 Tagebuch
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"Abgespeist" ...Wie wir beim Essen betrogen werden ... Gourmet: Zu: „Ja, mit dem Bettelorden habe ich etwas übertrieben. Das war eher ein Reflex, der immer dann hochkommt, wenn ich Leute Spenden keilen sehe.“ Auf Spenden sind immer mehr Organisationen angewiesen (nicht nur die hier verhassten Tierschutzvereine). Ich denke zB an die Hospizbewegung … Je weniger der Staat bereit ist auszugeben, desto mehr sind doch die Einzel“wesen“ gefordert. Zu: „Bei der Kennzeichnung von Lebensmittel stimme ich Dir zu. Aber das geht auch heute schon. Jedes Lebensmittel, das gentechnikfrei oder bio erzeugt wurde, kann groß damit beworben werden. Und das passiert auch. Ich nehme an, dass Konsumenten, die gezielt bio kaufen, auch wissen, was bio ist. Und den anderen ist es eh egal, da hilft auch keine zusätzliche Kennzeichnung.“ Das magst du so sehen. Die Kennzeichnung ist viel zu mager. Wenn zB eine vollberufstätige Frau (+zwei) Kinder, nach der Arbeit eben diese Kinder vom KG/Hort abholt und rasch noch einkaufen geht, dann noch kochen muß … Du, die hat nicht soviel Zeit, das ganze, wenn überhaupt vorhandene kleingedruckte und verklausulierte Geschreibsel zu lesen. Da muß es eine eindeutige rasch zu erkennende Bezeichnung geben (wie bei den Eiern zB). Auch die Menschen, welche nicht bio kaufen, haben ein Recht auf Information. Zu: „Was stört Dich an Bauern, die Fleisch bei Metro kaufen? Ich gestehe hier, dass ich das auch schon gemacht habe. Deshalb interessiert es mich, was daran aus Deiner Sicht falsch ist und was das mit Qualität zu tun hat. „ Qualität hat mit Produktionsweisen und damit auch Herkunft zu tun. Da hat sich Kathi auch schon zu Wort gemeldet. Und nach den bekannten Berichten wird auf großen ‚“Umschlagplätzen“ immer noch fleißig umgepackt. Diesen Kennzeichnungen vertraue ich nun einmal auch nicht. Zu: „Dass Fleisch teuer ist, kann ich nicht bestätigen.“ Ich sagte teuRER. Damit meine ich nun überspitzt: ein Rostbraten zB ist teurer als ein Erdäpfel-Gemüse-Auflauf, Nudeln mit Paradeisern oder Schwammerln, ein Krautstrudel usw. Zu: „ Jemand, wie ich, der an vielen Tagen mehrmals Fleisch ist, weil ich Fleisch für sehr wichtig halte, um gesund zu bleiben, greift auch mal zu billigerem Fleisch, wenn die Qualität stimmt.“ DEINE Einstellung dazu, was gesund ist und Du unter Qualität verstehst, will ich Dir ja nicht nehmen wollen … Zu: „Täglich ein dickes Rindersteak kann ich mir auch nicht leisten. Wenn ich sparen müsste, dann beim Brot oder Obst, aber sicher nicht bei Fleisch, einem der wenigen Lebensmittel, das völlig unbehandelt und ohne industrielle Verarbeitungsschritte zum Konsumenten kommt.“ Fleisch, ein LM, völlig unbehandelt (und ohne …) hmm … dazua sag i nix - siehe andere Threads Brot, Obst, Gemüse, Teigwaren als vernachlässigbare Nahrungs-/LM? Da kann ich schon gar nicht zustimmen. Literatur gibts ja genug dazu, auch „Beweise“ .. vermutlich …
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