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Landwirt Forum
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Es sind 13218 Diskussionen online
Güllegrubenbau
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Name: joest 27-12-2007 11:01 |
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Güllegrubenbau Hallo zusammen!! Weiß von euch jemand wie hoch die Förderung ausfällt,wenn man einen offenen Rundbehälter baut für ca 200 m3 Rindergülle?? Danke im voraus |
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Name: MAN1 antwortet um 27-12-2007 21:13 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Hallo Must dich bei der BBK erkundigen ! Ist jetzt was neues rausgekommen. Habe im Oktober eine Grube mit 550m³ gebaut aber die Förderung noch nicht bekommen. Komme aus Salzburg, weis nicht ob das in jedem Bundesland gleich ist. Mir hat man gesagt das ich Ca. mit 20% der Bausumme rechnen darf was man bekommt .Auch die Eigenleistung wird da mitgerechnet, aber du brauchst für alles andere eine Rechnung. |
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Name: johndeere antwortet um 28-12-2007 01:49 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Hallo Joest ! Die größer Deiner förderungsfähigen Güllegrube muß 12 m3 pro GVE bemessen sein. Ebenso muß ein Dichtheitsattest beigebracht werden. Und jetzt kommts noch dicker: Alle übrigen Tierhaltungsvorschriften müssen auch auf dem neuesten Stand gebracht werden, willst Du eine Förderung bekommen. Diese Baumaßnahmen werden schon auch mitgefördert. Der Förderungsprozentsatz geht immer von o h n e Mehrwertsteuer aus. Wir haben auch im Oktober eine 400 m3 Grube mit Decke 2500 kg/m2 belastbar für KFZ gebaut, und hiefür freiwillig den B6 Beton verwendet. Vorschrift wäre bei uns der B2 als auch der B3 gewesen. Ein B6 Beton wird in allen öffentlichen Zentralkläranlagen verbaut, und ist als das Maximum an Säurefestigkeit anzusehen. Hier kommt nicht nur mehr C3A - freie Zement sondern auch ein Schotter zum Einsatz, der max. 5 % Kalk enthalten darf. Bei diesem Beton ist es sehr ratsam, einen Verzögerer von 4 Stunden gleich mit anzuschaffen, sonst bindet er zu rasch ab. Bei der Decke haben wir ab dem Abbinden des Betons stehts für Feuchtigkeit gesorgt, indem wir einen Rasensprenger in der Mitte in Betrieb hatten. Unsere Grube hat ein Innenmaß von 5m tiefe und 10m Durchmesser, 60-iger Mittelsäule mit obigen Pilz. freundl. Grüße Sepp |
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Name: walterst antwortet um 28-12-2007 07:05 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Kannst Du uns sagen, was diese Grube mit Decke gekostet hat und welche Firma? Walter |
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Name: Milibauer antwortet um 28-12-2007 08:16 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau @johndeere warum hast die Grube nicht gleich vergolden lassen? Ich habe noch nie erlebt oder gehört das Gülle den Beton angreift. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Gülle "glasiert" den Behälter regelrecht. Einfach zuviel Geld die Bauern! mfg Hubb |
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Name: 0815 antwortet um 28-12-2007 10:08 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Das ist wirklich ein Blödsinn mit dem säurefesten Beton! Das ist nur Panikmache und Geschäftemacherei! Was wär den früher gewesen, als nur normaler Zement und Schotter zur Verfügung war? In den Ställen wird blöderweise jetzt auch nur mehr säurefester Beton verwendet. Wenn soetwas mal abgerissen wird und entsorgt werden muss, dann kannst mal die Geldbörse weit aufmachen, denn dann ist das ALLES Sondermüll! Der was eine alte Stalleinrichtung heraus reißt weiß genau, wie gut der alte Beton ist! da kannst ganz schön schremmen bis der Beton locker wird, trotz daß kein Eisen dabei ist! |
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Name: commander antwortet um 28-12-2007 12:14 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Betonieren wie vor 40-50 Jahren, und dann glauben alles ist dicht und ein Dichtheitsattest ist sowieso kein Problem. Sowas ist einfach lächerlich...wenn man glaubt man is sowieso drei mal gescheiter als jeder Baumeister und Mischmeister... |
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Name: Hausruckviertler antwortet um 28-12-2007 14:42 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Ich habe heuer im Sommer eine 200 m³ Grube gebaut. Bei uns in Oberöstereich gibt es 20% Fördrung vom Land und noch mal 50% der Landesförderung (also 10% der Bausumme) Gemeindförderung. Die Gemeindeförderung wird es aber wahrscheinlich nicht in allen Gmeinden geben. Ganz wichtiges Detail. Unbedingt um die Förderungen ansuchen BEVOR du baust. Die Landesförderungsstelle wirft alle Rechnungen raus, deren Erstellungsdatum vor dem Einreichdatum des Förderansuchens liegen. Kosten der Grube ohne Baggerarbeiten ca 9500 € incl Mwst. |
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Name: Milibauer antwortet um 28-12-2007 18:46 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Behälter bzw. Kanäle für Gülle sind immer dicht ihr Schlaumeier. Zumindest bei Rindergülle. Die Scheiße dichtet nämlich selbst ab. mfg Hubb |
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Name: jokl antwortet um 28-12-2007 20:37 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Unser nächstgelegener Baumeister hat erst heuer für alle (auch die alten) Güllegruben ein Dichtheitsattest ausgestellt. Ohne wenn und aber! Wenn er Zweifel hätte an der Dichtheit hätte, würde er ein Attest ausstellen? Er sagte mir, sie hätten erst vor Kurzem eine ganz alte Güllegrube ausgegraben, weil eine neue Große dort hinkam. Und die war noch voll in Ordnung. Die Decke war auch nur 16 cm stark, und trotzdem hielt sie den schweren Traktoren stand. Was heute da für ein Larifari aufgeführt von wegen Säurefestigkeit, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Das wichtigste beim betonieren ist das rütteln! haben sie zwar früher auch nicht gemacht, aber das kostet das Wenigste abgesehen vom Betonmehrverbrauch. |
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Name: viechti antwortet um 29-12-2007 08:38 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Hallo joest ! Habe heuer im Frühjahr eine 160 m3 Grube mit Decke gemacht mit der Firma Wolf aus Scharnstein OÖ .Die Förderung beträgt derzeit 20% vom Land , habe auch von der Gemeinde ein Förderung bekommen. Die Baukosten kannst du bei einer geschlossenen Güllegrube mit ca 100 € je m3 rechnen( Bagger,Schallung, Beton,Arbeit usw.) PS.: kommt aber meistens etwas billiger. |
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Name: Posch antwortet um 29-12-2007 15:03 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Die Förderung hängt glaub ich davon ab ob man in einem "benachteiligtem Gebiet" ist oder nicht. Wir haben keine 20% bekommen für eine 1200m³ Grube, offen. Ist natürlich auch alles mit Dichtbeton, wie vorgeschrieben, betoniert worden. Fugenbänder, verstärkte Abstandhalter... @millibauer: Nachdem du so schau schreibst müsstest du ja auch die Hand ins Feuer legen können für jede alte Grube. Könnte dir eine gute Wette anbieten. Der Aufpreis vom Beton her ist nicht so schlimm, außerdem will ich ein ruhiges Gewissen haben. Es bräuchte ja nur einmal ein erhöhter Nitratwert im Grundwasser festgestellt werden, und schon ist das Chaos perfekt. Da lohnt sich immer ein Zertifikat zu haben. Außerdem baut Wolf z.B. keine Grube ohne die Vorschriften einzuhalten. (Könntest dir die Grube nur selber schalen millibauer) |
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Name: joest antwortet um 30-12-2007 07:38 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Hallo Hausruckviertler!! Mit welcher Baufirma hast du die Grube gebaut?? Und warst du zufrieden? |
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Name: 0815 antwortet um 30-12-2007 10:00 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Bei uns in Österreich gilt das Motto, es kunntat sei, daß wos sei kunntat! Darum muss alles doppelt und dreifach gesichert sein. Bald werden die Güllegruben 2-wändig ausgeführt sein, wie die Dieseltanks! In anderen europäischen Ländern werden halt Lagunen mit Plastikplanen angelegt, wo die Gülle gelagert wird. In Irland (glaube ich), da werden die Lagunen nicht mal mit Kunststofffolien ausgekleidet, sondern, da wird nur der Lehmboden verdichtet, und das nennt sich CC-konforme Lagerung von Gülle! Überall in der EU gelten gleiche Richtlinien für CC-Bsetimmungen, nur Österreich ist päpstlicher, da muß jede Sch...grube mit säurefesten Beton gefertigt werden. |
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Name: Hausruckviertler antwortet um 31-12-2007 10:35 auf diesen Beitrag |
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Güllegrubenbau Mit der Firma Wolf. Würde aber aus einigen Gründen, die ich hier nicht nennen möchte, nicht mehr mit dieser Firma bauen. Die Arbeit ist voll in Ordnung, da gibt es keinerlei Beschwerden. |
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