Förderung für Vatertierhaltung beantragen

In der Steiermark kann bis 31. Jänner 2017 eine Förderung für die Vatertierhaltung bzw. künstliche Besamung bei der Sitzgemeinde beantragt werden. Die Höchstgrenze der De-minimis konformen Förderung für den Dreijahreszeitraum 2014–2016 wurde auf 15.000 € festgesetzt.
Förderantrag stellen
Bis 31. Jänner 2017 können steirische Landwirte eine Förderung für die künstliche Besamung bzw. Vatertierhaltung beantragen. Foto: Archiv
Bis 31. Jänner 2017 können steirische Landwirte eine Förderung für die künstliche Besamung bzw. Vatertierhaltung beantragen. Foto: Archiv
Um einen Zuschuss für die Vatertierhaltung bzw. Besamung zu erhalten, muss der Landwirt einen Förderantrag (entsprechend Anlage B der Tierzuchtförderungsverordnung) bei seiner Wohnsitzgemeinde bis 31.1.2017 stellen. Bestandteil des Förderantrages ist die Erklärung über die in den letzten drei Jahren erhaltenen De-minimis Förderungen. Der Landwirt ist als Antragsteller für die fristgerechte Antragstellung verantwortlich.
Alle erforderlichen Unterlagen zur Abrechnung der Besamungskostenzuschüsse sowie zur Abrechnung der Vatertierhaltung (z.B. Tierlisten) sind bis 31.1.2017 bei der Sitzgemeinde einzureichen. Sollte die Vorlage der Unterlagen über die künstliche Besamung durch Tierärzte, Besamungstechniker oder Viehzuchtgenossenschaften erfolgen, entfällt für den Landwirt die Verpflichtung zur Vorlage der Unterlagen. Die Antragstellung erfolgt aber trotzdem durch den Landwirt.
Beim Kauf und der Haltung von Vatertieren besteht eine Meldeverpflichtung des Landwirtes an die Gemeinde bis 31.1.2017 für die Halter. Sie teilen den Gemeinden die Höhe der „geldwerten Vorteile“ bezogen auf die einzelnen Förderungswerber je Gemeinde mit (Anlage A der Tierzuchtförderungsverordnung).

Prüfung und Auszahlung durch die Wohnsitzgemeinde
Die Gemeinde stellt nach Erhalt des Förderantrages und aller Unterlagen die sachliche und rechnerische Richtigkeit sowie die Einhaltung der De-minimis Grenze von maximal 15.000 € im Dreijahreszeitraum fest. Ist der Förderantrag sachlich und rechnerisch korrekt, kann der Förderbetrag zur Auszahlung freigegeben werden.
Die Sitzgemeinde informiert die Förderwerber in einem Verständigungsschreiben über die Höhe der für das vergangene Jahr bereits ausbezahlten bzw. noch zu bezahlenden Förderungen mit dem Hinweis auf Art. 4 der (EU) Nr. 1408/2013 Verordnung entsprechend der Anlage C der Tierzuchtförderungsverordnung.

Aktualisiert am: 12.01.2017 18:36
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