dorfbub 10-10-2012 11:54 - E-Mail an User
Biestmilch
Hallo!
Ab dem wievielten Tag gebt ihr die Milch (Biest) von abgekalbten Kühen wieder in den Tank?


777 antwortet um 10-10-2012 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
Ab dem Zeitpunkt wo ich das Gefühl habe, dass ich sie selber auch trinken würde.



Brunner8 antwortet um 10-10-2012 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
Ab dem Zeitpunkt wenn die Molkerei die Probe auf Hemmstoffe kontrolliert hat und grünes Licht zum liefern gibt!!!!!!!!!!!!!!!!!

mfg



777 antwortet um 10-10-2012 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
@ Brunner 8

Wie kommst auf Hemmstoffe ? Wenn man die Milch zu früh abliefert könnte man höchstens eine zu hohe Zellzahl riskieren aber warum Hemmstoffe. Hemmstoffe sind Rückstände aus Antibiotika und diese bauen sich von den Trockenstellern während der Trockenstehzeit doch ab ? oder
Läßt du die Milch vorher im Labor überprüfen von jeder Kuh oder wie darf ich das verstehen ?



Icebreaker antwortet um 10-10-2012 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
Ja qBrunner8,
Das würde ich jetzt auch gern genauer wissen wollen ...


walterst antwortet um 10-10-2012 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
Dass sich antibiotische trockensteller bis zum ersten (..zweiten, dritten, vierten....) Gemelk nach der Geburt vollständig abgebaut haben, da würde ich keine meiner Hände auf die heisse Herdplatte dafür legen.


Rocker45 antwortet um 10-10-2012 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
Ich geb auch nach ca 10 Tagen eine Probe ab: Inhaltstoffe, Zellen und zur Sicherheit Hemmstoffe. Wenn Der Eiweißwert im Normalbereich ist kann man die Milch normalerweise liefern


golfrabbit antwortet um 10-10-2012 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
Die Tirol Milch hat bei fast jedem Schreiben auf die Hemmstoffgefahr durch Trockensteller hingewiesen und es auch jedem gratis ermöglicht seine frischmelkenden Kühe proben zu lassen. Hab das immer getan und auch immer ohne Befund, aber heuer im Frühjahr mußte ich die Milch einer 2.-melkenden Kuh ganze 15 Tage proben lassen bis Hemmstoff - negativ festgestellt wurde. Hatte normale Navpencal Galttuben verwendet und 46 Tage bis zur Abkalbung. Laut Auskunft TA gibts manchmal Tiere die Medikamente langsamer abbauen - werde daher keine ohne Probe einschütten.

Hannes


Steyr-8070 antwortet um 10-10-2012 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
Wir geben die Milch ab dem 5 oder 6 Tag nach der Geburtvwieder in den Tank natürlich wird die Milch vorher kontrolliert !


Brunner8 antwortet um 11-10-2012 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
Guten Morgen,
Natürlich beziehen sich die Hemmstoffe auf die Trockensteller! Bevor die Kontrolle durch die Molkerei vorgeschrieben wurde haben wir die Milch auch erst nach dem 6-7 Tag geliefert!
1.Durch die Kontrolle auf Hemmstoffe kannst die Milch meistens schon am 4-5 Tag liefern!
2. kannst du dir gleich die Zellzahl anschauen lassen - dann siehst du gleich wie es um die Eutergesundheit aussieht und kannst eventuell schon bei bedarf behandeln!

mfg Brunner8


Brunner8 antwortet um 11-10-2012 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
@ walterst
bin ganz deiner Meinung! genau deswegen ist die Kontrolle notwendig und du gewinnst auch 2-3 Liefertage!

mfg Brunner8


777 antwortet um 11-10-2012 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
@ brunner8,

danke für die ausführliche Antwort, wieder was dazu gelernt.
Bei unserer Molkerei ist die Probe noch nicht vorgeschreiben und auf die Idee wär ich nicht gekommen, dass ich vorher dem Milchwagen eine Probe mitgegeben hätte, daher habe ich mich gewundert dass du geschrieben hast, erst nach der Probe liefern wir ab. Wir liefern wir noch nach Gefühl ab,
meistens schauen wir dass wir die Milch so zwischen dem 4. und 10 bis 14. Tag auch an andere Kälber verfüttern um sie nicht wegleeren zu müssen und um auf Nummer sicher zu gehen.
Vielleicht führen sie die Probe bei uns auch noch ein.
So gesehen wär eine Probe natürlich vorteilhafter.


kraftwerk81 antwortet um 11-10-2012 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Biestmilch
Käsereien und im Besonderen die die Hartkäse herstellen haben damit ein Problem. Im Frischmilch und Ramschkäsebereich wird's nicht so problematisch sein. Auf unserer Abholtour flattern die roten Briefe und Warnungen nur so daher. Immer wieder gibt's welche die behandelte Milch einmelken und dann künftig Folgekosten wie Milchentsorgung und Produktionsausfall zahlen werden müssen.


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