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Naturbauer an Moarpeda Homöopathie

  Antworten: 47

Name: naturbauer 01-12-2005 10:16 nach oben

Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda
Lieber Moarpeda, hast du auch Milchvieh? Wenn ja, verwendest du auch Homöopathie, usw..

Soweit ich dich hier kenne, nehme ich an,dass du dich mit dieser Materie auskennst. Ich bin zwar sehr erfolreich mit H., aber es gibt immer Fragen und Rätsel zu lösen, wobei du mir vielleicht helfen kannst. Allerdings verzichte ich darauf hier Fragen zu stellen.

Bist du evtl. bereit mit mir in direkten Kontakt zu gehen?
Danke im voraus, der Naturbauer
Name: Moarpeda antwortet um 01-12-2005 11:20 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda
Hallo Naturbauer

Habe im Moment nur Schweine, Schafe und ein Pferd.

Meine herzallerliebste Lebensgefährtin hat Milchvieh, wendet aber keine Homöopathie an.

Habe zwar einige Bücher über Homöpathie und auch eine Menge Globuli zu Hause aber trotzdem ein gespaltenes Verhältniss dazu.

In der Anwendung kommt es mir vor wie eine Triangel in einer Blasmusikkapelle - es ist zwar so, dass es hörbar ist, aber wenn man guten Erfolg haben will, muß man die Blasmusik (groben Ursachen) abstellen.

Die Biobauern bieten immer wieder Kurse an wo Fachleute vortragen.

Falls du einen direkten Kontakt aufnehmen möchtest: moarpeda@aon.at

Liebe Grüße


Name: FrankFrei antwortet um 01-12-2005 12:30 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie

Also ich schwöre ja in der Tiermedizin auf Voodoopathie, eine jahrtausende alte Technik der Naturvölker aus den Gletschern Jamaikas.

Funktioniert einfach: Einer Stofftier-Kuh wird das vom Homöopathen verschriebene Mittel in die Nase geträufelt und dabei dreimal laut die Ohrmarkennummer der kranken Kuh von hinten nach vorn aufgesagt. Das treibt die Krankheit aus dem Tier, genauso wissenschaftlich bewiesen wie reine Homöopathie.

Wobei die Voodoopathie mit noch weit höheren Potenzen arbeitet als die Homöopathie, deshalb behaupte ich mal dass die Wirkung sogar stärker sein muss! :-))

Name: naturbauer antwortet um 01-12-2005 12:46 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
FrankFrei, jetzt weiß ich warum du Irre bist. Und keiner kann dir mehr helfen, auch kein Giftdoktor. Angemerkt: Je mehr Antbiotika, desto mehr Irre. Warum, weil Antibiotika nichts anderes ist, als sogenannte Gegensubstanzen injizieren. Erwischt man die falschen, dann Irre. Bei H. wäre das nicht passiert. Kannst schimpfen was willst, hab Moarpeda schon Post geschickt und werd das hier nicht mehr aufmachen.
Name: Hoffnung antwortet um 01-12-2005 14:25 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
hier meldet sich die herzallerliebste Lebensgefährtin von Moarpeda: ich verwende sehr wohl Homöopathie und das mit gutem Erfolg. Allerdings muss ich zugeben, dass unsere Pinzgauer schon sehr robuste Tiere sind, und es kaum etwas zu behandeln gibt. Daher traue ich mir auch nicht allzuviel Wissen darüber zu.
Name: FrankFrei antwortet um 01-12-2005 14:47 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie

Liebe Hoffnung,

Tatsache ist, dass die Homöopathie in wissenschaftlichen Versuchen (Doppelblind, dh, weder Arzt noch Patient wissen ob sie das "Mittel" oder ein Placebo (=wirkungsloses Ersatzprodukt) verabreichen/erhalten) KEINE höheren Heilungserfolge aufweist als das Placebo.

Einen angesehene Medizin-Zeitung hat alle Tests der letzten Jahrzehnte (positive wie negative) verglichen und dann den Schluss gezogen, man müsse jetzt eben zugeben dass man sich mit Homöopathie auf einem Irrweg befinde.

Den Placebo-Effekt gibts erstaunlicherweise auch geringfügig bei kranken Tieren! (durch erhöhte Zuwendung usw.)

Viele Krankheitsformen sind ja erwiesenermaßen stark psychisch motiviert.

Und Tatsache ist auch, dass in den meisten Fällen die Natur selbst heilt, die körpereigenen Heilungskräfte eben.

Was lernen wir daraus? Es wäre vielleicht oft wichtiger wenn sich die Ärzte anstatt im Ho-Ruck-Verfahren was zu verschreiben etwas eingehender mit den Patienten beschäftigen könnten, ihnen Mut machen könnten, zuhören usw.

Dafür ist aber leider ein studierter Mediziner zu teuer. Da kann dann die Naturheil-Gemeinde ansetzen. Aber bitte ohne Abzocke und nur in Zusammenarbeit mit den "echten" Ärzten! Jeder "Alternative" muss wissen, ob und wann es Zeit ist den Patienten zum "Studierten" zu schicken! Weil sonst wirds leicht gefährlich, wie man immer wieder an Schwarzen Schafen sieht, die aus Geldgier oder "Sendungsbewusstsein" nur ihre eigenen Methoden gelten lassen wollen!

Name: Hoffnung antwortet um 01-12-2005 14:57 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
Ich habe auch von solchen Versuchen gelesen. Und ich kann es mir gut vorstellen bei Menschen, die es ja bewußt einsetzen. Aber bei Tieren? Reicht es aus, wenn ich einer Kuh 2 Mal am Tag zu den Mahlzeiten, wenn ich ohnehin im Stall bin, ein Stück Brot gebe, um als zusätzliche Zuwendung zu gelten? Ich glaube eher nicht. Warum und wieso kann ich nicht sagen. Ich weiß aber, dass es bei uns gut funktioniert. Die homöopathische Mittel bekomme ich zu einem normalen Preis, also ohne Abzocke. Den Tierarzt kann ich dadurch nicht ausschließen, aber ab und zu auch ohne auskommen. Unser Tierarzt war mir in homöopathischen Fragen schon oft ein guter Ratgeber.
Name: Hoffnung antwortet um 01-12-2005 14:58 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
Wie steht es eigentlich mit den wissenschaftlichen Ergebnissen bei Vodoopathie?? ;-))
Name: FrankFrei antwortet um 01-12-2005 15:10 auf diesen Beitrag nach oben
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Naturbauer an Moarpeda Homöopathie

Liebe Hoffnung:

Es ist nicht nur die erhöhte Zuwendung, die kranke Kuh kriegt ja auch etwas besseres Futter, oder nicht

Wenn du von Homöopathie überzeugt bist dann hilft es auch! Bei euch! Und wenn es hilft dann mach es!

Hol aber bitte immer wenns nicht besser wird den Tierarzt (schon wegen Tierschutzgesetz)

Und das Wichtigste: Behalte es für dich dass es hilft, versuche nicht andere mit Gewalt zu überzeugen (tust du ja nicht, wie ich dich kenne(ngelernt habe)

PS: Die Voodoopathie war ein kleiner Scherz von mir, weil ja die Homöopathie mit unglaublichen Verdünnungen ("Potenzen" arbeitet, wo in der Medizin nur mehr ein Teilchen pro Wassermenge alles Weltmeere ausreicht, je dünner desto besser soll es funktionieren. Soll...
Name: Hoffnung antwortet um 01-12-2005 15:22 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
Jajaja. Ich bin seit 19 Jahren Bäuerin, auf einem Bauernhof aufgewachsen und kann schon ganz gut abschätzen, wenn ich den Tierarzt holen muss. Ich versuche niemandem zu irgendetwas zu bekehren weder zur katholischen Religion, noch zur Homöopathie noch zu sonst einer Pathie. Und dass es sich bei Vodoopathie um einen Witz gehandelt hat, habe ich auch überrissen, obwohl ich eine Frau bin und noch dazu blond! ;-))
Name: FrankFrei antwortet um 01-12-2005 15:28 auf diesen Beitrag nach oben
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Naturbauer an Moarpeda Homöopathie

Schön! Wir verstehen uns! Muss Voodoosympathie sein! ;-))
Name: Hoffnung antwortet um 01-12-2005 15:32 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
hoffentlich willst du mich nicht auch so behandeln als oben beschrieben. Aber ich habe keine Ohrmarke, somit dürfte deine Behandlung flach fallen!!
Name: FrankFrei antwortet um 01-12-2005 15:36 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie

Warum?

gnugffoH.... gnugffoH.... gnugffoH....

Spürst du schon was? ;-)


Name: Hoffnung antwortet um 01-12-2005 15:38 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
jo, mir tut der Bauch weh vor lauter lachen
Name: FrankFrei antwortet um 01-12-2005 15:45 auf diesen Beitrag nach oben
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Naturbauer an Moarpeda Homöopathie

Dann ist es jetzt auch wissenschaftlich erwiesen dass es wirkt! :-))

Aber bevor wir einen Rüffel wegen Forums-Überschwemmung erhalten sollte ich mich besser ruhig verhalten.

Alles Liebe!
Name: biolix antwortet um 01-12-2005 16:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
Keinen Rüffel nur bei dir sieht man das du es absichtlich machst...
Ich bin Gott oder weiß nicht wem dankbar das wir die Homoöpathie kennen gelernt haben und zig leute die bei uns schon den urlaub verbracht haben und unglaubliches berichtet haben, neurodermitis, andere allergien, natürlich auch durch ernährungsumstellung etc. es gescahfft haben und daa ist toll so, und wir sind stolz darauf das unsere 3 kinder noch kein antibiotikka gebraucht haben der ältere ist 9 hjahre und die haben auch so die zuneigung genauso wie unsere tiere, und 3 mal mehr hin gehen aknn nicht den placeboeffekt auslösen bei den kühen und kälbern wie machen damit weiter, danke meiner frau die sich sehr oft in dicken H büchern vertieft und danke unseren H-Hausarzt der dem ganzen gesundheitsystem schon Millionen an euro erspart hat denn die Globoli zahlöt sich jeder selbst, ach nein oft gar ncihts denn die paar kugerln in der praxis lässt er sich nie zahlen, und die naderen kosten zwischen 5 und 7 euro aber wir haben nun schon eine lade mit 200 zu hause..
Also freunde und speziell naturbauer nicht babringen lassen wir sind am richtigen weg, jede nur kleinste information die wir dem wunderwerk mensch tier pflanze boden zuführt hat einen sinn und seine berechtigung und das schöne an der HÖ ist das keine geschäftemacherei damit betrieben wird...
lg biolix
Name: theres antwortet um 01-12-2005 17:03 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
Hallo FrankFrei,
ich will dich auch nicht zur Homoöpathie bekehren, aber ich bin froh, dass ich diese Heilweise kenne. Seit vielen Jahren arbeite ich damit im Stall, besonders der Bereich von Geburten und Kälber hat uns dank Homoöpathie schon vieles erspart.
Ich gehöre zu den Menschen, die Dinge, die sie nicht kennen, ausprobieren, hilft es, dann wird damit weitergemacht, hilft es nicht, dann war es auch eine Erfahrung.
Du scheinst halt zu den ungläubigen Thomassen zu gehören,
die nur das glauben, das sie sehen.
Ich glaube inzwischen an vieles, auch wenn es auf den ersten Blick noch nicht gleich sichtbar ist- denn zwischen Himmel und Erde ist noch vieles nicht bekannt.
Manchmal bekomme ich direkt Mitleid mit dir, es muss hart sein,
von so vielen Dingen umgeben zu sein, die nicht erklärbar und doch Wirkung haben.
frdl.Gr.
regi
Name: FrankFrei antwortet um 01-12-2005 18:00 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
Hallo Regi

nicht böse sein, aber das Problem ist doch scheinbar, dass vieles, was DU für nicht erklärbar hältst ziemlich leicht zu erklären ist ---> siehe Homöopathie

Weil viele Menschen, so wie du halt gern glauben MÖCHTEN dass es funktioniert wird einfach alles was dann nicht ins Bild passt ausgeblendet.

PS: Ich fürchte mich mehr vor dem WAS ich erklären kann als vor dem was ich NICHT erklären kann!

Name: raps antwortet um 01-12-2005 20:38 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
Hallo FrankFrei !!
Du redest hier von Dingen, die sich nicht logisch erklären lassen und doch vorhanden sind. Hier kannst du nicht folgen, weil du stur nach deiner Logik vorgehst.
Du bist ein sehr kluger Mensch und auch umsichtig (glaub ich zumindest) also probiers doch einfach aus, und du wirst sehen dass es stimmt, was regi, biolix und co hier so verzapfen.
Homöopathie wird bei uns von typischen Konvies genauso wie von etablierten Bios im Tierbereich angewendet, und das mit großem Erfolg.
Ich behandle auch meine Kinder mit dem Zeug, und natürlich auch mich- was G O T T sei Dank nur selten notwendig ist. Klar, dass es nicht immer gleich beim ersten Mal das richtige Mittel ist, aber meistens schon.

mfg raps

Name: Moarpeda antwortet um 01-12-2005 21:07 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
@Frankfrei

Es muß schon etwas zum angreifen sein, wenn es dich überzeugen soll . ;-))

Wenn wir von den niedrig verdünnten Potenzen sprechen erscheint es mir logisch das es wirkt, weil der Körper eine Substanz zugeführt bekommt welche ähnliche Krankheitsymptome auslöst und er somit seine Abwehr in diese Richtung verstärkt.

Bei den Hochpotenzen ist es meiner Meinung nach eher eine Glaubensfrage und unter Umständen schon eingebildet.
Das ist aber durchaus kein Problem, weil diese Mittel eher bei psychischen Problemen angewendet werden und wie man vom Plazebo Effekt her weiß, dadurch helfen können.

Ich würde also sagen, dass bei uns zweien die Hochpotenzen wahrscheinlich nicht wirken.

Schwere Erkrarankungen damit bekämpfen zu wollen fällt ohnehin niemanden ein, also hilfts nichts schads nichts.
Es werden viele, in Wrklichkeit hochgiftige Medikamente vermieden und im Endefekt heilt sich der Körper, wenn es ihm möglich ist ohnehin selbst.

Man sollte aber nicht versäumen die Nahrung gezielt als Medizin einzusetzen, weil es mit Sicherheit Auswirkungen hat, was wir da in rauhen Mengen in uns hineinschaufeln




Name: theres antwortet um 02-12-2005 06:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
Hallo FrankFrei,
mir fehlen vermutlich ein paar IQ Punkte mehr als du hast.
Aber naiv bin ich deshalb noch lange nicht.
Besonders bei der Behandlung der Rinder bekommt die Kuh Globulis und auch wenn ich unsere Tiere wirklich sehr ins Herz geschlossen habe-
deswegen verstärken sich die Wehen sicher nicht, sondern diese passenden Globulis scheinen der Schlüssel zum Schloss zu sein.
Es gibt noch sehr vieles, was wir noch nicht erklären können,
die vielen Billionen Zellen unserer Körper haben eine Kommunikation untereinander, wie sie funkioniert - ist noch nicht herausgefunden.
Kein Chriurg hat bisher die Seele des Menschen gefunden und doch ist sie spürbar und beeinflusst den Menschen in einem sehr hohen Maße.
Ich bin dir nicht neidig um dein so rationales Weltbild, ich bin froh, dass ich aus Intuition und Gefühlen zusammengesetzt bin, dass zu meinem Leben das Wundern und Staunen noch dazugehört.
Besonders als Bäuerin ist es sehr hilfreich, die Arbeit mit Tieren, Pflanzen und Boden nicht nur aus der rationalen Sichtweise zu verstehen,
sondern auch auf emotionaler und intuitiver Ebene zu arbeiten.

Name: Bergdoktor1 antwortet um 02-12-2005 07:06 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie
Hallo Moarpeda,

Du hast da einen Satz geschrieben der meiner Meinung nach sehr viel Wahrheit enthält, aber sowohl von der Schulmedizin, als auch von der Alternativen viel zu wenig bachtet wird: Der Körper heilt sich ohnedies in vielen Fällen von selber, wenn man ihn nur lässt. Bei jedem kleinen Anzeichen von Krankheit oder Fieber wird entweder die Chemiekeule ausgepackt, oder eben mit diesen homöopathieschen Mittelchen versucht die böse Krankheit so schnell wie möglich wegzubekommen. Gut zweiteres richtet wenigstens keinen Schaden an. Ist man dann wieder gesund war dann das verwende Medikament oder Wässerchen der Grund für die Genesung. Auf die Idee z.Bspl. bei leichtem Fieber vorerst einmal abzuwarten und unter einer warmen Decke zu schwitzten kommt heute kaum mehr jemand. Oft ist es auch ohne Medikamente nach ein paar Tagen alles vorbei. Für das Imunsystem ist es sogar gut, wenn es ab und zu mal eine Krankheit zu bekämpfen hat, es wird dadurch nur gestärkt. Aber wer kann es sich heute schon noch leisten ein paar Tage krank zu sein? Das ist meine bescheidene Meinung zu diesem Thema.

Was meinst du dazu lieber Naturbauer?
Name: FrankFrei antwortet um 02-12-2005 12:28 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie: Nur wer daran glaubt!
Hallo bergdoc

du hast vollkommen Recht: Heilen tut der Körper selbst! Auch nach Antibiotika. Auch nach Operationen, Es ist immer und immer wieder nur der Körper selbst. Sagt ja auch Moarpeda. Und dass bei ernsthaften Erkrankungen sowieso der "echte" Arzt her muss.

Aber auch der GEIST heilt! Eine viel zu oft unbeachtete tatsache. Der "Placebo-Effekt": Ein Kranker geht zu einem Menschen, von dem er sich Hilfe erwartet (Arzt) bekommt eine Leistung (Medikament) und wird gesund. Nicht nur wegen der Wirkstoffe. Sondern auch weil er an Arzt und Medikament glaubt.

Nehmen wir jetzt an, dasst in der ArztPraxis gerade der Malermeister am Montagmorgen im sauberen weißen Arbeitsmantel die neu zu streichenden Wände begutachtet. Und es käme ein neuer Patient rein, der den Arzt nicht persönlich kennt. Der Malermeister gibt sich als Arzt, hört sich die Krankheitsgeschichte ruhig und verständnisvoll an, sagt "das ist nicht so schlimm, wird schon wieder werden", gibt dem Patienten ein Papiersackerl mit Apotheken-Aufdruck mit worin er seine TicTac-Zuckerl reingegeben hatte.

Frage: Wird dieser Patient eher gesund als genau derselbe Patient der nicht beim "Arzt" war?

Er wird eher gesund! Wissenschaftlich hunderttausende male bewiesen. Weil es eben darauf ankommt, ZU GLAUBEN dass es hilft!

Und darauf baut Homöopathie. Denn es funktioniert auch eingeschränkt, wenn nur der Behandler daran glaubt! Darum müssen alle wissenschaftlichen Versuche "DOPPELBLIND" sein, dh. weder Behandler noch Patient dürfen wissen, ob sie "Globoli" oder "TicTac" bekommen. Und dann gibts auch keinen Unterschied in der Wirkung! Auch tausende male bewiesen!

Also nochmals, an Theres und Co: Wenn ihr daran glaubt dann HILFT ES AUCH, weil ihr euch weniger Sorgen macht, ruhiger seid usw. Und lasst eben der Natur ihren lauf. Und gib der kalbenden Kuh ein Eierspeis-Brot, das ist ein altes Hausmittel seit Generationen (weiß nicht ob darin positive Wirkstoffe sind, aber es schmeckt der Kuh gewaltig und mir rinnt auch immer das Wasser im Mund zusammen beim "Kalbel-zaahn" = Kälbergeburtshilfe) :-))

Was aber grober Unfug ist: Wenn Bioverbände Homöopathie massiv propagieren oder gar verlangen! Das wäre dann uU. sogar "Unterlassene Hilfeleistung" im Sinne des Tierschutzgesetzes!

Name: Bergdoktor1 antwortet um 02-12-2005 17:04 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie: Nur wer daran glaubt!
Hallo Frank Frei,

Du sprichst (schreibst) mir aus dem Herzen- genauso hab ich schon bei früheren Diskussionen argumentiert. Nur dass du es halt besser rüberbringst. Eine Bekannte von mir aus Deutschland hat einmal in so einer Fabrik gearbeitet, wo Tabletten hergestellt werden. Ein gewisser Teil davon, ich weiß leider nicht mehr das genaue Verhältnis, waren Tabletten mit null Wirkstoffen, eben diese Placebo Tabletten. Der Glaube versetzt Berge, das kann man in diesem Zusammenhang ruhig sagen. Um bei der Homöopathie zu bleiben- etwas Gutes hat sie- wenn die Anwender ein Erfolgserlebnis haben ist das doch positiv, also lassen wir sie im Glauben dass Homoöpathie Krankheiten heilen kann- indirekt stimmts ja sogar.
Und schädlich ist sie erst recht nicht, außer es ist schlechtes Wasser drin ;-)

L.G. der Doc
Name: helmar antwortet um 02-12-2005 19:43 auf diesen Beitrag nach oben

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Naturbauer an Moarpeda Homöopathie: Nur wer daran glaubt!
Hallo!
Ich bin zwar eher kritisch, aber glücklicherweise auch a bissl neugierig: Also habe ich nach einem Vortrag über Nosoden-H. diese ausprobiert.
Nun, wenns um Kälberdurchfall geht, ist was dran, was weiß ich auch nicht, aber es ist so. Es wird mir wohl jder beipflichten, dass wenn im Kälberbauch der Teufel los ist, beim Kalb erst mal der Appetit weg ist und damit sauft es zuwenig. Seltsamerweise haben meine, wenn es sie erwischt hat und sie ihre Tropfen bekommen haben, weiter ihren Appetit behalten. Kann vielleicht auch sein deswegen weil eine Nosode mit Schnaps haltbar gemacht wird. Wie es auch sei, bis jetzt hats funktioniert.
Ich habe auch alle Kühe nach hängen gebliebenen Nachgeburten( vom TA oft nicht immer volständig gelöst nach der Wartezeit mit UT-Stiften) wieder trächtig bekommen, und zwar nach der max. 2. Besamung. Wo ich aber die Finger von den N. lasse und nur noch Antibiotika verwende, ist die Thematik der Eutererkrankungen. Dort bessern sie zwar die Zellzahl, aber
rücken der Ursache nicht an den Pelz. Nun, ich bin skeptisch, aber in manchen Dingen ist was dran, auch wenn es manchmal seltsam scheint.
Ausschließlich auf H. zu vertrauen ist genauso ungeschickt wie wenn man nur dem Onkel Doktor was zutraut.....und was den Placebo-Effekt betrifft:
bei den 2 beinigen Rindsviechern kann man sicher damit arbeiten, aber dass die 4-beinigen auch drauf reagieren ist schon erstaunlich....und der heiße Tee wenn die Rübe rinnt samt warmem Bett und 2 Steppdecken haben bei mir öfter schon H. samt Doc ersetzt.....
Mfg, helmar
Name: gfb antwortet um 02-12-2005 20:30 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie: Nur wer daran glaubt!
Hier zwei Beispiele-
Tiermedizin – jemand erzählte mir dass die Mastits bei Kühen erfolgreich mit Homöopathie behandelt wurde. Ober man in der Tiermedizin von Placebo sprechen kann – sicherlich nicht.

Humanmedizin – Vortrag ein bekannten Uni - Professors (Schulmediziner) und gleichzeitig ausgebilderter Homöopath: 12 austherapierte Patienten mit Glomerulonehphritis (Entzündung
in der Niere – Filtrationsbereich) wurden noch mit Homöopathica behandelt.
Bei einem Drittel änderte sich nichts, bei einem Drittel wurde es etwas besser, beim letzten Drittel trat praktisch eine Heilung ein. (Austherapiert heißt es wurde alles nach schulmedizinischen Kriterien versucht)

Placebo ist grundsätzlich ein Phänomen in der Heilkunde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo-Effekt

http://de.wikipedia.org/wiki/Akupunktur

Wichtig ist wie überall eine solide Ausbildung. Das gilt natürlich auch für Homöopathie,
Akupunktur und allen anderen komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden.



Name: biolix antwortet um 02-12-2005 20:45 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer an Moarpeda Homöopathie: Nur wer daran glaubt!
Hallo Helmar ! ;-))
du weenns meine Frau nciht zig fach rechtsdrehend geschüttelt hätte unsere nosoden für euterenzündung, erhöhte zellzahl etc. hätte ich es auch nie geglaubt, nur was ich seitdem weiß, wenn es all diese chemische nicht mehr geben wird, das werden wir noch immer machen können und das ist gut so, so wie wir unsere heilkräuter im dorf pflegen...
und das ist gut so, und alle kommen zsam und haben freude dran..
lg biolix
p.s. meine frau hat sich sehr gefreut aber gewundert was da für resolute bäuerinnen gibt, lg von ihr..
Name: naturbauer antwortet um 02-12-2005 20:48 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie
Lieber Doc, so wie du es schreibst, genügt es auch nach meiner AUFFASSUNG, dass man mal einfach einen Tag im Bett leichten Anflug von einer Erkältung ohne eine Medizin auskurieren kann. Denn würde ich gefragt was man in solchen Fällen für welche Kügelchen nimmt, wäre meine Antwort wenn´s nicht weiter fehlt, dann ab ins Bett samt Tee und Ruhe. Auch da bin ich deiner Ansicht, dass es heute gar nicht so leicht ist wenn man Angestellter ist mal einen oder zwei Tage kurieren. Um sich ordnungsgemäß beim Arbeitgeber krank melden zu können muss man zum Arzt. Dieser verordnet meistens gleich noch Antibiotika, was oft nicht sein müsste. Manche wollen es sogar, sind also nicht zufrieden, wenn sie nichts verschrieben bekommen.

Ich brauche kaum noch den Tierarzt, weil ich seit Jahren Erfolg habe mit Homöopathie. Beim Menschen kann man mit dem Placeboeffekt argumentieren, aber bei den Tieren nicht.

Beispiel Nr.1
Anders wird es, wenn eine Kuh eine eitrige Sprunggelenkentzündung hat, woher auch immer. (Seit meine Kühe im neuen Stall sind auf Gummimatten massenweise vorkommend) Der TA hat diese früher immer mit Antibiotika behandelt. Bei den selben Kühen immer wieder kehrend, ja sogar umgehauen hats mal eine, weil sie Sauerstoffmangel hatte nach einer Gabe Antibiotika. Seither habe ich mich selber drüber getraut und es gab keine Rückfälle mehr, einfach ausgeheilt. Ursache noch nicht gefunden.

Beispile Nr.2
Neulich wurde ich per Mail von einer Forumsteilnehmerin um Rat gefragt. Da ich eben hie und da mit ihr Mail und Tel. Kontakt habe wußte ich auch die Umstände mit einzubeziehen. Zuerst habe ich ihr Mittel nach Symtomen geraten und dann noch die von mir vermutete Ursache. Es genügte schon die Beseitigung der Ursache und alles war Okay.

In der Homöopathie wird nach der Ursache gesucht und nur zuerst nach den Symtomen behandelt. Durch Überfütterung und Verfettung kann und wird die Leber überbelastet, wird dauerhaft überstrapaziert und dann krank. Durch die brachiale Gewalt der natürlichen Gesundheit heilt sich der Körper länger wie man es für möglich hält. Jedoch die widrigen Umstände die der Landwirtschaft aufgebürdet werden bringen es mit sich, dass gegen die Natur gefüttert wird. Mir persönlich ist keine besonders hohe Milchleistung wichtig, aber aufgrund der Züchtung sind die Kühe nunmal schon einseitig geworden und somit Krankheitsanfällig.

Wie wirkt aber die Homöopathie? Wie kann es sein, dass ein Wässerchen oder Kügelchen soviel wirken kann, dass die Gesundheit wieder hergestellt ist. (Nicht immer wohl gemerkt) Muss auch noch genannt werden, dass man nach ERFOLGLOSER Antbiotkabehandlung dann auf H. zurück greift. Ist einmal die Lebenskraft derart weit abgesunken, hilft eben gar nichts mehr. Aus ist Aus und vorbei. Die Homöopathie gibt nicht anderes als einen IMPULS . Dieser IMPULS setzt die Lebenskraft verstärkt in Bewegung. Es entsteht eine Kunstkrankheit, die stärker ist wie die eigentliche. Die Lebenskraft wird also künstlich in eine bestimmte Richtung gelenkt. Die Kunst ist die künstliche Krankheit so zu steigern und das so lange bis die eigentliche besiegt ist. Dazu verwendet man unterschieliche Potenzen. Je höher desto dynamischer wirken sie. (hier gibt es auch unterschiedliche Auffasungen) Meistens werden niedrige Potenzen öfters gegeben, als höhere. Öftere Gaben der Hochpotenzen (50.000er, Q oder LM genannt kann man auch oft geben, wenn es erforderlich ist. Koranische Forscher haben bei Versuchen festgestellt, dass je höher eine Potenz wird sich ein immer größerer Kristall entwickelt hat. Sie konnten dies mit einer Kamera sichtbar machen. Die Wirkung ist dann intensiver und schonender zugleich.

Die Homöopathie tut sich schwer wissenschaftlich Beweise zu erbringen, weil es keine Reihenversuche geben kann. Jede Lebenskraft bedarf eines individuellen Impulses um zur Gesundung zu kommen. Es gibt hier Tausend Mittel für eine Krankheit und Tausend Krankheiten für ein Mittel. Man stützt sich auf sogenannte Arzneimittelbilder um ein richtiges Mittel zu finden das den richtigen Impuls gibt. Die Kunst liegt im Erkennen einer Krankheit samt Ursache. So einfach und schwierig zugleich ist die Homöopathie.

Für Verbesserungen bin ich sehr empfänglich, da ich nur Laie bin.

Bin niemals gegen die Schulmedizin, nur soll sie bei Mensch und Tier so wenig wie möglich eingesetzt werden. Und dass wäre sehr oft, aus Bequemlichkeit aber wird zur chemischen Bombe gegriffen was dann die bekannten Nebenwirkungen mit sich bringt. Und die Bomben sind billiger herzustellen als die H..

Name: biolix antwortet um 02-12-2005 20:58 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie
Super beitrag naturbauer.. das erinnert mich an unser gesundheitssytem: Globoli un manch Homöopathischer arzt wird erst bezahlt wenn alle schulmedizin ( mit tausenden euro aufwand ) nicht geholfen hat..
mir persönlich ist der umgekehrte weg lieber... und wie viel menschen hab ich schon kennengelernt hab die mit "Unterdrückten" Krankheiten über jahre nicht fertig geworden sind und duch alt. heilmethoden oder nur durch ernährungsumstellungen "geheilt" wurden...
lg biolix
Name: Bergdoktor1 antwortet um 02-12-2005 21:30 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie

Liebe(r) gfb, Weißt du was ich mal probiert habe- Der Tierarzt diagnostizierte bei einer Kuh Mastitis- Milchprobe wurde eingeschickt um das richtige Antibiotika zu bestimmen- der Tierarzt legte mir fünf Tuben des geeigneten Medikaments hin und ordnete eine Kur über ca. eine Woche an. Ich hab mir gedacht- so jetzt probierst du mal was- ich habe gar nichts gemacht- es dauerte ungefähr zwei Wochen und die Milch war wieder in Ordnung. Der Tierarzt war zufrieden über "seinen" Erfolg und ich hab mir meinen Teil gedacht. Die Kuh hat bis heute keinen Rückfall bekommen und der Fall liegt ca. zwei Jahre zurück. das hat mich schon sehr gewundert. Ich will jetzt keinem raten, diesem Beispiel zu folgen und vermutlich war es die Ausnahme von der Regel, aber man sieht dass Heilung vom Organismus allein, sowohl beim Menschen wie auch beim Tier, erfolgen kann. Also stellt sich für mich schon die Frage, wieviele der erfolgreich mit Homöopathie behandelten Fälle wären auch ohne Behandlung positiv verlaufen? Soviel zu Placebo bei Tieren.
Wenn jemand glaubt mit Homöopathie Erfolg zu haben- es wird ihm niemand verbieten weiterhin darauf zu setzten. Glaube versetzt Berge- keiner fragt durch was der Berg versetzt wurde.
Name: Moarpeda antwortet um 02-12-2005 23:04 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie
Hallo @ FrankFrei

Der Körper versucht immer im Lot zu bleiben.

Letzlich heilt sich der Körper also selber, das hat er im Laufe der Evolution lernen müssen, sonst gäbe es uns nicht mehr.
Findest du das nicht auch nett, dass wir das alle in trautem Chor vortragen - ja ja es weihnachtet sehr ;-))

Tausende Doppelblindversuche auf der einen und ebensoviele (oder mehr) Erfolge auf der anderen Seite halten sich die Waage - ist ja auch schön.

Aber auf einen Punkt bist du mir (als der Logiker den ich schätze) noch nicht eingegangen.

Wenn ich angenommen Kopfweh habe und ich gebe dem Körper etwas (wir reden hier von niederen Potenzen), was Kopfweh eigendlich steigern würde, glaubst du nicht auch, dass der Körper das durch vermehrte Bemühungen auszugleichen versuchen würde, um wieder in´s Lot zu kommen?

Wir als Menschen sind ja seelich soooo sensibel (siehe Weihnachten)
ich glaube auch unser Körper ist das, deswegen meine ich, dass ihm die Infomation ausreicht um sich zu sagen - hoppala da kommt was - aber nicht mit mir :-((
Name: gfb antwortet um 03-12-2005 08:19 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie
Hallo Bergdoktor,
ich kann Dir Bücher von Karl Hermann Spitzy empfehlen.
Prof. Spitzy war Vorstand des Institutes für Chemotherapie
der Universität Wien (weltweite erstes Institut) und Erfinder
des oralen Penicillins.

Wenn Ärzte nach der Weisheit suchen
Ein Dialog zwischen Medizin und Philosophie
Eugen Maria Schulak
Karl Hermann Spitzy
Buch (gebundene Ausgabe)
16.90 €

Unter dem Titel "Philosophische Praxis in der Medizin" fand am 25. und 26. Juni im niederösterreichischen Stift Heiligenkreuz ein interdisziplinäres Symposion statt, an welchem vor allem Ärzte aus der Region teilnahmen. Veranstalter war der sogenannte "Badener Kreis" um den Arzt und Philosophen Karl H. Spitzy. Dieser Kreis, eine kleine Gruppe von Ärzten, Psychologen und Philosophen, versteht sich als ein "Diskussionsforum zum Studium der Wege zu einer Partnerschaft zwischen Arzt und Patient" und hat sich darüber hinaus zum Ziel gesetzt, die weitgehend in Vergessenheit geratenen philosophisch-spirituellen Bezüge des Arztberufes aufzuzeigen und die Ärzteschaft an diese zu erinnern.

Spitzy, emeritierter Vorstand der 1. Universitätsklinik in Wien, langjähriger Präsident der Gesellschaft der Ärzte Österreichs und einer der Väter der modernen Chemotherapie, vertritt die Meinung, daß die gegenwärtige Tendenz zur Objektivierung ärztlichen Handelns in Zukunft zu einer Unterbewertung der Beziehung zwischen Arzt und Patient führen könnte. Die Technifizierung, Spezialisierung und Bürokratifizierung der Medizin bereite eine weitgehende Entpersonalisierung der Heilkunde vor. Diese Entwicklung, so Spitzy, läßt sich unter anderem auch auf die Tatsache zurückführen, daß bereits vor mehr als hundert Jahren das Philosophicum für Mediziner abgeschafft wurde und der Arzt als seine Philosophie nur mehr die Naturwissenschaft im Sinne Galileis akzeptiert: Was meßbar ist, soll gemessen werden; was nicht meßbar ist, muß meßbar gemacht werden. Parameter ärztlichen Handelns, welche nicht quantifizierbar sind, wie etwa die Qualität der persönlichen Beziehung zwischen Arzt und Patient, geraten deshalb zunehmend in Vergessenheit. Bedenklich, ja geradezu kontraproduktiv, so Spitzy, ist die Tendenz zur Objektivierung ärztlichen Handelns insofern, als gerade in neuerer Zeit Grenzgebiete wie die psychosomatische Medizin und die Sozialmedizin mehr und mehr an Bedeutung gewinnen, die klassische Naturwissenschaft diese Grenzgebiete aber nicht zu bearbeiten versteht und der moderne Arzt ihnen weitgehend hilflos gegenübersteht.

Dieser prekären Entwicklung, so der Badener Kreis, gilt es Einhalt zu gebieten: Ohne die Erkenntnisse der Naturwissenschaft und die Möglichkeiten der Technik zu verleugnen, müsse der Arzt wiederum Zugang zur Welt der Transzendenz bekommen und dürfe sich nicht scheuen, auch eine Reise ins Imaginäre zu unternehmen. Zu Zeiten der alten Ägypter, Perser und Griechen oder, noch früher, zu Zeiten der Schamanen, waren Philosophie und Medizin weitgehend in einer Hand. Zwischen Lebensphilosophie und Heilkunde gab es wenig Reibungsflächen. Auch zu Zeiten der Mönchsmedizin des Mittelalters, einer Hildegard von Bingen oder eines Paracelsus etwa, stand die heilende Kraft der Liebe noch im Vordergrund. Heute, am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts, scheint die Macht der Liebe von der Macht der Geräte zunehmend verdrängt zu werden.

Im ärztlichen Handeln aber, so der Badener Kreis, stellt die Beziehung zwischen Arzt und Patient das fundamentale Element dar. Diese Beziehung beginne als Begegnung und sei in der Folge durch die Bereitschaft des Arztes gekennzeichnet, Verantwortung zu übernehmen, sowie durch die Bereitschaft des Patienten, sein Vertrauen einzubringen. Ziel jener Wechselwirkung sei ein "Innewerden" des Patienten durch den Arzt, welches die Reifung zur Ich-Du-Beziehung signalisiert. Dieses Erlebnis werde durch die Empfindung der Liebe belohnt, welche letztlich den Lohn für die Mühen und den Erfolg ärztlichen Tuns darstellt. Die Liebe bleibe jedoch nicht aus sich heraus lebendig, sondern müsse ständig neu verdient, ja geradezu erkämpft werden.

Karl H. Spitzy selbst ging in Heiligenkreuz vor allem auf das philosophische Konzept der Dialogik ein, wobei er sich stets auf die Gedanken Johann Gottlieb Fichtes und Martin Bubers berief. Des weiteren referierten der Heerespsychologe Günther Fleck ("Nähe und Distanz in der Therapeut-Patient-Beziehung"), der Arzt und Politiker Alois Stacher ("Philosophische Ansätze zur Ganzheitsmedizin"), der Philosoph Eugen-Maria Schulak ("Alle reden von Ethik. Versuch einer Begriffsklärung") und der Publizist Maximilian Gottschlich ("Kommunikation und Leid").

Alles in allem war das Symposion von einer Atmosphäre der Sympathie für die erörterte Thematik gekennzeichnet. In der Diskussion wurde weitgehend deutlich, daß eine Nähe zum Patienten seitens der Ärzte durchaus gesucht werde, der von Streß geprägte Alltag in den Spitälern diese Suche aber oft zunichte mache. Gerade deshalb freilich wäre es vonnöten, immer wieder gegen die Mauern der Realität anzurennen - auch wenn eine philosophisch-spirituelle Lebenshaltung vielen Ärzten heute nicht mehr so ohne weiteres möglich sein dürfte.

Badener Kreis
Kontakt: Eugen-Maria Schulak
Quelle: http://www.philosophische-praxis.at/indexbadener.html
Name: FrankFrei antwortet um 03-12-2005 09:01 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturdenker nimmt Stellung zur Homöopathie
Hallo GFB

genau dieser Ansatz ist es, der ein Defizit in der heutigen Medizin aufdeckt. Der Patient muss sich beim Arzt in verantwortungsvoller und verständnisvoller Obhut fühlen, dan, so meine ich, wirkt jede Medizin doppelt so gut! Egal ob sagen wir "sehr sehr schwache Medizin" (um nicht zu sagen Wirkungslose) oder hochspezielle hochdosierte Wirk- und Giftstoffe (extrembeispiel Chemotherapie)

Das Problem der "gestressten" Ärzte ist halt: er muss erst mal diagnostizieren wie gefährlich die Krankheit ist. Danach könnte er sicher die Hälfte seiner Patienten einfach so nach hause schicken, Weil eben die "unechte" Grippe, wenn du sie nicht behandelst 7 Tage dauert, wenn du sie behandelst aber eine Woche dauert! :-)) Ist so. Noch besser als nach hause schicken wäre es aber, diese Patienten an einen nicht so hochspezialisierten "Heiler" zu schicken, der dann eben die "notwendige Behandlung" in Form von oben von dir angesprochener Bertrauensbasis durchführt. Medikamentation muss aber auch sein, das wird vom Patienten erwartet. Und das kann dann meinetwegen auch Homöopathie sein, wenn gerade keine TicTac-Zuckerl zur Hand sind! :-)))

Das Problem dabei ist halt, dass der Patient ja wieder kontrolliert werden muss, das kann aber wieder nur der "echte" Arzt machen, und somit müssten beide Behandler in einer gemeinsamen Ordination praktizieren, sonst wird alles noch teurer als ohnehin. Ich denke dass die neuen Gruppenpraxen da vielleicht ein gangbarer Ansatz wären!

Hallo Moarpeda

Du fragst ob denn ein "leicht kopfwehanregendes Medikament nicht bei Kopfweh helfen könnte, weil dann der Körper noch mehr abwehrmaßnahmen in Gang setzen würde (wenn ich es richtig verstanden habe)

Der Ansatz ist aber meiner Meinung nach (bin ja Laie) falsch.

Richtig ist dass es in der Medizin die sog. "Immunisierzúng" sehr wohl gibt, Das sind die vorbeugenden Impfungen wo teilweise mit den modifizierten Krankheitserregern gearbeitet wird.

Man könnte auch so sagen: wenn du jeden tag mit dem Kopf leicht gegen die Wand läufst wird es dir, wenn du mal unabsichtlich mit dem "allerwertesten" (Kopf) wo anstößt nicht mehr so schmerzhaft sein (Gewöhnungseffekt.

Ganz anders aber der "Ansatz" der Homöopathie, die ja vor der Zeit der Impfungen und der Antibiotika entwickelt wurde. Man experimentierte eben rum, hatte ja keine modernen Krankheitsvernichtenden Medikamente (Antibiotika u. Ä.) zur Hand, und einer der vielen Ansätze lautete: "Böses mit Bösem zu heilen" Wenn du dir die "Grundstoffe der Homöopathie anschaust, unverdünnt, na dann Pfui Teufel! Zitat: "Neben pflanzlichen Substanzen werden auch tierische Stoffe (zum Beispiel die Spinne Latrodectus mactans oder die "Schwarze Witwe" als "ganzes Tier"), Mineralien, Arsen- und Quecksilber-Verbindungen (Arsenicum Album, Mercurius Solubilis Hahnemanni) und sogar Krankheitsstoffe wie Eiter und Speichel von tollwütigen Hunden (Lyssinum Hydrophobinum), hoch-potente Umweltgifte (wie PCB oder Plutonium) sowie "Hundescheiße"(!) verwendet". Allerdings alles so sehr verdünnt oder "potenziert" dass in der Anwendungsmedikament so gut wie nichts mehr davon feststellbar ist. Und auch die Grundstoffe der "Echten" Medizin möchte ich am Beipacktext lieber auf Latein lesen. weil mir sonst vielleicht grausen würde! :-)

Aber zurück zum Thema: Der Ansatz, eine bereits ausgebrochene Krankheit (dein Kopfweh) mit Krankmachendem zu lindern kann nicht funktionieren, Wenn du obiges Beispiel nimmst und, weil du dir den Kopf unabsichtlich angestoßen hast, die Schmerzen dadurch lindern willst, dass du NOCHMALS gegen die Wand läufts wirst du den "Erfolg" sogleich verspüren.

Stark vereinfacht, aber treffend.

MfG
Name: naturbauer antwortet um 03-12-2005 09:08 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie
Hallo Doc, in deinem Fall war es ein milder sich selbstheilender Fall. Den auch ich nicht behandle, solange es nur ein bis zweimal vorkommt dass Flocken runter kommen. Ist so wie oben beschrieben, dass sich was von selbst heilen kann, je nach schwere des Falls.

Was ist aber mit den Fällen, bei denen nurmehr reiner Dreck, stinkig, jauchig runter kommt, sofern überhaupt noch was runter zu bringen ist. Was ist mit den Fällen, wo nach Schwergeburten dann die Gebärmutter voller Eiter ist? Diese und andere Fälle auch die gefährliche Infektion mit Colibakterien sind in den Griff bis zur Ausheilung zu bringen OHNE Antbiotika und aber von ALLEINE und als sogenannter PLACEBOEFFEKT nicht zu heilen ist. Weiß es selber erst kurz, das zum Beispiel: Bei einer Antibiotischen Behandlung einer Colimastitis, also durch die Gabe von Antibiotika sich aus den Bakterien gefährliche Toxine lösen welche dann erst lebensgefährlich werden können für die Kuh. Vor 4 Wochen hatte ich diesen Fall nach der Kalbung einer Kuh. Hinzu kam dann auch noch eine Gebärmutterentzündung und sterbenskrank war sie. Heute kann ich die Milch abliefern, keinen Ausfluss mehr, sie frisst gut, sodass sie Kugelrund ist.

Der Erfolg stellte sich ein als ich mich folgendes erinnerte:

Gott hat keine Krankheit kommen lassen, ohne dass er nicht ihre Arznei in der Natur geschafften hat.

Wichtig war für die Heilung vor allem dann:

Einem jeglichen Land wächst seine Krankheit selbst ,seine Arznei selbst sein Arzt selbst. Also hab ich die Ordnung für mich genommen, die Kräuter in ein vollkommen Rezept zu bringen, also eine Hilfe für den Kranken zu finden. Ist von PARACELSUS. (Theophrastus von Hohenheim).

Hab also Kügelchen hergenommen die aus heimischen Kräutern hergestellt wurden und nicht wie in den Vet-Homöopatischen Bücher zu findenden. War nicht leicht, hab was gefunden, gegeben, geheilt und bin sicher, dass es kein Placeboeffekt war wegen der schwere der Krankheit.

Wenn ich mit verschiedenen Herstellern von H. telefoniere, oder maile und ihnen Rückmeldungen mache wie was eingesetzt und gewirkt hat dabei dann noch erwähne, wie minder doch dies alles noch eingestuft wird sagen sie dann. Lass gut sein du weißt es, wir wissen es und noch andere wissen es. Jedem dass seine. Nur warum unternimmt die chemische Industrie vieles und alles um die H. kaputt zu bringen. Wäre sie wirkungslos, bräuchte sie sich nicht zu fürchten, so einfach ist das.

Inzwischen bin ich weit gekommen. Ja sogar soweit, dass ich bestimmte Rezepte nie mehr verraten werde. Tausend Kühe tausend Fälle, alles eine Frage der Individualität.
Name: orth antwortet um 03-12-2005 09:10 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie
Danke für diesen Artikel,

Auch in der Landwirtschaft gibt es die gleiche Entwicklung.
Durch die Fragmentierung in allen Bereichen unseres Lebens haben wir uns immer mehr von einer ganzheitlichen Sichtweise entfernt. Durch die Technisierung(die ich auf keinen Fall verteufeln will) der LW hat sich auch unsere Ausbildung weg vom Denken in Kreisläufen, hin zur Einfalt entwickelt, was zur einer "Verbildung" beigetragen hat. Viele Bauern sind doch nur noch "Traktorfahrer" u. keine "Lebens"mittelerzeuger. Das umzukehren ist ein langer weg, findet aber bereits immer mehr statt.
Schön, daß auch in Ärztekreisen ein Umdenken stattfindet.Auch unsere Hausärztin arbeitet bereits mit Homöophatie u. Akkupunktur u. anderen Naturheilverfahren.
Mfg Orth
Name: orth antwortet um 03-12-2005 09:14 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie
meinte natürliche den Artikel von gfb
Name: FrankFrei antwortet um 03-12-2005 09:25 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Homöopathie: Was sagt die Wissenschaft dazu

Hallo Freunde

Da wir uns ja einig sind dass eigentlich "das Leben selbst" sich heilt, soweit es eben geht, möchte ich euch einen inreressanten Link zum Thema Homöopathie präsentieren:

http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/

Die Site ist wirklich sehr empfehlenswert, hier werden auch viele andere "Wundertechniken" aus wissenschaftlicher Sicht behandelt! Eine schöne Feiertagslektüre für kritische Geister!

PS: Obwohl Phänomene wie Nostradamus und Uri Geller dort behandet werden konnte ich auf dieser Seite keinen Beitrag über BIOLIX finden! :-))

Name: FrankFrei antwortet um 03-12-2005 09:31 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie

Liebe/r Icebreaker

Die "Wirkung" von "Naturkristall-Salz" wirst du vor allem in deiner Geldbörse feststellen!

Cui Bono, wem nützt es? Sicher doch dem, der es verkaufen will!

PS: In der Tierzucht wird für den gleichen Erfolg Viehsalz und Mineralstoffmischgung eingesetzt! ;-)))

Und nochwas allgemeines an alle: Bitte längere Beiträge aus anderen Websites NICHT hier reinkopieren sondern den Link verwenden. Erstens wird es sehr unübersichtlich und zweitens ist das unfair gegenüber dem rechtmäßigen Verfassern!

Name: theres antwortet um 03-12-2005 10:01 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie
Hallo Orth,

schön, wenn es in der Medizin wieder ein Nachdenken gibt- dass die Apparatemedizin alleine doch nicht alles ist.
Der frühere Hausarzt alter Prägung hat schon oft druch seine Ausstrahlung geholfen.
Dass die Philosophie im Naturwissenschaftlichen keinen Platz mehr fand,
hat zu den Auswirkungen einer seelenlosen Medizin geführt.
Und genauso sehe ich es auch in der Landwirtschaft.
Nichts gegen die Technik und die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse in und über die Landwirtschaft.
Aber auch die Philosophie braucht ihren Platz.
In allen Bereichen, wo Leben im Blickpunkt ist, kann nicht nur aus naturwissenschaftlicher Sicht gearbeitet werden.
Allerdings ist es unheimlich schwierig, einen nach den Erkenntnissen der Naturwissenschaft ausgebildeten Landwirt- auch wieder einen Zugang zum Lebendigen, zu einer viel tieferen Sicht des Lebens und auch zu einer philosophischen Sichtweise in seinem Beruf zu bringen-
leider ist Frau da ziemlich alleine auf weiter Flur.
Ich befürchte, dass hier weibliche und männliche Sichtweise sehr verschieden sind- und dank der jahrlangen Erziehung haben Frauen viel von ihrer Intuition verloren, bzw. sie ist verschüttet und die Männer sind in ihrer Rationalität verstärkt worden.
Man sieht es - wie mit der "Mutter Erde" umgegangen wird.
Verstand ohne Gefühl- leider die Realität.
frdl. Gr.
regi
Name: theres antwortet um 03-12-2005 10:56 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Naturbauer nimmt Stellung zur Homöopathie
Hallo Icebreaker,
meine Erfahrungen sind noch nicht so langanhaltend, aber so tief auf alle Fälle, dass es nicht mehr egal ist, was auf dem Tisch steht- und was auf dem Teller liegt.
Öl, Salz, Mehl, Fleisch, Gemüse, wenn man sich mit den Lebensmitteln einmal mehr befasst- dann kommt einem der Satz von Paracelsius unter-
eure Lebensmittel sollen eure Heilmittel sein.
Und dann schliesst sich der Kreis wieder, was auf dem Teller liegt,
geht über den Boden, die Pflanze, über das Tier, auf den Menschen über.
Mit der Homoöpathie habe ich mit den Tieren interessante Erfahrungen gemacht-
wenn das Futter stimmt, dann wirken die Globulis anders.
Ich bin darauf gekommen, als ich nach vielen Jahren guten Erfahrungen mit der Homoöpathie im Stall auf einmal mit der Zeit nur noch Misserfolge erzielte.
Von da an habe ich mich mit vielen Dingen viel tiefer auseinander gesetzt-
und da Kühe nicht wissen, ob sie ein Placebo oder ein Medikament bekommen-
ziemlich was dazugelernt.
Dass Motoröl manchmal wichtiger ist, als das Speiseöl,
eigentlich ist das mit den ganzen Nahrungsmitteln so ähnlich-
für viele Dinge ist die Bereitschaft- Geld für Qualität auszugeben- vorhanden-
aber bei den Lebensmitteln soll auch das billigste Angbot noch hochwertige Qualität sein-
irgendwie ist das unlogisch.
Die Fahrt mit dem Einkaufswagerl durch den Supermarkt ist auch kein Erlebnis mehr-
alles steril verpackt, keine Gerüche, Nahrungsmittel werden nur noch mit den Augen gekauft-
also ist das Aussehen der einzige Zugriffspunkt.
Ich möchte mit allen Sinnen einkaufen.

Was drinnen steckt- interessiert keinen.
Da sind wir dann wieder beim Motoröl,
der Motor ist es einem wert,
Essen ist nur noch Nahrungsaufnahme- Genuss und Kultur sind auf der Strecke geblieben.

Name: FrankFrei antwortet um 03-12-2005 15:21 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NaturDENKER nimmt Stellung zur Homöopathie

Liebe/r Icebreaker

leider muss ich dir mitteilen, dass die "Experimente" des Dr. Emoto NICHT als Wissenschaftlich nachweisbar gelten!

Zitat: "Dr. Emoto untersucht seit Mitte der 1990er Jahre die biophysikalischen Eigenschaften von Wasser und behauptet nachweisen zu können, dass Wasser lebe und die Fähigkeit habe, Gefühle und Informationen aufzunehmen und zu speichern. Von wissenschaftlich ausgebildeten Biophysikern konnte diese Behauptung bis jetzt nicht nachvollzogen werden." Zitatende.

Es wird zwar ein Bild sichtbar, wie du sagst, aber es hat so garnichts damit zu tun welche "Schwingungen" das Wasser hat. Sondern es hat zu tun mit der Chemischen Zusammensetzung und weiteren Parametern bis hinab zur Heisenbergschen Unschärfe. Somit kannst du überspitzt sagen: Es ist Blödsinn dass sich Wasser durch Beten verändern lässt.

Ist es SOOO schrecklich dass Wasser zwar der Grundstein allen Lebens ist, aber keine Zauberflüssigkeit, die sich den Naturgesetzen widersträubt?

Zu deinem "Natursalz: Zum Im Prinzip hast du Recht: Ich habe mich mit deinem Salz im Speziellen nicht beschäftigt. Aber ich habe mich intensiv mit SOOOO vielen "Wundermitteln" auseinandergesetzt (erinnerst du dich an das "Urgesteinsmehl" usw.?) die allesamt wirkungslos waren bzw. eine unnötige Wirkung erzeugten. Wie zB auch die meisten Vitaminpräparate bei ausgewogener Erhährung unnütig sind und nur Geld kosten.

Ich VERMUTE deshalb dass die Mineralstoffe in deinem Salz auch anderweitig dem Körper zugeführt werden können, sonst hätten wir zB alle einen Kropf (Jodmangel) oder sonstige Mangelerscheinungen.

Aber ich bin nicht dagegen, wenn du dich damit wohler fühlst ist es wie du richtig sagst viel mehr wert als es kostet!

Was mich oft stört ist diese Selbstverständlichkeit mit der immer wieder neue "Schmäh-Produkte" laufen! Nimm nur die neuen "Aktiv-Kulturen-joghort-drinks", ein reiner Verkaufsgag. Normales Fruchtjoghurt hat genau die gleichen Inhaltsstoffe wie die "Millionen L-Kasei" oderwasweisichwas da drin sein soll. Und "das gesundheitsministerium bestätigt die positive Wirkung"? Ja, aber auch die von Vollmilch und Normaljoghurt usw. !

Halbe Packungsgröße aber doppelter Preis! DAS nenne ich neue Medizin!

PS: Das mit dem Motoröl stimmt so überhaupt nicht. Bei Mineralölen gibt es verschiedene Qualitätsklassen (API-Klassifikationen) die eine ganz genau vorgegebene Eigenschaft definiert. Und genau diese Klassifizierung bringt für den Fachkundigen den Vorteil, dass er oft billigeres markenloses Öl mit der selben Qualität kaufen kann statt teurem (Marken)Öl, das teilweise auch nicht besser ist

Solche nachprüfbaren Qualitätsangaben würde man sich für andere Produkte auch wünschen!

Name: biolix antwortet um 03-12-2005 21:35 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NaturDENKER nimmt Stellung zur Homöopathie
wem meint wem/wer als naturdenker ;-))
Name: Moarpeda antwortet um 03-12-2005 22:18 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Naturdenker nimmt Stellung zur Homöopathie
Hallo@ FrankFrei

Das Prinzip der Homöopathie ist "Ähnliches mit Ähnlichem" zu begegnen oder wie du es nennst böses mit bösem.

Das mit dem Kopfweh war vieleicht nicht das beste Beispiel, weil es verschiedene Auslöser und somit Arten gibt welche wederum mit den verschiedensten Mitteln behandet werden.

Schwellungen begegnet man mit Apis - so etwas scheußliches ist das Bienengift oder der 'Speichel, man denke an Küssen wieder auch nicht.

Vergleichsweise werden wir von den allopathischen MedizinMännern (tschuldigung auch Frauen) mit giftigen Sachen in konzentrierter Form gefüttert.

Andererseits schreibst du und womöglich glaubst du an Impfungen mit abgetöteten oder abgeschwächten Krankheiteregern, was ja im weitesten Sinn das Prinzip der Homöopathie wiederspiegelt.

Aber wenn wir schon beim wehen Kopf sind, die Metapher liegt eher darin, dass du, wenn du ohnehin schon Kopfweh hast und etwas auf dich zukommt was dein Kopfweh verstärkt noch blitzartiger ausweichen wirst.

Die Schmerzen dadurch zu lindern indem du NOCHMALS gegen die Wand läufst hat natürlich auch etwas für sich.

Es ist dies das Prinzip "Gleiches mit Gleichem" zu heilen und stammt usprünglich von dem griechischen Arzt Hippokrates ;-)))


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