akut 02-06-2012 11:51 - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Ob gerechtfertigt oder nicht will ich nicht näher untersuchen.
In den Medien Orf und Zeitung wurde in den letzten Tagen von Milchpreissenkungen bis an die 10% berichtet. Ebenso, dass es entspechende Reaktionen der IG- Milch, SPÖ Bauern, Allgem. BV usw. gibt.
Ich hab bis jetzt keine Meldung der Schwarzen Interessensvertretung wie BB od. LWK gehört.
Vor etwa einer Woche gabs aus der ORF- Seite eine Kurzmeldung eines "Experten" d. LWK der sagte; kein Grund zur Panik so 5% minus machen nichts.

Morgen feiern wir bei dieversen Betrieben den Tag der offenen Kuhstalltür und zeigen eine heile Welt.


sturmi antwortet um 02-06-2012 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
"Tag der offenen Kuhstalltür und zeigen eine heile Welt."
@akut
Die heile Welt wird in der Fernsehwerbung gezeigt! Am Sonntag sollen die "Wir melken so gerne"-Zukunftsbetriebe stolz der Bevölkerung präsentiert werden. ;-)
MfG Sturmi


Baum5 antwortet um 02-06-2012 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Wir brauchen wieder einen Roten Lanwirtschaftsminister, wie in den 70er Jahren,dann findens den Weg nach Wien.



Quacksi antwortet um 02-06-2012 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Schwarz wer ist das, ah die Voll*** die den Staat umbringen, ne also den Bauern helfen die nicht. Eher das Gegenteil, die schauen das in weg sind!
Nur für die Wirtschaft sind sie da, das Rauch und Red bull möglichst den ganzen Förderkuchen bekommen!


helmar antwortet um 02-06-2012 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Warum sollten sie auch..........Politik kann keine Preise festlegen.
Mfg, Helga


karl0815 antwortet um 02-06-2012 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Bei der politischen Selbstzerstörung, die die Schwarzen derzeit betreiben, wirds nach 2013 sicher keinen VP Landwirtschaftsminister mehr geben! Es wird gar keinen LW-Minister mehr geben sondern einen Verbraucherschutzminister!

Aber ein wenig Jammern und Sudern von Seiten der Interessensverdrehung wäre sicherlich Balsam auf die Seele von uns geschundenen Milchbauern!

Aber die Zeiten des Milchwirtschaftfonds sind eben seit 1995 vorbei und der Milchpreis wird am Markt gemacht. In D bewegen sich die Preise derzeit Richtung 25cent (MUH 26 c. lt. TA im Mai)




Fallkerbe antwortet um 02-06-2012 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
@akut,
gehts dir besser, wenn der niki noch 2 ma sagt, die milchbauern sind so arm?
Milchpreise werden nicht vom Landwirtschaftsminister festgelegt.
Zeigen die "Reaktionen der IG- Milch, SPÖ Bauern, Allgem. BV usw. " irgendeine wirkung, einen nutzen?

gestern in den Medien: "30 Millionen Euro Förderung für Vorarlbergs Bauern"
http://www.vol.at/sieben-millionen-euro-foerderung-fuer-vorarlbergs-bauern/3268813


Muuh antwortet um 02-06-2012 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Die deutschen Milchbauern entluden am Weltmilchtag eine Fuhre Mist vor der CDU-Zentrale in Berlin unter dem Motto: "Eure Milchmarktpolitik ist großer Mist".
Vor der bayerischen Staatskanzlei übergaben die Milchbauern symbolisch Mistgabeln und forderten den bayerische Ministerpräsidenten Horst Seehofer auf mit der bisherigen Politik aufzuräumen.
Der Vorwurf: Seit langem wurde vor der aktuellen Situation am Milchmmarkt gewarnt, alles wird weiter heruntergespielt.

Das selbe in Österreich, als z.B. steirische Milchbauern vor einigen Wochen auf die sich abzeichnende Situation am Milchmarkt hinwiesen, beruhigte die steirische Landwirtschaftskammer: Milchpreis droht kein Verfall, das ist nur Panikmache.
Die Agrarminister wurden vor Monaten zusätzlich aufgefordert die Quotenaufstockung auszusetzen.

Berlakovich spricht sich neuerlich für die Beibehaltung der Rübenquote aus und auch Experte Kirner erkennt, dass man sonst zu den Verlierern gehört.

In Stockholm machten gestern die Milchbauern ebenfalls mit Aktionen auf sich aufmerksam.

Golfclub, Elternverein, Wochenmagazin, Autohaus, Cateringservice: Die wunderbare Welt der heimischen Agrarförderung hält immer wieder Überraschungen bereit:
 


fliege antwortet um 02-06-2012 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Hallo
Eine Frage : Glaubst Du an das Christkind?
Wenn ja dann bist Du richtig beim BB oder bei unseren sogennanten öffentlichen Vertrretern der ÖVP.
Denn es gibt kein Christkind und schon gar nicht bdie Funktionäre der ÖVP.
Wo sind denn die Herren wenn es darum geht ihre Mitglieder zu vertreten?
Sicher im Urlaub oder im Krankenstand oder Arbeitsiunfähig.
Wenn ich mir heute die Situation anschauhe, wir haben in NÖ eine Bauernbunddirektorin ;bei Gott sicher eine gute Frau mit Wissen und dem nötigen Knowhou keine Frage .
Aber wenn die nächsten Wahlen anstehen und diesee Person im Rampenlicht steht, wenn ich dabei denke wieviele Bauern noch ledig sind und Probleme haben , kann ich mir durchaus verstelhen dass ich
ÖVP wähle un es wird alles gut.
Ich meine die bauern müüsen ihr Schicksal selber in die hand nehmen und darum kämpfen denn auf die ÖVP zu hören ist leider ein Irrtum


Hausruckviertler antwortet um 02-06-2012 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Die Preise kann die Politik nicht machen. Sie kann nur Rahmenbedingungen schaffen. So wie du drei Bauern nicht unter einen Hut bringst, bringst du keine 3 Parteien unter einen Hut, wenn ein vernünftiges Gesetz durchgebracht werden soll. Auch wenn ein Vorschlag von einer Partei gut ist, so wird er doch von den anderen verrissen. Nur wenns um Parteienförderungen und Politkergehälter geht, sind sich alle überaschend einig. Unter diesem Aspekt werden nie gute Rahmenbedingungen geschaffen, schon gar nicht, wenn die Bauern davon profitieren. Arbeiterkammer sei Dank.
Wir leben nun mal in einer freien Wirtschaft und da sind wir eben einerseits dem Wettbewerb mit Angebot und Nachfrage ausgesetzt und andererseits dem Spekulantentum, das einen erheblichen Einfluss auf die Preisgestaltung hat.


chili antwortet um 02-06-2012 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Das ist bei uns Schweinebereich ganz normal das die Preise auf und ab gehen!

Da Jakob hat ja immer was zu tun!









Gegen Programm zur Bauernvertreibung

Bauernbund-Präsident Jakob Auer wehrt sich gegen Forderung der Arbeiterkammer, Bauerngeld in andere Bereiche umzuschichten









„Die Stimmung in der Landwirtschaft ist gut, Österreichs Bauern haben Chancen — wenn nicht wieder ein Bauernvertreibungs-Programm gestartet wird“, sagt Bauernbund-Präsident NR-Abg. Jakob Auer in Richtung SPÖ. Die Forderung der AK, Agrargelder in andere Bereiche umzuschichten, gehe aber genau in diese Richtung.

Jeder fünfte landwirtschaftliche Betrieb hat zwischen 1999 und 2010 dicht gemacht — und der Wiener Arbeiterkammer-Direktor Werner Muhm fordert die Umschichtung von Agrargeldern zu Beschäftigungsmaßnahmen. Eine Provokation?

Wenn der Herr Muhm meint, man sollte Gelder aus dem Agrarbereich anders verwenden, dann vergisst er offensichtlich, welche Aufträge aus der Landwirtschaft an die Industrie, ans Gewerbe, an die Bauwirtschaft gehen. Jeder Euro für die Bauern wird dreifach vermehrt in die Wirtschaft gesteckt, was zigtausende Arbeitsplätze sichert.

Aber das weiß der AK-Direktor ja alles.

Offensichtlich redet er wider besseres Wissen. Es ist je kein Geheimnis, dass der Herr Muhm für wesentlich größere Strukturen in der Landwirtschaft ist.

1968 hat der spätere Präsident der Europäischen Kommission Sicco Mansholt, ein Holländer, ein Konzept für die europäische Landwirtschaft nach dem Motto „Wachsen oder weichen“ vorgelegt. Dieser Mansholt-Plan hat damals nicht nur in Österreich für Aufregung und Empörung gesorgt. Kommt das jetzt durch die Hintertür?

Die Agrarstatistik zeigt, dass es Veränderungen gegeben hat und immer geben wird. Dazu tut die Technik etwas; und wenn man täglich in Österreich 18 Hektar verbetoniert, für Straßen, Wohnbau usw., dann geht das für die Landwirtschaft verloren. Statistisch ist das ein Betrieb pro Tag, denn die durchschnittliche landwirtschaftliche Nutzfläche pro Betrieb beträgt in Österreich 19,5 Hektar. Dazu kommt, dass die Betriebe aufgrund des Preisdrucks immer größer werden; sie sind aber im internationalen Vergleich immer noch Miniaturbetriebe. Und wenn in der Vergangenheit selbst die kleinsten Betriebe mit einem, zwei, drei oder vier Hektar als landwirtschaftliche Betriebe dargestellt wurden, dann muss man der Realität ins Auge schauen.

Kommt der Mansholt-Plan nicht doch durch die Hintertür?

Nein. Es gibt Veränderungen, aber — und das sage ich ausdrücklich —— aufgrund der guten Agrarpolitik und der Unterstützung in Österreich ist das Höfesterben, wie das immer wieder bezeichnet wird, bei uns viel geringer als in den anderen Ländern der Europäischen Union. Und in Österreich ist es so, dass in den benachteiligten Gebieten, im Westen, in den alpinen Gebieten, viel weniger Betriebe aufhören als im Osten. Die Kleinen verbleiben also viel mehr auf ihren Höfen als dort, wo es die großen Strukturen gibt. Das hängt auch mit den nahen Städten zusammen, wo es andere Möglichkeiten gibt. Daher muss es ein klares Bekenntnis zur Unterstützung der bäuerlichen Landwirtschaft geben.

Haben Österreichs Bau- ern gegen die Agrarfabriken eine Chance?

Sie haben eine Chance — wenn man ihnen nicht mit einer überzogenen Bürokratie, mit überzogenen Tierschutzauflagen und anderen Bestimmungen das Leben so sauer macht, dass sie sagen: Ich mag nicht mehr! Das betrifft die EU, aber auch Österreich.

Was erwarten Sie von der österreichischen Regierung?

Von der Bundesregierung fordere ich ein klares Bekenntnis zur österreichischen Bauernschaft. Vor allem vom Herrn Bundeskanzler, denn er wird in letzter Konsequenz in Brüssel die Mittel für die Gemeinsame Agrarpolitik zu verhandeln haben. Wenn man überschaubare Betriebe, eine Bewirtschaftung des Landes, von der auch der Tourismus profitiert, wenn man qualitativ hochwertige Lebensmittel haben will, dann muss man auch willens sein, der Landwirtschaft einen angemessenen Betrag zur Verfügung zu stellen.

Wie ist die Stimmung unter den Bauern?

Ich war am Donnerstag bei einer Meister-Feier in Lambach mit 100 jungen Bäuerinnen und Bauern, mit einer Aufbruchstimmung, wo man tolle Konzepte gesehen hat und wo die Jugend gezeigt hat, was sie willens ist und was sie kann. Man soll nicht immer nur das Negative darstellen! Insgesamt ist die Stimmung in der Landwirtschaft durchaus positiv. Wo die Bauernschaft ex- trem frustriert war, das war im Vorjahr die Tierschutz-Diskussion, die wegen nix und wieder nix angezettelt worden ist. Das hat sich aber abwenden lassen. Derzeit gibt es Probleme auf dem Milchsektor; aber grundsätzlich ist die Stimmung nicht so schlecht.

Die Debatten um Einheitswerte und Pauschalierung sind ein wenig verebbt. Wie geht es da weiter?

Was sich die Bauern erwarten ist vor allem Planbarkeit. In dem Zusammenhang gibt es die Frage an den Koalitionspartner: Wie hält man es mit dem Einheitswert und vor allem mit der Pauschalierung? Wenn ich aus der SPÖ höre, es darf keine Pauschalierung mehr geben für einen Betrieb über fünf Hektar — also wieder mehr Bürokratie, wieder mehr Aufzeichnungen —, dann frage ich mich, warum man schon wieder ein Bauernvertreibungs-Programm macht.

Foto: APA/rubra



heumax antwortet um 02-06-2012 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Meine Hochachtung Chilli für diesen Eintrag !
Auch in meinem Umfeld gibt doch viele Bauern die sich jeden Tag als inovative Unternehmer bewähren und positiv in die Zukunft planen.
Ich war nie ein grosser Bauernvertreter, eigentlich oft als Kritiker bekannt, aber immer bemüht Kritk in dem Bereich zu üben, den es betrifft und auch Vorschläge zu bringen die realistisch und umsetzbar sind.
Bei den Auszahlungspreisen für die Milch sind wir jetzt dort, wo andere Bereiche schon jahrzehnte lang den sogenannten freien Markt haben.
Dass herumsudern und schlecht reden der Agrarvertreter, die immerhin mit 80-90 % Zustimmung frei gewählt wurden, verstehe ich teilweise von manchen, die meisten aber davon, auch hier im Forum kochen nur ihr politisches Süppchen oder sind Leute, und das muss auch einmal gesagt werden, die es anscheinend zu nichts bringen.
Wer es in den letzten Jahrzehnten, ausser er hatte Schicksalschläge zu bewältigen, in der österreichischen Landwirtschaft zu nichts gebracht hat, der ist entweder faul, zu blöd oder sonst noch irgendetwas. Und ich weiss wovon ich rede und stehe auch dafür ein.


Christoph38 antwortet um 02-06-2012 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
die Sache ist eigentlich ganz klar:
wenn der Preis runter geht war es der Markt, der nicht mehr hergibt
wenn der Preis nach oben geht, dann haben wir das dem BB zu verdanken


Quacksi antwortet um 02-06-2012 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Der niedrige Preis denke ich ist einfach der Kanckpunkt für viele zu denken, hinschmeißen oder durch.
Viele können da nicht mehr mit, denn man arbeiten dann für die Würschtel.
Langfristig hat die Milch sehrwohl Perspektive, und ganz besonders in Ö. wenn sie weltweit einbisserl eine Qualität wollen.
Wenn ich mit Berufsfremden spreche, die sind mir zwar die Arbeit nicht neidig, aber den Besitz und die Gewissheit wenn in der EU der Flächenbrand ausbricht, kann ich mich gut über den Runden halt und mich ernähren.


Baum5 antwortet um 03-06-2012 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Für den heutigen Sonntag,Zwillingsfrühgeburt,beide Kälber tot,Kuh hat natürlich keine Milch,die Letzten 3 Sonntage mit Heuarbeit beschäftigt,da sind mir sicher viele neidig, trotzdem noch schönen Sonntag.


helmar antwortet um 03-06-2012 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Der wirtschaftliche Schaden ist da schon beträchtlich, fürs wetter kann aber niemand, auch an Sonntagen nicht....und glaubst denn im ernst, dass nur die braven, ach so armen Bauern am Sonntag arbeiten müssen? Ohne die vielen auch an Sonntagen arbeitenden Nichtbauern sähe vieles anders aus......
Mfg, Helga


Baum5 antwortet um 04-06-2012 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Hallo ,gestern Bericht im TF "SALZBURG HEUTE" öffnung am Sonntag für Handel,ist gut angelaufen- FREIWILLIGES PERSONAL und DOPPELTEN LOHN,es arbeiten also doch die armen, braven Bauern nur für ein trocken Brot.Wenn sie nicht mehr arbeiten, ja, dann sieht vieles anders aus


krähwinkler antwortet um 04-06-2012 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Abgesehen davon, dass eine Preisregelung ein Rückfall in planwirtschaftliche Zeiten wäre, gibt es den politischen Preis doch wieder: Mitterlehner´s Spritpreisverordnung.
In Zukunft setzt man mehr auf Preisabsicherungsgeschäfte. Erst wenn durch zu niedriges Preisniveau die Milchversorgung gefährdet wäre, sollte man über politische Mindestpreise nachdenken, aber markträumende Preise wie jetzt wird es immer wieder geben wenn zu viel Ware am Lager ist. Der durchschnittliche Milchlieferant hatte 2011 um 17% mehr Einnahmen aus der Milch als 2010. Das gibts nicht zweimal hintereinander!
Wenn mit der schwarzen Interessensvertretung der Bauernbund und die mit ihm gleichgeschalteten Kammern gemeint sind, wäre es etwas viel verlangt, gleichzeitig für Dirigismus und Marktliberalität einzutreten. Obwohl - siehe Spritpreis - das fallsweise doch zu gehen scheint. Glücklich werden wir mit der Spritpreisregelung sicher nicht, und auch nicht mit einer Milchpreisregelung.


helmar antwortet um 04-06-2012 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Hallo Baum 5......und Krankenhausangestellte, Busfahrer uvm.? Nicht alle und jeder hat da gleich mal den Überstundenzuschlag, es gibt auch Dienstpläne....und auf die Krankenhausambulanzen zurückzukommen........wetten dass du einer derjenigen wärst, welche gleich mal aufheulen wenn diese am Sonntag geschlossen wären? Und man dir mit sagen wir mal einer offenen Schnittwunde sagen würde dass du zu den Öfnnungszeiten kommen sollst.......... mir ist in meiner Zeit als ich noch selber Kühe hatte schon eines sehr auf den Geist gegangen, und heute noch mehr.........dass die Bauern, und da besonders die Milchbauern, die einzigen Menschen auf der Welt sind, welche noch wissen was Arbeit heisst. Und wie viele Bauern die Arbeit/Leistung anderer Berufe einschätzen, lässt sich u.a. auch hier im Forum immer wieder nachlesen. Und dann wundern sich noch manche über das Bild der Landwirtschaft bei vielen Menschen......
Mfg, Helga


hardl1266 antwortet um 04-06-2012 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreissenkung- wo bleibt die schwarze Interessensvertretung?
Es ist schon interessant .Vor gut einem Jahr haben mir Berufskollegen also Milchbauern gesagt .Du mußt "Vollgas " milchliefern.weg mit der Quote.die Gleichen schreien heute Sauerei der Milchpreis ist im fallen. Da gibt es glaube ich ein einfaches Rezept Angebot und Nachfrage.Wenn wir den freien Markt wollen dann müssen wir deren Regeln akzeptieren.Und jeder der seine Quote überliefert will den freien Markt.


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