 Tagebuch
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EU gewinnt Gentechnikstreit! Lieber Gourmet, ich gebe Kathi vollkommen Recht! Es geht eben nicht, dass man die Landwirte aussuchen lässt, ob sie Gentechnik-Pflanzen anbauen wollen oder nicht. Man könnte die große Mehrheit, die darauf gerne verzichten kann, nicht vor Verunreinigung schützen! Auch wenn ein Feld 10 km und mehr entfernt ist. Dazu kommen Körner, die beim Transport verloren werden usw. Schau dir nur die Situation in Kanada an! Die Kanadier sind von den Gentechnik-Lobbyisten erdrückt worden, normale Bauern werden von Monsanto und Co. verklagt, weil sie angeblich ohne Lizenz ihr Saatgut angebaut hätten. Aber sie wollen es ja gar nicht. Gentechnikfreien Raps gibt es dort praktisch nicht mehr (man bedenke aber die großen Flächen der Felder, Abstand der Farmen). Nun kämpfen sie dagegen, dass genmanipulierter Weizen angebaut werden darf. Denn dann wäre es komplett aus mit der normalen Produktion und den Biobauern sowieso. Gut durchdachter Plan der Konzerne? Wenn wir uns als Land nicht dagegen wehren, kommt das Gleiche auch auf uns zu! Die armen Bauern in der restlichen EU, die sich jetzt nicht wehren. Wie gesagt, schaut euch die Situation in Kanada an. Im ORF war mal eine Reportage. Gentechnik ist kein Fortschritt. Bitte Gourmet, wir sind doch alles gescheite Leute (hoffe ich doch) und haben keine Angst vor Fortschritt, wir sind sogar so gscheit, dass wir das Gefahrenpotential der grünen Gentechnik erkennen. Das sind nicht Medien oder Politiker die uns das sagen, das ist der menschliche Verstand. Für dich Gourmet und alle anderen, die denken, Gentechnik ist soooo gut: http://umweltinstitut.org/gentechnik/allgemeines-gentechnik/allgemeines-gentechnik-174.html
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