rotfeder antwortet um 12-09-2012 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnenaufzucht vs. Milchviehhaltung
Hallo!
Natürlich kann das gehen. Es kommt immer darauf an, welche Vorlieben jemand hat. Manche wollen halt lieber etwas mehr arbeiten, die wirtschaften mit Milchkühen, andere eben mit Masttieren oder Mütterkühen.
Vom finanziellen her wird es egal sein, es ist alles nichts zum Reichwerden aber auch nicht zum Armbleiben.


Martin10 antwortet um 12-09-2012 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnenaufzucht vs. Milchviehhaltung
Hallo!

Die Kalbinen must du aber Jahre füttern
Bei Mutterkühen hast in 2 Jahren wenn alles gut läuft 2 verkaufte Kälber
Ich war auf einen Betrieb der kaufte Kälber um ca.600-800 Euro,
auf der Versteigerung in Wieselburg bekommt er ca. 1600-2000 Euro pro Kalbin


herbie801 antwortet um 13-09-2012 06:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnenaufzucht vs. Milchviehhaltung
Diese Rechnung ist aber sehr einseitig. Du hast zwar in 2 Jahren evtl 2 Kälber. Aber in den 2 Jahren auch Kosten wie Besamen und Tierarzt. Ausserdem mußt Du die besagte Mutterkuh auch durchfüttern. Das kostet in dem Zeitraum auch was. Somit bekommt man die Kälber auch nicht "gratis".

Da ich selbst in naher Zukunft vor dem gleichen "Problem" stehe (Alter Stall mit Milchvieh) und keine Lust auf extreme Investition hatte ich auch an Rindermast gedacht.
Allerdings würde ich behaupten das man Stierkälbchen viel einfacher zu kaufen bekommt zum füttern als weibliche Tiere. Weil die meißten Milchviehbetriebe selbst nachziehen müssen. Von daher könnte das ein Problem werden zu einem vernünftigen Preis Tiere zu kriegen. Oder man nimmt eben die Stiere.

Meine Idee ist bis jetzt:

Die Kalbinen immer selbst besamen und abkalben lassen. Sodas für Nachschub an Masttieren gesorgt ist und es da nie zu Schwierigkeiten bzw Preisdruck kommt. Und die Kühe nach dem Abkalben dann verkaufen an Milchviehbetriebe. So das Du eben ums melken herumkommst. Ist zwar schon mehr Aufwand aber trotzdem in meinen Augen eine Alternative. So lange die Familie noch ein wenig mithelfen kann könnte es klappen. Und wenn die Eltern dann mal gar nicht mehr wollen/können kannst Du immer noch auf Kälber zukauf umstellen.





Nutz antwortet um 13-09-2012 07:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnenaufzucht vs. Milchviehhaltung
Hallo Herbie
Wenn deine Nachzucht 1:1 männlich weiblich ist werden dir bald die Kühe ausgehen.
Die Kühe in Milch zu verkaufen und dann die 1-2 Wochen alten Kälber mit Milchaustauscher
und anderen Futtermittel aufzuziehen ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll.

Ich stand 2007 vor der selben Entscheidung ,wir haben neu gebaut und auf MuK umgestellt.
Die Aufstallung ist so gebaut das man auch Stier oder Kalbinnenaufzucht betreiben könnte.
Bin aber derzeit mit den MuK zufrieden.

G.aus Murau Nutz




Geo42 antwortet um 13-09-2012 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnenaufzucht vs. Milchviehhaltung
hallo. In unserer Gegend haben schon einige auf kalbinnenaufzucht umgestellt. Wer sagt den, dass du die" Eigenen " Kalbinnen aufziehen musst?. Ist doch nur eine Frage welchen Job du so noch hast. Den ohne fixen Job geht nichts von Beiden.


Obersteirer antwortet um 13-09-2012 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnenaufzucht vs. Milchviehhaltung
@Heimdall Hallo Betreibe seit 2006 Mutterkuhhaltung hatten die gleichen Voraussetzungen wie du alter Stall 15 Hektar grünland keine Möglichkeit zur zupachtung usw. auch wir hatten Überlegungen in welche Richtung es gehen soll. Das grösste Problem wenn man nicht selbst Kälber produziert und nur zukauft sind die Krankheiten hier sind schnell einige hundert Euro beim tierarzt samt minimaler zuwächse .Mit den Mutterkühen läufts nicht so schlecht möchte aber darauf hinweisen dass es auch einiger Arbeit bedarf punkto Besamung gesundheit usw. Wo unsere beiden Meinungen auseinandergehen sind beim Stallbau .Ich würde in der momentanen Situation niemals an einen Stallbau denken weil die Landwirtschaft vor einer total ungewissen Situation steht ich würde zumindest noch 2014 abwarten erst wenn die Rahmenbedingungen sicher sind an einen Stallbau denken. Gruss Obersteirer


kraftwerk81 antwortet um 13-09-2012 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnenaufzucht vs. Milchviehhaltung
Das Thema hatten wir auch schon des öfteren. Da findest so einiges mit der Forumssuche!

Von wo in Sbg. bist Du denn? Also bei uns im Flachgau wär da schon Nachfrage für Lohaufzucht da. Kenn einige die Ihre Kälber 50-100 km weit Richtung Süden verfrachten und sich die Fahrerei liebendgern sparen würden; mich eingeschlossen ;o) - wär jederzeit für einen Testlauf mit ein paar Kälbern bereit.


Shalalachi antwortet um 16-09-2012 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kalbinnenaufzucht vs. Milchviehhaltung
Von Marktpreisen ist man immer abhängig. nicht nur am Kälbermarkt. Obs jetzt Milch, Fleisch,Kalbinnenverkauf, Diesel, Getreide, etc.

Selbst dein außerlandwirtschaftlicher Nebenerwerb ist Marktabhängig (außer weniger Kriesensicherer Jobs)


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