 Tagebuch
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TV-Tipp: Die dünne Haut der Erde - NOCHMAL Danke, Traktorensteff, ein sehr interessanter Beitrag. Hat mich sehr berührt, das Zitat von Prof. Heinrich Wohlmeyer, Agrarwissenschafter: "Ich brings auf den Punkt: Endweder wird die Welt ein Garten, oder sie wird ein Schlachtfeld. Ich würd mir wünschen: Eine kleinräumige Landwirtschaft, ein lokal gutes Kompostierungssystem, lokale Abwasseraufbereitungsanlagen, sodas das Wasser auch in der Gegend bleibt, und damit die natürliche Bodenfruchtbarkeit wirklich zu sichern und zu erhöhen." Aber was machen wir mit unseren "Abwässern"? Wir bauen riesige Kanalnetze, zugleich sind das überdimensionale Drainagen. Dann stellten wir fest, dass es zuwenig Wasser gibt. Also bauen wir Wasserleitungen. Diese sind wieder riesige Drainagen... So geschehen in den letzten Jahrzehnten in der Süd- Ost- und Weststeiermark. Und wenn man selbst eine biologische Klärlage bauen wollte, durfte man es meist nicht, weil die Behörde es "besser wußte".... und man wurde gewungen diesen Kanal-Wahnsinn mitzumachen... Das kostbare kühle Nass. Ab durch den Kanal und weg. Dabei hat das Wasser bei der Verdunstung u.a. auch eine kühlende Funktion. Diese fehlt immer mehr. Das Wegener Insitut unter der Leitung von Prof. Kirchengast, hat mit seinen belegbaren Messdaten festgestellt, dass sich die Klimaerwärmung in der Süd- und Oststeiermark 3-mal so stark auswirkt, als im globalen Mittel. Welche Katastrophen brauchen wir noch, um endlich zu kapieren was da läuft? http://www.naturwald.info/pdf/Klimaerwaermung_Ost-Stmk.pdf Es wird wohl so sein, wie bei den Flussregulierungen. Wenn alles zerstört ist, kommt man drauf, dass man es wieder mit zig mal mehr Aufwand "rückbauen" muss.... weil schließlich hat man das ja vorher wirklich nicht wissen können... und die paar einsamen "Rufer" waren eh nur Spinner...
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