 Tagebuch
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Neuer Lebensabschnitt- das Internat Hallo, also ich war drei Jahre im Internat. Die erste Zeit war kein Spaß, aber je länger es gedauert hat, umso besser wurde es. Besonders das letzte Jahr war eines der schönsten in meinem Leben. Und nicht nur, weil die Mädchenschule nebenan war *g*. Man hat viel über Menschen gelernt, es war für mich sehr interessant zu sehen, dass jene mit dem größten Mundwerk sonst nicht viel auf dem Kasten hatten und diejenigen, die immer Streit gesucht haben, eigentlich bei Auseinandersetzungen den Kürzeren gezogen haben, wenn man sich darauf eingelassen hat. Und hat man so jemandem gezeigt, wer wirklich stärker ist, wurde er auf einmal dein bester Freund. Leider mussten wir schon zwei meiner damaligen Schulkollegen begraben, aber der Zusammenhalt ist jetzt, über zehn Jahre nach Schulschluss, noch immer unglaublich stark. Am besten erklärt sich meine Internatszeit mit einer kleinen Anekdote: Im ersten Jahr musste jemand, der sich etwas zuschulden kommen hat lassen, am Wochenende im Internat bleiben. Im letzten Jahr musste man bei Vergehen am Wochenende nach Hause fahren. sg
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