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Zahltag

  Antworten: 39

Name: Halodri 06-12-2007 18:13 nach oben
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Am 19.Dezember sollen Umweltprogramm, AZ und Betriebsprämie gemeinsam ausgezahlt werden. Obwohl wir beim Umweltprogramm schmerzhafte Einschnitte hinnehmen müssen,kann ich es mir nicht vorstellen auf diese Ausgleichszahlungen zu verzichten. Angenommen die Direktzahlungen würden 2013 auslaufen, hätte euer Betrieb bei ähnlichen Rahmenbedingungen noch Zukunft?
Name: Flanton antwortet um 06-12-2007 19:40 auf diesen Beitrag nach oben
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Ganz klar - nein.
Name: grafeder antwortet um 06-12-2007 19:52 auf diesen Beitrag nach oben

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Arbeite (kalkuliere) schon lange Jahre daran, dass notfalls auch mal ohne Ausgleichszahlungen zu schaffen. Ist nicht leicht, kann mir aber bei meiner Betriebsform vorstellen, dass ich über die Runden komme. Rechne allerdings, dass es für Bio immer (mittelfristig) etwas geben wird, d.h. wenn ich in Summe nach 2013 ein Drittel von dem bekomme was ich jetzt habe und die Preissituation sich normal entwickelt wird es funktionieren!
Name: aha antwortet um 06-12-2007 21:17 auf diesen Beitrag nach oben

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An Bio werden sich in einigen Jahrzehnten nur noch wenige erinnern können.

Sonst sollte ganz klar gerechnet werden. Neben dem Lohnanspruch der im Betrieb arbeitenden Personen sollte zumindest noch eine positive Eigenkapitalverzinsung erwirtschaftet werden.

Ohne Prämien wirds da für viele eng.

mfg
Name: petermoser antwortet um 06-12-2007 22:25 auf diesen Beitrag nach oben
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Die kleinen hören dan sicher fast alle auf und dan kümerd sich keiner um die klein fleken sondan nur mehr die grosen werden ab fexnd. Und mir dadat es auch ab gehen weil damid last sich die sozial versicharung zahlen und sonst ein par fix zalunga. Ich glaub das warat der anfang von ende von der beualichen land wirtschaft.
Name: ALADIN antwortet um 07-12-2007 06:14 auf diesen Beitrag nach oben

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Es gibt noch immer Leute, die nur bis zum Bettvorleger denken können und glauben dass BIO keine Zukunft hat. Ich hoffe da spricht nur der Neid. So dumm kann wohl niemand sein.
Die derzeitige (konv.) Form der Landwirtschaft begann vielleicht vor hundert Jahren und wurde nur durch das Erdöl ermöglicht. Auch Justus von Liebig hat eingesehen dass das Kunstdüngerprinzip nicht sinnvoll ist, wurde aber von der Industrie abgewürgt.
Name: biolix antwortet um 07-12-2007 07:30 auf diesen Beitrag nach oben
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Morgen !

danke aladin, kein aha erlebnis das zu lesen obwohl alle Vorzeichen dafür sprechen das gerade die Biologische LW die SChlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts werden wird, und der garant für fruchtbare, wasserspeichernde, humusaufbauende, CO2 neutrale wirklich nachhaltige LW sein wird, und da hat der Biolandbau noch einige Hausaufgaben zu machen aber ist im Vergleich zur konv. LW schon lange auf dem richtigen weg dorthin.

also kann man sich über solche aussagen nur wundern aber schon auch ein wenig schmunzeln...

lg biolix
Name: helmar antwortet um 07-12-2007 08:03 auf diesen Beitrag nach oben

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Die Bewirtschaftungsformen werden sich weiter zur Kreislaufwirtschaft entwickeln müssen, nicht zuletzt aus der Energiefrage heraus. Ob dann aber alle "bio" bei einem Verband oder Verein sein wollen, das bezweifle ich sehr.
Mfg, helmar
PS heuer sind 80% meiner Kühe Winterabkalber, zur allerbesten Weidenutzung......
Name: Christoph38 antwortet um 07-12-2007 08:14 auf diesen Beitrag nach oben

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Niemand kann vorhersagen was 2013 sein wird. Es ist aus meiner Sicht nicht richtig die Betriebzukunft von der Förderungsfrage abhängig zu machen, vielmehr kommt es auf eine Gesamtsicht der Erträge und Aufwändungen an, wo die Förderungen nur ein Teilaspekt sind.

Wenn man aber von der Annahme ausgeht, alle Förderungen fallen weg und die Produktpreise bleiben gleich, dann bedeutet dies das Ende vieler Betriebe, ist doch laut grünem Bericht statistisch die Förderung der größte Teil des Gewinnes bzw. im Umkehrschluss ohne Förderung (fast) kein Gewinn.

Bei unserem Betrieb machen wir ca. € 5.000,- Gewinn/Jahr, wenn alle Förderungen wegfallen, wird es den Betrieb in der Form sicher nicht mehr geben (umstellen oder aufhören).
Name: 0815 antwortet um 07-12-2007 08:19 auf diesen Beitrag nach oben
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Wenn einige glauben, daß die BIO-Landwirtschaft die Welt verbessern kann, dann ist es ihre Meinung! Tatsache ist aber, daß bei Rindern immer mehr Spurenelemente-Mangelerscheinungen auftreten. Ist ja kein Wunder, wenn nichts mehr an Dung an vielen Flächen hinkommt. Solange die BIO Förderung nicht war, wurde halt an Flächen wo kéin Mist oder Gülle hingekommen ist, mit Handelsdünger ausgeholfen. Auch dort ist dann gutes Gras gewachsen. Ganz früher wurde halt mit dem Schlitten dort Mist hintransportiert. Aber so werden die Hangflächen halt ausgehungert. Brauchst nur im Herbst ins Alpenvorland fahren, auf den Hängen ist es total kahl. Entsprechend auch der Zustand der Weiderinder. Bin bei weitem nicht für die voll intensive Landwirtschaft, aber noch weniger für die total extensive Art.
Name: leitnfexer antwortet um 07-12-2007 08:55 auf diesen Beitrag nach oben

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Ich halte es schon für möglich, das der Begriff BIO irgendwann verschwindet. Denn wenns mal keine konvis mehr gibt, wozu zu den Bauern noch bio sagen?
Spurenelemente-Mangelerscheinungen ist ein Schlagwort, das extensive Betriebe(Bio...) kaum kennen! Das entsteht nun mal nur durch Extensivierung! Eine Kunstdüngergabe kann zwar Masse schaffen(eine gewisse Zeit lang) aber sicher keine Artenvielfalt!
In einer extensiven Weide erfolgt die Düngung übrigens ganz nebenbei und schonend durch das Weidevieh....
Name: Milkyman antwortet um 07-12-2007 09:38 auf diesen Beitrag nach oben
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Ich bin auch der Meinung, dass die extensive Bewirtschaftung, die uns die letzten Jahrezehnte von unseren Vertretern & der Politik in Österreich eingetrichtert wurde,
bald der Vergangenheit angehört. Grund sind die rasanten Umwälzungen weg von
der klassischen Verwertung unserer Erzeugnisse zu Lebensmitteln & Tierfutter hin
zur Verwertung für erneuerbare Energieformen. Dies wird eine derartige Verknappung
und somit Verteuerung der Lebensmittel mit sich bringen, dass bald nur noch wenige
sich "Bio" leitsten werden können bzw. viele Landwirte auf Bio verzichten, weil sich
durch intenesivere Bewirtschaftung bessere Ergebnisse erwirtschaften lassen werden,
auch wenn dabei auf div. Bio-Förderungen/-zuschläge verzichtet werden muss.
Name: martingbe antwortet um 07-12-2007 10:09 auf diesen Beitrag nach oben
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Wenn die Ausgleichszahlungen nach 2013 wirklich wegfallen dann müsste das verkaufte Produkt dementsprechend teurer werden sonst wirds sehr knapp. Durch Mehrarbeit kann die verlorene AZ nicht wirklich ausgeglichen werden.
Name: Halodri antwortet um 07-12-2007 13:33 auf diesen Beitrag nach oben
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Ich glaube ohne Direktzahlungen hätte die Politik kaum Einfluß auf die Landwirtschaft. Der Preis für landwitschaftliche Produkte wird am freien Markt nach Angebot und Nachfrage gemacht. Gibt es dann auch noch keine Förderungen mehr werden nur mehr Großbetriebe und noch welche die ein gefragtes Nischenprodukt erzeugen überleben, und diese werden sich selber organisieren. Der Bauernbund in der jetzigen Form wird nicht mehr gebraucht werden, weil solche Institutionen wie die IG-Milch besser zum jetzigen Zeitgeist passen. Der freie Wettbewerb ist hart und ich bin mir sicher das viele Berufskollegen aufgeben werden.
Name: aha antwortet um 07-12-2007 14:07 auf diesen Beitrag nach oben

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Man sollte erstmal analysieren, wie Bio eigentlich entstanden ist.

Zumeist waren das Betriebe, die mit den steigenden Qualitätsanforderungen ( zB. einer Molkerei ) nicht mehr klar gekommen sind. Im Pflanzenbau haben selbige das Zeitfenster für notwendige Pflanzenschutzmaßnahmen verpasst......, meist durch Faulheit.
Irgendwie wurde dann auf "Ab Hof" umgestellt, mit der Rechtfertigung: Wir machen's wie früher.
Später wurde das "Bio" draufgesattelt.
Heute sind viele der damaligen Umstellungsbetrieben an der Betriebsstruktur zu erkennen.
Einige Hundert Meter vor dem Hof beginnen Haufen mit Alteisen, Wickelfolien und Brennesseln. Kommt man näher, läuft kurz vor dem "Ab Hof" - Schild die Gülle über die Straße, weil er auch da das mögliche Zeitfenster zur Ausbringung verpasst hat, oder auch nur wegen der baufälligen Hofstruktur.
Sicherlich mag es auch überzeugte "Bios" geben, die ihre Sache ordentlich machen, aber die sind leider in der Unterzahl.

Natürlich sind alle Bios die hier schreiben "Top", aber von Kreislaufwirtschaft verstehen sie nix, sonst könnte man nicht dem Boden Nährsztoffe entziehen, ohne was zurückzubringen.
Ein Aushungern des Bodens kann man niemals als "Nachhaltig" bezeichnen

Name: kraftwerk81 antwortet um 07-12-2007 14:18 auf diesen Beitrag nach oben

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Selten soviel Blödsinn gehört! Da frag ich mich wer hat da die höheren Qualitätsstandards und Kontrollen? zB. Milchqualität, ein kleiner Ausrutscher und der Biozuschlag ist weg. In unserer Gegend ist Bio entstanden weil viele kein Interesse daran hatten ihren Grund und Boden zu verseuchen und die Konsumenten das genauso sahen.
Name: biolix antwortet um 07-12-2007 14:59 auf diesen Beitrag nach oben
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also was werft ihr else vor ?????

da habt ihr aha noch nicht gelesen, so einen Schmarren hab ich die letzten 5 jahre hier nicht gelesen !

aha du bist kein Bauer , oder ?

hast du dich einen Tag in deinem leben, ganz ehrlich mal mit der biologischen Landwirtschaft
beschäftigt ?

das sieht man wie die Konv. Gehirnwäsche über Jahrzehnte funktioniert hat und es noch ein weiter weg wird, denn die unterstützung ist noch immer sehr gering egal wo man hin sieht ...daher liegt es allein an uns biobauernInnen diesen weg weiter zu gehen und zu zeigen das wir keien magerwiesen produzieren und ohhhh so verbrlüffend nach 10 jahren höhere humus und nährstoffwerte auf unseren äckern ahben, vom bodenleben und krümelstruktur gar nicht zu reden... das muß uns die Stärke geben mit solchen Aha Erlebnissen einfach ganz leicht fertig zu werden... ;-))
lg
biolix
Name: aha antwortet um 07-12-2007 16:30 auf diesen Beitrag nach oben

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biolix, deine höheren Nährtsoffgehalte resultieren mit Sicherheit von Phosphor- und Kalibindenden Bakterien oder wo könnten sie sonst noch herkommen....
Auch die Aberkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse sind typisch für Bio's


Was genau für Qualitätsverbesserungen sind in deinem Betrieb aus der Bio-Umstellung entstanden?
Wie kannst du deinem Boden die entzogenen Nährstoffe zurückgeben? Du lebst auf Kosten nachfolgender Generationen?
Bist du Bio, weil du davon überzeugt bist, oder weil du speziell für dich einen höheren Gewinn in Aussicht hast?
Wenn jemand überzeugt Bio ist, müsste er aus dieser Überzeugung die Kreislaufwirtschaft befürworten, also müsste er sich für Klärschlammausbringung einsetzen, was der Konv. nicht muß....
Auch müsste er sich von fossielen Brenn- und Schmierstoffen loslösen, Rreinigungsmittel sind Tabu.

Man kann sich nicht von Beidem das Positive raussuchen, und sich einen Heiligenschein kreieren.

Und bitte bleib beim guten Ton, Danke.
Name: tristan antwortet um 07-12-2007 16:51 auf diesen Beitrag nach oben

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wir konnten vor dem eu-beitritt 1995 ohne ausgleichszahlungen wirtschaften und werdens auch nach 2013 schaffen. die erzeugerpreise werden sich erhöhen müssen. jetzt wirft man uns die förderungen vor, nachher werden´s so wie früher die hohen preise sein.
Name: soamist antwortet um 07-12-2007 17:28 auf diesen Beitrag nach oben
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@aha

obwohl mir persönlich der biolix ein etwas zu militanter biofreak ist muss ich ihm in seiner beurteilung deines beitrages zitat:

..... aber von Kreislaufwirtschaft verstehen sie nix, sonst könnte man nicht dem Boden Nährsztoffe entziehen, ohne was zurückzubringen.
Ein Aushungern des Bodens kann man niemals als "Nachhaltig" bezeichnen"

100 % ig zustimmen - so einen schmarrn hab i auch noch selten gelesen. (is natürlich nix persönliches gegen dich - i kenn di ja net) aber vielleicht hast einmal ein paar min zeit nachzudenken wie lange schon bzw. besser gesagt erst kunstdünger bzw. div spritzmittel in der landwirtschaft eingesetzt werden (können).

der boden - wiesd so schön schreibst - gibt uns nähmlich nicht mehr als er bekommt.
deiner theorie zufolge wäre der mensch ohne kunstdünger usw. schon längst verhungert.

aber glücklicherweise hat die natur dem menschen einiges voraus

lg soamist
Name: iderfdes antwortet um 07-12-2007 17:32 auf diesen Beitrag nach oben

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Hallo,

also ich bin ehrlich gesagt nicht der Ansicht, dass extensive Bewirtschaftung der Vergangenheit angehören wird. Und interessanter Weise aus denselben Gründen, die für diese Theorie angegeben wurden. Es wird nämlich nicht nur eine Verknappung und Verteuerung der Lebensmittel geben, sondern auch extreme Verteuerung von Betriebsmitteln und Energie. (Wie auch in den letzten Jahren die Preise für landw. Erzeugnisse in keinem Verhältnis zu Energiepreisen gestiegen sind.)
Deshalb bin ich auch weiterhin der Ansicht, dass es nicht viel weniger "Low-Input-Betriebe" geben wird.

Für mich ist Extensivierung sowieso das Nonplusultra, weil das macht weniger Arbeit.

sg
Name: biolix antwortet um 07-12-2007 18:58 auf diesen Beitrag nach oben
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"schmarren" gehört zum sehr guten ton hier...;-))
kann mir wer den "Militant "irgendwo raus suchen ob das doch ein kompliment war ;-))

sonst danke soamist, da will man eigentlich gar nichts dazu schreiben, nur wenn das die "sogenannte zivilisierte Welt" ist in denen so ahas leben dann versteh ich so manches...

biolix


Name: aha antwortet um 07-12-2007 18:59 auf diesen Beitrag nach oben

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@soamist, früher war der Kreislauf geschlossen, irgendwie ist alles wieder zurückgekommen, denn das Vieh, das verreckt ist, ist von eimem anderen Vieh, das auch scheißen muß, wieder aufgefressen worden.

@biolix, noch ne Frage:

Was hast du vor der Umstellung falsch gemacht?
Was hast du vor deiner Bekehrung Schlimmes gemacht?
Oder gings dir, wie allen Anderen auch, um den Status, um an eine Prämie zu gelangen?

iderfdes hat folgendes geschrieben:
"Für mich ist Extensivierung sowieso das Nonplusultra, weil das macht weniger Arbeit."

....vorbildliche Haltung, genau das hab ich gemeint.
Name: johann3 antwortet um 07-12-2007 19:48 auf diesen Beitrag nach oben
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Warum können manche nicht akzeptieren dass es verschiedene Möglichkeiten gibt seinen Betrieb zu bewirtschaften. Es gibt sicherlich da (Konv.) und dort (Bio) sehr erfolgreiche Betriebe aber genauso das Gegenteil. Verallgemeinerungen sind dabei sicherlich fehl am Platz. Jeder einzelne muss für sich entscheiden welche Wirtschaftsweise zu ihm bzw. seiner Familie passt..
Bei der Förderungsdiskussion möche ich anmerken dass es bei der derzeitigen Preisituation wenige Betriebe gibt die ohne Ausgleichszahlungen einen Unternehmergewinn erwirtschaften.

mfg
Name: Halodri antwortet um 07-12-2007 20:37 auf diesen Beitrag nach oben
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@johann3

Du hast vollkommen recht und den politisch verantwortlichen muß klar sein, daß bei diesen Rahmenbedingungen wie sie derzeit herschen Ausgleichszahlungen für uns Bauern notwendig sind und zwar für Bio- und konventionelle Betriebe.
Name: rotfeder antwortet um 07-12-2007 21:02 auf diesen Beitrag nach oben
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Hallo!
Ohne Öffentl. Gelder kann ich meinen Betrieb nicht aufrechterhalten. Mich bringt die verspätete Auszahlung am 19. Dez schon in Bedrängnis. Ich habe teure Maschinen bestellt, in der Erwartung, das mitte Oktober das Geld fließt. Leider gibts erst 2 Monate später was, aber die Händler fordern ihre Rechnungen ein, und bei Nichtbezahlen fallen hohe Kreditzinsen an. Und wenn man so schon hohe Kreditraten hat und noch vom Lagerhaus hohe Forderungen an unbezahlten Rechnungen kanns schnell eng werden.
Name: Halodri antwortet um 07-12-2007 21:08 auf diesen Beitrag nach oben
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@rotfeder

Was hättest du gemacht wenn man heuer nicht hätte auszahlen können?
Name: jokl antwortet um 07-12-2007 21:15 auf diesen Beitrag nach oben
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Hallo Biolix!
Bei dir ist jeder, der kein BIO-Bauer ist, ein Umweltverschmutzer! Das ist aber nicht so. Ich bin sicher kein Fan der Intensivierung, ich bin für den goldenen Mittelweg! was entnommen wird an Nährstoffen, muß wieder ersetzt werden. da braucht man sicher keine Waggonladungen an Handelsdünger auf die Felder streuen! Ich kenne dein Alter nicht, aber ich glaube, mit meiner 37-jähriger Tätigkeit als Landwirt schon einiges an Erfahrung gemacht zu haben.
Name: biolix antwortet um 07-12-2007 21:15 auf diesen Beitrag nach oben
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komisch alle haben angst das bio so viel arbeit macht ;-)))
erzähl uns du leiber aha wie dein "Kreislauf" aussieht, wie viel futermittel du kaufst, wie viel chemie inkl. Arzneien, dünger etc etc. dann erzähl ich meinem 2. besten unwissenden deutschen "freund" was von mir ;-)))

biolix

p.s. apropos, wann hast das letzte mal eine Spatenprobe auf deinen Feldern gmacht...
Name: helmar antwortet um 07-12-2007 21:26 auf diesen Beitrag nach oben

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Oh mein lieber Biolix!.........Soo fuchtig habe ich dich schon länger nicht erlebt......aber in der Wahl deiner Worte bist du auch nicht immer so ohne.......trink an Kräutertee, knabber a paar Dinkelkeks, und beruhige dich doch wieder........und kannst dir ja eine der beiden CDs anhören welche von mir bekommen hast, ich wüßt schon welche....
Mfg, helmar
Name: biolix antwortet um 07-12-2007 22:19 auf diesen Beitrag nach oben
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fuchtig nennst das, so spaßig aufglegt war ich schon lange nicht... mit triple xxx einen freudigen abend mit den großen buben... na es gibt oft was noch anspruchloseres, eben auch noch mal ein aha erlebnis..
ach die cds, bin fast volksmusikliebhaber geworden... ;-)))

lg biolix noch schönen besinnnnnnnlichen advent dir und auch hier ;-))) pumuckl.l..
Name: helmar antwortet um 08-12-2007 08:36 auf diesen Beitrag nach oben

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Naja, die Maxi-Single................hat schon was an sich..............schmunzelnd, helmar
Name: ALADIN antwortet um 08-12-2007 08:55 auf diesen Beitrag nach oben

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So einen Blödsinn wie "Aha" hier schreibt, habe ich schon lang nicht mehr gelesen. Dass die Menschen tausende Jahre ohne Kunstdünger überlebt haben, hat er wohl noch nicht bemerkt.
Im Übrigen halte ich auch solche Bauern die mit Kunstdünger....... sehr verantwortungsvoll(sparsam) umgehen und den Boden schonen und nicht Bio sind weil sie sich nicht drüber trauen, auch für sehr vernünftig. Es gibt nämlich auch Biobauern die konv. denken und alles bis aufs Letzte ausnützen.
Name: Pinz antwortet um 08-12-2007 09:12 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann aladin nur zustimmen,würde aber was aha schreibt nicht als blödsinn bezeichnen sondern nur seine persönliche einschätzung.
Bin seit 96 biobetrieb aber damals nicht aus überzeugung sondern weil es mir als möglich erschien die spielregeln einzuhalten und die prämie auch interessant war.Heute muss ich sagen für kleinbetriebe wie bei mir sicher die richtige entscheidung,obwohl man sich über manche bestimmungen am anfang ärgert und die sinnhaftigkeit nicht immer versteht.
gruss pinz






gruss pinz
Name: petermoser antwortet um 08-12-2007 09:42 auf diesen Beitrag nach oben
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An aladin und die andern mager wiesen züchta Du musd aber schauen wie das die menschen die tausende jahre über lebd haben. Dahungerd sinds oft wie die fligen. Und gut gangen ist es denan nur da wos ein dünger geben hat. Wen dir der flus was nil heist was sagd oder das zwischen strom land. Und da waren auf der ganzen weld vileichd 10 milionen leute oder solens 50 milionen gewesd sein. Was glaubsd was da gewesen warat wen auf ein mal 5000 milionen leute gewesen waraden Vor 40 jahre sind in cina noch milionen derhungat. Warum. glaubsd weil nichjt bio waren Und in nord korea dahungans heute noch solen auch vileihd auf bio umstelen oder Bisal nach denken hilft.
Name: ALADIN antwortet um 08-12-2007 12:31 auf diesen Beitrag nach oben

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In den letzten 100Jahren sind so viel Bodenschätze verbraucht worden wie tausende Jahre zuvor nicht. Was ist wenn Die einmal zu Ende sind. Oder denkst du:" Hinter mir die Sintflut".
Name: biolix antwortet um 08-12-2007 12:45 auf diesen Beitrag nach oben
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kennst die welthungerzahlen, jede minute stirb noch imemr ein Kind auf dieser Welt ???
wo sind in Ö im 1900 Jhdt menschen verhungert ?
wart mal ab wie viele millionen in 30 jahren auf grund dieser LW weise auf der Welt verhungern werden....

Name: aha antwortet um 08-12-2007 12:45 auf diesen Beitrag nach oben

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Zahltag
bionix, müssen zugekaufte Futtermittel schlecht sein?
Mache ich Eigenlob?
.......

...du wirst doch nicht etwa glauben, daß ein konv.Milchviehhalter pro erzeugter Milchmenge die gleich hohen Arzneikosten aufweist, als ein Bio, der der zum großen Teil nicht mal im Stande ist (sein darf), eine Kuh leistungsgerecht zu füttern....

...das tut ja richtig weh ;-)
Name: biolix antwortet um 08-12-2007 14:17 auf diesen Beitrag nach oben
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aha komisch das wir U3 Jungrinder grad abgeliefert haben, bei uns in der Gegend 6000 liter Biokühe von Grundfutterleistung herumlaufen, die Roggen und Weizenerträge trotz trockenheit im Schnitt 4000 kg/ha ausgemacht haben.... komsich was machen die Bios falsch.;-))
und das alles trotz Kreislaufwirtschaft die keine sein soll ;-))))
Name: Ich_bin_ich antwortet um 08-12-2007 15:40 auf diesen Beitrag nach oben

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Zahltag
Jetzta tu i mir schon auch ein bißerl schwer wovon hier überhaupt noch geredet wird......

Von LANDwirtschaft oder nur noch von Maschinen.-u.Zukaufwirtschaft?

Bitte, seit wann muß bewachsenem Boden die entnommene Nähr.- u. Inhaltsstoffmenge eins zu eins zurückgegeben werden, hm?
Wie wärs damit sich einige ganz wenige Grundkennstnisse anzulesen, über Mineralisation oder Stickstoffbindung aus der Luft zum Beispiel?
Wie könnte sonst zb. Wald wachsen, und der Trockenmassezuwachs steht hier vergleichbaren Lagen in der Landwirtschaft um nichts nach, nachhaltig voll entnahmefähig.

Und wenn auch zu verstehn ist daß jeder das seine verteidigt, mitdenken schadet nie.
Vorher wurde von Erträgen konv und bio geschrieben, grad Oberhetzer kann das ja recht gut, wenn jetzt ein bio auf seinem ha 6000 l Milch macht und der Konvi 9000 l, so wird der doch wohl das nicht als größere Flächenleistung hinstellen, sondern an den halben ha Getreide, denn er zwar zukauft aber eben doch auch verfüttert, auch denken, und, siehe da, uns alle nur um einen schönen Patzen Energieverbrauch bereichert haben.

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