochs oder Kalbin einen tag zu alt ist für die Gewichtsklasse. Da gibt es gleich Abzüge. Aber es geht auch anders, wie man so ließt!



payment antwortet um 31-03-2013 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
na, da wird er munter wenn andere eine ausnahme bekommen und er weis nix davon, sogar mit e-mail adresse,


golfrabbit antwortet um 31-03-2013 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Wie groß ist die Arbeitseinsparung wenn man Kälber statt in der ersten Woche erst halbjährig meldet und Ohrmarken einzieht? - persönlich ziehe ich ein 40 kg Kalb zum Hantieren einem Einsteller vor.

Im Osten ist sicher alles gaaanz anders, aber wer bei uns mit 20 Kühen untergeht, tuts mit 100 meist noch schneller.


KaGs antwortet um 31-03-2013 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Wie soll den der kontrollor feststellen, ob das Rind unter oder über 6 Monate ist? Ich würde mich als kontrollor verarscht fühlen? Kein Wunder, wenn er Einzelvorführung verlangt!
Bei 5 h Stallarbeit wäre das Kennzeichnen der Rinder wohl auch noch drinnen!


biolix antwortet um 31-03-2013 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hallo !

danke, echt interessant... in jedem Laufstall sind sie ja "fast verwildert"... werde mich auch um so eine Ausnahme umsehen...

lg biolix

p.s. andererseits zwicken wir sie auch lieber gleich in den ersten Tagen, bei richtigem "Treffpunkt" im Ohr, merken sies fastgar nicht, aber das mit dem melden hät ich gerne auf 6 Monate verlängert.. ;-))


179781 antwortet um 31-03-2013 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Zur Kennzeichnung erst mit 6 Monate. Wie geht das, wenn so ein Kalb behandelt werden muss, wegen Krankheit z. B. Kriegt das dann ein Mascherl umgebunden, damit man es erkennt und die Wartezeit gesichert ist? Hier sind so viele Fragen offen.
Nachdem ich seit 25 Jahren Mutterkuhhaltung betreibe und einiges herumgekommen bin, glaube ich dich einigermassen einordnen zu können. Auf jeden Fall gehörst du zu denen, die Vermehrung machen und glauben das ist Zucht. Und dein Betriebsmanagement weist schwere Fehler auf, die - auch ohne die Zorres mit der AMA - ordentlich Geld kosten. Mit dem Tierbestand sollte auch das Wissen und Können und die notwendige Ausrüstung mitwachsen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass diese Form der Tierhaltung in der Verlustzone operiert. Und bei der Größe geht es dann ans Eingemachte. Ein kleiner Nebenerwerbler kann das lange Zeit querfinanzieren, bei dir geht das nicht mehr.

Gottfried


rotfeder antwortet um 31-03-2013 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hallo!
Auch ich finde, du solltest ein bischen kooperativer sein, gegenüber dem Kontrollor. Schließlich zwingt dich ja niemand, um Prämien anzusuchen und es geht bei 100 Kühen immerhin um 23.000,- pro Jahr.
Auf dem Antrag hat man sich ja zu gewissen Dingen verpflichtet, da ist die AMA schon rechtlich gut abgesichert. Das Kleingedruckte liest halt kaum jemand. Also sieh es einmal so, du willst etwas von der Ama nicht umgekehrt. Der Ama wäre es wahrscheinlich lieber, wenn du aus allen Maßnahmen aussteigtst und sie hätten Ruhe vor dir.


walterst antwortet um 31-03-2013 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Ich bilde mir ein, dass ich beim Lesen von texten nicht ganz auf den Kopf gefallen bin. Heute tue ich mir aber zugegebenermaßen recht schwer, ernst gemeinte Einträge und Vorgriffe auf den 1. April auseinanderzuhalten.
Kälbermeldung nach 6 Monaten, wo Du als "Normalbauer" schon mit ein paar Tagen Meldeverzug Dein Brieflein bekommst, Schadenersatz für Nägel im Bäumen... ich packs heut nicht....


helmar antwortet um 31-03-2013 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Naja......mir kommt schon vor dass nicht nur die AMA vor manchen Bauern gern ihre Ruhe hätte.....aber ich kann mir schon vorstellen dass es so läuft wie es der Gottfried vermutet. Vermehren und nicht züchten......aber wie läuft das denn wenn du eine Partie zur Schlachtung verbringen läßt, oder wenn wie du behauptest, "Züchter" bist, Zuchtvieh zu handeln hast? Rodeo?
Schau ma wie es bei der nächsten Kontrolle läuft, vielleicht sehen wir dann bald einen Beitrag in "Konkret", mit dem Titel" armer Bauer leidet unter AMA-Schikanen"..........aber bedenke eines....die rigorose Tierkennzeichnung hat einen Grund. Nämlich die Verfolgbarkeit. Und den Nachweis woher das Fleisch kommt.
Mfg, Helga


tch antwortet um 31-03-2013 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
vamessen und schik a niern... imma des gleiche mit dera AMA.
der orme Bau....
tch


fgh antwortet um 31-03-2013 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
@tch: so langsam hast du das System ja verstanden ;-)


josefderzweite antwortet um 31-03-2013 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hast du eine solche Ausnahmegenehmigung? Steht ja auch schwarz auf weiß dass man solch eine Ausnahmegenehmigung erst bewilligt bekommen muss.

Wenn man das GEschlecht nicht eindeutig zuordnen kann weils es in deinem Stall so umgeht, wie kann man das Alter und die Mutterkuh vom Kalb zuordnen?

ein aggresiver Einsteller ist sicher leichter zu handhaben als ein frisches Kalb. Knackt ja auch viel schöner beim einziehen!


Hirschfarm antwortet um 31-03-2013 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
@helmar: Wie gut das mit der verfolgbarkeit funktioniert haben wir ja eh gerade bei den rumänischen Vollblütern gesehen! Zuerst muß das Einzeltier identifizierbar sein und wenn es die Sphäre der Landwirtschaft verlassen hat kann man das Rindfleisch auch durch Gel, Stärke oder sonstiges Fleisch ersetzen. Stupid!
mfg


rob98 antwortet um 31-03-2013 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Aus der Ausnahmeregelung geht ja hervor das er ein Betrieb mit Freilandhaltung ist nehme mal an das er keinen Stall hat sondern nur einen befestigten Auslauf.

Wie man da ein Kalb nach 6 Monaten dann einer Kuh zuordnen kann ist mir ohne Kennzeichnung absolut schleierhaft ich tu mir ja schon schwer bei meinen 25 Mutterkühen die richtigen Kälber zuzuordnen.

Irgendwie schaut das alles nach gut gemachten Aprilscherz aus und morgen kommt dann April April


lg robert


muk antwortet um 01-04-2013 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
das mit den sechs monaten gilt nur bis 300 mutterkühe - ab 300 brauchst überhaupt nix kennzeichnen . da gibts die einheitliche nummer für alle tiere


svoboda12 antwortet um 02-04-2013 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Betriebssprerre von AMA
Hallo!
Ja das mit 6 Monaten erst zwicken und melden ist ein starkes Stück.
Ich habe heute auch Kontrolle gehabt, weil ich die Meldung vergessen und erst nach 10 Tagen statt nach 7 gemacht habe.
Bei der Kontrolle heute hat bei 44 Rindern jedes Alter und Geschlecht 1 einzige Ohrmarke gefehlt und ich habe schon einen Eintrag bekommen bei der AMA. Und bei anderen Landwirten kann man ein halbes Jahr auf die Ohrmarken und die Meldung verzichten? Irdendwo " rennt da a radl in dreck" wie es so schön heißt.

"Verwilderte" Rinder sollte es ja meiner Meinung gar nicht geben, denn wenn ein Tier wild ist bzw Anzeichen dafür macht, gehört es ja normal schon zum Fleischhauer. Da geht es ja um Leben, dein eigenes, deiner Familie oder vielleicht einer ganz fremden auch noch unschuldigen Person.
Wenn man mit 100 oder mehr Tieren nicht zurecht kommt, darf man halt nicht soviel halten.
Aber wie es immer ist, muß wieder einmal einige Leute zu Schaden kommen, daß man das überdenkt.

Lg


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