Geht der Trend zu......

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Name: Baum5 04-11-2012 19:38
Geht der Trend zu......
100 Stück Milchvieh, Melkroboter, Neubau ( Ausiedlerholf) 2 Mill. Euro, dann zupachten, zupachten und nochmals zupachten, vorgestellt von Bezirksbauernkammer Obmann Strasser im ORF Salzburg. Auf die Frage des Reporters, was machen dann die kleineren Bauern, wie erwirtschaften sie ihren Lebensunterhalt samt Investitionen, dann kam Strasser in Erklärungsnot und Achselzucken. Bei der Reportage ging es um das Milchqotenende 2015.
Name: walterst antwortet um 04-11-2012 19:48 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Was die Unterhaltsamkeit betrifft, gehört der Flachgauer BBK-Obmann nach wie vor zur einsamen Spitze.

Name: sturmi antwortet um 04-11-2012 19:57 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Die was weitermachen sind zuversichtlich, die anderen sollen verpachten oder sich eine andere Arbeit suchen! Nau daun vü Spaß mit den Schulden!
http://tvthek.orf.at/programs/70019-Salzburg-heute/episodes/4860207-Salzburg-heute
MfG Sturmi
 

Name: Psycho antwortet um 04-11-2012 20:05 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
den beitrag hab i gestern auch gesehen - flotter, intelligenter jungbauer - kein zweifel... ABER mir wär angst und bange um den betrieb bei soviel pacht, teilweise nur 1 jahresverträge und überall rundum kommt das biogas !!!
und wenn der meint, es wird sich nichts ändern - stimmt nicht, die neue quote ist die fläche, und wenns dann noch schwerer wird an fläche zu kommen - na servus...

und wenn der strasser-depp meint, dass sind zukunftsbetriebe - massig baugründe verkaufen und um sage und schreibe 2 mio. bauen - naja ... (von der erklärungsnot wegen den kleineren bauern will ich gar nicht reden....)
beim facharbeiterkurs hat der betriebswirtschafter mal gesagt, er findet es nicht gut, dass in baukunde immer nur die tollsten, modernsten betriebe angeschaut werden - zweifellos schön anzuschauen, aber bei den jungen buben werden die augen da zu groß - und er hätte es eben lieber gesehen, betriebe anzuschauen, die günstig, aber gut und praktisch umgebaut haben und innerhalb ihrer möglichkeiten nachhaltig wirtschaften

und was mich an dem beitrag auch noch so irrsinnig gestört hat: der FLACHGAU, der arme, arme FLACHGAU - milch wird auch noch wo anders produziert, und das auch noch in weniger begünstigten gebieten wo man nicht 4,5 mal mähen kann und wo im märz schon das gras rauskommt

Name: zehentacker antwortet um 04-11-2012 20:18 auf diesen Beitrag
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Dass Land- Wirtschaft genauso wie jeder andere Betrieb ein Wirtschaftsunternehmen ist, war immer und ist meine persönliche Meinung. Als Unternehmer muss ich die Entscheidung, ob und in welche Richtung ich meinen Betrieb ausbaue oder auch nicht, selber treffen. Es mein Risiko und nicht das des Kammersekretärs, eines Obmannes oder des Ministers. Die Wortspenden dieser Personen haben mich dabei nie interessiert, und ich bin rückblickend sehr gut dabei gefahren.
Wenn Abdulah dies mit seinen Kebabstandl in Österreich schafft oder der Franz in Canada dann sollten das doch auch die ausgezeichnet ausgebildeten Österreichischen Bauern können.

f

Name: helmar antwortet um 04-11-2012 20:19 auf diesen Beitrag
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Dort wo Fläche welche relativ einfach zu bewirtschaften ist mit großer Wahrscheinlichkeit. Und wo es für die Betriebe einigermaßen gesicherte Pachtflächen gibt. Denn wie schon von anderen hier geschrieben wird die Fläche die Quote sein. Zumindest bei der sogenannten "Massenmilch". Was aber nicht heißt dass z.B. im Bereich silofreier Milch nicht auch die Milch kleinerer Betriebe weiter gefragt sein wird. Eine der Kernfragen kann aber die Erfassung der Milch werden. Wenn auch "kleinere" Mengen an Milch ab Hof geholt werden und damit der Betrieb zeitlich unabhängig ist kann ich mir ein Nebeneinander verschiedener Betriebsgrößen gut vorstellen. Die an den Kreuzungen auf den Milchtank wartenden Milchbauern werden wohl weniger werden.
Mfg, Helga

Name: Fallkerbe antwortet um 04-11-2012 20:26 auf diesen Beitrag
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@zehentacker
volle zustimmung.





Name: geba antwortet um 04-11-2012 20:42 auf diesen Beitrag
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Was mir so auffällt bei den Höfen mit den großen, modernen Ställen das diese größte Probleme mit dem Pachtfächen und deren Pachtpreise haben. Z.b. 20ha Eigengrund dan noch 20-30ha Zupacht um 700, 800€/ha.
Dann noch 500 000 - 600 000€ Schulden und ein ewiges Gerange mit den Pachtflächen.
Tag und Nacht umherwerckeln?
Brauchen wir Das?

Name: G007 antwortet um 04-11-2012 20:43 auf diesen Beitrag
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Habe den Fernsehbeitrag angesehen.
Ob dieser Betrieb eine Zukunft hat, kann ich als nicht Milchbauer deshalb auch nicht beurteilen.
Aber der BBK Obmann Strasser hat ein Ablaufdatum.

Name: mfj antwortet um 04-11-2012 21:01 auf diesen Beitrag
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Auch wenn es richtig weh tut, und für machen eine Katastrophe ist – die Richtung der Milchwirtschaft geht eindeutig in Richtung Großbetrieb.

Einzige Ausnahme: Nischen- und Selbstvermarkter die in günstigen eigenen Verkaufslagen mit Kleinmengen den fünf- bis zehnfachen Deckungsbeitrag für das Produkt Milch einfahren.
Dafür aber durch permanente Unabkömmlichkeit viel an Lebensqualität einbüßen.

Ich selber benutze unseren Kleinbauernhof als „Kälberstall für meinen Nachwuchs – und als Wohlfahrts- und Wohlfühloase für eine hohe Lebens- und Wohnqualität meiner Frau und mich.
Investiert wird nur in den Wohnbereich – betriebliche Investitionen finden extern in einer landw. Gesellschafter AG statt.
Damit splittet sich nicht nur das Risiko, man ist aktiv am Marktgeschehen und an Entwicklungen involiert.


@Zehentacker: Ist Dir unabsichtlich das „f“ hineingerutscht oder schreibt der gute alte Fadinger wieder mit ;-))) ?




Name: FraFra antwortet um 04-11-2012 21:02 auf diesen Beitrag
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ich kenn mich da drinn ganz gut aus-den betrieb kenn ich auch..

vom herzen wünsche ich ihm viel erfolg!!
nur bekommen halt nicht viele die chance die alte hofstelle um ein vermögen zu verkaufen

und die graß biogas in straßwalchen macht viel druck auf das pachtniveau!!
aus salzburg land und VB fahren einzelne kollegn 50km und mehr zu ihren pachtflächen
und wenn man dan schaut wie viel beim mauch bei der hausmesse um den (zu) großen traktor stehen -läuft das radl immer so weiter
bis zu 700 eur für grünland pacht zu zahlen -hut ab!!

Name: MF7600 antwortet um 04-11-2012 21:05 auf diesen Beitrag
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@zehentacker
100%richtig
@geba
in normalen ackerbaugegenden darf ein 40-50ha betrieb nicht rund um die uhr arbeit haben.
mit 700-800€/ha pacht sollte im ackerbau auch noch gewinnbringend gewirtschaftet werden können.
und 600000€ kredit sollten bei gewinnbringenden investitionen auch kein problem darstellen.
die amortisation aller investitionen sollte unter 8- 10 jahren liegen.

zu dem bericht in salzburg heute:
also der betrieb ist mit 100 stück milchvieh schon halbwegs zukunftsfitt, dank des verkaufes des alten betriebsstandortes wird auch eigenkapital zum aufbau des aussiedlerhofes zur verfügung gestanden sein.
ich denke aber dass die investitionskosten erheblich geringer sein hätten könnten...





Name: ah1 antwortet um 04-11-2012 22:29 auf diesen Beitrag
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für mich sind 100 stück milchvieh sicherlich keine großbetriebe, eher kleinbetriebe.
in einer wirtschaftlichkeitsberechnung sollten opportunitätskosten nicht fehlen, deshalb ist es hinfällig, ob mit eigenkapital oder "schulden" gearbeitet wird. ausserdem muss eine investition nach spätestens 7-8 jahren amortisiert sein, alles andere (mit 20-25 jahren kalkulieren) ist meiner meinung nach wahnsinn!

Name: MF7600 antwortet um 04-11-2012 23:36 auf diesen Beitrag
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@ah1
genau so ist es!
betriebe mit 300000- 400000€ umsatz als großbetriebe zu bezeichnen, so etwas gibt es auch nur in der landwirtschaft!
diese betriebe haben max. 1 fremdarbeitskraft oder sind noch reiner familienbetrieb.
wie gesagt, jedes kebabstandl ist damit vergleichbar...


Name: walterst antwortet um 05-11-2012 06:41 auf diesen Beitrag
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wenn sich der vorgestellte Betrieb in 7-8 Jahren amortisiert, dann Hut ab! Da können dann die meisten noch was lernen an diesem Beispiel.

Name: sturmi antwortet um 05-11-2012 07:17 auf diesen Beitrag
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Wenn sich ein Milchviehstall (oder Schweinemaststall, usw.) in 7-8 Jahren amotisieren soll, dann geht das sicherlich nicht mit "normalen" Einnahmen aus der Produktion!
Meine Erfahrungen sind, dass kräftig Kapital aus nichtlandw. Einnahmen (Erbschaft, Bau-, Gewerbe-, Schottergrundverkauf, etc.) für solche Investitionen hergenommen werden!
Diese Tatsachen werden halt meistens in den Reportagen und Berichten im Fernsehen und diversen BBK-Blattln verschwiegen.
MfG Sturmi





Name: ah1 antwortet um 05-11-2012 07:37 auf diesen Beitrag
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@sturmi:
du hast es scheinbar überlesen oder nicht verstanden:
es ist für eine wirtschaftlichkeinsberechnung nicht so entscheidend ob mit eigen- oder fremdkapital gearbeitet wird, da auch für eigenkapital kalkulatorische zinsen angesetzt werden müssen!
wenn sich eine investition nicht rechnen soll, ist es hobby bzw. liebhaberei. mitschuld an den millionengräbern in der landwirtschaft ist sicherlich auch die pauschalierung. aussagen wie : "das rechnet sich nur wennst das geld hast",... usw. sind standardsprüche in der landwirtschaft, eigentlich traurig.
diese lange amortisationszeit ist wiederum ein grund wieso die österreichische landwirtschaft so unflexibel ist, und auf wechselde marktbedingungen schlecht reagieren kann.
man muss einen stall, ein gebäude,.. halt so bauen, dass es nach 7-8 jahren amortisiert ist, das geht wahrscheinlich schwer wenn es nicht funktionell, sondern nur ein schmuckkästchen ist.

Name: MF7600 antwortet um 05-11-2012 07:47 auf diesen Beitrag
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@sturmi
natürlich gibt es in österreich nur selten ställe die sich in 8 jahren amortisiert haben, da musst du meist in anderen teilen der welt suchen.
wie ah1 schon geschrieben hat ist es für die wirtschaftlichkeit einer investition nahezu unerheblich(bei den derzeitigen zinsen) woher das geld kommt, einzig und allein zählt, dass gewinn damit erwirtschaftet werden muss.
@walterst
der stall in dem beitrag wird sich in so kurzer zeit nicht amortisieren, da zu teuer gebaut wurde- hab ich schon geschrieben.

Name: walterst antwortet um 05-11-2012 07:52 auf diesen Beitrag
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@mf7600

eine Hof-Neuanlage in der Milchwirtschaft mit heimischer Bauordnung, die sich in 7-8 Jahren amortisiert, würde mich wirklich interessieren - wir müssen gar nicht das gegenständliche Beispiel hernehmen.

Name: MF7600 antwortet um 05-11-2012 08:12 auf diesen Beitrag
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ich bin zwar kein milchviehhalter aber einen milchviehstall zu bauen, der sich in 8 jahren amortisiert sollte kein problem sein.

Name: Tyrolens antwortet um 05-11-2012 08:23 auf diesen Beitrag
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Guter Punkt, der mit den Opportunitätskosten.
Wenn man schon neu anfängt und dann auch noch 2 Mio investieren kann, sollte man sich vielleicht, wenn man sich brennend für Landwirtschaft interessiert, etwas globaler denken.

Ansonsten ist es natürlich schon so, dass ein 100 Kuh Betrieb nicht wirklich groß ist.

Name: leitnfexer antwortet um 05-11-2012 09:24 auf diesen Beitrag
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@mf
ja, in neuseeland sollte das schon zu schaffen sein...?
Aber es geht ja nicht bloß um den STall sondern um eine komplette hofstelle mit allem drum und dran. Und wir wissen wie instabil der Milchpreis ist. Nur zu oft wird bei den Kalkulationen eine viel zu optimistische Preisentwicklung angenommen, wenn dann was anders eintritt wird halt gesudert(oder zugesperrt).
Ich bin sehr froh, das unsere Kammer keine solchen "Berater" hat, denn man kann den Strukturwandel auch künstlich hochreden.
Ich war für solche Redner noch nie empfänglich und übrigens besagt die Wirtschaft das sich Investitionen in 3-5 Jahren Vollbetrieb rechnen müssen(!). Wird wohl in der LW nie irgendwo der Fall sein(außer bei den Investitionen in Umwidmungen).
Aber es steht ja jedem frei, sich nach solchen Modellen zu richten und ihre Machbarkeit im Praxisversuch zu testen! viel Glück! ;)


Name: hardl1266 antwortet um 05-11-2012 09:42 auf diesen Beitrag
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Milchviehstall 2 000000
Rückzahlung pro jahr 100 000

Amortisiert 8- 10 Jahre = 800 000 - 1000000
Alles tüchtige Bauern " e alles in Euro
irgend wie muß ich falsch rechnen!

Name: sturmi antwortet um 05-11-2012 09:53 auf diesen Beitrag
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@ah1
Ich habs nicht verstanden! Bin ja auch schon ein alter sturer Depp der gelernt hat zuerst zu sparen und dann zu investieren. ;-) Die Zukunft gehört euch Unternehmern, eh kloa!
MfG Sturmi

Name: Baum5 antwortet um 05-11-2012 10:28 auf diesen Beitrag
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G 007.....Strasser hat kein Ablaufdatum,denn er hört mit dieser Periode auf.Aber sein Betrieb hat ein Ablaufdatum nur noch ein paar Kalbinen.Er war für den Posten sowieso eine Fehlbesetzung.

Name: walterst antwortet um 05-11-2012 10:51 auf diesen Beitrag
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für die Amortisation in 7-8 Jahren braucht man neben dem super Selbstvertrauen, sensationellen Bau-Voraussetzungen, perfekten Plänen mit Mut zur Lücke und günstigen Baufirmen auch noch einen speziell präparierten Taschenrechner. Sonst geht sich das meiner Meinung nach selten aus.

Name: MF7600 antwortet um 05-11-2012 13:04 auf diesen Beitrag
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@sturmi
was hat sparen und investieren mit dem gewinn aus investitionen zu tun?
die zukunft gehört gewinnbringenden unternehmern.
@walterst
für investitionen die sich in 7-8 jahren amortisieren sollte man innovation, unternehmergeist, interesse an der sache, hausverstand und etwas rechenbegabung mitbringen.

der stallplatz/ stück milchvieh ist in mitteleuropa um 3000-4000€netto realisierbar, da sollte sich das mit der amortisation schon ausgehen.

@leitnfexer
wenn du mal einfach so behauptest, dass so etwas nur in neuseeland realisierbar ist, dann fehlt es schon mal an innovation, unternehmergeist,...
wohnhaus,... wirst du ja wohl nicht zur milchviehhaltung dazurechnen wollen ;-)
@hardl1266
2000000 wird der milchviehstall alleine nicht gekostet haben.

Name: walterst antwortet um 05-11-2012 13:11 auf diesen Beitrag
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ich hab schon gehört von 3000-4000€ je Stallplatz. Bloss gesehen habe ich sowas noch nie.
Ich habe immer geglaubt, die 4000 sind allein schon von Melktechnik und Güllelager aufgebraucht, wenn man es billig macht.

Name: haapee antwortet um 05-11-2012 13:18 auf diesen Beitrag
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naja hier träumen doch einige vom "warmen leberkäse zum durchbeisen"

dass sich milchviehställe wie mf7600 meint in knapp 10 jahren amortisiert haben halte ich für dummes geschwänz obwohl du sonst zu den doch hellen köpfen zählst!

in österreich billig zu bauen das klappt nicht mal mehr mit einer zeltplane!

allein die bauordnung,die tierschutzauflagen verteuern diese projekte schon enorm.

dann sind die österreichischen stundenlöhne für dienstleistungen zu zahlen!(zb bauhilfsarbeiter aktuell bei ca 42.- euro/std/baufacharbeiter 55-70.-€ inkl)

und ansonsten werden die maschinen und geräte die gebraucht werden sicher nicht "billig" zu haben sein,

und milchviehställe sind spezial gebäude die ein durchaus hohes risiko darstellen punkto geldentwertung!

falls jemand auf die idee kommt oder krankheitsbedingt ect ,einen neuen roboter stall nach 2 jahren zu veräussern wird er sich wundern dass er nur mehr den halben neuwert dafür ansetzen kann!





Name: haapee antwortet um 05-11-2012 13:29 auf diesen Beitrag
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und zum billig bauen noch was für die besonders gscheiten hier.

ich hab erfahrung mit polnischen baufirmen,einer slovakischen dachdecker firma ich lasse aus kostengründen nur noch durch ost firmen grössere bauvorhaben errichten.

dafür braucht man aber auch die richtigen kontakte und selbst da wird man sich wundern dass man auch ganz ordentlich zahlen muss sonst leisten die nichts!

Name: MF7600 antwortet um 05-11-2012 13:54 auf diesen Beitrag
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@haapee
von stallbauen hast du leider keinen blassen schimmer, bleib besser beim reinen ackerbau...!!!
@walterst
http://innovationsteam.net/news.php
http://landundforst.agrarheute.com/den-neuen-stall-sorgfaeltig-planen
http://innovationsteam.net/kostenkontrolle.html



Name: MF7600 antwortet um 05-11-2012 13:59 auf diesen Beitrag
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@haapee
die richtigen kontakte fallen unter innovation, unternehmergeist, interesse an der sache,...
wieso nicht so ein projekt auch gleich in den von dir genannten ländern starten...?
da bekommst die ha um den preis gleich dazu und brauchst nicht mühsam zusammenpachten...


Name: riener antwortet um 05-11-2012 15:13 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
danke mf... super link

jetzt suche ich mir gleich einen schönen ebenen bauplatz ( wo nur ????? ) und baue mir auch einen billigen stall für 700 kühe.

die kleinen bauern mit 30, 50 oder 70 kühen werden zwar niemals so billig bauen können - selbst schuld

und den pachtgrund für ca. 680 kühe bekommt man bei uns im handumdrehen

Name: ah1 antwortet um 05-11-2012 15:44 auf diesen Beitrag
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@riener:
sei innovativ und mach eine kooperation.

Name: MF7600 antwortet um 05-11-2012 15:54 auf diesen Beitrag
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@riener
anstatt in verzweiflung zu verfallen würde ich es mit innovation, unternehmergeist, interesse an der sache, hausverstand und etwas rechenbegabung probieren und schauen ob das nicht doch auch mit 70 kühen geht- ich weiss dass es geht.

zu dem beispiel mit 2000000€
da bekommt man in besagten ostländern 200ha samt 100er kuhstall, kühe, maschinenhalle und wochenendhaus nach den eigenen vorstellungen gebaut.


Name: riener antwortet um 05-11-2012 16:01 auf diesen Beitrag
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nien lieber nicht, ich will nicht den rest meiner tage in gummistiefel herumlaufen

Name: Tyrolens antwortet um 05-11-2012 16:01 auf diesen Beitrag
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Ha ha, Kooperation. Hab ich in meinem Heimatdorf schon mal vorgeschlagen. Sämtliche Flächen (ca. 40 ha Ackerland und 60 ha Grünland) zusammenlegen, einen Zentralen Stall bauen, usw, usf.

Ende der Geschichte: Die hätten mich beinahe gelyncht.



Name: MF7600 antwortet um 05-11-2012 16:17 auf diesen Beitrag
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@tyrolens
war klar ;-)
lieber einsam in den untergang...
auch typisch ist die aussage von riener mit den rest der tage in gummistiefel...
ich denke dass man in einem alten kleinen stall mehr in gummistiefeln herumwerkelt als in grösseren beständen, wo durch kooperation oder fremdarbeitskräften auch mal einer krank werden darf oder sogar mal urlaub drinn ist. ;-)


Name: ah1 antwortet um 05-11-2012 16:17 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@riener:
sei innovativ und mach eine kooperation.

Name: ah1 antwortet um 05-11-2012 16:18 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@riener:
sei innovativ und mach eine kooperation.

Name: ah1 antwortet um 05-11-2012 16:20 auf diesen Beitrag
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@tyrolens:
jaja, die tiroler sturschädeln! :ppp

Name: riener antwortet um 05-11-2012 16:26 auf diesen Beitrag
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@mf

bauern wie mir gehört vermutlich nicht die zukunft.
du bist aber kein milchbauer - oder hast du schon einmal bekanntschaft mit einer großen kuhherde gemacht ( ca.50 kühe oder noch mehr )


Name: Tyrolens antwortet um 05-11-2012 16:53 auf diesen Beitrag
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Ich kenne beides, also große und sehr kleine Herden. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Aber die Unterschiede zwischen großer und kleiner Herde sind bei weitem geringer als die zwischen dem gut geführten Betrieb A und dem schlecht geführten Betrieb B.

Name: Vierkanter antwortet um 05-11-2012 17:00 auf diesen Beitrag
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ob jetzt ein betrieb mit 100 kühen groß oder klein ist, sei dahingestellt....

in meiner gemeinde: sehr groß
in meinem bezirk: groß
national: mittelmäßig
international: mini-betrieb

aber es ist auch sinn und zweck einer investition, sein optimum zu ermitteln (und nicht maximum, so wie hier einige ihre denkweise preisgeben).......sei es rechnerisch sowie vom persönlichen aufwand her! delegiere ich nur mehr fremdarbeitskräfte so hat das m.m. nach nicht mehr viel mit einem bäuerlichen familienbetrieb zu tun.

mfG


Name: 179781 antwortet um 05-11-2012 17:12 auf diesen Beitrag
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Alle schreiben nur vom Geld und von der Wirtschaftlichkeit. Ich kenne drei solche Betriebe, die von 30 oder 40 auf 100 Kühe inc. Zupachtung usw aufgestockt haben. Die dürften wirtschaftlich durchaus gesund sein. Nur tauschen möchte ich mit keinem auch nur eine Minute. Um 5uhr oder früher auf, um 9 Uhr in der Nacht werkelt noch immer wer herum, der 11 jährige Bub steht abends jeden Tag im Melkstand, die schwangere Frau ebenfalls bis kurz vor der Entbindung. Das die Arbeitsgreise allesamt voll im Einsatz sind versteht sich von selbst.
Ich weiß schon: Betriebsorganisation, Arbeit auslagern usw. Aber wer mit Tieren zu tun hat, weiß, dass sich da so manches nicht planen lässt und dann ist eben Einsatz gefragt.

Gottfried

Name: ah1 antwortet um 05-11-2012 17:33 auf diesen Beitrag
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@tyrolens:
jaja, die tiroler sturschädeln! :ppp

Name: helmar antwortet um 05-11-2012 17:36 auf diesen Beitrag
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Seit ich selber keine Kühe mehr habe treibe ich mich in ein paar "fremden" Ställen herum. Kuhbestand 30-40 Stück, Doppelvierermelkstand. Und ich melke da sehr gerne. zu einem 1 Kübelbetrieb würde ich nur dann melken gehen wenn es ein akuter Notfall ist. Denn ich melke in der Stunde lieber 30 Kühe flott und zügig als in der selben Zeit 6 oder 7.
Mfg, Helga

Name: walterst antwortet um 05-11-2012 18:22 auf diesen Beitrag
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mich würde nach wie vor ein Beispiel eines 100-Kuh-Betriebes um 3000-4000€ je Kuhplatz zu österreichischen rechtlichen Bedingungen interessieren. Sobald ich den gesehen habe, mach ich das sofort nach.

Name: mostkeks antwortet um 05-11-2012 18:38 auf diesen Beitrag
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walterst wo denkst du hin nach "österreichischen Bedingungen" ist nicht mehr Zeitgemäß. Macht man nach internationalem Vorbild 1000(+) Stk Vieh auf gewachsenem Boden Flugdach und Sprenkelanlage gegen die Sonne, An Billigmelkstand wo ein paar Mexikaner (keine Ahnung was wir da hernehmen) schuften für ein Butterbrot und den Dreck mit den umgefallenen Tieren kipp ma in den Graben hinterm Haus, wo das ganze gemächlich abrinnt - und du bist voll im Trend.
Ist an der Zeit, dass unsere Gesetzgebung dem internationalen Vorbild / Trend folgt, dass wir nicht total hint aus kommen.

LG

Name: soamist2 antwortet um 05-11-2012 18:51 auf diesen Beitrag
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@ walterst

das blöde an der gschicht is dass der einfluss der unter "österreichisch rechtliche bedingungen" produzierten milch auf den geschmack derselbigen nicht nachweisbar ist. nachweisbar sind nur die höheren produktionskosten

Name: Tyrolens antwortet um 05-11-2012 18:58 auf diesen Beitrag
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Würd mich jetzt interessieren, wo Österreich strenger als Deutschland ist.

Name: walterst antwortet um 05-11-2012 19:24 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
na dann der Einfachheit halber: Ich hätte gerne ein Beispiel eines 100Kuh-Betriebes mit neuer Anlage in der grünen Wiese um 3000 bis 4000€ je Kuhplatz zu deutschen, österreichischen oder sonstigen mitteleuropäischen rechtlichen und klimatischen Bedingungen.

Name: MF7600 antwortet um 05-11-2012 20:36 auf diesen Beitrag
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tyrolens hat natürlich vollkommen recht!
auch mit dem gut oder nicht so gut geführten betrieb.
@mostkeksi
ich hab da einen link mit deutschen ställen reingestellt, weiss nicht welche anderen bedingungen die dort haben, bzw. wo die mexikaner zum melken hernehmen sollen ;-)
@walterst
du darfst mich nicht falsch verstehen, sollten nur ein paar anregungen meinerseits sein.
du darfst natürlich auch so investieren dass es sich erst nach 20 oder 30 jahren rechnet, von mir aus auch gar nicht, dass bleibt dir selbst überlassen.
hab sogar einen alten beitrag von dir gefunden wo du behauptest einen 20er kuhstall neu um 100000€ bauen könntest.


Name: 179781 antwortet um 05-11-2012 20:48 auf diesen Beitrag
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Bei uns in der Nachbargemeinde hat einer einen neuen Stall für 100 Milchkühe gebaut. Um ca 350000,- Euro Die Melktechnik und Güllegruben und Silos sind da nicht dabei. Nach Aussagen von Arbeitskreismitgliedern und Bauberater har er sehr üpreiswert und funtionell gebaut. Fläche hat er übrigens auch nur für ca 40 - 50 Kühe.

Gottfried

Name: mosti antwortet um 05-11-2012 20:51 auf diesen Beitrag
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oa deppata reddt voan und schau haun se baun haufnweiß eini ind schuidn bis iban kragn aufi, va da fria bis innd nacht eini buttln woins ja sowiso!!! beradn lassn unds gegntei toa hat si schau jahrelaung beweahrt!!!

Name: Hirschfarm antwortet um 05-11-2012 21:02 auf diesen Beitrag
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Wennst willst und dir die Meinung der Berufskollegen wurscht ist kannst so a Rindviehgarage locker um 3000€/Platz bauen. Schön wird des Ding dann ned. Und lang halten wird er auch nicht und Arbeit hast damit auch mehr als mit der De-luxe Variante. Baumaterialien: Beton, Rundholz, 2. Qualitaet- Sandwichpanele, Leitschinen etc.
Hat eigentlich schon einmal wer probiert einen Stall aus Recyclingmaterialien zu bauen?

Zu dem gezeigten Betrieb: Die Frage ist ob sich so ein Haufen Geld nicht besser investieren ließe als in eine Muku-Garage. Aber jeder nach seinem Geschmack.
mfg


Name: MF7600 antwortet um 05-11-2012 21:16 auf diesen Beitrag
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@hirschfarm
richtig, besser man investiert in unterbewertete dinge die derzeit über 20-30% gewinn/ jahr abwerfen, keine abschreibung haben jedes jahr mehr wert werden?!

ich würde derzeit auch nicht in stallanlagen wie muku- garagen investieren.

Name: rotfeder antwortet um 05-11-2012 21:21 auf diesen Beitrag
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Hallo!
Ich teile hier eher die Meinung von walterst usw. So einfach und schnell wird eine Betriebsinvestition sich nicht amortisieren. Denn wenn da soviel zu verdienen wäre, da würde das gesamte internationale Kapital ( und das sind unvorstellbar große Geldmengen) in die österreichische Milchproduktion veranlagt werden. Die Bauern sind nur mehr die" Fremdarbeitskräfte" und die Investoren cashen ab. Es wird einen Grund geben, warum die Fonds usw. nicht tausende Riesenmilchviehställe in Österreich finanzieren.

Name: haapee antwortet um 05-11-2012 21:30 auf diesen Beitrag
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2 mio euro würde ich folgend investieren als alternative zum 30 cent/liter milch, in 365 tage abrufbereitschafts milchkuhbetrieb:

500000 euro aktien der österreichischen post bis dato enorm krisenstabil und eine jährliche dividende von 34000€

100000 euro in aktien der deutschen post auch wenig volantilität macht ca jährlic 8000.-€ dividende

200000 euro aktien in deere & company stetiges wachstum und eine jährliche dividende von 12000.-€

200000 euro in aktien der france telekom macht stattliche 16000.-€ jährliche dividenden erträge

200000 euro in aktien der münchner rück macht 11200€ jährliche dividende

um 800000 euro acker und grünlandflächen für die wachstumswilligen bauern zum verpachten macht ca 9500 euro jährliche pachteinahmen tendenz stark steigend.

das ganze macht abzüglich steuern ca 68000 euro jahreseinkommen mit ca 30 arbeitsstunden im jahr!

der besagte kuhbetrieb wird dieses einkommen pro arbeitskraft nur mit milchpreisen über 48 cent erwirtschaften können!

Name: schellniesel antwortet um 05-11-2012 21:42 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@rotfeder
Das was du nicht glauben willst hat bereits in fast allen westlichen Agrarländern stattgefunden!
Branchenfremde Investoren sind in Canada,Amerika,Holland gang und gäbe! und in Ostdeutschland schon sehr weit fortgeschritten!

Also für mich auch nur eine Frage der zeit bis wir in Österreichs Gunstlagen ähnliche Systeme Vorfinden!
A alm oder a gesttn braucht viel zu viel imput um das gleiche output zu schaffen wie auf Gunstlagen also uninteressant! Nur willst als kleiner Bergbauer dann mit Konzernen Konkurrieren?

ansatzweise ist es auch schon fast Realität geworden z.b in der Ferkelproduktion oder der Schweinemast! Umweltverträglichkeitsprüfungen haben dies vorhaben eben net so schnell umsetzten lassen wie manch einer gerne hätte das schreckt auch ausländische Investoren noch ab. Den die Agrarbranche ist eine Zukunftsbranche das wissen die Jungs mit dem vielen Knedl schon lange...

Wenn aber die Gesetze auch noch für solch industrielle Lw bereitet werden, kann es ganz schnell gehen!

mfg Andreas

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 07:26 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@haapee
also wenn du die 2 mio in gutes ackerland in osteuropa investierst bekommst du über 20-30% / jahr mit der bewirtschaftung und hast noch über 10% wertsteigerung/jahr, da kannst du getrost deine aktien vergessen. auch die risiken alles zu verlieren würde ich bei aktien höher einschätzen.
@rotfeder
wie schnelliesel schon richtig bemerkt hat investieren grosse konzerne und sogar länder wie china massiv in landwirtschaft.
österreich ist nur deswegen uninteressant weil die strukturen zu klein sind und der grund zu teuer.
nur weil die meisten bauern für die "ewigkeit" und viel zu teuer bauen, heisst das noch lange nicht dass es nicht auch anders geht.


Name: Tyrolens antwortet um 06-11-2012 07:52 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Na ja, das Kapital verschwindet auch wieder so schnell, wie es gekommen ist. So sicher ist die Landwirtschaft nun mal nicht, als dass man die mit Geld alleine locker im Griff hätte. Es gibt ja genügend Probleme, die im Untergrund vor sich hin wachsen und nicht wahr genommen werden wollen. Das fängt schon damit an, dass es kaum gute Mitarbeiter gibt, die Branche völlig überaltert ist und die Investoren glauben, dass es mit bissl Traktor Fahren schon getan ist. Spätestens, wenn zwei sehr trockene Jahre aufeinander folgen, werden die Investoren nervös.

Die Zukunft gehört in meinen Augen noch immer den Familienbetrieben. Allerdings muss man sich dessen bewußt sein, was das heute bedeutet. 5.00 ha Acker, 2.000 Schweinemastplätze, 200 Milchkühe... aufwärts!

Name: ah1 antwortet um 06-11-2012 08:06 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
die "berater" der lk haben vll richtwerte wie in einer region ställe gebaut werden, aber nicht wie sie gebaut werden können!

"land sollte man kaufen, denn das produkt wird nicht mehr hergestellt" henry ford

Name: riener antwortet um 06-11-2012 08:29 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
soviel ich hier mitbekommen habe sind ah1,hirschf..,mf7600 und hapee keine rinderbauern ( oder doch??? )
guter rat ist immer willkommen, doch wenn körndlbauern ohne rindvieh uns rinderbauern sagen wies geht dann ist das genau soviel wert wie wenn ich als grünlandbauer einem acherbauern sage wie günstig er doch wirtschaften könnte.

Name: walterst antwortet um 06-11-2012 08:35 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@riener
Ratschläge müssen nicht schlecht sein, nur weil sie von "auswärts" kommen. Auch ein vermeintlich völlig verquerer Ratschlag kann sich einmal als segensreich herausstellen.

Nur im konkreten Fall fehlt mir noch das Anschauungsmaterial für den Milchbetrieb mit Stallplatzkosten unter 4000€. Und dass tatsächlich genau 100% aller Milchbauern unfähig sind, dies zu realisieren, obwohl angeblich leicht machbar, kann ich nicht glauben.

Name: Tyrolens antwortet um 06-11-2012 08:37 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Vielleicht braucht es gerade diese Denkweise von außen? Gegenteil von Betriebsblindheit...

Name: ah1 antwortet um 06-11-2012 08:46 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@riener:
ich sag dir nicht wie du milch zu erzeugen hast. nur sind so langfristig kalkulierte investitionen ein riesiges risiko, und man kann mit einem bruchteil der investitionskosten genauso wirtschaften, ohne funktionalität einzubüßen.
zb. kannst ein schlüsselfertiges getreidelager um 50€/t genauso bauen wie um 250€/t, bei einem siloschlauch bist schon ab 3€/t dabei, einen mastschweineplatz um 250€ wie um 800€, usw.

Name: walterst antwortet um 06-11-2012 08:47 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
war der Spruch eh kürzlich hier zu lesen oder hab ich ihn woanders aufgeschnappt?

Alle haben gewusst: Das geht nicht! Dann kam einer, der hat das nicht gewusst und hat´s einfach gemacht.

Name: Tyrolens antwortet um 06-11-2012 08:53 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
*ggg*

Oder: Zuerst wurde er belächelt, dann bekämpft. Zum Schluss haben sie es dann alle gleich gemacht.

Hart ist es halt so wie in meinem Umfeld. Der Chef 50 Jahre alt, hat gerade bombastisch neu gebaut, seine Kids sind 10 und 15 Jahre alt. Der schreibt auf 40 Jahre ab...

Name: FraFra antwortet um 06-11-2012 08:58 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
ich stell mir das so vor


wie in einem betrieb in ostfriesland
der hat aufgeschnittene seecontainer wo liegeboxen drinn sind
na das stell dir vor wenn in unseren touristenhochburgen das schule macht!
glaubt denn wirklich jemand das dann noch urlauber kommen?

wo gibts denn sonst noch solchen sparwillen in handwerk oder industrie??
(die ganzen glaspaläste müssten genau so wenig sein)

und von schlauen denkern die den halben tag vorm computer sitzen brauch ich keine ratschläge
in bwl hab ich auch nicht geschlafen....
aber eine amortisation unter 10 jahren schau ich mir immer gerne an....und zahlen kann man sich immer schönrechnen...


ich empfehle mal in einem 50 kuh oder 100kuh betrieb mal eine woche zu arbeiten und dan schlau daher reden

schön mag er eine fremdarbeitskraft haben - dann braucht er schon 20 kühe mehr um das gleiche zu verdienen
und die wunderwutzzi rumänen und kollegen mit fachwissen-die dann das gesprochene verstehen wachsen auch nicht auf den bäumen

wenn er die ausenarbeit an den LU abgiebt musst du du schon 30 kühe für den LU melken (überspitzt dagestellt)


viele betriebe die mal im kammerblattl drin waren gibts nicht mehr -geschieden -überschuldet-nervlich fertig-usw usw

für meinen fall oft ein klarer fall
zuviel top agrar oder dlz gelesen!!!

Name: ah1 antwortet um 06-11-2012 09:40 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@frafra:
du bist das paradebeispiel für walters spruch!

es gibt einfach leute, die können es, egal ob du dir das vorstellen kannst, oder nicht!

Name: sturmi antwortet um 06-11-2012 09:49 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
"in bwl hab ich auch nicht geschlafen...."
@frafra
Gott sei Dank!
Schlagworte wie "innovation, unternehmergeist, interesse an der sache, hausverstand, rechenbegabung" hat schon so manchen Betriebsführer das Burn Out-Syndrom beschert.
Ich habe solch "armen Hunde" auf Kur kennengelernt, der Machlandbauer brauchte regelmässig seine "Pulverl", ein NÖ-Schweinezüchter war total überfordert, konnte Nachts nicht mehr schlafen, sein stark übergewichtiger Kollege fuhr jedes Wochenende 3 h nach Hause um im Schweinestall zu arbeiten.
Tolle Zukunftsaussichten sind dass, aber man hat ja so eine Freude damit. ;-)
MfG Sturmi




Name: haapee antwortet um 06-11-2012 10:08 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
mf7600 deine investion in ackerland im osten kommt mir vor wie aus dem märchenbuch mit dem einwand vergangene gewinne geben keine garantie für zukünftige!
nachdem ich heuer schon ein wenig im " osten" unterwegs war und mir die bestände angeschaut hab kann ich mir diese form der wertsteigerung nicht vorstellen.

und als kleine warnung an alle ungarn investoren die derzeit zittern weils dort ein bischen ungemütlicher wird.
die raiffeisen landesbank kann auch ein lied singen vom rumänischen ackerbaubetrieb.....

auch wenn der osten als goldgräberhochburg lockt ,in der praxis ist die sache um einiges schwieriger!


Name: Holzwurm357 antwortet um 06-11-2012 10:26 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
...der Trend wird über kurz oder lang wieder zu mehr und kleineren Betrieben gehn müssen, da sonst die Kammer, AMA, Tierärzte, etc. irgendwann arbeitslos werden...
Aber derweil sinds ja noch frischfröhlich dabei, immer neue (bürokratische) Hürden für die LW zu erfinden, aber irgendwann werden ihnen die Ideen ausgehen.
Und spätestens, wenn die Wanderer und Schifahrer im Gestrüpp stecken bleiben, wird halt der Tourismus die Bergbauern auffangen müssen...

Name: biolix antwortet um 06-11-2012 10:57 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
;.-))))

Da fallen mir nur noch die Biogasanlagen ein, da hat man ihnen nur empfohlen möglichst noch größer und größer zu bauen, dann rechnets sichs schon in 10 Jahren,. die Kleinen erst in 15 Jahren... die Banker sind ihnen nachgelaufen mit ihrem "billigen" Geld..

Was wissen wir heute udn wer hat gewarnt davor ?

Die Kleinen haben sich schneller amortisiert als die Großen , die ja zum großen Teil ja auch schon alle mind. einmal in Konkurs gegangen sind.. ;-(

lg biolix

p.s. ich hoffe alle die im Osten investieren und denen das Land wegkaufen, würde ich empfehlen auch ihren Lebensmittelpunkt, aus ehrlicher Weise dort hin verlegen und den Wohlstand dort richtig genießen zu können...;-))

Name: Tyrolens antwortet um 06-11-2012 11:12 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Innovativ ist es auch nicht unbedingt das zu machen, was alle machen.



Name: FraFra antwortet um 06-11-2012 11:31 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
zitat"@frafra:
du bist das paradebeispiel für walters spruch!

es gibt einfach leute, die können es, egal ob du dir das vorstellen kannst, oder nicht!"

den gratulier ich recht herzlich

ich komm auch so blendend durchs leben!!
und wenn die preise wieder mal unter den gestehungskosten sind ,komm ich da locker durch wennn kapitall da ist

ich mach mich doch nicht kaputt --

Name: Tyrolens antwortet um 06-11-2012 12:49 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Und deine Nachkommen?

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 13:52 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@haapee
selbiges gilt für deine aktien ;-)
obwohl ich die von dir genannten aktien durchaus zu den eher sicheren gehören.
ob dir das jetzt nur so vorkommt oder nicht, gibt es möglichkeiten in der landwirtschaft die weitaus lukrativer als deine aktiengeschichten sind.
@tyrolens
100% richtig was du geschrieben hast vom kapital, mitarbeiter, familienbetrieb, betriebsgrössen...
@sturmi
hast DU auf kur kennengelernt! ;-)))

bourn out hat nichts mit bestandesgrössen zu tun... *kopfschüttel*
ich kenn einen lohndrescher der hat wegen seinem mähdrescher bourn out bekommen, dann hat ein bekannter mit 3 mähdreschern und 10facher betriebsgröße seinen den einen sommer lang mitorganisiert.

ich kenn auch einen der nervlich fertig war weil keiner seiner söhne den veralteten hof weiterführen wollte.

@frafra
hört sich ja recht zukunftsträchtig an dein betriebskonzept ;-)







Name: FraFra antwortet um 06-11-2012 16:56 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Und deine Nachkommen?

die dränge ich sicher nicht in die landwirtschaft
und auf keinen fall wünche ich ihnen einen berg arbeit wenn in der zwischenzeit ihre freunde feierabend haben und noch ein soziales miteineander haben

zumindest bekomm ich mit meiner größe noch mit wie meine nachkommen aufwachsen und das ist mir das wichtigste-meine familie und nicht ob ich 100 kühe hab wo zwei drittel der bank gehört

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 17:52 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
ich würde auch keinen in die landwirtschaft drängen, doch bei auslaufenden betrieben muss man ja sogar noch abraten.
bei gewinnbringend arbeitenden betrieben kann man die jugend aber ruhigen gewissens dazu ermutigen das unternehmen weiterzuführen.
bei den vorzeigebetrieben in meiner umgebung würde ich sagen sind 90% der jungen mit begeisterung bauern.
dass in solchen betrieben mehr gearbeitet wird als in weniger modernen würde ich in das reich der sagen und märchen abtun, nur effektiver und effizienter.
wenn man mit 100 kühen gewinnbringend arbeitet und 2/3 der bank gehören ist das doch besser als zb. mit 20 ohne kredit.
vor allem wenns eh in 8 jahren amortisiert ist.

Name: mostkeks antwortet um 06-11-2012 18:27 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@haapee

die raiffeisen landesbank kann auch ein lied singen vom rumänischen ackerbaubetrieb.....

Recht haben sie die Ungarn/Rumänen wenn sie ernten was in Ihrer Umgebung wächst! Obs ein Investor gesäht hat oder nicht. Und wenn sie sich die Maschinen dazu "ausborgen" ist das durchaus sinnvoll um sie auf EU zu bringen.
Und was noch zu retten war konnte man ja im Dorotheum kaufen...
LG

Name: 0815 antwortet um 06-11-2012 19:48 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Den Landwirten wird vorgeworfen, dass sie viel zu teuer bauen. Wird aber nicht gesagt, dass alleine die übertriebenen Bauvorschriften die Kosten in die Höhe treiben! Was alleine schon der säurefeste (?) Beton schon kostet! Selber mischen mit Zwangsmischer ist unmöglich, weil der Baumeister sonst die Haftung nicht übernimmt für die Dichtheitsgarantie von Güllegruben und Güllekeller. Ist nur Geschäftemacherei. Oben drauf (ab Deckenniveo) soll dann eine Fetzenhalle reichen, So ähnlich wie die Bambushütten bei den Buschbewohnern. Alleine schon die Güllekeller- und Gruben und Mistlagerstätten, Auslaufplätze und Futterplätzen verschlingen einen Menge Geld. Während in anderen Ländern nur eine mit Folie ausgekleidete Güllelagune reicht. Aber bei uns heißt es, alles muss superdicht sein, den es könnte ja sein, dass was sein könnte! Und dann kommt ein selbsternannter "Fachmann" für Milchviehställe daher, und sagt, in 8 Jahren muss das alles amortisiert sein.
Wäre der richtige Bauberater für die LWK!

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 20:10 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@0815
passender nickname?
wie gesagt, es muss nicht in dieser zeit amortisiert sein, kann aber, wenn man will!
wenn man die lwk als bauberater braucht dann seh ich allerdings schwarz dafür ;-)

@mostkeks
also wenn ich was lernen und meinen betrieb vorwärts bringen will, dann schau ICH mir erfolgreich wirtschaftenden betriebe und nicht gescheiterte an.
ich hab auch keinerlei neid wenn ich mir solche betriebe ansehe oder mit deren besitzern spreche.

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 20:21 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@0815
wie wärs zb. mit schrapperentmistung und güllelagune?

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 20:31 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
siehe da, was man alles findet wenn man nach güllelagune und schrapper googelt!!
http://www.graf-melktechnik.at/?page_id=363
kann mir jetzt wer die amortisationszeit ausrechnen, nur so ca.?
das ging aber noch günstiger und in der leistung stecken auch noch reserven- wenn man will!
ich würde sagen in dem beispiel ist die melktechnik überdimensioniert(der kooperationsstall in pyhra macht über 200 kühe mit einem 16er karussel) oder bereits für zukünftige wachstumsschritte ausgelegt. auch der stall selbst ging noch günstiger.

PS. ich bin kein milchbauer ;-)

Name: walterst antwortet um 06-11-2012 21:13 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf7600

den STall kenn ich schon lange. War ja sogar ein Bautagebuch hier auf der Homepage.
Ich verstehe aber nicht, warum Du den als Beispiel bringst.
Da lagen die Kuhplatzkosten bei rund 6000€ und das schon vor fast 10 Jahren!

Güllelagune, Schrapper, Außenklima ist eh sowieso klar, wenn man von 4000€ Kosten redet, aber aus meiner Sicht immer noch alles zu teuer. Wo genau willst Du noch einsparen ohne dass die Funktion verloren geht?
Mein Nachbar baut auch gerade eine Lagune. MIt allen Sicherheitseinrichtungen, Drainagen, Einleitungsbauten usw. ist das auch kein kostenloses Bauwerk.

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 21:30 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@walterst
um die amortisation an einem beispiel zu zeigen.
vielleicht kannst du mir anhand des beispiels doch die amortisation ausrechnen?
kuhplatzkosten kannst du mir ja auch ausrechnen 502000 netto dividiert durch 110 plätze.
wie gesagt ein 24 karussell ist vermutlich etwas überdimensioniert wenn andere mit einem 16er über 200 machen.
auch die stallhülle geht weit günstiger wenn ich mir andere fotos des betriebes anschaue.
wie gesagt, man kann, man muss nicht.
ICH würde es aber so machen, weil ICH geld damit verdienen wollte.
andere schauen sich halt gerne einen schönen teuren stall an.
jeder wie er will.

wieso baut dein nachbar eine lagune?

Name: walterst antwortet um 06-11-2012 21:54 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Ich werde es wohl abkürzen müssen: Baukosten sparen ist absolut ein Gebot der Stunde.
Auf Baukosten in den Bereich von 3000€ zu kommen bräuchte es aber Maßnahmen, die unter gegebenen Rechtsverhältnissen und klimatischen Bedingungen meiner Meinung nicht realisierbar sind.
Wenn jemand von 5000€ redet und in Klammer noch dazusetzt (Gülleraum und Futterlager zumindest teilweise vorhanden, Bauholz, Schwager und Freunde nicht eingerechnet, Bagger war schon am Betrieb usw usw....), dann sehe ich eine realistische Diskussionsgrundlage.

Name: schellniesel antwortet um 06-11-2012 22:11 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf7600

Verstehe schon das man Überall (Bau)Kosten noch wegrationalisieren kann sinnvoll oder nicht lässt sich streiten selbst wenn man die Funktionalität beibehält!

Nur einen großen Faktor vergisst du! Den auch sehr viele Unternehmer vergessen und sich wundern warum Mitarbeiter net das leisten was sie solten!

Das ist die Motivation!
Wenn wir uns schon auf so eine ebene begeben wo man über details spricht dann spielt die Motivation derjenigen die eben in diesem Zweckbau auch arbeiten müssen meiner Meinung nach auch eine Gewichtige rolle!
Ob ich mit dem Bau auch ein Freude hab oder net macht dann auch einen gewissen unterschied!

gut wir sprechen hier sicher nicht von einigen 10000€ die man durch motiviertes arbeiten wieder hereinbringt aber von Zufriedenheit! Das ist es auch was dich antreibt aber du bist erst zufrieden wenn du die letzten unnötigen Kosten auch noch entlarvt hast und auch eingespart hast! Dann bist DU zufrieden!

Für die meisten gehört der Stall auch zum Zuhause dazu und soll daher auch optisch was hermachen! ich verstehe das voll und ganz!

Ich bin aber auch jemand der eben eher sehr Zweckmässig baut ,als es Wunderhübsch da stehen zu lassen!
Für viele andere muss das in erster Linie zum restlichen Hof passen!

Und ich hab nicht gesagt das es meist die Frauen sind ggg

Mfg Andreas

Name: ah1 antwortet um 06-11-2012 22:25 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
also ich bin in einem rentablen betrieb zufriedener und motivierter als wenn ich weiß, dass ich ohnehin nichts verdiene, aber jedem das seine.

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 22:30 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@walterst
nun gut, muss ichs halt mit etwas rechenbegabung und als nicht milchviehhalter ausrechnen.
bei den kuhpatzkosten mit überdimensioniertem melkstand liegen wir bei ca. 4600€ netto
mit 1400€ deckungsbeitrag,(direktkostenfreie leistung, leistung ist nur durchschnitt im arbeistkreis und steigend) vermutlich wird das aber brutto sein, egal ich will es ja nur ca. wissen.
amortisation= 8 jahre (sogar mit reserven) ;-)
3000 €netto wird mit einem 100er stall wohl nicht realisierbar sein, da müsste man schon auf mind.200-300 stück gehen.
wenn der betrieb von 110 auf 250 stück aufstocken würde(vom melkstand her kein problem) wären die baukosten ca. bei 3500€netto/ kuhplatz.



Name: walterst antwortet um 06-11-2012 22:36 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
dass diese Baukosten fast 10 Jahre her sind, habe ich schon mal erwähnt, dass mit Sicherheit in der Zwischenzeit noch "Anpassungsinvestitionen" dazugekommen sind, behaupte ich mal so ins Blaue, aber was solls.......

Name: schellniesel antwortet um 06-11-2012 22:40 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@ah1
Geht ja net um etwas verdienen oder draufzahlen sondern um "wie viel" ich verdiene! oder besser gesagt ist es mir was Wert das der Stall auch was zugleich schaut ,die Güllegrube etwas versteckt liegt,..... und net jedem als erstes Präsentiert wird der zu mir kommt....
So soll man net bauen das der von anfang an Unrentabel is aber vom Einheitsbrei für alle mit reiner Funktionalität??
Industrie lässt wieder mal grüßen...

Auch wie viele alleine schon Geländetechnisch eingeschränkt sind und sich alleine dadurch net die Kostengünstigsten Lösungen verwirklichen können...

Is ja auch ähnlich wie bei den Traktoren wie viel Spielerei,Leistungsreserven,... man dann im Endeffekt braucht und was tatsächlich herumfährt danach kräht doch schon lang keiner mehr!?

mfg Andreas



Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 22:42 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schnellniesel
wie kommst du darauf dass das ganze optisch nix hermacht?*kopfschüttel*
http://innovationsteam.net/news.php
ansonst bin ich der meinung von ah1
sehr motivierend 20 oder 30 jahre lang nix zu verdienen ;-)
ich kenn auch sehr viele arbeiter die zwar nix verdienen aber zu einem schönen arbeitsplatz gehen! *kopfschüttel zum ² *
also 90% der kommentare hier sind schwer schockierend!!!



Name: biolix antwortet um 06-11-2012 22:43 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
ah1 , mancher verdient mit einem abgeschriebenen Stall mit der hälfte der Kühe vielleicht doch mehr... schon mal an das gedacht ? ;-))

lg biolix

p.s. also wann rechnet sich die 2 Mio Investition mit 100 Kühen auf den Hof, danke für die Berechnung !



Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 22:47 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@walterst
8jahre ums genau zu nehmen.
darfst also ein paar prozent dazugebnen ok ;-)
dass es aber günstiger geht und wo ich sparen würde hab ich aber schon mal geschrieben? oder?



Name: ah1 antwortet um 06-11-2012 22:50 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@biolix: mehr als wer?
ich sag ja die ganze zeit dass sich investitionen in absehbarer zeit rechnen sollen, ansonsten ist es wahnsinn!
ich schreib ja ohnehin nur von 8-10 jahren, wenn ich 3-5 jahre schreibe drehen ja sonst alle komplett durch :D
mit 20 000€ pro stallplatz wirds da schwierig.

Name: bert78 antwortet um 06-11-2012 22:55 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Wir haben vor ein paar Jahren von 20 Milchkühen auf zwei Affen umgestellt .
Einer hat das Kontingent gekauft und der andere den Grund gepachtet...
A bissal Galgenhumor muß sein.

Name: bert78 antwortet um 06-11-2012 22:56 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Mittlerweile habm ma uns an anderen Pächter gesucht, weil wenn a Aff´ in Grund ruiniert, is´ ah ned schön mit anzuschaun.
Owa jetzt passts.

Name: schellniesel antwortet um 06-11-2012 23:04 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf
Aha ja dann hast ja das Rezept für an perfekten Stall! billigst und passt zu jedem Hof! Ich staune!
Patent anmelden net vergessen!!!

Den vergleich hast auch net kapiert!
Dem Arbeiter kanns freilich wurscht sein aber dem Unternehmer net was seine Arbeiter leisten und der verdient mit einem sozial eingerichteten Arbeitsplatz eventuell etwas mehr als mit einem Rational eingerichtet Arbeitsplatz !
Heizung auf min, keine MA Parkplätze,usw weil kostet ja! wie es die meisten Arbeitnehmer halt mittlerweile eh kennen! Da kannst die Bezahlung auch hernehmen usw...

Gut ist vielleicht net der ideale vergleich!

ihr redet von Detailverbesserungen und kommt mit 20-30 Jahre länger zahlen nur weil einer sich ein größeres Melkkarussell gönnt??
Oder die gülle net gleich weil das Gefälle passt unter dem Kuchlfenster in a Lagune lässt....

Mfg Andreas


Name: haapee antwortet um 06-11-2012 23:06 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
nur zur information ich bin im kinderwagen schon im kuhstall gestanden weil meine eltern beide im stall arbeiten mussten.
drum kann ich aus lebenserfahrung und ca locker über 400 miterlebten rindergeburten ich glaub ich war noch keine 12 durfte ich auch schon meine hände im "gebärkanal" der kuh aufwärmen.bei dem thema mitreden im gegensatz zu den reinen viehlosen ackerbauern die die weisheit wie ein betrieb zu laufen hat aus diversen zeitschriften lukrieren!
kühe gibts immer noch aber sie hängen mir nona seit kindheitstagen und täglichem kontakt schön langsam beim hals raus.

der technische fortschritt wird die betriebsgrössen weiter erhöhen das ist fakt aber diese wachstumsprogramme sind in österreich reine minderheiten programme!

für betriebe mit ordentlicher eigenkapitalausstattung und freier und günstiger fläche fernab von ballungsräumen und siedlungen.

die milch preise sind meist für 2 drittel der betriebe nicht vollkosten deckend das ist ein faktum dass niemand abstreiten kann.

milchpreise lauter alter abrechnung und davon haben wir welche bis in die 70er jahre

1983 bei standart milch/4,20 fett,3,8 eiweis mit bis zu 800000 zellzahl und unter 500000 keimzahl!
umgerechnet 51 cent! wers nicht glaubt schicke ich gerne die orginal abrechnung zu.

mit der eingerechneten inflation von jährlich 2-3 prozent müsste dreissig jahre später zu gleichen bedingungen milch ca 87 cent je liter kosten.

denn stallbau massnahmen, der neue traktor ca (34000€) von damals haben sich dank indexanpassung ja auch perfide verteuert.

diese bestandesgrössen dienen nur in einem verdrängungswettbewerb zur senkung der produktionskosten je einheit um überhaupt einigermassen rentabel zu bleiben.

der 100 kuh betrieb verdient im jahre 2012 sogar schlechter als der der 15 kuh betrieb 1983!



Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 23:07 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
huiiii jetzt kommt der biolix mit wirtschaftlichkeitsrechnungen....
mancher verdient mit einem abgeschriebenen Stall mit der hälfte der Kühe vielleicht doch mehr...
dieser satz beschert mir jetzt eine schlaflose nacht ;-))

Name: Tyrolens antwortet um 06-11-2012 23:14 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Was ihr immer mit der Gülle habt. Es gibt ja auch nicht Festmistsysteme.

Es ist ja gut und recht, wenn jemand mit abgeschriebenen Ställen arbeiten kann, aber wer verfügt über Gebäude, die so ausgestattet sind, dass sie eine Nutzung als Stall über sehr lange Zeit zulassen?
Wenn jemand also mit abgeschrieben Ställen arbeitet, muss er noch immer entsprechende Rücklagen für einen Neu- oder Umbau machen und darf das Geld nicht direkt als Einkommen verbuchen.

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 23:16 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@haapee
hübsch hässlich dein kindheitstrauma ;-)
der 100 kuh betrieb hat aber gott sei dank auch nicht viel mehr arbeit als damals der 15 kuh betrieb und die leistungen haben sich auch verbessert, sollte man nur fairerweise erwähnen.
aber bevor ich jetzt gelyncht werde, jaja die milchpreise sind natürlich zu gering, das bestreitet keiner, sie werden in absehbarer zeit auch wieder steigen.


Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 23:18 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@tyrolens
lass es sein, du verwirrst biolix...

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 23:20 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@tyrolens
natürlich gibt es auch festmistsysteme, ich würde sowieso zu einem tieflaufstall mit viel stroheinstreu raten ;-)



Name: Tyrolens antwortet um 06-11-2012 23:28 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Ja, wer Stroh hat, kann sich so oder so glücklich schätzen.

Haapee, es kommt halt niemand aus der Situation raus und jeder muss sich überlegen, wie es mit seinem Betrieb in Zukunft weiter gehen soll. Die meisten werden sich auch nicht aus Jux und Tollerei 100 Kühe ein tun, wobei ich da auch welche kenne.

Name: Tyrolens antwortet um 06-11-2012 23:33 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
..

Name: MF7600 antwortet um 06-11-2012 23:56 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schnellniesel
stimmt is ka guter vergleich gewesen ;-)
wer spricht von einer güllelagune unterm kuchlfenster?
und was soll ich zum patent anmelden dass es schon lange gibt, wenn ich als nicht milchviehhalter schon einige beispiele aufzählen kann?

ich hab nur gesagt dass es möglich ist einen milchviehplatz in mitteleuropa um 3000-4000€ netto zu errichten.
und dass die amortisation unter 7-8 jahren liegen soll.
wers nicht glaubt - ok.
wer dafür kämpfen will dass es teurer und unwirtschaftlicher is- auch ok.

wenn ich milchviehhalter wär würde ich mir halt so betriebe ansehen die das können, und nicht diejenigen die das nicht können ;-)
vor allem wenn ich wie walterst die sogar persönlich kenne!





Name: soamist2 antwortet um 07-11-2012 00:01 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
die schlagzeile "geht der trend usw" war vielversprechend aber - leider im westen nix neues

eventuell : amis(h) wählen a new lame duck





Name: Gratzi antwortet um 07-11-2012 04:53 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
das ganze geht lt. EU viel schneller und besser!
 

Name: FraFra antwortet um 07-11-2012 06:01 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
zitat"
der 100 kuh betrieb hat aber gott sei dank auch nicht viel mehr arbeit als damals der 15 kuh betrieb"


du träumst wohl noch von warmen eislutschern



absolut lachhaft,da hast jede diskusion keinen sinn


Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 07:32 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@frafra
du solltest dir vielleicht andere vorbilder nehmen als homer simpson. ;-)
die realität zieht an dir und deinem betriebskonzept vorbei...

Name: walterst antwortet um 07-11-2012 07:50 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf
da kann ich mir bekannte Betriebe anschauen, so viel ich will. Auf 4000€ komme ich nicht, außer wir reden von Zubauten, die vorhandene Einrichtungen nutzen. Deswegen habe ich Dich ja um Beispiele gefragt.
Die billigen Bauten, die ich derzeit im Entstehen sehe, liegen eher Richtung 15 000€, als unter 10 000. Ohne notwendige Maschinenausstattung für die Innenwirtschaft gerechnet.

Name: Tyrolens antwortet um 07-11-2012 08:50 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
FraFra, solche Betriebe kann ich dir durchaus zeigen, die bei 15 Kühen mehr Arbeitsaufwand haben, als welche mit 100 Stück.
Futter wird noch rein händisch ran geschafft, also heißt es Maissilage im Tiefsilo schaufeln, Heu händisch vom Heustock runter werfen und noch Gras mit dem Motormäher mähen, händisch zusammen rechen und mit der Kippmulde nachhause schaffen. Ausgemistet wird, logisch, mit der Hand und Schubkarren auf den Misthaufen, gemolken mit einer Eimermelkanlage, das Milchgeschirr natürlich rein manuell gewaschen. Der einzige Luxus sind die Grassilage- und Strohballen. Arbeitskräfteeinsatz pro Tag: 10 Stunden.

@Walter: http://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=kosten%20pro%20kuhplatz&source=web&cd=5&cad=rja&ved=0CDgQFjAE&url=https%3A%2F%2Fwww.landwirtschaft-bw.info%2Fservlet%2FPB%2Fshow%2F1225735_l1%2FLAZBWrh_Auswertung_Baukosten_Milchviehst%25C3%25A4lle_03_2008.pdf&ei=3xKaUJbON4fM0QXu-4DgAg&usg=AFQjCNFGu8B9rOtwWLnnI8_p7vFgBmuMdQ

Name: helmar antwortet um 07-11-2012 08:54 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Ja, leider......gibt es sowas überall. Viel Plag und wenig Ertrag. Und oft auch nicht den Willen etwas daran zu ändern.
Mfg, Helga

Name: Christoph38 antwortet um 07-11-2012 09:35 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Der Neid auf andere die es besser machen, plagt mich eigentlich nicht.
Drum werde ich das Supergeschäft mit den Milchviehställen die sich in ca 8 Jahren amortisieren wohl anderen überlassen.
Ich gönne es jedem von Herzen, der sowas schafft.

Ich backe kleinere und bescheidenere Brötchen.

Name: ah1 antwortet um 07-11-2012 09:57 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@christoph:
ställe, die sich nach 8 jahren amortisieren, sind sicherlich kein supergeschäft. für mich in relation zum risiko eher ein bescheidenes.

Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 09:58 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@helmar
leider leider, aber dann noch einen mords neid auf diejenigen die es können.
@tyrolens
stimmt, 1983 war das normaler betriebsablauf, aber ohne silage-, stroh- rund oder quaderballen, sondern kleinballen mit der mistgabel manipulieren.
und walter wird auch deinen link ignorieren, genau so wie meine.
denn es kann nicht sein was nicht sein darf, vor allem wenn das noch ein nichtmilchviehhalter sagt.

@walterst
bevor du einen milchviehplatz im wert eines neuen kleinwagen baust bleib lieber im nebenerwerb.

Name: ah1 antwortet um 07-11-2012 10:02 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......


Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 10:10 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@christoph38
deine ersten beiden sätze lassen in mir aber doch den verdacht aufkommen dass du nur eigentlich keinen neid hast ;-)
bescheidene bötchen zu teuer- da kommt kein bäcker weit.

Name: FraFra antwortet um 07-11-2012 11:05 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
jaja


ich kann eich auch betriebe zeigen die haben mit 15 kühen weniger arbeit als mit 100! :-)
schön äpfel mit äpfel vergleichen

ich muss wieder löten gehn :-)




Name: Tyrolens antwortet um 07-11-2012 11:13 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Ja was willst du denn dann überhaupt vergleichen, wo es nichts zu vergleichen gibt. Mit 15 Kühen kannst du gerade mal das erwirtschaften, was eine gute Arbeitskraft kostet. Da muss man sich dann auch nicht wundert, wenn der Nachwuchs selbst schlecht bezahlte Jobs lieber macht, als den Hof weiter zu führen, vor allem dann, wenn das eine oder andere Privileg fällt.

Ich sage nicht, dass das alles gut ist, aber es ist nun mal die Realität.

Name: biolix antwortet um 07-11-2012 11:34 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
hallo !

na sind wir froh das der Vater schon 1970 eine Stall gebaut hat, wo man mit Großballen, Silozange etc. rein kann.......
Und ich weiß jetzt echt nicht wie vieel tausender im Jahr ,ich mir echt weglegen soll, um den "Altstall" echt im guten Zustand zu erhalten..... ;-))

lg biolix

p.s. das ganze rechnet sich ja eigentlich nur weil man die Viehzahl verdoppelt, nur frage ich mich eben wo das Ende der Fahnenstange ist, und wer eben wirklich daran am meisten verdient ?

Name: tiroler antwortet um 07-11-2012 11:42 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
aber ich schau mir lieber einen 15 kuh als einen 100 kuh stall an.
wenn tyrolens und mf7600 glauben die arbeit im 100 kuh stall ist gleich
oder weniger,dann glaube ich Ihr seid junge träumer.
von den vorhandenen eigen flächen rede ich im vergleich gar nicht.

Name: Tyrolens antwortet um 07-11-2012 11:51 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Nein, nein, nein. So meine ich das nicht.

Die Arbeit im 100 Kuh Stall kann gleich oder weniger sein. Kann!!!

Über die Sinnhaftigkeit haben wir doch gar nicht gesprochen, aber um die Möglichkeiten!

Name: walterst antwortet um 07-11-2012 11:54 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@tyrolens
ich hab das Dokument nur überflogen. HAst Du starke Abweichungen zu meinen Behauptungen gefunden?

Name: walterst antwortet um 07-11-2012 12:07 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf

wegen Link ignorieren.
Ich hab mir die Zeit nicht genommen, die 9 Seiten ordentlich durchzulesen.
Aber
Wenn die niedrigsten erwähnten Baukosten ohne Melktechnik und Baunebenkosten aus einer Untersuchung des Jahres 2008 bei 3333€ anfangen, dann weiß ich nicht, was ich falsches geschrieben hätte bisher.
Ich weiss auch nicht, was ich anderes schreiben soll, wenn ich in meiner Umgebung Stallbauten sehe, die allgemein als Billigbau angesehen werden und trotzdem über 10 000€ je Kuhplatz kosten, noch bevor sie wirklich fertig sind.
Ich habe nie behauptet, dass ich teuer bauen will und dass billig nicht geht. Ich lese auch gerne die Artikel über neue günstige Stallanlagen, besonders den Teil, wo bei den Angaben zu Kosten und Finanzierung um den heißen Brei herumgestrampelt wird



 

Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 12:08 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@tyrolens
100%richtig!
der junge kann ja über- MRpersonalleasing arbeiten gehen, da gibts dinge zu erledigen, die kein ausländer mehr macht.
nach 20 jahren fleissigem arbeiten und sparen kann er dann einen kleinen überteuerten kuhstall bauen, der sich frühestens nach 25 jahren amortisieren darf, weil sonst ist er nicht schön.
dass ist dann wahre bäuerliche landwirtschaft.

@biolix
schöne geschichte, nur ist mir nicht ganz klar was du sagen willst mit deinem großballen im 1970er stall...
das ende der fahnenstange wird nie erreicht sein, weil es immer veränderungen geben wird.
oder meinst hat sich das der neandertaler in der höhle auch gedacht als er das steinbeil erfunden hat?

@frafra
wär ja traurig wenn du keine finden würdest ;-)


Name: sturmi antwortet um 07-11-2012 12:20 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Das schöne in unserer heutigen Zeit ist doch, dass man Bauer sein kann wenn man will! Wenn aber die Rahmenbedingungen nicht mehr passen kann man für gutes Geld verpachten und sich in einen ausserlandw. Beruf verwirklichen, gerade in unserer Region, dem OÖ Zentralraum.
Das gilt vor allem für die jüngere Generation, für Ältere heißt´s meistens durchhalten bis zur Pension.
MfG Sturmi




Name: walterst antwortet um 07-11-2012 12:20 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
in der Bawü-Untersuchung sind die Daten auch wieder bald 10 Jahre alt und wenn man diese zahlen INflationsbereinigt und die Aufschliessung dazunimmt, dann sind wir dort, wovon ich rede.

Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 12:23 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@tyrolens
na was hab ich gesagt... er ignorierts...
@walterst
dann nimm dir die zeit und lies es durch.
wenn ich schreibe dass es möglich ist um 3000-4000€ netto zu bauen und sich zig artikel finden die um 3500- 4600€ tatächlich gebaut haben, du den betrieb sogar kennst der um 4600€ gebaut(mit melktechnik für die 3-fache kuhzahl) hat, dann muss ich mich schon etwas wundern.
mir egal dann nimm halt 5000€/platz, dasst halt du recht hast.

wie die amortisation von so einem stall ausschaut der 5000€netto/ platz kostet kannst du mir ja auch nicht beantworten.




Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 12:36 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@sturmi
dass schöne an der heutigen zeit ist dass man mit innovation, unternehmergeist, interesse an der sache, hausverstand und etwas rechenbegabung in der landwirtschaft sehr gut verdienen kann. während andere nur noch bis zur pension wursteln.

man nehme einen 100er kuhstall, der eine baut um 5000€(dass walter a ruhe gibt) und ein anderer um 15000€(wie alle bei walter)
ist eine million unterschied mit etwas innovation,...
um die eine million kauf ich mir 200 ha ackerland in osteuropa und wenns mich enteignen bin ich noch immer nicht schlechter drann als alle in walters umgebung.

Name: FraFra antwortet um 07-11-2012 13:01 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
ich versteh dann nicht was du dan noch vorm computer machst


du must doch kaufen kaufen kaufen

oder fehlt es dir an unternehmer geist???


ich könnt auch viel .,,,,wenn ich wolt

schön lustig hier mit denn theoretikern....ihr hab euern beruf verfehlt
ihr müsst in ladwirschaftsschulen unterrichten oder in die politik gehen ---da braucht man solche inovativen lichtgestalten


mf schon mal einen tragsack ausgedreht bei -15 grad????
mal was probieren voher!!!

Name: leitnfexer antwortet um 07-11-2012 13:05 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Hallo!

Ja, da sind wirklich die Stallbauexperten am Werk, ohne Zweifel...
Aber ich frag mich wieso hier per Link Daten aus Thüringen eingestellt werden? Haben wir in Österreich keine Vergleichswerte? Wie sieht die Schneelast da im Vergleich aus?( ich kann mich an ein paar Hallenställe erinnern, die die letzten Jahre, schon vor ihrer Abschreibung, von der Schneelast nieder gestreckt wurden)
Dann wird scheinbar generell von Betrieben ohne Heu/Strohlager geredet? Ist das in Österreich die Norm? Vor allem im Berggebiet doch wohl kaum? Und, wie Walter ja schon geschrieben hat, ist Stallbauen in Hanglage mit ganz anderen Kosten verbunden. Auch die Abrisskosten für den Altbau sind zumeist nicht ganz ohne(kaum einer wird einen Milchviehstall bauen als Neueinsteiger?).

Und warum ist MF nicht längst in die Milchwirtschaft eingestiegen, wenn sich das eh so rentiert und alle(!) Mitbewerber in Österreich ohne zu dumm dazu sind?
Achja, er will sein Glück da als Cowboy im Wilden Osten versuchen... ;)

Name: explicit antwortet um 07-11-2012 13:08 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Hier stellen sich einige vllt. an, als ob es so unmenschlich wäre 100 Kühe im Familienbetrieb zu machen, wenn man sich einigermaßen organisiert hat man nicht mehr Arbeit wie mit 30 Kühen im Anbindestall. Hab in Holland Betriebe besichtigt, die mit 140 Kühen (2 Melkroboter) im Nebenerwerb laufen, wenn man sich nicht einbildet jeden Handgriff selbst machen zu müssen wie in Süddeutschland und Österreich ja leider üblich, läuft das auch.

Name: biolix antwortet um 07-11-2012 13:41 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
MF alles musst nicht verstehen.. ich kann aber arbeitstechnisch in einem 1970 er Stall mit einer gebrauchten Side bei Side Melktechnik eben genauso viel verdienen die nächsten 20 jahren mit halb so viel Kühen als mit einem neuen Stall um 1 Mio Euro.. jetzt verstanden ? ;-))))

lg biolix

p.s. ja leitn, so ists.. ;-)) DIe haben selbst noch nie gemolken, und so wie der tiroler nicht mal selbst einen Betrieb.. ;-))

Name: biolix antwortet um 07-11-2012 13:41 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
MF alles musst nicht verstehen.. ich kann aber arbeitstechnisch in einem 1970 er Stall mit einer gebrauchten Side bei Side Melktechnik eben genauso viel verdienen die nächsten 20 jahren mit halb so viel Kühen als mit einem neuen Stall um 1 Mio Euro.. jetzt verstanden ? ;-))))

lg biolix

p.s. ja leitn, so ists.. ;-)) DIe haben selbst noch nie gemolken, und so wie der tyroler nicht mal selbst einen Betrieb.. ;-))

Name: leitnfexer antwortet um 07-11-2012 13:50 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@explicit
ja, es läuft schon, aber was man an Arbeit einspart wird durch Geld(in form von Technik, wartung, auslagerung) wieder wettgemacht. Was überproportional steigt ist das Risiko und die Abhängigkeit.

Wenn ich zb morgen nicht mehr melken möchte, dann Kühe weg, Melkeimer in den Keller und ab sofort was anderes machen.
Und warum sollte ich mit 140 Kühen im Nebenerwerb gehen, wenn ich mit 6Kühen auch(im Nebenerwerb) leben kann? Mit Minnimum an Risiko.

Name: Tyrolens antwortet um 07-11-2012 14:32 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Das ist ein wesentlicher Punkt, dass die Anlagen lange betrieben werden müssen, wenn die Investitionskosten sehr hoch ist.

In Ostdeutschland wird übrigens noch viel in 60er Jahre Laufställen gearbeitet. Toll sind die nicht, aber meistens für die Tiere besser, als hiesige Ställe aus den 60ern. Aber auch darum geht es nicht.

Biolix, dann bring mal dein Wissen auf den neuesten Stand. Vom Eimer bis zum Roboter hab ich alles durch und du hast wohl vergessen, dass du selbst keinen Betrieb (hast).

Alles in allem bewegt sich dieses Diskussion in die falsche Richtung, was viel über die Denkweise einer aussagt.

Name: biolix antwortet um 07-11-2012 15:03 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
AIso weiß das ich einen Betrieb habe, und jeden Tag in den Stall gehe.. ;-))

Name: Tyrolens antwortet um 07-11-2012 15:15 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Siehst du - und ich ging davon aus, dass er deiner Frau gehört.

Hast du eigentlich damals noch gemolken oder gleich auf MuKu umgestellt.

Eine Frage, die mir persönlich wichtiger erscheint ist jene, wie die Nachfrage nach Milch in 10 oder 15 Jahren aussehen wird. An sich ist Milch doch ein sehr aufwendig hergestellter Rohstoff ...

Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 15:29 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@explicit
absolut richtig
@leitenfexer
und genau aus diesem grund würde ich schon bei neuinvestitionen auf die amortisation unter 8 jahren setzen.
@biolix
ich denke dass du in deinem 1970er stall aber keine halb so vielen kühe reinbringen wirst als wenn man um 1 mio einen 200-250er stall baut! verstanden ;-)
aber keine frage, wenn die 1970er- bauten halbwegs passen und man zb. einen gebrauchten side by side melkstand kauft ist das für manche sicher eine option, wie tyrolens auch richtig beschrieben hat mit deutschen ställen aus den 60er jahren.
mit günstigen umbauten wird man die amortisation vielleich auch in 3 jahren schaffen.

@leitenfexer
ein heu und strohlager für 1000quaderballen ist ohne weiteres um unter 15000€ zu bauen, ist also kein posten der sonderlich ins gewicht fällt.

@frafra
ich hab schon gewusst dass du zu denjenigen gehörst der viel könnt wenn er wollt.
oder viel wollt wenn er könnt...

kennst du meinen betrieb?
ich denke nicht dass es mir an unternehmungsgeist fehlt oder dass ich nicht weiss wovon ich spreche.
ich werd auch kein politiker oder lehrer,ich setze lieber innovationen,... in meinem betrieb in die realität um.







Name: leitnfexer antwortet um 07-11-2012 16:03 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf
ja, für Flachländer nicht so, aber am Hang durchaus. Und am Hang lässt sich auch kein Quaderballen machen, die Traktorfahrbaren Flächen werden ja eh zumeist Silage(Ballen) aber mit dem Transporter laden und dann im Hof in die Quaderpresse füllen? Damit kannst dann dar keinen Stall mehr abzahlen, weil nix über bleibt!
Wenn nun der EHW an den Rinderbestand angepasst wird, werden auch so manche die groß neu gebaut haben ihre Koste neu berechnen müssen...?

Name: walterst antwortet um 07-11-2012 16:08 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf

konkret: Kobenz-IRMA-Milch die 4600€ waren vor 8 Jahren und inzwischen wurde nachgebessert.
Amortisation: Kann ich dann sagen, wenn ich die restlichen Daten kenne.
Angenommen, jemand baut einen Kompoststall in maximaler Einfachheit und verzichtet auf einige Sicherheitssysteme und neue Melktechnik. Angenommen, er schafft es um 4000€. Ich habe trotzdem keine Ahnung von der Amortisationszeit, weil ich nicht weiss, um wieviel seine laufenden Kosten für Sägespäne, grubbern, improvisieren, Auftauen....sein werden..
Ich weiss nicht, warum Du so auf die Palme gehst. Nur weil ich 4000€ für zu niedrig angesetzt halte aufgrund eigener Erfahrungen?
Ich hab einen Jungviehstall mit 25 Plätzen um ca. 350.000 Schilling gebaut und wenn ich von vornherein gewusst hätte, dass aus der geplanten Maschinenhütte aufgrund damaliger kurzfristiger Umstände ein Stall werden wird, wäre es auch noch günstiger gegangen. Sagt aber über Betriebskosten und Amortisation noch nichts aus.
Für Milchvieh würde ich diese Erfahrungen und einfachen Konzepte aber nicht so ohne weiteres eins zu eins übertragen

Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 16:19 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@leitenfexer
oh mann... das sind probleme... diskussion auf kindergartenniveau...
wenn du eh silageballen machst, dann fällt ja sowieso jedes gebäude weg.
und für den rest, wenns nur mehr mit dem transporter geht bekommst eh bergbauernförderung. für extreme sachen gibts ja auch ferngesteuerte mulcher!!


Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 16:35 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@walterst
wie kommst du jetzt auf einen kompoststall?
ok ok - also doch 4600€ mit 3fach überdimensionierter melktechnik?
laut dem bericht lag der deckungsbeitrag in der umstallungsphase bei 1400€/ kuh, tendenz steigend.

also wenn du mir deinen deckungsbeitrag/ stück jungvieh bekannt gibst rechne ich dir gratis die amortisationzeit auf 2-3 jahre genau aus ;-)
ich würde aber mal die amortisation von deinem jungviehstall auf unter 7 jahren schätzen.
wieso soll ich auf die palme gehen? tschuldigung wenn das so rüberkommt.


Name: sturmi antwortet um 07-11-2012 16:43 auf diesen Beitrag
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@mf
Du hast natürlich als Großfarmer aus Ostösterreich mit dem dafür perfekt zugeschnittenem Agrarsystem unschlagbare Vorteile gegenüber einem flächenschwachen Betrieb (z.b. Meinem) aus Wels-Land!
Wenn ich mich dann durchgewurschtelt hab bis zur Pension werde ich an einen innovation Unternehmergeist, mit interesse an der Sache, Hausverstand und etwas Rechenbegabung zum höchstmöglichen Preis verpachten! Ich will ja euch Zukunftsbauern keinesfalls im Wege stehen! ;-)
@biolix
Und ich dachte immer du lebst von rund 35.000,- Euro Bio-Förderungen (inkl. EBP) von Fraulis Betrieb! ;-))
MfG Sturmi





Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 17:07 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@sturmi
ich bin nicht schuld dran wenn, aus welchen gründen auch immer, keiner deiner burschen deinen betrieb weiterführen möchte.
ich bin auch nicht schuld wenn du glaubst du hättest einen flächenschwachen betrieb, hast genug zeit gehabt daran etwas zu ändern.
auch wenn du wolltest wirst du den zukunftsbauern in deiner gegend nicht im weg stehen, sondern du wirst froh sein das es solche leute gibt an die du unbestritten zu sehr hohen preisen verpachten kannst.

Name: leitnfexer antwortet um 07-11-2012 17:53 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Hallo mf

Ich bekomme aber trotz "Bergbauernförderung" und Bioförderung immer noch weniger öffentliche Gelder als der durchschnittliche Gunstlagenbetrieb. Wie soll sich das auf mein Stallbauverhalten positiv auswirken? Und Siloballen kann ich halt nur auf rd 1/3 der Fläche machen lassen, und auch da ist mir lieber ich zumindest einen Teil als Heu einbringe.
Und mit ferngesteuerten Mulchern(hast du so ein Ding jemals gefahren?) hab ich noch niemanden Heu einfahren sehen....
"Bergbauernförderung" gibt´s aber nur nur für Mähflächen...
Also ich hab nichts dagegen, wenn ich viele Jahre im selben Stall arbeite, und die Kühe werden idr eh nicht so alt, das sie mehr als einen Stall kennenlernen dürfen?
Wenn ich einen Stall für 50Jahre baue(wie das immer schon üblich war) und auf 25Jahre abschreibe, dann hab ich immer noch mindestens 25Jahre um auch mal war raus zu holen.


Name: tiroler antwortet um 07-11-2012 17:57 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@sturmi,laß Dir vor dem verpachten aber eine bankgarantie, oder besser für 10 jahre den pacht
voraus bezahlen !

Name: Tyrolens antwortet um 07-11-2012 18:14 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
In Wels Land ist sicher ein Baurecht drin. ;)

Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 18:20 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@leitenfexer
ich geb dir recht, bau deinen stall für 50jahre und schau drauf dass er sich wenigstens nach 25 jahren amortisiert. ok?

Name: schellniesel antwortet um 07-11-2012 19:19 auf diesen Beitrag
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@mf

Du willst von innovation und weitblick reden aber siehst nicht mal bis zum ersten Anstieg.... aber genau dort sind unsere Milchbauern zuhause! Aber für dich ist das ja kein Grund! Heimatverbunden ist doch a blödsinn gehen wir halt dort hin wo man billig produzieren kann...
Für dich ja kein Problem was machst du dann noch in Ö als Ackerbauer wäre man ja woanders in der welt viel besser aufgehoben??
wenns für deine Kollegen in der Milchwirtschaft eh kein Problem ist auszuwandern warum für dich???

Theoretisch kann es durchaus möglich sein die Kosten auf 4000€/Kuh zu senken. Auch in Österreich! das streite ich ja nicht ab! Ich kanns auch nicht wirklich sagen in der Milchwirtschaft bin ich nicht zuhause,eventuell noch weniger als du!

Aber es braucht niemand als Depp hingestellt werden nur weil er seinen stall eben genau so einrichtet wie er das möchte dafür eben auch ein paar Jahre länger dafür braucht bis er was damit erwirtschaftet!
Hab erst heute gehört der hat sich bei seinem Stall ein kleines Appartement eingerichtet mit Küche,Schlafzimmer, Fernseher, CPU, Bett,... Erstens Geburtenüberwachung zweitens gleich die ganze Bürokartie vor Ort abzuwickeln (Tierarzt,vis, Ohrmarken ect) Glaube hat kein 25 Stück drinnen!
Finde ich aber eine gute idee! lässt sich halt mit einem 4000€/kuh Stall wahrscheinlich net verwirklichen!

Ein anderes Beispiel aber eben keine Milchwirtschaft!
Ein bekannter hat seinen MUKU Stall für 40 Stück unter 10000€ samt Mistlagerplatz hingestellt!
Schön ist wirklich was anderes und ein Manko hat der stall die kleinen Kälber sind eher mehr drausen als drinnen! Macht dem LW aber nix weil die kälber meist eh bei der Mutter bleiben!
Aber funkt sonnst schon seit ein paar Jahren problemlos!
Entmistet und gefüttert wird mit Traktor is genau so gebaut das es fast gänzlich ohne Handarbeit funktioniert!
Stallarbeit pro tag grob a halbe stunde!

Gut in der Milchwirtschaft is alles noch mal anders und mit anderen kosten verbunden!

mir ist es aber Grundsätzlich wurscht wie wer was macht! Weil mir is lieber es gibt die Vielfalt!

Ich hab nur was gegen den Einheitsbrei den alle immer Kochen wollen auch da wo er dann schon langsam absurd wird!

Mfg Andreas

Name: helmar antwortet um 07-11-2012 19:42 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
In den sogenannten "kleinen Betrieben" gehts auch mit einer alten funktionierenden Rohrmelkanlage einen einfachen Melkstand zu basteln.......wir haben 1991 für 12 Kuhplätze um ATS 63.000,-- umgebaut. Güllegrube war damals 13 Jahre alt, Rohrmelkanlage mit 2 Melkzeugen 8 Jahre. Die Arbei war danch um vieles einfacher, leichter und auch etwas schneller zu erledigen meine Knie und das Kreuz haben es mir gedankt. Nur, dieser Umbau ist tatsächlich nur bis zu einer gewissen Bestandesgröße sinnvoll, und ein Neubau mit Freßliegeboxen wär aus meiner Sciht wenig weise. Man sollte nicht nur an das tierwohl, sondern an das Menschenwohl auch denken. Und da fühlt sich der Mensch halt auch wohler wenn die Arbeitsabläufe passen. Ich helfe inzwischen hin und wieder in neueren Ställen aus. Aber mit einem Melkkübel zwischen den kühen herumwuseln? Da müßte ein Notfall sein.
Mfg, Helga

Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 19:44 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schnellniesel
ich wurde ja als depp hingestellt weil ich es gewagt habe zu behaupten einen milchviehplatz könnte man um 4000€netto hinbekommen und die amortisation könnte unter 8 jahren liegen.
hab auch mehrfach geschrieben dass es mir egal ist wenn jemand baut und sich dass nie rechnet.
schön wenn die ambitionen in der landwirtschaft sehr hoch sind möglichst wenig zu verdienen und dieses anrecht möglichst nichts verdienen zu dürfen hier so vehement verteidigt wird.
da käm glatt einer daher und würde sagen in der landwirtschaft darf geld verdient werden- unverschämtheit!!! skandal!!!!
was hat heimatverbundenheit damit zu tun wenn man auch im ausland grund bewirtschaftet?
kenn mehrere landwirte die sehr heimatverbunden in österreich landwirtschaft betreiben und auch mehrere hundert- mehrere tausend ha in ungarn, rumänien, ukraine, kanada... bewirtschaften.

Name: Christoph38 antwortet um 07-11-2012 19:55 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
depp hat doch keiner gesagt mf7600, man hat dich bewundert was alles geht

kenne auch von meiner Arbeit ein paar Stallbaubetriebe, echt fesche Ställe, nur die Amortisation geht gegen 8, nur das man den Achter umlegen muss, in die waagrechte Position, wennst weisst was ich meine ;-)

Selber könnt ich mir keinen neuen Stall leisten, aus Gewissensgründen, wie beim Zivildienst.

Mir ist einfach die Stallbauwaffe zu gefährlich, geht doch oft der Schuss nach hinten los ;-)

Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 20:03 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
immer schreien der milchpreis ist zu niedrig und der muss steigen,... und andererseits geradezu verbissen dafür kämpfen dass die amortisation möglichst lange dauert und die stallplatzkosten möglichst hoch sind ;-)
hoffentlich lesen hier viele vertreter von stallbaufirmen mit.
verrückte welt!
vielleicht sollte man die IG-möglichstunrentabler stallbau gründen!!

Name: schellniesel antwortet um 07-11-2012 20:04 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf7600
Ja deinen stall um 4000€ wirst du aber nur dort hinbekommen wo sich eben auch andere Lw Produktionen rechnen! weniger arbeitsintensiv als Milchwirtschaft!
Dort wo 90% der Milchwirtschaft (mittlerweile!!!) zu hause ist gibts die voraussetzungen für derartige Zweckbauten oft net.

Warum behauptest du immer das man nix verdient wenn man den stall net um die obligatorischen 4000€ pro Kuh hinbekommt? wenn der 4500€ kostet geht die welt auch net unter? udn man hat eventuell auch den stall den man sich Vorgestellt hat!

Also denkst du das man als Österreichischer Landwirt eben den großen Investor im Osten mimen muss??
so wie es die holländer in Ostdeutschland machen und ein Mastanlage nach der anderen aus dem Boden stampfen?

Wenn man in Österreich eh so komfortabel Geld verdienen kann sind dein Auslandsbauern einfach nur gierig??

Mfg Andreas

Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 20:07 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schnellniesel
und du wirst der obmann, oder kassier!
definier den begriff gierig.
ich könnte mir so hohe stallplatzkosten vorstellen dass die amortisation ca. 8 jahre beträgt, bei mehr würde ich in so etwas nicht mehr investieren.

Name: leitnfexer antwortet um 07-11-2012 20:26 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@leitenfexer
ich geb dir recht, bau deinen stall für 50jahre und schau drauf dass er sich wenigstens nach 25 jahren amortisiert. ok?

weißt, mf, ich hab das Glück(?) das mein Vater vor 25 Jahren gebaut hat und ich somit für die kommenden 25 Jahre praktisch gratis meine Gebäudehülle zur Verfügung habe... :)

Name: ah1 antwortet um 07-11-2012 20:30 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@leitnfexer und schellniesel:
was haben öffentliche gelder bzw. bedingungen für flächenbewirtschaftung mit stallplatzkosten für milcherzeugung zu tun???

Name: schellniesel antwortet um 07-11-2012 20:41 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Den Kassier den machst schön du! ggg

Ja für dich sind 8 Jahre die grenze!
Für dich ist das einfach du hast keinen persönlichen Bezug! Für einen anderen heißt das entweder was machen oder sein lebenswerk aufgeben!
Würdest du von heut auf morgen dein betrieb hinschmeißen weil du herausfindest das du nur mit einer Investition weitermachen kannst die du aber nur in 15 jahren abbezahlen kannst?



gierig ist kein Begriff sondern ein Adjektiv ;-)
genug einkommen erwirtschaftet man doch auch in Österreich?! Oder jetzt doch nicht mehr??
Ach ja man muss ja wachsen! Österreich ist eng also Nachfrage an Flächen groß! oje viel Pacht zahlen das brauchen wir nicht ich will ja viel Geld für mich und nix für andere arbeiten!

Warum bewirtschaftet nicht jemand in deren Länder die Flächen?? Haben die keine Leute die dafür die noch zeit finden also die Vollbeschäftigung in den Ländern??



Name: schellniesel antwortet um 07-11-2012 20:47 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@ah1

Wer sagt den was von Flächenbewirtschaftung alleine die erdbewegung die mehr von nöten ist um ein Gebäude in der Größenordnung (100 milchkühe) in einen Hang zu bauen diesen auch noch gut befahrbar zu haben und eventuelle Stützmauern ect! dann sollst auch noch mistlagerplatz hinbekommen möglichts auch net asu der welt!
gut wenn der Platz am eigen hof net da is dann halt woanders a paar km entfernt am besten!
klass bei kälbergeburten....

Von bewirtschaften reden wir ja noch gar net! dafür gibts ja eh "gerechte" Ausgleichszahlungen aus öffentlicher Hand! zz

mfg Andreas

Name: MF7600 antwortet um 07-11-2012 21:24 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@leitnfexer
na da hast aber doppelt glück dass du mit einem 25 jahre alten stall noch 25 jahre arbeiten darfst.
@schnellniesel
ok schriftführer wirst nicht du adjektiv ;-)
gerde hast du geschrieben dass einer mit keinen 25 kühen ein ganzes büro, küche und schlafzimmer,fernseher,... dazugebaut hat und dass du es für eine gute idee hältst?
http://innovationsteam.net/news.php
lies dir mal den bericht von familie karp durch...
wenn ich wirklich so bedingungen habe wie du beschreibst, dann würde ich eine gemsen und steinbockzucht machen.

"Würdest du von heut auf morgen dein betrieb hinschmeißen weil du herausfindest das du nur mit einer Investition weitermachen kannst die du aber nur in 15 jahren abbezahlen kannst?"

nein ich würde die investition so planen dass sie in spätestens 8 jahren amortisiert ist du innovationsgenie ;-)


Name: schellniesel antwortet um 07-11-2012 22:01 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Also Zukunft Lw Gunstlagen egal welche Nationalität Rest soll verwildern wir können es uns leisten 9mrd menschen zu ernähren aber die leitn die brauch ma dazu net mehr! Achso na die können die Bio s dann haben sollen sich auf Berg dann ausspinnen so weit deine Anschauung??

ASO! Ja genau zaubern kannst auch noch.... aus 15 mach 8! Wenn du! es unter 15jahren net schaffst alle anderen würde ohne dies 20 brauchen wenn net 50.... weil die anderen alle auf der Nudelsuppe schwimmen da kommt halt ka Geld rein!

Und was deine Einschätzung angeht zweck Erdbewegung! naja ich sag nur bei uns is noch lange kein Bergegbiet wohin Milchwirtschaft zurückgedrängt wurde und es gab!! (andere Geschichte) mal einen Betrieb der hat für 200 Mastbullen gebaut! (vor ~5 jahren)

An einen an und für sich relativ ebenen Standort. In der nähe (Umkreis von 2km) hätte es mit Sicherheit so leicht keinen besseren Standort gegeben!

Alleine kosten für die Erdbewegung und Schotterkoffer für Zufahrten ect mit Fahrsilo angeblich über 150000€!
genau kann ich es aber nicht sagen! Aber sagen wir unterschied pro Bullenplatz macht dann in etwa 500€ aus!!

So wie in deinem beispiel in Thuhrigen (alleine deshalb schon unsinnig sich damit zu vergleichen)mal grob gesagt vorher gemäht wird und dann Platte betoniert?

Ich hab aber den Beitrag noch net gelesen! zu lang um ihn jetzt zu lesen!
Aber Bilder hab ich geguckt;-)

Mfg Andreas


Name: Fallkerbe antwortet um 07-11-2012 22:37 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@alle,
wieviel gewinn braucht man je vollarbeitskraft?
Wieviel jahresumsatz braucht man je Vollarbeitskraft?

wenn diese Fragen beantwortet sind, dann ist man in der disskusion über die nötigen betriebsgrößen schon ein stück weiter.

Die nächste frage ist, ob die "ausgleichszahlungen" bis zum st. nimmerlandstag fliessen.....





Name: schellniesel antwortet um 07-11-2012 22:53 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Ich werd mich dann da wieder ausklinken!

Um einen Schluss zu ziehen werde ich es so zusammenfassen:

Mf7600 einigen wir uns darauf das du deinen perfekten Milchstall um 4000€/kuh aufstellst ihn in 8 jahren abbezahlt hast, wenn die Rahmenbedingungen stimmen!

Alles was an hinderlichen dazu kommt wird dir deine Bilanz erschweren!
Ab wann sie dann unmöglich ist diskutiere ich mit dir nicht mehr aus! Für dich geht das ja nach wie vor Überall! da bin ich eben anderer Meinung!

Gn8

Mfg Andreas









Name: Tyrolens antwortet um 07-11-2012 23:47 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Was mich an Österreich sehr stört, ist diese pessimistische Grundhaltung, mit der alles sofort als unmöglich in Grund und Boden geredet wird. Und das sage ich als Skeptiker.


Name: haapee antwortet um 08-11-2012 00:39 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
bin grad von einer sitzung heim und les immer noch den tread wo die verfechter von ein paar hundert kühen die man so nebenbei bewirtschaftet noch aktiv sind.
und das beste daran selber noch nie dauerhaft in einem milchviehbetrieb und mit kühen gearbeitet haben.

diese hohen investionen mit der dazugehörigen automatisierung ist schon eine zukunftssichernde sache das muss man anerkennen,zaudern ist rückschritt......

ich erwähne es nicht gerne aber wir sind mit einer hübschen summe an einer genossenschaftsbank mit dem V im logo beteiligt und da hat diverse rechte und einsichten.

und wenn ich mir da so die diversen sorgen von der kreditabteilung von überschuldeten landwirten die bei uns eher in der absoluten minderheit sind und eher beim giebelkreuz sesshaft, aber vorhanden sind anhöre dann kann ich nur jedem aufrichtig gratulieren der um ein paar hundertausend stallbau betreibt.
die besonders fussmaroden müssen monatlichen liquiditätsreport ablegen!
geldflüsse zu und abfluss in jedem monat und wenn das ganze aus den rudern läuft wird nicht lange gefackelt und die kredite fällig gestellt!
obwohl landwirte mittlerweile eine ganz bevorzugte spezies für fremdkapital darstellt wg grundbuch udgl.

und angeblich ist der landmaschinen gruber in ampfing der grösste "bauer" im landkreis mühldorf am inn.kenne ich auch persönlich war dort schon des öfteren.
die bayern san überhaupt schmissige burschen der landtechnik eder in tuntenhausen soll dieses modell abgekupfert haben und in seiner gegend der grösste grundbesitzer sein!
dreimal darf man raten wie die das geschafft haben`?!
von den sau deppaten bauern, lauter innovative unternehmertypen wohlgemerkt,de ned zahlen können und sich für die überteuerten maschinen ihre grunde ablösen lassen!


Name: seifenstein antwortet um 08-11-2012 06:14 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......


es wird a strukturwandel sein und mir wenn nimmer sein !




Name: sturmi antwortet um 08-11-2012 06:43 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
"....wenn du glaubst du hättest einen flächenschwachen betrieb, hast genug zeit gehabt daran etwas zu ändern..."
@mf
Bisher habe ich ja immer gemeint der Biolix sei das größte "Genie" hier, jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher! ;-)
Bzgl. Wald und Nutzgrundkauf kann ich dir mitteilen das bei uns die Kirche, Schlachthöfe, Landmaschinenhändler, Schotterwerke, div. Gewerbetreibende mit überteuerten Angeboten meist als "Sieger" vom Platz gehen!
Bestenfalls können "Goldeselbauern" (=Erbschafts-, Bau-, Gewerbe-, Schottergrundbauern) da mithalten.
Mit einem VW Käfer kann man zwar fahren, aber gegen Porsches, Ferraris & Co kannst kein Rennen gewinnen! ;-)
MfG Sturmi



Name: FraFra antwortet um 08-11-2012 07:05 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
jetz kommt eh wieder der schmäh das du im osten 100 ha zum aktionspreis bekommst

nur wer will den da wirklich hin??
mitten in die pamapa wo dich keiner versteht??

sturmi ist bei mir im innviertel nicht anders,,,,,,

Name: sturmi antwortet um 08-11-2012 07:12 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@frafra
Apropos Innviertel, kenne einen Welser Bauern der hat gleich einen ganzen Hof (inkl. Grund) bei euch aufgekauft, nebenbei noch neuen Mähdrescher, Traktor, Maschinenhalle! ;-) Sind das die Bauern vom Zuschnitt eines Mf?!
MfG Sturmi

Name: MF7600 antwortet um 08-11-2012 07:58 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schnellniesel
um 150000€ würd ich mir vielleicht doch wo eine ebeneres plätzchen suchen ;-)
@frafra
na wenn es bei dir im innviertel nicht anders ist, dass dich dort keiner versteht und keiner dot hin will...! ;-)

@sturmi
auf jeden fall sind das nicht bauern von zuschnitt eines sturmi.
es gibt auch andere möglichkeiten als nutzgrundkauf, das fällt unter innovation...
http://www.youtube.com/watch?v=GZwBzHiEt9w
da siehst du einen vw käfer mit innovation auf der überholspur... ;-)
@haapee
"von den sau deppaten bauern, lauter innovative unternehmertypen wohlgemerkt,de ned zahlen können und sich für die überteuerten maschinen ihre grunde ablösen lassen.
und wenn ich mir da so die diversen sorgen von der kreditabteilung von überschuldeten landwirten die bei uns eher in der absoluten minderheit sind und eher beim giebelkreuz sesshaft, aber vorhanden sind anhöre dann kann ich nur jedem aufrichtig gratulieren der um ein paar hundertausend stallbau betreibt."

ich würde sagen dein erster satz ist eher ein widerspruch in sich.
ansonst absolut richtig, deswegen sag ich ja ICH würde nie investieren wenn es sich nicht füher als in 8 jahre amortisiert.
selbiges gilt natürlich auch für landtechnik.
es wird wie wild in völlig überdimensionierte maschinen investiert...
aber wie gesagt, was andere machen ist deren kaffee...




Name: ginzo antwortet um 08-11-2012 08:49 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
haapee,
Dein Beitrag ist interessant; einen Link muß ich deshalb reinstellen:
http://www.welt.de/wissenschaft/article109840646/Blinde-Kuehe-im-Koma-unfaehig-zu-leiden.html

Das hat alles nichts mehr mit "Bauersein" zu tun.
 

Name: 50plus antwortet um 08-11-2012 09:02 auf diesen Beitrag



Name: FraFra antwortet um 08-11-2012 09:18 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
passt irgendwie auch gut dazu


ein drittel sind in deutschland wohl auch nicht so wirklich inovativ...

frag die mal wie es aussieht mit der armortisation in 8 jahren??

Quelle Top Agrar newsletter


Rund einem Drittel der rund 7200 deutschen Biogasanlagen droht die Pleite, befürchten Brancheninsider. Viele Anlagen wurden zu teuer gebaut oder kommen wegen technischer Probleme nicht auf die angestrebte Leistung. Nicht selten fehlt ein Wärmekonzept, weil man bis Ende 2011 wegen der höheren Stromvergütung schnell ans Netz wollte. Und jetzt kommen auch noch steigende Rohstoffkosten dazu, die manchem Betreiber endgültig das Wasser abgraben.

Die Notlage machen sich Kapitalgesellschaften zunutze. Sie kaufen angeschlagene Biogasanlagen, sanieren und betreiben sie weiter.

Name: naturbauer antwortet um 08-11-2012 09:25 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Zu sturmis Eintrag:
@mf
Bisher habe ich ja immer gemeint der Biolix sei das größte "Genie" hier, jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher! ;-)
Bzgl. Wald und Nutzgrundkauf kann ich dir mitteilen das bei uns die Kirche, Schlachthöfe, Landmaschinenhändler, Schotterwerke, div. Gewerbetreibende mit überteuerten Angeboten meist als "Sieger" vom Platz gehen!

Genauso ist es in der Wirklichkeit.


Zu MF7600 Eintrag:
@sturmi
auf jeden fall sind das nicht bauern von zuschnitt eines sturmi.
es gibt auch andere möglichkeiten als nutzgrundkauf, das fällt unter innovation.

MF, du weißt aber schon, dass die Ackerbauern das Milchkontingent abgeschafft haben, die Milchbauern mußten den Sall während der Abstimmung verlassen. Du als Ackerbauer willst es besser wissen wie es mit der Milch als Erzeuger zum Überleben ausschaut, noch dazu im Berggebiet?
Du gehörst zu den Massenschlächtern der Milchbauern. Du belügst die Menschheit wie es in Wirklichkeit steht. Soviel ich weiß können die Ackerbauern nicht einmal ihren Treibstoff selber bezahlen den ihre Traktoren brauchen. Ihr lebt von den Förderungen, ansonsten von nichts. Aufwand und Getreideerlös müssen bezahlt werden, keine Frage. Das ihr das mit euren horrenden Förderzahlungen machen könnt ist euer Vorteil, bloß uns Blödheit vorwerfen kann ich nun auch nicht so hinnehmen. Wir sind es die die Natur so erhalten wie sie noch ist, nicht ihr.


Name: Tyrolens antwortet um 08-11-2012 09:45 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Biogas ist genau das Gegenteil von innovativ.

Ach, es gibt auch Ackerbauern, die sich die Förderungen komplett als Rücklage auf die Seite legen können.

Expansion hat nichts mit Innovation zu tun. Wurde das irgendwo in diesem thread behauptet? Darum reicht es auch sicher nicht aus, nur mal schnell von 15 auf 100 Milchkühe aufzustocken und dann zu glauben, dass nun die goldenen Zeiten beginnen.
Ich weiß auch nicht, wie ihr auf die Idee kommt, euch zur Expansion gedrängt zu fühlen. Wird ja wohl niemand ernsthaft daran denken, irgendwo am Berg einen Betrieb von 15 auf 100 Milchkühe aufzublasen.

Aber irgend etwas sollte man sich für die Zukunft schon einfallen lassen, sonst hat man nämlich keine. In 50 Jahren geht sich vielleicht auch auf 1.500 m Seehöhe Weinbau aus. ;)

haapee, darfst aber nicht vergessen, dass es den von dir erwähnten LaMa Händlern auch nicht unbedingt gut geht.


Name: MF7600 antwortet um 08-11-2012 09:48 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@frafra
biogasanlagen hätten sich in 13 jahren amortisieren sollen, bei subtrateinkauf zu den historisch niedrigsten preisen.
was soll ich dazu sagen... ich hab keine biogasanlage ;-)

wenn nach deiner aussage zwei drittel in deutschland innovativ sind und die amortisation unter 8 jahren schaffen ist das doch sehr positiv.
du darfst dir aber ruhig auch das schlechtere drittel als vorbild nehmen.

Name: MF7600 antwortet um 08-11-2012 10:08 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@naturbauer
nicht nur dass du dich mit deinen kindlichen aussagen lächerlich machst, du kannst meine beiträge auch nicht mal lesen.
ich hab nie irgendwas behauptet wie das überleben der milchbauern im berggebiet aussieht, hab auch nie etwas davon geschrieben.
ich hab nur von stallplatzkosten und amortisation von neuen investitionen geschrieben.


Name: MF7600 antwortet um 08-11-2012 10:20 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
anstatt auf fachlichem niveau zu diskutieren kommt so etwas:

Du gehörst zu den Massenschlächtern der Milchbauern. Du belügst die Menschheit wie es in Wirklichkeit steht. Soviel ich weiß können die Ackerbauern nicht einmal ihren Treibstoff selber bezahlen den ihre Traktoren brauchen. Ihr lebt von den Förderungen, ansonsten von nichts. Aufwand und Getreideerlös müssen bezahlt werden, keine Frage. Das ihr das mit euren horrenden Förderzahlungen machen könnt ist euer Vorteil, bloß uns Blödheit vorwerfen kann ich nun auch nicht so hinnehmen. Wir sind es die die Natur so erhalten wie sie noch ist, nicht ihr

einfach nur peinlich!!
http://www.youtube.com/watch?v=e7D-xW1VT9Y
i brich o vor lauta locha!!!!!!

Name: ah1 antwortet um 08-11-2012 10:38 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@naturbauer:
"Wir sind es die die Natur so erhalten wie sie noch ist, nicht ihr."

du bist nicht der mittelpunkt des universums, ich muss dich enttäuschen.



Name: sturmi antwortet um 08-11-2012 11:56 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
"es gibt auch andere möglichkeiten als nutzgrundkauf, das fällt unter innovation..."
@mf
Du machst mich echt neugierig! Läßt du die Forumsuser und mich an deinem innovativem Wissen teilhaben? ;-)
MfG Sturmi


Name: naturbauer antwortet um 08-11-2012 12:06 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@MF7600,
hat ein Bergbauer keine Stallplatzkosten? Mußt mir genauer erklären. Es sei denn, du vertrittst die Meinung, dass der Bergbauer keinen Stall braucht, denn dann hat/hätte er keine Stallplatzkosten. Hinzu kommt noch die Frage, ob du auch der Meinung bist ein Bergbauer braucht nix neues an Maschinen. Dann müßte er ja mit den größtem Glump an der steilen Leitn fahren. Oder wie meinst das mit amortisieren? Du mußt schon auf andere eingehen, nicht von dir alleine ausgehen. Für Innovation bin ich immer zu haben. Also laß es uns wissen, bring Beispiele.

Name: FraFra antwortet um 08-11-2012 13:06 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
das soll heissen die anderen 2 drittel sind abbezahlt?? :-)

wers glaubt,,

mit biogas hat aber der ganze marktfruchtbereich profitiert da viel angebot verschwunden ist das auf den markt gedrängt hat


hältst du 2 jahre durch mit getreidepreisen von 10 cent ohne ausglechszahlungen???
oder frisst dich die bank???

hast du schon mal eine oder 2 milionen auf einen schlag investiert???



ich bin schon bei der 2 milion beim kapital anhäufen
weil bei der ersten hab ich mich so schwer getan....ggg


Name: MF7600 antwortet um 08-11-2012 13:25 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@sturmi
glaub dass ich jetzt genug beispiele für meine behauptungen gebracht habe.

ich denke nicht dass es hier sinn macht innovatives wissen kundzutun, wenn nichts zurückkommt, ausser bäuerliche investitionen müssen möglichst unwirtschaftlich sein.
wär übrigends auch deinem künftigen pächter gegenüber unfair. ;-)

@naturbauer
ich denke ein bergbauer brauch gewinne um leben zu können und ich würde als bergbauer keine investitonen tätigen die länger als 8-10 jahre zur amortisation brauchen.
dein leben musst du schon selber im griff haben, ich denke nicht dass du fähig oder willens bist mit beispielen oder erfahrungen anderer zu arbeiten.



Name: sturmi antwortet um 08-11-2012 13:48 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
"glaub dass ich jetzt genug beispiele für meine behauptungen gebracht habe."
@mf
Beispiele?!
Bei deinem nichtssagenden Profil kannst du uns viel erzählen, auch das du Jesus bist! ;-))
MfG Sturmi




Name: MF7600 antwortet um 08-11-2012 13:49 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@frafra
biogas ist nicht wirklich marktrelevant.
ja ich halt 2 jahre bei getreidepreisen von 10ct aus, auch ohne ausgleichszahlung. nein die bank frisst mich deswegen nicht.

nein ich hab noch keine 2 millionen auf einen schlag investiert(das wär umgerechnet ja ein 400-500er kuhstall), insgesamt aber schon, die letzten jahre.


Name: MF7600 antwortet um 08-11-2012 13:55 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@sturmi
dann lies die links durch die ich gepostet habe, da gäb es einige anregungen von betrieben die es schon vorgemacht haben.
wenn ich in die milchviehhaltung investieren würde, dann würde ich mir solche betriebe ansehen.
das ganze hat mit meinem profil nichts zu tun.




Name: naturbauer antwortet um 08-11-2012 14:26 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@MF7600,
mit dieser Antwort kann kein Leser was anfangen.

Du sollst mit eigenen Worten schreiben wie es ein Bergbauer zu machen hat, mehr verlange ich nicht. Dem Leser wird es sicher interessieren, wie es Möglichkeiten gibt auf Dauer nach deinem System für genug Nahrung plus Erhalt der Kulturlandschaft zu sorgen. Denn über eine gewisse Größe hinaus ist dies alles nicht mehr gewährt. Die Gesamtfläche der Bergbauern wird man sich kaum leisten können darauf zu verziochten. Da aber ab einer gewissen Größenordnung pro Betrieb dies nicht mehr durch zu führen ist, sind wir auf deine Vorschläge angewiesen.
Gelten lassen kann man aber nicht wenn du Kiesgruben,Baulandverkauf etc mit einschiebst. Nur die selbständige Landwirtschaft beschreiben bitte. Also wie gehts?Daten Fakten etc....

Name: Tyrolens antwortet um 08-11-2012 14:35 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Jeder ist ersetzbar, und darum auch die Bergbauern.

Ich selbst hab auch keine Idee, wie man als Bergbauer alleine von der Landwirtschaft leben kann.

Name: MF7600 antwortet um 08-11-2012 16:24 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@naturbauer
verstehen die frage nicht, kiesgruben, baulandverkauf,... hat fast nichts mit der wirtschaftlichkeit einer investition zu tun und gar nichts mit stallplatzkosten.
wies geht?
1.indem du dir den den gewinn/kuh ausrechnest und
2.dann so investierst wie ich jetzt doch schon einige male beschrieben habe.

3.sollte bei dir die milchviehhaltung aus welchen gründen auch immer unwirtschaftlich sein, würde ich einfach nicht in den betriebszweig neu investieren.
wieso sollte deiner meinung nach ab einer gewissen betriebsgrösse die nahrungsmittelverorgung und der erhalt der kulturlandschaft gefährdet sein?

ich hab auch nur geschrieben um welche kosten stallplätze realisiert werden und wie ich die amortisation sehe, es ist klar dass das nicht jeder betrieb realisieren kann, weils nicht genug fläche gibt, extreme ungunstlagen,fähigkeiten und interessen des betriebsführers...

nicht jeder auf der welt kann milchviehhaltung betreiben, auch ich machs ja nicht.


Name: sturmi antwortet um 08-11-2012 17:31 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
"ich hab noch keine 2 millionen auf einen schlag investiert [....] insgesamt aber schon, die letzten jahre."
@mf
Ja schade das du uns Usern den Beweis für deinen phänomenalen, innovativen Unternehmergeist schuldig bleibst. Einige Fotos in deinem Weblog wären sicher aufschlußreicher und überzeugender gewesen als dein unglaubwürdiges Geschreibsel. ;-)
MfG Sturmi


Name: MF7600 antwortet um 08-11-2012 19:13 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@sturmi
danke danke dass du mich für einen phänomenalen innovativen unternehmer- ja sogar für jesus hältst. ;-)
also phänomenal und jesus ist mit sicherheit übertrieben! ;-)
was sollen einige fotos in meinem weblog aussagen?
wird keinem wirtschaftlich weiterhelfen, besser wären fachliche gespräche mit betriebsleitern von den links die ich gepostet habe.
wird dir als nicht milchviehhalter nicht sonderlich viel bringen, da müssten wir anderswo weiterreden, vielleicht über ackerbau, schweinemast,...


Name: ginzo antwortet um 09-11-2012 08:28 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Unternehmer können, um Visionen für die Zukunft erstellen zu können, auch die
Erkenntnisse zunutze machen, wie der Trend der vergangenen 30, 40 Jahre unter
anderem war:
mit beträchtlicher krimineller Energie:
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/3160791/bankraeuber-sprengsatz-zu-14-jahren-haft-verurteilt.story

oder mit Einstellern:
(5. 11. 2012, Thema 21:10 Uhr, Gestohlene Kindheit)
http://tvthek.orf.at/programs/1319-Thema/episodes/4874995-Thema
 

Name: Hirschfarm antwortet um 10-11-2012 09:04 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@sturmi: Das sich der mf nicht outen will kann ich gut verstehen. Da ich seinen Betrieb ein wenig kenne kann ich dir aber versichern daß die von Ihm gemachten Angaben bezüglich der Höhe der Investitionen der letzten Jahre stimmen. Weiters weiß ich daß er aus einem eher kleineren Betrieb ein mittlerweile stattliches Unternehmen aufgebaut hat. Mit Scheuklappen darft du natürlich nicht durchs Leben gehen wenn du soetwas verwirklichen willst. Und vor der Arbeit fürchten darfst du dich auch nicht.

mfg

p.s.: Übrigens zwei passende Meldungen zum Stallbau um 2 Millionen€ : Parlamentsanierung 500 000 000€ und Neubau der Hypo Nö (Die übrigens sehr der Hypozentrale in Klagenfurt ähnelt) 41 000 000€.
Und mir baun an Brettlvaschlog!

Name: MF7600 antwortet um 10-11-2012 16:25 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@hirschfarm
grundsätzlich stimmt was du sagst, die meisten landwirtschaftlichen produktpreise sind massiv unterbewertet.

andererseits lässt sich mit einem brettlverschlag gewinnbringend arbeiten, was man von unserem staat nicht behaupten kann, vom finanzbereich will ich da gar nicht sprechen...
ich bin aber der meinung dass die aussichten in der landwirtschaft besser sind als im finanzbereich.

Name: Fallkerbe antwortet um 10-11-2012 18:11 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@hirschfarm
setz die gebäude mal ins verhältniss zum Umsatz, der am Betrieb gemacht wird.
Ich denke, du wirst kaum mehr eine branche finden, die mehr Kapital an Gebäuden gebunden hat im verhältniss zum jahresumsatz, als Österreichische Milchbauern.



Name: Fallkerbe antwortet um 10-11-2012 18:11 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@hirschfarm
setz die gebäude mal ins verhältniss zum Umsatz, der am Betrieb gemacht wird.
Ich denke, du wirst kaum mehr eine branche finden, die mehr Kapital an Gebäuden gebunden hat im verhältniss zum jahresumsatz, als Österreichische Milchbauern.



Name: walterst antwortet um 10-11-2012 18:57 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
auch wenn Du es doppelt schreibst, drehen wir uns im Kreis.
Selbstverständlich hast Du recht, dass bei den Milchbauern viel zu viel Kapital in Gebäuden gebunden ist.

Das ändert nichts an der praktischen Schwierigkeit, in alpinen Lagen und bei gegebener Struktur und Rechtsverhältnissen auch nur annähernd auf Gebäude- und Technikkosten herunterzukommen, die hier genannt werden.

Name: sturmi antwortet um 11-11-2012 11:05 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
"Das ändert nichts an der praktischen Schwierigkeit, in alpinen Lagen und bei gegebener Struktur und Rechtsverhältnissen auch nur annähernd auf Gebäude- und Technikkosten herunterzukommen, die hier genannt werden." © Walterst.
Das sollte auch ein vom Agrarsystem begünstigter und in den Gunstlagen Ostösterreichs wirtschaftender Großbauer zur Kenntnis nehmen!
MfG Sturmi



Name: MF7600 antwortet um 11-11-2012 18:12 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@walterst
es gibt sehr viele möglichkeiten auf diese kosten zu kommen wenn man will.
geht nicht gibst nicht!
es ist wesentlich einfacher diese kosten zu senken als auf die beeinflussung der milchpreise zu hoffen, die meiner meinung aber so wie alle agrarprodukte steigen werden.
@sturmi
du wirtschaftest in der absoluten landw. gunstlage österreichs," grossbauer" zu werden liegt in deiner hand.
wenn du unbedingt bilder ansehen willst, kannst du mir eine nachricht schreiben, dich vorstellen und dann kann ich dir gerne auch meinen betrieb vorstellen.

Name: G007 antwortet um 11-11-2012 19:04 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Sehr interessante Links!

Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 19:50 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@walterst

Unser M7600 war noch net weit weg von seinem hof glaub auch net das der schon an Durchschnitts Milchbetrieb Österreichs mal nur beim Vorbeifahren gesehen hat! bzw wo diese Großteils angesiedelt sind...

der Glaubt nur an Extreme Ungunstlagen wo sein inovativer stallbau net umgestzt werden kann!
soweit hat er ja schon ein Zugeständnis gemacht zuvor war das ja noch überall kein Problem!

Da ich aber auch in einer absoluten Gunstlage zuhause bin und bei uns eben sich aufgrund des Maisklimas eben andere Zweige sich mehr lohnen und auch die Letzeten Zwanzig Jahren etabliert haben, als die Milchwirtschaft!
Mit vorigem Jahr der Letzte mit der Milchproduktion in unserer Gemeinde aufgehört... vor zwanzig Jahren gabs alleine in meiner Nachbarschaft noch 7 von 10 Höfen die Milch Lieferten.....

Aber auch bei uns sind Standorte für Stallungen net an jeder ecke ganz leicht umsetzbar und setzt auch net ganz wenig an Erdbewegung voraus!

Aber dann is es für MF ja schon eine extrem Ungunstlage....

tja die Flachlandtiroler halt!

mfg Andreas

Name: walterst antwortet um 11-11-2012 20:04 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schellniesel
ich mache MF weder den Vorwurf, dass er mit MIlchwirtschaft nichts zu tun hätte, noch dass er unrecht hätte mit der Kritik an hohen Gebäudekosten.
Ich weiss nur nicht worauf man beim Bau noch verzichten soll, um auf die vorgeschlagenen Kosten zu kommen, ohne dass man dafür die variablen Kosten explodieren lässt oder die Funktion im Arsch ist.
Strom- und Wasserversorgung frostfrei, Dach, Windschutz, Gülle/Mist frosttauglich, Abkalbe/Kranken/Kälberbereich, Melkbereich/technik frostfrei, Rangierflächen, Futterlager.....krieg ich ohne konkretes Beispiel nicht um die genannten Preise hin.

Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 20:24 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Ja weil es sich bei ihm schon bei geringer Hanglage um extreme ungunstlagen Handelt...

Er Vergisst das man eben so einen Systembau wie er so schön verlinkt hat in Österreichs Milchhöfen net ganz leicht und ohne weiters in 70% der Fälle Unterbringt....

Da steht der Stall eben ein paar Meter höher als der Fahrsilo, überall braucht man auch anständige Zufahrten, befestigt weil man muss auch im Winter den Schnee Ordentlich räumen können. Dazu sollte auch noch platz geplant werden, wo man den hin bringt, alles muss mehr oder weniger aber in den Hang gebaut werden die Gülle Grube oder der Mistlager Platz den baut man eventuell dann wo anders hin weil sonnst noch mehr vom Hang Abgetragen werden muss. Dann hat man da mal Wasser das muss auch noch vernünftig ausdrainagiert werden
Des weiteren stellt da kein 60t Autokran dir eine fertigteil halle hin weil der meist gar net hinkommt und so weiter und so fort...

Alles ganz normal für mich nur kostet das normale bauen eben! und zerstört eben die Knappe Berechnung unseres MF!
nur soll das jetzt heißen ich darf die Investition net machen nur weil sie sich deshalb net erst in 8 Jahren abbezahlt ???

Schön wenn man in solchen Guntslagen wohnt wo das ohne weiters sicher auch möglich ist! Aber da gibts ohne dies weniger Investionsgebunde Produktionsmöglichkeiten in der LW!

War erst am Freitag wieder in einer richtigen Milchgegend (Kollegen Besucht) und ich dachte nur wo soll man da jetzt was an Stallungen hinbauen da fehlt es ja schon an Infrastruktur.... Wasser,Strom, Straßen......

Mfg Andreas

Name: rotfeder antwortet um 11-11-2012 20:45 auf diesen Beitrag
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Hallo!
Mit so geringen Kosten lassen sich schon Projekte realisieren. Habt ihr schon mal etwas von feedlots gehört?
Ist halt nicht so bekannt in Österreich, doch im Internet kann man schöne Ställe anschauen, einfach googlen

Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 20:48 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@rotfeder
Ja in den usa texas sicher gang und gäbe.... Aber auch eher für die Mast!

In österreich?
Na dann zeigts mir mal wie du da die Wasserversorgung bei minus 20 grad bewerkstelligst....

Mfg Andreas

Name: ah1 antwortet um 11-11-2012 20:57 auf diesen Beitrag
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@schellniesel:
niemand schreibt dir vor ob und wann sich deine investitionen rechnen müssen.

aber um einen lebensfähigen betrieb übergeben zu können, sollte man auch ab und zu wirtschaftliche investitionen tätigen, sonst ist es nur liebhaberei.

Name: MF7600 antwortet um 11-11-2012 21:03 auf diesen Beitrag
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@schnellniesel
gibts in texas keine minusgrade?
was in texas geht kann man auch bei uns ähnlich realisieren.
frag mal den hier...
http://www.galloway.at/Ueber-uns/Die-Farm/Das-BOA-Kuhhotel_de_1220.html
kuhhotel hört sich bei uns auch besser an als feedlot.

wie hirschfarm schon geschrieben hat:
Mit Scheuklappen darfst du natürlich nicht durchs Leben gehen wenn du soetwas verwirklichen willst.

Name: haapee antwortet um 11-11-2012 21:03 auf diesen Beitrag
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man diskutiert um kaisers bart.....

die senkung der bau und investitonskosten ist leider auch nur in einem beschränkten masse möglich das sollen sich die feedlot und sonstigen milchprofis an den hund stecken.

ausserdem frage ich mir warum ein landwirt seine arbeit um überhaupt etwas zu verdienen in einem "zugigen rundholz planen stall" fristen soll,
während der rest der arbeitenden bevölkerung schon des arbeitsrechts wg diverse schmutzzulagen udgl vergütet bekommt und meist obendrein in einem vollklimatisierten büro meistens nicht mehr als 8 std
verbringen muss !?
fakt ist landwirtschaft ist eine auf den gewinn und arbeitskraft bezogen eine der kapitalintensivsten wirtschaftszweige!

Name: MF7600 antwortet um 11-11-2012 21:11 auf diesen Beitrag
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@haapee
aber nur wenn du in die landwirtschaft so kapitalintensiv investierst (ist leider nur in österreich so) und unwirtschaftlich produzierst.

wie gesagt, ich denke dass die agrarpreise weiter steigen werden, deswegen braucht man noch lange nicht teurer investieren, nur die gewinne steigern! ;-)
das mit dem zugigen runholzstall war ein etwas naiver vergleich...

Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 21:12 auf diesen Beitrag
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@ah1
Doch ihr beide (du und Mf7600) tut so als musste man dann sofort aufhören wenn sich das net in 8 Jahren rechnet!

Ich bin bei Zweckbauten zwecks Baudurchführung ganz bei euch! So günstig als möglich! Z.B Maschinenhalle da hat sich die Größe nach dem Gelände gerichtet weil ich net unnötige erdbewegung bezahlen möchte....
Bin grad selber am Tore machen.....

für die 15x6m Halle komme ich inkl 2x Schubtoren und Zufahrt auf unter 15000€!
des weiteren das Heizhaus wurde in ein altes Kellerstöckl integriert....

Nur das das net jeder so machen kann liegt doch auf der Hand!!

Mfg Andreas



Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 21:17 auf diesen Beitrag
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@mf7600

20 minus mal sicher net an der Tagesordnung! Und zweitens ist Texas zu groß um es in ein klima zu fassen!

Aber weil du auch gerne verlinkst hier steht mehr....

http://www.transamerika.org/pages/usa/texas/klima-und-beste-reisezeit.php


und Galloways willst mit Hochgezüchtetn Milchkühen vergleichen??
Na dann Zaun mit unterstand und a Melkkarusell Fertig!!
Aber auch lustig..Einziges Foto der Erdbewegung ist mit an Gräder...

Mfg Andreas


Name: MF7600 antwortet um 11-11-2012 21:28 auf diesen Beitrag
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@walterst
genaue planungen und kostenaufstellungen werden hier im forum etwas schwierig sein, ohne die genauen betrieblichen situationen zu kennen. deswegen hab ich als beispiel links mit betrieben gebracht die zu solchen kosten investiert haben, bzw. welche kosten sich davon noch ableiten lassen.

dach: freitragendes wellblech- dachziegel mit massiven dachstuhl
windschutz: curtains- ziegelmauer
gülle: faltschieber, lagune/offene grube- güllekanal, vorgrube, güllebehälter
melktechnik: side by side, karussell- melkroboter
um nur ein paar beispiele zu nennen.
.....mehrere 100% kostenunterschied ohne dass die funktion eingeschränkt wäre.


Name: MF7600 antwortet um 11-11-2012 21:37 auf diesen Beitrag
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@schnellniesel
du brauchst mir nichts über texas erzählen...
feedlots gibt es auch in montana :-)

hast du wohl vergessen dass du von rindermast in feedlots gesprochen hast. ;-)
ich hab ein beispiel aus einer ähnlichen realisierung aus österreich gebracht.
hat natürlich nichts mit der milchviehhaltung zu tun.



Name: MF7600 antwortet um 11-11-2012 21:46 auf diesen Beitrag
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@schnellniesel
ich hab eine getreidelagerhalle mit 30x 12 um 15000€ gebaut, amortisation im 1. jahr,
eine strohlagerhalle 41x 12 um 13000€ amortisation im 2. jahr.
sind beispiele aus meinem betrieb.
.

Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 21:52 auf diesen Beitrag
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@mf7600

Ja ist doch egal wo jetzt! Alles ganz andere Voraussetzungen als sie es in Österreich sind!
Und net jetzt wieder mit dem Argument kommen das man eben dort hin soll wo es möglich ist. das ist für nicht viele eine Alternative!!!

Zeig mir lieber mal Betriebe in Ö-Milchgegend die deine Investitionsvorgabe auch geschafft haben....

Mfg Andreas

Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 21:56 auf diesen Beitrag
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@mf7600

Ja das sind mal zahlen! Respekt!
Da möcht ich auch das Ergebnis dazu sehen!

Wäre interessant zu wissen wie du gebaut hast?
Den ich wüsste auch bei meiner Bauweise nix mehr wo ich noch günstiger wegkommen könnte!

Mfg Andreas


Name: walterst antwortet um 11-11-2012 22:01 auf diesen Beitrag
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@mf
nichts von dem, was Du anführst, wage ich zu bestreiten. Auf die Idee, dass man um 4000€ massiv mit technischen Spielereien und Melkroboter bauen könnte bin ich bisher ohnehin noch nicht gekommen.

UNter den Faltschieber wirst Du trotzdem ein wenig Beton drunterschieben müssen und die Curtains hängen auch nicht an Siemens Lufthaken und gratis sind sie sowieso nicht.
WAs kostet denn der frostbefreiende courtain rund um den Side by side?

Name: ah1 antwortet um 11-11-2012 22:16 auf diesen Beitrag
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@schellniesel:
zur amortisation:
ich würde die wirtschaftlichsten investitionen am betrieb zuerst tätigen, das wäre schon einmal der erste schritt.

Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 22:21 auf diesen Beitrag
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@ah1

Naja da bin ich ein ganz schlechtes beispiel da ein Hobby sich nur ganz ganz selten auch rechnet! ;-)

Aber nur soviel der Betrieb bestand aus 1 Traktor plus Kippmulde,Motormäher und Gebäude die dem Verfall Preisgegeben waren! dafür schuldenfrei Übernommen ;-)

Mfg Andreas

Name: MF7600 antwortet um 11-11-2012 22:24 auf diesen Beitrag
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@walterst
die curtains hängen an einer stahl oder holzkonstruktion auf der auch das dach aus freitragendem trapezblech draufliegt. ;-)
sieh dir vielleicht doch meine links an ;-)
um den side by side gibts paneele

@schnellniesel
ach so?
wärs interessant?
deine bauweise kommt auf über 160€/m²!! was soll da günstig sein?

Name: edde antwortet um 11-11-2012 22:35 auf diesen Beitrag
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der trend geht zu.....
einer betriebsgrösse, bei der die angehenden bauern ihre jugend wegen der unerlässlichen mithilfe wesentlich weniger als die nichtbäuerliche jugendliche geniessen können,
die aktive bauern permanent körperlich und mental überlastet sind, und dann als altbauern gesundheitlich angeschlagen aber dennoch im betrieb schier unabkömmlich auch ihren lebensabend nicht geniessen können.

und das wars dann...............................ein leben für den betrieb

mfg


Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 22:39 auf diesen Beitrag
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Ja sicher bin ich Interessiert! Weil auch vergleichbar!

Eine Halle mit den selben massen steht auch um 50000€ net weit von mir aber noch ohne Tore und zufahrt....
Is halt a Vollbetonbunker.....

Bei mir ist auch eine Gepflasterte Zufahrt dabei.....

Kann es dir net Seperat auflisten weil ich da eben die Erdbewegung und den Schotterkoffer auch für die einfahrt dabei habe.

In etwa Bauweise Streifenfundament, Säulen aus Schalsteinen, betonboden, Flachdach trapezblech Holzunterkonstuktion, Rund um Verschalung auch mittels Trapezblech auf Holzunterkonstruktion, Tore Laufschinensystem mit Rollapparat, Trapezblech auf Formrohren...

So jetzt bist du dran!

Mfg Andreas


Name: ah1 antwortet um 11-11-2012 22:41 auf diesen Beitrag
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@schellniesel:
bei einem hobby kann natürlich nichts teuer genug sein, solange es das eigene wohlbefinden steigert.

zu deinen zweckbauten:
rundbogenhallen mit 90m² gibts ab ca. 3000€

Name: MF7600 antwortet um 11-11-2012 22:50 auf diesen Beitrag
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@edde
hört sich nach altmodisch, ineffizient,... arbeitenden bertrieben an nicht nach irgendeiner betriebsgrösse!



Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 22:50 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Und wo stellst die drauf! ist doch quasi nur das Dach??
Boden? und sag net die stellst einfach so hin.....

Aber wäre für meine Bisherigen Zwecke auch mit befestigtem Untergrund ziemlich unbrauchbar!

Mfg Andreas


Name: MF7600 antwortet um 11-11-2012 22:57 auf diesen Beitrag
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@schnellniesel
stahlkonstruktion, trapezblechdach, 3m hoch betoniert darüber holzverschalung, keine tore, da wegen dem getreidelagern holzpfosten eingeschoben werden.

Name: ah1 antwortet um 11-11-2012 22:59 auf diesen Beitrag
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natürlich stellst die einfach so hin. nur als dach gedacht ist ein freitragendes trapezblech viel billiger.

Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 23:08 auf diesen Beitrag
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@mf7600
Mh? Also Stahlkonstruktion?Boar! wo kaufst du da ein??
3m hoch Vollbeton? Wie dick? Also bei über 100€ je m³ kann ich mir des net recht vorstellen das du mit den kosten auskommst?
Dach freitragendes trapezblech kosten je m²? Wo gekauft weil ich hab lange gesucht und mir ist die Rechnung mit der Holzunterkosntruktion und normalen 35/207 Blech immer Günstiger gekommen...

bei meiner Hütte sind die tore bald 1/3 der Kosten! teure Sache wenn man die zu haben will! Nur ohne brauchst Halle auch keine mehr!

@ah1

Gut wers so brauchen kann.....
Aber zumindest an Bagger brauchst auch das wenigstens an ebenen Platz auch hast....

Name: MF7600 antwortet um 11-11-2012 23:24 auf diesen Beitrag
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stahlkonstruktion selbst geschweisst
27cm vollbeton, selbst gemischt, selbstgemachte schalung mit frontlader befüllt.
holzpfetten und 35/207 trapezblech ca. 9€ mit antikondensatbeschichtung.
100% eigenleistung

Name: schellniesel antwortet um 11-11-2012 23:38 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Ja das du da net Fertigbeton genommen hast wundert mich aber sonnst würdest mit den Kosten nicht hinkommen! Schalung wie schalst diese ausmaße das mit einer selbstgebastelten schalung?

Hab auf insgesammt 21m auch 1,2m hohe Mauer machen müssen um auf ein Niveau zu kommen....

Hab ich aber auch alles selber gemacht nur für die Säulen waren die Schalsteine (Ecksäulen als Eck ausgeführt) dann doch einfacher und Billiger als eine komplette Stahlkonstruktion...
0/16 Schotter um 16€/t gekauft Zement 100€/t...

Blech sehr günstig! ich hab ohne kondensbeschichtung zugestellt das gleiche bezahlt (0,75mm)....

Welche Lattung hast beim Blech?

Mfg Andreas




Name: FraFra antwortet um 12-11-2012 06:39 auf diesen Beitrag
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zitat""ich hab eine getreidelagerhalle mit 30x 12 um 15000€ gebaut, amortisation im 1. jahr,
eine strohlagerhalle 41x 12 um 13000€ amortisation im 2. jahr.""


ah ja eingene arbeitszeit inkludiert??
wer gibt dir die statik für die konstruktion-hast du einen schweißerschein??
auf 3 meter höhe brauchst 0.8 m3 beton mit dem fundamentfuß 0.9-1m3
bei 20 x12 hast du bei einer längsseite 30m3 beton
eisen hams dir auch sicher geschenkt
diesel für denn traktor gibts auch sicher gratis
die pfetten gabs im ebay um 1 euro
das dach ca 4000 eur

du merkst schon -man kann sich auch selber schön anlügen!!!

reine materialkosten und fix fertig wenns da steht sind zwei paar schuhe
was hast du da für eine schneelast ???
nicht vergleichbar -ich will meinen standort nicht aufgeb en ,hab hier alles was ich brauch
und marktfruchtler rate ich dir probiers mal aus mit einem job inen eionem super duper 100 oder 500 kuh betrieb -da kommen ein paar mehr arbeitsstunden zusammen als am acker
auch bei den top durchorganisierten

rein die erdbewegung kostet beim betrieb aus salzburg land -der oben vorgestellt wurde mehr als deine strohhalle und maschinenhalle gemeinsam!!


blödes dahergerede !!!


Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 07:59 auf diesen Beitrag
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@schnellniesel
0-16 schotter gabs um 9€/t zugestellt.
@frafra
30x 12 ;-)
die I-träger haben glaub ich 58 oder 67ct/kg gekostet.
das dach unter 4000€.
traktorstunden ca. 1000€
stimmt eigenleistung war bei der getreidehalle nicht bewertet. doch auch mit bewertung der eigenleistung wars in einem jahr amortisiert.

strohhalle war mit eigenleistung auf 13000, hat aber das meiste eine firma erledigt, wär aber noch günstiger gegangen. nicht eingerechnet sind da die rangierflächen und vorplatz, die 3500m², 0,7m hoch lkw befahrbarer unterbau fix fertig haben mir nochmal 500€ gekostet. ;-)

Name: walterst antwortet um 12-11-2012 08:12 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
ja, jetzt kommen wir eh langsam hin. Mit Spezialrechnung und Selbstbetrug kann man bestimmte Kostenschwellen schon unterfahren. Das geb ich zu.

Name: golfrabbit antwortet um 12-11-2012 08:48 auf diesen Beitrag
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@MF
3500m2 x 0,7m = 2450 m3 Schotter
Bodenaushub - Abfuhr - Schüttung - Schotter - Verdichtung = 500 € - schon klar und glauben tun wirs auf Punkt und Beistrich.
Wir Milchbauern sind ja direkt zu beneiden. Getreidebauern lernen uns das Stallbauen und Rechnen, Tierschützer den korrekten Umgang mit unseren Haustieren, Leute die sich schon jahrelang aus der Milchproduktion verabschiedet haben erklären uns die Kontingentprobleme , Traktorfahren versteht sowieso ein jeder besser als die, die damit unterwegs sind und die Helmar zeigt uns daß das alles ohne etwas zu glauben funktioniert. Da wollen wir doch alle einmal brav "DANKESCHÖN" sagen.
Hannes

Name: edde antwortet um 12-11-2012 08:48 auf diesen Beitrag
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@mf7600

selbst geschweisst,selbst gemischt,frontlader befüllt...

hört sich nach altmodisch und ineffizient an.

lg

Name: ah1 antwortet um 12-11-2012 09:03 auf diesen Beitrag
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immer wieder lustig, wenn einige einfach nicht glauben wollen was möglich ist.
haltet einfach die augen offen und nutzt die gunst der stunde, dann ist vieles möglich.

"diejenigen, die wissen, wie es nicht geht, sollen nicht diejenigen stören, die es bereits tun" ;)))

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 09:45 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@edde
sieh die zahlen an und beurteile selbst.
@golfrabbit
genau richtig, es war aber kein schotter sondern betonbruch.
es gab keine abfuhr, der aushub konnte gleich am angrenzenden feld angeschüttet werden.

ich würde sagen, du solltest nicht von getreidebauern das stallbauen lernen sondern von anderen milchbauern! ;-)
natürlich wird keiner dazu gezwungen geld zu verdienen, jeder darf es als hobby, aus liebhaberei, nostalgiegründen,... betreiben. oder einfach weil es schön anzusehen ist, schön in die bestehende hofstelle integriert ist...

@ah1
sehr richtig!!

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 10:07 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
nachdem hier im forum schon alle wissen wie es nicht gehen kann und darf und wie wenig, mit möglichst viel arbeit verdient werden kann, werde ich jetzt die zeit sinnvoller nutzen, raus in den stall gehen und versuchen meinen schweinen das jodeln beizubringen. ;-)


Name: haapee antwortet um 12-11-2012 10:18 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
mf7600

gratuliere fürs coming out zum grössten deppen der forumsgemeinde!

wenn jemand mit solchen zahlen jongliert, dann ist er aufgrund seiner persönlichkeitsstörung schon in der lage das ganze selbst zu glauben und sich eine eigene welt zu zimmern....!

um 500.-€ 3500 quadratmeter LKW befahrbare rangierfläche zu bauen da dreht sich selbst baron münchhausen im grab um!

um 500 € gibts in österreich nicht einmal das ausmessen und den einreichplan den du laut gesetz bei der gemeinde einreichen musst ansonsten kannst damit rechnen dass dein schwarzbau noch wesentlich teurer wird allein die zwangsräumung und entsorgung dürften mehr kosten als deine traumzahlen!

schönen gruss an deinen zwillingsbruder AH1.......;-)

Name: Christoph38 antwortet um 12-11-2012 10:39 auf diesen Beitrag
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Gegen sparsames Bauen ist ja absolut nichts einzuwenden.
Problematisch wird es dort wo entgegen österreichischer Gesetze, Erfahrungen und realistischer Einschätzungen ein Stallbau begonnen wird, nach dem Motto "wird schon nicht mehr kosten" als rechnerisch sinnvoll ist.
Ställe mit massiven Kostenüberschreitungen, weil es da und dort vor Optimismus nur so strotzte, baut man nur einmal und die finanzielle Misere dauert Jahrzehnte.

Name: leitnfexer antwortet um 12-11-2012 10:58 auf diesen Beitrag
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Hallo!

Texas scheint doch massiv andere Gesetzliche voraussetzungen zu haben, denn ohne Befestigten untergrund und ableitung in einen Auffangbehälter geht in Ö eben nichts. Auch würden sie mit unseren Jahresniederschlagsmengen schnell im Sumpf versinken.
Die fahren ein wenig mit dem Kreder und schon gilt das als "Düngerlagerstätte"? Und mit solchen Betrieben dürfen(müssen) wir am Markt mithalten? net schön...

Name: leitnfexer antwortet um 12-11-2012 11:01 auf diesen Beitrag
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@mf

wie kann sich eine Strohlagerhalle amortisieren, wenn man das Stroh genausogut einfach am Feld lagern kann und mit einer Plane abdeckt?

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 11:03 auf diesen Beitrag
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@haapee
jetzt kommts noch besser, das ganze wär gratis gewesen, aber es sind ein paar kleinigkeiten dazwischengekommen die ca. 500€ gekostet haben.
einreichpan für das ganze hat 270€ gekostet ;-)
bleib lieber bei deinen aktiengeschichten, dann besteht wenigstens die möglichkeit von firmen zu profitieren die das wirtschaften können, aber schau dass du unter 51% bleibst sonst gehts schief. ;-)

so jetzt gema wieder jodeln üben...




Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 11:14 auf diesen Beitrag
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@leitenfexer
uiuiuiui meinen link nicht gesehen....
ich würde sagen, von solchen betrieben darfst du lernen...
ich als nichtrinderhalter könnte dir jetzt beispiele von solchen mastställen aus irland bringen, jahresniederschlag 1000-3000mm.

das stroh lagern werde ich dir jetzt nicht auch noch erklären.

Name: sturmi antwortet um 12-11-2012 11:16 auf diesen Beitrag
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"..raus in den stall gehen und versuchen meinen schweinen das jodeln beizubringen."
@mf
Du bist für mich, neben Kreszens und Tch, ein heißer Kandidat für den Forumstroll des Jahres 2012! ;-))
MfG Sturmi




 

Name: ah1 antwortet um 12-11-2012 11:19 auf diesen Beitrag
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@haape:
ich heiße zwar nicht münchhausen, aber finde es toll, wenn auf tatsachen basierenden posts für viele unglaublich erscheinen. das zeigt mir, dass es nicht jeder kann, scheinbar auch nicht du. danke für das kompliment. :)

Name: FraFra antwortet um 12-11-2012 11:36 auf diesen Beitrag
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wo gibtd das zeug was du kiffst


ich will so was auch meine zaheln schön zu rauchen

absoluter stumpfsinn!!


kannst ja mal betriebe nennen die fürs draufzahlen arbeiten
versteh auch nicht das du für das dach und eisen träger was bezahlt hast


bei mir bezahlen alle firmen die liefern !


war gestern nicht faschingsanfang????
hier glaub ich gibts fasching rund um die uhr

noch mal wer hat dir deine statik gerechnet???
wer übernimmt die gewährleistung für deinen *******

über lebensdauer der errichteten gebäude ham wir auch noch nicht geredet
und vor allem wann die errichtung war??

und nenne mir auch wer stahl Heute!!! so liefert
baukostenindex kennst du auch??


Name: Holzwurm357 antwortet um 12-11-2012 11:39 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Wow, ich staune, wie leicht das erfolgreiche Wirtschaften bei den Ackerbauern geht...
...da könnt man ja glatt auf den Gedanken kommen, das die AMA-Zahlungen, die sie erhalten, bei den Grünland-, Milch- und Bergbauern besser eingesetzt wären...

Ein anderes Beispiel am Rande: Ausbau der Hofzufahrt: 2,2 km, Fahrbahnbreite: 3m, Schotterung: 30cm = 6.600m2, +Wasserführung (Querungen) und 120 lfm Drainagierung:
Baukosten: €89.400,-
Das braucht a Bergbauer, damit er überhaupt mal zu seinem Hof kommt...
Und bevor wieder irgendjemand schreibt: man kann sich ja woanders ansiedeln...die Touristen wolln ja auch rauf...!

Und noch ein Beispiel: Um einen LKW-Zug Stroh-Quaderballen bezahlen zu können (mit ein paar Prozenten für's Lagerhaus) darf man einen LKW-Zug Bloche verkaufen.
lg

Name: ah1 antwortet um 12-11-2012 12:09 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@holzwurm:
es ist bei allen genannten investitionen egal ob der haupterwerb des betriebes ackerbau, grünland, imkerei oder tourismus ist. zahlungen sind bei wirtschaftlichen betrieben besser eingesetzt als bei sterbenden.

wenn die touristen es zahlen, wieso nicht?

man könnte auch sagen: für einen lkw-zug bloche muss man einen lkw-zug stroh verkaufen. und wenn du gescheit bist, ersparst du dir die prozente fürs lagerhaus!

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 12:13 auf diesen Beitrag
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@holzwurm
wieso sollte stroh weniger wert sein als holz?
dann profitierst du ja von den touristen, da brauchst dann auch keine ama-zahlungen. ;-)
toll.... dein schotterweg... um 90000€.
da kommt man doch ins grübeln ob die ama gelder sinnvoll verwendet werden...

@sturmi
wie gesagt, du kannst dich gern bei mir melden, könnte nämlich sein dass auch du dich in der reihe der trolle wiedefindest. ;-)

@frafra
die statik rechne dir ein statiker aus ;-)
die errichtung war innerhalb der letzten 8 jahre.
die lebensdauer ist sicher über 40jahre, wenn man will.
bei der amortisationzeit aber unerheblich.
hier zb. 1. seite wennst googelst
http://www.peiner-traeger.de/de/Produkte/Preisliste/
angebote werd ich dir jetzt aber keine suchen ;-)


Name: Holzwurm357 antwortet um 12-11-2012 13:53 auf diesen Beitrag
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Wer sagt den, das die Touristen den Weg bezahlt haben? Fahren wollen sie...und ich darf dafür haften. Den Weg mit den AMA-Geldern finanzieren...puuh...solang gibts die AMA noch gar nit, das sich das Ausgehen würd...

Warum Holz mehr kosten sollte: Weil es ja auch a ganz kleines bißchen länger wachsen sollte als das Stroh...so gsegn wäre der 80-fache Erlös gerechtfertigt ;-)

@ ah1, darfst mir für den nächsten Winter gern einen Zug Stroh reservieren! I geh schon mal schlägern;-)

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 14:26 auf diesen Beitrag
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@holzwurm
wenn du pro ha 3tonnen holz schlägern würdest wär der 80-fache preis gerechtfertigt! ;-)


Name: tria antwortet um 12-11-2012 18:25 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Entgegen anderslautender Meinungen, finde ich diesen Thread unterhaltsam, informativ, spannend, lustig und lehrreich
Ich denke auch, dass ah1 und MF7600 durchaus fähige, fleißige, selbstbewusste und clevere Landwirte sind, auch wenn die Zahlen, mit denen sie operieren, manchmal ein wenig geschönt sind.
Aber darum gehts mir gar nicht. Die Grundtendenz stimmt - die Kosten möglichst gering halten, v.a. beim Anlagevermögen
Wiewohl ich zugeben muss, dass ich den anderen Weg eingeschlagen habe...
In puncto kostengünstig bauen, bin ich ein gebranntes Kind. Mein Vater war denke ich einmal so auf einer Wellenlänge wie MF7600 - Gebäude dürfen nicht viel kosten, die brauchen nicht lange zu halten, nicht für die Ewigkeit bauen, ein Gebäude wirft keinen Ertrag ab, usw.
Jahrelang hab ich das miterlebt, wie das ist mit dem kostengünstig bauen - rechtzeitig vor dem Winter musste ich immer die Säulen unter der Überdachung anbringen, weil sonst....
Für meinen Vater war es Leidenschaft, für mich oft nur Pfusch - wenngleich ich seine Überlegungen durchaus teilte.
Mittlerweile ist es so, dass ich beinahe alle Gebäude, die ich übernommen habe, auch (z.T. mit grossem Aufwand) saniert habe (müssen).
Ich habe für alle Gebäude eine Bau- und Benützungsbewilligung (keine Schwarzbauten), incl. statische Berechnungen. Die Ausführungen entsprechen den ortsüblichen Normen der Schnee- und Windlasten und dem Ortsbildschutz.
Meine von mir errichteten (sanierten) Gebäude amortisieren sich bestimmt nicht in 8 Jahren, dennoch habe ich grosse Freude damit und hoffentlich auch noch meine Kinder....

Name: Felix05 antwortet um 12-11-2012 18:31 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Jawohl tria, wer billig baut baut ewig!
Unsere Väter könnten verwandt sein, eng sogar, wenn ich das so lese...

Name: Vierkanter antwortet um 12-11-2012 18:38 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf
i-träger um 58 oder 67 cent je kg.....wo und wann?

@tria
ja da haben wir etwa die gleiche vergangenheit und gegenwart! auch wenn meine halle mit integrierter siloanlage sicherlich mehr gekostet hat in dieser größenordnung, bin ich sehr stolz auf diese und freu mich bei jedem anblick + dass geld ist für MICH sinnvoll angelegt - ok, halle á la mf und ein neuer cvt wären auch drin gewesen, aber jedem das seine :) muss aber nicht heißen, dass zweckbauten in den augen kratzen!
da auch im zuge der vierkantersanierung die fasade neu gestrichen bzw. 2 seiten neu verputzt wurden, so hab ich auch der frontseite der halle einen aussenputz gegönnt........aber nur fürs auge und darf bei einer amortisationsberechnung nicht enfließen, da das dass hinterletzte ist, was wirtscahftlich ist (bei einer halle!!!!)

schönen abend, richard



Name: rbrb13 antwortet um 12-11-2012 18:57 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Hallo Vierkanter, gratuliere, wir wollen alle in einem schönen Land leben, da gehören auch schöne Bauten dazu. Wenn ich durchs Land fahre, fällt meine Aufmerksamkeit nicht nur auf schöne Wohnhäuser sondern auch auf schöne Wirtschaftsgebäude, wobei ich mir dann immer denke, " hier wohnen ordentliche Menschen ".

Grüße rbrb13

Name: Regenmacher antwortet um 12-11-2012 19:11 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@Holzwurm
Bei den Kosten sind aber mindestens Asphaltierung auch dabei, ansonsten hast du eine Firma saniert.

Veltliner

Name: FraFra antwortet um 12-11-2012 20:15 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
jo genau preisliste aus 2010

und die fliegen auch herunter von salzgitter
zuschnitt is auch gratis

wer gibt nun gewährleistung auf die bauten???

den recycling beton denn ich hier nicht ! frei baustelle bekomme und der mir nicht ! kostenlos eingebaut und verdichtet wird kannst du ohne deckschicht nicht verwenden als rangierfläche

denn da zählst du bis drei und dann hast einen platten!!

0 70er bruch kostet mir 7,90/to
also kann ich auch ein wenig konkurieren :-)


und hört mir mit irland auf
in einen land wo eine kuh die auf der weide veredet is und dann an ort und stelle benzin drübergekippt und verbrannt wird will ich nicht leben!!!
sehr inovativ !!! :-(

Name: schellniesel antwortet um 12-11-2012 20:36 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Naja wie immer bin ich da scheinbar der Kompromiss!
Billig schon aber soll doch noch ansehnlich bleiben...

Unser Hackschnitzelbunker hat es sogar einen echten Architekten angetan! Und dabei haben wir da aus der Not heraus die Fassade mit Lärchenbrettverschalung versehen und zur belüftung betonziegel liegend gemauert.

Zwecks für die Ewigkeit bauen....

Das alte Wirtschaftgebäude wurde 1930 errichtet stand seit den 1970ern ohne schützenden putz da . seit den 90gern Jahren hats immer wieder mal reingeregnet, auch ein gscheites fundament gabs nie, Mauern sind feucht.

gut vor 7 Jahren bei der Übernahme dann die Überlegung weg damit oder eben notdürftig günstig herrichten....

Wird auch mich noch Überleben! Soviel zum thema! Da denke ich mir wer wird die Bentonbunker von heute mal Abreisen???

Und so ist es! so viele Höfe wie es gibt so viele unterschiedlich für den jeweiligen Hof günstige bauvorhaben...

Also MF das du nur mit ordentlich vitamin B zu deinen kostengünstigen Bauten kommst beweist schon das man so des erst recht net auf andere betrieb umlegen kann....

Was glaubst wo ma da hinkommen wenn jeder so baut wie du?!
Griechenland lässt grüßen.
Architekt: Schwarzmaier Korruptus??

Mfg Andreas

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 20:56 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@frafra
wie gesagt ich hol dir keine detailierten angebote ein, der stahlpreis wirkt sich auch nicht wesentlich auf die baukosten aus.
zuschnitt mach ich selber mit einer metallbügelsäge die mir ein nachbar(ehemaliger schlosser) um 20€ verkauft hat. ;-)
den würdest du sowieso nicht kennen der mir die gewährleistung gegeben hat.
den recycelten beton den ich kostenlos! eingebaut und verdichtet! bekommen habe nutze ich als rangierfläche ohne platten und bekomm sogar noch eine schicht asphalt recycling drauf.
hab halt glück gehabt und ein gutes angebot angenommen.
nicht aufregen, waren ja nur beispiele.
ich hab auch gebäude um ein paarhunderttausend €, die brauchen dann meist schon 6-8 jahre zur amortisation.
@tria und felix
günstig bauen hat nichts mit billig bauen zu tun.
man kann auch keine vielleicht leer stehende kleingebäude die sich in die alte hofstelle einfügen und sowieso längst abgeschrieben sind (sein sollten) mit neuen investitionen in neue betriebszweige vergleichen.
@rbrb13
günstig bauen muss nicht hässlich sein, teuer nicht schön.
@vierkanter
du hast natürlich recht.
eine fassade an der halle sollte die amortisation nicht wesentlich beeinflussen.




Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 21:06 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schnellniesel
sehr richtig, so viele höfe wie es gibt so viele möglichkeiten gibt es.
wo ma da hinkommt, wenn man so baut wie ich?
ja mir wird schön langsam klar dass es nicht für jeden sinnvoll ist in gewinnbringende gebäude zu investieren, ich machs aber in zukunft trotzdem ;-)
architekt? gar keiner!

Name: schellniesel antwortet um 12-11-2012 21:20 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Aha jetzt sind wir schon wieder ein Stückchen weiter....
Du weichst jetzt aber gerne durch Wortdreherein aus weil du es schön langsam erkannt hast das es eben doch nur für die wenigsten in deiner Preisvorstellung wirklich machbar ist...


Bei mir gibts den Schenker nicht mehr der ist schon gestorben. Bei dir dürften die Verwanden zuhause sein..

Wie gesagt wenn jeder so bauen würde wie du.....

ich weiß schon man muss als Bauer jetzt keine Firmen sanieren aber mich wundert bei deiner Geschäftlichen Einstellung schon das dir eine Fa überhaupt noch ein Anbot macht. ;-) weil verdienen werden sie bei dir ohnehin nix.....

Mfg Andreas


Name: ah1 antwortet um 12-11-2012 21:24 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@tria:
wenn die funktionalität der gebäude stark leidet, ist am falschen ende gespart.
allerdings ist es kein problem, ein abgeschriebenes und amortisiertes gebäude zu ersetzen.
natürlich braucht man das gespür fürs optimieren, nicht nur rein max. bzw minimieren.

@vierkanter:
hatte vor einigen monaten angebote für i-träger um 66ct+mwst. müssten also mit ein bisschen schauen vll gebraucht bzw. "schwarz" noch billiger zu bekommen sein.

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 21:57 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schnellniesel
richtig, wenn ich mir einige mitdiskutanten ansehe standen wir gerde noch am abgrund, jetzt sind wir ein stück weiter, von der materie keine ahnung und dann noch felsenfest behaupten dass dinge nicht gehen was andere bereits realisiert haben, sehr unterhaltsam.

bezüglich stahlpreise kann ich ah1 aussagen nur bestätigen, hab sogar noch ein paar liegen für weitere bauvorhaben.

Name: haapee antwortet um 12-11-2012 22:04 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
herrlich die doppel conference zwischen MF7600 und seinem Pedant AH1
da fragt sich das geschulte auge wer ist der blöde von den beiden?

es kann nur einer sein.....denn einer sind beide!

MF7600 bei deinen fähigkeiten würdest du sehr schnell karriere machen auf so wunderwuzzis wartet die verschuldete weltwirtschaft sie lechzen geradezu nach typen die es zeigen wie man schnell armortisiert,investiert und innovativ und so richtig geld macht!

Name: schellniesel antwortet um 12-11-2012 22:06 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf7600
Du hast aber anfangs behauptet das es überall ja so einfach geht!

Davon bist du aber auch schon abgekommen....
Auch sehr unterhaltsam wie schwer es dir fällt das einzugestehen....

mehr wollt ich ja gar net sagen! das es möglich ist sehr günstig zu bauen bezweifle ich ja nicht im gegenteil ich finde es sehr Interresant wenn jemand darüber berichtet aber bei dir macht den unterschied echt nur mehr das vitamin B aus!

ich für meinen teil finde das meine Maschinenhalle samt drum herum für mich eine sehr günstige und funktionierende Lösung ist!

Also das was ich haben wollte habe ich gemacht das ganze für mich und meinen Vorausetzungen! so gut und günstig als möglich!

Wenn ich noch deine Zwiespaltigen Connektions hätte wäre hier und da noch ein paar hunderter drinnen gewesen! ;-)

Über Amortisation brauchen wir bei einer Maschinenhalle net wirklich reden?

Maschinen im freien stehen lassen ist für mich keine alternative!

Mfg Andreas

Name: Holzwurm357 antwortet um 12-11-2012 22:06 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf, na, du wirst doch nicht andeuten wollen, das du pro ha nur 3 Tonnen Stroh erzielst, da sollte doch wohl mehr drin sein, versuchs mal mit einem 80jährigen Bestand ;-)))
Aber mit den 3 Tonnen Holz/ha ists gar nit mal so weit her, jährlicher Zuwachs in unserer Gegend an die 5 fm/ha x 700 kg/fm frisches Fichtenderbholz wärn dann auch an die 3,5 Tonnen, also müsste ein LKW-Zug mind. 5x teurer sein als der LKW-Zug Stroh ;-)
Aber lass ma das, Tatsache ist, das ihr Getreidebauern zurzeit endlich ansprechende Erlöse erzielen könnt, wir Grünlandbauern aber auch den hohen Preis bezahlen müssen. Und zwar ohne dafür höhere Ausgleichszahlungen zu erhalten, in Zukunft sollts ja eher noch weniger werden. Und die Viehpreise sind nun wirklich nicht so stark gestiegen, mittlerweile ja sogar wieder im Fallen, und die Holzpreise waren auch schon mal wesentlich höher als sie's jetzt sind. Vorallem konnte man mit 300 fm Holz vor 30 Jahren noch einen Traktor kaufen, heut kriegst mit der gleichen Menge nitamal an Halben...

@Veltliner, die Durchführung und Rechnungslegung vom Ausbau der Hofzufahrt erfolgte über die Agrarbezirksbehörde. Muss natürlich dazusagen, das die knapp 90.000Euro, Gesamtbaukosten waren, die ja auch gefördert wurden.
Bauzeit war 2006-2008, wobei zB.der 8Tonnen-Bagger damals €54 + MwSt und der 25Tonnen-Bagger €73+MwSt je Stunde kostete.
Zum Vergleich: Heuer seima bei €70+ für den 8Tonner und €95+ für den 25Tonner.
lg

Name: rotfeder antwortet um 12-11-2012 22:10 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Hallo!
Wo ist eigentlich der Steyr-chrisi hingekommen, der wäre hier kompetent. Der hat auch eine Maschinenhalle sehr günstig gebaut, müßte sogar noch ein Foto irgentwo sein.

Name: schellniesel antwortet um 12-11-2012 22:23 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@rotfeder
Ne ne das war ein Strohlager..
Parallelen?;-)

Aber da würde in Sachen Baukosten und Amortisation wohl unseren Mf der neid Fressen.... ggg

http://www.landwirt.com/ez/index.php/user/blog/steyr8100chrisi/4073/

Mfg Andreas

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 22:32 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@holzwurm
der durchschnittliche strohertrag in österreich liegt bei ca. 3 tonnen/ha....
richtig die getreidebauern können wieder vernünftige erlöse erziehlen, bei den grünlandbauern wird das aber auch kommen.

@haapee
nicht die weltwirtschaft ist verschuldet, die staaten und der finanzbereich sind überschuldet und belasten die wirtschaft,...
wär übrigends ein leichtes die wirtschaft wieder auf vordermann zu bringen,...reale werte... wieder ein anderes thema...
ich dachte du hättest davon mehr ahnung... bleib bei deinen aktien...

jaja da fragen sich vermutlich die beiden, wer ist der blöde...? ;-)


Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 22:36 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schnellniesel
*ggg*
vielleicht etwas klein.... ;-)

Name: ah1 antwortet um 12-11-2012 22:39 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@haapee:
entferne dich bitte ein wenig von diesem kindergartenniveau und bring sachliche argumente oder widerlege meine aussagen.
deine posts erinnern mich an:
http://www.youtube.com/watch?v=NI2ZxR8wzHA

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 22:58 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schnellniesel
bei strohlager denke ich eher an so etwas:
http://www.schwabenhalle.de/referenzen/referenzgalerie.html
http://www.herrschinger-grundkurs.de/2009/berlin.htm
kann man sich gleich wieder anregungen zur mukugarage holen... ;-)
oder zu deiner halle:
http://www.schwabenhalle.de/uploads/media/vf_-_Schwabenhalle_-_Preisblatt-2012.pdf

Name: schellniesel antwortet um 12-11-2012 23:01 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf7600
Naja wenn da auch nur ein Rundballen rein passt......

Ab dem zweiten bei geschikter verkaufstrategie schon reingewinn. Ob sie beim dritten noch steht??
Die Afa wirst net oft abschreiben können....
Aber hoch versichern hilft da ggg

So jetzt ist für mich das Thema aber ein für alle mal erledigt....

MfG Andreas

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 23:10 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@schnellniesel
nein nicht ein rundballen- 12000 quaderballen ;-)

@ah1
he du schaust vo mir ab ;-)
aber perfekt, i hau mi o...


Name: Holzwurm357 antwortet um 12-11-2012 23:14 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@MF, das die Erlöse für die Grünlandbauern besser werden, sehe ich eher weniger optimistisch, da sich zwar hoffentlich die Vieh- und Milchpreise längerfristig auf einem höheren Niveou einpendeln sollten, jedoch mit dem Wegfall der Milchquote viele Milchbauern in die Fleischrinderzucht umsteigen werden und somit dort wieder für ein Überangebot sorgen.
Grösser werden und Flächen zusammenpachten oder -kaufen ist in den Gebirgstälern auch nit grad so einfach, da die Futterernte ja doch sehr witterungsabhängig ist und man dafür auf den vielen kleinen Bergbauernwiesen nicht schlagkräftig genug ist.
Ein weiterer Punkt in diesem Sinne sind sicher auch die immer grösser und notwendig werdenden Traktorgespanne, die über kurz oder lang auf den schmalen Gebirgsstrassen nicht nur den Verkehr behindern sondern auch die Strassen zerstören werden.
Naja, und um grösser werden zu können, muss ja erst mal a Anderer aufhören, was zB. in meiner Umgebung die Wenigsten machen, da doch eine grosse Heimatverbundenheit da ist, und, auch ich zB. könnts mir nicht vorstellen, zuzuschauen, wie ein Anderer meine Wiesen bewirtschaftet, wobei, die Böschungen und Steilflächen würd keiner pachten, die Arbeit bleibt dann eh wieder...

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 23:23 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@holzwurm
ich seh die landwirtschaft grundsätzlich optimistisch, der bereich wird in naher zukunft boomen, aber so richtig!!

in solchen situationen wie du beschreibst wär mutterkuhhaltung wahrscheinlich am sinnvollsten, an ein überangebot in dem bereich glaub ich nicht und man kann sehr günstig investieren.

jetzt war der schnellniesel aber schnell baff...


Name: schellniesel antwortet um 12-11-2012 23:32 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@mf7600

Naja weil es mir grad einfällt!
Das tor war richtig günstig Mat Kosten liegen bei ca 80€.
Da hab ich auch mal ein "gutes Angebot" genutzt...

Gehört zu einem vormals ungenützen und auch schon in mtleidenschaft gezogenen Kellerstöckl das nun wieder eine Verwendung als Ha-schni-bunker hat inkl Heizraum....





 

Name: MF7600 antwortet um 12-11-2012 23:39 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
na also, geht doch und schauts schlecht aus?
nur schade dass das der haapee mit seinen geschulten glasaugen nicht sehen kann ;-)

Name: schellniesel antwortet um 12-11-2012 23:54 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Na eh net!
Nur gehts halt net immer so ...
Das mal a Alu Riffelblech,.... anfällt....

Manchmal kostet halt a wenig mehr.... ;-)

Aber ich schau schon das so günstig als möglich davon komm und für mich auch noch halbwegs was zgleich schaut...
Nur von jedem kannst des net verlangen!!!

Ich weiß das des andere schon allein deshalb net um des Geld hinbekommen weil sie es nicht selbst machen können....

Anfänge der Maschinenhalle dahinter das alte Wirtschaftsgebäude....



 

Name: Paul10 antwortet um 13-11-2012 21:27 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Hallo
Ich hab nun auch nicht alles durchgelesen........ Aber hier in Norddeutschland werden nur noch Ställe ab 150 Kühe mit,,öffentlichen Geldern`` gefördert. Man braucht dann 1Million 100 000 muß man selber haben, den Rest gibs dann vom Staat. Es werden auch größere gebaut. Einige Dörfer weiter gibs einen für 600 Kühe. 300 hat der dann noch im alten Stall 1,2 Hektar Dachfläche hat der neue Stall .Der pachtet Ackerland für 950 E/Ha . 70 Mais baut der 30 km vom Hof weg an. Der zuständige LU bekommt jeden Monat 20 000 Euro und macht dann die Ernte und Feldarbeit ,
Nun sagte neulich ein Mitarbeiter unserer Masterrind , das die dänischen Bauer auch so gewaltig aufgestockt haben und nun Reihenweise in die Pleite gehen............ Das kommt hier dann auch so meinte er. Es ist ja einfach alles zu teuer geworden.Die Kühe werden nicht Leistungsgerecht ausgefüttert, Das hat zu Folge das die großen Molkereien nicht genügend Milch bekommen um ihr Verpflichtung nachzukommen und müssen auf denm Spotmarkt kaufen.......... Das Kuhschrot zB 6 E mehr /dz Dünger und Maschinenkosten.......
Die Gewinner vom Milchpreistief von vor einigen Jahren waren die Familienbetriebe mit 100 Kühe in Altställe.Die hatten somit keine Lohnkosten und keinen Abtrag......
Na sehn wir mal wie es weitergeht...........
Gruß Paul

Name: rotfeder antwortet um 14-11-2012 17:15 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Hallo!
Ja das ist der größte Vorwurf an die deutsche Agrarpolitik, das es die mittleren Familienbetriebe einfach nicht bei Investitionen unterstützt. Damit verschwindet der mittelständische Familienbetrieb in D und es bleibt oft nur ein Bauer im Dorf übrig. In Ö gehen die Uhren gottseidank noch anders.

Name: FraFra antwortet um 14-11-2012 19:22 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
das die dänischen Bauer auch so gewaltig aufgestockt haben und nun Reihenweise in die Pleite gehen.........



und wir sollen es nachmachen


die dänen sind sicher nicht so inovativ gg
wahrscheinlich müssen die auch reale baustoffpreise bezahlen
und einen einreichplan werdens auch nicht bekommen um 300

Name: tria antwortet um 14-11-2012 20:09 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Um wieder auf das ursprüngliche Threadthema Bezug zu nehmen...

Der Trend geht ganz eindeutig zu einem Forumstreffen beim MF7600 - also so wie im Vorjahr wieder im Osten, die im Westen sind anscheinend schon im Winterschlaf.
Vorteile: MF7600 hat eine grosse Strohlagerhalle, wo wir alle Platz finden (bei 12000 Quaderballen kann sich´s jeder User bequem machen...)
Nachdem sich so ein Forumstreffen nur sehr schlecht amortisiert, schlage ich vor, dass sich jeder Teilnehmer sein Essen und sein Trinken selbst mitbringt um unseren Gastgeber kostenfrei zu halten - "Pinkerlparty" würden wir Steirer dazu sagen
Besichtigt können neben der besagten Strohhalle noch die günstigen I-Träger, der LKW befahrbare Rangierplatz und was weiß ich noch alles werden...
Als "special guest" würde ich fra fra und walterst vorschlagen, zur Not könnte ja die Helmar noch irgendetwas Selbstgedichtetes vortragen
Fahrgemeinschaften sind natürlich auch voll im Trend. Den schellniesel könnte ich "einpacken", allerdings nur, wenn er während der ganzen Fahrt auf die Wörter Same und Heizomat verzichtet. Der woodster wird in mein Auto eher nicht einsteigen, immerhin habe ich damit schon Poncho gebeiztes Saatgut transportiert
Ach ja, auf den biolix und den sturmi dürfen wir auch nicht vergessen, sind natürlich auch eingeladen, sollten sich nach Möglichkeit aber einen Strohballen teilen...
Wäre doch ganz "trendy" so ein Treffen, oder?

Name: walterst antwortet um 14-11-2012 20:18 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
wenn ich den Termin rechtzeitig erfahre, bau ich mir doch glatt um 500€ eine eigene Strasse, damit ich dann schneller dort bin

Name: FraFra antwortet um 14-11-2012 20:46 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
ich komm mit meinem abgeschriebenen auto das damals sehr inovativ war als ich es gekauft hab :-)

Name: Fallkerbe antwortet um 14-11-2012 21:01 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@tria
YMMD ;-)




Name: Paul10 antwortet um 14-11-2012 21:19 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Wir sind hier ja ein richtiges Grünlandgebiet. Früher mit einer Molkerei im Dorf. Der Milchwagen aus unserer Straße bis ins Dorf hatte 36 Lieferanten. Heute sind wir noch 4 und das geht auch nicht ewig. Dann kommt da noch das neue Abwasserrecht. alles mit undurchlässigen 20 cm dicken Beton und Wassertrennung .(Kontaminiert und nicht kontaminiert) Güllekeller doppelwandig mit Leckanzeige.Güllesilo genauso. Altgebäude dann nichtmehr zu gebrauchen.Neubau wie gesagt erst ab 150 Kühe. Dann die Jagt nach dem dazugehörendem Land. Wer will sich das antun?
Wie Rotfeder schon richtig erkennt:Familienbetrieb fallen dann weg und es bleibt nichtmal mehr in jedem Dorf ein Milchvieh Betrieb. Ja und dann die Scheinheiligkeit auf Versammlungen........... Aber die Politik will das ja so, gibt das aber nie zu. Egal von welcher Patei die sind.
Gerade bei euch in den Bergen geht sowas ja nun garnicht. Wer die Flächen dort in Bewirtschaftung halten will, sollte bloß nicht sowas wie hier anleiern.........
In Dänemark werden die Höfe nicht vererbt Dort kauft man die.Die Banken geben billiges Geld. .Wenn nun einer nichtmehr wirtschaften will, verkauft er den Hof wieder.Hat er ihn abbezahlt, kann er den Verkaufspreis einsacken Das ist dann seine Altersicherung. Bekommt die Bank noch was ab, kanns sein das er nix mehr abbekommt und muß sehn wie er sein Leben finanziert. .
So Feierabend und schönen Gruß von Paul

Name: tch antwortet um 14-11-2012 21:39 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Hallo Paul10

Wieviel Grundfläche hat dieser Stall mit 1,2 Hektar Dachfläche?

lg
tch

Name: MF7600 antwortet um 15-11-2012 00:20 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@tria
ich kann leider deine einladung zum forumstreffen bei mir nicht wahrnehmen- bin bis dahin mit der maisernte beschäftigt.
die strohlagerhalle(in meine gehen leider nur 1000 rein) hat auch ein problem die vielen gäste aufzunehmen, da sie ja mit stroh voll ist und obwohl sie schon amortisiert ist würde ich mit ihr gerne weiterhin noch geld verdienen wollen.
die i-träger kann man natürlich besichtigen, nur den preis müsste man komplizierterweise erfragen, da sie selten, wie z.b. euromünzen, mit ihrem preis bedruckt sind.
der lkw befahrbare platz aber könnte natürlich auch einen autobus rangieren lassen.
da ich selbst ja keine zeit habe, würde ich gegen eine vorauszahlung von 500€ den platz durchaus auch ohne mein beisein besichtigen lassen, dann wär mir bei der amortisation auch schon sehr geholfen.




Name: tria antwortet um 15-11-2012 07:24 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@ MF7600

Schade, sehr schade...
Jetzt halten wir dich mit unserer selbst mitgebrachten Verpflegung schon kostenfrei, die € 500 Besichtigungsgebühr hätten wir zur Not auch noch zusammengesammelt, aber wenn wir dafür nicht einmal den großen Meister zu sehen bekommen, wird das wohl nichts...

Wohin geht er also, der Trend?

Name: sturmi antwortet um 15-11-2012 07:39 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Nau daun foan ma zum Biolix, oba nur Sonntags(braten), weil auf Greanzeigs allane steh i ned so! ;-))
MfG Sturmi

Name: MF7600 antwortet um 15-11-2012 16:57 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@tria
so wie es immer schon war...
zu modernen, leistungsfähigen, innovativen, gewinnbringenden betrieben mit motivierten, lern- und anpassungsfähigen betriebsleitern, die spass an der sache haben und etwas rechnen können.
diese betrieb werden meist auch wachsen,...



Name: schellniesel antwortet um 15-11-2012 20:40 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@tria

Ich würde mich zusammenreisen....
Aber dann würden wohl ziemlich lange und peinliche Sprechpausen die fahrt begleiten gggg
Weiß net darfst selber Recherchen anstellen aber glaub bei dem Thema kam weder SAME noch Heizomat von mir vor!?

Ja auf MF`s Hütte wäre ich auch gespannt ggg ob der Rangierplatz dann auch so gut befestigt ist das er ein Einparkmanöver mit einem PKW voll besetzt mit Waschechten Steirern aushält kann der dann auch unter beweis stellen... Mit mir im Gebäck wäre die Belastung auf dem cm² ähnlich einem 40tonner ggg

Also tria aufpassen wenn du einpacken willst ggg net das dein Auterl des net aushält ggg

Aber im ernst steht schon Termin fest die nächsten WE eigentlich bis Weihnachten sind bei mir jedenfalls ziemlich verplant....

Mfg Andreas


Name: haapee antwortet um 15-11-2012 21:14 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
der trend geht eindeutig zur bedarfsorientierten mindestsicherung und das auch für landwirte....!

Name: Hirschfarm antwortet um 15-11-2012 21:29 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Das stimmt fürs Pannonikum wo wegen der Trockenheit meistens nicht viel wächst. In Oberösterreich geht der Trend bei den Maisbauern eher Richtung " Die Bauern werden in Zukunft Maseratis fahren".

mfg

p.s.: Oder anders gesagt: Wir machen die Preise (weil bei uns wegen fehlendem Wasser nix wächst) und Ihr profitierts davon.

Name: MF7600 antwortet um 16-11-2012 10:02 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@hirschfarm
stimmt, mit etwas maisfläche war heuer schon was zu verdienen, egal wo in österreich.
@haapee
wer in zukunft auf öffentliche gelder setzt hat schon verloren.


Name: haapee antwortet um 16-11-2012 10:31 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
stimmt ackerbau mit viel eigenfläche und guter produktionstechnik und vorallem vermarktungsgeschick(aus der ernte nicht ein körndl für die grüne mafia abgeliefert) war heuer in oberösterreich ein ganz faires geschäft,da gibts nichts zu jammern!

ich mache mir aber keine sorgen dass das ein dauerzustand sein wird.....!

allein schon die künftigen belastungen von agrardiesel,sozialversicherung,steueraspekte im allgemeinen,die massiv steigenden betriebs und maschinenkosten und zu guter letzt die in meiner gegend exorbitant anziehenden pachtpreise werden die gewinne wieder auf das gewohnte niveau absenken!

die grossen gewinner dürften wie in vergangenen epochen die "grundherren" werden!

wer eigenfläche ab 40 hektar möglichst ackerland in einer "vieh und gas geilen " gegend besitzt darf sich mit dem zulassungsschein eines maseratis näher beschäftigen .......
für übrigen bauern gilt die bedarfsorientierte mindestsicherung als referenzeinkommen!

Name: MF7600 antwortet um 16-11-2012 11:31 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
bei einem betrieb mit 40 ha eigengrund und überwiegendem maisanbau denk ich an eine verpachtung gar nicht.
hab ich zwar schon einige male im forum gepostet aber immer wieder interessant:
http://de.ibtimes.com/articles/25643/20120508/jim-rogers-rohstoffe-kaufen-denn-europa-und-usa-haben-ihre-schulden-nicht-im-griff.htm
hier wird zwar von lamborghinis gesprochen, aber egal. ;-)

Name: sturmi antwortet um 16-11-2012 11:51 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Jim Rogers:
"In den nächsten Jahren werden vor allem auch die Preise von landwirtschaftlichen Gütern stark steigen. Bauer zu sein, sei überhaupt das beste. Die Bauern würden Lamborghini fahren, während die Aktienhändler Taxifahren werden, ist Jim Rogers überzeugt. Die Welt hat bald keine Bauern mehr. Das Durchschnittsalter eines Bauern in den USA ist 58, in Japan 66 und in Australien 50."
Ich lese zwar immer wieder wie goldig unsere Zukunft sein wird, aber ehrlich gesagt, mir fehlt der Glaube! Die "Blutsauger", der Staat Österreich und die Schuldenunion EU, werden schon dafür sorgen dass wir nicht reich werden, eher das Gegenteil!
MfG Sturmi
Ausgenommen natürlich die Bauern vom Typus MF & ah1! ;-))



Name: MF7600 antwortet um 16-11-2012 12:14 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@sturmi
dass ist eben der unterschied von dir und jim rogers.

übrigends ist nicht die zukunft goldig sondern bereits die gegenwart.
ich habs schon gesagt:
...zu modernen, leistungsfähigen, innovativen, gewinnbringenden betrieben mit motivierten, lern- und anpassungsfähigen betriebsleitern, die spass an der sache haben und etwas rechnen können...
ein glück wer eine gute landw. ausbildung genossen hat und seinen betrieb ohne scheuklappen kontinuierlich weiterentwickeln konnte und weiterhin kann, kaum ein anderer beruf bietet dann so gute erfolgs- und zukunftsaussichten.
in naher zukunft werden die reale werte durch die decke gehen(die preissteigerungen sind zum teil schon jetzt massiv) und die landwirtschaft wird davon sehr profitieren.
die entwichkungschancen sind schon jetzt sehr gut wenn man nicht seine gewinne mit unproduktiven investitionen verpulvert.






Name: sturmi antwortet um 16-11-2012 16:25 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
"übrigends ist nicht die zukunft goldig sondern bereits die gegenwart."
@mf
Eigentlich ist´s eine win-win Situation für alle! Freue mich schon wenn mir ein moderner, leistungsfähiger, innovativer, gewinnbringender, motivierter, lern- und anpassungsfähiger, mit spass an der sache habender, etwas rechnen könnender, einen 4-stelligen Betrag/Ha zahlender Workaholics, mein zukünftiges Bauernpensionistendasein versüßt! ;-)))
MfG Sturmi



Name: MF7600 antwortet um 16-11-2012 18:32 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
vielleicht brauchst du auch 4-stellige beträge, dass irgendwann deine pension süß wird, denn es könnte sein dass sich deine bauernpension weginflationiert, wie gesagt mit den öffentlichen geldern ist das in zukunft so eine sache...

mit workaholic hat moderne, leistungsfähige, gewinnbringende landwirtschaft nicht unbedingt etwas zu tun...
gibt mindestens ebensoviele workaholics wo eher das gegenteil von dem zutrifft.


Name: Optimist1985 antwortet um 16-11-2012 19:13 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
Geht der Trend zu,......

Was der Tend ist kann man gar nicht sagen, allein die Zukunft wirds zeigen.
Von den goldenen Zeiten die prophezeit wurden mit steigenden Agrarpreisen und Lamborghini fahrenden Bauern zweifel ich etwas.

Vor ein paar Jahren hieß es der Milchpreis ist im Aufwind und eine Talfahr ist lange nicht in sicht, China isst die Märkte leer, Milchpreis deutlich über 40 Cent bei mässign Betriebskosten usw.
Leider hat die Phase nicht lange angehalten, jetzt ist der Milchpreis wieder im Keller und weder IG , BB oder anderen juckt es, in den Medien ist nichts zu lesen. Betriebskosten wie Dünger, Diesel sind schon enorm gestiegen.

Ob der Trend zu Betrieben geht mit 100 Kühen, 2 Melkrobotern usw um 2 Millionen Euro Investkosten glaub ich nicht.
Jeder Betrieb muss seinen Weg finden wie er in der Zukunft geht, ob es ein kleiner abgeschriebener Stall ist wo der Betriebsleiter vielleicht nicht den Top Stall hat und weniger Tiere, dafür aber weniger Kosten und Sorgen oder ein Betrieb mit 200 Kühen was zwar von aussen schön ausschaut aber der Betriebsleiter im Endeffekt auch nicht mehr in der Brieftasche hat und dafür mehr Sorgen.

Vor ein paar Jahren hat in meiner Nachtbargemeinde einer von einen anderen Bundesland einen Stall gekauft/gepachtet, ich glaube Milchkühe hatte er , Direkvermaktung und auch eine Weile einen Buschenschank, mit Maschinen über MR unterwegs, war sogar in mal eine Betriebsreportage im fortschrittlichen Landwirt wo auch eine Aussage kam vom ihm das in seiner Gegend wo er hingezogen ist die Landwirte 10 Jahre zurückhinken.

Naja seid ein paar Jahren gibts den Betrieb nicht mehr, hats finanziell nicht dapackt,......

Jeder Betrieb hat seine eigenen Vorraussetzungen, für einen reichen 15 Kühe um sich ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften, ein anderer kommt mit 15 Kühen nicht mal annähernd über die Runden.

Ein Betrieb hat 150 Kühe und genug Geld im Börserl, ein anderer mit 150 Kühen muss schauen das er die Betriebskosten reinbringt,....

lg


Name: sturmi antwortet um 17-11-2012 08:41 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
"...es könnte sein dass sich deine bauernpension weginflationiert,..."
@mf
Wenn das so kommen sollte wissen wir ja jetzt wo etwas zu holen ist! Ein Stacheldrahtzaun würde sich sicherlich unter 8 Jahren amortisieren. ;-))
MfG Sturmi


Name: FraFra antwortet um 17-11-2012 12:34 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
zitat"Oder anders gesagt: Wir machen die Preise (weil bei uns wegen fehlendem Wasser nix wächst) und Ihr profitierts davon."



wer hindert dich wo anders dein glück zu probieren??
wirst halt auch nix um 50 cent/m2 finden ggg

deggendorf 2000 eur /ha pacht wenn ein brunnen verfügbar ist für gemüsebau!!

Name: MF7600 antwortet um 17-11-2012 16:40 auf diesen Beitrag
Geht der Trend zu......
@sturmi
wäre aber dann trotzdem lieber derjenige dem man etwas wegnehmen kann als... ;-)
@frafra
da wär ich dann vielleicht doch lieber dort wo man um 50ct etwas findet.

hier noch was zu den trends:
http://www.agrarheute.com/at-eurotier-melktechnik

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