23-10-2009 19:57  Blumenwiese
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Hallo,
These 10 der heute präsentierten Zukunftsthesen der Grünen besagt: Das tägliche Schnitzel ist nicht nur ungesund, sondern auch klimafeindlich. Die Landwirtschaft rückt stärker ins Zentrum der Klimapolitik. http://zukunftskongress.at/these/?no_cache=1&these=10 Wird jetzt der Landwirtschaft wieder der schwarze Peter zugeschoben als Verursacher des Klimawandels? :-/
lg bw

  23-10-2009 20:05  biolix
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Hallo !

na sicher nicht, aber diesen Thema sollte man sich stellen... Überall gitbs Verbesserungen anzustreben udn die Fakten stimmen, udn stimmen dich nciht nachdenklich ?

mich sehr, wenns um den Humusabbau geht und eben nciht um den Aufbau, um den Kohlenstoff wieder in Mutter Erde zu binden , um den übermäßigen ungesunden Fleischkonsum zu hinterfragen ohne das mal alle irgendwann weils schon so extrem geworden ist den vergganismus auszurufen etc. etc.

Das sind ZUkunftsthemen, und wer wenn nicht die Grünen sollten sich die stellen ?

lg biolix

  23-10-2009 21:15  cfcRiccy
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
naja es sollte sich die ganze welt, bzw in ö alle parteien diesem thema stellen. aber einer branche, die nahrung produziert, also quasi systemimmanent ist, kann man wohl schwerlich die alleinige schuld an klimawandel oder ähnlichem geben. da sollten sich andere mal selbst hinterfragen...

mfg

  23-10-2009 21:34  Moarpeda
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
@cfcRiccy

würde mich nicht einmal mit meiner permakultur als systemimmanent zu bezeichnen getrauen, nicht einmal quasi ;-))


  23-10-2009 21:39  biolix
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
na es sagt je keiner das die LW als alleiniger Verursacher daran schuld ist, aber ein Teil und da sollte man die Schlüsse daraus zeihen wie mans besser machen kann und sich eben den Tatsachen stellen...

lg biolix

  23-10-2009 21:54  kurt100
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich

): biolix: es gäbe ja hin und wieder Beiträge von Dir die zu lesen wären,aber deine Rechtschreibung (Legasteniker???) ist schon zum
Kotzen
lg

  23-10-2009 22:19  biolix
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
ok kurti ich bemüh mich wieder mehr... ;-)))

  23-10-2009 22:23  Moarpeda
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
bittschön nix gegen die legasteniker, ich neige auch dazu, dass meine "die" zu "dei" werden und meine "weil" zu "wiel"

ich les es halt noch einmal durch, dabei fällt gleich noch manch anderer blödsinn raus ;-))

  23-10-2009 22:41  cfcRiccy
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
nein die landwirtschaft ist sowieso nicht der einzige verursacher, aber dort anfangen wollen das problem zu beheben scheint mir doch recht billig.

übrigens muss man etwas essen, und solange wir nicht alles synthetisch herstellen oder astronautenfutter zu uns nehmen ist die landwirtschaft immanent ;)

  23-10-2009 22:56  biolix
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
nabend riccy !

du man muss auch dort anfangen, denn ein Beispiel in Argentinien wurden das letzte Jahrzehnt Millionen ha WEideland umgerissen für den Sojananbau, allein die Kohlenstoff freisetzung war gigantisch in die Atmosphäre.... und wer kauft den Soja ?

Allein die Biossprit geschichte, Rodung von Regenwald für palmölplantagen die dann noch gedüngt werden und nach 15 Jahren eine Steppe hinterlassen... Wer kauft das ? Ö ist bei Pflanzenöl dem Rohstoff von Biodiesel zu 80% importabhängig...

da gäbe es jetzt noch zig Beispiele aber eben das schon lange geforderte von mit Humusmonitoring, wenn eh alles bestens ist mit unseren Böden warum wirds dann nciht gemahct, vor was hat man angst ?

also ganzheitlich sehen udn bei den 30 pkten der grünen sind auch sicher andere Bereiche dabei, oder ?

lg biolix

  24-10-2009 07:16  dblondeau
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
hier zur Versachlichung der Diskussion: Die 10. These

Die Landwirtschaft trägt mit einem Anteil von 10-12 Prozent unmittelbar zu den globalen Treibhausgasen bei. Berücksichtigt man die Emissionen, die durch eine Veränderung der Landnutzung wie Entwaldung, Grünlandumbruch oder Entwässerung von Mooren freigesetzt werden und die Emissionen, die bei einer sehr energieintensiven Produktion entstehen, dann entfällt ein Anteil von bis zu 32 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen auf die Landwirtschaft. Vor allem bei Lachgasen (N2O) und Methan (CH4), zwei Gasen mit einem wesentlich höheren Treibhauspotential als Kohlendioxid (CO2), gehört die Landwirtschaft zu den Hauptemittenten. Politisch zählt die Landwirtschaft zum international meist unterschätzten Sektor bei der Entwicklung von Klimaschutzmaßnahmen. Das wird sich ändern müssen, will man den Klimakollaps vermeiden. In Österreich betrug der Anteil der Landwirtschaft an den Treibhausgasemissionen laut Umweltbundesamt im Jahr 2005 8,4 Prozent. Berücksichtigt man Vorleistungen der Landwirtschaft (u.a. Herstellung der Mineraldünger, Pflanzenschutzmittel), stammt jede siebente Tonne...

  24-10-2009 08:13  helmar
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Ein Rindsviech ist als solches nicht klimaschädlich, leider wurde, und wird es noch immer zur Sau gemacht...über jene welche Sojaschnitzerl und Sojatopfen und Sojamilch bevorzugen, verkneife ich mir fürs Erste einen Kommentar......
Mfg, helmar

  24-10-2009 08:51  easy
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Humusaufbau zu betreiben würde das Problem reduzieren.
Denn der Kohlenstoff der durch den Raubbau freigesetzt wurde, würde wieder in den Boden gebunden.

Zudem würden wir dabei einen gesünderen Pflanzenbestand haben und weniger Spritzmittel und Kunstdünger brauchen, was weiter zur Reduktion von Treibhausgasen beiträgt.

Nur müssten erst die Bauernvertreter umdenken den es wurde uns allen und auch den vorigen Generationen gelehrt durch Raubbau höhere Erträge zu erzielen. So ein denken bekommt man auch nicht mehr so schnell aus den Köpfen raus.

  24-10-2009 11:14  dblondeau
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
@easy
endlich! einer der die Wahrheit ausspricht!
Humusaufbau ermöglicht den Verzicht auf Dünger und Kunstdünger, schafft Pflanzengesundheit!

Vor allem die Gülle ist schädlich.

  24-10-2009 11:45  Tyrolens
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Herrlich. Der Blonde hat das Perpetuum Mobile erfunden!

  24-10-2009 11:52  pa1984
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Das Potential, welches im Humusaufbau steckt, wird leider sehr stark überschätzt. Es ist sehr schwierig, Kohlenstoff langfristig im Ackerboden zu binden.
Vor kurzem war in der Ökoregion Kaindorf eine Humussymposium. Alle maßgeblichen Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum, welche sich mit Humusaufbau beschäftigen, waren vertreten. Die Ergebnisse waren eher ernüchternd:

Humusaufbau ist zwar im Prinzip möglich, es sind aber mindestens 50 Jahre notwendig, um meßbare Ergebnisse zu erzielen. Die Minimalbodenbearbeitung bringt nicht sehr viel (Prof. Hülsbergen), Zwischenfruchtanbau (ohne zusätzliche C-Zufuhr von aussen) kann bestenfalls Humusneutral sein, ein Humusaufbau ist damit auch nicht möglich.

Bei der Landbarmachung ( Überführung eines Naturbodens in Ackerboden, z.B. Wald in Ackerboden) gehen ca 50 % des Kohlenstoffes verloren (Langfristig). Dann nach 50 bis 100 Jahren pendelt sich der C-Gehalt auf ein neues Niveau ein, und bleibt dort. (bei 50 % des Ausgangswertes).

Sogenannte Agroforstsysteme könnten sehr schnell Kohlenstoff binden. Dabei handelt es sich um Eine Mischung aus Ackerfläche mit Holzstreifen.

Eine weitere Möglichkeit, welche vielleicht in Zukunft offen steht, ist die Bindung von pyrogenem Kohlenstoff im Boden. Dies geschieht über Biokohle (Holzkohle). Ähnlich wie in amazonischen Terra Preta Böden (welche teilweise über 1000 Jahre alt sind) wird versucht durch den Eintrag von Biokohle in den Ackerboden Kohlenstoff langfristig zu binden. Als Nebeneffekt erwartet man sich eine wesentliche Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit. Die Erfahrung in Amazonien haben gezeigt, daß Terra Preta Böden Humus aufbauen können (was die nativen Ferrasol-Böden dort nicht können!). Diese Böden sind sehr fruchtbar, obwohl sie schon mehr als tausend Jahre genutzt werden. Bis jehtzt ist es aber nicht gelungen, diese Eigenschaften auf europ. Ackerböden zu übertragen. Das Kohlenstoffbindungspotential wäre jedoch gewaltig, und das langfristig!
Biokohle lässt sich heute aus sämtlichen org. Substanzen (auch flüssigen) herstellen. (Pyrolyseprozess). Hier bestünde für die Landwirtschaft in der Zukunft eine große Chance, vom Klimasünder (C-Freisetzer) zu einem Klimaschützer (C-Binder) zu werden. Unsere Böden sind potentielle C-Senken! Das Problem wird jedoch die Verfügbarkeit der org. Substanz sein. Es herrscht ja schon heute ein Kampf um die Biomasse (Teller gegen Steckdose).


  24-10-2009 11:55  sturmi
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Wenn man zwischen den Zeilen liest ist mit dabei die Abschaffung der "tierquälerischen" Nutztierhaltung auf Vollspaltenböden (lt. Grünen: nicht Artgerecht).
Die Folgen dieser Politik wären ein massiver Einbruch der Versorgung mit Ö-Schweinefleisch. Daher wird auch immer wieder einerseits von der Klimaschädlichen konv. Landwirtschaft gesprochen und andererseits die biologisch-vegetarische (vegane) Lebensweise als Vorbild dargestellt!
Bei den Eiern ist´s ja Dank grüner Tierschutzpolitik gelungen den Selbstversorgungsgrad in Österreich auf 65 % zu reduzieren. Mittlerweile gehen dem österreichischen Eiermarkt 500.000 Legehennen ab! Die Folgen, die Gastronomie, die Hotellerie und die verarbeitende Industrie haben sich inzwischen mit ausländischen Käfigeiern eingedeckt!
MfG Sturmi




  24-10-2009 12:12  Tyrolens
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Ich muss aus Holz keine Holzkohle machen, um Kohlenstoff binden zu können. Reicht, wenn ich mir draus einen Stuhl baue. ;)

Bei Terra Preta geht's auch nicht um Kohlenstoff an sich sondern um die Speicherfähigkeit von Holzkohle. Man kann genauso gut oder besser zum Beispiel Aktivkohle streuen. Kaolinit gehen auch...
Auch in der Humuswirtschaft wird Kohlenstoff nur als Indiz für den Humusgehalt verwendet, weil Humus, rspektive der Ton/Humus-Konplex sehr wichtige Eigenschaften hat, wiederum was unter anderem die Aufnahme und Abgabe von Nährstoffen betrifft. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

  24-10-2009 12:32  pa1984
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
ad Tyroleans:
Dein Holzstuhl wird vermutlich nicht ewig halten. Sagen wir mal, in 150 Jahren wird er ausgedient haben, entweder verbrannt werden, oder verrotten. Das gebundene C wird jedenfalls wieder freigesetzt. Biokohnle jedoch bleibt mehr als 1000 Jahre im Boden stabil!
Abgesehen davon, musst du schon verdammt viele Holzsessel bauen, um so viel Kohlenstoff zu speichern, wie du z. B. auf einem ha. Ackerfläche dauerhaft binden kannst.

Zu den Terra Preta Böden: Was diese Böden ganau auszeichnet, ist Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Wir wissen, dass sie funktionieren, aber nicht wie sie funktionieren. Die große Oberfläche von pyrogenem Kohlenstoff ist ein Faktum. Dies führt zur besseren Speicherfähigkeit von Wasser und Nährstoffen. Das allein macht einen Terra Preta Boden aber nicht aus! Man muß sich folgendes vor Augen halten:

In Amazonien gibt es natürlche Ferrasolböden. Diese sind nahezu reine Mineralböden, d. h. sie sind humusfrei. Die gesamte org. Masse ist in Form von Pflanzen gebunden (Regenwald). Der Umsetzungsprozess geht so schnell, dass sich kein Humus bilden kann. Wird die Biomasse entfernt (Rodung von Regenwald), so werden diese Böden sehr schnell unfruchtbar, weil kein Humus vorhanden ist.
Nun haben die amazonischen Indianer vor mehr als tausend Jahren begonnen, mit Hilfe von org. Substanz (Kohle, Asche, Exkremente, tier. u. pflanzl. Abfälle) die unfruchtbaren Ferrasolböden zu fruchtbaren Ackerböden zu machen. Diese Terra Preta Böden haben Humusgehalte, die europ. Ackerböden gleichkommen. Sie sind teilweise mehrere Meter mächtig, und das beste ist, sie wachsen auch noch heute! Leider ist das Wissen um die Enstehung dieser Böden mit der Ausrottung der Indianerkulturen durch die Spanier verloren gegangen. Die Böden gibt es aber nach wie vor, und sie funktienieren auch noch. Das Vorhandensein von Biokohle allein, mach diese Böden jedoch nicht aus. Die Kohle ist bestenfalls ein Initial.

Terra Preta ist ein fantastischen Phänomän, dass keinen kalt lassen darf, der sich mit dem Thema Landwirtschaft und Boden befasst. Am besten mal googeln unter Terra Preta, da kann man noch viel mehr erfahren!

  24-10-2009 13:33  dblondeau
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
warum urteilen die Leute etwas, dass sie nicht kennen???

Humusaufbau geht innerhalb ein bis zwei Jahre! und nicht 50! Natürlich mit den entsprechenden Maßnahmen, ...
d.h. Direktsaat, Pfluglos, Mulch, Demeter, und Kompostdüngung.
Das hat mit perpeteum mobile nichts zu tun!

  24-10-2009 13:50  pa1984
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Humusaufbau innerhalb von 2 Jahren geht ausschließlich mit Komposteintrag. Pfluglos, Direktsaat, Zwischenfrucht und Demeter haben keine aufbauende Wirkung. Bei Komposteinträgen ist natürlich eine massive Steigerung in kurzer Zeit möglich. Es wird aber von Wissenschaftern in Zweifel gezogen, dass diese Steigerungen langfristig stabil sind. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass nur eine Zufuhr über mind. 50 Jahre einen dauerhaften Anstieg des Humusgehaltes erfmöglicht.

Sollten andere wissenschaftlich belegte Daten vorhanden sein, bitte ich darum diese zugänglich zu machen. Ich wäre sehr daran interessiert!

  24-10-2009 15:26  easy
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
a hat schon recht. Humusaufbau muss über mehrere Jahrzehnde betrieben werden vor allem Böden die über Jahre hinweg Todgespritzt wurden könne nicht von heute auf morgen ein funktionierendes Ökosystem aufweisen.
Aber zwei Jahre Biomasse am Acker erzeugen und nach der Mahd liegen lassen bringt einen Abgebauten Boden sicher wieder auf vorderman. Zudem siedeln sich Mikroorganismen und Regenwürmer im Boden an die selber aus Kohlenstoff aufgebaut sind also ihn auch binden. Sollten sie absterben kommen wieder neue Organismen.
Nur solange Ackerbau-Seminare uns das Denken mit Stickstoffzahlen lehren wird niemand umdenken und jeder von der Industrie abhängig bleiben.


  24-10-2009 15:36  easy
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
dblondeau

Willkommen an Bord

  24-10-2009 16:03  dblondeau
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
hallo @pa1984
sorry, aber zu behaupten dass Demeter oder Zwischenfrucht oder Pfluglos keine Wirkung auf eine dauerhafte humussteigernde Bodenfruchtbarkeit haben, ist falsch!

einfach nachschauen bei www.nachhaltige-landnutzung.de
darin z.B. den Vortrag von Josef Braun suchen.
auch die Betrieberfahrungen von Manfred Wenz.
ansonsten die Konferenzen von Alex Podolinski (Australien) lesen.

wenn das alles nicht hilft zu einen tieferen Verständnis, dann nachlesen bei
Annie France-Harrar: die letzte Chance für eine Zukunft ohne Not. Blue Anathan Verlag. 2008.

ich spreche aus Erfahrung, nicht alle Wissenschaftler besitzen diese Einsichten, leider!

  24-10-2009 17:31  pa1984
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Ich habe nicht behauptet, dass oben genannte Maßnahmen keine Wirkung haben. Ich habe lediglich geschrieben, dass mit diesen Maßnahmen allein kein Humusaufbau betrieben werden kann, sondern im besten Fall eine humusneutrale Bewirtschaftung. Zum aktiven Humusaufbau ist mehr notwendig. Dies wird auch der von dir genannte Josef Braun bestätigen, der übrigens einer der Referenten am Humussymposium war. Josef Braun hat das Agroforstsystem vorgestellt. Dieses System wurde von mir auch oben erwähnt, als Möglichkeit, in rel. kurzer Zeit Humus aufzubauen.

Die Betriebserfahrungen von Manfred Wenz kenne ich auch. Wissenschaftlich abgesichert ist dabei aber sehr wenig. Ich halte ihn, erhlich gesagt, für einen begabten Dampfplauderer.

Ich betreibe selbst eine intensive Kompostwirtschaft. Ich besitze ebenfalls Erfahrung. Ich würde mir aber nicht anmaßen, wissenschaftliche Ergebnisse in Zweifel zu ziehen, bloß weil meine Erfahrung (Erwartungshaltung?) eine andere ist. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass seriöse Ergebnisse in diesem Bereich einen Beobachtungszeitraum von mind. 20 Jahren, besser aber 50 Jahren brauchen. Es gibt solche Untersuchungen. Sie bestätigen, dass es schwierig ist, Humusaufbauend zu wirtschaften, allein deshalb, weil Humus kein wirklich stabiles Kohlenstoffkomplex ist. Es ist jedoch möglich, aber nicht so leicht, wie sich das viele wünschen.

Ein Ergebnis war auch, dass Biobetriebe tendenziell humusschonender arbeiten als konv. Betriebe. Die Streubreite ist dabei jedoch sehr hoch, d. h. dass die guten konv. Betriebe besser sind als die schlechten Biobetriebe. Im Schnitt jedoch bedeutet Biolandbau Humusschonung.

Ich persönlich glaube, dass das Potential der Kohlenstoffbindung über pyrogenen Kohlenstoff viel größer ist als über Kompost allein. Deshalb warte ich gespannt auf die Versuche, die in diesem Bereich laufen.

PS: Leider gibt es eine Menge Damplauderer in der Humusszene. Deshalb ist es umso entscheidender, dass die Aussagen wissenschaftlich abgesichert sind.

  25-10-2009 07:45  mfj
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
sorry, aber zu behaupten dass Demeter oder Zwischenfrucht oder Pfluglos keine Wirkung auf eine dauerhafte humussteigernde Bodenfruchtbarkeit haben, ist falsch!

einfach nachschauen bei www.nachhaltige-landnutzung.de
darin z.B. den Vortrag von Josef Braun suchen.
auch die Betrieberfahrungen von Manfred Wenz.
ansonsten die Konferenzen von Alex Podolinski (Australien) lesen.

wenn das alles nicht hilft zu einen tieferen Verständnis, dann nachlesen bei
Annie France-Harrar: die letzte Chance für eine Zukunft ohne Not. Blue Anathan Verlag. 2008.

ich spreche aus Erfahrung, nicht alle Wissenschaftler besitzen diese Einsichten, leider!



;-)))) dblondeau – auch wenn dein Badewasser entscheidend zu warm war:

"Ist es doch toll, dass man zu zweit - Spaß in der Badewanne haben kann, und dabei auch noch ein gutes Gewissen hat". Allerdings hat „Köpfchen in das Wasser – Schwänzchen in Höh.. eher was mit Reinigung als mit Bildung zu tun.

Die Welt zu retten wird jetzt wieder schick, dblondeau. Das ist schon mal ein guter Anfang, auch wenn es an (deinen) Ausführungsverordnungen und Hinweisen noch ein wenig hapert.

Du schuldest mir noch eine Antwort über den Mondeinfluss , Herr Wissenschaftler d´blondeau ?

P.S. Ist dein Vorvokal „d“ eigentlich das Attribut auf Blondeau, und heißt „Dunkelblond ;-)


  25-10-2009 10:20  pa1984
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
an mfj:

Wenn du nichts zu sagen hast, wäre Schweigen eine gute Alternative.

  25-10-2009 10:30  helmar
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Mit vollem Magen können auch die Grünen gut über die Landwirtschaft wettern und dies oder jenes fordern.......es gibt sie ja, vereinzelt, aber doch, jene Aussteiger auch in Europa, welche mit ein paar Schafen wo im Wald hausen, KFZ, Strom und alle Annhemlichkeiten verweigern welche unsere Zeit halt so bringt.....vielleicht könnten Glawischnig und Co bei ein paar solchen einen oder mehrere Praxismonate verbringen.
Mfg, helmar

  25-10-2009 10:58  dblondeau
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
@mfj marc franz joller

bin ich dir eine Erklärung schuldig??? nachschauen bei Kolisko L. Die Landwirtschaft der Zukunft, 454 Seiten, Verlag Meier, Schafffhausen, 1939.

@pa1984
die Beispiele von Josef Braun, Wenz und Podolinski oder viele andere sprechen für sich, ich brauche keine Wissenschaft dazu um zu sehen dass es real humusaufbau ist! die Wissenschaft ist nur insofern relevant weil sie Bildung ist und dadurch ggf. etwas ändert in der Welt.
Aber zur Thema Humus werde ich hier i d Forum nicht mehr von mein Erfahrung sprechen weil die Vorurteile zu groß sind.

  25-10-2009 14:11  dblondeau
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
hallo @mjf
hab in dein link vom NOVO-Magazin über die Mondeinflüsse überhaupt nichts gescheites lesen können. novo-magazin stellt übelsten Lügen auf!
bei Demeter wird der Brennessel-Präparat nicht versprüht sondern kommt als kolloidale Form des Humus im Kompost herein. das hat mit Eso-Kram nichts zu tun.
bei Novo steht auch dass es unmöglich wäre, ohne künstliche Stickstoffdüngung einen backfähigen Weizen zu kriegen: das ist eine Lüge!
Wenz macht seit Jahren Backfähigen Weizen (für eine Bäckerei) ohne künstliche N-Düngung!
novo ist schund! mir fehlen die Worte um mein Ekel gegenüber einen solchen Verleumdung auszudrücken.
mfj, wenn novo deine Quellen sind, dann ist die grundlage für eine sachliche Diskussion schwer realisierbar.
zuletzt zum Mond: ich arbeite mit den Aussaaten von Gemüsepflanzen in Rythmus mit dem Vollmond und dem Neumond. mit besten Ergebnissen. das ist astronomie. kein eso-kram!

  25-10-2009 22:22  helmar
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Hallo Blondl......schön dass mit dir auch wieder einer im Forum aufgetaucht ist, der gleich zutiefst empört ist wenn andere an das nicht glauben was du als allein für gut gund richtig hältst.......
Mfg, helmar

  26-10-2009 10:20  biolix
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Ich sehe ihn nicht tiefst empört , wo ? und er ist auch nciht allein.. ;-)))

und wenn in dem NOVO Magazin echt steht das Weizen ohne Kunstünger nicht produziet werden kann, ja dann glaubt das die helmine natürlich sofort und meint das "allein das für gut und richtig ist..:" .. ;-))))

lg biolix

p.s. wer hier schreibt hat eine Meinung, und ob die für "gut und richtig" ist werden andere beurteilen, das ist der Sinn einer Diskussion... ;-))))

  26-10-2009 10:44  Tyrolens
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Jetzt endlich weiß ich, warum es hier so läuft wie es läuft.

Denn wie sagte schon Joseph Joubert sinngemäß: "Das Ziel einer Diskussion ist nicht über andere zu urteilen, sondern der Fortschritt".




  26-10-2009 11:13  biolix
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
dein bester Eintrag seit langen... Ja wirklich, der gemeinsame Fortschritt wärs in ein zukunftsfähiges Leben miteinander.. ... ;-))))

  26-10-2009 12:45  ANDERSgesehn
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich

Ja wirklich, der gemeinsame Fortschritt wärs in ein zukunftsfähiges Leben MITEINANDER.. ...

... ist das der anfang von zwischenmenschlich weiterbildenden biolix, oder doch nur ein luftschloß des selbigen?

ein sich fragender
ANDERSgesehn.



  26-10-2009 22:33  dblondeau
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
bin ich nicht empört weil die leute eine andere Meinung haben,
sondern
weil NOVO Lüge verbreitet! Novo ist ekelhaft! punkt aus!

  27-10-2009 12:15  sturmi
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
"Schnitzel"
Um die Welt zu retten, haben die Grünen jetzt 30 Zukunftsideen ins Internet gestellt. Unter anderem laufen sie Sturm gegen das Schnitzel. Häufig genossen, sei es nicht nur ungesund, sondern auch "klimafeindlich". Ist es das wirklich? Eher nein, denn "Klima" ist die Gesamtheit aller Wetterzustände in einer Region. Warum sollte das Schnitzel dem Wetter feindlich gesonnen sein? Ohne Klima gäbe es kein Leben. Insofern wäre das "klimafeindliche" Schnitzel auch lebensfeindlich, was nicht zutrifft, denn es liefert uns lebenswichtige Nährstoffe.
Überhaupt grenzt die Anti-Schnitzelei der Grünen an Diskriminierung. Schnitzelesser werden deshalb als Grün-Wähler künftig ausscheiden: Entweder grün - oder Schnitzel!
(OÖN vom 27. 10., Seite 1)
MfG Sturmi

  02-11-2009 10:30  Hausruckviertler
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
So wie es für die Menschen nicht schädlich ist, würden alle nur das verzehren, was bei uns wächst, ist es für die Natur nicht schädlich, würden wir nur das verfüttern, was bei uns auf den Wiesen und Feldern wächst und das düngen, was in Folge von einer solchen Fütterung an Dünger anfällt. Mit einem Wort gesagt, Kreislaufwirtschaft.
Ich kann mit all den wissenschaftlichen Anführungen von einigen Beitragschreibern nicht viel anfangen, dazu fehlt mir die Sachkenntnis von all diesen komplizierten biologischen Vorgängen, die in diesen Beiträgen geschildert werden, aber eins weiß ich sicher, würden alle Futtermittel und Lebensmittelimporte zumindest erheblich eingeschränkt, hätten wir kein Problem, dass die Landwirtschaft in den Verruf gerät, schuld am Treibhauseffekt zu sein. Der angnehme Nebeneffekt wäre noch, dass wir keine Überproduktiom hätten und in Folge dessen die Preise auch passen würden.
Aber das hieße, die Landwirtschft zu einem erheblichen Teil aus der Marktwirtschaft herausgehalten würde, was ja den Interessen der gesamten Wirtschaft widerspricht. Der Landwirt ist vom Selbsterhalter und Bewahrer der Natur zu einem Käufer und Verkäufer geworden und somit den den Interessen des Marktes unterworfen. Ob freiwillig oder gezungen, das sei dahingestellt. Ich würde es als freiwillig gezwungen bezeichnen.
Immer wieder wird gefordert, dass sich der Landwirt den Erfordernissen des Marktes anpassen soll und er macht es auch, wenngleich er nicht immer so schnell reagieren kann, wie es erforderlich wäre. Aber es ist einfach zu billig dem Landwirt fast jede Entscheidungsmöglichkeit, auf Grund der EU-Richtlinien und Förderbedingungen, abzusprechen und im gleichen Atemzug in zum Klimasünder zu machen.
Ein ganz großes Hindernis ist meiner Meinung nach der Grünlanderhaltungszwang im UBAG. Viele Bauern würden bei uns gerne mehr Äcker machen, wenn sie die Möglichkeit bekommen Gründe zu pachten, was den Vorteil hätte, dass der Viehbestand nicht immer vergrößert werden müsste, sondern dass sich der Bauer wieder mit dem meisten Kraftfutter selbst versorgen könnte. Es ist zwar bei den Geteidepreisen nicht wirklich wirtschaftlich, hätte aber den Effekt nicht gleich wieder in Milchrichtmengen und Stallbauten investieren zu müssen.
Aber es nun einmal so, dass das nicht im Interesse der Wirtschaft ist, wenn man so arbeiten könnte, dass man nur das kaufen bräuchte, was unbedingt nötig ist und nur das verkaufen müsste, was man selber nicht verwerten kann.
Es ist mir schon klar, dass das ein Wunschdenken von mir ist, dass es so funktionieren könnte, aber eine Entwicklung in diese Richtung würde der ganzen Umwelt guttun.

  02-11-2009 13:03  biolix
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
DANKE Hausruckviertler, und genau das wäre auch wirklich dann "BÄUERLICH" ... denn alles andere ist es nciht wirklich...

Und darum ist es gut darüber nach zu denken, und wenns auch die "bösen" Grünen sind das man sich über das Gedanken macht, aber es ist gut so, und wie plötzlich vor ein paar Jahren die offizielle Landwirtschaft gemerkt hat das erneuerbare Energien für sie eine Vorteil bringt so ist es auch hier... vor 15 Jahren waren auch EE enrgien und Ökosteuern Ihnen noch ein Dorn im Auge, huaptsach billiges Öl bekommen wir...

heute ist es das schreien nach billigen Betriebmitteln und Futtermitteln... brrrr


lg und danke nochmals hausruckviertler für deinen tollen Beitrag ! biolix

  02-11-2009 15:29  50plus
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
@sturmi

Super deine Beiträge zu dem Thema.

Ich glaube, dass wir österreichischen Bauern schon ein ganz gutes Vorbild für den " Rest der Welt" sind. Ich würde daher den extremen Tier- u. Umweltschützern raten, jetzt einmal diesen "Rest der Welt" zu bekehren, dann tun wir in Österreich wieder einen Schritt weiter.

Es gäbe da viel Arbeit für die Grünen im Ausland! Oder haben sie Angst, dort Unruhe zu stiften, weil so human wie in Österreich wird halt auch nicht überall umgegangen, mit ewigen Querulanten.

lg
50plus

  02-11-2009 19:29  Moarpeda
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
@Hausruckviertler

dein zitat: "So wie es für die Menschen nicht schädlich ist, würden alle nur das verzehren, was bei uns wächst, ist es für die Natur nicht schädlich, würden wir nur das verfüttern, was bei uns auf den Wiesen und Feldern wächst und das düngen, was in Folge von einer solchen Fütterung an Dünger anfällt. Mit einem Wort gesagt, Kreislaufwirtschaft."

ist vollkommen logisch.

es gibt aber noch eine zweite logik, nämlich die der globalisierung.

diese logik lautet: "eingekauft wir wo es billiger ist, als folge davon bleiben die preise weltweit tief."

das machen natürlich nicht nur die bösen großen sondern auch wir kleinen gankerln.

......aber wunschdenken ist natürlich erlaubt, ebenso wäre es erlaubt sich den luxus des bewusst - oder bioprodukte einkaufens zu gönnen ;-)).

ein ausweg ergibt sich, wenn die transporte durch energieknappheit teurer werden oder wenn die menschen der billigexportländer kundtun, dass sie auch etwas zum jausnen haben wollen.


  02-11-2009 19:42  biolix
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
inkl. Schnitzel , aber halt nur einmal in der Woche... ;-))) des wäre a dann richtig gesund... ;-))))

lg biolix

  08-11-2009 12:47  Fallkerbe
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Hallo,

Die Schweden wollen es ganz genau wissen, eine Klimaverträglichkeitskennzeichnung auf die Lebensmittel.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,659296,00.html

ZITAT aus dem SPIEGEL
Empfehlungen für eine klimafreundliche Ernährung

Hinter der Aktion stehen die Vereinigung der schwedischen Bauern, Kennzeichnungsverbände für Nahrungsmittel sowie Milch- und Fleischkooperativen. Aber auch Schwedens Nahrungsmittelindustrie zieht bei der neuen Initiative voll mit. Der Großkonzern Lantmännen etwa hat damit begonnen, Klima-Angaben auf seine Produkte zu drucken. Berücksichtigt werden alle Treibhausgase, die durch Düngemittel, Ernte, Transport und durch die Verpackungen entstehen.

Ebenfalls im Boot ist Schwedens Fast-Food-Kette Max. Sie schreibt den Klimawert ihrer Burger und Sandwiches auf die Menütafeln. Und ab 2010 will der größte schwedische Zertifizierer von Bio-Produkten niedrige CO2-Werte zur Auflage für sein Öko-Siegel machen. Treibhäuser müssen dann mit Biomasse heizen, und Milchbauern müssen statt billigem Soja aus Brasilien den Großteil des Viehfutters wieder aus der Region beziehen, wenn sie eine Chance auf das Image fördernde Label haben wollen.

Der Aufwand lohnt sich jedoch: Seitdem schwedisches Fast Food ein CO2-Kennzeichen trägt, verkaufen sich die klimafreundlichen Produkte um 20 Prozent besser als vorher.
ZITAT ENDE

den ganzen artikel unter
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,659296,00.html


  08-11-2009 13:13  biolix
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
ja gratuliere, das ist doch viel besser als die "Ampelkennzeichnung" die man jetzt einführen wollte...

Ja und da stehen dann hoffentlich alle dahinter, weil dann wären die Regionalen Produkte und z.b. Rinder oder Schweinefleischmit regionalem Futter gefüttert am besten im Ranking...

Ja und bei Bio bin ich auch sofort dafür, inkl. Humusmonitoring bei allen, wenn dann schon gescheit..;-)

lg biolix

  08-11-2009 14:35  Tyrolens
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Wer wird die Heerscharen an Wissenschaftlern und Gutachtern bezahlen, die für genau jedes Produkt, jedes Stückl Fleisch, jedes Kilogramm Mehl berechnen, wieviel klimarelevante Gase für deren Produktion wirklich angefallen sind?
Ich halte das für nicht umsetzbar. Wird aber trotzdem kommen, weil sich so was per Marketing und Co. gutes Geld verdienen lässt.

  08-11-2009 16:54  Fallkerbe
Thesen der Grünen - ist unsere Landwirtschaft klimafeindlich
Zitat:
Der Aufwand lohnt sich jedoch: Seitdem schwedisches Fast Food ein CO2-Kennzeichen trägt, verkaufen sich die klimafreundlichen Produkte um 20 Prozent besser als vorher.
Zitat ende

Ich gehe davon aus, das die verkaufsfördernde Wirkung von Klimaverträglichkeit sehr schnell verpuffen wird. Ich für meinen Teil esse was mir schmeckt, und damit hat es sich.

mfg