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Landwirt Forum
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Biogaseinspeisetarif
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Name: biolix 05-01-2008 14:32 |
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Tagebuch
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Biogaseinspeisetarif Hallo ! hab grad zeit gehabt zeitung zu lesen, na alles voll mit der neuen Geshcichte "Erhöhung bzw. Soforthilfe für Biogasanlagen". Was sag tihr dazu ? erinnert mich ein bißchen an die GEschichte wies gheissen hat der milchpreis soll auf 23 Cent runter, hat dsich da irgend eine Vertretung gleich stark gmacht das das ja nciht passiert und nicht weitere 1000 de Betriebe zusperren mussten, eigentlich nein, eher das gegenteil die IG Milch wurde noch belächelt zu beginn.. und was passiert jatzt : die kleinen Biogasanlagen die z.b. nur mit ihrer eigenen Gülle in Betrieb sind, denen man von anfang an eine Unwirtschaftlichkeit voraus gesagt hat, die kommen aus mit ihren 16 cent... die großen die so toll wirtschaftlich sein sollten udn voll drin hängen mit Bankkrediten denen soll nun gleich geholfen werden, ist das gerecht ? denek da auch an die ÖPUL verhandlungn, 30 Mio für ein umweltgerechtes Tierprogramm sind nicht da, aber nun knapp 30 mio zuschießen für einen Biogaseinspeisetarif auf 20 cent ist das o.k. ? Von mir aus, aber dann bitte bei anderen härtefällen wie z.b. nun der Schweinemarkt , bitte nicht immer hinweisen das ist der schweinezyklus ,das ist die freie marktwirtschaft etc. etc. also un d wenn dann eine erhöhung, mehr für kleinanlagen, mehr für Bio-Biogas, mehr für wirklcihe Nawaro anlagen und nicht für die Agromaisintensivbiogalser etc. , also wenn erhöhung wenn ihr mich fragt dann mit ökologischen AUflagen inkl. stärekeren Größendegressionen und nicht Gießkannenprinzip.... lg biolix p.s. apropos der windstrom bekommt seit beginn des ökostromgesetzes glaub 2002 7 Cent und ist nun schon billiger als fossilstrom und die firmen schreiben seit beginn 10% rendite... bitte was will man mehr ! |
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Name: stoariedlbauer antwortet um 05-01-2008 14:53 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Biogaseinspeisetarif hier gehts ja vorwiegend um die hohen maispreise, aber die preise sind ja für alle gleich egal ob biogasler, schweine- oder rindermäster oder sonstigen viehbauern. nur wo bleibt die unterstützung für die? wir in nö haben ja "glück" weil wir haben ja einen so hellen lk-präsident: der hat ja die situation schon durchschaut, weil wenn der rohstoffpreis steigt MUSS der strompreis auch steigen - aussage vom schultes. nun frage ich mich muß der schweinepreis (oder fleischpreis allgemein) nicht auch steigen wenn der rohstoff - futter - teurer wird? diese antwort wird uns seit jahrzehnten vorenthalten oder ist da der lk-präsident nicht direkt betroffen? |
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Name: biolix antwortet um 05-01-2008 17:40 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Biogaseinspeisetarif Da muß ich dir recht geben, und man sieht dann auch wie wichtig die IG Milch war und nun die IG Fleisch wird das auch in diesen Bereichen es für eine Vertretung klar ist das das freie "Börsespiel" rauf und runter kein Bauernwürdiges dasein sein kann... genau so wie sich die Gewerkschaften wehren müssen das m an heute auch schon in Ö 2 jobs braucht... lg biolix |
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Name: twoifi antwortet um 05-01-2008 18:06 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Biogaseinspeisetarif HAllo Habe in OÖ eine 100 KW Biogasanlage, die wir zeit mit ca 30 ha Hauptfrüchten wie Mais Hirsen und Sonnenblumen und auch Grünland bzw Aufwüchsen von Grasvermehrungen bzw stark in betracht genommen wird bei uns der Zwischenfruchtanbau von Grünroggen und nach dem Getreidedrusch von Wintergerste der Anbau von Sudangras Ungefähr 10 % bekommt die Anlage noch Wirtschaftsdünger in Form von Strohmist aus RinderHaltung. Gesamtfläche die wir beirtschaften sind um die 90 ha, dh wird haben eine ordentliche Fruchtfolge mit Getreide,Silo und auch Körnermais, Raps, Feldfutterbau Der Grund warum wir uns für die Biogasanlage vor 3 JAhren entschieden haben war das Problem Dauergrünland (Heuer nicht da -50% Ertrag) welches am bestem nur über Milch zum Veredeln ist, bei Milchpreisen von 35 Cent uninterresant. Damals wurden wir belächelt eine so kleine Anlage zu bauen und die Anlage steht am Hof, auch die Wärme die ja nicht so viel anfällt (100kw) nutzen wir über Gräser-Getreide und MAistrocknung im Sommer und im Winter bebötige ich sie eh selber. Die Flächen haben wir glücklicherweise im Umkreis von 3km--90 ha!!! Doch das Problem mit der Wirtscahftlcihkeit bzw Strompreisvergütung stellt sich ja für nur indirekt weil ich mir den Preis selber einsetzen kann, und jeder Rinder oder Schweinebauer der Flächenmäßig das veredelt was auf seinem Grund wächst wird das heurige JAhr auch nicht so treffen. Unsere Anlage läuft also nicht so schlecht--Eigene Rohstoffe-geringeTransportkosten für Silage und Gülle-kleine Anlage mit hohem Eigenkapitaleinsatz---- und was auch zählt wir machen uns so viel wie möglich selber bis auf Mais und Grashäckslen!!! Uns war schon klar das nur durch energetische Nutzung der Getreidepreis wieder in die Höhe kommt, doch gleich um 100% ? ich hätte womöglich das selbe Geld und keine Sorgen wenn ich den MAis vom Feld verkaufe und darum sehe ich nicht ein, das die jenigen die Gegen den Kimwandel etwas unternehmen und Pioneerabreit leisten, in dieser Situation ersten belächelt werden, ja die Situation durch Angebot und Nachfrage sogar noch ausgenutzt (Auf einmal wird sogar Rindergülle zum Verkauf angeboten) wird ,und ich mich am Ende der Übung (13 Jahre) Frage ist noch etwas Geld übergeblieben, rein von der Anlage Da hat der Stockinger bei uns schon etwas zu bewegen, man darf nicht vergessen auch das Land hat Durch Invest-Zuschüsse Geld ausgegeben. Schlimm wäre es wenn 1/3 der Anlagen in Konkurs gehen und dann erst reagiert wird Eine Strompreiserhöhung ist auch bei uns Kleinanlagen unumgänglich Bitte an alle weitersagen: Die Preise sind nicht wegen Biogas in die Höhe gegangen, und außderm -----k e i n Landwirt soll jammern wegen hoher Rohstoffpreise der Markt muß und wird sich daruaf einstellen Der Aufsachwung ist jetzt erst richtig in Fahrt gekommmen, da wollen wir biogasler auch was davon haben Stromige Grüße aus OÖ |
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Name: AMA33 antwortet um 05-01-2008 20:35 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Biogaseinspeisetarif Zuerst einen 2000 Maststall und dann eine Biogasanlage. So kann man die Scheiße einfach unterbringen mit einen Güllevertrag!!! Zuerst war die Gülle pauschaliert und auf einmal ist sie gewerblich!! 1000 Tonne Eisen und Beton verarbeiten um Energie zu erzeugen finde ich pervers!! Die Pachtpreise auf 1000 Euro zu treiben finde ich auch gerade nicht sinnvoll!!! Mit großen Erntemaschinen jegliches Lebewesen zu zerstören und das soll man noch fördern. Ich habe auch meine Schweineproduktion aufgeben müssen weil Produktionkosten höher waren als die Erlöse. Mir hat auch kein Landesrat geholfen.Ich hoffe das die Maispreise hoch bleiben das ich meinen kleine Betrieb nicht an einen Biogasler verpachten muß!!!! |
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Name: explicit antwortet um 06-01-2008 18:50 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Biogaseinspeisetarif Aha, ein paar Betonbehälter zu bauen und Mais 10km zu transportieren ist pervers, aber in Sibirien und Alaska komplette Ökosysteme zu zerstören und das geförderte Öl anschließend durch die halbe Welt zu transportieren ist in Ordnung? Hirn einschalten vor dem Posting wäre hin und wieder ganz sinnvoll. |
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Name: biolix antwortet um 06-01-2008 19:21 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Biogaseinspeisetarif das ist natürlcih auch schwachsinn, aber das alte fossile Verschwendungssystem auf ein neues umzusetzen und die selben fehler wieder zu machen, bitte das kanns auch nicht sein... anbei ein leserbrief eines freundes an den Standard vom Wochenenende..andererseits andere LW Zweige unter die Räder kommen lassen und keine Preisanhebungen einzufordern ist auch schwach.... lg biolix Anbei meine Stellungnahme zur völlig indiskutabeln Kritik in "Der Standard" , die veröffentlicht werden kann/soll. Bitte kommen Sie am Donnerstagam Do., 17. Jänner 2008 zum Wiener Solarstammtisch(Einladung siehe unten) bei dem es immer um diese brisanten Themen geht, würde mich freuen Sie kennen zu lernen, vielen Dank für Ihre Unterstützung. Sehr geehrter Herr Redakteur Schnauder! Ihre Presseausgabe ist in sich völlig wiedersinnig und zeigt das es sich bei diesem Artikel um reine Bauerhetze und Politik - Terror handelt. Jeder Bäcker, Werkzeughersteller usw. erhöht den Produktpreis, wenn Rohstoffe teurer werden, wie Sie richtig schreiben. Warum sollen Biogasanlagenbetreiber ihren Produktpreis für Strom und Wärme nicht erhöhen, wenn die Ausgangsprodukte teurer werden wie beim Bäcker und Wekzeughersteller. Anscheinend haben sie überhaupt keine Ahnung wie teuer eine Kilowattstunde Atomstrom, Kohlestrom,... bei Kostenwahrheit, ist. Der A-Strom liegt bei ca. 2,- Euro Pro KWh, jedoch ohne die Kosten der Endlagerung zu berücksichtigen, die zur "Freude" auf unzählige Generationen nach uns vererbt sind. Der Atomstrom im Netz wird auf das billigste herunter subventioniert und über Steuergeldern, geschickt verdeckt für den Konsumenten, Quersubventioniert. Bei allen Formen der Erneuerbaren Energien haben wir Kostenwahrheit, das heist wir müssen die realen Kosten bezahlen, das wir damir mit hochsubventionierten herkömlichen Energiepreisen nicht mithalten können, ist nur logisch. Hätten wir bereits Kostenwahrheit gibt es keine Atom, Kohle oder Gasindustrie mehr, da alle Formen der Erneuerbaren Energien weit preisgünstiger sind. Dann noch zu schreiben die Bauern weden subventioniert ist das Letzte was Ihnen dazu einfällt und zeigt Ihre Kompetentlosigkeit, mit der Sie über solche Themen schreiben. Die Land- und Fortswirtschaft erzeugt Produkte, die unter den Gestehungskosten verkauft werden müssen. Da der Marktpreis keine Kostenwahrheit berücksichtigt und so ein Überleben der Landwirtschaft nicht möglich ist. Als Ausgleich, um überhaupt noch Landwirtschaftliche Betriebe und Nahrungsmittelversorgungssicherheit in Österreich zu haben, erhalten die Betriebe Ausgleichszahlungen, so wie es in der Industrie und vielen anderen Bereichen Standard ist. Da von Subventionen zu sprechen ist völlig indikutabel, wenn es sich um überlebensnotwendige Ausgleichszahlungen handelt. In der Land- und Forstwirtschaft hätten wir lieber kostendeckende Produktpreise, das wir ohne jegliche zusätzliche Aufwendungen unsere Betriebe erhalten und fortführen können. Darüber hinaus haben Sie enormen Informationsbedarf über eine zukünftige nachhaltige Energie, Rohstoff und Nahrungsmittelversorgung Österreichs und weltweit. Die Herstellung Agrarischer Produkte erfordert derzeit noch immer enormen fossilen Energieaufwand, so werden beispielsweise in Amerika nur für die Nahrungsmittelproduktion weit über 100 Millionen Barrel Rohöl benötigt. Alleine die enorm steigenden Energiepreise (das weltweite Fördermaximum von Erdöl wurde 2006 überschritten das eine weitere Preisexplosion im Energiebereich bewirkt) verursachen daraus logische Preisanstiege für Nahrungsmittel, bei denen die Bauern wieder das Nachsehen haben, da sich Düngemittel, Treibstoffe, Saatgut,Maschinen praktisch alle Betriebsmittel enorm verteuern. Mangels immer knapper werdenen Rohstoffen und Ressourcen werden die wahren Verteuerungen erst kommen: Der Konzernchef von Nestle sieht bei Nahrungsmittel eine Preiserhöhung von mindstens 200% innerhalb kürzester Zeit voraus, was völlig nachvollziehbar, und den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Wir in der Landwirtschaft hoffen, das der Billigwahnsinn bald ein Ende haben wird und Lebensmittel wieder den Wert erhalten, der ihnen gebührt. Anscheinend sind Lebensmittel immer noch bei weitem zu billig, da noch immer in Wien täglich soviel Brot und Gebäck auf dem Müll geworfen wird, womit die Stadt Graz täglich versorgt werden kann. Wie weit fossile Energie in der Landwirtschaft derzeit noch eine Rolle spielen, zeigen die Fakten. Zur Produktion von einer Kalorie Nahrungsmittel, benötigen wir 10 bis 50 Kalorie Energie!! Durch die heutige Agrarindustrie!! Um aus dieser Preisspirale raus zu kommen bedarf es aber wesentlicher, enormerer Paradigmawechsel in allen Bereichen. Unserer heutiger Lebensstandard beruht auf billigste, wie viele fälschlich meinen, für immer zur Verfügung stehenden fossilen und atomaren Energien. Dieses System ist keinesfalls mehr aufrecht zu erhalten: dramatisch schwindende Ressourcen, Klimakatastrophe, Versorgungssicherheit, Unabhängigkeit, Arbeitsplätzen,... Eine sofortige Energiewende zu 100% auf Erneuerbare Energien ist daher unausweichlich, mit allen ihren Möglichkeiten. Dabei spielt die Landwirtschaft eine wesentliche Rolle. Die Land-und Forstwirtschaft ist in der Lage den gesamten Energiebedarf mit einem Mix aus Erneuerbaren Energien zu decken, mit Wind, Photovoltaik, Biomasse, Solarthermie, Wasserkraft und Geothermie. Darüber hinaus dürfte nur noch Biolandbau, der weitgehend unabhängig von Energiepreisen ist, wenn diese autark betrieben wird, forciert werden. Biogasanlagen sind dabei ebenso eine wertvolle Schlüsseltechnologie wie Wind und Photovoltaik mit ihren enormen Potentiale, die in diesem Energiemix noch wesentlich fehlen, da in Österreich ein Erneuerbares Energie Gesetz (EEG)nach Deutschem Vorbild, mit kostendeckenden Einspeisetarifen fehlt, das von über 50 Staaten der Welt übernommen wurde. Warum setzen Sie sich nicht für diese höchst notwendige Energiewende ein, als Basis für eine zukunftfähige Wirtschafts- und Gesellschaftsform mit preisdämpfenden Effekt?? Wenn der Kraftstoffpreis an den Tankstellen massiv angehoben wird schreiben sie nicht, das die Ölmultis enorme Beträge (20 Milliarden Euro jährlich) kassieren und der Staat die Autofahrer auf das Schlimmste abzockt, bei wichtigen Biogasanlagen im Solarzeitalter, die existenzgefährdet sind und keine Makrtbedingungen haben, sondern über Einspeisetarife ihren Aufwand abdecken, da schreien Sie. Wie unqualifiziert Ihre Darstellungen sind, hoffe ich ein wenig dargestellt zu haben. Stehe Ihnen für weitere Diskussion gerne zur Verfügung. Mit freundliche Grüßen |
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