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Es sind 13214 Diskussionen online
€ 1,50 Mehrbelastung im Monat
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Name: Milkyman 23-08-2007 10:04 |
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Tagebuch
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€ 1,50 Mehrbelastung im Monat Ich werd immer etwas unrund wenn ich neuerdings z.B. von Pensionistenvertretern hör, Pensionen müssen auf Grund der "horrenden" Preissteigerungen bei Lebensmitteln stärker gehoben werden, da sonst sozialer Notstand und dgl. droht. Wie aus einer Statistik zu lesen, ist der durchschnittliche Milchverbrauch pro Kopf & Nase 15 Liter im Monat. 10 Cent wurde z.B. Trinkmilch bisher verteuert, ergibt im Monat € 1,50 !!! (übrigens, beim bauern sind davon ohnehin nur rund 3 Cent pro Liter bisher angekommen). Und wegen € 1,50 für ein Grundnahrungmittel bricht schon der not- stand aus ??? Sollte man vielleicht auch mal von dieser Seite betrachten. Gruss Milkyman |
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Name: petermoser antwortet um 23-08-2007 10:46 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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€ 1,50 Mehrbelastung im Monat Du sixsd das ganz falsch. Weil man mus den jezigen pensionisten generazion orndlich geld geben, Weil die haben ja in durch schnit bis 54 jahre gearbeit. Und kasieren jezt 35 jahre lang unser geld. Und die einen ver leben ales und die andern legen ales auf ein spar buch. Das musd schon verstehen. Also noch viel mehr zahlen für alle pensionisten. Und hinauf mit die sozial versicherung betrag. Weil die 14000 euro was ich in jahr zahle ist ja viel zu wenig wen ich denk was man damit einen alten postla was mit 43 in pension gangen ist ales gutes tuen kan da zahle ich gerne gleich das dopelte. Und ich freue mich schon wen ich ein mal mit 67 in pension gehen darf. Weil dan wird auf ein mal kein geld mehr da sein. Und ich freu mich jedes monat wen ich meine priwate pension ein zahlen darf. Weil ich dan mit 67 weid weniger krigen werde als wie die was jezt mit knap über 50 in pension gehen. Aber das mag keiner hören weil da komens gleich mit den armen mutterhen was nur so wenig krigd. Aber wie viele arme mutterhen gibt es und wie viele fete pensionisten |
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Name: Else antwortet um 23-08-2007 11:12 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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€ 1,50 Mehrbelastung im Monat Na ja, wenn Du die Preissteigerungen nur auf den Milchverbrauch beziehst, ist Deine Unrundung zu verstehen. Wie bekannt, gibst Preissteigerungen bei fast allen Nahrungsmitteln. Der Kreislauf am Beispiel Milch heißt bedeutet ja auch, daß nicht nur die Milch sondern auch der Käse teurer wird usw. usf. Wenn das Getreide teurer wird, wird auch das Brot teurer, ja ! und auch das Bier!!! Aber das ist je eh allgemein bekannt. Was dabei aber nicht vergessen werden sollte: Zu Buche schlägt auch die Tatsache, daß aufgrund dieser Preissteigerungen zB der Verbraucherpreisindex steigt ..., der zur "Anpassung" der Mieten herangezogen wird. Und das bedeutet für die meisten Menschen eine ordentliche Erhöhung der Miete!!!, und zwar zusätzlich zu den Kosten für LM. Und wenn die Miete steigt, steigt wiederum der Verbraucherpreisindex - und wenn der VPI steigt, steigt die Miete, und wenn die Miete steigt, steigt der VPI usw. usw. |
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Name: Else antwortet um 23-08-2007 11:28 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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€ 1,50 Mehrbelastung im Monat PS: Mein Beitrag war selbstverständlich an den "Milchmann" gerichtet. |
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Name: Milkyman antwortet um 23-08-2007 12:36 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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€ 1,50 Mehrbelastung im Monat Hallo Else, du hast schon recht, ich hab jetzt nur das ganze am Beispile "Milch" aufgehängt. Natürlich wird bei genereller Verknappung von Produkten der Urproduktion - sei dies durch klimatische Einflüsse oder Verschiebungen auf dem Weltmarkt (China, etc.) oder auch die sich wandelnde Energie- politik - die gesamte Palette der Lebensmittel teurer als auch z.B. Mieten & Energie & Wasser das ja sowieso ein sehr interessantes Kapitel für sich ist und noch mehr werden wird. Vielleicht wird in unseren Köpfen ein generelles Umdenken stattfinden müssen dahin- gehend , dass "gesunde LEBENSmittel" einfach Ihren Preis haben. Nimm z.B. Treibstoffpreise her, die haben sich im letzten Jahrzehnt beinahe verdoppelt - jedoch gefahren wird umso mehr. Ich weiss schon, dass sich das Blatt zu wenden scheint und unsere Produkte mit all den Umwälzungen wieder an Wert gewinnen, dafür Verständnis zu suchen soll der Hintergrund dieser Gedanken sein. Gruss Milkyman |
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Name: Else antwortet um 23-08-2007 12:54 auf diesen Beitrag |
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€ 1,50 Mehrbelastung im Monat Hallo Milchmann, Du schreibst u.a. "dass "gesunde LEBENSmittel" einfach Ihren Preis haben" ... .... MÜSSEN füge ich hinzu. Was allerdings unter "gesund" einzustufen ist, ist ein eigenes Thema. Siehe GVO, sogenannter Kunstdünger, "Pflanzenschutzmittel", Massentierhaltung usw. Und diesen Ansprüchen können - und wollen - die Riesen in der Landwirtschaft niemals gerecht werden. |
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Name: leitnfexer antwortet um 23-08-2007 14:48 auf diesen Beitrag |
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€ 1,50 Mehrbelastung im Monat ich möchte bei dem thema vor allem auch den Begriff "regional" einbringen! wir europäer sollten endlich aufhören, lebensmittel aus fernen länder zu kaufen, schon von wegen den transportes und auch den unterschiedlichen produkionsbedingungen (brandrodung, kinderarbeit, sklaverei(gibt´s ja nicht mehr..)) der begriff massentierhaltung ist sehr schwer einzustufen, was versteht man darunter? ist ja aus verschieden sichtweisen zu betrachten.... in österreich ist ein bauer mit 50 milchkühen immer noch einer von den "großen" in anderen ländern ist man mit 500 noch ein kleinbauer... auch ich bin der meinung, das GVO, PSM und chemische mittel in der nahrungsproduktion nichts verloren haben, aber das wird so schnell nicht realität werden....(die industrie läßt das nicht einfach so zu, sie verdient schließlich besser als jeder bauer!) |
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Name: Else antwortet um 23-08-2007 20:56 auf diesen Beitrag |
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€ 1,50 Mehrbelastung im Monat DAZU sollte man ein eigenes Thema eröffnen: 1) Regional 2) Ab wieviel Rindern gehört ein Bauer zu den "großen" (Massentierhaltung) 3) Brandrodung wofür (für Mais/Soja für Futtermittel / Energie zB ??? 4) Kinderarbeit (zB für Pflaster- und Grabsteine in D und Ö usw. ABER hier geht es um € 1,50 mehr im Monat ..... für ............ |
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Name: Else antwortet um 24-08-2007 21:36 auf diesen Beitrag |
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€ 1,50 Mehrbelastung im Monat ..... und am end' sagt koana nix .... |
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Name: theres antwortet um 25-08-2007 05:44 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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€ 1,50 Mehrbelastung im Monat Hallo Else, regional- ein guter Anfang, damit entfällt der hohe Anteil an Herumkarrerei. Es bleibt mir angesichts des zu ersehnden Energiemangels manchmal wirklich die Luft weg, wie sorglos weiter die Energie verschleudert wird. Der Begriff Massentierhaltung ist schon ein wenig komplexer: Er ist nicht definiert, und so wird er von jedem anders ausgelegt. Wenn du ein gutes Buch über Bodenleben in die Hand nimmst und schaust, welche Vielfalt im Boden herumkeucht, dann lebt unter der Erde mehr als über ihr. Es geht also nicht um die Zahl an sich, sondern das Verhältnis- und da wäre eine gute Behandlung des Hofdüngers sicher förderlicher als weniger Kühe. Rodungen für Mais oder Soja in Brasilien/Argentinien- das erledigt sich mit der Zeit, weil irgendwann kein Wald mehr zum Roden bleibt- und die Flächen, die Jahr für Jahr wegen Verbauung, Versteppung, Wüstenbildung ausfallen- im Verhältnis zum Verbrauch sich irgendwann nicht mehr ausgehen. Wie die zukünftige Welt mit Nahrungsmittelproduktion, Energieerzeugung und einer grösseren Anzahl von Menschen, verminderung der Bodenfruchtbarkeit, Steigerung von Fleischkonsum, nicht mehr tragbarer Energieverschwendung zur Neige gehenden Rohstoffen und tröpfelnder statt sprudelnder fossilier Energie- diesen Spagat in die Reihe bekommen will- und den Nachkommen auch noch ein Anrecht auf Lebensqualität bieten will- da bekomme ich regelmässig Kopfschmerzen.;-(( Kinderarbeit ist der grosse Skandal unserer Zeit, wir jammern drüber und nutzen doch die vielen Billigprodukte. Die einzige Lösung für viele Probleme sehe ich darin, sich damit zu beschäftigen und für sich einen Weg zu finden. Von Seiten der Politik und der Wirtschaft sehe ich absolut keine Einsicht. Wir haben selbst Kinder und wollen für sie auch, dass sie ein gutes Leben führen können- das ist für mich einer der Gründe, warum ich mich mit vielen Sachen befasse- habe meinen Vater auch kritische Fragen zu seiner Vergangenheit gestellt- er gab mir damals den Tip- sich zu informieren, sich zu befassen, dann nach seinem Gewissen zu handeln um auch seinen Nachkommen geradlinig in die Augen schauen zu können. Das hat mir damals sehr imponiert und so halte ich es auch. Der Markt hat kein Gewissen, da zählen nur Fakten und Zahlen, aber ich als Kunde entscheide. Es interessiert sicher keinen Konzern, welche Beweggründe ich für mein Handeln habe- aber es ist für mich wichtig. Es geht nicht nur um die 1,5o Euro im Monat, sondern welche Zukunft wollen wir haben- und was wird für unsere Kinder und Kindeskinder übrig bleiben. Ausserdem hat ein kluger Petermoser sich so abfällig über ältere menschen geäussert- es wird Zeit, dass die Lebenserfahrung und das Gespür von älteren Menschen endlich wieder seinen Stellenwert bekommt- der Mensch verändert sich im Laufe seines Lebens- aber in unserer Gesellschaft zählte sehr lange nur die Jugend- Respekt, Erfahrung, gilt nicht allzuviel- wie weit wir damit gekommen sind- sehen wir ja sehr augenfällig. |
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