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Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!

  Antworten: 18

Name: bioanz 14-08-2006 13:15 nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
In dem Bericht vom Bauernsprecher von der letzten Ausgabe des „Fortschrittlichen Landwirts“ ist ein Darstellung nicht richtig. Und zwar heißt es die Faire Milch sei gentechnikfrei. Und das ist auch zu meinen bedauern nicht richtig. Und hier begibt sich die IG – Milch auf sehr dünnes Eis. Es wird von den teilnehmenden Bauern zurecht eine genfreie Fütterung gefordert und dem Konsumenten womöglich vorgetäuscht das die Milch gentechnikfrei ist. Ich habe schon in einen früheren Bericht geschrieben, das die faire Milch gentechnikfrei sein sollte den dem Konsumenten nur zu sagen - wie ein Bauer bei der IG-Veranstaltung auf die Frage „was kann die Milch?“ antwortete - sie ist weiß – wird ein bißchen zu wenig sein. Den der Preis im Regal ist der höchste. Und man sollte auch die “Fairnis“ gegenüber den anderen Produkten haben – Biomilch.

Mit freundlichen Grüßen
bioanz

Name: walterst antwortet um 14-08-2006 14:03 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Das Preisverhältnis gegenüber der Biomilch gehört unbedingt hergestellt. Vollkommen richtig.
Das heisst, es muß in Kürze der Regalpreis für Biomilch dorthin, wo er hingehört, nämlich über den Preis von A faire MIlch. Am Besten mit dem Preissiegel "Guat und Fair". Und nicht wie jetzt, als Lockartikel mit 85 oder 89 Cent.
Daran müssen wir arbeiten und das ist mit ein Zweck der Fairen MIlch. Nämlich Bewegung in die Regalpreise zu bringen.
Alle haben was davon!

walter
Name: pezl antwortet um 14-08-2006 14:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Hallo walters
Genau so ist es nur verstehen tut`ns nur wenige unserer Berufskollegen
und auch fast nicht davon zu überzeugen wie wichtig es wäre.
Wir müssen nur dran bleiben.
Sendung am Sonntag war super .Für alle dies noch nicht gesehen haben
gibts am Donnerstag um 12 Uhr in ORF 2 eine wiederholung.
Eine Kuh macht muh-viele Kühe machen mühe.
Name: bioanz antwortet um 14-08-2006 20:06 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
An Walterst

Ich glaube du verstehst mich falsch. Ich bin selber Mitglied beider IG und finde die Idee mit der fairen Milch grundsätzlich gut, nur wurde die Sache nicht zu Ende gedacht. Man begibt sich mit der fairen Milch in das Hochpreissegment und dort ist der Verdrängungswettbewerb am höchsten. Man wird sich daher auch mit der Qualität des Produktes befassen müssen. Und da wird die „weiße“ Farbe als Qualitätsmerkmal zu wenig sein.
Genfreiheit währe als erster Anfang unbedingt anzustreben. Den, es gibt keinen größeren Schaden deswegen von einen Konsumentenschützer angezweifelt zu werden.

Biobauer und
Biomilchlieferant

bioanz

Name: biolix antwortet um 14-08-2006 21:08 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Hallo !

nur weil es bioanz angesprochen hat: auch ich hab mich beim kauf gewundert ( die erste nicht biomilch die wir seit 10 jahren gekauft hatten )
das kein gentechfrei siegel oben war.. da dachte ich mir schon, na ja...
aber man sollte es trotzdem unterstützen und wie walterst nuns chreibt es ist zeit für eine faire biomilch bzw. überhaupt eine werte diskussion, wie es z.b. bio austria jetzt vor hat...
das komische ist ja in Ö das bei jedem skandal die bio LW vorgeschoben wird, aber wenn man als agrarpoltisches ziel, was nicht heisst das alle bio werden sollen, hineinschreiben sollte "Bio ist die Speerspitze der Ö LW sein " dann fällt das den agrarvertretern schwer... sogar unser kammersekretär muß sich am anfang eines beitrages über die bioschafveramrktung gleich mal rechtfertigen das er sonst eh die 85% konv. in unserem bezirk gut vertritt wenn er die bioschaf preise lobt...

aber zurück die IG Milch muß auch den großen spagat schaffen zwischen bio und den intensivsten konv., schön ist das man spürt auch die intens. konv. in der IG kommen schon drauf das wachsen, verdrängen, wettbwerb nicht alles sein kann, das gefällt mir und da hat die IG schon viel bewirkt, daher hoffe ich es bleibt alles in diskussion aber natürlich auch das die IG hält ( gentechfrei, keine überlieferung etc. ) was sie verspricht !

lg biolix
Name: bioanz antwortet um 19-08-2006 12:41 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Warum wird die „Faire Milch“ nicht genfrei produziert.

Würde mir eine Stellungnahme eines IG-Vorstandsmitgliedese wünschen.

Grüsse
bioanz

Name: berghofer antwortet um 20-08-2006 20:26 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Hallo Zusammen!
Ich bin zwar kein IGM-Vorstandsmitglied, erlaube mir zur Auflockerung der Thematik aber trotzdem ein paar Zeilen:
Der Punkt, an dem die Diskussion hier angelangt ist, war wohl sicher nie das Ziel der IG-Milch: Nämlich Neid und Differenzen zwischen Bio- und Konventionellmilcherzeugern zu schüren.
Wie kann es sonst sein, daß plötzlich die Gentechnik so hochgespielt wird?
Ich würde jedenfalls als Biomilchproduzent sehr sehr vorsichtig sein, ob
alle meine zugekauften Futtermittel zu 100% (und nicht nur zu 99,x%) genfrei sind, wo doch jeder weiß, dass Papier sehr geduldig ist, und Pollen, Blütenstaub etc. leider an Feldstückgrenzen nicht halt machen.
Und wenn wir schon dabei sind: Verwendet wirklich jeder nach seinen Möglichkeiten Biodiesel und "sauberen" Strom?
Ich meine hier ist die eingangs strapazierte Eisdecke........

Zudem sind ohnedies bereits alle grösseren heimischen Molkereien drauf und dran ausschließlich genfrei produzierte Milch zu verarbeiten.
In diesem Umfeld wird die IG-Milch wohl nicht die letzte sein, entsprechende Milch als "A faire Milch" abfüllen zu lassen.

Vielmehr sollte sofort von ALLEN Seiten die Zeichen der Zeit erkannt werden, um den Milchpreis im Geschäft dort hin zu bekommen, wo er längst schon hin sollte:
Wenn man im Regal 1 Liter CocaCola (genfrei?) um € 1,19 sieht, darf dann wirklich nicht auch Biomilch diesen Preis haben?
Seien wir uns doch alle gegenseitig einen gerechten Lohn vergönnt!
Es wird ja doch nicht mehr allzuviel Ernstzunehmende geben, die meinen, wir in Österreich müssen um 22 Cent/Liter Milch produzieren, oder ??
meint ein
ehemaliger Biobauer, normales IG-Milchmitglied und aktiver Milchbauer

berghofer


Name: ruth1online antwortet um 21-08-2006 16:30 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Liebe Berufskollegen,
wir Mutterkuhhalter werden ja immer von den Milchbauern nicht ganz gleichwertig angesehen. :-) Also melde ich mich als Konsument:
Ich habe sofort nach der neuen Milch gegriffen und mich sehr gefreut, dass Bewegung in dem Markt kommt. der Mensch braucht Nahrung und damit Nahrungsmittel zum Leben! Also sollte er auch bereit sein, zu seiner Lebenserhaltung (Und Gesunderhaltung!!!) etwas auszugeben.
Und er sollte die Menschen, die Tag für Tag für seine Lebenserhaltung arbeiten, entsprechend achten und ihm ein auskömmliches Leben ermöglichen.
Nach der sogenannten Wende in der DDR war ich Landesbäuerin von Sachsen und konnte so schmerzlich und hautnah erleben, wie die privatisierten Molkereien erst die genossenschaftlichen wirtschaftlich durch höhere Aufkaufpreise kaputt machten - um anschließend die Preise zu bestimmen und zwar ganz weit am unteren Limit.
Ich bezahle gerne die 10 Cent mehr, wenn die auch wirklich beim Bauern ankommt (Unser Rindfleisch kostet ab Hof auch viel mehr als im Interspar und wir bekommen es gut verkauft). Leider fand ich aber auf der Website der fairen Milch nicht genaues über die IG, ihre Strukturen und das Verteilersystem des Mehrerlöses. Das möchte der aufgeklärte Konsument auch wissen!
Und: ich habe die schöne rot-weiß-rote Kuh von der Packung ausgeschnitten und mit ins Büro genommen. Vielleicht gibt es bald Aufkleber - dann kann man (Frau auch) sich aktiv an der Werbung beteiligen.

Was ich noch am Rande bemerken möchte: Ich habe 1975 Landwirtschaft studiert, war 15 Jahre in einer Milchvieh-Genossenschaft tätig - wurde dann aus dem Beruf gedrängt und habe mir deshalb in Österreich einen Landwirt angelacht um wenigstens nebenberuflich meine geliebten Vierbeiner um mich zu haben. Wir bewirtschaften in Vorarlberg extreme Hanglagen und eine Alpe ohne Zufahrt, arbeiten hart neben unserem Hauptberuf und wissen, dass jeder Landwirt rund um die Uhr schafft. Wir sollten uns nicht ständig auseinander dividieren sondern als Berufsstand zusammenhalten. Milch oder Mutterkuh, Gemüsebauer oder Schweinehalter: je mehr unsere Widersacher uns gegeneinander ausspielen können, desto schwächer ist der Berufsstand . Wir sind die wichtigsten Menschen im Leben aller, denn wir sorgen für das Leben überhaupt. Ohne uns wäre der Supermarkt nämlich gähnend leer. Machen wir die Leute mal ein bißchen nachdrücklicher darauf aufmerksam!
Frohes Schaffen trotz des miesen Wetters und herzliche Grüße aus dem Ländle,
Ruth Weber
Name: walterst antwortet um 21-08-2006 20:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Die Mutterkuhhalter meiner Region betrachte ich als wichtige Abnehmer meiner Kälber und trächtigen Kalbinnen und als Partner, wenn sie vom Maschinenring mit der Presse oder dem Wickelgerät kommen, weil sie zeitlich flexibler sind als wir Milchviehhalter.
Ich sehe hier positive Abhängigkeiten. Deshalb sind in meiner Nachbarschaft auch 5 Mutterkuhhalter Mitglieder bei der IG-Milch.

Für Deine Bemühung für die Faire Milch herzlichen Dank!

Wir haben in Kürze kleine rot-weiß-rote Kühe, unsere Faironikas zur Verfügung, Folder und Autoaufkleber.

Walter

Name: bioanz antwortet um 22-08-2006 08:26 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Hallo Berghofer!!

Ich will auch ganz locker dir die Frage stellen, wo du genverändertes Saatgut bekommst. Denn du behauptest das in Österreicher erzeugten Biolebensmittel genveränderte Verunreinigungen durch Pollenflug vorhanden sind. Soweit ich weis wird in Österreich – Gott sei dank – noch kein genverändertes Saatgut verwendet. Aber du kannst dir die letzte IG-Milch Zeitung auf Seite 12 und 13 durchlesen. Dann wirst du die Problematik Gentechnik anders sehen.
Ein bar Schlagworte aus dem Artikel:
- Gentechnik-„Wir haben unsere Rechte verloren“
- Koexistenz ist unmöglich
- Gentechnik ist außer Kontrolle
- Ihr habt die Wahl!!!!

Der Standpunkt gegen Gentechnik wahr auch ein Hauptgrund für mich der IG-Milch beizutreten.
Wenn nun die IG-Milch ein Produkt verkauft, und das Qualitätsmerkmal „Genfrei“ nicht berücksichtigt ist das für mich ein Grund gewesen hier in diesem Forum aufmerksam zu machen.
Wenn alle andere 6000 Mitglieder nicht dieser Meinung sind ,und ich der einzige sein sollte der diese Thematik so sieht, muß ich das freie Recht des Austrittes aus der IG-Milch in Anspruch nehmen.

Die Diskussion um Biodiesel erspare ich mir , denn du als ehemaliger Biobauer wirst sicher wissen , daß dieser Diesel den Namen „Bio“ nicht verdiehnt.

Grüsse

bioanz

Name: Gerhard_1 antwortet um 22-08-2006 08:59 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Richtigstellung über Bericht Faironika
Faire Milch hebt den Milchpreis an, und das erste was der Bauer tut - er regt sich darüber auf, dass Bio-Milch weniger kostet und fordert eine Preisanpassung!
Die einzig richtige Antwort darauf ist prompt gekommen - sich in diesem Fall für einen fairen Bio-Milchpreis einzusetzen und diesen ebenfalls anzuheben.

Wenn Mehl um 15-20% teurer wird, so wird die Preissteigerung direkt an den Konsumenten weitergegeben. Was ist mit den Landwirten?
Sie müssen die schlechte Ernte, die Trocknungskosten, Kostensteigerungen bei Energie, Logistik, Treibstoffen - in der Folge ebenfalls höhere Erzeugungskosten, unter anderem für das Produkt Milch, einfach hinnehmen!

Wenn faire Milch auf den Markt kommt, flattern sogleich die Milchaktionen auf den Flugblättern ins Haus! Warum geschieht nicht das gleiche wenn Mehl, Brot, Zigaretten, Benzin oder ein anderes Produkt teurer wird - dann gibt es kein kg Brot, eine Zigarettensorte oder Benzinmarke die ab nun mit dem halben Preis beworben wird.
DARÜBER SOLLTEN WIR BAUERN EINMAL NACHDENKEN !

Wir Bauern sind auf den Konsumenten, der heimische Lebensmittel erwirbt angewiesen. Es muss uns allen klar sein, dass es für die faire Milch keine zweite Chance gibt! Wenn wir jetzt nicht alle gemeinsam dahinter stehen, um für das Produkt Milch einen angemessenen Preis zu bekommen, sind wir selbst - und nicht irgendeine Partei, daran Schuld!

Wenn die Milchrebellen als Gruppe unzufriedener Bauern bezeichnet wird, die nur durch Proteste gegen Schleuderaktionen mit Billigmilch auf sich aufmerksam macht, ist dies jedenfalls zu wenig. (Blick ins Land).

Die IG-Milch macht Mut auch weiterhin gerne Bauer/Bäurin zu sein und auch künftig davon leben zu können, ohne von der Substanz zehren zu müssen. Verschwenden wir die Zeit nicht damit uns gegenseitig Unterstellungen zu machen, sondern MACHEN WIR FÜR UNS ALLE POSITIV-WERBUNG BEI DEN KONSUMENTEN!
Mit gutem Gewissen können wir durch den Kauf heimischer Lebensmittel ein Zeichen gegen den Klimawandel und für den Erhalt heimischer Arbeitsplätze setzen!

Name: biolix antwortet um 22-08-2006 09:19 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Hallo !

richtig gerhard, nur fair sollten wir ein wenig mehr definieren.
Die IG hats gemacht mit, gentechfrei,keine überlieferung etc. das ist auch gut so... nun kann man wohl noch darüber diskutieren bzw, nachfragen ob die IG milch den Spagat schafft zwischen intensivsten betrieben und eben
bio... wenn ich oben lese, alles ist sowieso schon genverseucht ( das ist genau die devise der gentechindustrie udn schon manchen agrarpoltiker, 10 jahre mach ma moratorien zur einführung und danach sagen wir, ist eh schon da und eh alles verseucht was ist das dann ? ) was aber nicht stimmt, bioprodukte werden so streng kontrolliert wie keine anderen...und ja es wurden schon chargen aus dem verkehr gezogen, zeigt nur das die kontrolle funktioniert...
aber nun zurück zur IG, wenn ich nun wieder tch lese der sonst wenig interesse an gentechfrei hat und nur wieder provoziert, klar aus bestimmten interssen, dann müssen wir sehr aufpassen und klar verstehe ich bioanz denn auch ich war ein wenig enttäuscht aber grundsätzlich stehe ich noch immer auch als biobauer dahinter fordere aber eine weitere interne diskussion in der ig milch über diese themen.. udn danke natürlich den walterst für die antwort im anderen threat...
schönen veregneten dienstag noch...

lg biolix
Name: Fadinger antwortet um 22-08-2006 09:41 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Hallo!
Wozu die Debatte?
A faire Milch wird mit GVO freien Futtermitteln erzeugt, steht auch im Vertrag so drinnen ...
Jedoch wird diese Milch nicht als "garantiert gentechnikfrei" beworben, was auch irgendwie logisch ist. Wer kann das wirklich garantieren? Zudem müßte die "Gentechnikfreiheit" dann wieder kontrolliert werden, also wieder Kontrollore, die Aufwand und Geld kosten würden ....
Gruß F
Name: ruth1online antwortet um 22-08-2006 13:10 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Danke für die Antwort Walter!
Wo bekomme ich dann die Faironikas?
Gern eine kurze Mail an ruth.weber@gmx.at
Freundliche Grüße, Ruth
Name: ruth1online antwortet um 22-08-2006 13:14 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Da bleibt nichts zu ergänzen, Gerhard, Du sprichst mir aus dem Herzen!
Name: gabrielascheucher antwortet um 22-08-2006 20:57 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Meines Wissens nach wird die Faire Milch in EINER molkerei in Österreich abgefüllt (völlig normale Konventionelle Milch) und dann an die Geschäfte ausgeliefert.
Das heißt das die Milch in Faire Milchpackerln nicht unbedingt jene Milch ist die von den IG-Milch Mitgliedern an Ihre jeweiligen Molkereien in ganz Österreich geliefert wird.
Darum kann die IG-Milch auch nur garantieren dass die von Ihr verkaufte aber nicht unbedingt von Ihren Mitgliedern produzierte Milch aus Österreich kommt und dass 10Cent pro Liter auf ein Treuhandkonto
überwiesen werden.
Diese 10 cent werden dann an jene Mitglieder ausbezahlt die länger als ein Jahr Mitglied bei der IG-Milch sind.
Interessanterweise kostet aber diese Milch im Faire-Milch-Packerl um 24 Cent mehr als im normalen Milchpackerl. Wohin die anderen 14 Cent pro Liter kommen ist mir ein Rätsel.
Sollte ich mit meinen Wissen falsch liegen so bitte ich um Klarstellung.

Name: walterst antwortet um 22-08-2006 21:29 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Richtigstellung Bericht über Faironika, die Milch ist da !!!
Trinkmilch ist in den letzten Jahren kontinuierlich zu einem absoluten Lockartikel "verkommen", der völlig dem Preiskampf der Handelsketten ausgeliefert war. Das Ergebnis ist ein Preis, der sich vom Wert und den Kosten total abgekoppelt hat.
Bei den aktuellen Preisen kann man sicher keine ehrlich kalkulierte Milch verkaufen, bei der irgendwer noch etwas verdienen kann.
Die Vergleichsbasis beim Preis ist aus meiner Sicht einfach unzulässig.

Trotzdem lässt sich ein Teil der Differenz leicht erklären: Neue Verpackung in geringerer Stückzahl, etwas aufwändigere Logistik, Mehrwertsteuer und Handelsspanne auf höheren Einstandspreis, marketing.

Walter
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