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Es sind 13041 Diskussionen online
Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen?
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Name: naturbauer 30-11-2006 09:41 |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? In Deutschland ist die aktuelle Milchanlieferung unter Vorjahresniveau. Das heißt, es muss Butter aus den Interventionsbeständen genommen werden um genug für´s Weihnachtsgeschäft verfügbar zu haben. Dank füherer Überlieferungen kann eben nun auf Lagebestände zurück gegriffen werden. Auch bleibt der Preis daher für Milch unverändert. Die Milchindustrie freut´s, wenn sie auf Lagerbestände zugreifen kann. Sollten allerdings wiederholt solche Sommer kommen wie der letzte und die vorherigen, dann kann sich wohl kaum mehr jemand auf eine Überlieferung im großen Stiel einstellen und die Milch und ihren daraus hergestellten Produkten wären dann Mangelware. Genau davor hat die Milchindustrie Angst, sonst würde sie sich nicht dahin äußern, dass nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa vorsichtig mit der Vermehrung von Biomasse umgegangen werden muss. Zuerst kommt eine Futtermittelverknappung, dann könnte die Milch zu knapp werden. Und was knapp ist, wird bekanntlich teurer, so die Milchindustrie. IM Stillen hofft die Milchindustrie wohl weiterhin, dass in Zeiten in denen aufgrund vom Wetter wieder mehr Milch ermolken wird, dann wieder überliefert wird, wieder was in die Intervention muss, dann wieder bei Knappheit herausgenommen werden kann und somit der Preis auch in Zukunft unten bleiben wird. Sie lachen sich ins Fäustchen, weil ja dadurch, dass jetzt bei Knappheit auf Lagerbestände zurück gegriffen werden kann und deswegen der Preis nicht nach oben gerückt werden muss. Hier bestrafen sich die Bauern selbst, zuerst erzeugen sie die Milch, dann liefern sie sie ab, dann zahlen sie Mitverantwortungsabgabe, bekommen kein Milchgeld und wenn es tatsächlich zu wenig ist, kann auf Lagerbestände zurückgegriffen werden und die Industrie hat genug Rohstoff. Wenn ich bedenke, wieviele in machen Jahren und meistens direkt hintereinander um bis zu 100% überliefert haben, kann man nur mehr von purer Dummheit sprechen. Man stell sich vor, im Oktober ist das Kontingent voll!! Vielleich rettet das Wetter was unsere Kollegen nicht schaffen. Dann braucht nix eingelagert werden, kann nix aus dem Lager genommen werden und der Preis hält sich nicht mehr am untersten Niveau. |
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Name: Milkyman antwortet um 30-11-2006 11:17 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Naturbauer, du triffst den Nagel auf den Kopf. Es müssten nämlich zur Energieerzeugung aus Biomasse nicht allzuviel Flächen aus den klassischen Produktionssparten (Getreide,Milch,Fleisch) genommen werden, schon hätten wir dort ein Unterangebot, die Quotenregelung erübrigt sich von selbst und der Preis nach dem Rohstoff steigt, was ja an und für sich für Bauer & Umwelt nur positiv wäre, auch der Konsument hat dafür Verständnis, nur ist da noch die verarbeitende Industrie & der handel dazwischen, die ja beim Thema Biomasse - zwar nicht offen ausgesprochen aber doch deutlich merkbar - schon auf die Bremse steigen. Jedoch scheint es mir unaufhaltsam in richtung erneuerbare Energiequellen zu gehen, da einfach die Resourcen beim immer steigenden Welt- verbrauch zu ende gehen. Daher hoffe ich dass mittelfristig auch die Arbeit des Bauern wieder jenen Stellenwert gewinnt, der dem gebührt. |
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Name: theres antwortet um 30-11-2006 11:33 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Ja Naurbauern, scheinbar brauchen wir das Wetter und die Biomasse, damit wir endlich die marktwirtschaftlichen Gesetze begreifen. Was knapp ist - ist teuer, was im Überfluss vorhanden ist, kostet nix. Aber damit die Bauern ja nicht zum Nachdenken kommen, soll jetzt eine Beratungsoffensive für eine höhere Leistung, grössere Kuhbestände sorgen, damit ja die Milch nicht knapp wird. Was mich so verwundert, warum wir Bauern die martkwirtschaftlichen Gesetze nur immer bei den anderen einhalten müssen, aber nie lernen, dass wir selbst danach handeln können. Warum gehen wir in die Schule und lernen lesen und rechnen, wenn wir dann daraus keine Schlüsse ziehen? Allerdings hat es bei mir auch eine Weile gedauert, bis ich hellhöriger und kritischer geworden bin und zu hinterfragen begonnen habe. Es dauert eine ganze Weile, bis Denkfallen als solche erkannt werden. |
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Name: Holzwirt antwortet um 30-11-2006 12:18 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo Naturbauer Bei der von Dir angesprochenen Milchproduktion handelt es sich ebenso wie im immer wieder kehrenden Thema „ich kaufe meine Produkte nicht im Ausland“ um Beispiele des Gefangenendilemmas und der vollkommenen Konkurrenz. Einmal bei Wikipedia.org suchen Wenn ich das tue was für alle am Besten ist, bin ich der Dumme solange sich nicht alle daran halten. Ich werde deshalb auf meinen eigenen Vorteil schauen. Wenn alle das tun was am Besten für alle ist, kann ich kurzfristig noch mehr Gewinn machen, wenn ich mich nicht daran halte. Wenn sich also alle Bauern zusammenschließen würden und als Monopolist auftreten, um den Milchpreis durch geringere Mengen zu erhöhen. Hätte jeder einzelne Vorteile davon auszusteigen und zu Überliefern. Steigt keiner aus würde sicherlich von den Abnehmern Initiativen ergriffen werden, um den Zusammenschluss zu schwächen (so wie es angeblich bei einzelnen Mitgliedern von Waldwirtschaftsgemeinschaften gemacht wird). Solange Bauern Konkurrenten sind (und das wird sich wahrscheinlich nie ändern) handelt jeder persönlich rational und intelligent wenn er Überliefert. Und das zum gesamtwirtschaftlichen und damit wieder persönlichen Nachteil. |
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Name: theres antwortet um 30-11-2006 12:35 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo Holzwirt, wenn durch die Überlieferung der Milchpreis unten bleibt, dann wird ja nicht nur dem anderen Dank niedrigem Milchpreis ein Schaden zugeführt, sondern auch sich selbst. Die Konkurrenz zu sehen ist das eine, sich selbst das andere. |
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Name: biolix antwortet um 30-11-2006 13:19 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo ! gebe ich dir zu 100% rech, ttheres zu obigen.. aber nicht nur höhere LEistungen etc. gehören nicht höhere Investförderung genau so dazu die nur den leistungsanreiz noch erhöhen .... lg biolix |
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Name: Holzwirt antwortet um 30-11-2006 13:46 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? @Theres Kennzeichen der oben erwähnten Konkurrenz ist es unter anderem, dass ich als einzelner Produzent durch mein Handeln keinen Einfluss auf den Marktpreis habe. Deshalb werde ich so viel Produzieren wie möglich, da der Preis vorgegeben ist. Das Problem kommt erst dann wenn das alle machen. Dann ändert sich der Preis. Und das ist hier der Fall. Ein ähnliches Problem ist: Wenn ich nicht wählen gehe, dann macht es nichts. Meine einzelne Stimme hat keinen Einfluss auf die Entscheidung. Es ist also vollkommen irrelevant ob ich als einzelner Wählen gehe. Tun es mehrere ist es relevant. |
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Name: biolix antwortet um 30-11-2006 14:22 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo Holzwirt ! die logik ist toll, also einer hat keinen einfluß, viele schon, anstatt sich "viele" zu suchen macht man halt alleine ordentlich was, z.b. gas geben in der milchproduktion.. was macht eigentlich "viele" bei dir aus.. nicht einen, und noch einen und noch einen etc, wäre es das nicht .. und warum sollen nicht alle denken wie du, wäre doch toll fürs system , nicht ? das "viele" dann mal sehen wie "viele" überbleiben bzw. was für ein preis raus kommt ? warst du das eigentlich nicht der in einem anderen threat zum holzmarkt die kammer so verteufelt hat weil sie jetzt einen verstärkten hozeinschlag gefordert hat ? lg biolix |
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Name: theres antwortet um 30-11-2006 14:57 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo Holzwirt, wer zur Quelle kommen will muss gegen den Strom schiwmmen :-)) Also wenn ich dich richtig verstanden habe, dann kann der einzelne nichts machen, weil ja alle das Gleiche machen? Viel Spass im Getümmel :-)). Gut, dass im Laufe der Geschichte immer wieder Menschen aufgestanden sind- und nicht das getan haben, was die Masse macht, denn sonst sässen wir heute noch in den Höhlen. Im Laufe der Zeit habe ich sehr viele Referenten und Ansichten zum Thema Milch und Milchmarkt gehört, habe schon viele Diskussionen erlebt, die genau immer zum gleichen Schluss gekommen sind, man kann gegen den Markt nichts machen, jeder muss für sich selbst schauen, wie er am Besten über die Runden kommt. Da muss ich dem streitbaren Kitzbühler Steinmehlberater Abermann ein sehr grosses Kompliment machen, der hat schon sehr lange den Bauern Kopfnüsse zum Knacken gegeben, die sich gewaschen haben, aber wer sich die Mühe gemacht hat, hat seine grauen Zellen nicht umsonst geplagt. Also weiterhin viel Spass beim Bad in der Menge. |
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Name: Holzwirt antwortet um 30-11-2006 16:17 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? @biolix Welcher Thread, also ich kann mich zumindest nicht daran erinnern??? Diesbezüglich bin ich der Meinung: Nur insoweit die Produktion ausdehnen, dass die heimischen Abnehmer überleben können. Wg. Denken. Ich denke nicht so. Ich bin sehr wohl für einen stärkeren Zusammenschluss. Es geht eher darum, dass Handeln nicht gut oder schlecht, richtig oder dumm ist. Erst im Zusammenhang mit den Handlungen anderer stellt sich heraus was es ist. Deshalb ist das Verhalten für mich nachvollziehbar! Würdest Du Deine Produktion zurückschrauben, um einen höheren Marktpreis zu erlangen, wenn du weißt (oder erwartest), dass das nicht alle tun?? Welchen Einfluss hätte die von Dir reduzierte Menge auf den gesamten Markt bzw. den Preis??? „Viele“ wären am Besten alle. Zumindest im zweistelligen Prozentbereich. Das „sich viele suchen“ ist der einzige richtige Weg zur Steigerung der Marktpreise! Wobei vor allem am Anfang des „sich viele suchen“s die Gefahr am größten ist, dass Leute Abspringen. Denn so lange sich der Marktpreis nicht verändert, wird es immer wieder heißen: Das bringt eh nix. Vor allem auch weil Abnehmer wenig Interesse haben nur von einem Produzenten abhängig zu sein. |
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Name: biolix antwortet um 30-11-2006 19:06 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo ! o.k. du warst es nicht, sorry... theres hat schon viel geantwortet, ich gebe dir nur ein beispiel: die ersten biobauern zeigten gut das weniger mehr ist, und stell dir vor ganz europa würde bio produzieren, der konsumentIn könnte nicht mehr zu billigst intensiv produzierten greifen zu spott preisen.. also wenn nie wer beginnt, wenn nie wer vorreiter wäre was wäre dann ? das du es nicht sein wirst ist mir klar, aber sei froh das es andere gibt.. lg biolix |
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Name: naturbauer antwortet um 30-11-2006 20:39 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? In Deutschland gibt es jetzt noch rd. 108.000 Milcherzeugende Betriebe. Von April 2005 bis März 2006 haben sie insgesamt 200.000 t Milch überliefert. Es mussten 62 Mio. Euro an Superabgabe bezahlt werden. Von Januar 2006 bis August 2006 konnte ein Überschuss an Export gegenüber Import von 525.452 t an Milch erzielt werden. Bleibt demnach nur nach Kontingentierung ein Zuviel, nicht aber nach dem Markt. Unbeantwortet blieb mir die Frage nach der Menge der Direktvermarkter. Bei strikter Einhaltung der Ablieferung gäbe es in Zukunft wohl kaum noch einen Überschuss der in die Intervention müsste. Vielleicht hoffen die Überlieferer, dass sie wenn das System voraussichtlich 2015 fällt sie dann schon voll im liefern sind und uns dann abhängen. Wetter und Biogasanlagen sind die, die dem Milchbauern in Zukunft vor einem Überschuss und damit weiteren Preisverfall hoffentlich helfen werden. Auch werden sich die immer größer werdenden Milchbetriebe aufhören, weil sich die Betriebsleiter und deren Frauen zu Tote geschunden haben werden. Sie merken es erst wenn es zu spät ist und sie körperlich am Ende sind. Manchmal ist eben was leichter zu erwarten, als zu errennen! |
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Name: muk antwortet um 30-11-2006 20:55 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? hallo ihr lieben. wie wollt ihr es mit dem ausbildungsstand eines heutigen bauern schaffen diese so zusammenzuschließen, daß sie einen höheren preis ( betriebswirtschaftliche ziele) vor augen haben. habe selbst eine landw. fachschule besucht- wohl schon vor einiger zeit- und kenne somit das ausbildungssystem.dieses in kurzen zügen beschrieben: faszination in technik (exkursion zu steyr werken), leistungsfütterung (ein kilo kraftfutter zwei liter milch), düngeplan (düngen nicht nach bedarf sondern aufdüngung bei gehaltsstufe a und b) struktur der zuchtorganisationen genossenschaftswesen jährliche milchleistungsberichte, und natürlich noch weitere dinge wurden uns gelehrt. um heute bestehen zu können mußt betriebswirt sein, jährlich nicht die milchleistungsbilanz sondern die betriebswirtschaftliche bilanz präsentieren. geld verdienen mit kakulierten systemen und mit diesem geld den markt (konsument) bearbeiten. vergleiche den markenaufbau von "a faire milch" ja natürlich - und jetzt "zurück zum ursprung" . letztere zwei projekte betrieben von beinharten kalkulierern . würde " a faire milch " auch von betriebswirten betrieben dann wäre von den 5000 mitgliedern je 1000 euro aufzubringen, das ergäbe 5.ooo.ooo euro werbebudget. das wäre den heutigen marktwirtschaftlichen zeitalter angepasst. doch leider wie anfangs beschrieben sind die bauern nicht zu betriebswirten ausgebildet den viele präsentieren ihre leistungsbilanz in liter milch pro kuh und nicht wie es erforderlich wäre in euro gewinn pro kuh. nix für ungut aber so ist die realität - der bauer ausgebildet zum produzenten - der andere das wissen wie man geld verdient. lieben gruß |
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Name: biolix antwortet um 01-12-2006 22:56 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? puh, muk ! da werden nun viele schlucken, aber ich find recht hast... obwohls der fairen milch auch zu gönnen wäre, zurück zum ursprung hab ich das gefühl, war heute mal bei hofer rein gschaut, na ja da greifen die konsumenten "leider" doch dann zur bio ESL milch zum gleichen preis.. und ob in dem diskontsegment wirklich noch "ursprung" verwaschenes halbbio zählt, glaub nicht da müssen schon noch einige millionen fließen, aber ob das reciht... ja und bio inkl,. ja natürlich oder auch umgekehrt ist eine erfolgsgeschichte, obwohl oder grad deswegen der hohen werbekosten zu beginn und dasd durchziehen über jahre und auch der biobäuerinnen und biobauern die das in Ö so toll tragen.. aber mit den 1000 euro das gefällt mir, da sind wire wieder bei einm und vielen, da wäre mit "vielen" schon einiges zu bewegen.. aber der politk machen wir immer den vorwurf die seien zu kurzsichtig, aber was sind wir selbst ? lg biolix |
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Name: naturbauer antwortet um 02-12-2006 09:14 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Tja lieber muk, da hast du Recht! Aus einem Kilo Kraftfutter zwei Kilo Milch usw. usf., das ist das ganze Denken sehr vieler Bauern. Drum dreht sich alles immer im Kreis herum! |
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Name: MUKUbauer antwortet um 02-12-2006 10:56 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Ich will mal eins in den Raum stellen wieviele bauern würde es nicht mehr geben wenn die Betriebswirtschaftlich mit zahlen umgehen könnten? Und macht man das was arbeitswirtschaftlich und betriebswirtschaftlich für einen betrieb am besten ist wird man belächelt - aber mitlerweile weiß ich das es für mich past und ich für viele dinge einfach querdenken muß Das mit düngung nach bedarf und aufdüngen zeigt wieder mal von was hier gesprochen wird wenn man in gehaltsstufe a ist und auf c aufdüngen muß ist das düngung nach bedarf besonders in konventionellen bereich alles andere ist ein sich selber anlügen und schönmachen... bei der milch gilts ähnlich die großen würdens brauchen das das kontigent fällt die kleinen könnten auch wachsen aber das sehen viele nicht... |
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Name: muk antwortet um 02-12-2006 21:28 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? lieber biolix die lehrpläne für die landwirtschaftliche ausbildung tragen die handschrift der politik. bauern die frei zu denken in der lage sind sehen vieles anders als es die landw.ausbildung lehrt.nur tatsache ist, daß es das ziel der politik ist bauern so auszubilden das sie nicht frei denken können sondern in abhängigkeit sind und glauben das beste zu tun. nochmals zur fairen milch. wird das projekt ein erfolg, und das muß es werden, dann " treiben" die bauern in zukunft die politik vor sich her und das wollen diese sicher nicht, wissen aber genau das dies dann passiert. und nur deshalb wollen sie dieses projekt nicht akzeptieren. nur das vor sich hertreiben müßen viele bauern erst kapieren, aber wenn es professionell betrieben wird funktioniert es. |
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Name: Holzwirt antwortet um 04-12-2006 14:58 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? @Biolix Wenn Du meinst daß ich "nicht sein werde" dann steht Dir das natürlich frei. wg Bioschine: Du hast vollkommen recht. Hut ab vor den Pionieren. Wobei es sich bei Bioprodukten jedoch andere Handelt als aus der konventionellen LW, (So bevor ich mir jetzt etwas von den konventionellen LW's anhören muß füge ich noch etwas hinzu) aus Sicht der Konsumenten! Jedoch wäre auch wenn die gesamte EU Bio produzieren würde, das Problem das selbe, sobald es zu einem Anbieterwettbewerb kommt. Meiner Meinung nach liegt die Lösung in institutionalisierten Zusammenschlüssen. Groß genug um wie von muk beschrieben die "Politik vor sich hertreiben" also Lobbying, und den Markt als Mehrheitsteilnehmer zu verändern und zu bearbeiten. |
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Name: theres antwortet um 04-12-2006 16:47 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo Mukubauer, angenommen das Kontigent fällt und die grossen und die kleinen Betriebe können wachsen- nach Justus von Liebig ist immer der Minimumfaktor der begrenzende Faktor- gut, die Ställe und Kuhzahlen können wachsen, aber wie ist es mit der Fläche? Sie wird leider nicht vermehrt werden können- und für Biomasseerzeugung, Verbauung gehen immer mehr Flächen drauf- wenn die Fläche knapp ist, dann steigt halt der Pachtpreis um soviel, bis jeden die Luft ausgeht. So gesehen ist es wirklich egal, ob mit oder ohne Quote. Unterm Strich bleibt immer ein ähnlicher Gewinn- |
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Name: naturbauer antwortet um 04-12-2006 20:23 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo theres! Der Deutsche BDM hat Bedenken, dass die Molkereien sich die Quote nach dem ökonomischen Prinzip einverleiben werden, sollte sie 2015 doch fallen. Damit wären wir dann den Molkereien ausgeliefert. Es ist hier in Bayern eine ganz schön verfahrene Sache, weil entweder Bayern-MEG, oder BDM die Milch in die Hand geben. Zur Zeit sind kräftige Fronten aufgebaut. Man könnte auch sagen Groß gegen Klein, weil, BDM-Funtionäre sich bereits geäußert haben sollen, dass wir Kleinen für sie uninteressant sind, da die Erfassungskosten zu hoch sind! Da sehen sich die Kleinen bei einer Bayern-MEG besser aufgehoben. Ausserdem grassiert ein hartnäckiges Gerücht, dass schon vor langer Zeit ein heutiger Funktionär gesagt haben soll, alles was unter300.000 kg Kontingent hat muss weg. Damit waren wir Bergler gemeint. Auch hat ein Bergler bei einer Info Versammlung gesagt, dass es ihm scheiss egal ist ob ein Großer verreckt, er geht nicht zu diesem Verein. Es scheint sich zu rächen, dass die Großen zu weit auf die Kleinen herunter geschaut haben. Welche Sicherheit hat der Kleine, wenn der Große sein Kontingent in der Hand hat?? Drum glaub ich, es könnte das Wetter mehr schaffen als die Bauern untereinander. |
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Name: theres antwortet um 04-12-2006 20:55 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo Naturbauer, dass nach der Quote eine irgendartige Mengesteuerung auf Molkereibasis dann bucklige untertänige Bäuerleins braucht, das steht ausser Frage. Was der Preisdruck nicht geschafft hat- schafft dann die Abhängikeit. Mit der bäuerlichen Solidarität ist es leider nicht allzuweit her, da gabe ich dir recht, aber meine Vermutung, da hilft auch alles mit, dass es so bleibt. Denn teile und herrsche- haben schon die Römer so gehalten. IN eine Miteinander könnte so vieles zum Besseren geschaffen werden, aber das ist ja überhaupt nicht gewollt. Ob der BDM die Interessen der kleineren Betriebe auch so vertritt als die der grösseren norddeutschen Betriebe, das wird sich zeigen. Das Wetter wird sicher mehr schaffen, als die Bauern schaffen, aber es wird noch viel mehr schaffen, denn wenn das Getreide so teuer wird, weil es verheizt und verstromt wird, dann muss ja noch mehr aus anderen Ländern für die Fütterung der Rinder hereingeholt werden und das liegt dann auch auf der Ebene des Getreidepreises. Billiger Milchpreis und hohe Futterkosten- das geht sich nicht aus. Aber ich trau mir zu wetten, dass man das so dreht und wendet und dann wieder den Bauern in diversen Fachartikeln verkauft. Ob nicht irgendwann die Raufutterkuh wieder gefragt sein wird, weil vor lauter Energieerzeugung gar keine Ackerflächen mehr für die Rinder übrig bleiben? Die schwieriger zu bewirtschaftenden Flächen werden sicher für die Milchproduktion übrig bleiben. Ich bin kein Prophet, schaun wir mal, was kommt- aber wenn ich zurückdenke, welche Aussagen aus fachkundigem Munde schon alles nicht eingetroffen sind, dann liege ich mit meinen Prognosen gar nicht so daneben. Aber leider interessiert sich keiner dafür :-))) |
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Name: muk antwortet um 04-12-2006 21:18 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? lieber holzwirt wenn du schon meine stategie des zusammenschlußes und dann die "politik vor sich hertreiben" aufgreifst, so freut mich das. zu bemerken sei nur für welche ziele wir uns zusammenschließen. es gibt genug vereinigungen von bauern, aber diese haben nur das ziel die bauern zu vereinigen und stehen fast immer im einfluß der politik. z.B sind auch die maschinenringorganisationen zu sehr im einfluß von oben und werden auch so gesteuert. zusammenschlüße haben in zukunft nur sinn, wenn klare ziele in richtung marktstrategie vorhanden sind. dazu braucht es aber auch gedankengut von den mitgliedern in diese richtung und da ist noch enormer nachholbedarf. |
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Name: naturbauer antwortet um 05-12-2006 09:46 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo theres! Das mit der Mengensteuerung wird vielleicht gar nicht mehr notwendig sein. Da geb ich dir Recht, dass noch einiges verstromt usw. wird, dann aber für die Fütterung der Milchkuh fehlt. Demnach gehen die Milchkühe in ihrer Anzahl zurück. Doch damit nicht genug. Die, die dann noch übrig bleiben werden mit weniger Leistung aufwarten können, also fehlt auch nochmal Milch. Sie geht allgemein, in verschiedenen Ursachen zurück und wird knapper werden. Aus diesem Grund interveniert die Milchindustrie bereits bei der Politik, dass mit der Entziehung des Futters der Milchkuh schon jetzt vorsichtig damit umgegangen werden muss, weil ihr sonst der Rohstoff ausgeht. Da sehe ich jetzt keine große Gefahr auf uns zukommen in punkto die Molkereien werden, oder müssen Übermengen steuern. (Denn nur eine Übermenge muss gesteuert werden, aber keine Untermenge oder?) Es wird niemanden mehr brauchen eine Milchmenge zu steuern. Oder warum wird die Menge plötzlich angehoben? Ich glaube sie wollen so einen Anreiz herbei führen, damit viele auf eine Leistungssteigerung aufspringen und sich zugleich vergrößern in der Stückzahl der gehaltenen Milchkühe um auch in Zukunft genug Rohstoff jeder Zeit verfügbar zu haben. Hier machen sich die Bauern wieder zum Sklaven der Milchindustrie. In Sachen Vereinigungen von Bauern die wirklich unabhänig sind von jeder Politik, denen nichts angeschafft wird was zu tun ist, erscheint mir heute nur der BDM und die IG-Milch. Allerdings bedenke ich den Leserbrief im Wochenblatt, wo ein Landsmann von dir geschrieben hat, dass die IG von der SPÖ 15.000 Euro bekommen haben soll. Sind sie dann nicht schon wieder abhängig? Vom Deutschen BDM weiß ich in die Richtung nix, aber nicht´s wissen heißt nicht auch nix sein. Die wenigsten wissen, dass der BBV von der CSU bezahlt wird. So ein Apparat kann ja gar nicht nur von den Mitgliedsbeiträgen finanziert werden. Ein Grüner Landtagsabgeordneter sagte mir mir vor ein paar Monaten bei diesem Thema. Das sind schon fast Italienische Verhältnisse, bei denen sogar er nicht den Überblick hat. Man sieht hier deutlich, es geht immer um DEN Einfluss der Industrie. Wenn´s dann mal Ernst wird, weil das Wetter nicht mitspielt, ob wir dann wieder wie beim Hitler verpflichtet werden eine bestimmte Menge abzuliefern, egal wie wir das dann fertig bringen sollen? Denn das heutige Volk wartet nicht so lange wie früher wenn es Hunger hat. Ich glaube sie brauchen nicht mal Hunger zu haben, nein schon immer wieder kehrende Engpässe können gefährlich werden. Astronomische Milchgeldhöhen werden sich nie realisieren lassen, ja sogar die Überlebensnotwendigen Zahlungen werden uns noch lange versagt bleiben, weil die Menschen so am leichtesten gesteuert werden können, auf dem Rücken der Bauern. |
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Name: theres antwortet um 05-12-2006 10:37 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo Naturbauer, ich fürchte, dass das Wetter, die Verknappung von Energie und Rohstoffen insgesamt und die schleichende Erkrankung unserer Böden mehr zusammen schaffen, als uns lieb ist. Da wird das Thema Milch nur ein Randthema, heute schon kauft Nestle die Weltwasservorräte auf, die Energieverknappung macht auch den Stickstoff als Dünger zunehmend teurer, mit Phosphat wird das Gleiche passieren. So gesehen werden wir mit ganz anderen Problemen konfrontiert. Aber solche Randthemen, Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, die bessere Nutzung des hofeigenen Düngers, der sparsame Umgang von Energie in der Landwirtschaft und nicht nur die Erzeugung von Energie- sind doch bis jetzt eher im Interessenbereich der biologischen Landwirtschaft und einzelner "Spinner". Da findest du in keiner der grossen landw. Fachzeitschriften wirklich brauchbare Informationen, sondern musst dir ganz alleine und mühsam alles zusammensuchen. Ist natürlich auch klar, da verdient dann doch keiner dran. |
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Name: naturbauer antwortet um 05-12-2006 10:50 auf diesen Beitrag |
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Schafft das Wetter was die Bauern nicht schaffen? Hallo threse, Ja das stimmt, dass wer Gedanken wie unsereiner hat und diese umsetzt nur als Spinner gilt. |
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