Vermarktung von Mondphasenholz

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Name: grafeder 25-11-2007 15:20 nach oben

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Wer vermarktet erfolgreich Mondphasenholz?

Welche Preisaufschläge sind für die Holzarten Fichte, Tanne, Lärche & Kiefer zu erwarten, bzw. was wird geboten?

Gibt es größere Abnehmer für Mondphasenholz oder sind das immer nur Kleinstbetriebe und Private mit wenigen Festmetern?

Wird auch B und C Qualität gekauft, oder suchen die Abnehmer nur A und A/B Ware?

Wer ist bei der Mondphasenholz-Initiative der LWK OÖ dabei? Bringt das was?


Danke im Vorhinein!

Grafeder

Name: Icebreaker antwortet um 25-11-2007 15:30 auf diesen Beitrag nach oben

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Geh bitte! Mondphasenholz! Pah! ... wir glauben doch nur, wass wir auch sehen können. Frag mal den PM ........... also ich glaube, "größere Abnehmer" wirst du keine finden. Sind ja meist nur "kleine", die erkennen und somit wissen ;-)

lg und auf dass ich mich irre?
Ice

Name: grafeder antwortet um 25-11-2007 15:42 auf diesen Beitrag nach oben

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@ Ungläubige Ice

Habe niemanden gefragt was das bringt, sondern mich interessiert nur, ob sich das gut vermarkten lässt. Mir ist das ziemlich egal was daraus spezielles produziert wird, nur wenn ich garantieren kann, einen Baum am Tag X um 15 Uhr gefällt zu haben und z.B. +20,- mehr für den fm, dann ist das ein besseres Geschäft als den Baum am Tag Y zu fällen!

Oder??

PS: Glaubst du oder weißt du dass man keine größeren Abnehmer finden kann?

Name: Gourmet antwortet um 25-11-2007 15:54 auf diesen Beitrag nach oben

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@grafeder

Ich glaube schon, dass es dafür einen Markt gibt. Vor einigen Monaten habe ich mit einem Holzhändler gesprochen, der fast nur damit arbeitet. Unser Gespräch hat leider eine etwas unerfreuliche Wendung genommen, als ich, als er mir gesagt hat, was er hauptsächlich macht, die Worte 'für die Gläubigen' ausgesprochen habe. Aber ich habe von Bekannten gehört dass er sehr gut im Geschäft bei jenen Leuten ist, die daran glauben.

Deshalb finde ich Deine Überlegungen vollkommen richtig.

Name: petermoser antwortet um 25-11-2007 16:09 auf diesen Beitrag nach oben

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Brauxd nur in forum lesen dan weisd das der spruh stimd das jeden tag in der frü ein par depade auf stehen und einen dafon musd finden und ein gescheft mit ihn machen.

Üwarigns ich kendad ein mond fasen fern seher brauhen weil meiner ist jezad hin nach knap 3 jahre..Den habens siher bei neu mond baud oder

Name: grafeder antwortet um 25-11-2007 20:30 auf diesen Beitrag nach oben

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@ gourmet

Es gibt größere Abnehmer, weil ich diese auch beliefere, so bis zu 300 fm im Jahr. Nur leider scheint dies nur selten der Fall zu sein, dass jemand Mondphasenholz in größeren Mengen vermarkten kann. Wie du richtig sagst, braucht auch der Sägewerker wieder seine Kunden für dieses Sortiment.

Ob der Mond einen Einfluß auf die Holzqualität hat, will und kann ich nicht kommentieren. Habe mich damit nicht speziell befaßt. Ich stelle aber sehr wohl fest, dass Holz für spezielle Verarbeitungsgebiete auch eine gute Qualität und auch eine gewisse Reife und Durchmesser aufweisen muss. Kann mir nicht vorstellen, dass junges (bis zu 100 Jahre altes) Holz mit Drehwuchs und/oder schnell gewachsen in der Mondphase geschlägert wertvoller sein soll, als altes, langsam gewachsenes Holz. Auch die Lagerung der Schnittware nach dem Einschnitt erachte ich als wichtig, und sehe es als falsch an, wertvolles Holz in der Trockenkammer zu vergewaltigen!

Übrigens: Es gibt Tage, an denen soll man Holz für den Kaminbau schlägern. Dieser Holzkamin brennt dann nicht. Passt auf beim Brennholz machen, weil wenn ihr den Tag erwischt, dann brennt es nicht!!! :-) *g*

Name: Kathi antwortet um 25-11-2007 20:40 auf diesen Beitrag nach oben

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Hallo

ich habs nur mal beim Reisig ausprobiert - und das zum richtigen Zeitpunkt geschnittene Reisig hat wirklich keine Nadeln verloren.

Als Gegenprobe hab ich dann eine Woche später ein paar Äste geschnitten - die waren schon vor Weihnachten kahl.

Beides in der selben Stube aufgehängt - nur eben anders dekoriert, damit ich auch noch weiss welches was ist.

Fazit: Richtig geschnitten hielten die Nadeln bis zu Heilig-3-König, die anderen nicht mal bis Weihnachten.

LG
Kathi

Name: helmar antwortet um 25-11-2007 20:50 auf diesen Beitrag nach oben

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Bis zu 3 Tage vor und nach dem 11. Vollmond im Jahr, ist Reisigzeit. Bauholz sollte man generell in der Saftruhe schlägern, aber wenns mit dem Mond schon nichts nützt, schaden wird es keinesfalls.........
Mfg, helmar

Name: 0815 antwortet um 25-11-2007 20:58 auf diesen Beitrag nach oben
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Ich habe mal unbewußt im richtigen Sternzeichen Christbäume für Dekorationszwecke geschnitten. Ein Spaziergänger, der vorbei ging, sagte mir, daß dieser Tag der Optimalste wäre. Habe dann nach Gebrauch wo hingestellt, wo ich sie unter Beobachtung hatte. und siehe da, obwohl das Frühjahr sehr warm und trocken war, fielen die Nadeln nicht ab, sondern verfärbten sich nur. Erst im Mai(!) fingen sie zum rieseln an. Was hat es schon auf sich mit dem richtigen Zeitpunkt Holz zu schlägern. Was man aber noch dazu sagen muß, früher wurde wirklich nur reifes, fertiges Holz genommen zum Bauen. Das war für die Haltbarkeit auch von Vorteil, nicht nur der richtige Zeitpunkt zum umschneiden. Heute wird oft nur "schwadiges", schnellgewachsenes Holz genommen, und für das richtige trocknen ist auch keine Zeit mehr heute!

Name: grafeder antwortet um 25-11-2007 21:13 auf diesen Beitrag nach oben

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Der Mond hat bekanntlich Einfluss auf die Gezeiten. Bei zunehmendem Mond ist auch der Saftfluß in den Bäumen (Nadeln) stärker. Daher Bauholz im abnehmenden Mond in der Saftruhe schneiden, damit weniger Assimilate im Holz als Nahrung für die Holzschädlinge vorhanden sind, und Reisig und Christbäume beim zunehmenden Mond, weil die sollen ja "saftig" bleiben.

Was mir immer etwas komisch vorkommt, wenn an bestimmten Kalendertagen, zu einer bestimmten Uhrzeit ein Baum geschlägert werden soll, und dies mit der Mondphase dann auch nicht passt, und dann soll das Holz noch besondere Eigenschaften haben???

Das mit Reisig und Christbäumen in der Mondphase ist auch mehr Glückssache als sonst was. Habe da mehr als genug Erfahrung! Das schlimmste was man dem Grünzeug antun kann, ist es von -5°C in die +20°C warme Stube geben! Da kannst es mondphasen-schneiden was du willst und es rieselt! Mit langsamen Übergängen vom Kalten ins Warme hat man grundsätzlich bessere Erfolge.

Name: antach antwortet um 26-11-2007 06:20 auf diesen Beitrag nach oben
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Hallo
Halte sehr wenig von Mondphasenholz hatte vor ein paar Jahren von einen Christbaumhändler eine Mondphasen geschlägerte Fichte gekauft cirka 4 Wochen vor Weihnachten der Christbaumhändler sage mir die Nadel halten ein ganzes Jahr aber der hatte zu Weihnachte fast keine Nadeln mehr. Jetzt hol in mir einen Tag vor Weihnachten direkt von Wald ist das beste.


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