Biobauern im Waldviertel ...

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Name: kupe5 antwortet um 08-06-2012 16:35 auf diesen Beitrag nach oben
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Biobauern im Waldviertel ...
Man merkt schon wieder das es bald Vollmond wird.

Name: Icebreaker antwortet um 08-06-2012 16:48 auf diesen Beitrag nach oben

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Biobauern im Waldviertel ...
@kupe5,

Der Vollmond war erst am Montag, er ist grad mal im ersten Drittel am abnehmen und DU merkst schon ...

Nau servas ;-)



Name: textad4091 antwortet um 08-06-2012 16:58 auf diesen Beitrag nach oben
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Biobauern im Waldviertel ...
Hmmm, die grooooße Frage ist nun folgende: Wie viel bezahlt der (in deinem Beitrög sehr böse herübergekommene) Großabnehmer und folglich um welchen Betrag könnten die Bauern ab Hof verkaufen, sofern der Beträg höher ist stellt sich die Frage "lohnt sich der Mehraufwand" für den Ab-Hof-Verkauf ....
Wenns't als Betrieb etliche Hektar Gemüse oder Früchte anbaust und du kannst den Salat dann nur Häuplweise und die Erdäpfel in 5 oder 10kg- Mengen an den Konsumenten bringen wirst in manchen Gegenden wo die Leute nicht extra zum Bauern fahren bzw. gleich alles beim Supermarkt einkaufen (Weil der liegt ja auf der Strecke^^) auf der Strecke bleiben oder seeehr lange verkaufen müssen ...
Das, was die Konsumenten fordern oder laut Umfragen symphatisch ist (Ab-Hof- Verkauf, Bio, Regionalität) und das was sie bereit sind dafür zu tun oder auch zu bezahlen wenn das Angebot da wör sind zwei paar Schuhe, die unterschiedlich groß sind ....

Name: Restaurator antwortet um 08-06-2012 17:26 auf diesen Beitrag nach oben

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Biobauern im Waldviertel ...
man könnte den idyllischen ab-hof-verkauf ja als bauerntheater über die kunstförderung subventionieren?
oder in einer art franchise-system ein paar bio-freaks in aufgelassenen höfen einquartieren und sie dort mit den zum grossabnehmerpreis überlassenen bioprodukten handeln lassen?

Name: Icebreaker antwortet um 08-06-2012 17:28 auf diesen Beitrag nach oben

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Biobauern im Waldviertel ...
@textad4091: Ja, hast schon auch recht ...

Hammy: Das Waldviertel ist groß - in welcher Gegend warst du denn so "unterwegs"?
Je nachdem könnte ich dir eventuell ein paar "Insidertipps" geben ;-)

Mfg Ice

Name: textad4091 antwortet um 08-06-2012 18:10 auf diesen Beitrag nach oben
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Biobauern im Waldviertel ...
@ Icabreaker: Aber i denk trotz allem des mit'm Vollmond trifft eher zu xD
Aber an den TE, ich find's gut dass jemand mit offenen Augen unterwegs ist und sowas jemandem auffällt, jetz haperts nur mehr an der Umsetzung :D
@ Restaurator: Ich kenne zumindest enen läden, der von dementsprechenden Personal, sprich Studenten, bedient werden, und ich kann dir nur sagen: Ein Konsument den man erstmal vom Billa oder Merkur wegbringen muss hin zum Direktvermarkter, der geht da ned allzu oft hin; Produkte super, Preis passt auch, aber die Atmosphäre dort is halt auch was "besonderes" ...

Name: biolix antwortet um 08-06-2012 19:55 auf diesen Beitrag nach oben
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komisch hammy, du fährst durch göpfritz da steht eine Tafel " Bioleinöl, DInkel, Kartoffel.."

Ich habe dich schon 3 mal zu uns eingeladen, wir haben sogar einen Bioladen im Dorf mit besten eigenen Kräutertees etc.

Du kannst auch aussteigen und bei einer Bio Austria Tafel fragen, die sind sicher auch freundlich und geben dir Auskunft..

Also wenn ich das hagelunwetter und wahrscheinlich die bereits erfolgte "Ernte" verdaut habe, stell ich dir die www adresse rein wo du jeden Biodirektvermarkter in W4 findest.. ;-(((

g
biolix

Name: baerbauer antwortet um 08-06-2012 22:10 auf diesen Beitrag nach oben
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@hammy
nicht alle Biobauern wollen auch direkt vermarkten.

Name: mosti antwortet um 08-06-2012 22:59 auf diesen Beitrag nach oben

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Biobauern im Waldviertel ...
@hammy: bin oö-bio-milchbauer, finde jedoch mit der arbeit auf dem hof das auslangen, sicher gute 40,000000-stundenwoche, es ist einfach nicht möglich ohne übermäßigem verschleiß auch noch direktvermarktung zu betreiben. lg mosti

Name: Hanomag antwortet um 09-06-2012 10:41 auf diesen Beitrag nach oben
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Biobauern im Waldviertel ...
Hallo Hammy,

zu deiner Frage nach dem Bäcker, vorausgesetzt wir meinen den selben Beitrag... www.kasses.at/slowbaking/fruhlingszeit bei der Fa. Kasses aus 3842 Thaya. Es soll aber auch in 3902 Vitis einen geben der sich Bio Troad nennt. Den kenn ich persönlich aber auch nicht.

LG
Hanomag

Name: helmar antwortet um 09-06-2012 12:11 auf diesen Beitrag nach oben

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Biobauern im Waldviertel ...
Hallo Lixl........dein Glaube an die Menscheit scheint geradezu unerschütterlich zu sein......ich traue dem Hammy durchaus zu dass er in der Lage ist, nach biobäuerlichen Direktvermarktern zu googeln......denn wie heisst es so schön? Wer suchet, der findet, oder so ähnlich. Wenn man sich des Hammys Beiträge hier im Forum anschaut, dann kommt zumindest mir der Verdacht dass dieser gern und mit Freude "stänkert".......
Was den Hagel betrifft.....da ist es gerade mal 10 km Luftlinie von uns am Sonntag ganz heftig zugegangen. Hoffentlich bist du versichert........machen kann man eh nichts dagegen wenn es wo ablädt. Und am wichtigsten ist ja doch dass keine Menschen und auch Tiere zu Schaden kommen. Alles in allem, nicht nur dir sondern allen wünsche ich dass die Ausfälle irgendwie zu verkraften sind.
Liebe Grüsse, Helga

Name: Mick antwortet um 09-06-2012 12:42 auf diesen Beitrag nach oben
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Biobauern im Waldviertel ...
Völlig richtig Helga,
er kommt mir irgendwie so vor als wäre er von der AK gesponsert. Genauso kommen seine populistischen und mit viel Ahnungslosigkeit garnierten Pauschalangriffe nämlich rüber.

Aber egal, diese Forum ist schon mit ärgeren Trollen zurechtgekommen ;)

Name: helmar antwortet um 09-06-2012 13:20 auf diesen Beitrag nach oben

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Biobauern im Waldviertel ...
Hallo Mick......die meisten machen das freiwillig......und wissen wie es zu laufen hat. Zumindest in der Theorie...;-).
Mfg, Helga

Name: rotfeder antwortet um 09-06-2012 22:09 auf diesen Beitrag nach oben
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Biobauern im Waldviertel ...
Hallo!
Man muß das aktzeptieren, das es Leute gibt, die einem auch mal nichts verkaufen wollen.
Genauso, wie es Bauern oft nicht glauben können, wenn ihnen der Landmaschinenverkäufer eine Abfuhr erteilt.
Zu einem Geschäft gehören halt immer zwei.

Name: AnimalFarmHipples antwortet um 10-06-2012 07:28 auf diesen Beitrag nach oben

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Biobauern im Waldviertel ...
Hammy, bei mir in der Gegend (Weinviertel) kenn ich einige die ohne Direktvermarktung schon längst aufgehört hätten. Die verdienen aber kaum mit Ab Hof-Verkäufen, weil sich Laufkundschaften eine breite Produktpalette erwarten, von der aber ein jeder bloß einen kleinen Ausschnitt produziert.
Sprich: Kaum wer bleibt extra wegen der Kartoffel wo stehen und 100 Meter weiter schon wieder wegen ein paar Zwiebeln.
Das Taferl am Hoftor funktioniert eigentlich nur bei den Weinbauern einigermaßen.
Trotzdem verdienen alle ganz gut an der Direktvermarktung, uzw. indem sie sich abwechselnd auf die Bauernmärkte stellen, wo es zu fixen Zeiten alles auf einmal gibt, was des Konsumenten Herz begehrt.

Mein Nachbar, der selber eine Hofbäckerei (mehrere Brotsorten, Kuchen, Torten und Mürbteiggebäck), Kartoffeln und eingelegte Salate hat, wird nächstes Jahr meine Enteneier auf drei Bauernmärkten mit anbieten; es tät mich sehr wundern, wenn das Schild vor meinem Hof oder auch Internetwerbung irgendwelche Laufkundschaften anzieht, außerdem ist auch gar nicht immer wer da und ich richte die Produktion lieber nach der Nachfrage auf den Bauernmärkten als daß ich Eier auf Halde lege, von denen ich dann die meisten wegschmeißen oder verfüttern muß weil halt nur alle Daumen lang irgendwelche Laufkunden vorbeischneien.

Name: veti antwortet um 10-06-2012 11:36 auf diesen Beitrag nach oben
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Biobauern im Waldviertel ...
@ Hammy:
Hast du bei den Bauern auch gefragt, ob sie direkt vermarkten, oder bist du nur davon ausgegangen, dass sie es nicht tun, weil es nicht an der Hauswand steht?
Möglichkeit 1: Vielleicht fahren sie einmal oder zweimal die Woche auf den Bauernmarkt- ohne Erfahrung in der Direktvermarktung zu haben, stell ich mir das einfacher vor, als immer parat zu stehen, falls wer mit dem Auto vorbei fährt.
Möglichkeit 2: Ohne den Waldviertlern hier zu nahe treten zu wollen- gerade im ländlichen Gebiet mit dem "funktionierenden Dorfleben" ist es vielleicht gar nicht nötig, dass die so offensiv Werbung machen. Genügend Direktvermarkter- egal ob Bio oder Konvi- haben einen fixen Kundenstock. Einen relativ großen, den ich kenne, der hat auch keine Hoftafel diesbezüglich und vermarktet genug.
3: wie schon vorher gesagt, will das nicht jeder. Bei den sich dauernd änderten Gesetzen... frag mal die Besitzer von Schlacht und Verarbeitungsräumen... Die Mehrheit der Betriebe wird noch immer im Nebenerwerb geführt und es bleibt wohl hoffentlich jedem/jeder selbst überlassen, ob er/sie lieber in einem Büro, beim Maschinenring oder wo auch immer arbeitet statt in die Direktvermarktung einzusteigen.
Auch wenn sich die Politer gerne darauf ausreden, dass die Landwirtschaft sich mit Direktvermarktung, Urlaub am Bauernhof, Kinder, Altenbetreuung und was weiß ich noch alles eben zusätzliche Standbeine aufbauen muss: Wenn das jeder macht, übersteigt das Angebot wieder die Nachfrage. Und es muss nicht jeder machen wollen- so manche sehen ihren Wohnraum noch als ihren Privatbereich.
Ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Direktvermarkter, aber wenn jemand sagt, jeden zweiten Tag wird meine Milch geholt, zweimal im Jahr her mit dem LKW und alle Einsteller rauf, usw. ist das eben auch zu akzeptieren und durchaus verständlich.
Und ich hätt ein schlechtes Gewissen, das Biofleisch bei eben genannten Ketten zu kaufen. Vielleicht klopfst du doch mal bei einem der Bauern an- da gibt's genügend, die Fleisch direkt vermarkten.



Name: teilchen antwortet um 10-06-2012 12:57 auf diesen Beitrag nach oben
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Biobauern im Waldviertel ...

Als Städter erwartet man sich schon, dass jeder Biobauernhof einen kleinen Hofladen dabei hat, der rund um die Uhr offen ist, oder dass jemand sofort springt, wenn ein Kunde da ist - die wohnen doch eh gleich nebenan. Das ist doch nicht zu viel verlangt.

@Hammy

Das Marketinggespür muss man eher Dir absprechen, wenn Du erwartest, dass ein großes Geschäft mit vorbeifahrenden Anrainern zu machen wäre. Da fehlt einfach die Frequenz, um sinnvoll eine Vertriebsstruktur damit aufzubauen.
Das geht alles über persönliche Kontakte. Ich kenne das von zu Hause, man kennt sich, die Leute rufen an oder wissen, wann sie kommen dürfen. Anonyme Laufkundschaft gibt's nicht.

Ich kann Dir so wie Veti den Tipp geben, die Bauern anzusprechen, Deine Interessen bekannt geben, dann wirst Du haufenweise Tipps bekommen, wer welche Produkte anbietet. Und im Nu hast Du ein Netzwerk von Köstlichkeitenlieferanten, dass Dir nicht fad wird am Küchentisch.


Name: leitnfexer antwortet um 10-06-2012 14:10 auf diesen Beitrag nach oben
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Biobauern im Waldviertel ...
Hallo!

Ja, ich bekomme da auch so manches zu hören von Gästen: warum machen sie denn keine Butter/Topfen/Joghurt, sie haben doch eh genug Milch zuhause? Warum schlachten sie die Kälber nicht selber, statt sie so unwürdig in LKW´s Transportieren zu lassen? Warum haben sie keine Legehennen?...

Ja, frag ich mich dann gerne, WARUM wohl?

Name: biofelix antwortet um 10-06-2012 14:54 auf diesen Beitrag nach oben
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Hallo Hammy!
Der Bauer/Biobauer ist wie der Name schon sagt, eben in erster Linie Bauer und Produzent. Für die Verarbeitung und den Verkauf sind auch andere, wie Bäcker, Fleischer, Kaufmann usw. zuständig.
Der Waldbauer pflegt den Wald, schlägert das Holz und verkauft es an einen Händler oder ein Sägewerk, dort wird es verschnitten und weitervermarktet an einen Händler, einen Zimmerer oder im Direktverkauf.
D. h. nicht Jeder muß und kann alles selber machen, den auch die anderen Berufssparten sollen und wollen ihre Daseinsberechtigung haben. Die zusätzliche Spezialisierung, auf die Verarbeitung und dem Verkauf unserer landw. Produkte ist mitunter teuer und mit erheblichen Arbeits- und Kapitalaufwand verbunden, was wiederum die Lebensqualität am Bauernhof nachteilig beeinflussen kann?
Ich jedenfalls freue mich, wenn ich ein Produkt von unserm Hof direkt vermarkten kann, weil ja für mich der Kunden- bzw. Konsumentenkontakt sehr bereichernd ist. Reich ist ja vom Arbeiten noch keiner geworden. Und was die Herrschaften wegen der Ausgleichszahlungen mit uns Bauern aufführen dürfte ja ohnedies bekannt sein?
LG Egon

Name: Hirschfarm antwortet um 10-06-2012 17:18 auf diesen Beitrag nach oben
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Biobauern im Waldviertel ...
@Hammy: Warum wohl gibt es Arbeitsteilung? Weil es effizienter ist als wie wenn jeder einen jeden Schmarrn selber macht!
mfg
p.s.: Probierst einmal einen LKW Weizen zu Semmeln, Kipferl oder sonstwas zu verarbeiten und das im Waldviertel direktzuvermarkten! Wennst damit fertig bist bevor du einen grauen Bart hast bist ein Marketinggenie!

Name: helmar antwortet um 10-06-2012 17:37 auf diesen Beitrag nach oben

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Hallo Hirschfarm.........kurz und treffend!
Mfg, Helga

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