we feed the world

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Name: edde 01-09-2007 22:03 nach oben
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dieser vollmundige text kam jahrzehntelang aus dem mund der amerikanischen farmer, und das nicht witzig gemeint sondern mit anspruch auf realität.
jetzt auf einmal kann die gesamte landwirtschaft der welt die leute scheinbar nimmer ernähren ???
irgend was stimmt hier nicht bzw ist vieles gesteuert ???
nützt es der wirtschaft, wenn plötzlich die gesamte weltlandwirtschaft euphorisch investiert ?? ich denke JA--und da ist wohl der wahre schlüssel für diese rasche trendwende zu finden...

Name: Icebreaker antwortet um 01-09-2007 23:23 auf diesen Beitrag nach oben

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Auf den Punkt gebracht meine ich, es geht wie seit Menschen Gedenken um Geld und Macht .. (Reichtum, und dieses Wort "Reichtum" bitte nicht aus heutiger, ureigener Sicht definieren, denn es gab auch Zeiten, wo der Mensch noch Tauschhandel betrieben hat ... ;-)
.
Der Jammer ist nur, die wenigsten durchschauen das Spiel - panem et circen- ....... leider gibt es nun mal mehr Enten, als Adler ... *g*

Gute Nacht
Ice




Name: theres antwortet um 02-09-2007 06:20 auf diesen Beitrag nach oben
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Hallo edde,
füttern wir wirklich die Welt?
Mir erscheint es einfach komisch, dass vor kurzem noch alles zuviel war- und jetzt plötzlich die Landwirtschaft wachsen muss, noch mehr erzeugen, gross investieren, damit sie nicht abgehängt wird?
Wen füttern wir wirklich? Wenn wir für den fossilen Saft immer mehr bezahlen müssen- und deswegen auch noch die Erzeugung der Energie vom Acker wichtig wird- wieviele füttern wir dann noch?
Hab heuer mal versuchsweise zu rechnen begonnen,
wieviel Input und wieviel Output- es gibt sicher klügere Menschen, die das besser berechnen können.
Aber wenn ich nur ansatzweise den Energieanteil berechne, den wir für die Erzeugung von Nahrungsmitteln brauchen- dann schauts gar nicht so gut aus.
Da ich nicht weiß, an welchen Schrauben gedreht und welche Strippen gezogen werden- bin ich für die derzeitige Inesttions- und Wachstumseuphorie ziemlich taub.
Wir haben absolut keine Lust mehr zu vergrössern, weil ich bisher bei jeder Vergrösserungsmaßnahme festgestellt habe- dass wir mehr Arbeit haben- und dann braucht man wieder grössere Technik und dann gehen die Preise wieder nach unten - also steht man wieder am gleichen Punkt wie am Anfang.
Inestieren ja- in Technik die sparsamer läuft, effizienter- und da scheint noch ganz wenig Bewusstsein in diesem Bereich vorhanden zu sein.
Und beim Füttern der Welt- wer füttert eigentlich wen?
Wir leben von den Pflanzen und Tieren, Mikroben - holzen sie ab, rotten sie aus-
wir leben von dem Leben im Boden, als Landwirte wären wir ja wirklcihe Massentierhalter- aber bei der Fütterung der Welt spielen sie keine Rolle,
den Part übernehmen die Firmen aus den Amiländern.
Also füttern nicht wir die Welt sondern diese Firmen- egal ob es dem Verbraucher passt und welcher Anteil beim Landwirt bleibt- da bin ich mehr als misstrauisch.
Hoffentlich habe ich nicht recht-
ich befürchte, dass die Ölquellen unter der Erde schon viel ausgebeuteter sind- als uns zu Ohren kommt- und so muss jetzt die Landwirtschaft so ausgeblutet werden, dass ihr wichtigestes Kaptial - Grund und Boden- in die Hände von denen fällt- die das Geld der Welt in den Händen haben.
Nestle beansprucht ja jetzt bereits ihren Anteil am Wasser.
Man braucht doch nur wenig Phantasie- um sich vorstellen zu können-
Saatgut, Pflanzenschutz, Düngung, Vermarktung alles in einer Hand- und auf der anderen Seite der von diesen Strukturen vollkommen abhängige Landwirt, dem die Arbeit, das Risiko bleibt- und Verbraucherinteressen bleiben vollkommen unberücksichtigt.

Und da stören dann die Bauern ganz gewaltig- man braucht sie als billige Arbeiter auf den Flächen und in den Ställen- und aufgeklärte und bewusste Verbraucher braucht man ebensowenig- also müssen wir alle uns wie Ice beschrieben hat- mit Brot und Spielen ablenken lassen.


Name: petermoser antwortet um 02-09-2007 06:45 auf diesen Beitrag nach oben

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Wir fütern die welt zumindasd den teil davon der was sich das essen leisden kan. Aber wen es sich bald besser rentird dan fütern wir hald die bio gas anlagen.

Name: Petale antwortet um 02-09-2007 09:44 auf diesen Beitrag nach oben
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Blöd ist dann nur wenn die Biogasanlagen soviel fressen dass für die Leute nicht mehr viel übrigbleibt.

"Aber dafür gibts ja dann die Gentechnik"

Name: petermoser antwortet um 02-09-2007 18:09 auf diesen Beitrag nach oben

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An petale Ich habe glaubt das du immer gemeind hast die bio gas anlage ist so sensiwe das sie sich mit einer gen pflanzen gleich an speibd.

Name: biolix antwortet um 02-09-2007 19:56 auf diesen Beitrag nach oben
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das ist die einstellung eines bauern der immer dazu da war gesunde Lebensmittel für "seine" Bevölkerung zu produzieren... an deiner meldung sieht man wieder wie weit wir gekommen sind udn warum das Image in der Bevölkerung für die LW nicht besser werden kann...

biolix

p.s. ja bei 80% Flächenverbrauch durch unseren Fleischkonsum können wir die WElt bald wirklich nicht mehr ernähren geschweige denn "konv." Energie am Acker erzeugen... FreundeInnen es ist nach regi zu sprechen, zeit zum ERwachen !

Name: hupf antwortet um 02-09-2007 20:10 auf diesen Beitrag nach oben

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hallo
Tag für Tag wird in Wien genau so viel Brot vernichtet, wie Graz verbraucht. Jeder Europäer isst jährlich bis zu zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven langsam knapp werden In Lateinamerika werden auf über 350.000 Hektar Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, während nahezu ein Viertel der dortigen Bevölkerung gleichzeitig hungert. In der spanischen Region um Almería wird seit den 60er Jahren mit EU-Mitteln in einer normalerweise viel zu trockenen Region intensiv Landwirtschaft betrieben.

mfg hupf


Name: petermoser antwortet um 02-09-2007 20:16 auf diesen Beitrag nach oben

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An Hupf Na und Wen die nicht an baut werden hedad trozdem ein viertel von denan einen hunger. Und warum solen die in spanien keine land wirt schaft haben

Name: hupf antwortet um 02-09-2007 21:04 auf diesen Beitrag nach oben

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ich will damit nur sagen wie weit wir schon mit der lebenserhaltung mensch gegangen sind. Muss das sein das wir Biogasanlagen brauchen wenn es die Sonne den Wind und Wasser gibt da müssen wir unseren mais o. gras doch nicht so verschwenden. Da könnten wir auch ja selber eiweißreiche planzen anbauen zb.:luzerne statt den soja zu impotieren oder gleich soja anbauen aber es gibt ja so eine schöne förderungen für brachefelder
mfg hupf


Name: petermoser antwortet um 02-09-2007 21:36 auf diesen Beitrag nach oben

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An hupf Du bisd nicht ganz auf den laufenden. Weil der soja bei uns nichts gscheids wird. Und regsd dich auch so auf wen dein auto aus japan und dein handi aus cina komt und dein pulowa aus indien Ich bin ein bauer und ich bin fro das vileichd bald unser sache wider mehr wert ist und da ist es mir egal ob es eine bio gas anlage frist oder ein blader winer oder ein düner neger. Weil der auto firma ist es auch wurschd ob sich die nega ein auto kaufen könen oder nicht. Ich mus für mich arbeiten und meine famili und ich hab nichts davon das imer so viel reded wird über die ganze weld und was ales schlecht ist. und ob ein par bauern bei uns für ales schuld sind.

Und was ich mir dabei denke wen die in die armen länder so viele kinder haben das sie nicht zun fütern sind.das schreib ich liber nicht weil da regen sich ein par leute imer auf.

Wer wil kan ja sein graut selber an bauen und in wald wonen und kein auto kaufen und kein strom haben wen er will. Aber er sol die andern in ruhe lasen und keinen ein schlechts gewisen ein reden wolen. Aber es schaud so aus als wie wen das einfache leben keinen spas macht wen er nicht wenigsdens die anderen segieren kan die was nicht so dumm sind.

Name: Else antwortet um 04-03-2008 17:27 auf diesen Beitrag nach oben

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Radio-Tipp: Radiokolleg WH: 22.40 h zu "we feed the worl

Sehr interessant zu hören, was manchen Befragten widerfuhr
(> zB auch durch Monsanto ...)

im Gespräch mit Erwin Wagenhofer.

Interessierte, bitte unbedingt anhören, dauert nicht lange.


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