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Landwirt Forum
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Es sind 13057 Diskussionen online
Holzpreisskandal
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Name: Lois 10-04-2007 21:15 |
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Tagebuch
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Holzpreisskandal Bei uns in Oö. liegen 100tausende fm. Holz in den Wäldern und unsere Sägewerksbetreiber (zb. Häpel ) inportierten in letzter zeit aus Deutschland um bei uns das "teure" Holz nicht kaufen zu müssen . Da bei uns ( Waldbesitzerverband ) jetzt die verträge ausgelauffen sind konnte sie den Preis um 20 Euro !!! pro fm senken ,und jezt möchten sie es von den Öster. Waldbesitzern auch wieder . |
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Name: hape11 antwortet um 10-04-2007 21:30 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Holzpreisskandal diese praxis machen alle und die importieren nicht nur aus deutschland sondern auch jede menge aus tschechien! in der zeit vor dem sturm is jeder festmeter gesucht worden und die gelobte landwirtschaftskammer hat fest die werbetrommel für die sägeindustrie gerührt um holz einzuschlagen damit die sägewerke wettbewerbsfähig bleiben usw usw bla bla bla.... und jetzt sehen die meisten wie es mit der partnerschaft bestellt ist ,die sägeindustrie deckt sich frisch und munter mit holz aus dem ausland ein und von unserer standesvertretung ist plötzlich auch nichts mehr zu hören...!? ich sag nur der schutzpatron der säger ist der teufel........ |
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Name: muk antwortet um 10-04-2007 21:53 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Holzpreisskandal ich weis nicht ob es bei euch auch die waldoffensive gibt oder gegeben hat. die waldoffensive wurde von lwk und agrarresor geführt um den holzeinschlag zu erhöhen. in diesem forun läuft zurzeit eine diskussion unter dem theme : bauern, das dümmste und reichste volk. ich hoffe nur, daß in zukunft die bauern nicht wieder an waldoffensive teilnehmen werden. es hat so den anschein, das bauern von marktwirtschaft nix verstehen. wenn wir ein bischen hirn haben werden wir das angebot weiter knapp halten und den preis hoch. - i hoffe das versteht jeder - . und das zweitwichtigste - die partei, die den landesrat der die waldoffensive betreibt , a b z u w ä h l e n. auch der maschinenring steht schon im einfluß der politik - gründung einer gesellschaft für forstservice. auch hier laufen die bauern planlos mit dieser entwicklung mit. ich hoffe bauern verstehen das. |
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Name: anko antwortet um 10-04-2007 21:59 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Holzpreisskandal Soweit ich mich erinnere, hat die "gelobte Landwirtshaftskammer" schon im Herbst zur fruehen Holzschlaegerung aufgerufen. Wer aber erst im Maerz draufgekommen ist, dass gute Preise zu erzielen waren und zu schlaegern begann, schimpft jetzt ueber Kammer und Vermarktungsorganisationen. Das ist ja ganz normal. |
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Name: biolix antwortet um 10-04-2007 22:21 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Holzpreisskandal tschuldige anko, habe im oktober november einiges geschlägert und nun ist aber Kyril gekommen und bei uns im W4 haben alle sägewerke dicht gemahct, und wir sitzen auf unserem Holz.. man hört das sich alle abgesprochen haben und nur warten das der Preis fällt inkl. viel günstigere holz aus dem ausland, also schimpfen ist das wohl nicht, aber einerseits laut schreien es ist zu wenig da und andererseits in Katastrophenzeiten dann nicht gemeinsam einen weg zu suchen das versteh ich nicht... biolix |
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Name: Re_Binder antwortet um 10-04-2007 22:22 auf diesen Beitrag |
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Holzpreisskandal anko, was schreibst du für einen Schmarrn!!! es geht nich darum, daß jemand, zu spät draufgekommen ist! sondern um den Holzanfall, nach dem Sturm "Cyrill"!!! |
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Name: hydrant antwortet um 10-04-2007 23:38 auf diesen Beitrag |
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Holzpreisskandal Hallo Das sind die Gesetze der Marktwirtschaft - Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Landesgrenzenspielen innerhalb der EU keine Rolle. Es war immer schon ratsam, wenn der Holzpreis gut war und man Holz geschlagen hatte,dieses schnellstens zu verkaufen und nicht zu pokern. Kaum ein Preis kann über Nacht so abfallen wie der Holzpreis. Man muß nicht einmal besonders alt sein um so etwas schon erlebt zu haben. "Wiebke" 1990 war viel, viel schlimmer als "Kyrill" |
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Name: Holzwirt antwortet um 11-04-2007 07:21 auf diesen Beitrag |
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Holzpreisskandal Nachdem sich das Angebot nach dem zuvor bestimmten Preis richtet, wird dieser quasi in einer zweiten Verhandlungsrunde neu bestimmt (natürlich Abnehmerverträge vorausgesetzt). Ich bin froh dass, wir noch keine Rohstoffbörse wie in den USA haben, obwohl damit sicherlich auch mit etwas Geschick viel Geld zu machen wäre. Wenn man den Holzpreis analysiert, bzw. Analysen liest merkt man dass die angefallene Schadholzmenge stärker mit dem Holzpreis (negativ) korreliert als der Holzeinschlag. Was meint ihr, wohin wird sich der Holzpreis in den nächsten Jahren entwickeln(Durchschnitt)? Meine Meinung: 60-75 (exkl) |
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Name: ALADIN antwortet um 11-04-2007 07:52 auf diesen Beitrag |
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Holzpreisskandal Ich habe einmal gehört, dass man vor der Schlägerung Verträge abschließen soll um oben genannte Situation zu verhindern. Die sogenannte "Waldoffensive" habe ich schon immer für blöd gehalten. Die Holzindustrie soll ordentlich zahlen, dann wird auch mehr geschlägert. Diese Meinung teilt übrigens auch unser Landesrat (Burgenland). Die Preise waren vor dem Sturm ohnehin erst wie vor dreißig Jahren. |
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Name: Kernarnold antwortet um 11-04-2007 08:35 auf diesen Beitrag |
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Holzpreisskandal Wenn du der Meinung bist, daß sich der Holzpreis bei 60-75 Euro einstellen wird, glaube ich, täuschst du dich. Bei diesem Preis können Forstbetriebe nicht ausgeglichen wirtschaften und man wird wenig Bauern finden, die zu diesem Preis in den Wald gehen, nachdem wir gerade erst einen Preis von 90 Euro hatten. Das kann nur funktionieren, wenn einige Werke zugesperrt werden. Ich jedenfalls werde erst wieder Rundholz verkaufen, wenn dieser Preis wieder erreicht ist. Die jetzige Preisrücknahme ist natürlich eine Sauerei, vor allem den Sturmgeschädigten gegenüber, und zeigt die wirkliche Mentalität der Säger, die noch vor kurzer Zeit die Mithilfe der Bauern bei der Reduktion des Rundholzengpasses eingefordert haben. Noch dazu, wo es am Schnittholzmarkt keine Preisrücknahmen gibt. Nur einen Vorwurf kann man den Bauern auch nicht ersparen. Sie lernen nichts dazu. Wer im Jänner und Februar schlägert, und ich meine damit nicht die Sturmgeschädigten, hat in 9 von 10 Wintern Probleme mit Wegsperre, schlechtere Übernahme, Bläuepilz, ..... Früher schlägern ist die Devise. MfG Arnold Kern |
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Name: chili antwortet um 11-04-2007 09:54 auf diesen Beitrag |
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Holzpreisskandal Hallo! Bei uns ist die Rede davon das die Bundesforste 1-2 millionen fm Schadholz von Deutschland importieren und das ist um 20 euro billiger als in Ö. Das ist der eigentliche Skandal wenn es stimmt! mfg. chili |
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Name: Arbeiter antwortet um 11-04-2007 14:27 auf diesen Beitrag |
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Holzpreisskandal Ich frag mich wo ist da der Skandal? Man braucht nur im Forum blättern und es sind genug Einträge mit dem hinweise, kauft im Ausland da ist es billiger. Was sollen sich da die Leute sich denken? |
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Name: loiss antwortet um 11-04-2007 19:36 auf diesen Beitrag |
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Holzpreisskandal Hi! Gibt es wirklich Bauern die aus SOLIDARITÄT zu den Sägern 1 fm Holz geschlägert haben????????? Wenn das stimmt, frag ich mich, sind die Bauern deppert oder sehr deppert? Was brauch ich da den rat der LK. Wenn der Preis stimmt, und bei 90 Euro stimmmt er so ziemlöcih, kann man schlägern. Bin ich da auf einen guten Rat angewiesen? Wenn der preis fällt, dann schläger ich ebe nicht. Holz kann auch ein paar Jahre warten (Ausnahme nbestätigen die Regel) aber verwechselt duie Holzwerbung nicht mit der Heuwerbung. Da habe ich den Spielraum nciht. Gruß Lois |
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Name: Flanton antwortet um 15-04-2007 19:31 auf diesen Beitrag |
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Holzpreisskandal Es haben auch viele bei den Waldwirtschaftsgemeinschaften keine Mengen angemeldet und frisch drauf los geschlägert. Diese Zusatzmengen sind zum Teil auch mit den höheren Preisen ausgezahlt worden. Die Forstberater haben schon länger auf einen Preisverfall bei einem Wind hingewiesen, es wurde aber frisch fromm fröhlich frei weitergeschlägert. Auch die Sägewerke müssen wirtschaftlich denken. Warum Mengen kaufen, für die es keine Verträge gibt wenn es woanders billiger ist? Wenn für zusätzliche Mengen 90 € bezahlt wurden hat sich auch keiner aufgeregt. |
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Name: Nitram antwortet um 16-04-2007 07:41 auf diesen Beitrag |
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Holzpreisskandal Guten Morgen Flanton! Ich melde meinen Einschlag nie bei der WWG. Ich frage erst ein oder zwei Tage vor Beginn nach wie es aussieht. Ich konnte immer zum geplanten Termin mit den Schlägerungsarbeiten beginnen. Auf was ich sehr wohl großen Wert lege, ist die gesicherte Abfuhr. Diese steht bei mir immer schon vor Arbeitsbeginn fest! Heuer hat mich allerdings mein Frächter hängen lassen. Zwei Wochen nach dem versprochenen Abfuhrtermin habe ich mir selbst Zufuhrscheine besorgt und bin zu einem anderen Frächter gegangen. Dieser erledigte die Abfuhr dann innerhalb weniger Tage. Liebe Grüße Martin |
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