Rekordgewinne für Nestle

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Name: walterst 17-08-2007 19:05 nach oben
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Rekordgewinne für Nestle
Wie gut kluge Konzerne mit steigenden Rohstiffkosten zurechtkommen, zeigen die Umfangreichen Meldungen zu Nestle, dem weltgrößten Nahrungsmittelkonzern.
Begründet werden Rekordgewinne unter anderem damit, dass Rohstoffkostenerhöhungen bereits umfangreich durch Preiserhöhungen vorweggenommen wurden.
Außer unseren Molkereien kommen alle in der Wertschöpfungskette mit einem höheren Milchpreis ganz gut zurecht.

(lid) - Trotz steigender Rohstoffpreise hat Nestlé im ersten Halbjahr einen Gewinn von fast fünf Milliarden Schweizer Franken realisiert, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet.

Mit einer Umsatzsteigerung von 8,4 Prozent auf gut 51 Milliarden Schweizer Franken schickt Nestlé sich an, im Geschäftsjahr 2007 die 100-Milliarden-Schwelle zu übertreffen.

Wie die SDA weiter schreibt, habe Nestlé den Kostendruck bei Rohstoffen wie Milch und Getreide weitergeben können. Aufgrund der höheren Verkaufsvolumen und Kostensenkungsprogramme seien die höheren Rohstoffkosten mehr als ausgeglichen worden. Mit Preiserhöhungen habe Nestlé im ersten Halbjahr zudem die Entwicklung vorwegnehmen können. Nestlé profitiert dabei vom hohen Wert seiner Marken wie Nespresso, Nescafe, Nestea oder auch Kitkat, Maggi und Perrier.

Name: mandy antwortet um 17-08-2007 19:25 auf diesen Beitrag nach oben

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Rekordgewinne für Nestle
Hallo walterst!
Die schreiben ja auch nicht dazu, das sie Zucker aus Zuckerrohr kaufen, für das arme "Schweine" um zwei € /Tag und nicht etwa in der Stunde rackern, sie die Petflaschen in Billiglohnländern produzieren lassen und um die halbe Welt karren und v. a. m.!
Das Nestle ein beinhartes Mangement fährt ist, der Umweltgedanke sowieso irgendwo im stillen Kämmerchen verkümmert und ein rein börseorientierter Megakonzern ist und für den die Bilanzen erste Priorität haben ist ja wohl auch nicht unbekannt.
Aber es wäre sicherlich ein gewisser Ansporn, wenn manche Manager in den Molkereien einen nicht wesentlich höheren Fixgehalt als ein führender Angestellter beziehen würden und dafür eine gewinnorientierte "Erfolgsprämie" zur Auffettung ihres Lohnes zugestanden bekommen würden nach Magna Steyr Erfolgssystem des äußerst gevieften Frank Stronach! L.G. mandy

Name: milchmama antwortet um 17-08-2007 19:30 auf diesen Beitrag nach oben
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Hallo
Scheinst Dich ja gut auf dem Milchmarkt in Österreich auszukennen,
des halb frag ich einfach mal an- was ihr Bauern davon haltet wenn die NÖM vieleicht demnächst ihre Milch aus einem anderen Land bekommt ? Ist die NÖM bei euch Bauern beliebt ?

Name: iderfdes antwortet um 18-08-2007 12:21 auf diesen Beitrag nach oben

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Da sieht man die wahren Gewinner der Preissteigerungen. Und da traut sich auch noch der Herr Bohacek von der AK (logisch) zu behaupten, dass die Verwendung von Ackerfrüchten anscheinend allein dafür verantwortlich sein soll, dass Lebensmittel "unerschwinglich" werden.
Siehe heutige Kronenzeitung.


sg

Name: biolix antwortet um 18-08-2007 19:18 auf diesen Beitrag nach oben
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raus aus der LW einen Konzern gründen ?

Name: Fetzerl antwortet um 18-08-2007 19:33 auf diesen Beitrag nach oben
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Apropos Nestle und Nahrungsmittelpreise - dieser Artikel kam vor kurzem im Online-Spiegel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,500656,00.html

Ich hab überhaupt kein Problem, wenn die Lebensmittelpreise etwas ansteigen; allerdings müssen wir Landwirte sehr genau drauf schauen, dass auch wir einen adäquaten Anteil an diesen Steigerungen erhalten und nicht alles in den Taschen der großen Lebensmittelkonzerne bleibt...
Insbesondere dort, wo wir noch ein wenig Einfluß auf die Vermarktung und die Preise haben (Milchgenossenschaften, andere Genossenschaften) sollen wir besonders genau drauf achten und auch mal genau nachfragen!

LG, Franz

Name: walterst antwortet um 18-08-2007 20:44 auf diesen Beitrag nach oben
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An der Spitze von Nestle´ steht ein Kärntner.

Vielleicht müssen wir einmal in Villach Nachhilfe nehmen.

Walter

Name: biolix antwortet um 18-08-2007 20:47 auf diesen Beitrag nach oben
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oder hat mit millionen angefangen und noch mehr millionen förderungen kassiert und hat seine lieferanten ausgebeutet und ausgebeutet, die haben sich bis zum heuteigen tag alles gefallen lassen und die hohe politk hat es noch für sie gerichtet das sie im globalen markt überall fuß fassen können etc. etc. aber das war jetzt nurt ein märchen von mir....

g biolix

Name: Else antwortet um 18-08-2007 22:56 auf diesen Beitrag nach oben

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@ biolix

Dieses Märchen gefällt mir !

Name: iderfdes antwortet um 19-08-2007 07:40 auf diesen Beitrag nach oben

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Nestle hat wie alle Verarbeitungsbetriebe Erzeugerpreissenkungen kaum oder gar nicht weitergegeben und Steigerungen bei den Rohstoffkosten dafür in zumindest doppeltem Umfang.
Das macht so ziemlich jeder, der die Möglichkeit dazu hat.

sg

Name: theres antwortet um 19-08-2007 07:49 auf diesen Beitrag nach oben
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Hallo Biolix,
im Märchen- wie feed the world- war ganz klar zu sehen, dass Nestle sich aus dem globalen Verteilungskuchen die weltweiten Wasserrechte scheinbar gesichert hat.
Da wird uns noch das Stauen wie im Märchen aufgehen, wenn Interessenkonflikte von Landwirtschaft und Weltfirma in Bezug auf das Wasser auftreten werden. :-((
Aber wir streiten uns lieber, ob bio oder konventionell besser ist.
Mich wundert oft nichts mehr-
und jeder Manager von Monsanto, Nestle und Co. kann sich doch nur lächelnd zurüklehnen- so einen uneinsen Bauernhaufen steckt doch alles in den Sack.
Unsere Kühe züchte ich gleich mal lieber in Richtung Kamel, weniger Wasser- weniger Kosten :-))))
Märchen sind immer so schön einlullend und sie haben einen tiefen und wahren Kern. :-)))


Name: petermoser antwortet um 19-08-2007 08:15 auf diesen Beitrag nach oben

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Sind leichd die leute zwungen das sie das zeug von den nestle kaufen Es seids ja die auf klärten konsumenten. Und es habts nestle gros gemachd nicht die bauern. Und jezt ein neid haben ist irgandwie eigen arti.

Name: Else antwortet um 19-08-2007 10:36 auf diesen Beitrag nach oben

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üwarigans:

nit üwerall, wo nestle drinn is, steht a nestle drauf ...

Name: Christoph38 antwortet um 20-08-2007 09:13 auf diesen Beitrag nach oben

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Gegenüber einem österreichischen Durchschnittsbauer werden die Nestle Manager vom Neid aufgefressen.

Nestle macht von 51 Mrd nicht mal 10 % Gewinn (unter 5 Mrd).

Das Einkommen der Bauern liegt bei ca. 30% vom Umsatz, da können die nur davon träumen.

Name: Almoehe antwortet um 20-08-2007 11:47 auf diesen Beitrag nach oben
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..wenn "Mövenpick" Eis nur nicht so gut wäre - könnte ich Eure Argumente akezptieren, aber so....:-))))

Wer gut ist - dem geht es gut !

Alles andere hat jenseits von Moskau für wenig Aufsehen gesorgt.
Nestle kauft wenigstens noch Milchpulver ein.

VW-AG züchtet in Südamerika Rinder auf Flächen so groß wie Tirol.....

Aber Ihr fahrt sicher keine VW´s .... oder??

Name: theres antwortet um 20-08-2007 12:16 auf diesen Beitrag nach oben
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Hallo Else,
genau das ist das Problem, hab mir schon mal vorsorglich ein Rezept für Brühenersatz gesucht. Selber kochen macht immer mehr Freude- da bleibt das Wagerl leer.
Ich vergönn den Nestelherrschaften ihr Gehalt, aber mich stören ihre grosskotzigen Aussagen in Bezug auf Gentechnik und vor allem ihre Gier nach dem Wasser.
Hab gestern ein Bild gesehen, ein Bauer gebückt und geknechtet - an eine schwere Kette gehängt und im Hintergrund ein Manager, der mit Agrarrohstoffen sein Geld verdient.
Welche Zukunft erwartet uns-
die gebückten Bauern mit der Kette um den Hals?


Name: Else antwortet um 20-08-2007 12:46 auf diesen Beitrag nach oben

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@ almo ehe:

Zu Deiner letzten Frage:

Ich gehöre einfach nicht zu Deiner (Angriffs)Zielgruppe:

I foar mitn Fahrradl oder mit den Öffis ...

Und Deine Tragdoor-Erzeuger (Aktionäre) haben keine Rinder- oder sonstige Produktionsstätten

Name: Else antwortet um 20-08-2007 13:05 auf diesen Beitrag nach oben

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Hallo Theres,

ein gutes Beispiel, der frühere "Suppenwürfel" oder Gemüsebrühe.

Ich kaufe zwar im Bioladen schon auch die pulversierte Gemüsebrühe als Reserve. Aber ich mache sie hauptsächlich selbst.
Ich bin ein Fertig-Produkt-Verweigerer ... (hab jetzt grad an Strudelteig gmacht, Mehl aus meiner Getreidemühle).

Mich würde aber auch Dein Rezept (Gemüsenbrühe) interessieren!

Das von Dir beschriebene Bild mit dem Bauern:
Ja, oft waren/sind es Vetreter der Kunst, die Bestehendes oder Kommendes "erkannt" haben ...

Und grundsätzlich ist ja zu unterscheiden zwischen Bauern und "landwirtschaftlichen" Industriebetrieben.
Wo wohl die Grenze zu ziehen ist?

Name: Kathi antwortet um 20-08-2007 13:17 auf diesen Beitrag nach oben

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Hallo Else

Sellerie, Lauch, Karotten, Petersilie und Maggikraut durch den Mixer drehen und mit groben Meersalz vermischen.


LG
Kathi

Name: theres antwortet um 20-08-2007 14:03 auf diesen Beitrag nach oben
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Hallo Kathi,
ich trockne die Sachen, Tomaten dazu, die geben eine schöne Farbe und als Trockensach in den Mixer, ebenfalls Salz dazu- und fertig.


Name: Kathi antwortet um 20-08-2007 14:14 auf diesen Beitrag nach oben

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Hallo Theres,

ich nehm immer frisches Gemüse - hält sich auch im angebrochenen Glas fast ewig.

Tomaten friere ich als Mark ein (in Eiswürfelsackerl) und gebe ev. extra dazu ...

ich glaub wir müssen dann ins K&K-Forum wechseln.

LG
Kathi

Name: Kathi antwortet um 20-08-2007 14:36 auf diesen Beitrag nach oben

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Hi,

es sind schon ganz andere Diskussionen vom Hauptthema abgekommen - aber ich hab schon in Kochen&Küche einen neuen Thread begonnen ...

LG
Kathi

So ganz kein Kochthema ist es ja auch nicht - wir kommen ohne Nestle aus ...

Name: Else antwortet um 20-08-2007 17:15 auf diesen Beitrag nach oben

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Danke an Kathi und Theres.
Habe noch nicht gesucht, aber gibt es im Landwirt eine Koch-Abteilung?

An den Anonymus mit den 194 Beiträgen:

Bezeichnend, daß Frauen, deren Beiträge sich mit Nahrungsmittelverarbeitung und -zubereitung beschäftigen, vom Platz verwiesen werden.

Es geht hier doch um Nestle (und N's Gewinne). Da dürfen auch - neben Pro's - Kontra's existieren - oder nicht?





Name: Kathi antwortet um 20-08-2007 17:38 auf diesen Beitrag nach oben

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Hallo Else,

schau mal auf der Startseite - da ist links unten "weitere Webportale" - da kommst du zu "Kochen und Küche"

.. war ja schon wirklich weg vom eigentlichen Thema - ich mag das normalerweise auch nicht - aber so wird halt getratscht - egal neuen Thread gestartet und weiter gehts

Kathi



Name: Else antwortet um 20-08-2007 21:20 auf diesen Beitrag nach oben

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Dank @ Theres u. Kathi

Aber den PLatzverweis durch Herrn Anonymus finde ich fehl am PLATZ.
Das Abweichen vom Thema gehört zum Thema.
Nur ein Beispiel: SPÖ ... Bauern .... 1934 .... usw. - Kein Verweis.

Nestle mit seinen Produkten für die "Mägen", die mit der Prudoktion verbundenen Folgen, das damit erwirtschaftete Geld, und ein Beispiel für eine Alternative (Suppenwürfel) aus Frauenhand finde ich - auch hier im forum - zum Thema gehörig.

Aber Herr Anonymus hat es jat nicht so ernst gemeint, sagt er. Gut.

Die Botschaft war also nicht die übliche: Frauen >> Herd (= andere Baustelle) ;-))))







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