 Tagebuch
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Milchpreise so gut, dass die Bauern keine Förderung mehr bra Das vermischen von Äpfeln und Birnen ist eine bewährte Methode, um dann "wissenschaftlich" und statistisch untermauert die eigenen Behauptungen zu bestätigen. Im letzten dlz war ein Ländervergleich mit dem Milchpreis, wo Österreich im Spitzenfeld war beim Milchpreis, dabei wurde neben dem reinen Milchpreis noch eine Förderungskomponente eingerechnet, wobei allerdings nicht nachvollziehbar war, um welche Förderungen es sich dabei handelt. Ich hatte dabei den Eindruck, dass auch AZ und ÖPUL in den Milchpreis rückgerechnet wurden, weiß aber nicht ob es tatsächlich so ist, da es eben nicht nachvollziehbar war. Ich bin persönlich jedenfalls der Ansicht, dass in den Milchpreis nur Förderungen einzurechnen sind, die eine Milchproduktion zur Voraussetzung haben. Daher haben AZ und ÖPUL beim Milchpreis nichts verloren, denn diese Förderungen kann ein Schafhalter, Pferdehalter, Mutterkuhhalter etc. auch bekommen. Wer Förderungen die mit Milcherzeugung nichts zu tun haben, rückrechnet auf einen Milchpreis, der braucht bei diesem Schritt nicht stehen bleiben. Freizeitvergnügungen kosten viel Geld und wer als Milchbauer wenig Zeit hat, erspart sich die Freizeitkosten, das kann man wieder auf den Milchpreis rückrechnen, dann kommt man vielleicht schon auf 70ct/Liter Milch. Dazu käme noch die Einrechnung ideeller Vorteile in den Milchpreis, wie etwa dass die Subventionierung der Konsumenten durch billige Konsummilch, eine Wohltat ist, die einem nach dem Ableben ein paar Jahre Fegefeuer erspart, dann steigt der rückgerechnete Milchpreis auf über € 1,-/lt oder soagr mehr. Zu letzt bleibt noch eine Frage offen: Ist derjenige der den tollen Milchpreis vorrechnet a) selber zu blöd oder b) will er sein Publikum für blöd verkaufen ?
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