 Tagebuch
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Medienszenario Abschiebung Sehe ich ganz genau so Sturmi! Unzumutbar solch langes "in der Luft hängen" für all die, die wirklich Hilfe brauchen ( gab dazu gestern einen sehr tollen Beitrag auf *arte* - jeder einzelne sochjeniger hat meine aufrichtige Anteilnahme und ich wünschte mir für "die Migranten" mehr Differenzierung. Nichtsdestotrotz erlaube ich mir, hier einige Statements zur Causa, die mir persönlich großteils gänzlich zusagen herein zu kopieren - wäre natürlich insgesamt eine grundsätzlich mehr als weitreichende Thematik ... mfG Ice Zitate: ... nicht immer sind die bösen beamten schuld- der fall der familie zogaj macht klar, dass die betroffenen selbst das ganze rauszögern. 2001 sind diese eingereist, 2003 erhielten sie einen negativen asyl-bescheid, 2004 erneut mit der aufforderung das land bis 2005 zu verlassen. dass die familie nun 6 jahre im land war, war also nicht auf ein zu langes verfahren zurückzuführen. es ist kein wunder, dass die kinder ihre heimat nicht mehr kennen bzw. die sprache nur mehr schlecht sprechen. ein problem, an dem leider die familie auch selbst mit schuld ist. und das sage ich unabhängig davon, dass einem ein solches schicksal nahe geht. -) Die unverzügliche Ausweisung und Abschiebungproxymen, von kriminellen Ausländern (ob Asylant oder Migrant) soll absoluten Vorrang haben. Auch wer sich Asyl durch falsche Angaben erschleicht, braucht sich hier keine Gastfreundschaft erwarten. Bei den Aussagen so mancher österreichischer Politiker und Politikerinnen hört man richtig die Angst vor der Schleppermafia heraus. Aber meine Damen und Herren, sie sind doch diesen kriminellen Organisationen nichts schuldig sondern dem österreichischen Volk verpflichtet. Mein besonderer Respekt gilt daher dem Herrn Innenminister, der sich hoffentlich auch weiterhin beim Vollzug rechtsstaatlicher Entscheidungen nicht erpressen läßt. Bei diesen ganzen traurigen Geschichten stelle ich mir oft die...Frage, wie macht das so ein Kosovare? Bei der Familie in OÖ zahlt der Mann 7000 Euro für die eigene Schleppung, weiß daß er keine Chance auf Asyl hat, darf zum damaligen Zeitpunkt mnicht arbeiten, bekommt 40 Euro Taschengeld und lässt einige Monate nach der eigenen Ankunft seine umfangreiche Familie nachschleppen, da werden es die Schlepper ja nicht billiger getan haben, also muß die Schleppgebühr ja nach allen Regeln der Wirtschaft höher gewesen sein, darum die Frage, will man uns für deppert verkaufen oder tritt da vielleicht gar jemand in Vorlage, z.B. eine Organisation die großes Interesse an möglichst vielen Asylwerbern in Österreich hat? Grausliches Spiel mit der Information, denn, dass sich ein Asylverfahren über Jahre zieht, liegt vorrangig daran, daß die erste Ablehnung zig x beeinsprucht wird. Vom Anwalt der Asylsuchenden! Und das zieht sich gewaltig. Und das dafür zu verwenden, um die Abgelehnten „begnadigt“ hier zu behalten, ihnen ein Bleiberecht (ist ein ganz anderes Verfahren!) zu gewähren, ist völlig falsch. Denn dass hiese, alle aufzufordern, das Verfahren in die Länge zu ziehen um zum Bleiberecht zu gelangen. So kanns aber auch nicht gehen. Warum, bitteschön, geht man nicht her, hält den vorgegebenen Rahmen ein: Bleiberecht beantragen. Und, was die Landes-Gabi betrifft: bleiben Sie am Boden der Realität. SIE haben doch mit Ihrer Partei für dieses schärfere Asylgesetzt gesorgt! Jetzt von Grauslichkeit (Gusenbauer) zu reden, zeigt, wie wechselhaft diese Politiker sind. -) Hr. Minister Platter steckt sichtlich in der Klemme: Gibt er nach, zeigt er sich erpressbar, und die Folge wäre eine Flut von Nachahmern, was keinesfalls in unserem Interesse liegen kann; bleibt er hart, handelt er unmenschlich, was wiederum ein schlechtes Bild auf unser Land wirft, zumal dieser Fall bereits großes mediales Interesse, auch aus dem Ausland, hervorgerufen hat. Seine einzige Möglichkeit, sich aus dieser Misere unbeschadet zu halten, wäre tatsächlich eine Volksbefragung. Diese könnte, bei gutem Willen, noch heuer über die Bühne gehen, und Herr Platter wäre aus dem Schneider, denn wenn der Souverän - das Volk - gesprochen hat, kann sich der Rest der Welt brausen gehen. Die Österreicher haben immer noch ein gutes Gespür für Recht und Unrecht. Allerdings, und das ist der große Haken: Unsere Volksvertreter fürchten Volksbefragungen und -abstimmungen wie der Teufel das Weihwasser (siehe EU-Reformvertrag). F. F., Katzelsdorf
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