Tagebuch
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Zuchtsauen: Den Darm der Sauen in Gang halten Hallo Halodri! Glaubersalz hab ich auch ausprobiert - großes Problem: manche Sauen haben dann das Futter nicht gerne gefressen (bitterer Geschmack) und dann ging der Schuss natürlich nach hinten los - Verstopfung. Riesengroßer Vorteil beim Öllein: den fressen alle Sauen ohne das die Futteraufnahme leidet, ich kann mein Tragendfutter bis 3 Tage nach der Geburt weiterfüttern, ich brauch kein sauteures Geburtsvorbereitungsfutter einsetzen und die Kosten halten sich in Grenzen. Ich gebe den Sauen 4-5 Tage vor und 2 Tage nach der Geburt pro Mahlzeit einen halben Joghurtbecher Öllein - d.h. rund einen Kilo Öllein und der Kilopreis liegt bei 40-50 Cent (Angaben ohne Gewähr) und seither habe ich sehr selten eine Verstopfung beobachtet. Wichtig ist natürlich auch die Rohfaserausstattung vom Tragendfutter - ist aber bei mir alles andere als optimal 7 % Weizenkleie und 3,5 % Trockenschnitte, 1,8 % Mineralfutter, 0,5 % Fischmehl, 0,5 % Öl und der Rest Wintergerste (Stroh im Wartestall zur freien Aufnahme). Im Wartebereich ist der Kot zwar nicht optimal, aber es gibt keine Probleme und daher spare ich auch dementsprechend bei den Rohfaserkomponenten, weil die um ein Eck teurer sind als meine eigene Wintergerste. Ich kaufe den Öllein immer im Lagerhaus nach der Begrünungssaison - d.h. Restmengen und handle mir einen guten Preis aus. Probiers aus, bin überzeugt, dass du "begeistert" sein wirst :-)! LG Werner
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