Gebrauchtmaschinen: 20093, Termine: 104, Kleinanzeigen: 2480 / 1, 26537 reg. User, online: 13
 
Home Gebrauchte Kleinanzeigen Landtechnik Schwein Live dabei Links Termine Forum Versteigerung Spiel
 

Landwirt Forum

Forumsbeiträge suchen

Es sind 13214 Diskussionen online

Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung

  Antworten: 96

Name: Petale 25-07-2007 11:00 nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Die große Mehrheit der Bürger hält die Kennzeichnung von Lebensmitteln für nicht für ausreichend.
Mehr als 95 Prozent gaben bei einer Umfrage der Verbraucherzentrale an, sie seien mit den aktuellen Herkunftsangaben nicht einverstanden. Mehr als drei Viertel der Befragten fühlten sich bei Fleisch, Obst und Gemüse nicht genug informiert, fast zwei Drittel seien es bei Milch. Bei Lebensmitteln aus mehreren Zutaten vermissten rund 88 Prozent zusätzliche Informationen. Der Verband forderte die Abschaffung von Ausnahmen bei der Herkunftskennzeichnung. "Viele Verbraucher wollen wissen, ob das Fleisch ihrer Hähnchennuggets aus Brasilien kommt oder aus der Region", sagte die Chefin der Verbraucherzentralen.

Bisher gelten nach Angaben des Verbands Ausnahmen: Geflügelfleisch muss nur gekennzeichnet werden, wenn es nicht aus der EU kommt und unverarbeitet ist. Eine Kennzeichnungspflicht der Herkunft gebe es nur für Rindfleisch und für einige Obst- und Gemüsearten, sie sei aber lückenhaft. "Allein die Zugabe von Salz und Gewürzen zu einem Stück Rindfleisch reicht aus, um die Kennzeichnung zu umgehen", sagte der Ernähungsexperte der Verbraucherzentrale Hamburg, Armin Valet.

Die Verbraucherzentralen hatten bis Ende März rund 3.500 Konsumenten unter dem Motto "Die Ausweise bitte" gefragt, ob sie die gegenwärtigen Angaben zur Herkunft von Lebensmitteln für ausreichend halten oder nicht damit einverstanden sind. Die Verbraucher konnten darüber hinaus angeben, ob ihnen Angaben über den Hersteller oder bestimmte Produkte fehlen.
Name: Player antwortet um 25-07-2007 12:50 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo,
wenn die Verbraucher wissen wollen, ob ihr Fleisch aus ihrer Region kommt, sollen sie beim Metzger einkaufen und nicht beim Discounter.
Name: Icebreaker antwortet um 25-07-2007 13:39 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo Player,
wenn du in Wien auch nur einen Metzkerladen weißt, der heimisches Produkt verkauft, dann bitte gib mir die Adresse bekannt. ;-)

danke, mfG Ice
Name: Icebreaker antwortet um 25-07-2007 14:40 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo Kathi,
es geht hier nicht um mich, sondern um "den" Konsumenten aus einer Großstadt, der nun mal, wie hier vorhin so lapidar gemeint wurde, keinen Metzkerladen in seiner halbwegs näheren Umgebung hat und eine Wiener Konsumentin, berüfstätig und vielleicht noch Kinder hat nun mal nicht immer die Zeit oder Möglichkeit, um im 1.Bezirk Fleisch einzukaufen . ;-)


lg Ice
Name: biolix antwortet um 25-07-2007 22:45 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Liebe Kathi!

das ist der über ein jahrzehtn bestehende Biobauernmarkt auf der freyung.. die Qualität ist toll und ich finde das preisleistungsverhältnis auch sehr gut, z.b. waldviertler biomehlspeisen sind um ca. 2 euro pro stk zu haben.. geh mal in die konditorei was kostet dort ein stk ?? und rechne dir dann die Stk kosten mal aus wenn die in größten einheiten konv. billigstprodukte einkaufen...

aber Bio AUstria sucht immer wieder direktvermarkter für einige märkte, es gibt zu wenige, ihr könnt gerne einsteigen....

lg biolix
Name: helmar antwortet um 26-07-2007 07:51 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Diese Kritik stellt auch eine Chance für die Verarbeiter dar. Wen hindert es denn das AMA-Gütesiegel nicht auf die Verpackung so groß zu drucken dass es einem ins Auge springt? Denn derzeit kann man diese leider wirklich oft nur mit der Lupe ausmachen..........und ich habe auch schon beobachtet dass Bauern beim Billa oder sonstwo Fleisch eingekauft haben obwohl der Fleischer in der Nähe, erfreulicherweise selber schlachtend, ist. Dafür kommen gar nicht so wenige Kunden aus der doch 25 km entfernten Bezirkshauptstadt, und zwar wegen der Qualität, aber auch wegen der Tatsache dass der Fleischer Tiere aus der Umgebung schlachtet......
auch der Direktvermarkter in meiner Nähe hat eben aus diesen Gründen, weil Tierschutz, Kunden, und nicht nur weil er bio macht.......eigentlich kann man jedem Verbraucher nur raten kauf dort wos herkommt, wenn es die möglich ist, ansonsten schau aufs Kleingedruckte, denn da steht auch allerhand drauf.....
Mfg, helmar
Name: Kathi antwortet um 26-07-2007 09:33 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo Biolix,

du hast mich da jetzt irgendwie falsch verstanden - ich jammere ja nicht dass es zu teuer ist, sondern war überrascht wie gut man den doch hochpreisigen Käse dort verkaufen konnte (der war aber auch Höllegut).
Leider wird sich das nicht jeder leisten können.

... und auf Bio umstellen, nur damit ich dort vermarkten könnte ... - naja, danke nein.

So nun zu Helmar,

Du hast Recht mit dem AMA-Gütesiegel - nur seh ich dann nicht ein, dass nebenbeiher das Premium Rind beworben wird - verwirrt doch die Kunden - oder?

LG
Kathi
Name: petermoser antwortet um 27-07-2007 21:35 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Die verbraucha wolen bessere kenn zeichen und dann kaufen 9 von 10 sowiso das billigste zeug.
Name: Else antwortet um 27-07-2007 22:14 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
@ biolix, helmar, ice:

ich als auch-verbraucher schließe mich eurer meinung aufs allerheftigste an!

gruß
else
Name: muk antwortet um 28-07-2007 14:10 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
liebe helmar

habe jetzt nicht alle einträge durchgelesen.

aber mich graust es oft mit welcher unwissenheit und oberflächlichkeit hier diskutiert wird.

kennst dich aus beim ama gütesiegel.

1. keine rückverfolgbarkeit bis zur geburt.

ama gütesiegel wird in österreich gemästet obwohl die einstellrinder z.b. aus ungarn stammen .

ich weis nicht - findest ama gütesiegel gut oder schlecht
Name: BSE1 antwortet um 28-07-2007 16:07 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Man braucht ja nur zB. in Tirol zum "Handle" schauen:
Wie es so schön heißt, "Der echte Nordtiroler" od. der echte Tiroler Speck" und dann gibt es nicht mal mal Schweinebetriebe (außer ein paar wenige) in Tirol.
Alles Schweinefleisch kommt aus der ganzen Welt, und oh Wunder, der Speck ist dann ein "echter" Tiroler. (einfach zum Kotzen)
Ich halte mir meine paar Schweine, die ich zum selchen und essen benörige selber, weil sonst müsste ich wohl auf Schweinefleisch verzichten, bzw. würd ich kein Schweinefleisch essen, von dem ich nicht weiß wo es herkommt.

Ich habe auch in unserer Gegend (Tourismusgebiet mit jeder Menge Gasthäuser) nur drei Gaststätten, wo ich zum Essen gehe, weil bei den anderen kann ich nichts essen, bis sie nicht auch in der Region einkaufen.
Name: Kathi antwortet um 28-07-2007 16:31 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo BSE,

naja bei Handl steht nie "Garantiert aus Ö" drauf - die Schweinemäster sind Partner - dh. die Schweine werden nicht von der "Stange" gekauft.

LG

Kathi
Name: theres antwortet um 28-07-2007 16:35 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo Petermoser,
woher weißt du so genau, dass Verbraucher zum grössten Teil zu billigen Sachen greifen?
Ich find die Diskussion immer so witzig, sind denn die Bäuerinnen/Bauern keine Verbraucher?
Hab mir ziemlich angewöhnt, soweit möglich, direkt beim Erzeuger zu kaufen.
Seit dem Film- we feed the world- ist mir für viele Dinge der Appetit vergangen.
Richtig gut abgehängtes und gereiftes Rindfleisch zu bekommen- ist eine Vertrauenssache, Käse ist auch ein Suchbegriff und bei Öl gehe ich grundsätzlich zu verschiedenen Bauern.
Um dem Kleingedruckten zu entgehen- schau ich, dass ich so wenig verarbeitete Sachen wie möglich einsetze.
Hochwertige Lebensmittel sind ihren Preis wert-
und damit ich sicher sich kann, dass es auch zum Erzeuger kommt-
kauf ich eben dort.

Name: Kathi antwortet um 28-07-2007 16:42 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
... und Handl schreibt wenigstens noch Speck auf die Verpackung ...

- leider steht schon viel zu oft "Bacon" d´rauf -

LG
Kathi
Name: petermoser antwortet um 28-07-2007 18:13 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
An theres Wen 80 % der produckte billige sachen sind dan muss die auch wer kaufen oder denkst du das die für das weg schmeisen gemacht werden. Und schau an wer alle bein hofer und so ein kauft.

Und wegen den ama siegel Ein rind vieh was 10 jahre konwentinell gefütterd worden ist wird auch ein jahr nach der um stelung ein bio rind. Das ist so wie wenst deine strafe in gefängniss fertig gesesen hat dan darf dir auch keiner mehr nach sagen das du ein ver brecher warst weil du bist ja jezt un gestelt.
Name: muk antwortet um 28-07-2007 19:10 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
hallo kathi.

will dich zuerst fragen welchen beruf du ausübst ?

das mit dem ama gütesiegl weis ich deshalb, da ich einen mutterkuhbetrieb führe und mich über einen vertrag mit ama gütesiegl informiert habe. ich bekam die auskunft, daß dies für einstellerprobuzenten nicht viel sinn hat.

interessant ist das nur für schlachtviehprobuzenten.

über die zeit weis ich jetzt nicht bescheid aber man kann ja nachforschen.

interessant wäre wenn du studentin wärst und eine arbeit über das ama gütesiegl schreiben würdest. wäre dir dann behielflich und könnten dann das ergebnis einer breiten öffentlichkeit über medien präsentieren. vielleicht bist du eine ? lg muk
Name: biolix antwortet um 28-07-2007 19:17 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo !

ja regi der weiß das eben so wie er weiß und schon wieder vollsch.... schriebt das ein konv. rind nach einem jahr bio wird... Redaktion kann man solche unterstellungen nicht mal raus löschen !!! die verunglimpfen doch ständig den biobereich...

Die verbraucher werden imm toller sag ich nicht um sonst steigert sich der Biomarkt jährlich um bis zu 20%.... ja aber alle kaufen nur billig.. komisch...
es zeigt nur wieder pm hat keine ahnung...


g biolix


Name: Kathi antwortet um 28-07-2007 19:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo Muk,

ach manchmal wäre ich gerne Studentin, aber das einzige berufsbegleitende Studium das mich interessieren würde, kostet dezente 5.400 € (exl. Anreise und dortige Wohnkosten) - und das ist mir als BÄUERIN einfach zuviel.

Als "nur" Milchproduzent hab ich mit den Gütesiegelprogramm noch nicht viel zu tun gehabt - weiss nur, dass unsere Dänische Kuh (die wir fast 7 Jahre hatten und vorher schon auf einen andern OÖ Betrieb war) nicht als Mäci-Kuh durchging.

Leider hat ja nicht jeder die Möglichkeit direkt beim Bauern einzukaufen und daher hab ich denen immer das AMA-Gütesiegel empfohlen - aber wenn das auch nichts mehr aussagt, ...

Aber vielleicht passt ja das Thema mal für ein "Meisterprojekt".

Liebe Grüße

Kathi
Name: theres antwortet um 28-07-2007 20:21 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo biolix,
das Bio boomt, das ist ziemlich klar ersichtlich. Allerdings muss ich gestehen, dass die biologischen Lebensmittel im Supermarkt auch nicht anders schmecken als die konventionellen. Den echten Unterschied finde ich in handwerklichen und bäuerlichen Lebensmitteln, da finde ich die Qualität, die ich mir vorstelle.
Ein gut abgehängtes und gereiftes Weiderind- das ist Qualität vom Feinsten,
hochwertige Speiseöle,
Brot, dass noch so schmeckt, wie ich mir Brot vorstelle- Käse, da gibts schon grosse Unterschiede.
im Supermarkt finde ich leider nichts derartiges.
Und beim Gemüse und Obst kann ich zum Glück in den eigenen Garten gehen.
Man braucht hier nicht unbedingt die Verbraucher als die Geizlinge darzustellen,
zuerst muss man einmal die Geschmacksunterschiede kennen gelernt haben.
Wer nur die Äpfel aus dem Supermarkt kennt, weiß gar nicht, welche geschmackliche Vielfalt es gibt,
Tomaten frisch vom Strauch schmecken eben anders als im Geschäft-
und die Vielfalt an Sorten können heute auch immer weniger Menschen geniessen.
Dazu noch die Geschmacksverstärker und Aromen- die einen Geshmack vortäuschen,
Verbraucher zu sein- ist heute gar nicht mehr so einfach.
@Petermoser- Geschmack ist eben subjektiv-
wie andere handeln- kann ich nicht beurteilen,
ich kann nur von mir und meiner Familie schreiben.
Und das Argument, dass man sich solches Luxusessen nicht leisten kann-
also ich mach schon lange Haushaltsbuchführung-
da sehe ich ganz klar, wo das Geld hinkommt.
Ausserdem ärgerts mich, dass ausgerechnet die Lebensmittel, die eigentlich die engste Verbindung mit dem Menschen eingehen-
so unter Wert verramscht werden.
Zusätzlich hab ich noch was anderes festgestellt,
diese Vielfalt an alten Gemüsesorten, Obst und Beeren-
das auf dem Hof selbst anbauen zu können-
das ist Lebensqualität pur.
Da macht mir Spass und wertet meine Arbeit total auf.


Name: muk antwortet um 28-07-2007 20:31 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
kathi

darf ich fragen wie alt du bist ?
Name: petermoser antwortet um 28-07-2007 20:56 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
An biolix Stimt das nicht wen ich heute um stelle sind meine vicher in einen jahr bio

Und weist du warum der bio marckt so steigt Weil der billa und der hofer und andere jezt gros ein gestigen sind und mehr verkaufen.
Name: biolix antwortet um 28-07-2007 21:50 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
was schreibst du wennst das nicht weißt ???

und kaufen muß es mal mehr... und wir haben schon viele produkte getestet regi und bio schmeckt auch besser, bzw. nimm mal die rispentomaten bio oder konv. und koste mal wirklic den unteschied.....

g biolix
Name: Else antwortet um 28-07-2007 22:17 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
@ theres:

ja, da hast Du schon recht, im Supermarkt schmecken die Bio-LM nicht mehr so gut wie frisch vom Garten.
Ein Paradeiser aus dem Garten meiner Freundin frisch gepflückt, da ist schon ein Unterschied. Auch beim Salat, und, und .... Topfen, Rahm, nicht durch die Maschinen mißhandelt und mit Zusätzen "veredelt"... hmmm!

Aber man kann, wenn man nicht zum Bauern fahren kann oder will, die Bauernmärkte nutzen. Die werden ja immer mehr. Natürlich muß man da auch kritisch sein ...
Ein Beispiel: auf einem großen Linzer Markt verkauft angeblich ein Bauer "Mühlviertler Speck" vom eigenen Bauernhof. Jemand, der diesen "Produzenten" kennt, weiß, daß er das Fleisch im METRO einkauft. Woher kommt das Fleisch, welches METRO verkauft? - Das ist jetzt eine rein rhetorische Frage.
Ich meine damit, daß es für die Ungeübten tatsächlich schwierig ist, die "Quelle" zu finden.

@ biolix:
Ich habs vergessen. Wie lange dauert die Umstellungsphase auf Bio?
Es gab ja früher einmal so eine BiO-Bauern-Führer, herausgegeben vom ORF und VKI. Da standen alle BIO's nach Bundesländern gelistet drinnen. Mit Nummer und ob in Umstellung und seit wann und welcher BIo-Richtung bzw. welchem Verein sie angehörten (Ernte, Orbi, Erde & Saat, Demeter usw.)

Aber nächste Woche schau ich mal bei Bio-Austria vorbei, um mich auf den letzten Stand zu bringen. Bio-Austria ist die Dachorganisation der Bio's - außer für Demeter. Stimmt das? In dreißig Jahren hat sich ja soviel geändert.

Gruß
Else
Name: Else antwortet um 28-07-2007 22:32 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
@ theres:

ich rede natürlich nur von Bio-Produkten oder von Produkten eines Bauern, der, ohne registrierter Bio-Bauer zu sein, wie ein solcher produziert.

Dazu auch noch ein Beispiel aus meiner "frühen" Zeit:
Da kam die Nachbarin (Bäuerin) zu meiner Mutter und bat sie um Gemüse.
Meine Mutter fragte erstaunt warum, wo sie doch selbst ihre Gemüsefelder hatte. Ihre Antwort war, das möchte sie nicht essen, weil das ist "soviel gespritzt" und im Hausgartl gibts nix mehr.

Gruß
Else
Name: helmar antwortet um 29-07-2007 10:11 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
.......also meine Rispentomaten an der Hausmauer, beim Vorbeigehen frisch genascht, sind was herrliches, aber bio sind sie nicht!......
Mfg, helmar

Lieber muk, auch für die AMA-Gütesiegelproduktion muß die Art der Fütterung nachvollziehbar sein und auch die der Haltung, und bei Einstellkälbern die Herkunft, aber ob jene aus dem Ausland wirklich ins Gütesiegel "durchgehen", da kann ich leider keine Auskunft geben, es ist aber so dass längst nicht jedes Tier von Vertragsbetrieben auch das AMA-Gütesiegel bekommt..
Name: Kathi antwortet um 29-07-2007 11:57 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo Else,

bei der LWK OÖ gibt es immer noch so einen Einkaufsführer, da musst du nur anrufen - die schicken dir einen zu.
Am Südbahnhofmarkt stehen Bauern neben Gewerbetreibende - da wird gerne etwas undeutlich Werbung gemacht, um den Eindruck zu vermitteln beim Bauern zu kaufen. Nur weil man auf einen Bauernhof daheim ist, heisst noch lange nicht, ein Bauer zu sein.

Zu den Tomaten - ich hatte die letzten Jahre sehr viele versch. Sorten - haupts. alte Sorten angebaut - die man sonst leider nie bekommt - die waren soo herrlich - leider hat der Sturm im Jänner mein Glashaus fortgerissen und muss mich jetzt wieder im Geschäft mit Gemüse eindecken - und da schaue ich, dass ich heimisches Gemüse kaufe (manchmal gar nicht so leicht).
Geschmacklich kommen sie natürlich nie und nimmer an meine Tomaten ran - ganz egal ob bio oder nicht. und die Dinger aus Spanien oder Holland - das ist nur ein anderer Aggregatzustand von Wasser.

Ich hab geglaubt die Übergangsfrist von konventionell auf Bio dauert 3 Jahre - in dieser Zeit läuft alles unter Konventionell - aber biolix wird uns da sicherlich genaueres sagen können.

Wünsche allen einen schönen Sonntag,

Kathi.

Ach ja Mandi - das Geburtsjahr in meinen Profil stimmt schon so - also schon etwas zu alt, um als Studentin zu gelten ;-)

Name: biolix antwortet um 29-07-2007 12:17 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
hallo !

2 jahre Umstellung und im 3 Jahr bist erst anerkannt...

fürs erst e, plag mich grad mit einer ordetnlichen magenverstimmung rum, soll auch bei biokost hin und wieder vorkommen ;-(

lg biolix
Name: theres antwortet um 29-07-2007 12:29 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo biolix,
schmecken Bio-Nudeln, Bio-Suppen, wirklich besser als z.B. Nudeln von einem Bauernhof, der nicht nach biologischen Richtlinien arbeitet.
Hab in den letzten Jahren in unserem kleinen Laden, in dem es beide Sachen gibt- ausprobiert, da kann ich keinen Unterschied feststellen.
Ich halte sehr viel von biologischer Landwirtschaft,
aber im Bereich der Lebensmittel scheint hier der gleiche Weg vorgezeichnet zu sein wie im konventionellen Bereich:
Es wird immer mehr fertig vorgemacht und dafür brauchts eine Menge Zusätze.
Hier sehe ich die Gefahr für die Lebensmittel, weil es auch im Bio-Bereich nicht Fertiggerichte geben kann, die auf das alles verzichten können.
Deshalb schau ich auf regionale, frische Lebensmittel, kenne jeden Hof, auf dem ich einkaufe-
bei uns arbeiten sehr viele Betriebe mit EM, da sind wir ziemlich auf gleicher Wellenlänge.
Bei Gemüse kann ich nicht immer sagen, dass bio automatisch besser ist-
da gibts traumhaft gute Sachen und andere, die genauso wie im Geschäft schmecken.
Aber bei Gemüse und Obst brauchen wir fast nichts kaufen- und unsere Sachen sind meistens alte Sorten - da bin ich vielleicht ein bisserl verwöhnt.
Ob eine Rispentomate frisch aus dem Garten- konvi oder bio- unterschiedlich schmeckt, kann ich nicht beurteilen.
Bei uns gibt es die Tomaten nur solange sie im Garten wachsen-
denn auf span. Tomaten ist mir wirklich der Appetit vergangen.
In dieser Hinsicht beneide ich meine Bekannten aus Italien,
dort ist Lebensmittelqualität auf einer ganz anderen Ebene angesiedelt.
Das Olivenöl, das ich von dort kaufen kann- schmekct einfach ganz anders und die Nudeln haben es auch in sich.
Dort geht es eigentlch auch nicht um den Gegensatz- konvi- bio, sondern um eine hochwertige handwerkliche Qualität- von der wir hier uns leider immer weiter weg entfernen.
Einfache, frische Lebensmittel- und daraus etwas leckeres kochen- da sind uns die Italiener um einiges voraus.


Name: Else antwortet um 29-07-2007 12:34 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
@ helmar:

Deine Tomaten an der Hausmauer sind bestimmt bio!
Was ich von meinen auf Balkonien nicht sagen möchte ...
Die Paradeiser an der Hausmauer meiner Freundin (= keine ausgewiesene Biobäuerin) sind auch bio! Genauso wie die Eier ihrer Hendln.
Du weißt, was ich meine.

Gruß
Else
Name: Else antwortet um 29-07-2007 13:11 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo Kathi,

danke für Deinen Tipp.
Habe schon bei Bio-Austria nachgefragt - ich bin nun mal ein alter BIO-Fan.

Ja, drei Jahre Umstellungszeit hatte ich auch in Erinnerung.

Zu den Tomaten: siehe mein Eintrag oben
Die alten Sorten interessieren mich. Könntest Du sie mir nennen? Meine Freundin hat auch eine andere Sorte dazugenommen heuer und interessiert sich auch dafür.

Wenn Du Dich nun im Geschäft mit Gemüse versorgen mußt, weißt Du, wie es einem gehen kann als Verbraucher (dabei hast Du als Insider einen großen Wissensvorsprung).

Ja, den Südbahnhofmarkt meinte ich. Dort habe ich ja jahrzehntelang eingekauft. Jedoch besonders den Standlern, die sich so als "bäuerlich" ausgeben, habe ich nie getraut. Da kaufe ich lieber bei den Bio-Kiosken, was ich nicht direkt bei "meinen" Bauern bekommen kann.
Seit etlichen Jahren kaufe ich am Linzer Hauptplatz-Markt. Da kenne ich ein paar Bio-Bauern, denen ich vertrauen kann.

Und die "Dinger" aus zB Holland, Spanien ... NEIN, Danke.

Gruß
Else



Name: biolix antwortet um 29-07-2007 13:17 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo !

ja regi daa bin ich ja voll bei dir.. was biosuppen betrifft bist aber auf der sicheren seite bei bio das ist kein Glutamat drinnen... kenne viele konv. die im hausgarten auch leicht löslichen handlesdünger nehmen.. wenn du aber alle kennst ist o.k... klar wäre alles bäuerlich handweklich verarbeitete regional optimal, schaff ma aber bei bio bei uns selbst auch nicht ganz... zum gemüse schua nur mal auf http://www.reinsaat.co.at/ da hast du hunderte alte sorten und alles in biozüchtung.. denn beim samen fängt es schon an.. bzw. die hat sich jahre lang ohne förderung durchgeschlagen und nur durch den kauf kann man die einzige biogemüsesaatgutvermnehrung Ö unterstützen...

bin heut echt angeschlagen, man hört sich wieder..

lg biolix

p.s. wer hat heute noch sein gemüseackerl und macht das nach biol. Grundsätzen, ich hoffe jede Bäuerin ....
Name: Else antwortet um 29-07-2007 13:36 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
zum Eintrag von theres:

Eines meiner wichtigsten Lebensmittel ist das GETREIDE. Und das nenne ich jetzt als ein Auch-Argument für meine Bevorzugung der Bio-Produkte (wie bereits erwähnt seit mindestens dreißig Jahren).

Es hieß immer, daß alles was an "Chemie" ausgebracht wird, vor allem in der äußeren Schichte des Korns enthalten ist. Chemie muß man nicht unbedingt schmecken (dabei fällt mir der Glykol-Wein ein).
Daher sei es wichtig, daß - wenn jemand für die Speisen das volle Korn verwendet - es biologischer Herkunft ist.

Ich mahle mein Mehl selbst und es kommt die Zeit, da werden mein Mann und ich auch wieder Brot selben backen (nicht immer, aber ...)

Soviel zu den von theres erwähnten NUDELN.

Zu den FERTIGGERICHTEN habe ich die gleiche Meinung, was die Zusätze betrifft (denke da an einen vorgefertigen Pizzateig vom Bio-Laden).
Aber das ist genau der Grund, warum zB ich die Grundzutaten (Lebensmittel) bei den von mir erwähnten bevorzugten Quellen kaufe.

Und wie ebenfalls schon irgendwo von mir erwähnt, bin auch ich der Meinung, daß man mit einfachen frischen Grundzutaten von guter (in meinem Fall Bio)Qualität in kurzer Zeit hervorragende Gerichte zubereiten kann. Das können die Italiener!

Gruß
Else




Name: petermoser antwortet um 29-07-2007 14:46 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Irgand wie ist es ein luxus das 1 : 5 der welt befölkerung hunger hat und bei uns tun sie mit bio herum und füttern die katzen mit sachen was ewig schade ist für so vicher. Aber von mir aus
Name: Else antwortet um 29-07-2007 14:57 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo Peter,

ich glaube, Du solltest Deinen Misthaufen lüften!

Du störst jede ernstgemeinte Diskussion.
Und das bis jetzt ohne Maßregelung der Redaktion.
Du darfst auch nach Belieben jemand als "Trampel" bezeichnen.
Ohne Reaktion der Redaktion.
Obwohl die Forumsregeln das verbieten.
Diese Regeln gelten aber gsd nicht für Dich.

Also bist sowas wie eine "Respektsperson" hier?

Dazu gratuliere ich und wünsche einen schönen Sonntag.

Gruß
Else


Name: Else antwortet um 30-07-2007 12:56 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Kann mir jemand sagen, was die wesentlichen Unterschiede zwischen Bio-Getreide und Getreide aus konv. Anbau sind?
Ich meine damit selbstverständlich nicht den Geschmack.

Danke im voraus.
Name: petermoser antwortet um 30-07-2007 20:41 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Das kan die nimand sagen weil das ist eine sache wo du daran glauben must weil drinen ist überal genau das selbe. Nur ist das bio oft kleiner und hat darum mehr kleim aber das ist ja für die körner esser das wichtigste. Und wenst glück hast sind ein par so pilz dabei ganz gratis als zuwage.
Name: muk antwortet um 30-07-2007 20:53 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
zu else vom 30.7.07 12.56 uhr

else , die erfahrene konsumentin und solche fragen ? ?

da soll sich jeder seinen teil denken.

und bauern lassen sich von personen mit solchem wissen provozieren ?

ar... bauernvolk .


Name: biolix antwortet um 30-07-2007 21:51 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Hallo !

also else falls du die frage wirklich ernst meinst: aus kontrolliert biol. Landbau kommt nur , wo der BauerIn zu 100% verzicht auf chemisch synth. Pflanzenschutzmittel und leicht löslicher Handelsdünger übt und sich mind. 1 mal im jahr von einer kontrollstelle kontrollieren lässt.... inkl. strenger tierhaltungsvorschriften uvm....

das mit dem Pilzen brauchst wie dem pm man schon wirklcih gar nichts mehr glauben sollte, bei Pilzgetriede z.b. Mykotoxine schneidet biogetreide bei der belastung immer besser ab als konv. also ist weit unbelasteter, auf grund der guten fruchtfolgen im biolandbau und der gesunden bestände !

lg biolix
Name: petermoser antwortet um 31-07-2007 00:02 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Biolix amen hasd vergesen.
Name: asterix antwortet um 31-07-2007 06:52 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung

@biolix
Auch konv. Betriebe halten die Fruchtfolge ein.
Eine Kontrolle pro Jahr wäre schön, habe locker 3-4 pro Saison.
Du hast vor nicht so langer Zeit geschrieben, bio ind konv. soll man nicht gegeneinander aufhetzen. RICHTIG? Du schreibst immer nur die Sachlage.
RICHTIG?
BIO---GUT, KONVI---SCHLECHT
@ else
Wenn du biolix über Bio Fragen stellst , so kannst du auch den Papst fragen, welche Religion laut seiner Meinung die beste ist.
lg asterix
Name: biolix antwortet um 31-07-2007 07:53 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
asterix ich habe gar ncihts schlecht gemacht, habe nur von der mykotoxinstudie berichtet, kannst alles nachlesen steht genau so drinnen.. und dein lieber freund pm hat mit dem verpilzten Biogetreide begonnen, nicht ich.... udn da wird man dann wohl noch die tatsachen schreiben dürfen , amen !

biolix
Name: asterix antwortet um 31-07-2007 11:12 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung

@biolix
Die Mykotoxinstudie wurde sicher von irgeneinem Bioverband erstellt.
Glaube nur die Statistik, die du selbst gefälscht hast.
Ich kenne PM nicht, daher kann ich nicht beurteilen, ob er mein Freund ist.
Amen asterix
Name: muk antwortet um 31-07-2007 14:19 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
liebe else

wenn du dich mit marktstrategien ein wenig beschäftigst kommst drauf , daß es nämlich so läuft :

es kommt nicht drauf an was du verkaufst sondern wie du es verkaufst.

bei bio produkten wird ein anderer nutzen in den vordergrund gestellt.

wennst dran glaubst dann sind bio produkte für denjenigen das richtige. er hat dann nämlich ein gutes gefühl. . . . . und kommt nicht drauf gelegt zu werden.
Name: Else antwortet um 31-07-2007 14:30 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
@ MUK:

Ich habe um Antworten zu meiner Frage ersucht.
Wenn Du sie nicht geben kannst, sag bitte lieber nichts.

Name: biolix antwortet um 31-07-2007 18:13 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
ja muk die ersten biobauern habn "Marktstrategien" gehabt, ne die sind drauf gekommen was schief läuft...

ja else du hast so recht , aber weißt eh, meinens hier sehr viele ehrlich aber wenns um bio geht lassens mir das wort... ;-)) bzw. es hätte dir schon wer geantwortet...

und für asterix zur beruhigung LWK OÖ macht seit ein paaar jahren ein Mykotoxin monitoring, war auch öfte r hier schon thema und die ergebnisse wurden dirkutiert....

lg biolix
Name: muk antwortet um 31-07-2007 20:31 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
zu else

ich habe dir geantwortet , aber wie heißts : dumme frage - dumme antwort.
Name: Else antwortet um 31-07-2007 20:46 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
geh MUK, du verstreust einfach nur buchstaben.

wanst nix woast, gibs einfach zua oda sag gar nix, und de gschicht is erledigd.
mei litaratur, wansd woast, was ich moan, raicht zruck bis vor 1990 ...
sovü zum verorschn ...

du bist ein "guter" werbeträger, wenn du verstehst, was ich maine.


Name: Kathi antwortet um 03-08-2007 17:46 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
so Else - hab jetzt deine Frage nach den Tomatensorten gefunden ...

Also letztes Jahr hatte ich im Glashaus:

Tomatensorten: Green Zebra, Wintercocktail, Goldenes Ochsenherz, Margold, Black Plum, Hellfruch, Martina, Red Carven, Gelbe Birnencocktail, dazu klassiche normale Cocktailtomate und Kremser

Dazu zu den "normalen" Schlangengurken, die Zitronengurke Limona, Glockenpaprika, versch. unbekannte Sorten Pfefferoni und Paprika, Ungar. Spitzpaprika, Chilli ...

also ich glaube das war so das meiste ...

Etliche Samen habe ich von Reinsaat, der Rest wird zusammengetauscht - bis nach/von Bayern werden die Samen per Post verschickt.
Dieses Jahr steht der Garten brach - bin im Gartenfrust ...

LG
Kathi

Name: Else antwortet um 03-08-2007 20:08 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
@ Kathi:

Herzlichen Dank!
kommt gerade rechtzeitig, weil morgen fahre ich wieder zu meiner Freundin mit Mini-Bauernhof.
Und wie ja andernorts erwähnt, hat sie keinen PC und damit auch keinen Internetzugang.


Lg
Else
Name: Else antwortet um 03-08-2007 20:21 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
@ Kathi:

hab noch was vergessen:

Es geht ja um alte Sorten. Kann man dann ausschließen, daß da gentechnisch was verändert wurde?
Deise Frage mag zwar blöd klingen, aber bei allem was man liest ...

Nochmals Danke!
Else
Name: Else antwortet um 22-08-2007 21:27 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Beispiel Eier:

http://burgenland. orf.at/stories/ 216342/ 22.08.07


Name: Else antwortet um 19-09-2007 11:11 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Nicht nur Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
OTS0080 5 II 0297 FMB0002 WI Mi, 19.Sep 2007


Pirklhuber: AMA-Gütesiegel muss Gentechnikfreiheit auch bei Futtermitteln garantieren

Utl.: Gentechnikfreie Fütterung ist kein Nischenprogramm, sondern
Chance für die heimische Lebensmittelbranche =

Wien (OTS) - "Die österreichischen KonsumentInnen wollen keine Gentechnik auf dem Teller - auch nicht über Produkte von Tieren, die mit Gentechnikfutter gemästet wurden. Ich fordere daher Minister Pröll auf, endlich gentechnikfreie Futtermittel zu ermöglichen und ein Konzept für eine flächendeckend gentechnikfreie Fütterung vorzulegen", fordert Wolfgang Pirklhuber, Sprecher für Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit, anlässlich des heute stattfindenden 9. Österreichischen Fleischforums der Agrar-Markt-Austria, in Wels. "Ein erster, längst überfälliger Schritt wäre die Änderung der AMA-Gütesiegel-Richtlinien. Derzeit ist der Einsatz von gentechnisch-verändertem Soja in der Fütterung von Schweinen, Rindern, Kälbern und Legehennen nach wie vor erlaubt", kritisiert Pirklhuber.

Das Ergebnis der AMA-Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2005 bestätige, dass eine gentechnikfreie Futtermittelversorgung in Österreich prinzipiell möglich sei. Einige Unternehmen in Österreich sind bereits Vorreiter für gentechnikfreie Produkte, wie z.B. das Handelshaus Pilstl, das seit Jahren gentechnikfreies Soja nach Österreich importiert. Heimische Erfolgsmarken wie Berglandmilch, NÖM, Tirolmilch, Kärntner Milch, Toni's Freilandeier haben bereits Pionierarbeit geleistet und gezeigt, dass die gentechnikfreie Fütterung in der Praxis möglich ist. Ein im Rahmen der heurigen Rieder Herbstmesse stattgefundener Workshop zur gentechnikfreien Fütterung bestätigte die Machbarkeit und ausreichende Verfügbarkeit von GVO-freien Futtermitteln.

Bereits im Juni dieses Jahres haben die Grünen einen entsprechenden Entschließungsantrag im Parlament eingebracht, der sowohl die EU-weit einheitliche Kennzeichnung tierischer Produkte, eine Änderung der AMA-Richtlinien hinsichtlich Fütterung, sowie die Verabschiedung der Codexrichtlinie für gentechnikfreie Produkte zum Inhalt hat. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass bereits im nächsten Landwirtschaftsausschuss mein Antrag zur Verhandlung kommt, denn derzeit ist es so, dass die KonsumentInnen bei tierischen Produkten lediglich bei Bioprodukten und gentechnikfrei gekennzeichneten Produkten sicher sein können, dass sie aus gentechnikfreier Produktion stammen", so Pirklhuber abschließend.

******************
MfG
Else


Name: tristan antwortet um 19-09-2007 11:51 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Nicht nur Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
warum soll das ama-gütezeichen gentechnik-frei werden, wenn es eh schon bei bioprodukten garantiert wird. ist bio vielleicht zu teuer??
fg tristan
Name: helmar antwortet um 19-09-2007 12:33 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Nicht nur Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
Pirklhuber lobt die NÖM?! Was ist denn da passiert? Ist der nicht auch vor 2 Jahren mit etlichen anderen, welche keine Milchbauern sind, gerade dort protestieren gewesen?
Mfg, helmar
Name: Else antwortet um 19-09-2007 13:35 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Nicht nur Verbraucher kritisieren Lebensmittelkennzeichnung
@ tristan, der schrieb:
„warum soll das ama-gütezeichen gentechnik-frei werden, wenn es eh schon bei bioprodukten garantiert wird. ist bio vielleicht zu teuer“
+++++++++++++++++++++++++
AW: Es geht doch um die Kennzeichnung und nicht darum, was teurer ist.


@ helmar:

Ich kann verstehen, daß Du als Erzeuger Aussagen von Politkern/Standesvertretern etwas anders siehst als ein Verbraucher, obwohl Du ja auch Verbraucherin bist. Aber Du brauchst Fleisch nicht einzukaufen, hast es selbst am Hof.

JEDOCH ist es eben für den nicht-bäuerlichen Verbraucher NOTWENDIG, vor der Kaufentscheidung die dafür wesentlichen Informationen (tatsächliche Herkunft, Haltung, Fütterung – mit/ohne GVO, bio/konv. …) zu erhalten.