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Esche: wie muss Tischlerware geschnitten werden?

  Antworten: 8

Name: farmboy 29-12-2007 18:43 nach oben

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Esche: wie muss Tischlerware geschnitten werden?
Habe grosse Esche zum Fällen: Meine Überlegung: was könnte man für den eigenen Wohnbereich daraus sinnvolles herstellen? Wie Dick muss der Stamm geschnitten werden, welche Längen? Verkaufen scheidet wohl aus, weil laut Auskunft vom Waldhelfer Esche nicht so trendig ist. Bitte um Tipps
Name: browser antwortet um 29-12-2007 18:46 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Esche: wie muss Tischlerware geschnitten werden?
hallo braune esche ist gefragt länge bis 3 meter stärke ab 35mm bis 100mm
Name: helmar antwortet um 29-12-2007 18:56 auf diesen Beitrag nach oben

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Esche: wie muss Tischlerware geschnitten werden?
Bist du in NÖ daheim? Dann frag bei der BBK den Forstsekretär ob die Eschein die Wertholzsubmission gehen kann. mit etwas Glück läßt sich da ein recht guter Preis erzielen.
Mfg, helmar
Name: Jophi antwortet um 29-12-2007 19:58 auf diesen Beitrag nach oben
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Esche: wie muss Tischlerware geschnitten werden?
Kommt drauf an, was Du draus machen willst.
Esche ist rel. zäh, d.h. für tragende Teile, sie bricht nicht so schnell.
Mußt aber Schwund und Verzug mit einkalkulieren, d.h. mind. 1cm stärker schneiden.
Name: Ich_bin_ich antwortet um 30-12-2007 10:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Esche: wie muss Tischlerware geschnitten werden?
Servus Farmboy

Lass di nit aus der Bahn bringen und schneid deine Bloche selber ein. Die Bauern haben ohnedies nie gscheites Schnittholz zu Haus wenn´s dann eines bräuchten. ......weil lieber bestes Brennholz in der Hüttn und Breslfetzn, sprich Spannplatte im Wohnraum .....;-)

Also, die Längen, richten sich selbstverständlich nach Wuchs des Baumes, grundsätzlich wird Laubholz alle 10 cm verwertet, also nicht nach ganzen Metern.
Rein wegen dem Stappeln und Abdecken, vermischt meist mit Nadelschnittholz, ists natürlich praktisch wennst trotzdem auf ganze Meter plus zehn cm Übermaß arbeitest.

Wennst die Verwendung noch nicht kennst, würd ich zu 54-er Pfosten und 30-er Brettern raten. 54 weil man aus 50ern üblicherweise recht gut Tisch.- u. Küchenplatten sowie Türen machen kann, ein paar Millimeter mehr weils´ Laubholz unruhiger trocknet.
Und aus 30-ern lassen sich recht gut Türln, Fächer, Regale, Vertäflungen etc machen.
Und wenn man was Dünneres braucht kann mans ja aufspalten.
Stärkere Hartholzware wird kaum gebraucht, höchsten für gedrechselte unverleimte Säulen, dann vielleicht 80-Pfosten einschneiden.
Aus den stärkeren Blochen eben die Hauptware Pfosten, die Seitenware und kleinere Bloche Bretter.

Wennst die Möglichkeit hast lass "scharf" einschneiden, also unbesäumte Bretter und Pfosten in voller Breite. Die Rinde mußt du unbedingt entfernen sonst hast binnen Wochen den Käfer im Bast, der später auch in den Splint eindringt.
Unbedingt trockene Stappellatten verwenden, sonst wird der Splint im Lattenbereich dunkel.
Absolut ebenes Lager, und gut wäre den Holzstoß noch durch anderes Holz zu beschweren.
Anfangs sehr luftig lagern, wenn der Stoß länger im Freien steht häng ich ihn rundum mit Kompostflies zu, oben mit Plane abgedeckt, schütz vor Sonnenrissen und Witterungsbläue.

Die Trockenzeit bei luftiger Lagerung wird bei den Brettern ein Jahr sein, bei den Pfosten zwei Jahre.
Und ohne technische Nachtrocknung geht in heutigen zentralgeheitzten Räumen sowieso nichts mehr, auch bei sehr altem Holz nicht.
Aber nicht auf die "üblichen" 8 % sondern runter auf 4 % !

Lg
Name: grafeder antwortet um 30-12-2007 11:09 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Esche: wie muss Tischlerware geschnitten werden?
Kommt auf die Qualität der Esche drauf an ob sie gesucht ist oder nicht! Hast du die Eschen schon von einem Forstfachmann besichtigen lassen, farmboy?

Grundsätzlich sind Eschen gut an den Mann zu bringen! Auch schlechtere Qualitäten! Vorher die Ausformung klären bevor sie geschlägert werden!

Wenn du keine 100%ige Verwendung dafür hast, würde ich das Holz verkaufen, lagert sonst nur Jahre lang wo herum, wo es im Weg liegt und verdirbt. Zumindest ist es bei den meisten so, und wenn man dann die Pfosten irgendwo ausgräbt und durch die Hobelmaschine schickt, sind sie unbrauchbar!
Name: Ich_bin_ich antwortet um 30-12-2007 11:21 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Esche: wie muss Tischlerware geschnitten werden?
Geht mi ja nix an und erwart auch nicht wirklich eine Antwort, Grafeder, aber: aus was oder woraus sind denn deine Böden, Türen, Möbel?

Lg
Name: grafeder antwortet um 30-12-2007 11:39 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Esche: wie muss Tischlerware geschnitten werden?
Werter Du-bist-Du! *g*

Ich habe mein Haus vollständig eingerichtet und alles aus Vollholz! Esche ist leider nicht dabei - habe 8 andere Holzarten die ich gekauft habe, schneiden lassen habe, richtig (so wie du es beschrieben hast) gelagert und dann zu Möbeln verarbeitet!

Von jeder Holzart bleiben Reste oder man hat dort und da was zuwenig und muß sich dies dann erst zukaufen. Weiters habe ich keine Trockenkammer, sodaß ich nach dem Grobzuschnitt das Holz wieder in einem Raum mit Heizkörper nachgetrocknet habe bis man es verarbeiten kann....etc...kurzum: Es ist aus meine Sicht besser, sich das passende, trockene Holz zu kaufen bevor man sich unter Umständen was auf Lager legt, wenn man nicht genau weiß, was man aus dem Holz später macht!

PS: Warum fragst du, wenn du dann eigentlich keine Antwort erwartest??? :-) *g*
Name: Ich_bin_ich antwortet um 30-12-2007 12:07 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Esche: wie muss Tischlerware geschnitten werden?
So, hab ja schon gar nicht eine solche Anwtort erwartet ........ ;-)

Hier wird ja regelmäßig angefragt was man mit Laubholzblochen, unverkäuflich meist weil einfach kein Markt für einen Einzelbloch.- oder Baum besteht, tun könnt.
Und dann haben die nur den Faserholzwert von 30 Euro.
Und da hat man recht gut die Möglichkeit sich inkl. Schnittlohn und Arbeit Schnittholz um 200 Euro je kubikmeter zu richten ........... daß du übrigens ums mehrfache gekauft hast ?

Als Tischler ists eine recht schöne Sach´ für Bauern aus ihrem eigenen Holz etwas machen zu können, beide haben da ihre Freud.

Danke für deine Antwort, hab i wieder was dazuglernt für meine Forumstauglichkeit ;-))

Alles Gute
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