Mampfi 31-05-2012 19:00 - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
Auf Grund des Mengendruckes sinkt der Milchpreis erheblich (Bergland minus 3,25 C).
Werden damit jene mit den schlechten Milchpreis mitbestraft die ihren Betrieb (Quote in Verhältnis Kuhzahl) angepasst haben??
Der Überschuß kann ja nur von den Überliefreren komm die weit über die Quote liefern und dadurch der Mengendruck entsteht.
MFG MAndi


Psycho antwortet um 31-05-2012 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
http://www.agrarheute.com/ah-milchproduktion

lies mal, wies so zugeht ...


edde antwortet um 31-05-2012 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
der milchmarkt ist doch längst ein weltmarkt.
der preis wär auch nicht wesentlich anders, wenn die österreicher gar keine milch liefern würden.



Shalalachi antwortet um 31-05-2012 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
Des war aber nicht schwer zu erraten, das die Preise nicht oben bleiben wenn alle Milchnationen Steigerungen melden. Neuseeland sogar +10%, das ist eine ordentliche Latschn Milch!!!


Andi36 antwortet um 01-06-2012 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
So so immer wenn der Milchpreis für uns Bauern sinkt muss der Weltmarkt und das vermehrte Milchaufkommen dafür herhalten um die Preissenkungen zu rechtfertigen, Recht leicht machen sich all diejenigen die das verbreiten und jene die das nachplappern.(nur zum nachdenken ) Leider ist das so das auf unserem schönen Erdball eine nicht unbeträchtliche Zahl an Menschen an untererährung stirbt und eine noch grössere Zahl hunger leidet. Diese Teile der Menschheit haben keinen zugang zu den sogenanten Überschüssen teils durch finanzielle oder andere erschwernissen.
wir als österreichische Milcherbauern können dies ob wir wollen oder nicht nicht ändern. Den wir sind mit unserer nationalen Milchmenge nur ein sogenanter Lärcherlschas, wie schon vorher beschrieben. Ob wir prodozieren oder nicht fällt nicht mal auf. Also sind wir nichts anderes als ein Nischenproduckterzeuger. Mit einer Milch erzeugt mit Qualitätsstandarts und Auflagen die auserhalb Österreichs nirgenz zu finden gibt kann man auch in sogenanten Überschusszeiten gutes geld erwirtschaften. Nur wären dazu einige mutige entscheidungen zu treffen. Nicht von unseren armen Molkereigeschäftsführern auch nicht von unseren Eigentümervetretern die ja vor alles und jedem Angst haben . sondern wir müssen endlich sagen was wir wollen, denn wir sind nicht die leibeigenen von unseren Obmännern und Geschäftsführern.

1. Wir Milchbauern möchten die beibehaltung unserer Einzelbetrieblichen Richtmengen
die auch weiterhin handelbar sein müssen .
Ganz egal was die Politik, EU oder sonst wer dazu sagt.
wir bestimmen selbst welche mengen wir auf den Markt bringen.

2.Die Molkereien müssen in der lage sein Milchspitzen abzufangen

3.Milcherzeuger welche über ihre Quote liefern bekommen den Weltmarktpreis ausbezahlt.

Diese drei Punkte grob formuliert müssen umsetzbar sein es muss unser ziel sein sie zu verwirklichen denn nur so können wir Österreichische Milchbauern einen für uns wirtschaftlichen Milchpreis erlangen.


milkmann antwortet um 01-06-2012 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
Hallo Milchbauern für was haben wir die EU (Binnenmarkt) nur für unsere Grosskonzerne und Konsumenten !
Oder sollten wir Europas Milchbauernarbeitsplätze nicht doch vor denn Weltmarkt schützen!
Es macht doch keinen Sinn um Weltmarktpreise zu produzieren unsere Produktionskosten sind doch auch keine Weltmarktpreise!
Besser Produktion auf Binnenmarkt einschränken Kontingent beibehalten strengere Mengenregulierung wie in Kanada.
Gibt doch in anderen Wirtschatsbereichen auch Steuerungselemente (zb:Arbeitsmarkt, Sozialbereich, Mindestsicherung, Kollektivverträge) und keinen freien Weltmarkt!
Jedenfalls zu denn momentanen Bedingungen drehen wir uns Milchbauern ständig im Kreis!
Das heisst besserer Milchpreis mehr Milch am Markt die Folge Preis stürtz ab in der folge Milchbauern hören mit Produktion wieder auf Milchpreis verbessert sich wieder und so könnte mann dieses Spiel fast unendlich fortsetzen!
Das mann mit so einer Situation nicht zufrieden sein kann ist doch klar!
Außer wir wollen uns gerne in die Arbeits und Investitionsfalle Sitzen!
Gibt doch schon viele Betrieben die nichts mehr anderes kennen als Arbeiten!


heumax antwortet um 01-06-2012 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
Hallo Andi !
Zum Nachdenken wie du schreibst.
Hast du schon einmal Milch verkauft, wenn die Tanks voll sind, und die Kühe trotzdem nächsten Tag wieder gemolken werden müssen ? Ich beneide diejenigen nicht, die das jetzt bewerkstelligen müssen. Probiers einmal und dann rede von nachplappern.
Zu deinen Ideen
Wer von den Milchbauern bestimmt, was auf den Markt kommen darf ?
Wie wird das umgesetzt, die bisherige Kontigentierung läuft 2015 aus, auch auf Wusch sehr vieler Milchproduzenten.
Du willst nicht Leibeigener sein von Obmännern und Geschäftsführern- soweit ich das Genossenschaftsprinzip kenne, werden die Führungsgremien demokratisch und mit Mehrheit gewählt, sollte das irgendwo nicht der Fall sein, so ist es Sache der Eigentümer das zu ändern.
Du verlangst die Milchspitzen sollen von den Molkereien abgefangen werden. Bitte um konkrete Vorschläge zur Umsetzung,-beachte aber bitte dass die Milch ein sehr sensibles Produkt das nach wenigen Tagen seine Eigenschaften total verändert.
Zu Punkt drei bin ich voll bei dir - aber hier müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die nach dem Auslaufen der Quote gelten. Nach meiner derzeitigen Einschätzung läuft es auf Lieferrechte bei den Milchverarbeitern hinaus.
Bitte aber zu beachten, dass es eine nicht unherbliche Zahl von Milcherzeugern gibt die ab 2015 ohne Quote produzieren wollen.
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis- einige clevere holen da mehr heraus andere weniger.

Ein für mich ganz wichtiger Punkt ist aber der: Dass Gebiete mit erschwerten Produktionsbedingungen Unterstützung erhalten.


karl0815 antwortet um 01-06-2012 15:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
Wer hat die Milchpreis-Spirale nach unten losgetreten??
Wer hat bereits im April nur 20 cent netto in Ö ausbezahlt?
Wer sammelt Milch in Ö, ohne eine gesicherte Verwertung zu haben?

Na logisch, dass diese Wahnsinspreise, die im April von der FMA in Ö bezahlt wurden, ein aufgelegter Elfmeter für die Handelskonzern-Einkäufer waren, den Druck auf die Produkt-Verkäufer zu erhöhen und die Daumenschrauben anzuziehen!

Es reicht 1% zuviel Angebot, um die Preise um 20% in den Keller zu schicken!
Wir Milchbauern in Österreich produzieren derzeit um 3-5% mehr als im Vorjahr, in welchem schon 3-5% mehr als im Vorletzten Jahr produziert wurden!!!!!!!!Und das bei einem gleichbleibenden EU-Markt und schwierigeren Exportmärkten, da ja NZ,AUS,... auch die Milchmengen erhöhen!

Kurzfristig ist´s eben eine blöde Mischung



edde antwortet um 01-06-2012 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
@karli

bei dem blödsinn, denn du hier immer wieder von dir gibst wäre es sehr rücksichtsvoll von dir,besser gar nichts zu schreiben.

wenn die fma am österrichischen markt milch aufkauft und hauptsächlich in italien verkauft solltest du dich bei denen für die marktentlastung bedanken falls du nur einen funken von martwirtschaftlichem verständniss besitzen solltest.


mostkeks antwortet um 01-06-2012 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
Habe für mich schon Konsequenzen gezogen und den guten Preis für Schlacht- und Zuchtvieh genutzt. Bestand um 20% reduziert um Ressourcen zu sparen. Wenn die Milch wieder Geld kostet, (oder die Betriebsmittel wieder billiger werden) wird wieder mehr geliefert.

Schlafe jetzt dafür am Morgen um 10min. länger (-;

LG


Andi36 antwortet um 02-06-2012 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
Grüss dich Kreszenz
Ja es ist ein Problem wenn ich zuviel Michaufkommen habe. Nur warum das ein Problem ist liegt meist auf der Hand dieses <pähnomen ist alle Jahre das gleiche im Frühjahr und Frühsommer auf das warten unsere Molkereimanager nur so Weideanfang in den Grünlandgebieten die Grüne Peitsche und die Viecher geben um ein eizerl mehr Milch multipliziert und es is gleichh an haufn mehr milch. So und wenn man jetzt schon den ganzen Herbst bis anfang Frühjahr die ganze auch die milch von den Überlieferern verarbeitet hat und die daraus gewonnenen Produckte eingelagert hat (anstelle die Überlieferte Milch am Weltmarkt sagen wir mal so entsogt hat) so haben wir ein Problem mit einem Milchaufkommen das nur absetzbar ist wenn man preislich zu unterfudeln beginnt und schon ist ein positives betriebsergebnis nur möglich wenn man den produzentenmichpreis senkt und Punkt. So einfach ist das. Zu meiner aussage wir bestimmen welche Menge auf den Markt kommt is es schon a bisl schwerer weist e 3 Bauern unter einen Hut usw. usw.Es läuft darauf Hinaus die einzelbetrieblichen Quoten zu erhalten um eine kalkulierbare Jahresmichmenge zu haben. Die Spitzen meine ich innerhalb der Quote ich glaube du verstehst was ich meine. zur demokratie in den Genossenschaften warst schon mal dabei hast das schon mal erlebt na gute nacht da wird geschoben und gehoben das sich die Balken biegen.da kommt ja gar keiner rein der zu unbequem werden könnte. Und wennjemand glaubt der ohne Quote prodozieren will der solls doch versuchen ich wünsch ihm aufrichtig alles gute. Benachteiligte Gebiet Ja hier beist sich der Hund in sein Schwaf was ist das welche Parameter sollen hier ihre anwendung finden da muss erst mal eine wertfreie Diskusion stattfinden wi man diese erheben und feststellen soll.


helmar antwortet um 02-06-2012 15:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
BHK Punkte, und sonst nix, lieber Andi36......und diese ordentlich dotiert. Auflage Rauhfutterverzehrer 0,5- 1,5 ha, egal welche..... Das ganze Almenflächentheater sofort aufhören, und stattdessen die Almwirtschaft in der Form fördern dass die Infrastruktur verbessert wird. Und dazu gehört z.B. auch freie Wegenutzung von Almbetreibern über Flächen welche z.B. den Bundesforsten gehören.
Mfg, Helga


Andi36 antwortet um 02-06-2012 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
Also heist das jetzt Betriebe über 1.5 Rgve/ha würden laut deiner Idee nix kriegen. Almflächen wer macht den da a Theater doch nur die ama welche für ihre Fehler die Bauern im nachhinein bezahlen lässt. von jemanden etwas fordern der etwas besitzt sprich wegerecht is so a sach , wie schauts den aus würd jemand was in änlicher weise gratis und franko von dir fordern


helmar antwortet um 03-06-2012 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
Hallo Andi.....Über die RGVE könnte man reden...aber ich bin mal im September in einem bekannten Tal im Westen Österreichs gewesen. Und da sind etliche LKW-Züge Heu talwärts gefahren. Und das nach einem eher nassen Sommer......Wenn es eine AZ gibt zum Zweck der Erhaltung der Berglandwirtschaft, und vielleicht noch besser dotiert als heute(ich weiss, wünschen kann man sich das ja), dann sollte diese auch der Berglandwirtschaft zukommen.
Mfg, Helga


dirma antwortet um 03-06-2012 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
hallo, Andi, Du schreibst da gut,
es wäre einges zu lösen, wenn sich die Funktionäre bewußt wären, was sie überhaupt tun, was ist der Zeck einer bäuerlichen Genossenschaft?, viele kennen nicht einmal ihre Statuten, sondern sind nur von ihrer Gier besessen.
Es gibt Gesetzte, Rahmenbedingungen, ich kann auch nicht mit 130 durchs Ortsgbiet fahren, ja, einmal vielleicht, dann ist der Schein weg, aber Milch liefern auf Teufel komm raus, zum Nachteil aller Disziplinierten. Warum traut sich keiner beschließen, dass es keinen Cent für überlieferte Milch gibt?
Und zu den Salzburgern: Die Bauern gehören doch mit offenen Armen und einem Käsepacket empfangen und nicht erst recht in den Dreck getreten, den Schaden, den die 22 Cent Milch am Markt anrichtet, ist doch unvergleichlich größer, ausserdem sind es keine neuen Milchproduzenten, diese Milch ist ja sowieso am Markt, (Steht schon in der Bibel, bereitet ein Fest, der verlorene Sohn ist wieder da! ) Das müßten sofort alle Molkereien in Österreich tun, was glaubt Ihr, wie lange hätte die FMA noch Milch? ausser die eigene? Was ist , wennst einen BMW hattest, und gerade einen Mercedes, und jetzt wieder einen BMW möchtest, und jetzt müßtest nur Du doppelt soviel bezahlen oder Du kriegst keinen, weil Du untreu warst, dann bist als Verbrecher abgestempelt, na so was von I....
Die Molkereien könnten auch Überschüsse trocknen und selbst einlagern und die Kohle nicht den Spekulanten überlassen, mit Gefühl und Vorsicht wäre vieleicht etwas möglich.
na ja, ich könnte einen Roman schreiben, was da alles schieflauft.
servus


karl0815 antwortet um 03-06-2012 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
edde schriwb:"wenn die fma am österrichischen markt milch aufkauft und hauptsächlich in italien verkauft solltest du dich bei denen für die marktentlastung bedanken falls du nur einen funken von martwirtschaftlichem verständniss besitzen solltest"

-die fma schrieb jedoch auch an deutsche Molkereien einen Bettelbrief, doch die gute österreichische Milch der fma zu kaufen , die Produkte könnten dann ja mit Österreich-Bezug wieder zu uns herein geliefert werden! Die fma liefert doch nur deswegen nach Italien, da die Marge im Winter am grössten ist und nicht, weil die Geschäftsführer mit allen anderen Milchbauern in Ö so solidarisch sind!!!!

Ausserdem ist der Milchmarkt längst europäisch, und wenn die fma derzeit irrgendwo in Europa die Milch um 20 cent+Erfassungskosten anbietet, so wissen das am nächsten Tag sämtliche LE-Einkäufer in Mitteleuropa!





helmar antwortet um 03-06-2012 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zahlen die Disziplinirten Milchlieferanten für den Ungehorsam der Überlieferer???
Hallo Fallkerbe.....jaja, der Österreichbezug.......;-).
Mfg, Helga


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