Tagebuch
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Heuheizung mit Pellets hallo, warum nicht miscanthuspellets - sind mit wesentlich weniger aufwand zu produzieren ;-) trotzdem paar dinge zu heupelletierung: Verbrennungsversuche mit Heupellets und -briketts: Die Verbrennungsversuche wurden im Rahmen einer Untersuchung zur „Thermischen Verwertung von Heu aus der Pflege von Naturschutzflächen an zwei Biomassefeuerungsanlagen, die sich bei der Verbrennung von Maisspindeln, von Rapskörnern sowie Getreide und Getreideausputz in der Praxis bewährt haben, durchgeführt. Es handelte sich um die automatisch beschickte Biomassefeuerungsanlage vom Typ Compakt CO der Firma Ökotherm, Hirschau _________________________________________________ Im Rahmen eines Projektes der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft wurden Untersuchungen zur Pelletierung von Stroh und Heu mit unterschiedlichen Bindemitteln und Zuschlagstoffen durchgeführt mit der Option, die chemische und physikalische Qualität sowie das Abbrandverhalten dieser Brennstoffe zu verbessern. Es erfolgte die Herstellung der verschiedenen Stroh- und Heupelletvarianten durch die Landwirtschaftliche Trocknungs- und Dienstleistungs- GmbH in Grimma. Das Pelletieren wurde an einer Kollergang-Flachmatrizenpresse tschechischer Herkunft, Typ G 600, Baujahr 1968, Matrize 8 mm Bohrungen, durchgeführt. Bei der Presse handelt es sich um eine Flachmatrizenpresse mit starrem Kollersatz und angetriebener Matrize. Schlussfolgerungen: Herstellung eines Brennstoffs aus Stroh und Heu mit hoher Festigkeit und hoher Energiedichte durch die Pelletierung möglich. Möglichkeit der Zumischung von Bindemitteln und Zuschlagstoffen besteht, ist aber nicht nötig. Brennstoffqualität ist maßgeblich vom Ernteprodukt abhängig, Gehalte an emissionsrelevanten Inhaltsstoffen unterliegen starken Schwankungen. Die energetische Nutzung von Stroh und Heu ist nur möglich, wenn man geeignete Feuerungsanlagen entwickelt, die den emissionsarmen Abbrand ermöglichen. ___________________________________________ Erforderliche Aufbereitung von Heu Bei der Verbrennung von Heu wird der gesamte Energieinhalt von ca. 4 kWh/kg Heu in heißes Rauchgas umgesetzt, dessen Energieinhalt in Form von Wärme, Dampf und Strom nutzbar ist. Für die Realisierung kleiner Feuerungsleistungen muß das Brennmaterial zur Vermeidung von Emissionsspitzen möglichst gleichmäßig dem Ofen zugeführt werden. Dies ist sehr gut möglich, wenn der Brennstoff in Form von Pellets oder Briketts vorliegt. Die Notwendigkeit der Aufbereitung von Heu wird nachfolgend erläutert: Ein Heupellet wiegt durchschnittlich 1,0 g. Dies entspricht einem Energieinhalt von 0,004 kWh. Um eine Feuerungsleistung von 1 kW zu realisieren, sind 250 Pellets in der Stunde, d.h. ca. 4 Pellets je Minute zu dosieren. Ein Heubrikett wiegt durchschnittlich 165 g, sein Energieinhalt beträgt 0,66 kWh. Um 1 kW Feuerungsleistung zu realisieren, müßte der Feuerung alle 40 Minuten 1 Brikett zugeführt werden. Daraus wird deutlich, dass Heubriketts für Feuerungsanlagen mit einer Leistung ab 15 bis 20 kW (Zudosierung von 1 Brikett nach jeweils 2 bis 3 Minuten) geeignet sind. mfg oekofarm |
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