Tagebuch
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Wähler unerwünscht Hallo Kst, wie Du richtig erkannt hast, waren bei mir ein paar negative Formulierungen dabei. Ich wollte Dich damit nicht beleidigen. In gewisser Weise war es Reaktion auf Deine eigenen Formulierungen, die zT eine starke Abwehrhaltung war. Was das Besitzstandsdenken betrifft, so finde ich das das ein scheußlicher Begriff ist, der per se schon negativ besetzt ist, in dem Sinne, da will sich jemand nichts wegnehmen lassen, auch wenn es 10fach gerechtfertigt ist, ähnlich wäre der Begriff wohlerworbene Rechte. Ich geb es zu mir fällt auch momentan kein gescheiterer Begriff ein, der wertneutral wäre. Was das Wahlrecht der Pfarrer bei der LWK-Wahl betrifft, sollte das nur ein Beispiel sein, dass es nicht angeht, dass jeder wählen kann, insbesondere gibt es in jeder Demokratie Grenzen des Wahlrechtes. Dieses Prinzip ist daher völlig normal. Auch bei der LWK-Wahl ist es auch nicht sinnvoll, dass jeder wählen darf, bloss weil er ab und zu 1lt Milch vom Bauern holt. Es ist auch Demokratie, darüber Fragen zu stellen ob es sinnvoll ist Pensionisten oder Ehegatten wählen zu lassen. Ich meine erkennen zu können, dass Du tríftige Gründe hast, die Dir Dein Wahlrecht zu einem Anliegen lassen werden. Wie Du richtig schreibst geht es mich zwar nichts an, worin Deine speziellen Gründe liegen, aber gerade darum geht es darzustellen, was dafür spricht Pensionisten das Wahlrecht zu lassen. Die Behauptung das das Wahlrecht der Pensionisten besteht ist wohl war, aber zugleich keine Begründung dafür. Wer sonst keinen Grund kennen würde, als das das Wahlrecht halt mal Gesetz ist, der würde tatsächlich Besitzstandsdenken ausüben. Ich bin der Meinung, dass es gute Gründe gibt Pensionisten wählen zu lassen, insbesondere die häufige und regelmässige Mitarbeit auf den Betrieben. Ebenso gibt es Gründe alle Ehegatten wählen zu lassen. Auch klar ist, dass es Grenzen beim Wahlrecht geben muss, dazu sind die Gründe die für und gegen das Wahlrecht sprechen abzuwiegen. mfg
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