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Es sind 13035 Diskussionen online
Anteile Genossenschaft / Milchanlieferung
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Name: walterst 22-03-2007 08:48 |
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 Tagebuch
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Anteile Berglandlieferanten Hallo Berglandlieferanten! Wie schaut es bei Euch konkret aus mit den Molkereianteilen? Welcher Betrag pro Tonne Anlieferung? Wird laufend nachberechnet und nachgefordert oder nicht? Wo parkt das Geld? Bei der Primaärgenossenschaft, dem Verband oder bei der Bergland selbst? Wie läuft es bei jenen, die zur Bergland gewechselt haben? Walter |
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Name: Christoph38 antwortet um 22-03-2007 11:06 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Anteile Berglandlieferanten Hallo Walter, ich möchte Deinen Beitrag noch mit einer Anmerkung ergänzen: Gerne wird damit argumentiert, dass man für die gezeichneten Anteile lieber nichts ausschüttet, weil da müsste dann noch KESt bezahlt werden, da ist es doch viel gescheiter die Dividende zum Milchpreis dazuzuschlagen. Die gelebte Realität stimmt mit diesem Argument allerdings überhaupt nicht überein, vielmehr wird das Geld als Gratisdarlehen behandelt, dessen Entgelt sich weder als Dividende noch über den Milchpreis beim Bauern wiederfindet. Besonders offensichtlich wird das Gratisdarlehen bei Aufkündigung von Geschäftsanteilen, wo vielfach die Beträge jahrelang einbehalten werden und schon mangels Milchlieferung nicht beim Milchpreis "aufbezahlt" werden kann. Nicht einmal die übelste Bank die ihre Kunden bei den Sparzinsen abzockt und inzwischen vom OGH verurteilt wurde, nimmt Geldeinlagen und zahlt dafür gar keine Verzinsung, sowas machen nur bäuerliche Genossenschaften zum Zwecke der "Förderung der Wirtschaft und des Haushaltes ihrer Mitglieger" (nachsehen bitte in den jeweiligen Statuten). |
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Name: Fadinger antwortet um 22-03-2007 12:49 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Anteile Berglandlieferanten Hallo! Vermutlich gibt es auch noch einige Besitzer von Anteilen der Berglandmich, welche von ihren "geparkten Kapital" nichts mehr wissen .... So hat mein Nachbar schon seit etwa 5 Jahren keine Kühe mehr, und das Kontingent ist längst verkauft, aber, wie ich in Erfahrung bringen konnte, ist er noch immer "stolzer" Besitzer von Berglandanteilen. Wobei unsere Primärgenossenschaft "Milchunion Alpenvorland" heißt. Zu Beginn der 90iger Jahre wurden die Anteile der regionalen Molkereigenossenschaft dieser "Union" übertragen. Damals wurde verlautbart, man könne alleine nicht überleben, und man brauche einen starken Partner, um den Standort erhalten zu können. Nun ja, mittlerweile ist dieser Standort dicht, und jetzt sieht man, was die Aussagen der "Obmänner" so wert sind .... In meinem Fall waren es damals 24 Anteile, daran hat sich bis dato nichts geändert, also ist es eher besser, wenn ich mich ruhig verhalte ;-) Um die Geschäftsanteile selbst herrscht tiefes Schweigen, darauf wird man nie angesprochen, um Informationen muß man sich schon selber kümmern. In Bezug auf die Anteile drängt sich irgendwo der Vergleich mit einer AG auf. Bei dieser fällt je nach Geschäftserfolg eine Dividende an. Wenn etwa der Auszahlungspreis der Milch gesenkt wird, obwohl der Verkaufspreis und der Umsatz erhöht wurde, so wirkt sich das auf die Dividende (und auf den Aktienkurs) positiv aus. Für eine Kapitalerhöhung müßten neue Aktien ausgegeben werden. Da tun sich "unsere" Genossenschaften schon "etwas" leichter ......:o(( Gruß F |
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Name: walterst antwortet um 22-03-2007 13:02 auf diesen Beitrag |
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Anteile Berglandlieferanten Welchen Wert haben Deine 24 Anteile, und für welche damalige Milchmenge waren diese zu zeichnen? Walter |
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Name: Fadinger antwortet um 22-03-2007 13:09 auf diesen Beitrag |
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Anteile Berglandlieferanten Hallo Walter! ... 24 Anteile a 7,27 € ... Die Grundlage dieser Anteile stammt aus den 60iger Jahren und steht in keinen Zusammenhang mit dem Kontingent. Ich kann mich auch nicht erinnern, das jemals ein solcher hergestellt wurde. Gruß F |
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Name: LeoW4 antwortet um 22-03-2007 14:12 auf diesen Beitrag |
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Anteile Berglandlieferanten Hallo, bin auch bei der Milchunion Alpenvorland. Hab 100 Anteile mit einem Wert von € 7,27 / Anteil. Sind gleich geblieben bis heute, von damals als meine Eltern das Milchliefern begannen mit 36000 kg. mfg leow4 |
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Name: walterst antwortet um 22-03-2007 19:48 auf diesen Beitrag |
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Anteile Berglandlieferanten Nach welchen Kriterien wurden denn dann die Anteile gezeichnet und mit welchem Betrag und nach welchen Kriterien haftet dann ein einzelnes Mitglied für die Genossenschaft? Bei anderen Genossenschaften in der Bergland ist der Anteil ein Vielfaches von Eurem Anteil und es wird laufend nachberechnet. walter |
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Name: Milkyman antwortet um 23-03-2007 08:44 auf diesen Beitrag |
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Anteile Genossenschaft / Milchanlieferung Das beste dabei ist, dass jede Anteilerhöhung von den gewählten Mitgliedern (Bauern), d.h. vom Vorstand beschlossen wird. Dies be- kommt man auch gleich zu hören, stellt man die Sinnhaftigkeit dieses für das Mitglied "toten kapitals" in Frage. Auch sollte man dies bei den div. Milchpreisvergleichen anmerken, denn wenn man die Abzüge für Anteilsnachzeichnung miteinbe- zieht, ist z.B unser Abnehmer (Ennstal Milch) am letzten Platz. |
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Name: helmar antwortet um 23-03-2007 10:08 auf diesen Beitrag |
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Anteile Genossenschaft / Milchanlieferung Obwohl bei der NÖM, möchte ich diese Frage aus meinen Daten beantworten: Quote 55 650 bei 3,84% Geschäftanteile 221, Nominale pro Anteil 8 Euro Zeichnungsbetrag 1 768 Euro , eingezahlter Betr. 1768 Euro Haftung 1:1 Wenn bei der NÖM jemand die Lieferung beendet und seine Quote innerhalb der MGN abgibt, dann werden die Geschäftsanteile innerhalb eines Jahres ausbezahlt, ansonsten innerhalb von 3 Jahren. Hoffe euch damit für einen Vergleich gedient zu haben, helmar |
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Name: walterst antwortet um 23-03-2007 12:27 auf diesen Beitrag |
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Anteile Genossenschaft / Milchanlieferung Hallo Helmar! Es geht auch aus Deiner Aufstellung nicht hervor, auf welcher Grundlage die Anteile berechnet und eingefordert werden. Zur Haftung: Was verstehst Du unter 1:1? Die "einfache Haftung" bedeutet nach meinem Kenntnisstand, dass Du mit der Einlage haftest und ZUSÄTZLICH noch einmal mit dem selben Betrag. Das dürftest Du meinen? Walter |
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Name: helmar antwortet um 23-03-2007 12:40 auf diesen Beitrag |
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Anteile Genossenschaft / Milchanlieferung Also nach Liefermenge, und die Haftung besteht in der ausgewiesenen Summe, vielleicht war 1:1 patschert formuliert, also in meinem Fall 1 768,--. Bei Erhöhung der Liefermenge wird nachberechnet. Hoffe das ich jetzt verständlicher gewesen bin, helmar |
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Name: walterst antwortet um 23-03-2007 13:32 auf diesen Beitrag |
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Anteile Genossenschaft / Milchanlieferung Muß ich noch einmal nachfragen: Heisst das, für 250 kg Anlieferung 1 Anteil? Walter |
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Name: LeoW4 antwortet um 23-03-2007 18:25 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Anteile Berglandlieferanten Hallo, ---> Nach welchen Kriterien wurden denn dann die Anteile gezeichnet und mit welchem Betrag und nach welchen Kriterien haftet dann ein einzelnes Mitglied für die Genossenschaft? Das weis ich nicht. Haften tut man mit den Geschäftsanteilen und auch noch mit dem einfachen Betrag ihrer Geschäftsanteile wie es in den Satzungen so schön steht. mfg leow4 |
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Name: may antwortet um 24-03-2007 15:48 auf diesen Beitrag |
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Anteile Genossenschaft / Milchanlieferung hallo zusammen! warum alles so kompliziert es steht alles in den statuten - hat eh jeder zu hause :-) bei bergland (vorgänger mit versch. namen) war die bindefrist 5 jahre - hab dann mein geld bekommen die berechnung müsste doch bei der molkerei nachzufragen sei - in der geschäftsstelle anrufen und nachfragen mfg hans |
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Name: walterst antwortet um 24-03-2007 16:36 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Anteile Genossenschaft / Milchanlieferung Bei Bergland ist es halt je nach Primärgenossenschaft völlig unterschiedlich, das ist offensichtlich den Berglandbauern gar nicht bekannt, nicht einmal allen Funktionären. Wenn sich jemand bei seiner Genossenschaft die Statuten holt, dann wird das dort meist als Kriegserklärung aufgefasst. Nach dem Motto: "Wo kommen wir denn da hin, wenn sich die Bauern jetzt schon für ihr Eigentum interessieren" Die Frage der Haftung ist auch nicht überall klar, wenn man nicht genau nachschaut. Die "einfache" Haftung bedeutet eine Haftung mit den eingebrachten Anteilen UND mit nocheinmal dem selben Betrag. Bei uns bei der OM ist es sogar die doppelte Haftung. Das heisst z.B. für 100 000 kg: 15 900€ einzahlen und (im theoretischen Fall) mit nocheinmal 31.800€ haften. Ein Betrieb mit 200 000kg Quote haftet dann schon mit einem Einfamilienhaus. Walter |
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