kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?

Antworten: 47
Name: Imker_Wien 01-10-2008 14:29
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
mit kostengünstig meine ich hier allerdings direktkostenarm

Ich dachte an folgendes:
Stallbau in eigenregie

Rinder:
zukauf von weiblichen kälbern
bei geschlechtsreife - ankauf eines Stieres
mutterkuhhaltung
Männliche ausmästen
Weibliche verkaufen vor geschlechtsreife
Reinrassige Tiere

Schweine:
Geschlossenes System mit Reinrassigen Tieren

Direktvermarktung


Name: hlavkafranz antwortet um 02-10-2008 09:38 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Hallo!
Wenn du so einen Mastbetrieb so wie beschrieben aufbauen willst, dann brauchst für den Anfang trotzdem viel Kapial. Und günstig ist nicht immer von Vorteil - schon gar nicht beim Vieh. Denn wenn du deine zukünftigen Muttertiere als Kälber kaufst und sonst keine Tiere hast, dauert es mind. 2 bis 2,5 Jahre bis du überhaupt mal was vernünftiges zu verkaufen hast.
Wäre ev. besser wenn du mit einer kleinen Mutterkuhherde beginnst wo die Kühe schon mehrere Kälber hatten. Hier hast du dann weniger Probleme beim kalben und hast dann nach einem Jahr schon erste Ertäge.
Du willst dir ja einen Betrieb aufbauen - also musst du dich auch an die Vermarktung und Futterlogistik herantasten. Sonst verlierst sehr schnell die Freude mit den Tieren und am Beruf Bauer.

Ist meine Meinung

Franz


Name: leitnfexer antwortet um 02-10-2008 10:21 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
@imker
nur mal zu nachdenken: kannst du dir überhaup vorstellen, was für schikanen und für arbeitsstrapazen dir in der direktvermartung bevorstehen? ich tät mir das schon vorher GENAU überlegen. sieh dir mal die einzuhaltenden vorschriften an, sprich mit berfskollegen, sammle erfahrungen(kannst ja mal bei einem direktvermakter ein paar tage aushelfen, wird dir sicher keiner verwehren)
aber trotzdem alles gute, lg leitn

Name: Christoph38 antwortet um 02-10-2008 10:51 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
@ imker
Dein Idealismus in Ehren.
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich habe den Eindruck, dass du kein Geld hast und wenig Ahnung, was eine denkbar schlechte Ausgangssituation darstellt.
Ich kann mich natürlich auch irren, mit meiner Einschätzung.

Aber du solltest auch in Erwägung ziehen, die Sache aufzugeben, denn verdienen wirst du nichts, denn auch ein sehr günstiger Stall kostet viel.

Name: Imker_Wien antwortet um 02-10-2008 11:29 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
der stall würde im endeffekt echt nicht viel kosten. ich bin zZ mitgesellschafter einer baufirma in wien. das reduziert die baukosten auf ein minimum.

Der stallbau wird ja gefördert. und die förderung deckt die materialkosten. arbeit und anderes kostet mich naja, nicht viel. Ganz im gegenteil. ich kann meinen stall dann bauen wenn wenig aufträge vorhanden sind. (Arbeitskraft auslasten)

Deshalb mach ich auch nix mit milchvieh. Ich bin ein gegner von hochleistungsmilchkühen.
und die melkmaschine kostet Euros.
Diese Kosten investiere ich in Vieh (stückzahl)

Die vielleicht bessere überlegung ist einen FA der LW einzustellen. für 0,5AK.
Somit schaffe ich die Förderungsvorraussetzungen.

Jedoch ist dies sicher nicht so leicht einen entsprechenden zu finden. Da er überzeugter Bio-LW sein muss.

Gute Tiere zu finden ist nicht leicht. Vorallem diese Rasse die ich mir vorstelle.

Ich habe schon viel gesucht im netz. Reinrassige Pietrain-Sauen sind nicht leicht am biosektor zu finden.
Genausowenig Reine Limousin oder Charolais Mutterkühe. Eber und Stiere findet man wie sand am meer

Zum erlös erst nach 2 jahren. bei den rindern ist das richtig. Nur ich möchte nicht NUR auf rinder setzen. Sondern Rinder - Schweine - Bienen.

Bienen und Schweine bringen schon was im ersten jahr.

Ausserdem sind die Flächen zZ keine bioflächen. bis die so weit sind dauert es ja auch 2-3 jahre. und das heu zukaufen macht nicht so viel direktkosten.

Genauso die maschinenausstattung. Milchkühe brauchen kraftfutter.
Dieses bedeutet teure maschinenausstattung. wenn ich alleine an traktor, mähdrescher und feldhäcksler denke. Zukaufsmutter muss dort eben sein.

Jetzt kommt sicher wieder die sachen mit, lass es den LU machen, doch das ist gegen meine Prinzipien.

Das ich kein geld habe entspricht zwar nicht der wahrheit. Und eine Herde reine LIMO oder CHAROLAIS zu finden ist auch nicht so leicht. Pietrain Sauen detto

Name: kraftwerk81 antwortet um 02-10-2008 11:30 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Ohne landw. Ausbildung ist das eine Kamikazeeaktion! Wie Du schon desöfteren gehört hast, mach Praxis, den lw. Facharbeiter und dann start los. Dann bekommst Du zB. auch die Startförderung,....


Name: kraftwerk81 antwortet um 02-10-2008 11:33 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Mit Fremd AK wirst in einer Branche die kaum was abwirft relativ schwierig wirtschaften können. Ob Du Förderungen für den Stallbau bekommst wär ich mir auch nicht so sicher. Ohne LW Ausbildung und Entwickluingskonzept?

Name: Imker_Wien antwortet um 02-10-2008 11:35 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Ich hab ja den ImkerFA. den LWFA kann man ja binnen 2 jahren nachmachen.

Und das entwicklungskonzept kann man sich ja von der Kammer oder Berater schreiben lassen.


Name: Christoph38 antwortet um 02-10-2008 11:38 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Was sagen den deine Mitgesellschafter bei der Baufirma, wenn du die Arbeiter gratis für deine Baustelle abziehst ?

Kommst du mit € 30,- /h Selbstkosten aus für deine Bauarbeiter ?

Name: Christoph38 antwortet um 02-10-2008 11:43 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
PS: Anstatt mühsam eine Direktvermarktung aufzubauen, könntest ja die Bauarbeiter deiner Firma tw. mit Naturalien zahlen. Die sind sicher froh, wenn sie genau wissen, wo das Fleisch herkommt ?
Da hast dann einen Stier mit 350 kg Fleisch bald weiter (35 Arbeiter a 10 kg).

Name: Imker_Wien antwortet um 02-10-2008 12:02 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
das geht sich aus.

Ich hab mit ihnen gesprochen. Wenns nicht von heute auf morgen und am Stück passieren muss ist das kein problem.

Im laufe eines jahren ist das kein problem. Nur das ich fehle mit dem sind sie nicht so glücklich. Aber naja, sie unterstützen mich.

Name: leitnfexer antwortet um 02-10-2008 13:56 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
@imker

----Der stallbau wird ja gefördert. und die förderung deckt die materialkosten. arbeit und anderes kostet mich naja, nicht viel. Ganz im gegenteil.----

na du hast eine ahnung von den LW förderungen! idr. bekommst du für stallbau nur AIK, also nur zinsenzuschuß und somit eigentlich gar kein geld! und eigenleistungen werden nicht vergütet, also muß dir deine eigene firma auch eine rechnung stellen, wenn du die aber gar nicht bezahlst, bescheißt du den staat(ist ja dein porblem) aber du mußt damit rechnen, das das nicht so ohne weiters hinhaut.
ein betriebskonzept erstellt man nicht so von heute auf morgen(ist ein schmöker mit fast 70seiten!(hab erst kürzlich eines gemacht) da wird dein betrieb ordentlich durchleuchtet(aber wenn nichts zum druchleuchten da ist, hast von vorneherein schon ein problem) hast du vieleicht zu viel werbung von "bio sucht bauer" gelesen?
na wie auch immer, du wirst schon sehen, wo du bleibst.

möchtest du eigenlich selber schlachten? hast damit irgendeie erfahrung? ist ja nicht grad wie honigschleudern...

lg leitn

Name: Imker_Wien antwortet um 02-10-2008 14:16 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
ich möchte mit der schlachtung zu 100% nix zu tun haben. dafür gibts profis.

Ist beim LW FA das schlachten in der Praxis dabei? also ein muss?

das ganze dauert leider seine zeit.

herbstantragsfrist 2008 geht sich nicht aus.
mit HA 09 und übergangsfrist der flächen dauerts leider ein wenig. bis dahin stehen die ställe dann halt leer. hauptsache sie stehen

Name: Christoph38 antwortet um 02-10-2008 14:26 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Du wirst jetzt sicher lachen Imker, aber vor kurzem war im Fernsehen ein Auswandererreport. Da war ein Deutscher In Spanien und hatte eine Baufirma. Weil es ihn beim Kreuz hatte, übergab er die Baufirma seinem Sohn. Dann wurde die Baufirma eingeblendet, im Garten eine Mischmaschine und 1 Schubkarren und 2 Spitzschaufeln, das wars.

Ist nicht böse gemeint, aber so etwa habe ich mir deine Baufirma vorgestellt. Weniger als ein durchschnittlicher Bauer an Baugeräten hat.
Aber nichts für ungut, kann ja auch sein, dass du der Haselsteiner bist, der als zweites Standbein einen Mastbetrieb gründet ?

Aber pass auf dass du dich nicht verzettelst zwischen Bau/Landwirtschaft, weisst eh auf 2 Hochzeiten ...

Name: Imker_Wien antwortet um 02-10-2008 14:55 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
die baufirma ist aber süß.

kannst du mir vielleicht ein paar richtpreise nennen?

reines limo kalb/weiblich, bio
reines char kalb/weiblich, bio
reines piet ferkel/weiblich, bio

Name: kraftwerk81 antwortet um 02-10-2008 15:22 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Da geht's ja schon los. Wenn Du Zuchtkälber (max. 6 Mon.) kaufst müssen die nicht BIO sein. Wenn Du extensiv füttern willst (nur Heu) dann sind Intensivrassen wie Du sie nennst komplett falsch am Platz. Schau Dir mal www.bio-noah.at an. Der Karl war auch ein Quereinsteiger und kann Dir sicher ein paar Tips geben wie man so was anpackt.

Name: beni11 antwortet um 02-10-2008 15:49 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Ich würde empfelhlen du kaufst dir eine Kuh mit Kalb und versuchst die mal ein halbes Jahr am Leben zu halten.

Vielleicht genügt dir ja dann folgendes:

Bauernhof zum lernen

Dazu ein paar Hasen und Hühner und die ländliche Idylle ist perfekt.


Im Vertretung vieler besorgter zukünftiger Mast-Tiere verbleibe ich
beni11


Name: Imker_Wien antwortet um 02-10-2008 16:02 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
sowenig pioniergeist habe ich eucht gar nicht zugetraut.
Bio ist keine vermarktungsidee sondern eine einstellung.
Vielleicht noch kälber aus anbindehaltung.
Das ist genauso wie wenn man einen kettenhund als familienhund kauft und sich dann wundert.

Für mich ist jedes konv lebens oder futtermittel veredelte chemie.
Chemie auf die pflanze, die frisst das tier, und tier fressen wir.
könnte man fast gleich säuren und erdöl saufen, nur schmeckts halt nicht so gut.

Name: walterst antwortet um 02-10-2008 16:46 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
@imker

nur ein paar Anmerkungen:

Sei nicht bös, aber aus Deinen Fragen und Bemerkungen geht für uns sehr deutlich hervor, dass Du von Rinderhaltung (noch) nicht viel verstehst.

Es will Dich sicher niemand entmutigen, es muss aber nicht unbedingt sein, dass Du für jeden Deiner Schritte bitter Lehrgeld zahlen musst.

Dein Konzept, mit Kälbern anzufangen, ist für uns nicht gut nachvollziehbar. Es dauert viel zu lange, bis Du zu Einkünften kommst und der Betrieb rund läuft.
Du hast ja Anfangs geringen Futterverbrauch mit den Kälbern und später einen hohen. Da passt ja nichts zusammen.

Warum Du auf Reinzucht bestehst, ist auch nicht verständlich. Für die Schlachtung zur Direktvermarktung ist Reinzucht ja überhaupt nicht erforderlich.
Dass es sich um Intensivrassen handelt, wenn Du in Reinzucht arbeitest, wurde schon gesagt. Setz Dich mal mit einem direktvermarktenden Mutterkuhhalter zusammen.

Beim Bau verstehe ich Bahnhof. Da gibt es scheinbar für Dich eigene Förderkriterien.

Für Otto Normalbauer gibt es immer nur einen bestimmten Prozentsatz von bezahlten Netto-Rechnungsbeträgen. Wenn Du für die Arbeit nichts zahlst, kann die Förderung nie das Material decken.

Das teuerste in der Landwirtschaft ist ein leerstehender Stall.

Walter

Name: Imker_Wien antwortet um 02-10-2008 17:05 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
prozentuell werden die rechnungsbeträge bezahlt. das ist bei unserem Imkerförderungen nicht anders.

den stall bau meine baufirma. ich zahl ordnungsgemäß die rechnung, hol mir aber einen großenteil dieser aus der baufirma wieder zurück.

ich hab von Rinder wenig ahnung, das ist vollkommen richtig. die einzige info-quelle bis jetzt sind diverse internetseiten und ihr.

deshalb auch der Betriebsleiter. Ist wie ein praxisbetrieb. vereinfacht ausgedrückt.

Warum reinzuchten. ich war kürzlich im metro einkaufen. dort haben sie fleisch von reinrassigen intensivrassen angeboten zu astronomischen preisen. ca. 50% teurer als andere. und die waren nichtmal in bioqualität. diese großkonzene legen sich nciht ware ins regal, wenns niemand braucht. da hängt zu viel geld dahinter.
und metro ist ja wohl unbestritten DER Gastro-Großhändler.

es wird ja nicht ein reiner rindermastbetrieb.
Sondern breiter gefächert. Schweine haben einen kürzeren umtrieb.
honig, veredelt auch.

vermutlich müssen anfangs die schweine die rinder mitfinanzieren aber das ist ja kein probelem gesamtbetrieblich.

Wenn es mit den intensivrassen nicht so leicht ist, wie ist es dann mit gefährdeten rassen?
Dieses alte erbgut reagiert vielleicht besser auf heufütterung?
soll ja gute fleischqualität ergeben



Name: leitnfexer antwortet um 02-10-2008 17:27 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
@imker
auch wenn die diskusion aussichtlos erscheint, kurz noch mal ne frage: wie hast du vor deine wiesen zu düngen?
du willst ja keine lohnarbeiten. hast du überhaupt eine ahnung, was du pro kuh an winterfutter brauchst und wie viel dung pro kuh anfällt? was für stallsystem baust du? welche einstreu?(bio-stroh wirst nicht in großen mengen bekommen) wenn du mit dem leeren stall beginnnen willst, und langsam steigerst, wird dir ein tretmist nicht gelingen. musst wohl tiefstreu nehmen. hast an guten trekker mit FL dazu?
du sprichst ja von lauter pachtflächen, wohl auch alle verstreut. wie bringst du die weideflächen zusammen? herde teilen und überall ein paar rinder hintreiben? oder die ganze herde herumfühen?
was soll der ganze schwachsinn, das ist ja schon bald schwachsinniger als bennis övp einträge....
lg leitn

Name: tristan antwortet um 02-10-2008 17:36 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
@ all
fehlendes fachwissen kann man erlernen/erarbeiten = learning by doing.
und auch dem besten profi passieren noch fehler, denn wem noch nichts passiert ist, der hat noch nichts gearbeitet
eine gesunde portion idealismus ist sicher hilfreich und gleicht so manchen wissensdefizit aus.
hde tristan

Name: Christoph38 antwortet um 02-10-2008 18:53 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Auch eine entsprechende Geldbörse/Bankkonto kann Wissensdefizite ausgleichen.

Name: ANDERSgesehn antwortet um 02-10-2008 20:13 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?

immer und immer wieder das selbe!

außenstehende, die nur ein wenig dunst von der wolke haben, meinen sie wissen ALLES!
dann probieren sie es, und nach spätestens 2 jahren sind sie wieder weg!
samt idee, großes maul sowie hab und gut.

lasse mich trotzdem nach 7 jahren eines belehren wenn du es doch geschafft hast. - bin es dir auch vergönnt, nur deine ansichten sind .... (sag ich lieber nicht).

ein ganz wichtiger tip für den imker:
WENN ES SOOOO LEICHT WÄRE, WÜRDE ES SCHON EIN ANDERER MACHEN!

ein kopfschüttelnder
ANDERSgesehn.

ps: ein sprichwort sagt: tischler bleib bei deinen leisten!



Name: ANDERSgesehn antwortet um 02-10-2008 20:16 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?

genau bevor ich es vergesse:

die heutige zeit ist HIGH TECH im stall, managment, arbeitseinsatz, fingerspitzengefühl und das wichtigste ERFAHRUNG!!!!!

also lasse lieber die fingern weg von deinen luftschloß!!!

lg
ANDERSgesehn.



Name: Nobody antwortet um 02-10-2008 21:11 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
@Imker_Wien

Ich kann Dir nur empfehlen träume Deinen Traum einfach nur weiter .

Alleine die Meldung: mit der Förderung für den Stall sind die Materialkosten gedeckt bezeugst Du dass Du null Ahnung von der Realität hast.

MfG
Nobody

Name: styrian_cro antwortet um 02-10-2008 21:38 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
da du noch nicht viel ahnung hast von der rinderzucht
würde ich dich dir die organisation wwoof ans herz legen

dort kannst du für kost und logis bei BIO-bauern arbeiten und die erzählen dir dann auch wie des so läuft in der lw

www.wwoof.at

lg styrian_cro

Name: Imker_Wien antwortet um 03-10-2008 00:39 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
vielen dank. die seite ist genial. Ich denke sobald es die zeit zulässt, werd ich solche praktika machen. dann gehts auch mit dem Praxisnachweis.

einfach genial

Name: ANDERSgesehn antwortet um 03-10-2008 07:27 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
dieses seite ist dazu da, wenn man punktgenau ein problem hat, dass man von gleich gesinnten mit erfahrung, dessen meinug serviert bekommt, wenn sie wollen.
in deinen fall ist leider von vorn bis hinten alles lückenhaft.

ich will dich nicht entmutigen, aber deine gedanken (also fiktives) haben noch keine reale welt, und das ist das problem! - genau so haben banken vor ein paar jahrzehnten auch einmal geglaubt, sie bauen einen übergroßen stall auf die grüne wiese. es waren nicht nur banken auch groß industrielle, halt alle die ein geschäft gemacht haben mit den bauern. jetzt springen schon die imker auch auf. ich kann es sicher erwarten ob´s funktioniert oder nicht. nur meine meinung ist als optimistisch denkender mensch, dass dieses projekt in die hose geht. wenn´s funktioniert bin ich dir´s vergönnt. - du wirst von anfang an fehler machen, gebäude, windrichtung, isolierung, lüftung, kotplatz,raumaufteilung, futterstellenplatz, - art,... das sind "NUR" bautechnisch ""NUR" kleinigkeiten mit großer auswirkung, weiter geht es mit tierzukauf, krankhaiten, tierartzt, vermarktung, und das wichtigste managment.

leider muß ich als vernünftig denkender mensch, auch wenn es weh tut eines sagen:
die fehler dienoch nicht weißt, werden dir viel kosten an zeit, erfahrung und zu aller letzt an GELD! - auch wenn du es anfangs alles idell siehst. - leider du wirst bluten, und an uns denken!!- das kannst du uns glauben.

ANDERSgesehn.



Name: ANDERSgesehn antwortet um 03-10-2008 07:29 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
merke dir eines und das ist positiv gemeint:

IM DETAIL IST DER ERFOLG !


ANDERSgesehn.

ps.: und in JEDEN detail, sonst gibt´s eine kettenreaktion!



Name: org antwortet um 03-10-2008 10:47 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Hallo Imker!
Diese Diskussion erinnert mich an unsere Anfänge in der Hochlandrinderzucht. Da erklärten uns die Bauern immer was alles nicht möglich ist.
Einfach ausprobieren, dann siehst Du ob es läuft.
Den einzigen Rat, den ich gebe ist den bisherigen Brötchengeber zum Abschied nicht zu beleidigen. Wenn wirklich alles, alles schief geht, dann nimmt er Dich vielleicht wieder auf.
Die Aussage: - wenn es ein Geschäft wäre, dann hätten es andere bereits gemacht - ist nicht zutreffend, denn sonst könnte auf der ganzen Welt niemand mehr erfolgreich etwas neues probieren!

Name: Icebreaker antwortet um 03-10-2008 11:09 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Nur wer ans Unmögliche glaubt, kann es auch schaffen ... -
andernfalls würden wir noch auf den Bäumen und so ... ;-)

Good Luck, lass dich nicht abbringen - doch trotzdem höre den Rat ... ;-)

lg Ice



Name: Icebreaker antwortet um 03-10-2008 12:03 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Vom "Unmöglichen"

„Es macht Spaß, das Unmögliche zu tun.“ (Walt Disney)


Als ich dieses Zitat von Walt Disney das erste Mal las, musste ich richtig lachen, so frech und so verblüffend finde ich es.
Walt Disney deutet hier ja nicht nur vorsichtig an, dass man es vielleicht auch mal wagen könnte, scheinbar Unmögliches anzugehen – nein, er geht einfach davon aus, dass Unmögliches machbar ist und mehr noch: er behauptet, dass es Spaß macht, genau das zu tun.

Aber es gibt auch die, der anderen Seite: die schon im Vorfeld aufzugeben, ohne es überhaupt versucht zu haben. Mag es sein, dass das mir das Risiko zu groß erschien oder dass ich mich durch die Meinung anderer demotivieren ließ – für mich war die Sache in diesem Moment jedenfalls „unmöglich“ (was nicht bedeutet, dass sie es auch wirklich war).

Walt Disney gehörte ja tatsächlich zu den Leuten, die „Unmögliches“ möglich gemacht haben – und es gibt viele solcher Beispiele.

Was unterscheidet nun diese Menschen von denen, die am „Unmöglichen“ scheitern?



Vor allem wohl die Weigerung, an so etwas wie „Das ist unmöglich!“ zu glauben. Warum auch sollte man eine solche Aussage annehmen? Weil andere das so sehen? Weil sie selbst diese Sache nicht geschafft haben? Weil ihre Vorstellungskraft so klein ist, dass sie sich einfach nicht ausmalen können, wie so etwas umzusetzen ist? Wie kann ich annehmen, dass nur weil ich etwas nicht kann oder es mir nicht zutraue, eine Sache auch für andere „unmöglich“ ist? Ist denn nicht vielmehr entscheidend, es auszuprobieren (sofern man es will) und dann eine solche Einschätzung aus der eigenen Erfahrung heraus zu treffen?

Ich glaube, dass unglaublich viel Potential darin liegt, angeblich Unmögliches nicht als solches zu akzeptieren. „Unmöglich“ ist ja in sehr vielen Fällen nichts anderes, als eine persönliche Meinung. Denken Sie z.B. einmal daran, wie „möglich“ es den Menschen wohl früher erschien, dass wir fliegen werden oder dass wir mittels einer Maschine mit Menschen auf dem ganzen Globus kommunizieren können usw. usw.
Und so bin ich fest davon überzeugt, dass so unendlich viel mehr möglich ist, als wir denken – und DAS kann doch nur Mut machen, sich hin und wieder auch an das Unmögliche zu wagen, oder?
Zitat: Tania Konnerth


.... spricht mir aus der Seele und ich spare wieder Zeit, die ich anderweitig sinnvoll nutzen kann ;-)


lg Ice



Name: kraftwerk81 antwortet um 03-10-2008 12:08 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
@ org

Gib uns bitte mal ein Bsp. wer von seinen Hochlandrindern leben kann bzw. wer überhaupt kostendeckend damit wirtschaftet? Die, die in meiner Gegend Hochlandrinder haben die verschleudern Ihre 2 jährigen Kalbinnen um EUR 500,- und werden sie nicht los.



Name: Noro antwortet um 03-10-2008 13:04 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
in Alzgern bei Neuöttting (LK Altötting) ist einer der mit ca.100 weissen galloways seinen lebensunterhalt verdient und ist deutschland weit der beste züchter dieser rasse, oft im wochenblatt zu lesen. er vermarktet auch direkt. auf reiner weidehaltung...

Name: Imker_Wien antwortet um 03-10-2008 13:09 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
ich hab mir das ganze mal durchdacht.

Dás mit den rindern schiebe ich mal auf lange bank, professionell meine ich.

Ich werd mal die ganzen formalitäten erledigen.

betrieb anmelden
bio anmelden
flächen umstellen

im ersten jahr stall bauen (keine eigenen bio-futtermittel) und imkerei stark vergrößern
kaninchen anschaffen

im 2. jahr (umstellungsjahr) hab ich ja umstellungsware, als eigene biofuttermittel.
schweine auf den hof. (als zuchtferkel) schnellerer umtrieb

im 3. jahr rinder auf den hof, als zuchtkälber um den futterbedarf im ersten jahr niedriger zu halten, da die flächen für die rinder ja erst umgestellt werden müssen.

bei den Rindern bin ich nun weniger bei fleischrassen sondern Robustrassen.
Gefährdete rassen und so

im ersten jahr hab ich somit auch zeit um praxis zu sammeln und meinen zu machen.


zu den billgen hochlandrindern. Liegt das problem vielleicht an der stückzahl?
beim fütterungs und mistaufwand braucht man ja für 20 nicht unwesentlich länger als bei 3.

2. futter: bei hausnummer 5 kalbinnen wird man keine eigenen flächen haben sondern zukaufsfutter. da verdient der verkäufer, nicht der halter. die zeit des futter kaufens ist auch nicht wesentlich höher, bei 3 oder 20 rindern. die anfahrt kostet zeit, nicht das kaufen an sich.
und über zustellung brauchen wir wohl nicht reden.

Die Logistik ist ja bei der Lw ähnlich dem baugewerbe.
ob man futter für schweine organisiert kauft transportiert und lager oder sand für ein haus ist an sich ähnlich. bei beiden gibt es vorgegebene/errechnete mengen, die aber nie ganz der wahrheit entsprechen.

Name: Noro antwortet um 03-10-2008 13:09 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
hier die daten...

Konrad
Gernt
Farben: white
Herde: Galloway Zuchtbetrieb Inntal Alzgern 74 1/2
84524 Neuötting
Bayern Tel 08671-3441
Fax 08671-882892
galloway.gernt@t-online.de
http://www.galloway-gernt.de/

Name: org antwortet um 03-10-2008 14:13 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Mahlzeit Kraftwerk!
Die von Dir genannten Betriebe haben vermutlich versäumt eine Direktvermarktung aufzubauen. Natürlich kann ich von den 4 Mutterkühen nicht leben, aber sie kostendeckend zu vermarkten ist mir möglich durch Zustellung von Fleischpaketen und Wurstprodukten direkt an meine Stammkunden.
Der Aufbau eines Stammkundenkreises ist sicher mehr Aufwand als die Anschaffung der Tiere, aber ich bin überzeugt, dass es auch für jeden Tischler oder Elektriker schwieriger ist Kunden und Aufträge zu bekommen als die Möbel zu bauen oder Leitungen zu verlegen.

Name: apfel11 antwortet um 03-10-2008 14:33 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Hallo Imker_Wien!

Warum willst du den reine Pietrain Schweine züchten/mästen?? Die wird es im Biobereich nicht geben!! Aber Bio-Kreuzungsferkel (ELxLRxPiet.) sind sicherlich kein Problem!!

LG Werner

Name: styrian_cro antwortet um 03-10-2008 14:44 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
lieber imker

lass dich nicht von deiner idee abbringen
geh woofen und eigne dir praxis an.
und noch eins lies bücher,soviele du nur kriegen kannst
es gibt bücher über fleischrinderzucht,direktvermarktung und und
zu empfehlen is der leopold stocker verlag

www.stocker-verlag.com

lg styrian_cro

Name: Imker_Wien antwortet um 03-10-2008 15:26 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
stockerverlag ist spitze, www.buecherquelle.at

Es gibt keine reinen pietrainferkel im biobereich. das ist es ja gerade.
die qualität ist aber vorzüglich.

Als biobetrieb darf ich ja konv. tiere zukaufen, wenn es keine biotiere gibt.
das ist der springende punkt. MARKTNISCHE

Wenn es pietrain-bio-eber gibt, muss man auf diese zurückgreifen.
Richtlinien sichern vermarktung.



Name: walterst antwortet um 03-10-2008 16:57 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Bitte bitte bitte mach einen Bio-Einführungskurs, bevor Du jetzt auch noch die Biorichtlinien zu verbiegen beginnst.
Und zum Thema Rein-oder Kreuzungszucht wäre es angebracht, wenn Du Dir von einem Schweinebauern Deines Vertrauens erklären lässt, warum man Reinzucht oder Kreuzungszucht betreibt oder beides.

Walter

Name: ANDERSgesehn antwortet um 03-10-2008 17:58 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?

... walt disney lebte in amerika, dort gab und gibt es hunderte von millionen von menschen. genauso sieviele gestze gibt es hier zulande. - alleine die emissionen sind ein großes problem. - die umweltanwaltschaft hat hier etwas zum mitreden. - wien ist sehr stark an sozialisten, und in diesen punkt (emissionen-imissionen) sind die sozialisten über-drüber-SOZIAL. - es beginnt zu STINKEN ;)

nur ein kleiner tip von mir!

;)
ANDERSgesehn.

ps: von dort weht auch ein sehr starker wind, gegen diesen kann nicht einmal ein elefant pissen! - wenn von dort ein nein kommt, dann ist schluß mit dem luftschloß (erster abschnitt - bauverhandlung).



Name: apfel11 antwortet um 03-10-2008 19:41 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
Hallo Imerk_Wien!

Na hoffentlich geht dein Plan auf :-))!! Reine Pietrainschweine haben mit Sicherheit nicht die optimale Fleischqualität. Ich hab mich sehr viel mit dem Thema Fleischqualität beschäftigt und glaub mir mit Bio-Pietrainschweinen wirst du nicht den großen Durchbruch schaffen! Da würd ich schon eher auf Duroc-/Mangalitzaschweine oder ähnliches setzen.
Planst du also einen Zuchtbetrieb für Bio-Pietraineber?

LG Werner

Name: ANDERSgesehn antwortet um 03-10-2008 19:53 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?

danke apel11, dass nicht nur ich ihm auf einiges hinweisen muß, wo das luftschloß schön langsam kleiner wird. - und der realität wieder einen (kleinen) schritt näher gekommt!

lg
ANDERSgesehn.

ps: unwissenheit schütz nicht vor gesetz und co.

pps: er darf es eh probieren, jedoch auf die selbstkonstruierten fehler muß er noch daraufkommen und ändern, dann wird sich etwas (!/?).

Name: Noro antwortet um 03-10-2008 20:29 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
hi imker_wien

ich finde deine idee gut, bewundere durchaus dein durchhaltevermögen und muss zu geben ich habe oft auch solche gedankenspiele: einen eigenen hof aufbauen, direktvermarkten, ect.
aber ich lass es jedoch auch etwas lamsamerer angehen, zum einen, da ich mir nicht wirklcih sicher bin, aber auch weil ich mir denke, ich muss "in einen hof und die aufgaben" erstmal "hineinwachsen"( ich hab nur ein sacherl). zur zeit studiere ich agrarwissenschaften und eigne mir theorie an, auch neben den vorlesungen, in dingen die mich zusätzlich interessieren, nebenbei mach ich in den ferien praktikas.
ich denk mir halt auch, ein hof der muss lamsam wachsen, du kannst nicht einfach von einem jahr auf das anderen von 10ha auf 50ha fläche wachsen, auch wenn das land zur verfügung seht.
die mit den galloways, haben doch auch nicht von heut auf morgen sich 10-20 mutterkühen angefangen, sondern erst mal mit max. 5 und sind dann weiter, als sie merkten, da ist markt/ bedarf.
mach weiter, aber lass deine gedanken reifen, geh´s lamsam an, ....gut ding will weile haben

grz
th

Name: ANDERSgesehn antwortet um 03-10-2008 20:46 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
ich möcht zu diesen thema nicht allwissend oder pessemistisch die ganze zeit sein, jedoch kommen wir hier der realen welt immer näher und das ist wichtig!!!
fazit: die hochgesteckten ziele etwas kleiner setzen und vernünftig kontrolliert wachsen ist das sinnvollste. langsam um fehler auszumerzen und auch verbessern zu können. - newcomer schießen gerne übers ziel, die realität zwingt sie immer in die knie und zurück in die welt der realität. imker steck lieber deine anfängliche ziele etwas tiefer, nur so kann es (vielleicht) klappen!




Name: kraftwerk81 antwortet um 06-10-2008 17:19 auf diesen Beitrag
kostengünstiger aufbau eines Mastbetriebes - aber wie?
@ Noro,

Zucht ist wieder was anderes. Wenn ich ein Spitzenzuchtmaterial hab lässt sich klarerweise was verdienen. Weisse Galloways sind eben gefragt und erzielen demnach auch gute Preise. Bei 0815 Highlands war das auch mal so aber mittlerweile sind so viele auf den Zug aufgesprungen dass die einfach nix mehr wert sind, ausser sie sind viell. aus einer besonders interessanten Linie.

@ org,

Direktvermarktung ist auch nur dann wirtschaftlich interessant wenn der Markt nicht übersättigt ist. Wir haben auch schon mal vor über 10 Jahren MUKU's gehabt (ca. 15 Stk. FLxLI / Jahr) und direkt vermarktet. Damals war das was besonderes und relativ leicht zu verkaufen. Aber mittlerweile findest einen Direktvermarkter schon in jeder 2. Ortschaft.

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