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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten

  Antworten: 35

Name: tschosef 28-08-2007 08:22 nach oben

Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Der Herndl rät den Bauern die Milch nicht den Italienern zu verkaufen. (45+Ust)
Lieber auf 5c pro kg verzichten. Da die Italiener nur große Bauern anfahren.
( Ergo: bei 150 t Kontingent auf 7500 € verzichten )


Bei solchen Aussagen muß mich wer zwicken weil i mein i Träum!
mfg Tschosef

Name: cowkeeper antwortet um 28-08-2007 08:41 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
falsch gerechnet.
45ct +ust sind ca 50ct und somit ca 10 ct. mehr als unsere Molkerei im okt. zahlen will.
bei 300000 Kontingent somit ca 30000 Euro, wer soll mich da noch aufhalten ??

Wie soll das laufen mit nach italien liefern,
Name: farmboy antwortet um 28-08-2007 09:03 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
wenn der herndl solche äusserungen von sich gibt, soll er die konsequenz machen, und seinen posten zur verfügung stellen. damit würd er dem bauernstand einen grossen dienst erweisen.
Name: chili antwortet um 28-08-2007 09:12 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Hallo!

Die kleinen Milchbauern werden ganz Eurer Meinung sein!

Ein Sprichwort heisst :"Gier und Neid frißt Vieh und Leut"!

@tschosef und lewi81

Wenn Ihr von Zeitungen was reinstellt dann wenigstens denn ganzen Artikel sonst ist es ja reine Klatschspaltenschreiberei, Hauptsache wieder jemanden angepatzt sieht man ja schon an der Reaktion von Farmboy!!!!!!

mfg.chili
Name: tschosef antwortet um 28-08-2007 09:51 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
@ chili!

Als die Preise im Keller waren (unter Gestehungskosten), wer hat da Rücksicht genommen auf uns?
Keiner! Jetzt wo der Markt endlich mal auf unserer Seite ist wird man sofort zur Zurückhaltung aufgefordert.
Wenn du das für gut heißt na gute Nacht!
mfg tschosef

Name: biolix antwortet um 28-08-2007 10:21 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Hallo !

also chilli nun z kurz mal: also die letzte zeit wurde nur meher von den "aktiven"
gesprochen, bevorteilt von der Milchquotenzuteilung, ABholmengenbonus etc., und nun werden wieder die "Kleinen" entdeckt ???

warum wohl schon komisch ? nicht ? was steckt dahinter ? sonst ist es der Strukturwandel schlecht hin an allem schuld...

biolix
Name: grafeder antwortet um 28-08-2007 11:36 auf diesen Beitrag nach oben

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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Der grundsätzliche Eintrag vom tschosef ist ein Schmarrn, wie schon richtig gestellt wurde.

Was den Strukturwandel angeht, genau dies, dass man wieder nur von den "Großen" die teure Milch abholt und die "Kleinen" sollen einen schlechteren Preis erhalten und im Inland verkaufen, beschleunigt den Strukturwandel.

Da hat er ausnahmsweise mal recht der Herndl, wenn er, so wie ich es verstehe, für alle den gleich hohen Milchpreis will!

Kann mir nicht vorstellen (bin "Nicht-Milchbauer"), dass ein explosionsartiger Preisanstieg wirklich das Beste ist. Meist ist es so: "Wie gewonnen - so zeronnen" Diese Exteme hauen einen ganzen Markt über den Haufen. Zuchtviehpreise sollen extrem gestiegen sein, Kontingentpreise steigen auch anscheinend schon wieder, Futtergetreide ist auch teuer.
Für einige große Vorteile, für andere auch Nachteile!

Was tun wenn der Fischer-Boel einfällt dass die Kontingentierung früher fällt, weil die Lebensmittel zu schnell zu teuer werden?

Ist das für euch Milchbauern gut oder schlecht, wenn es z.B. ab nächstem Milchjahr keine Kontingentierung mehr gibt?

Beim Holzmarkt hat uns Kyrill schnell wieder auf den Boden runter geholt! - Leider!
Name: biolix antwortet um 28-08-2007 11:54 auf diesen Beitrag nach oben
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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Hallo !

grafeder da hast du ja uach ein wenig recht, ich frag mich ja auch schon ob das vielleicht die "große Täuschung" ist um die Quote schnell weg zu bringen...

aber sonst hat man den anschein das es der offiziellen agrarpolitk nicht schnell genug gehen kann mit dem Strukturwandel mit dem ständigen "die aktiven gehören gefördert..." jetzt sind mal welche wirklich aktiv und machen das was ihnen über jahrzehnte gepredigt wurde nämlich freie marktwirtschaft und man pfeift sie zurück, das ist für mich komisch....

lg biolix
Name: lacusfelix antwortet um 28-08-2007 12:09 auf diesen Beitrag nach oben
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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Meiner Meinung nach bewirkt die Drohung der Großen mit Abwanderung eine Milchpreiserhöhnung für ALLE, weil die Molkereien auch Lieferverpflichtungen einhalten müssen und sich nicht leisten können, viele Lieferanten zu verlieren, also werden sie den Milchpreis entsprechend erhöhen.
Name: milchproduzent antwortet um 28-08-2007 12:54 auf diesen Beitrag nach oben
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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
An lacusfelix!

Den Milchpreis nur für Große, wirds durch eine neue Mengenstaffelung auch nur für Die geben!!!!!!!!!!!!!
gm
Name: lacusfelix antwortet um 28-08-2007 13:00 auf diesen Beitrag nach oben
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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
An milchproduzent,
Wenns so ist, dann hat es für die kleinen aber auch keinen Vorteil, wenn die Großen im Land bleiben, oder?

Name: tschosef antwortet um 28-08-2007 13:56 auf diesen Beitrag nach oben

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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Da sich schon jemand über "Klatsch" erregt hat.
Quellannachweis: www.oon.at

Da werden noch ganz andere populistische Zahlen genannt.
z.b. Milchbauer verdient 40.000 Euro mehr pro Jahr ohne Mehraufwand.

Aber auf diesen Betrag müssen bzw sollen wir leider aufgrund Solitarität verzichten. So die Meinung eines "aufgebrachter" Herndl !

mfg Tschosef
Name: Christoph38 antwortet um 28-08-2007 14:09 auf diesen Beitrag nach oben

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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Grundsätzlich ist jeder einzelne Milchbauer klein im Verhältnis zu den Milchmengen die bei der Molkerei landen. Kein einzelner Bauer ist daher groß genug, als dass nicht die Molkerei auf ihn als einzelnen verzichten könnte.

Das Größenverhältnis des einzelnen Milchbauer zur jeweiligen Molkerei beschränkt daher für den einzelnen die Aktionsmöglichkeiten. Im Grunde genommen bleiben genau 4 Möglichkeiten:
a) lautstark protestieren
b) Molkerei wechseln
c) aufhören Milch produzieren
d) Klappe halten und erdulden

Angesichts der eingeschränkten Möglichkeiten und der Unmöglichkeit als einzelner jemals einen gleichberechtigten Partner darzustellen, sollte die Option Molkereiwechsel schon aus strategischen Gründen nie ausgeschlossen werden.

Jeder der aus persönlichen Gründen einen Molkereiwechsel nicht für sinnvoll hält, sollte auch daran denken, ob nicht der Wechsel anderer Lieferanten auch für ihn eine höhere Wertschätzung bei seiner Molkerei verursacht.
Name: Milkyman antwortet um 28-08-2007 14:25 auf diesen Beitrag nach oben
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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
... bisher zahlen die Italiener & Deutschen Milchhändler/Molkereien auch
schon derartig hohe Preise für Rohmilch, nur eben nicht den Bauern sondern "noch" den Molkereien .
Name: kraftwerk81 antwortet um 28-08-2007 16:10 auf diesen Beitrag nach oben

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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Was ist neu daran? Unsere Molkerei hat auch bisher schon meine Bio Milch nach Italien verkauft und ordentlich dafür kassiert! Dafür gabs dann 2x im Jahr eine Nachzahlung.
Name: Kathi antwortet um 28-08-2007 16:31 auf diesen Beitrag nach oben

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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Hallo,

also wenn ich mir die Berglandmilch-Abrechnung so anschaue, ist hier doch auch sehr wenig von "Solidarität"

da gibts - Anfuhrbonus: steng gestaffel

5.000 kg 0,22 Cent; ab 15.000 kg 1,40 Cent
je Kilo

So - und dann wird ja NACH dem Milchpreis noch die Abholungskosten abgerechnet - 7,27 € pro Monat; und 1,45 € pro Abholung ..

Also kommt das ganze auf 30 € im Monat - tja für einen Kleinbetrieb ein patzen Geld; für einen Großen ...


Kathi

Name: Christoph38 antwortet um 28-08-2007 16:59 auf diesen Beitrag nach oben

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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
€ 30,- für einen kleinen ein Patzen Geld,

für einen großen noch viel mehr Geld, weil der Anfuhrbonus sich mit jedem kg multipliziert.


Name: grafeder antwortet um 28-08-2007 23:20 auf diesen Beitrag nach oben

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Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Hallo tch - da hast jetzt das richtige Thema aufgegriffen!

Viele Jahre haben wir Bauern, ich will mich da selber nicht ausnehmen, geschrien: Gebt uns einen guten Preis, dann können wir eh auf die Förderungen (gemeint sind Ausgleichszahlungen) verzichten!

Es wäre vielleicht sinnvoll, momentan ewas leiser zu schreien um nicht schlafende Hunde zu wecken.

Nutzen wir die gute Marktlage! keiner weiß was morgen kommt und wie lange die Situation wirklich anhält! Und wenn die Ausgleichszahlungen einmal abgeschafft sind, wird sie auch keiner mehr einführen!

Dies hat mich auch schon heute vormittag beschäftigt, darum habe ich geschrieben, dass dieser explosionsartige Preisanstieg eventuell nicht gut ist!
Name: milchproduzent antwortet um 29-08-2007 08:42 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
An frafeder!

"Dein Wort in Gottes Ohr"

gm
Name: Christoph38 antwortet um 29-08-2007 09:19 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Was die Ausgleichzahlungen betrifft, deren Rechtfertigung wegfallen soll, wenn der Produktpreis besser wird ist folgendes zu sagen:

Dem Argument kann man zwar grundsätzlich zustimmen, allerdings ist eine solche Aussage doch sehr simplifiziert, sodass letztlich die Realität ignoriert wird.
Tatsächlich sind mit den Ausgleichszahlungen viele Auflagen verbunden, die völlig unabhängig von den Produktpreisen die Bauern Geld kosten. Warum sollen diese Nachteile nicht mehr abgegolten werden ?
Ist es sinnvoll, wenn die Bauern dann die Auflagen nicht mehr erfüllen müssen ?

Im übrigen sind die Ausgleichszahlungen im neuen ÖPUL um ca 20-30% niedriger. Rechnet man den Verbraucherpreisindex 1996 mit derzeit ca. 120, so sind die Ausgleichszahlungen real bereits ca. 1/3 gesunken.

Der Milchpreis müsste daher rechnerisch seine eigene Inflation von 20% aufholen, zusätzlich die reale Förderungseinbusse, dann kommt erst der Punkt, wo der Bauer sich gegenüber dem Stand vor 10 Jahren noch um gar nichts verbessert hat.

Auch ist zu bedenken, dass gerade im neuen ÖPUL noch verstärkt rechnerisch zu unterlegen ist, inwieweit tatsächlich Kosten entstehen, damit keine "Überförderung" entsteht. Ohne genaue Kostenberechnung kein Geld.

Und geschenkte Förderungen ohne jegliche Gegenleistung gibts sowieso keine.




Name: akut antwortet um 29-08-2007 12:51 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Also ich habe in meinen Aufzeichnungen nachgsehen und dann gefunfen: im Jahr 1990 kam ich zuletzt auf einen Durchschnittsmilchpreis von ATS 5,79 = jetzt 42ct. Brauch wohl niemanden erklären, vieviel weniger damals die diversen Ausgaben für Betriebsmittel, Sozialvers, etc. betrugen.
Ausserdem kenne ich viele Betriebe die so wie ich aus dem Öpul ganz aussteigen müssen. Und dann kommt so ein Herndl und sagt im Oberösterreichischen Lokalradio, die Preiserhöhung ist jetzt genug. Bei ihm wirds wohl so sein, weil das Präsidentengehalt ganz schön leben lässt. Mir ist die Preisentwicklung recht, doch noch lange kein Grund um zufrieden zu sein. Mit soviel Einsatz wie in der Milchviehhaltung aufgebracht, würde man in manch anderer Sparte (nicht umbedingt Landwirtschaft) einges mehr verdienen!
Name: Kathi antwortet um 29-08-2007 16:34 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Hallo,

interessant ist heute der Artikel in den OÖN - da spricht auch Stockinger davon, dass die Wertschätzung doch im Land bleiben soll.

Komisch, wenn eine Molkerei die Milch nach Italien transportiert ist es OK ...

Kathi
Name: biolix antwortet um 29-08-2007 16:42 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Herndl zu Milchpreis OÖ Nachrichten
Waidhofen an der Thaya exportiert seit jahren einen großteil ihrer milch nach italien !

lg biolix
Name: lacusfelix antwortet um 30-08-2007 08:01 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preiserhöhung Tirol Milch
Bericht in ORF Tirol:
"Die Tiroler Bauern können sich bald über einen höheren Milchpreis freuen. Laut LK-Präsident Josef Hechenberger soll die Tirol Milch den Bauernmilchpreis im September neuerlich um drei Cent anheben.


Bauern drohten mit Lieferung ins Ausland
Die Bauern bekommen dann 41 Cent je Liter Milch. Hechenberger sieht die Erhöhung auch in Zusammenhang mit der Ankündigung einiger Bauern, ihre Milch künftig ins Ausland liefern zu wollen, um einen besseren Preis zu erzielen. "

Na also, wie ich gesagt habe, es haben alles was davon, wenn die Molkereien nervös werden........
Name: biolix antwortet um 30-08-2007 12:48 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preiserhöhung Tirol Milch/NÖM
Hallo !

na schau, man kann nicht immer der erste sein ;-)))

reicht das bzw. sind sie nun im Ö Schitt ?

lg biolix

NÖM erhöht Erzeugermilchpreis ab 1. September 2007 um 3,2 Cent netto

Lieferanten erhalten dann 40,13 Cent brutto je kg

Wien, 30. August 2007 (AIZ). - Das niederösterreichische Molkereiunternehmen NÖM AG hat aufgrund der derzeit positiven Marktentwicklung beschlossen, den Erzeugermilchpreis ab Anfang September 2007 um weitere 3,2 Cent netto zu erhöhen. Damit beträgt der Auszahlungspreis für eine Milch der S-Klasse mit 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß 40,13 Cent brutto je kg. Der Erzeugerpreis liegt damit um 7,2 Cent netto bzw. 8,06 Cent brutto über dem Niveau vom September 2006. Dies teilte die NÖM heute mit.
"Wir befinden uns derzeit in intensiven Verhandlungen mit dem österreichischen Handel, um diese Milchpreiserhöhung in Form höherer Produktpreise, speziell bei den fetthaltigen Produkten, voll umzusetzen", erläutert der für Produktion und Technik zuständige NÖM-Vorstand Josef Simon. Er verweist überdies auf die vertragliche Vereinbarung mit der Milchliefergenossenschaft Niederösterreich (MGN), in der festgelegt wurde, dass für die gesamte im Wirtschaftsjahr 2007/2008 angelieferte Milchmenge der österreichische Durchschnittspreis bezahlt wird. Auch andere führende Molkereibetriebe wie die Berglandmilch, die Gmunder Milch und die Landfrisch Wels heben derzeit ihre Erzeugerpreise deutlich an. (Schluss) kam - 1.155 Anschläge - APA OTS 2007-08-30/11:55



Name: Kathi antwortet um 30-08-2007 14:02 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Preiserhöhung Tirol Milch/NÖM
Hallo,

Interessanter Artikel:
__________________________________________________________
Deutsche Milchbauern könnten bald streiken
29.08.2007 - (lid) – Molkereien in Deutschland, die ab Oktober keine 40 Cent pro Liter Milch zahlen, werden von den Milchbauern womöglich nicht mehr beliefert. Dies schreibt die Nachrichtenagentur SDA."Die Milchviehhalter werden streiken", kündigt Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Bio-Bauer und EU-Abgeordneter der Grünen, in der aktuellen Ausgabe des in Hamburg erscheinenden Greenpeace Magazins an. Baringdorf vertritt als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (AbL) auch die Interessen Tausender Milchbauern in Deutschland.

Der derzeitige Abnahmepreis von 23,5 Cent pro Liter treibe die Bauern in den wirtschaftlichen Ruin. Gute Milch sei mehr Geld wert. Skandalös sei es deshalb nicht, dass die Ladenpreise für Milch und Milchprodukte derzeit stiegen, sondern die Billigpreise zuvor, von denen kein Produzent leben könne. Nun aber gebe es endlich Spielraum, die Milchbauern stärker an den Gewinnen zu beteiligen. Hoffnungsvoll stimmt Baringdorf, dass die Molkereien bereits Verhandlungen anbieten und zwei Betriebe - die Upländer und die Berchtesgadener Molkerei - bereits über 40 Cent zahlen
_______________________________________________________

Gefunden: www.landwirtschaft.ch

Liebe Grüße

Kathi

Name: 123 antwortet um 30-08-2007 14:24 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preiserhöhung Tirol Milch/NÖM
Gmundner Milch erhöht nochmals um 5,5 Cent!!!!!: Somit brutto
(4,2 Fett/3,4 Eiweiß) 42,708 Cent und liegt somit über Bergader!
Bergader Lieferanten können sich freuen, denn bald wird sich dessen Milchpreis wieder erhöhen! Glückwunsch
Name: Kathi antwortet um 30-08-2007 14:36 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Preiserhöhung Tirol Milch/NÖM
Hallo,

hat Gmunden nicht GVO-verzicht??

Kathi


Name: biolix antwortet um 31-08-2007 12:18 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preiserhöhung Tirol Milch/NÖM
Hallo !

bravo tirolmilch rauf auf 44 cent !!! Biomilchzuschlag 8 Cent !!!! das kann sich sehen lassen 52 Cent Biomilchpreis !!!!!!!


lg biolix


Tirol Milch hebt Erzeugerpreis ab September auf 44 Cent brutto an

Erhöhung um 3 Cent gegenüber August - Biomilchzuschlag 8 Cent je kg

Innsbruck, 31. August 2007 (AIZ). - Nachdem die Tirol Milch den Erzeugerpreis für das 3. Quartal 2007 bereits spürbar erhöht hat, nimmt das Molkereiunternehmen aufgrund der positiven Marktentwicklung und der mit den Lebensmittelketten abgeschlossenen Preisverhandlungen nunmehr eine neuerliche Anhebung vor: Der Auszahlungspreis wurde rückwirkend von Juli auf August von 38 auf 41 Cent je kg erhöht und steigt ab Anfang September um weitere 3 Cent auf 44 Cent (S-Klasse, inklusive USt., bei 4,20% Fett und 3,30% Eiweiß).
Für Biomilch gewährt die Tirol Milch einen Zuschlag von 8 Cent je kg, der Aufschlag für die Teilnahme am Projekt "gentechnikfreie Milch" beträgt 1 Cent je kg. Die Erzeugerpreise des Unternehmens sind aufgrund der schwankenden Anlieferungsmengen stärker saisonbezogen als bei anderen Molkereien in Österreich. Die Milchanlieferung ist von Jänner bis Juli 2007 gegenüber dem Vorjahr um 1% zurückgegangen. Im Juli 2007 wurde um 4,5% und bis Mitte August um 3,5% weniger Milch geliefert als im Vorjahr. Tirol Milch-Geschäftsführer Andreas Geisler hofft, dass die angelieferte Menge rasch wieder steigt, um speziell in den schwachen Monaten im Herbst genügend Rohstoff zu haben. Geisler rechnet damit, dass das Milchpreisniveau weiterhin hoch bleiben wird.

Das Tiroler Unternehmen gehört zu den größten heimischen Molkereien. 2006 wurden von rund 5.500 Lieferanten 224 Mio. kg Milch übernommen und verarbeitet. Mit rund 300 Mitarbeitern wurde ein Umsatz von EUR 138 Mio. erwirtschaftet. 36% des Umsatzes wurden in Tirol erzielt, 32% im übrigen Österreich und 32% im Export.

Neben der Tirol Milch haben in den vergangenen Tagen auch die anderen führenden Molkereien des Landes (Berglandmilch, NÖM, Gmundner Molkerei, Landfrisch Wels usw.) Beschlüsse zur deutlichen Anhebung der Erzeugerpreise auf über 40 Cent brutto gefasst. Sie tragen damit der positiven Marktsituation und den steigenden Produktionskosten der Milchbauern Rechnung. (Schluss) kam - 1.912 Anschläge - APA OTS 2007-08-31/10:28







Name: Petale antwortet um 31-08-2007 19:55 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preiserhöhung Tirol Milch/NÖM
Ich möchte hier ja niemanden in seiner Euphorie bremsen aber soweit ich weiss hat die Tirol Milch eine saisonelle Bezahlung und die gehen im Herbst immer extrem hinauf mit dem Milchpreis und Frühjahr fällt der Milchpreis dann wieder genau so extrem wie er hinauf gegangen ist, aber ich wieß nicht kann mich auch irren.

Zur NÖM kann man nur sagen ist zwar in Ordnung das sie erhöhen aber als größter agierender Milchverarbeiter in Österreich kann man nur sagen sie bezahlen immer noch einen Durchschnittspreis.

Scheinbar ist die NÖM nicht Spitze sondern nur Durchschnitt.
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