Milchbauernverzwergung

Antworten: 14
Name: melanchthon 29-05-2012 10:11 nach oben
Tagebuch
Milchbauernverzwergung
Je nachdem ob du holländische, amerikanische oder neuseeländ. Kuhfotos mit Bauern anschaust, fällt dir auf, dass die eu-anglo-holländischen Bauern viel kleiner sind als bspw. die Kiwifarmer. Jetzt haben aber unsere Bauern früher ja auch ihren Kühen locker über den Buckel geschaut! Aber unsere Bauern schrumpfen vor sich hin. Jetzt ist man bei Holstein International der rätselhaften Bauernverzwergung auf den Grund gegangen. Eine neue Seuche?! Gott sei Dank nein! Die Kühe der "Maxi"- Bauern machen aus dem aufgenommenen Futter mehr Milch.. Die schwarz-gescheckten Kühe der "Mini"bauern brauchen um 10% mehr Energie je Liter Milch. Soll ineffizienter sein. Deshalb wird künftig in der Holsteinzucht mehr Augenmerk auf den Wuchs der Bauern gelegt, angeblich soll das Körpermaß der Bauern solange in den Zuchtwert ihr Kühe mit einfliessen, bis unsere Milchfarmer wieder ohne Komplexe abgebildet werden können. Weil sonst die Gefahr besteht, dass die Bauern die Rückenlinie ihrer Schecken für den Horizont halten. Von Weitblick also keine Rede!!
 

Name: Quacksi antwortet um 29-05-2012 21:24 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauernverzwergung
Soll das jetzt Kabarett sein?
Klar das die Strukur hier in A(ustria) niemals mit Länder wie USA und NZ mithalten kann. Nur möchte ich die Milch aus diesen Ländern nicht mal zum vergiften von Feinden haben, den unsere Milch ist schon was gutes.
Das hat auch sicher einen höheren Preis sprich Energie... der Ami produziert seine Milch eh bald im Giftlabor, da können wir nicht mit!

Name: melanchthon antwortet um 30-05-2012 08:51 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauernverzwergung
Die erste Zeile war vielversprechend, dann hast du allerdings alle Hoffnungen enttäuscht.

Name: Fallkerbe antwortet um 30-05-2012 09:15 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauernverzwergung
Zitat
Nur möchte ich die Milch aus diesen Ländern nicht mal zum vergiften von Feinden habe
Zitat ende

@quacksi
so ein bodenloser Unfug, den du da vom stapel lässt.
Fehlts so gravierend an der Bildung oder bist von extremer Betriebblindheit geschlagen?

Warst du schon mal auf einer amerikanischen Milchfarm?
Ich würde grad was drauf wetten, das du noch keine US milchfarm betreten hast.




Name: Christoph38 antwortet um 30-05-2012 09:57 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauernverzwergung
Ich hätte gedacht dass es eher Sinn macht wenn die Milchbauern schrumpfen.

Dann muss man sich zum Euter weniger bücken. Im Hinblick auf die Verfassung des Milchmarktes kann eine Einschränkung des Horizontes auch nur zu begrüssen sein.

Kann es sein, dass sich die Evolution bei den Milchbauern schon bemerkbar macht, obwohl üblicherweise solche Anpassungen sich in tausenden von Jahren vollziehen ? Ist der Anpasssungsdruck so hoch, dass in wenigen Generationen deutliche Auswirkungen eintreten ? ;-)

Name: riener antwortet um 30-05-2012 11:39 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauernverzwergung
@Quacksi

was macht die milch aus österreich besser als die milch aus anderen erzeugerländern ?

wie schaut das leben einer ( normalen ) milchkuh in austria aus :
- frisches gras kennt so eine kuh nicht
- heu findet man auch nur ein wenig in der TMR
- das erste und einzige mal durch die stalltür geht sie am tag ihrer schlachtung
- das futter wird mit allen möglichen ( billigen ) importfuttermitteln "aufgewertet" damit sie ihre 10 000 kg jahresleistung schaffen kann.
- sie liegt ihr ganzes leben nur auf einer dünnen gummimatte aus alten autoreifen
- über die anwendung von medikamente will ich lieber nichts schreiben
- .. usw...

ja unsere milch ist schon was gutes.

das ist mein beitrag zum weltmilchtag am freitag.

Name: Ikarus antwortet um 30-05-2012 12:07 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauernverzwergung
riener, aber Dir gehts heute auch nicht gut ! Klar gibt es solche Beispiele auch in Österreich,aber das sind Einzelfälle. Ich hab keine TMR, habe Stroh in den Liegebuchten,die Kühe bekommen 4 kg Heu am Tag und so machens die meisten Bauern in Österreich. Und wennst willst kannst die Aufzeichnungen vom Tierarzt über die Medikamentenandwendung meiner Kühe ansehen, da gibts sehr wenige.Natürlich ist das was Quaksi schreibt auch ein Blödsinn.
ps: Quaksi und riener seid Ihr Brüder ?

Name: riener antwortet um 30-05-2012 12:12 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauernverzwergung
Einzelfälle????

wo bist zu zuhause ?
ich bin in einem (intensiven ) milchgebiet daheim.

ok bei den medikamenten schauts in österreich nicht so schlecht aus ( zumindest wird jeder betrieb ein "schönes" medikamentenanwenungsbuch haben )

so ein "heile welt " beitrag wie vom frosch braucht auch eine antwort.

Name: Quacksi antwortet um 31-05-2012 13:06 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauernverzwergung
@Fallkerbe
Warst du schon mal dort.
Es gibt zahlreiche Augenzeugenberichte von dort. Die Qaulität der Österreichischen Milch und nun mittel Gentechnik-Freiheit ist unbestitten hoch.
Sollte man auch als nicht Milchlieferant wissen!

Name: Fallkerbe antwortet um 31-05-2012 15:31 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauernverzwergung
@quaksi
ja, ich war schon auf amerikanischen und canadischen farmen.
Von deren Professionalität könnten wir uns alle eine scheibe abschneiden.

Zitat quaksi
Es gibt zahlreiche Augenzeugenberichte von dort.
zitat ende

das ist ähnlich objektiv, wie wenn man sich vom balluch die österreichische landwirtschaft erklären lässt. der verfasst ja auch augenzeugenberichte. manchmal sogar ganze fotostrecken.

Zitat ende
Die Qaulität der Österreichischen Milch und nun mittel Gentechnik-Freiheit ist unbestitten hoch
zitat ende

Wahrscheinlich gibt es in anderen ländern auch Leute mit eingeschränktem Horizont, die der Österreichischen milch in gleicher weise die Qualität absprechen wie du der Milch aus US oder NZ farmen.
Womöglich haben die einen "Augenzeugenbericht" eines Österreichurlaubers gehört.













Name: golfrabbit antwortet um 31-05-2012 16:40 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauernverzwergung
Steh jetzt nur ich auf der Leitung oder ist im Beitrag denn nicht der Größenwahn in der Milchviehzucht gemeint? Neuseeländer betreiben ja die Milchproduktion meist sehr extensiv und benötigen schon von daher völlig andere Kuhtypen als die Vollgasmelker in den Laufställen dieser Welt. Es ist aber interessant festzustellen, je knapper das Futterangebot ist, desto eher setzen sich kleinrahmigere Tiere durch. Die Zucht auf Großrahmigkeit bringt neben unbestrittenen Vorteilen aber sicher auch Nachteile (Klauen...)

Name: Schaf_1608 antwortet um 31-05-2012 17:49 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauernverzwergung
golfrabbit
genauso ist es!
Wer mit einem extrem niedrigen milchpreis überleben muss ist gezwungen möglichst kostengünstig zu produzieren. das ist in neuseeland erreichbar indem man auf weidehaltung setzt, kein kraftfutter einsetzt und kühe hat die aus möglichst wenig grundfutter möglichst viel milch ermelken.....
kleinrahmige kühe haben einen viel geringeren erhaltungsbedarf, dadurch sind zwar die stallkosten höher, die futterkosten jedoch geringer.....
bleibt nur abzuwarten was die zukunft für österreich bringen wird, werden wir unserer kühe weiter mit kraftfutter vollpumpen und über die geringen deckungsbeiträge lästern oder umdenken und die (in unseren gebieten viel schwerer umzusetzenden) neuseeländischen ansätze übernehmen....
was meinen unsere vollgasbauern mit hochleistungskühen im stall dazu? ;-)

Name: Quacksi antwortet um 01-06-2012 01:21 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauernverzwergung
@fallkerbe
Nationenvergleiche hin oder her.
Wichtig ist das man als Milchbauer sien Informationen und Wissen auf Fortbildungen sich einholt und natürlich aus dem Wissen der Vorbesitzer.
Zumindest ist das in der hiesigen Milchwirtschaft so, der Öst. Milchmarkt ist ja nicht der dümmst sag ich mal.
Wie ist das eigentlich in der Forstwirtschaft? Bzw woher beziehst dein Wissen ohne Milchkühe?


Name: melanchthon antwortet um 01-06-2012 07:35 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauernverzwergung
@golfrabbit
je knapper das Futterangebot ist, desto eher setzen sich kleinrahmige Tiere durch.

Mehr Details dazu bitte!

Name: Fallkerbe antwortet um 01-06-2012 07:54 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauernverzwergung
@quaksi

Zitat quaksi
Wichtig ist das man als Milchbauer sien Informationen und Wissen auf Fortbildungen sich einholt und natürlich aus dem Wissen der Vorbesitzer.
Zitat ende

Nur sollte man unsinnige Vorurteile ohne jede grundlage nicht mit Wissen verwechseln.
Und wenn man trotz fortbildung noch solchen quatsch verbreitet, dann war es mit der fortbildung sicher nicht weit her.


Zitat quaksi
Nur möchte ich die Milch aus diesen Ländern nicht mal zum vergiften von Feinden haben, den unsere Milch ist schon was gutes.
Das hat auch sicher einen höheren Preis sprich Energie... der Ami produziert seine Milch eh bald im Giftlabor, da können wir nicht mit!
Zitat ende

reisen bildet- und erweitert den horizont



 

Forum SUCHE

Privatanzeigen - Milchkontingent

Neues vom Milchmarkt

Zusatzabgabensätze für das Milchjahr 2012/13 veröffentlicht

Zusatzabgabensätze für das Milchjahr 2012/13 veröffentlicht

Die AMA hat die Zusatzabgabensätze für das Milchjahr 2012/2013 veröffentlicht. Die geringen Überlieferungen der A-Quote wird mit einer Basisabgabe in der Höhe von 7,776 Cent je kg belastet werden, für höhere Überschreitungen gilt ein Satz von 19,440 Cent.
Molkereien in Österreich:  Stabiler Umsatz und geringes Ergebnis

Molkereien in Österreich: Stabiler Umsatz und geringes Ergebnis

Die Umsätze der österreichischen Molkereien und Käsereien sind im Jahr 2012 mit zirka 2,2 Mrd. Euro gleich geblieben. Dies resultierte aus höheren Mengen und niedrigeren Abgabepreisen bei Milchprodukten.
Weniger Milch in Neuseeland

Weniger Milch in Neuseeland

Die Genossenschaftsmolkerei Fonterra muss mit einem deutlichen Rückgang des Rohstoffangebotes in Neuseeland zurechtkommen. Die Weidequalität litt in den vergangenen Monaten unter der Trockenheit, wodurch die Milchproduktion stark zurückging.
IG-Milch: Erna Feldhofer meldet sich zu Wort

IG-Milch: Erna Feldhofer meldet sich zu Wort

In einer Stellungnahme an die Medien distanzieren sich Erna Feldhofer und der Großteil des nach ihren Angaben offiziellen IG-Milch-Vorstandes von den Aussendungen von Ewald Grünzweil und seinen Mitstreitern.
Molkereien bereiten sich auf Quotenende vor

Molkereien bereiten sich auf Quotenende vor

Europas Molkereien bereiten sich auf das Quotenende vor. Molkereien mit viel Exporterfahrung geben an, das gesamte Milchaufkommen anzunehmen und andere Molkereien wollen die Milchanlieferung regulieren.
Weitere Artikel

Bergader bezahlt rückwirkend ab 1. April 41,6 Cent brutto

Die österreichischen Bergader-Lieferanten erhalten rückwirkend ab 1. April 37 Cent netto für ihre Milch. Der Auszahlungspreis beträgt damit mehr als 41 Cent. Dies teilt der Verein der Milchproduzenten (VdMP) mit.

Deutschland: Milchquote nur noch 1 Cent wert

Zwei Jahre vor dem sich nun endgültig abzeichnenden Ende der europäischen Garantiemengenregelung hat die Milchquote in Deutschland kräftig an Wert verloren. Um durchschnittlich 1 Cent pro kg wechselte Milchquote bei der 39. Milchquotenbörse den Besitzer.

Thünen-Institut rät von einer Milchquote durch die Hintertür ab

Die EU-Milchquoten durch ein Bonus-Malus-System für den Krisenfall zu ersetzen, ist aus Sicht des deutschen Thünen-Instituts keine gute Idee. Dies sei für die Milcherzeuger eine komplizierte und wenig hilfreiche Reglementierung.

Emmi bringt Fruchtjoghurt ohne Zusatzstoffe auf den Markt

Die Schweizer Molkerei Emmi bringt ein Joghurt auf den Markt, das aus nur drei Zutaten besteht: Jogurt, Früchte und Zucker. Möglich macht dies ein neues Herstellverfahren. Abstriche beim Aroma gebe es keine.

Arla führt 24-Stunden-Garantie für Frischmilch ein

Aufbauend auf sein bisheriges Weidemilchprogramm hat der dänische Molkereikonzern Arla Foods jetzt für seine Marke Lærkevang eine Frischegarantie eingeführt. Für einen Mehrpreis soll der Kunde Frischmilch erhalten, die maximal 24 Stunden nachdem sie ermolken wurde, im Regal steht.

Milchwirtschaft hat weltweit steigende wirtschaftliche Bedeutung

Die Milchwirtschaft spielt laut einer Erhebung der International Dairy Federation (IDF) global eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Sie ist ein bedeutender Faktor im Außenhandel und besitzt ein hohes Beschäftigungspotenzial in den ländlichen Regionen.

Schweizer Milchproduzenten: Gfeller und Rösti treten zurück

Paukenschlag beim Verband der Schweizer Milchproduzenten (SMP): Direktor Albert Rösti und Präsident Peter Gfeller treten zurück. Rösti und Gfeller wollen mit ihrem Abgang Platz für einen Neuanfang machen und fordern eine Reform der SMP-Führung.

Strafe für Berglandmilch wegen Preisabsprachen

Die Berglandmilch muss mehr als 1 Millionen Euro Strafe zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Wien als Kartellgericht entschieden. Jahrelang sollen Preise abgesprochen worden sein.

Erzeugermilchpreis lag in Österreich 2012 um 4% unter Vorjahresniveau

Der österreichische Erzeugermilchpreis lag im Kalenderjahr 2012 im Schnitt bei 33,95 Cent netto beziehungsweise 38,02 Cent brutto (ab Hof, bezogen auf 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß). Im Vergleich zu 2011 bedeutet dies ein Minus von 4% oder 1,5 Cent netto.

ZAR: Bauern müssen in Branchenverband Milch stark vertreten sein

Der Obmann der Rinderzucht Austria, Anton Wagner spricht sich dafür aus, dass in einem neu zu gründenden Branchenverband Milch die Bauern entsprechend stark vertreten sein müssten.

Emmi übernimmt Handelsunternehmen für Ziegen- und Schafmilch

Der Schweizer Molkereikonzern Emmi übernimmt 70% der niederländischen AVH Dairy Trade BV und will so die internationale Marktposition für Ziegen- und Schafmilchprodukte stärken.

Weltweite Milchproduktion verliert 2013 an Schwung

Das Wachstum der globalen Milchproduktion wird sich im nächsten Jahr voraussichtlich abschwächen. Davon geht zumindest das amerikanische Landwirtschaftsministerium aus.

Milchquote in Deutschland unterliefert

Die deutschen Milcherzeuger haben in den ersten acht Monaten des laufenden Quotenjahres laut einer Hochrechnung der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) und der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) die anteilige Garantiemenge unterliefert.

China benötigt mehr Milchpulver

Das US-Landwirtschaftsministerium rechnet für 2013 erneut mit deutlich mehr Milchpulverimporten durch China.

Milchbauern demonstrieren in Brüssel

Weil es auf dem Milchmarkt brennt, haben Milchbauern und -bäuerinnen aus ganz Europa in Brüssel lautstark auf die unhaltbare Situation aufmerksam gemacht und das Feuer auf den Milchmärkten symbolisch gelöscht. Die Kosten der Produktion übersteigen schon seit langem die Preise für die Milch und von der Politik werden wirksame Marktregeln eingefordert.

Jahreshauptversammlung der IG-Milch

Rund 350 Bäuerinnen und Bauern nahmen an der Jahreshauptversammlung 2012 der IG-Milch teil. Obfrau Erna Feldhofer hatte dazu zahlreiche Referenten aus dem In- und Ausland nach Leonding geholt.

Globaler Milchmarkt entwickelt sich gut

Die internationale Milchmarktszene freute sich bei ihrem Jahrestreffen Anfang November 2012 in Südafrika über gute Branchenzahlen.

Milchquote in der EU um fast 5 Prozent unterliefert

Die Milcherzeuger in Österreich und Deutschland müssen für das Wirtschaftsjahr 2011/12 Zusatzabgaben leisten. Viele osteuropäische Länder unterlieferten hingegen die Quoten, die ihnen zugeteilt worden waren.

AMA sieht Anzeichen für Erholung des heimischen Milchmarktes

Meldungen der AMA bestätigen, dass sich sowohl die Situation auf dem nationalen, als auch auf den internationalen Milchmärkten verbessert.

Kieler Rohstoffwert Milch steigt auf Jahreshöchststand

Der monatlich vom Kieler Informations- und Forschungszentrums für Ernährungswirtschaft (ife) veröffentlichte Rohstoffwert Milch erreichte im September mit 34,1 Cent pro kg Milch (4% Fett) ab Hof seinen Jahreshöchststand.

Österreichische Molkereien rüsten sich für das Ende der Milchquote

Im Rahmen der Bundestagung für Molkereiwirtschaft in Salzburg sprach der Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter Helmut Petschar über die aktuellen Entwicklungen in der Milchwirtschaft.

Private Lagerhaltung von Butter auf Niveau von 2009

Die europäischen Molkereien haben die Beihilfe für die private Lagerhaltung von Butter in den vergangenen sechs Monaten genutzt wie zuletzt 2009. Die größten Bestände lagern in den Niederlanden, Irland und Deutschland.

Fonterra übernimmt New Zealand Dairies

Die neuseeländischen Kartellbehörden haben der Übernahme der New Zealand Dairies Ltd (NZDL) durch die Fonterra Co-Operative Group Ltd zugestimmt.

Fonterra steigert Export

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra exportierte im zweiten Quartal 2012 so viele Milcherzeugnisse wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Export um 36 % gesteigert werden.

Deutscher Milchkontor setzt auf Milchexport

Der Sprecher der Geschäftsführung vom Deutschen Milchkontor (DMK), Dr. Josef Schwaiger betont die enorme Bedeutung des Exports für die weitere Entwicklung der deutschen Milchwirtschaft.

EMB will Milch bündeln

Die MEG Milch Board, das Französische Milkboard und die Milcherzeuger Interessengemeinschaft Belgien haben sich zum Aktionsbündnis „Internationale Bündelungskommission der Milcherzeuger zusammengeschlossen.

FrieslandCampina: Garantiepreis bleibt auf Vormonatsniveau

Der Molkereikonzern FrieslandCampina hat seinen monatlichen Garantiepreis zum zweiten Mal in Folge konstant gehalten. Er beläuft sich auch im August 2012 auf 32 Euro/100 kg Milch.

Schweizer Käseexporte können 2012 wieder zulegen

Nach einem schwachen Exportjahr 2011 können die Lieferungen von Schweizer Käse ins Ausland heuer wieder zulegen. Insgesamt ergab sich bei den Ausfuhren bis Ende Juni eine Steigerung um 8,9% auf 31.050 t.

Österreichische Molkereien gegen Preisdumping

Die Absenkung der Verbraucherpreise bei der Weißen Palette durch den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) bringt die heimische Milchwirtschaft unter Druck. Molkereien verwehren sich gegen das Preisdumping bei hochwertigen österreichischen Molkereiprodukten.

Internationale EU-Handelspolitik positiv für europäischen Milchmarkt

Der Deutsche Bauernverband (DBV) geht davon aus, dass sich der Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation (WTO) positiv auf die Marktaussichten der europäischen Milchwirtschaft auswirkt.

EMB demonstriert in Brüssel

In Brüssel demonstrierten Milchproduzenten aus verschiedenen europäischen Ländern, indem sie vor dem EU-Parlament einen Milchsee errichteten.

Quotenende: Sanfte Landung angestrebt

Ende März 2015 läuft das Europäische Quotensystem für die Milch aus. Wer seine Quote spekulativ im Vorfeld verkauft hat und volle Kanne produziert, muss für das letzte Milchwirtschaftsjahr eine saftige Strafe zahlen.

Broschüre über die Milchwirtschaft auf Österreichs Almen präsentiert

Im Rahmen der Internationalen Almwirtschaftstagung in Bruneck in Südtirol stellte das Lebensministerium die neue Broschüre "Milchwirtschaft auf Österreichs Almen" vor.

Vertreterversammlungen stimmen für Molkerei-Fusion von Muh und Arla

In Deutschland entsteht demnächst ein weiterer Molkerei-Riese: Die Milch-Union Hocheifel eG (MUH) und die skandinavische Arla Foods amba schließen sich zusammen.

Neuseeland: Fonterra steht auch externen Investoren offen

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra steht jetzt auch in- und ausländischen Investoren offen. Die Genossenschaft soll aber weiter in der Hand der Landwirte bleiben.

Zusatzabgabe 2012: Überlieferer müssen 19,92 Cent zahlen

Die AMA hat den Zuweisungsprozentsatz für das Quotenjahr 2011/12 bekannt gegeben. Geringe Überlieferungen sind mit 7,97 Cent belastet - höhere mit 19,92 Cent je kg.

Österreichischer Käse auf Messe in den USA

Österreich punktet in den USA bei der Lebensmittelmesse Fancy Food besonders mit "The Taste of Nature". Rund 40.000 Besucher werden erwartet.

Deutschland: Rohstoffwert für Milch stabilisiert sich laut Experten

Der Rohstoffwert für Milch ist im Mai gefallen, Experten erwarten aber für Juni keinen weiteren Rückgang. Der "Rohstoffwert Milch" gibt keinen Auszahlungspreis einer bestimmten Molkerei an, da er nur die Erlöse aus Butter und Magermilchpulver widerspiegelt.

Preise an neuseeländischer Milchpulverbörse steigen

Die Weltmarktpreise für Milchprodukte haben die Talsohle möglicherweise durchschritten. Die Preise an der neuseeländischen Auktionsplattform Global Dairy Trade steigen wieder.

Milchprodukte als wichtiger Teil der globalen Ernährung

Die Weltmilchproduktion stieg in den vergangenen 10 Jahren um 110 Millionen Tonnen. Vor allem in China, Südamerika und Südostasien steigt der Milchbedarf, da mit der Zunahme des Einkommens der Anteil von Molkereiprodukten in der täglichen Ernährung steigt.

Molkereien senken die Erzeugerpreise

Die größten Molkereien Österreichs senken die Auszahlungspreise um bis zu 2,9 Cent netto. Die NÖM hatte den Milchpreis bereits im Mai gesenkt. Berglandmilch und die Gmundner Milch ziehen nun nach.

Weltmilchtag: Milchbauern haben Sorge

Anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni drehte sich bei den Bauernvertretern und bei den verarbeitenden Molkereien wieder mal alles um den wertvollen Rohstoff Milch. Sie fordern den Handel auf, Milch- und Molkereiprodukte nicht auf Kosten der Bauern zu verschleudern.

ARGE Heumilch startet neue Aktion: Essen ist fertig

Überdimensionales Besteck und das Heumilchlogo. Mit dieser Aktion pünktlich zum Start der Weidesaison macht die ARGE Heumilch auf die Bedeutung der Heumilchwirtschaft aufmerksam.