 Tagebuch
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A faire Milch hallo Walterst! Ich habe mir heute das Konzept der fairen Milch in der IG-Zeitung genau durchgelesen und finde die Idee zwar gut, aber irreführend. Warum? Nun, das Milchpackerl wird zwar um 10 ct teurer verkauft, aber leider wird auch der Eindruck, zumindest bei jenen welche nur mit halber Aufmerksamkeit lesen oder hinhören, erweckt, dass ab nun jedes IG-Mitglied 10 ct mehr für seine Milch erhält. Dass aus der TATSÄCHLICH verkauften Milchmenge der Erlös auf ein Treuhandkonto geht und dass schlußendlich mur auch das ausbezahlt werden kann was auch in der Kasse ist verschwimmt da ein wenig. Denn soetwas hatten wir ja schon mal vor ca. 2 jahren, als überall 4 ct als Erhöhung rausposaunt wurden und dann, wenn überhaupt, 1 ct tatsächlich beim Bauern landete.......also Vorsicht, damit nicht wieder sowas passiert......die Linie aber dazu kann ich nur unterstützen: ausschließlich Milch aus Österreich, genfrei erzeugt( hast du mich nicht kräftig dafür gebeutelt als ich hinter den Anfängen einer Molkerei in NÖ stand?), keine Überlieferung etc., auch dass wir für uns selber argumentieren müssen......Ansonsten würd ich sagen dass die IG endlich vom stereotypen Phrasendreschen runterkommt und nun versucht wirklich für das Grünland einzustehen und die Entwicklungen des neuen ÖPULS auch als Nachteil darstellt. Auch in der Kronenzeitung wurde die faire Milch vorgestellt, aber auch dort besteht die Gefahr dass der unbedarfte Zeitungsüberflieger beim Lesen 10 ct mehr für jeden Liter Milch liest.....also Vorsicht! Ansonsten weiterhin alles Gute, lieber Walter! Liebe Grüße, helmar
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