HAFIBAUER 27-02-2012 07:02 - E-Mail an User
Milchüberlieferung
Die massiven Anlieferungssteigerungen in Westeuropa als auch in Österreich zeigen negative Auswirkungen auf den Milchmarkt.Leider führte die Anliefersteigerung von 6-7 % in den letzten beiden Monaten zu einen Preisverfall.Leider muss unsere Genossenschaft mit 1.5 Cent netto den Preis zurücknehmen.Ich möchte mich Herzlichst bedanken bei all jenen ,denen es wieder mal gelungen ist mit Höchstüberlieferungen den Milchpreis zu senken.DANKE!! DANKE!!!!!!!!!!!!!!


Schadseitn antwortet um 27-02-2012 07:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchüberlieferung
oiso i wär dafür de wos überliefer für de milch grod moi 10 cent kriang waun überhaupt, dass wissn das wos verkehrt mochn!!!!!!


cowkeeper antwortet um 27-02-2012 07:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchüberlieferung
wer senkt den Preis?



Rocker45 antwortet um 27-02-2012 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchüberlieferung
@schadseitn: genau genommen kriegens ja auch nit viel mehr als 10 cent...

Österreich als global Player in der Milchbranche ist natürlich alleine dafür verantwortlich, dass der milchpreis um unglaubliche 1,5 cent zurückgegangen ist...

@Hafibauer: EU weit wird die Quote auch heuer nicht überliefert werden.


Rocker45 antwortet um 27-02-2012 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchüberlieferung
"EU-weit haben sich die expansiven Tendenzen bei der EU-Milchanlieferung zuletzt weiter abgeschwächt. In den ersten 7 Monaten des laufenden Quotenjahres wurde im Durchschnitt um 1,7% mehr Milch angeliefert als in der Vorjahresperiode. Damit bleibt die EU-Anlieferung weiter um ca. 5% hinter der verfügbaren Gesamtquote zurück."

Quelle: www.agrarnet.info


mostkeks antwortet um 27-02-2012 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchüberlieferung
Ja lieber Hafibauer, wenn wir so weiterliefern werden wir den Weltmarkt mit billiger Milch überschwemmen. Amerika und Neuseeland zittern schon.


Southfork antwortet um 27-02-2012 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchüberlieferung
@ hafibauer: ich würde mir einfach a gscheite Molkerei suchen, die den Milchpreis stabil hält. Deine Molkerei scheint irgendwas falsch zu machen. Aber wundern tut's mich nicht, die österreichischen Molkereigenossenschaften sind doch alle gleich organisiert. Eine neue Form der früheren Verstaatlichten-Industrie mit einer Art "Beamte" als Mitarbeiter, verstaubte Sesselkleber die an ihren Jobs hängen, alte Strukturen (à la Selbstbedienungsladen) behalten wollen, am Markt vorbei arbeiten. Kein Wunder, dass da nichts weitergeht. Wundert mich nur dass viele Bauern so blöd sind und denen weiter die Stange halten und dann über die anderen Bauern schimpfen, die etwas neues probieren und wachsen wollen. Aber das ist eben die Geisteshaltung von so vielen, die auch zukünftig in den selben Strukturen "verharren" wollen wie wir sie vor 30 Jahren hatten. Da kann man nur hoffen, dass ihr endlich aufwacht und euch der Zukunft stellt! Ich weiß auch nicht ob alles positiv wird, aber diese Jammerei von so vielen Bauern bringt ja wohl auch nichts, da wir hier im kleinen Österreich die Entwicklung in einer globalisierten Welt sowieso nicht verändern geschweige denn aufhalten können.


gsiberger22 antwortet um 28-02-2012 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchüberlieferung
So wie es ausschaut werde ich heuer bis zu 10.000 Euro Superabgabe bezahlen (trage also schon mehr zum Sparpaket bei als Spindelegger und die anderen Korrupten Ferkelchen). Hat schon mal jemand versucht diese Irrwitzige Einrichtung der Superabgabe (allein schon der Begriff Superabgabe gehört verboten) zurückzufordern da Marktregulierende Istrumente in der Eu ja verboten sind?????


krähwinkler antwortet um 28-02-2012 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchüberlieferung
Die Superabgabe sollte nur dann fällig werden, wenn auch die EU-Quote überschritten wird. So schlägt es der DBV vor. Ob der das durchdrückt? Die Superabgabe fließt ins EU-Agrarbudget und das Geld wird dringend gebraucht.
Trotzdem werden sich die Milchbauern in Zukunft mehr mit anderen Fragen beschäftigen müssen. Können sie Weidemilch erzeugen? Wird die Heumilch ausserhalb der traditionellen Gebiete freigegeben? Bei Bio bleiben? Zwangsweise kein Bergbauer mehr sein? Preisausfallsversicherungen abschliessen? Pachtpreise finanzieren?


mosti antwortet um 28-02-2012 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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freuen wir uns, daß nicht alle europäischen milchbauern die quote aus- oder überliefern. da die quoten über dem bedarf festgesetzt sind würd das noch ärgeres schlamassel bringen


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