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Erfahrungen mit Behörden
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Name: stb 11-01-2006 15:02 |
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Tagebuch
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Erfahrungen mit Behörden Vor einiger Zeit wurde ich kontaktiert wegen einer Flächenabtretung für eine Flussverbreiterung (Hochwasserschutz). Zwischen meiner Fläche und dem Fluss liegt die Bahn und ein schmaler Gemeindeweg. Ich bin im Prinzip dafür, dass Schutzmassnahmen gesetzt werden. Dennoch finde ich die Vorgangsweise der Behörde eine Zumutung. Kaum verdeckt wird schon mal so nebenbei das Wort Enteignung ausgeprochen. Der Informationsfluss ist sehr dürftig und man lässt sich aus der Nase ziehen, was den nun auf meinem Grund errichtet werden soll (nach 3 Gesprächen endlich: neue Bahntrasse und Weg). Auf meine Bitte erhalte ich den Vertragsentwurf nicht, beim nächsten Termin werde ich in die Gemeinde regelrecht vorgeladen, dafür letzte Woche ein Termin, der Vertrag liegt vor dem Behördenvertreter, der ein paar Bedingungen runternuschelt und dreimal auf die Uhr schaut, wegen Zeitdrucks. Zum Schluss wird die 4. Seite rübergeschoben, das ists zum unterschreiben. Ich unterschreibe nicht und verlange dass man mir zuerst mal die Reinschrift übermittelt. Heute habe ich Sie erhalten, die von mir gemachten bedingungen sind kaum mal angedeutet. Grundtenor der Vereinbarung: Wir kaufen, wir legen den Preis fest, wir bestimmen was wir umsetzen, du unterschreibst und hältst die Klappe. So kann es wohl auch nicht funktionieren. Die nächsten wundert es dann, wie seltsam ablehnend die Bauern reagieren. Hat wer ähnliche oder bessere Erfahrungen. |
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Name: Milkyman antwortet um 11-01-2006 15:27 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Erfahrungen mit Behörden ich kann dem beitrag von stb nur beipflichten. auch mir ist es schon ähnlich ergangen, es wird versucht von oben her die bedingungen zu diktieren und stimmt man nicht zu wird gleich Enteignung und dgl. in den raum gestellt. leider lassen sich viele durch solche Einschüchterungsversuche gleich mal die "Schneid" abkaufen und unterschreiben das Diktat. Doch der Weg bis zur Enteignung ist ein langer und das wissen auch die Behördenvertreter ! Deshalb nicht von vorn herein alles akzeptieren, zuerst überlegen, hinterfragen, seine Forderungen klar definieren, damit ist oft allerhand zu erreichen. Gruss aus dem Ennstal |
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