sturmi 13-09-2011 07:23 - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Ich staune! Hat doch der Balluch gesagt, 80% der Konsumenten sind für ein Ferkelschutzkorbverbot! Jetzt präsentiert die VÖS eine andere Umfrage wo 98,5% der Bevölkerung ein österreichisches Schnitzel am Teller haben wollen. Der Konsument ein gespaltenes Wesen oder ohne Hausverstand?!
Die Wiener Bevölkerung konnte sich vor Ort selbst davon überzeugen, dass die Bauern ihre Tiere nicht quälen, sondern der Ferkelschutzkorb entgegen anderer Behauptungen die kleinen Schweine schützt. Die Besucherinnen und Besucher waren positiv überrascht von Professionalität, Hygiene und Tierschutz bei der Haltung österreichischer Zuchtsauen und Ferkel.
In der Wiener Innenstadt konnten sich die Wiener am Schweinelehrpfad selbst ein Bild vom Ferkelschutzkorb machen: Schweinebauern erklärten am Schweinelehrpfad wie der Ferkelschutzkorb wirklich aussieht. Die Besucher des Erntedankfestes waren positiv überrascht. „In der Zeitung habe ich immer nur gelesen, dass Tiere im Ferkelschutzkorb großes Leid ertragen müssten. Ich verstehe die Aufregung nicht. Die Schweine müssen ja nicht ihr ganzes Leben darin verbringen, sondern werden den jeweiligen Erfordernissen entsprechend angepasst gehalten. Außerdem habe ich heute erfahren, dass kleine Ferkel ohne Ferkelschutzkorb oft von ihren Müttern erdrückt werden. Da ist doch der Ferkelschutzkorb besser als viele tote Ferkel“, so eine überraschte Besucherin.
MfG Sturmi

 


Moarpeda antwortet um 13-09-2011 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
ja, es ist schon erstaunlich welchen medialen (darm)wind die paar tierschützer (oder auch gutmenschen) zustandebringen

der schwanz versucht mit dem hund zu wedeln

im vergleich zu diesen komikern ist unsere bauernvertretung ein gewaltiger apparat,
aber wo bleibt die mediale präsenz,, wenn es um das aufzeigen der unterschiede zwischen östereichischen und ausländischen produktionsmethoden geht ?




teilchen antwortet um 13-09-2011 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung

So eine blöde Sau aber auch. Zuerst bringt sie so viele Junge zur Welt, und nachher kommt sie erst drauf, dass sie zuwenig Platz dafür hat, und muss welche davon erdrücken.
Was hat die Natur sich bloß dabei gedacht?


@ Sturmi, Deine Einträge sollten langsam eine Kennzeichnung für werbliche Einschaltungen beinhalten. Es ist kein Widerspruch, dass Menschen gegen den Ferkelslchutzkorb - oder Sauenkäfig, je nach Perspektive - sind, und trotzdem gern ein gutes Schweinsschnitzel essen. Die Überschrift ist daher reine Propaganda.
Für wie blöd halten die Schweinebauern und deren Vertreter die Bevölkerung eigentlich?




__joe007 antwortet um 13-09-2011 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Ich finde, dass die grünen und Veganen Leute zuviel warme Luft macvhen, SChadet dem Klima, gibt eine Erwärmung.

Dieser Artikel spiegelt wieder unser schwache Vertretung, die wegen einem kleinem warmen Gegenwind gleich wieder zittert.

Der Wasserkopf gehört gekürzt und mehr Geld für "Aufklärungen" bzw. Information zum Konsumenten gemacht werden.

Und es gibt auch andere Produkte ( für Vegetarier ) die in Österreich gesünder produziert werden, weil in manchen Oststaaten diverse Pflanzenschutzmittel nicht verboten sind und bei uns, aber das Getreide importiert und verarbeitet wird, .......

Da sollte mehr Arbeit und INformationsfluß fließen.

mfg JoE

P.S.: Ich will niemanden persönlich angreifen, aber in der heutigen Zeit gehört dem Kunden in jedem Bereich mehr INFO gegeben, net nur bei de Schweinderl, ... Der Konsument ist ja teilweise bereit dies zu bezahlen, ...


haasi antwortet um 13-09-2011 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Teilchen schreibt:
Es ist kein Widerspruch, dass Menschen gegen den Ferkelslchutzkorb - oder Sauenkäfig, je nach Perspektive - sind, und trotzdem gern ein gutes Schweinsschnitzel essen.

Ja, Teilchen, da gebe ich dir Recht, der Konsument welcher gegen den Sauenkäfig ist und trotzdem gerne ein gutes Schweineschnitzel isst, wird wohl zu Bioschweinefleisch greifen.
Dort wird die freie Abferkelung gemacht.
Aber zu blöd auch, daß auch die Biosau dann eine gute Biosau ist, wenn ihre möglichst vielen Ferkel möglichst viel und mageres Fleisch am Buckel bekommen.
Aufgrund des höheren Biofleischpreises sid die höheren Erdrückungsverluste so recht und schlecht betriebswirtschaftlich unterzubringen.
Armes Bioferkel, wenn es die letzten Luftschnapper macht, windend und ringend vor Schmerzen, bevor es dann stirbt. Neben ihrer Mutter, die hilflos, in Ihrem Glauben am Tod ihres eigenen Kindes Schuld zu sein, alleine gelassen wird mit der Trauerbewältigung.



sturmi antwortet um 13-09-2011 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@teilchen
Warum überrascht mich deine Antwort nicht?! ;-))
@joe
Geld wäre schon da, nämlich von den Ama-Marketing-Beiträgen! Nur diese Gelder werden für schwachsinnige Werbung eingesetzt! Ich hab das mal auf einer Versammlung kritisiert. Antwort: Die Konsumenten können nur mehr durch Emotionen erreicht werden, so die Werbefachleute! Ich hab das immer für einen Fehler gehalten, denn wie soll der Konsument wissen, wie die reale Schweinefleischerzeugung funktioniert. Da muß ein Umdenken stattfinden, denn wir Schweinebauern brauchen uns nicht verstecken und die Wahrheit ist jedem zumutbar. Wer, wie z.b. Teilchen, konv. Schweinefleisch aus ethisch-moralischen Gründen nicht will, der greife zu Bio-Schweinefleisch oder lebe Vegan, Punkt!!!
MfG Sturmi


__joe007 antwortet um 13-09-2011 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@sturmi:

Da sind wir wieder beim Thema Wasserkopf und realitätsfremd !!!!!!!!!

Da gehört per Unterschriftenaktion was geändert und ein paar Positionen korrigiert !!!!

mfg JoE




chili antwortet um 13-09-2011 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Aber Geh tuats net immer so aufs Teilchen hinhauen, de wird schon wissen von was
sie schreibt weil die hat ja bestimmt wie so auch wie die ganzen Tier(mafia) schützer in der
Landwirtschaft eine Ausbildung mit Praxis gemacht !!! -(((((

mfg. chili


Moarpeda antwortet um 13-09-2011 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@teilchen

meine freilandschweine haben nie ein schweinebaby erdrückt, ideal gell
aber dir zuliebe wiederhole ich eine kleine rechnung

österreich hat eine Ackerfläche
1999: 1.395.274 ha

da kann man also ca 200.000 freilandschweine halten, wohlgemerkt nur halten, nicht füttern!!
weil, mein liebes teilchen, wenn die schweinderl die fläche umgepflügt haben und sämtliche regenwürmer herausgesaugt haben müssten sie auf erde als ernährung umstellen.

also kann man, wenn man futter anbaut vielleicht (hausnummer) 100.000 schweine halten

so, jetzt wird mir niemand widersprechen, dass man auch ackerflächen für brotgetreide, kürbis, gemüse und, und, und braucht

also bleiben (hausnummer) 40.000 schweinderln über


schweinefleisch also nur für die oberen zehntausend?
wie verträgt sich das mit deiner kommunistischen gesinnung?

du solltest endlich in der realität ankommen



50plus antwortet um 13-09-2011 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@teilchen

Wir halten die Bevölkerung nicht für blöd, aber sie kann auch nicht über alles Bescheid wissen, vorallem nicht, über die Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen von anderen Berufsgruppen. Daher ist es notwendig, sie aufzuklären, und wer könnte das besser, als die Bauern selber?
Ich selber würde mir aber nicht anmaßen, z.B. über Hühnerhaltung oder Rinderhaltung aufklären zu können.

@sturmi

Das sind endlich gute Aktionen! Die Städter sind einfach total falsch informiert und daher verunsichert.
Ich hab schon einmal geschrieben, dass unsere Bekannten aus der Großstadt so gerne unseren Stall besichtigen (unser Sohn hat keine Freude damit, wegen der Keime). Und sie sind immer überrascht, wie rein die Schweine sind, dass es im Stall relativ wenig stinkt, wie wohl sich die Tiere sichtlich fühlen und weil sie unseren eigenes Körndl zu fressen kriegen.....ich weiß nicht, was man der Bevölkerung einredet, mit welchem Klumpert angeblich die Tiere gefüttert werden sollen. Und nach der Stallbesichtigung lassen sie sich den Speck, den Schinken, etc. ganz herzhaft schmecken.



sturmi antwortet um 13-09-2011 16:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
"Das sind endlich gute Aktionen! Die Städter sind einfach total falsch informiert und daher verunsichert."
@50+
Der Obertierschützer schlägt zurück! Die angeketteten Tierrechts-Aktivisten tragen Windeln, echt krank, so krank!!! :-(
http://video.vienna.at/vienna/tierschutzer-blockieren-landwirtschaftsministerium?autoPlay=true&pl=viewed&page=1#ve_video_player_a
MfG Sturmi


 


kolli antwortet um 13-09-2011 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
moarpeda, deine rechnung stimmt nicht. du brauchst keine 7 ha für ein schwein.


walterst antwortet um 13-09-2011 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
eine Umfrage für das österreichische Schnitzel direkt auf eine Zustimmung zum Ferkelschutzkorb umzuinterpretieren ist sehr gewagt und meiner Meinung nach plump und ungeschickt. Wer soll denn solchen Leuten was glauben? Man darf ruhig bei der Wahrheit bleiben und hat trotzdem Argumente.

@moarpeda
in der Realität anzukommen schadet auch Dir nicht. 7 ha für 1 Schwein?


Moarpeda antwortet um 13-09-2011 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@kolli

ich möchte deine vollständige berechnung sehen ;-))


Moarpeda antwortet um 13-09-2011 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@walterst

....hast du nachgerechnet oder glaubst du was der kolli geschrieben hat?

warten wir ab, er ist noch am knobeln


walterst antwortet um 13-09-2011 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@moarpeda
Du hast die Zahlen vorgegeben.

1.395.274 ha dividiert durch 200.000 Schweine ergibt gerundet 7ha. Wenn nicht, dann bitte um Vorlage der reformierten Rechenregeln.


Moarpeda antwortet um 13-09-2011 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@walterst

es ist halt ein gfrett mit leuten die nicht den ganzen beitrag lesen,
aber mein sevice ist grenzenlos, also noch einmal die rechnung:

österreich hat eine Ackerfläche
1999: 1.395.274 ha

da kann man also ca 200.000 freilandschweine halten, wohlgemerkt nur halten, nicht füttern!!
weil, mein liebes teilchen, wenn die schweinderl die fläche umgepflügt haben und sämtliche regenwürmer herausgesaugt haben müssten sie auf erde als ernährung umstellen.

also kann man, wenn man futter anbaut vielleicht (hausnummer) 100.000 schweine halten

so, jetzt wird mir niemand widersprechen, dass man auch ackerflächen für brotgetreide, kürbis, gemüse und, und, und braucht

also bleiben (hausnummer) 40.000 schweinderln über




50plus antwortet um 13-09-2011 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
In Österreich werden:

ca. 3,1 Mill. Mastschweine erzeugt

ca. 160. 000 ha Mais angebaut und
ca. 500 000 ha Getreide und
ca. 35 000 ha Soja

pro Jahr und ha darf/soll man höchstens 10 - 14 Mastschweine halten.

Ergibt einen Flächenbedarf von ca. 300 000 ha wenn man alle Schweine in Freilandhaltung halten tät. Ist aber wegen der ungleichmäßigen Kotverteilung nicht empfehlenswert. Wenn man dann 3 kg Schrot pro kg Zuwachs rechnet (bei Freilandhaltung wahrscheinlich doch noch mehr), muß man schon die Maisfläche für das Futter rechnen. Was kriegen dann die Rinder und die Hendl zu fressen? Die Getreidefläche wär dann nur mehr 200 000 ha. Weil ja die Freilandschweine den Rest umgraben.

Ich hab's gegoogelt und nur kurz überschlagen. Vielleicht hab ich einen Fehler drinnen. Na, rechnet mal selber!


walterst antwortet um 13-09-2011 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@moarpeda

Deinen Schluss "da kann man also ca 200.000 freilandschweine halten..." musst Du mir erklären. Da kommt ja im wahrsten Sinn des Wortes kein Schwein mit bei Deiner Rechnung.


sturmi antwortet um 13-09-2011 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
***@moarpeda Deinen Schluss "da kann man also ca 200.000 freilandschweine halten..." musst Du mir erklären.***
@walter
Dein Beiträge "überfliegen" tut direkt schon weh! :-(
MfG Sturmi


walterst antwortet um 13-09-2011 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@sturmi
worauf spielst Du an? Ich stehe auf der Leitung.
Vielleicht erklärst DU mir, was der MP meint und wie er auf den Schluss kommt.


sturmi antwortet um 13-09-2011 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Nochmals die Erklärung dazu vom Peda durchlesen!!! Es bleiben nur 40000 Freilandschweine über. In Österreich isst jeder Konsument 3x wöchentlich eine Portion (200 gr.) Fleisch.
Jetzt sollen mir die Biolixe des Landes mal erklären wie die Bevölkerung von Freilandschweinderl ernährt werden soll???
Fakten: In Österreich gibt es knapp 50.000 Betriebe, in denen rund 3,4 Mio. Schweine gehalten werden. Jährlich werden ca. 5,2 Millionen Mastschweine erzeugt. Diese Menge entspricht knapp 510.000 Tonnen Schweinefleisch.
http://www.ama-marketing.at/fleisch-und-fleischwaren/schwein/lw-erzeugung/statistik/fleischkonsum/
MfG Sturmi


Moarpeda antwortet um 13-09-2011 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
möchte mich bei allen für meinen rechenfehler entschuldigen, schande über mich ;-((

50plus ist realistischer,
aber wie man es auch dreht, bei "nur" freilandschweinehaltung gäbe es fleisch für die oberen zehntausend und ein schmalzbrot für den rest


walterst antwortet um 13-09-2011 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@sturmi
ich habe nie behauptet, dass man den bestehenden Schweiinefleischkonsum mit Freilandschweinen abdecken kann oder solll.
Ich würde nur gerne Eure Rechnung nachvollziehen können und das kann ich nicht. Ob ich da der einzige bin?

Also vielleicht bitte Schritt für Schritt, dann verstehe ich es leichter. Wie kommt man von den 1,4 Mill ha auf 200 000 Freilandschweine?
Wenn das geklärt ist, dann können wir ja weiterrechnen, warum es noch weniger sind als 200 000 und zwar genau 40 000.


FraFra antwortet um 13-09-2011 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
die bayern haben hier wieder mal die nase vorn

in der sendung "unser land" wird aktuelle landwirtschaft gezeigt
keine heile welt,,,,die wahrheit

der ganze ama marketing schwachsinn is ein krampf


Muuh antwortet um 13-09-2011 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Zum lockeren Umgang mit Zahlen will ich auch meinen Senf dazugeben.

Vor kurzem in der NÖN:
Seit dem EU-Beitritt Österreichs im Jahr 1995 ist die Zahl der Schweinebetriebe dramatisch von rund 112.000 auf knapp 31.000 zurückgegangen. AMA/Sturmi knapp 50.000?


Peter06 antwortet um 13-09-2011 23:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Warum wird hier immer so getan, als ob die einzige Alternative zur industriellen Vollspaltenboden-Haltung die Freiland-Haltung wäre???
Eine -artgerechte- Schweinemast ist auch in anderer Form möglich, die noch dazu rentabel betrieben werden kann. (Link als ein Beispiel)

Zum Schutzkorb: Warum kann man den Einsatz dieses sicher notwendigen Übels nicht zeitlich begrenzen und das als Kompromiss verkaufen?

Fragt sich
Peter
 


biolix antwortet um 13-09-2011 23:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Guten Abend !

Danke Peter !!!! Alles andere hat auch ein biolix nie hier gemeint oder geschrieben...
Aber natürlich darf es aber dazu auch immer mehr Biofreilandschweinehalter geben, und KonsumentenInnen die das gerne kaufen udn essen.. ;-)))

Walter, die wollen dich nicht verstehen, die Rechnung ist falsch bzw. 7 ha pro SChwein, daweil
halt ma locker mind. 20 pro ha... unglaubliche ca. 30 Millionen Biofreilandschweine sind möglich.....;-))))))))

lg biolix

p.s. peter dein link funktioniert leider nicht.. ;-)


sturmi antwortet um 14-09-2011 07:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@biolix
Frage: Wie ernährst du die 30 Mio Freilandschweine in den Monaten November, Dezember, Jänner, Februar und März?! ;-)
MfG Sturmi


biolix antwortet um 14-09-2011 07:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Guten MOrgen !

SO wie ihr gerade die 5 Mio ernährt, mit importen... ;-)

Also du weißt ja das bereits die EU ein Getreideimporteur geworden ist, von Soja und Ölfrüchten in Mio Tonnen gar nicht zu reden...

ABer du weißt auch, das ich weniger Schweine in besseren Haltungsformen unterstütze, bei "artgerechten" Komsum der Menschen, bei höheren Preisen etc., d.h. wiederum die 30 Mio Freilandschweine waren für mich eine fiktive Zahl wie anscheinend die 200 tsd vom MP..;-))

lg biolix

p.s. apropos, mach ma eine Umfrage in Wien, wie viele wollen ein Bioschweinsschnitzel, ich glaube da kommen wir fast auf 100%... ;-)))


AnimalFarmHipples antwortet um 14-09-2011 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@ 50+ :

Ich weiß genau, was Du meinst; auch einer meiner Nachbarn, der Schweine züchtet, setzt nicht gern einen Fuß auf meinen Hof, weil dann muß er sich daheim wieder umziehen, wegen der Keime ...
Also ehrlich, mir sind keimfreie Schweinehaltungen mit blitzsauberen Schweinderln im künstlichen Licht einfach nur suspekt.
Da kann ich gleich ein Schnitzel aus dem Reagenzglas essen ...

Und um ans Teilchen anzuknüpfen :

Ihr müßt die Konsumenten wirklich für sehr beschränkt halten, wenn Ihr so tut, als hättet Ihr hier irgendein Monopol inne, um das ohnehin keiner herumkommt.
Ich meine, einerseits jammern, weil die Forderungen des Tierschutzes Eure wirtschaftliche Existenz bedrohen, und aber andererseits auf den Tierschutz zu schimpfen als wäre es ohnehin egal, wie Ihr damit öffentlich dasteht, das paßt einfach nicht zusammen; so benimmt sich nur jemand, der entweder ein gehörig schlechtes Gewissen hat, oder aber jemand, dem man aufgrund seiner Monopolstellung nichts anhaben kann - letzteres ist aber, wie Ihr ja auch selber sagt, nicht der Fall, bezüglich des ersteren kann ich das nur hoffen ....

In Anwaltskreisen wäre derartiges öffentliches Verhalten -zB Beschimpfung der Justiz, von Richtern oder des gegnerischen Anwalts- als "Schädigung des Standesansehens" disziplinär; dafür kann es von der Anwaltskammer Strafen bis hin zur Streichung aus der Liste geben.

Und als Konsument würde ich es mir doppelt überlegen, bevor ich Fleisch von jemandem kaufe, für den Tierschutz offenbar primär ein Schimpfwort ist anstatt Teil des gelebten Berufsethos.

Eure Eigenpräsentation, immer wenn hier das Wort Tierschutz fällt, ist einfach nur zum Kotzen und zum Schämen.

Und auch mit Vegetarismus bzw. Veganismus als Zielgruppe wird sich der Stand, wenn schon nicht früher, dann aber spätestens später auseinandersetzen müssen, will er nicht auch noch das verschlafen. Der Trend ist im Wachsen begriffen und es ist bezeichnend genug, daß alles was diesbezüglich am Markt ist, aus Deutschland kommt (zB Eyckeler Malt - Produkte, die beim Hofer mittlerweile fix im Sortiment sind, oder auch die veganen Fertiggerichte beim Spar ...).



Tyrolens antwortet um 14-09-2011 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
AFH, hier geht es doch lange nicht mehr um Tierschutz. Solltest du irgendwann mal etwas Zeit zur freien Verfügung haben, kannst du dich ja mal drüber informieren, wie die großen Tierschutzvereine intern funktionieren, welche Ziele sie verfolgen und welche Strategien sie anwenden.

Dass für Rechtsanwälte andere Standards gelten, ist wohl klar. Wobei das ja auch so eine Geschichte ist... ;)


Fallkerbe antwortet um 14-09-2011 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Hallo,

Es wäre schon was gewonnen, wenn die einhaltung der bestehenden Tierschutz Mindeststandarts ordentlich kontrolliert und exekutiert würde. Das wäre sicherlich erstmal sinnvoller als neue Gesetze zu erlassen.

Zitat:
In einem Betrieb erfolgte eine sofortige Tierabnahme wegen grober Mängel. Bei 13 Betrieben wurden an Auflagen und Fristsetzungen geknüpfte Strafanträge bzw. Verbesserungsaufträge samt Nachkontrolle ausgesprochen. In sechs Betrieben wurden Strafanträge gestellt, sieben erhielten eine Verbesserungsauftrag. Sechs Betriebe waren gemäß den gesetzlichen Mindeststandards ohne Mängel.
Zitat ende
quelle VOL.at

weniger als 1/3 der kontrollierten betriebe erfüllen die gesetzlichen Mindeststandart. erschreckend.

mfg





Tyrolens antwortet um 14-09-2011 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Wer immer alles rechtskonform erledigt, werfe den ersten Stein. Das schafft nicht mal der AFH.
Man müsste schon mehr von den einzelnen Fällen wissen, um die Schwere der Verstöße beurteilen zu können.


Liesal antwortet um 14-09-2011 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@ AnimalFarmHipples:

Ja, genau so ist es! So sehen es immer mehr Konsumenten. Und immer mehr kommen darauf, daß sie von zumindest von den Vertretern der Bauernschaft für dumm gehalten werden. Und so soll es auch bleiben - laut ihrer Ansicht.


sturmi antwortet um 14-09-2011 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
"Also ehrlich, mir sind keimfreie Schweinehaltungen mit blitzsauberen Schweinderln im künstlichen Licht einfach nur suspekt.
Da kann ich gleich ein Schnitzel aus dem Reagenzglas essen ..."
@AFH
Unsere bäuerliche Schweinefleischerzeugung so zu verunglimpfen ist die Polemik eines unwissenden Wichtigtuers! Bisher hatte ich dich für einen ernstzunehmenden Diskussionsteilnehmer gehalten. :-(

"Wie ernährst du die 30 Mio Freilandschweine in den Monaten November, Dezember, Jänner, Februar und März?! ;-)"
Antwort Biolix: "....mit importen..." ;-)
@biolix
Danke für deine Ehrlichkeit! Es ist ja nichts neues das ihr Biolixe die flächendeckende Biolandwirtschaft einführen wollt und die einfachen Leute mit dem schmalen Geldbörsel soll sich von Billigfleischimporten ernähren! Um dieses Ziel zu erreichen ist euch jedes Mittel recht und der finanzielle Ruin der bäuerlichen Schweinehalter fällt halt unter Kollateralschaden!
MfG Sturmi



AnimalFarmHipples antwortet um 14-09-2011 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@ Sturmi :
Das ist keine Verunglimpfung, sondern durchaus in vielen Betrieben Realität.
Mir tun solche Tiere leid, auch wenn es ihnen Eurer Darstellung nach ohnehin den Umständen entsprechend bestmöglich geht.
Wie ich hier schon mehrfach geschrieben habe, mag ich meine schweine- bzw. stiermästenden Nachbarn gern, obwohl ich ihre Art der Tierhaltung nicht gut finde und als Konsument auch nicht unterstützen möchte.
So gesehen ist die AMA-Werbung mit dem Schweinderl eine Frechheit, weil das Gros der Schweine, deren Produkte dieses Gütesiegel tragen, nichteinmal annähernd so lebt wie dieses Schweinderl.
(Oder auch die aktuelle Käpt'n Iglo-Werbung, der an Land glückliche Hühner als Lieferanten für die KI-Hühnerbrustfilets erspäht ...)

Meine Botschaft hier ist aber eine andere :
Wenn Du in solchen Diskussionen auch von Konsumenten ernst genommen werden willst, dann wird Dir das am allerwenigsten gelingen, wenn Du Tierschutz bloß als Schimpfwort gebrauchst.
Der Konsument ist aber nicht von Dir abhängig, sondern umgekehrt.

Im übrigen ist die Diskussion Stallfleisch oder Freilandfleisch eindimensional :
Zumindest muß auch ohne Fleischimporte niemand verhungern, falls kein Stallfleisch mehr gekauft wird, dazu stecken in einer Fleischkalorie schon zuviele Getreidekalorien.


biolix antwortet um 14-09-2011 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Mahlzeit !

also sturmi dsa du nicht mal lesen kannst, ich habe geschrieben:

"ABer du weißt auch, das ich weniger Schweine in besseren Haltungsformen unterstütze..."

Da heisst eben nicht nur Bio für mich, und wenn das stimmt was Fallkerbe schreibtm, wundert es mich nicht das die Tierschützer so auf die Barikaden gehen, weil wenn nichtmal diese "Mindeststandards" eingehalten werden, ist das mehr als traurig und der tiroler und du sollten das auch nicht verteidigen, denn das fällt euch einmal ordetnlich auf den Kopf...

lg biolix

p.s. und mit manchen nachbar gehts ma so wie dir AHF, ich mag sie , aber versuche sic doch ein wenig zum Umdenken zu bringen, und es soll es schon öfters gegeben haben, das die intensivsten Konvies, die besten BIobauern geworden sind.. ;-))


haasi antwortet um 14-09-2011 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@AFH:
die Zielgruppe eines konvi Schweinebauern kann kaum ein veganes Produkt sein
wir konvi Schweinebauern bedienen unsere Zielgruppe derzeit mit einer Produktion aus Ö
diese Zielgruppe hat ein Marktvolumen von 96 % von 100 beim Schweinefleisch
daß ums gleiche Geld viele zum Bio oder glücklichen Schwein greifen würden ist klar, und Bioprodukte beim Diskonter bestätigen diese These (auch beim Bio ist geiz anscheinend geil)
wenn also in den konvi Produktionsländern der EU gleiche Tierhalteverodnungen gültiges Recht sind wie in Ö, dann ist ja das meiste in Butter
wenn aber der Herr Gesundheitsminister in Ö strengere Gesetze will, dann ist das Bauerntod samt Ferkeltod, nix mit Schnitzel aus Ö und 500. 000 unnötig tote Tiere jährlich


Tyrolens antwortet um 14-09-2011 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Nett. Dann sind wir halt alle irgendwann Biobauern und die Tierschützer kommen drauf, dass es für sie nichts mehr zu tun bekommt? Die werden weiter arbeiten und zwar so lange, bis es entweder keine Nutztiere mehr gibt oder keine Menschen. Es gibt bekanntlich nicht nur die Animal Liberation Front, sondern auch die Earth Liberation Front.

Der einzig richtige Weg ist es, den Kunden zu zeigen, wie das Produkt hergestellt wird und zwar abseits jeglicher Ideologie.


sturmi antwortet um 14-09-2011 15:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
"....versuche sic doch ein wenig zum Umdenken zu bringen,...."
@biolix
Eine schöne Umschreibung für´s missionieren! ;-) Ähmm, du Welternährer, wie weit bist den in deiner Heimatgemeinde mitn biologisieren?! :-P
@haasi+tyrolens
Aufklärung ist wichtiger den je, hoffentlich findet endlich bei den zuständigen Herren ein Umdenken statt!
@AFH
Tierschutz ist für mich kein Schimpfwort oder wie bei radikalen Tierschützern eine Tarnkappe für eine (Ernährungs)Diktatur, ich lebe ihn bei meinen Schweinen jeden Tag.
MfG Sturmi



Moarpeda antwortet um 14-09-2011 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@AFH

"Also ehrlich, mir sind keimfreie Schweinehaltungen mit blitzsauberen Schweinderln im künstlichen Licht einfach nur suspekt."


aha,
da müßten auch menschenschützer auftreten, weil der großteil der menschen lebt keimfrei und bei künstlichem licht, dazu kommt bei vielen noch lärm und stress ;-D

was mich interessieren würde,
wie rentabel ist deine schweinehaltung?
könnte ein bauer davon leben?



Moarpeda antwortet um 14-09-2011 17:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@biolix

"p.s. apropos, mach ma eine Umfrage in Wien, wie viele wollen ein Bioschweinsschnitzel, ich glaube da kommen wir fast auf 100%... ;-)))"


aha, und wie viele kaufen bioschnitzel?

ich will eine goldene uhr ;-))



50plus antwortet um 14-09-2011 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Unsere Tiere sind sauber, aber nicht keimfrei, sie leben mit dem natürlichen Licht der vorgeschriebenen Fensterfläche.
Es hat keinen Sinn sentimental zu werden, diese Tiere leben deshalb, weil der überwiegende Teil der Konsumenten Fleisch essen will. Jeder vernünftige Bauer wird es den Tieren gut gehen lassen, weil nur dann die Leistung stimmt und nur so der Bauer finanziell überleben kann.
Auch wir Menschen werden dazu gedrängt, Leistung zu erbringen, schon vom Volksschulalter an.

Es gibt wohl kaum Menschen, die vom Säuglingsalter bis zum Sterben vegan gelebt haben. Meist leben die Menschen nur einen kleinen Lebensabschnitt vegan, bis sie vom Arzt die Empfehlung zum Fleischkonsum bekommen, wegen Mangelerscheinungen. In unserem Bekanntenkreis gibt es einige junge Frauen, die vom Arzt in der Schwangerschaft aufgefordert wurden, Fleisch zu essen. Auch bei einem älteren Ehepaar wurden vom Arzt Mangelerscheinungen festgestellt und seither essen sie wieder Fleisch.
Viele Tierschutz-Aktivisten sind noch sehr jung, ich denke, dass die wenigsten von ihnen eigene Kinder haben, für deren gesunde Ernährung sie verantwortlich sind.

Und natürlich haben wir Bauern eine Art Monopolstellung in der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, dies ist die vorrangigste Aufgabe der Bauern. Aber in Zeiten der Überversorgung mit Lebensmitteln wird es halt wenig geschätzt.

Ich wünsche mir und der Bevölkerung trotzdem weiterhin friedliche Zeiten und genug zu essen.




Liesal antwortet um 14-09-2011 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@AnimalFarmHipples

Du schreibst "Im übrigen ist die Diskussion Stallfleisch oder Freilandfleisch eindimensional :
Zumindest muß auch ohne Fleischimporte niemand verhungern, falls kein Stallfleisch mehr gekauft wird, dazu stecken in einer Fleischkalorie schon zuviele Getreidekalorien."

1000 % Zustimmung, weil es einfach der Wahrheit entspricht!



sturmi antwortet um 14-09-2011 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
"Ich werde versuchen mich in diesem Bauernforum einzuloggen; die brauchen dort dringend eine zweite Meinung, kommt mir vor."
@liesal
Balluch´s Gehirnwäsche scheint bei dir gut zu funktioniern!
MfG Sturmi


haasi antwortet um 14-09-2011 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
LIBERTE` / EGALITE` / FRATERNITE`

Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit

Und willst du nicht mein Bruder sein, so haue ich dir den Schädel ein.

an dich "Liebes Liesal":


Lasst doch ab vom Missionieren, eine kleine Gruppe Weltverbesserer will der Gesellschaft vorschreiben, sich vegan, oder vegetarisch, oder biologisch zu ernähren.





Interessierter antwortet um 14-09-2011 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Heute gab es eine ORF Reportage üger Sturmis Bauernhof, über glückliche Ferkel ;-)))

http://tvthek.orf.at/programs/1257-Heute-in-Oesterreich


haasi antwortet um 14-09-2011 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
sehr lieb die Schweinderl aus Dornbirn
da schmeckt das knusprige " Kruschperl " am Schweinsbraten später dann beim Sonntagsschmaus noch viel besser, so toll wie die im Gatsch spielen können


Szmumi antwortet um 14-09-2011 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Hallo
Zuerst bringen wir die Produkton im eignem Land um dann kommt man darauf das es doch zu teuer ist wenn man importieren muß ( siehe am Beispiel Zucker).
lg szmumi



teilchen antwortet um 14-09-2011 23:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@sturmi, @moarpeda

Von einer Unterversorgung mit Fleisch hab ich keine Angst, erst einmal den Export reduzieren, mit der Hälfte der derzeitigen Schweineproduktion würden wir auch überleben.
Der Export von Schweinefleisch ist heuer um 20% gegenüber dem Vorjahr gestiegen.




teilchen antwortet um 14-09-2011 23:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung

@haasi

Die Tränendrüsennummer von den vielen toten Ferkerln ziet nicht, denn sobald ein Sauenkäfigverbot da ist, werden die Bauern darauf schauen, dass die Ferkel wieder mehr Platz haben, und nicht mehr von der Sau erdrückt werden. Schließlich ist jedes tote Ferkel ein Verlust in der Brieftasche.



haasi antwortet um 15-09-2011 06:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
und wenn es dann mehr Platz hätte das Ferkel ist es selber schuld, wenns zu weit bei der Sau sich aufhält
dann war es ja dem Ferkel seine freie Entscheidung
Selbstentfaltung quasi - jedes Ferkel entscheidet selbst über sein weiteres Gedeihen
funktioniert ähnlich im Biobereich - freie Ferkel - freie Buchten - Freitod


sturmi antwortet um 15-09-2011 07:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
"Der Export von Schweinefleisch ist heuer um 20% gegenüber dem Vorjahr gestiegen."
@teilchen
2 Fakten dazu warum die Exporte steigen!
1. Österreichisches Qualitäts-Schweinefleisch wird auch von den Nachbarländern geschätzt!
2. Drei Mega-Schlachthöfe bestimmen den Markt und haben an den Fließbändern Schlächterkolonnen aus Osteuropäern stehen, die fünf Euro pro Kopf und Stunde bezahlt bekommen. „In Österreich kostet ein Mitarbeiter mehr als 20 Euro“, sagt Schlächter Rudolf Großfurtner.
So manche Lebenmittelketten können diesem deutschen Dumping-Verlockungen nicht wiederstehen und gewisse Konsumenten anscheinend auch nicht. Hoffentlich sind da nicht welche dabei, die laut nach strengeren Tierschutzgesetzen mitschreien!
http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,541751
MfG Sturmi




teilchen antwortet um 15-09-2011 09:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung

@50plus

Es gibt einen Zwischenstufe zwischen Vegan und Fleischesser, den Vegatarier. Der Vegane isst nämlich überhaupt keine Tierprodukte, also auch keine Milchprodukte oder Eier, während der Vegetarier schlicht kein Fleisch isst. Eine weitere Zwischenstufe zum Fleischesser ist der Fischesser.
Die vegane Lebensweise ist die seltenste und wirklich konsequenteste nicht-tierische Ernährung.

Dass Vegetarier an Mangelerscheinungen gelitten hätten, liegt an deren unausgewogener Ernährung. Das ist nicht viel besser als ein Fleischesser. Ein vernünftiger Vegetarier schaut genauso auf Ausgewogenheit und dass er alle Nährstoffe bekommt. Das tierische Eiweiß ist mit pflanzlichem Eiweiß zu ersetzen, das übersehen manche vielleicht. Aber was soll einem sonst dabei abgehen?
Dieses Märchen von der Unterversorgung bei vegetarischer Ernährung ist längst widerlegt.

Die Chance dass alle immer genug zu essen haben, und damit friedliche Zeiten, haben wir bei geringerem Fleischkonsum eher, weil Fleisch in der Produktion einfach um ein vielfaches ressourcenraubender ist als pflanzliche Nahrung - Boden, Energie, Flächen, Arbeitskraft. Und bei Knappheit fällt eben für viele zu wenig ab. Dabei ist genug für alle da, und damit meine ich nicht Fleisch.



teilchen antwortet um 15-09-2011 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung

@sturmi

Ich glaub Dir schon, dass Fleischexport sehr lukrativ ist.
Es ist aber ganz klar, dass der Exportquote eingeschränkt wird, wenn das Fleisch leicht im eigenen Land abgesetzt werden kann.
Siehe Russland vor einem Jahr - keine Exporte von Getreide, weil es im eigenen Land gebraucht wurde.
Wenn also die Produktion zurückgeht wegen des Verbotes der Sauenkäfige, geht halt die Exportquote zurück, aber auf sein Schnitzel braucht bei uns deshalb noch keiner verzichten.



sturmi antwortet um 15-09-2011 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
"Wenn also die Produktion zurückgeht wegen des Verbotes der Sauenkäfige, geht halt die Exportquote zurück, aber auf sein Schnitzel braucht bei uns deshalb noch keiner verzichten."
@teilchen
78% der Ferkelerzeuger werfen das Handtuch nach einer vom Agrarlandesrat Hiegelsberger in Auftrag gegebene Umfrage wenn der Ferkelschutzkorb verboten wird.
Noch eine private Bemerkung, ich habe eine Schwester, die ist GsD nicht weltfremd! Das wird wohl daran liegen dass Sie mir, als Sie noch am Hof wohnte, im Schweinestall geholfen hat und Ihr würde nie in den Sinn kommen bei der konv. Ferkelerzeugung von Tierquälerei zu sprechen!
MfG Sturmi





50plus antwortet um 15-09-2011 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@teilchen

Du mußt mir die Unterschiede zwischen vegan, vegetarisch, Fisch- oder Fleischesser nicht erklären, die kenne ich.
Ich bevorzuge gemischte Kost mit täglich mindestens einer Portion Fleisch. Diese Ernährung hat mich über 50 Jahre gesund erhalten und ich werde es so beibehalten.




ANDERSgesehn antwortet um 15-09-2011 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung

ich FREU mich auf die
zeit: BITTE hast du ein
stück fleisch für MICH !

... die zeit ist reif,
sie wird kommen....

lg
ANDERSgesehn.

ps: ärzte legen ihr geld,
jetzt schon richtig an!
(nur für ärzte: ärztefonds)





Moarpeda antwortet um 15-09-2011 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@ANDERSgesehn

wie?
mach es nicht so spannend ;-))




sturmi antwortet um 16-09-2011 07:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Die Verunsicherung ist groß, nicht nur bei Ärzten! Jeder der sich Kapital angespart hat mach sich Sorgen über die Nachrichten bzgl. Überschuldung von Griechenland! Nicht mal die Finanzexperten sind sich einig wie mit dieser Schuldenkrise umgegangen werden soll. Von der Politik wird beschwichtigt, doch was ist wenn über Nacht der Euro nur mehr Klopapierwert hat?!
Wenn der Euro nur mehr Papierwert hat, dann können wir Bauern unsere erzeugten Produkte auch nicht mehr an den Mann/Frau bringen. Verhungern müssen wir natürlich nicht, aber auf diese Zeiten freue ich mich sicherlich nicht, wenn wieder die Bettler durchs Land ziehen!
MfG Sturmi



biolix antwortet um 16-09-2011 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Guten Morgen !

na dann werden sich die wenigen Schweinebauern mit tollen Haltungsformen richtig freuen.. ;.-))

Aber sturmi, duie 1000 verbrannten Schweine haben dich wenig interessiert, zeigt mir was du wirklich für einer bist..

Nun schreibt der Chefredakteur der Bezirksblätter in NÖ das:

http://regionaut.meinbezirk.at/neulengbach/politik/liebe-leute-das-ist-eine-echte-sauerei-d98053.html

Liebe Leute, das ist eine echte Sauerei!

Beim Brand eines „Stalles“ in Sommerein (Bez. Bruck an der Leitha) sind in der Vorwoche 1000 Schweine verendet. Der Pressemeldung der Feuerwehr ist zu entnehmen: Das Gebäude hatte rund 1000 Quadratmeter Grundfläche. Rechnet man Lagerplätze, Anlagen oder Zugänge und Treppen ab, kann man sich vorstellen, wie viel Platz da pro ausgewachsener Mastsau übrig bleibt. Lieber
Agrarlandesrat Stefan Pernkopf, liebe Tierschutzlandesrätin Barbara Rosenkranz, lieber Bauernbund, liebe Bauern, die ihr ehrvolle Menschen seid, ich hätte da drei Fragen: Wie kann es sein, dass 1000 Schweine auf derart engem Raum überhaupt vegetieren dürfen? Wie stimmt das mit Werbebildern von glücklichen Tieren, die sich auf grüner Aue genüsslich suhlen, überein? Und warum schaut die Politik noch immer dabei zu? Um Antwort wird gebeten !

Stimmen die 1000 m2 ?

lg biolix
 


haasi antwortet um 16-09-2011 08:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
jedes Schwein und Ferkel in Gruppenhaltung braucht soviel Liegefläche, als es in liegender, ausgestreckter Form zum Liegen benötigt, und dabei kein anderes Berühren muss



biolix antwortet um 16-09-2011 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Na ja haasi, dann brauchen wir über das Wort "Masentierhaltung" ja nciht mehr disktutieren, denn dann ist egal ob man in eine Box von 10 rein schaut oder 1000, dieses Platzangebot und das noch auf Vollspalten, kann man dann nur noch als Massentierhaltung bezeichnen.. ;-(




haasi antwortet um 16-09-2011 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
in den Biohaltungssystemen ist es ja schwierig, daß das Schwein die Wärme abführen kann, wenn sie auf Stroh gebettet ist
in einem konvi Stall mit Vollspaltenboden und Lüftungssteuerung hingegen ist die Liegefläche gleich temperiert wie die Raumtemperatur
im Sommer hat der Biostall die Problematik, daß das Strohbett zu heiß wird, deshalb liegen sie im Kotbereich im Winter kann das Stroh nicht genug sein, um die Kältestrahlung des Bodens abzumindern, und die Schweine liegen übereinander


sturmi antwortet um 16-09-2011 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@biolix
Ich hätte da auch eine Frage! Du schreibst ja immer vollmundig von Bio als Welternährer. Du solltest mal kleinere "Brötchen" backen. Wie weit bist du mit der Biologisierung (=Missionierung) in deiner Heimatgemeinde? Sonst frage ich halt mal euren Bürgermeiser was Sache ist bei Euch da oben. ;-)))
MfG Sturmi


biolix antwortet um 16-09-2011 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
sagst du mir was das mit dem zu tun hat jetzt ?

Ja so 30% und im Dorf über 50%... also wenn das nichts ist... ;-)))

lg biolix


__joe007 antwortet um 16-09-2011 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
0,7m² pro Mastsau, .... es werde ja eh net alle ausgewachsen sein gwesn, oiso passt des schon. => 700m²

Massentierhaltung hin oder her, des sieht man eh in einem Betrieb wie fit und zufrieden de Viecher sind. Ich hab auch Boxen für 8 bis 21 Stück MS.

Hab aber nur 5 Boxen, ... Bin ich deswegen ein Massentierhalter ?

Aber mit eurem HICK HACK Bio ja oder nein oder Tierfabriken oder Massentierhaltungen macht ihr de ganze Schweine BRanche Lächerlich, oiso bitte solche Diskussionen , KINDISCHEN WIE DIESE, macht wo anders.

lg JoE


Tyrolens antwortet um 18-09-2011 14:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Oh je, jetzt leidet Balluch sogar schon unter Allmachtsphantasien.

Zitat: "Wir werden jetzt noch aktiver werden, als je zuvor. Und wir werden nachsetzen und nicht nur den Landwirtschaftsminister und seine Tierindustrie dazu zwingen, sich dem Mehrheitswillen zu beugen,..."

Quelle: http://www.martinballuch.com/?p=719#more-719

Jetzt würd' mich direkt interessieren, woher Balluch weiß, wie der Mehrheitswillen aussieht; basiert wahrscheinlich auf Einbildung...


sturmi antwortet um 20-09-2011 07:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@tyrolens
Die radikalen Tierrechtler werden immer weiter machen bis der Bogen wieder mal überspannt wird. Österreich bräuchte dringend, nach dem Vorbild Großbritaniens und der USA, spezielle Gesetze um diesen Extremisten Herr zu werden.
MfG Sturmi


AnimalFarmHipples antwortet um 20-09-2011 07:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@ sturmi :
An exakt diesem Punkt der Diskussion waren wir doch hier schon einmal.
Und erinnerlich sind wir so verblieben, daß die bestehenden Gesetze eigentlich völlig genügen, um krimineller Umtriebe Herr zu werden, soweit das halt praktisch möglich ist.
Also: Wer in Ställe einbricht, ist ein Einbrecher. Wer wo Buttersäure hineinspritzt, begeht eine Sachbeschädigung. Tierbefreiungen sind unter Umständen Tierquälerei. Usw. usf.
Und wer überführt wird, wird auch verurteilt.
(Und wen sie nicht überführen können, kriegt zumindest mit dem Mafiaparagrafen noch eins vor den Latz geknallt.)
Was willst Du also noch mehr ?
Vielleicht eine Art von Tierschutz-Verbotsgesetz, weil Dir einfach nur die Meinungsäußerungsfreiheit im Fall von Tierrechtlern zu weit geht ?
(Wenn ja, wären die USA aber ein ausgesprochen schlechtes Vorbild, siehe nur die dort erlaubte NS-Wiederbetätigung oder auch diverse erzkonservative Haßprediger ...)
Oder was ?


Fallkerbe antwortet um 20-09-2011 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung

So sollten sich die Schweinehalten präsentieren, Damitz kann der Konsument was anfangen.

http://www.vol.at/ueberraschungsbesuch-auf-einer-schweinemast/news-20110920-10142263

Das der Besuch er Kamera und der Reporter sicher nicht so überraschend war, wie im beitrag sugeriert wird ist warscheinlich jedem klar. Trotzdem gewinnt man einen guten eindruck, und der Konsument hat in dem Fall sicher in gute gefühl, wenn er das nächste mal Schweinefleisch aus so einer konvihaltung kauft.

Meinen Respekt vor dem Betrieb und vor allem vor der professionellen Öffentlichkeitsarbeit.


 


sturmi antwortet um 20-09-2011 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@Fallkerbe
Diese Ställe sind die Regel, nicht die Ausnahme!!! Hab auch einige Fotos von meinem Schweinestall ins Tagebuch gestellt!
https://www.landwirt.com/ez/index.php/user/fotoblog/sturmi/?action=showgallery&pfad=Schweinestall
@AFH
Ich sehe das so wie der Anti-Terrorexperte Steve Solley! Österreich braucht spezielle Gesetze um radikalen Tierschützern habhaft zu werden.
Dazu Solley: "Die Taktik der Tierschutzaktivisten sind so strukturiert, dass sie das Radar der üblichen Verbrechensbekämpfung unterlaufen. Es beginnt mit einer eingeschlagenen Fensterscheibe hier, ein Graffito dort, woanders wird ein Auto zerstört, Telefonterror beginnt. Das sind Kleinverbrechen, die einzeln betrachtet unauffällig scheinen. Insgesamt wissen die Opfer freilich ganz genau, dass sie Ziel einer Einschüchterungskampagne sind. Die Polizei geht üblicherweise gegen diese scheinbaren harmlosen Einzeldelikte nicht vor. Dann folgt der nächste Eskalationsschritt, z.b. Brandanschläge, Grabschändungen, etc.."
Das ganze Interview ist im Link zu lesen!
http://img340.imageshack.us/img340/9595/news20101009terrorexper.jpg
MfG Sturmi


Fallkerbe antwortet um 20-09-2011 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung

Hallo sturmi,

sieht recht gut aus.
und ich denke wirklich, das mit solchen maßnahment, viel für das image der Schweinehaltung und Schweinmast bewirkt werden kann.

mfg



AnimalFarmHipples antwortet um 22-09-2011 01:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@ sturmi :
Die Polizei ist dazu da, gegen Offizialdelikte vorzugehen.
Tut sie das nicht, dann kann die Lösung aber auch nicht sein, Bagatelldelikte zu Terrorismus aufzubauschen, sondern gehört primär einmal bei der Polizei angesetzt und geschaut, woran es liegt, daß sie ihrer Aufgabe nicht nachkommt.
Was Du da vorschlägst, nennt man mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, und was dabei aber gerade nicht herauskommt, hat ja der Neustädter Tierschützerprozeß recht anschaulich gemacht (vor lauter Terror und Mafia wurde doch glatt verabsäumt, die Einzeldelikte so aufzubereiten, daß wenigstens diese hätten abgeurteilt werden können, wenn auch nicht vor einem Schöffensenat ...).
Und ein Spatz bleibt ein Spatz, auch wenn er Dir auf die Nerven geht.


sturmi antwortet um 23-09-2011 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@ AFH
Der "Spatz" Balluch macht sich bereits sorgen über´s neue Anti-Terrorgesetz! ;-)
Balluch: "Nach Medienberichten soll das öffentliche Gutheißen von Gewalt jetzt strafbar werden. Was, genau, wird das bedeuten? Ist eine Blockade des Landwirtschaftsministeriums Gewalt? Ist Graffiti Gewalt? Ist das Beschmieren einer Auslagenscheibe Gewalt? Und wenn man selbst Opfer einer Gewalttat einer Firma wurde, gegen die man protestiert hat, darf man dann in einer internen Kommunikation Schadenfreude nach einer Sachbeschädigung gegen diese Firma äußern oder ist das bereits das Gutheißen von Gewalt?
Ähnlich die Erweiterung der Straftatbestände auf den Besuch von sogenannten Terrorcamps. Wenn unsere Kampagnen als Nötigung aufgefasst werden, was beim Tierschutzprozess versucht wurde, dann sind Kampagnen zur „Nötigung“ des Staates Terrorismus und unsere Aktivismuscamps werden zu Terrorcamps."
http://www.martinballuch.com/?p=726#more-726
Die Tierschützer stehen sicherlich verstärkt unter Beobachtung und das ist gut so!

MfG Sturmi



Fallkerbe antwortet um 23-09-2011 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung

zum Thema Rückhalt in der Bevölkerung,
Rewe ( dazu gehören efef, billa, merkur, adeg) sperrt Betriebe für Lieferungen.

http://derstandard.at/1316390310706/Tierhaltung-Rewe-prueft-Schweinebauern-nach-Tierschuetzer-Video










AnimalFarmHipples antwortet um 23-09-2011 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Ich teile aus einem prinzipiellen Standpunkt heraus Balluchs Bedenken gegen solche Wählerfang-Gesetzesinitiativen, die alle auf einen übermächtigen Big Brother-Staat hinauslaufen.
Den Satz, daß 09/11 keinen Anstieg islamistischer Bedrohungen gebracht hat, wohl aber in den meisten westlichen Staaten als Vorwand für eine reelle Bedrohung der Bürgerrechte genommen wurde, würde ich jederzeit unterschreiben.
Auch schon bloßes "Beobachten" kann einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre bedeuten, und das in diesem Zusammenhang häufig bemühte "wer nichts zu verbergen hat"-Argument läuft auf einen Zirkelschluß hinaus - was jeder bestätigen kann, der schon mal zu unrecht in Verdacht geraten ist.
Balluchs Bedenken solten letztlich auch Dir einleuchten, wenn Du Dir vor Augen hältst, daß auch unangemeldete Blockaden der Ringstraße durch Bauern oder das Miststreuen vor Herrn Berlakovichs Amtssitz unter den erwähnten "Gewalt"-Begriff fallen könnten.


sturmi antwortet um 24-09-2011 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@AFH
Wenn Tierschützer-Hippies laut schreiend und trommelnd vor Kleidergeschäften stehen ist das für mich Geschäftsschädigung! Wenn radikale Tierschützer Jägerstände umsägen, in Ställe einbrechen, Fütterungscomputer in Güllegruben versenken, usw. ist das kriminell! Wenn Tierschützer unangemeldet blockieren ist das Ilegal! Punkt!
MfG Sturmi




AnimalFarmHipples antwortet um 24-09-2011 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@sturmi :
Mal abgesehen davon, daß Demos von wem und wo auch immer in erster Linie einmal die Ausübung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung sind (so wie es auch Dir unbenommen ist, Dich in Ausübung desselben Rechts hier noch weiter lächerlich zu machen und damit nicht nur Dein eigenes Geschäft noch weiter zu schädigen, sondern auch das Deiner Kollegen):

Eingriffe in Grundrechte wie zB die von Dir geforderten Beobachtungen von Tierschützern sollten auch weiterhin unter Richtervorbehalt stehen, das heißt außer bei unmittelbarer Gefahr im Verzug, also wenn ein Richter nicht mehr rechtzeitig erreicht werden kann, soll die Polizei so etwas auch weiterhin nicht ohne richterliche Genehmigung und eben nur bei ausreichender Anfangs-Verdachtslage tun dürfen.
Die im Gesetzesentwurf vorgesehene Ermächtigung der Polizei zur "erweiterten Gefahrenerforschung", die im Vorerhebungsstadium nur der nachprüfenden internen Kontrolle eines hauseigenen "Rechtsschutzbeauftragten" unterliegen soll, ist ungefähr so als würdest Du Deine AMA-Kontrollen selber durchführen dürfen.

Im übrigen: Wer gibt Dir die Sicherheit, daß all diese von Dir herbeigesehnten Maßnahmen sich im Endeffekt nicht auch gegen radikale Tierschutzgegner wie Du einer bist richten werden ?
Du sprichst zwar nur von "radikalen Tierschützern", aber im Sinnzusammenhang gelesen sind für Dich ja offenbar alle Tierschützer potenziell radikal und zumindest verdächtig, weshalb sie Deiner Meinung nach ja auch unter Beobachtung gestellt gehören.
Und nachdem ja bekanntlich Radikalität und Militanz eng beinander liegen, wärst Du sicher einer der ersten Beobachtungskandidaten, wenn dem Balluch wer das Auto zerkratzt oder die Reifen aufsticht .
Sag mal, willst Du das wirklich ?


sturmi antwortet um 24-09-2011 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@AFH
Deine Aufregung ist eh völlig umsonst, die Grünen, Roten und Blauen zerreden gerade alles, typisch österreichisch halt!
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/42992_Anti-Terrorgesetz-muss-noch-warten.html
MfG Sturmi


50plus antwortet um 24-09-2011 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
@AFH

Hast du auch Kinder?

Es ist völlig ok, wenn jemand kein Fleisch ißt, von mir aus auch vegan. Man kann aber nicht durch extra ausgesuchte, schlimme Fotos, die man auf illegale Weise gemacht hat und bei denen man Sachbeschädigung betrieben hat, die Gesellschaft dazu zwingen, auch fleischlos zu leben. Es wäre den Konsumenten gegenüber unfair, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn sie Fleisch essen. So wie man es bei den Pelzen gemacht hat. Man hat dadurch auch die Kürschner ruiniert, also Arbeitsplätze.

Ich glaube, dass die Mehrheit der Fleischproduzenten ihre Tiere ordnungsgemäß halten und Bilder, wie sie machmal in den Medien auftauchen, die Ausnahme sind, bzw. Ausnahmezustände zeigen, ev. bei Wasserrohrbrüchen, Hochwasserkatastrophen, etc.....
Der Konsument bekommt mit Sicherheit einwandfreies Fleisch, da es ja auch vor und nach der Schlachtung tierärztlich begutachtet wird. Und glaub mir, was nicht total in Ordnung ist, wandert dort in den TKV-Container! Ist auch für uns Bauern ok so!


teilchen antwortet um 24-09-2011 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung

@50plus

Den Rückgang des Kürschnergewerbes auf die Tierschützer zurückzuführen ist doch etwas übertrieben. Pelze waren vielleicht ganz früher noch mehr ein Gebrauchtsgut, wurden aber mit der Zeit immer mehr zum Luxuxgut. Der Nerz oder Blaufuchs sind klassische Statussymbole, mit denen man sich kaum noch auf der Strasse zeigen kann.
Stiefel aus Seehundfell sind die Wärmsten die man sich vorstellen kann, gesellschaftlich ist man damit aber untendurch.

Es gibt seit einigen Jahrzehnten genug synthetische Materialien, die auch warm halten, einen Bruchteil kosten und somit für jederman leistbar sind, und vor allem keine Tierleben kosten. Es war ein ganz natürlicher Prozess, dass dadurch die Kürschnerei zurückging.



Liesal antwortet um 25-09-2011 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
So ist es, teilchen!


haasi antwortet um 25-09-2011 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung
Teilchen schreibt: "Es gibt seit einigen Jahrzehnten genug synthetische Materialien, die auch warm halten, einen Bruchteil kosten und somit für jederman leistbar sind, und vor allem keine Tierleben kosten. Es war ein ganz natürlicher Prozess, dass dadurch die Kürschnerei zurückging. "

Wünscht sich das unser Herr Bundesminister auch im Lebensmittelbereich ?
Daß die ganzheitliche, ausgewogene Ernährung kein Tierleben kostet ?
Fleisch aus der Retorte ?
Stecken gar die Nahrungsmittelkonzerne mit ihrem "Designer- Food" , "Herbert trink das" und Co. hinter dem Balluch Clan ?
Will man in der Zukunft die Menschheit mit zusammengemixten Algen, Einzellern und chemisch synthetisch hergestellten Substanzen "ernähren " ?
Stecken denn wirklich die Lebensmittelkonzerne hinter den "Tierschützern "?


teilchen antwortet um 25-09-2011 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Rückhalt für Schweinebauern aus der Wiener Bevölkerung

@haasi

Nein, so weit sind wir noch nicht.
Aber es gibt bereits Anzeichen, dass manches Essen nicht mehr gesellschaftlich akzeptabel ist.
Das Beispiel Gänsestopfleber ist seit Jahren umstritten. Und auch jede Art von Jungtierfleisch ist inzwischen nicht mehr überall salonfähig - z.B. Kalbfleisch, Milchferkel, Milchlamm...
Ein junges Tier zu essen entwickelt sich mittlerweile zum dekadenten Statussymbol.
Das ist eine Verschwendung von Tierleben im Dienste eines Gaumenkitzels, und stößt an ethische Grenzen.



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