Get it on Google Play

Milchbauernverzwergung

Antworten: 14
Name: krähwinkler 29-05-2012 10:11 nach oben
Milchbauernverzwergung
Je nachdem ob du holländische, amerikanische oder neuseeländ. Kuhfotos mit Bauern anschaust, fällt dir auf, dass die eu-anglo-holländischen Bauern viel kleiner sind als bspw. die Kiwifarmer. Jetzt haben aber unsere Bauern früher ja auch ihren Kühen locker über den Buckel geschaut! Aber unsere Bauern schrumpfen vor sich hin. Jetzt ist man bei Holstein International der rätselhaften Bauernverzwergung auf den Grund gegangen. Eine neue Seuche?! Gott sei Dank nein! Die Kühe der "Maxi"- Bauern machen aus dem aufgenommenen Futter mehr Milch.. Die schwarz-gescheckten Kühe der "Mini"bauern brauchen um 10% mehr Energie je Liter Milch. Soll ineffizienter sein. Deshalb wird künftig in der Holsteinzucht mehr Augenmerk auf den Wuchs der Bauern gelegt, angeblich soll das Körpermaß der Bauern solange in den Zuchtwert ihr Kühe mit einfliessen, bis unsere Milchfarmer wieder ohne Komplexe abgebildet werden können. Weil sonst die Gefahr besteht, dass die Bauern die Rückenlinie ihrer Schecken für den Horizont halten. Von Weitblick also keine Rede!!
 

Name: Quacksi antwortet um 29-05-2012 21:24 auf diesen Beitrag nach oben
Milchbauernverzwergung
Soll das jetzt Kabarett sein?
Klar das die Strukur hier in A(ustria) niemals mit Länder wie USA und NZ mithalten kann. Nur möchte ich die Milch aus diesen Ländern nicht mal zum vergiften von Feinden haben, den unsere Milch ist schon was gutes.
Das hat auch sicher einen höheren Preis sprich Energie... der Ami produziert seine Milch eh bald im Giftlabor, da können wir nicht mit!

Name: krähwinkler antwortet um 30-05-2012 08:51 auf diesen Beitrag nach oben
Milchbauernverzwergung
Die erste Zeile war vielversprechend, dann hast du allerdings alle Hoffnungen enttäuscht.

Name: Fallkerbe antwortet um 30-05-2012 09:15 auf diesen Beitrag nach oben

Milchbauernverzwergung
Zitat
Nur möchte ich die Milch aus diesen Ländern nicht mal zum vergiften von Feinden habe
Zitat ende

@quacksi
so ein bodenloser Unfug, den du da vom stapel lässt.
Fehlts so gravierend an der Bildung oder bist von extremer Betriebblindheit geschlagen?

Warst du schon mal auf einer amerikanischen Milchfarm?
Ich würde grad was drauf wetten, das du noch keine US milchfarm betreten hast.




Name: Christoph38 antwortet um 30-05-2012 09:57 auf diesen Beitrag nach oben

Milchbauernverzwergung
Ich hätte gedacht dass es eher Sinn macht wenn die Milchbauern schrumpfen.

Dann muss man sich zum Euter weniger bücken. Im Hinblick auf die Verfassung des Milchmarktes kann eine Einschränkung des Horizontes auch nur zu begrüssen sein.

Kann es sein, dass sich die Evolution bei den Milchbauern schon bemerkbar macht, obwohl üblicherweise solche Anpassungen sich in tausenden von Jahren vollziehen ? Ist der Anpasssungsdruck so hoch, dass in wenigen Generationen deutliche Auswirkungen eintreten ? ;-)

Name: riener antwortet um 30-05-2012 11:39 auf diesen Beitrag nach oben
Milchbauernverzwergung
@Quacksi

was macht die milch aus österreich besser als die milch aus anderen erzeugerländern ?

wie schaut das leben einer ( normalen ) milchkuh in austria aus :
- frisches gras kennt so eine kuh nicht
- heu findet man auch nur ein wenig in der TMR
- das erste und einzige mal durch die stalltür geht sie am tag ihrer schlachtung
- das futter wird mit allen möglichen ( billigen ) importfuttermitteln "aufgewertet" damit sie ihre 10 000 kg jahresleistung schaffen kann.
- sie liegt ihr ganzes leben nur auf einer dünnen gummimatte aus alten autoreifen
- über die anwendung von medikamente will ich lieber nichts schreiben
- .. usw...

ja unsere milch ist schon was gutes.

das ist mein beitrag zum weltmilchtag am freitag.

Name: tomsawyer antwortet um 30-05-2012 12:07 auf diesen Beitrag nach oben
Milchbauernverzwergung
riener, aber Dir gehts heute auch nicht gut ! Klar gibt es solche Beispiele auch in Österreich,aber das sind Einzelfälle. Ich hab keine TMR, habe Stroh in den Liegebuchten,die Kühe bekommen 4 kg Heu am Tag und so machens die meisten Bauern in Österreich. Und wennst willst kannst die Aufzeichnungen vom Tierarzt über die Medikamentenandwendung meiner Kühe ansehen, da gibts sehr wenige.Natürlich ist das was Quaksi schreibt auch ein Blödsinn.
ps: Quaksi und riener seid Ihr Brüder ?

Name: riener antwortet um 30-05-2012 12:12 auf diesen Beitrag nach oben
Milchbauernverzwergung
Einzelfälle????

wo bist zu zuhause ?
ich bin in einem (intensiven ) milchgebiet daheim.

ok bei den medikamenten schauts in österreich nicht so schlecht aus ( zumindest wird jeder betrieb ein "schönes" medikamentenanwenungsbuch haben )

so ein "heile welt " beitrag wie vom frosch braucht auch eine antwort.

Name: Quacksi antwortet um 31-05-2012 13:06 auf diesen Beitrag nach oben
Milchbauernverzwergung
@Fallkerbe
Warst du schon mal dort.
Es gibt zahlreiche Augenzeugenberichte von dort. Die Qaulität der Österreichischen Milch und nun mittel Gentechnik-Freiheit ist unbestitten hoch.
Sollte man auch als nicht Milchlieferant wissen!

Name: Fallkerbe antwortet um 31-05-2012 15:31 auf diesen Beitrag nach oben

Milchbauernverzwergung
@quaksi
ja, ich war schon auf amerikanischen und canadischen farmen.
Von deren Professionalität könnten wir uns alle eine scheibe abschneiden.

Zitat quaksi
Es gibt zahlreiche Augenzeugenberichte von dort.
zitat ende

das ist ähnlich objektiv, wie wenn man sich vom balluch die österreichische landwirtschaft erklären lässt. der verfasst ja auch augenzeugenberichte. manchmal sogar ganze fotostrecken.

Zitat ende
Die Qaulität der Österreichischen Milch und nun mittel Gentechnik-Freiheit ist unbestitten hoch
zitat ende

Wahrscheinlich gibt es in anderen ländern auch Leute mit eingeschränktem Horizont, die der Österreichischen milch in gleicher weise die Qualität absprechen wie du der Milch aus US oder NZ farmen.
Womöglich haben die einen "Augenzeugenbericht" eines Österreichurlaubers gehört.













Name: golfrabbit antwortet um 31-05-2012 16:40 auf diesen Beitrag nach oben

Milchbauernverzwergung
Steh jetzt nur ich auf der Leitung oder ist im Beitrag denn nicht der Größenwahn in der Milchviehzucht gemeint? Neuseeländer betreiben ja die Milchproduktion meist sehr extensiv und benötigen schon von daher völlig andere Kuhtypen als die Vollgasmelker in den Laufställen dieser Welt. Es ist aber interessant festzustellen, je knapper das Futterangebot ist, desto eher setzen sich kleinrahmigere Tiere durch. Die Zucht auf Großrahmigkeit bringt neben unbestrittenen Vorteilen aber sicher auch Nachteile (Klauen...)

Name: Schaf_1608 antwortet um 31-05-2012 17:49 auf diesen Beitrag nach oben

Milchbauernverzwergung
golfrabbit
genauso ist es!
Wer mit einem extrem niedrigen milchpreis überleben muss ist gezwungen möglichst kostengünstig zu produzieren. das ist in neuseeland erreichbar indem man auf weidehaltung setzt, kein kraftfutter einsetzt und kühe hat die aus möglichst wenig grundfutter möglichst viel milch ermelken.....
kleinrahmige kühe haben einen viel geringeren erhaltungsbedarf, dadurch sind zwar die stallkosten höher, die futterkosten jedoch geringer.....
bleibt nur abzuwarten was die zukunft für österreich bringen wird, werden wir unserer kühe weiter mit kraftfutter vollpumpen und über die geringen deckungsbeiträge lästern oder umdenken und die (in unseren gebieten viel schwerer umzusetzenden) neuseeländischen ansätze übernehmen....
was meinen unsere vollgasbauern mit hochleistungskühen im stall dazu? ;-)

Name: Quacksi antwortet um 01-06-2012 01:21 auf diesen Beitrag nach oben
Milchbauernverzwergung
@fallkerbe
Nationenvergleiche hin oder her.
Wichtig ist das man als Milchbauer sien Informationen und Wissen auf Fortbildungen sich einholt und natürlich aus dem Wissen der Vorbesitzer.
Zumindest ist das in der hiesigen Milchwirtschaft so, der Öst. Milchmarkt ist ja nicht der dümmst sag ich mal.
Wie ist das eigentlich in der Forstwirtschaft? Bzw woher beziehst dein Wissen ohne Milchkühe?


Name: krähwinkler antwortet um 01-06-2012 07:35 auf diesen Beitrag nach oben
Milchbauernverzwergung
@golfrabbit
je knapper das Futterangebot ist, desto eher setzen sich kleinrahmige Tiere durch.

Mehr Details dazu bitte!

Name: Fallkerbe antwortet um 01-06-2012 07:54 auf diesen Beitrag nach oben

Milchbauernverzwergung
@quaksi

Zitat quaksi
Wichtig ist das man als Milchbauer sien Informationen und Wissen auf Fortbildungen sich einholt und natürlich aus dem Wissen der Vorbesitzer.
Zitat ende

Nur sollte man unsinnige Vorurteile ohne jede grundlage nicht mit Wissen verwechseln.
Und wenn man trotz fortbildung noch solchen quatsch verbreitet, dann war es mit der fortbildung sicher nicht weit her.


Zitat quaksi
Nur möchte ich die Milch aus diesen Ländern nicht mal zum vergiften von Feinden haben, den unsere Milch ist schon was gutes.
Das hat auch sicher einen höheren Preis sprich Energie... der Ami produziert seine Milch eh bald im Giftlabor, da können wir nicht mit!
Zitat ende

reisen bildet- und erweitert den horizont


Forum SUCHE
Privatanzeigen - Milchkontingent
  • Legehennen
    Verkaufe 1 Jahr alte Legehennen braun. 500 Stk. zu vergeben. Preis pro Stück. Abholung ab 9. April bis spätestens 13. April.
  • Milchwaage
    Milchwaage bis 60 kg.
Neues vom Milchmarkt
Naturland kritisiert Aldi für Ramschpreise bei Milch

Naturland kritisiert Aldi für Ramschpreise bei Milch

Der Discounter Aldi verkauft seit Anfang Mai 2016 seine Milch für nur 46 Cent bzw. 42 Cent bei einem Fettgehalt von 1,5 %. Bio-Bauern haben es zwar besser, trotzdem kritisiert der Bio-Verband Naturland das Vorgehen von Aldi scharf.
Viele EU-Agrarpolitiker wollen Begrenzung für Milch

Viele EU-Agrarpolitiker wollen Begrenzung für Milch

Angesichts der anhaltenden Milchmarktkrise wächst die Zahl der Europaabgeordneten, die sich für verbindliche Regeln zur Produktionsbegrenzung des Milchaufkommens aussprechen. Dies wurde am 25. April 2016 in der Sitzung des Landwirtschaftsausschusses im EU-Parlament in Brüssel deutlich. Gleichzeitig werden die Warnungen vor einer Renationalisierung der Agrarpolitik lauter.
China erwartet steigende Milchimporte

China erwartet steigende Milchimporte

Chinas Landwirtschaftsministerium rechnet damit, dass 2020 um 43 % mehr Milchprodukte importiert werden als 2015. Die seit kurzem erlaubte Zweikindpolitik dürfte mittelfristig für mehr Nachfrage sorgen.
Bundeskartellamt prüft Lieferbedingungen der Molkereien

Bundeskartellamt prüft Lieferbedingungen der Molkereien

Im Fokus der Prüfung stehen lange Vertragslaufzeiten, die Andienungspflicht und das für den Lebensmitteleinzelhandel sehr transparentes Preissystem, das den Handlungsspielraum der Landwirte beschränkt.
Heumilch behauptet sich auf dem schwierigen Milchmarkt

Heumilch behauptet sich auf dem schwierigen Milchmarkt

Die Arge Heumilch konnte ihren Umsatz 2015 um 3,5 % steigern. Vermarktet werden soll die Milch in Zukunft auch in Bayern, Baden-Württemberg, Südtirol, dem Trentino und der Schweiz.
Weitere Artikel

Bei niedrigem Milchpreis effizient wirtschaften

Die Futterkosten machen bei den niedrigen Milchpreisen auf vielen Betrieben 50 bis 60 % der Milcherlöse aus. Daher ist es gerade jetzt für Milcherzeuger wichtig, zu analysieren, wie effizient die Futtermittel eingesetzt werden.

Düstere Stimmung am Milchmarkt

Bloß keine falschen Hoffnungen wecken, war das Credo des Milchforums in Berlin Mitte März 2016. Fest steht, die Europäische Union bekommt ihre vertrauten Milchseen, Butterberge und Einlagerungskosten zurück.

Russland lagert Milchpulver und Butter ein

Russland führt erstmals eine Intervention im Milchbereich ein. Dazu sollen Mager- und Vollmilchpulver, sowie Butter in öffentlichen Lagern eingelagert werden.

Mit Bildung gegen die Milchkrise

Trotz sinkender Milchpreise positiv in die Zukunft zu blicken ist schwer. Dennoch sind die 120 Teilnehmer der 43. Viehwirtschaftlichen Fachtagung überzeugt, dass durch fundierte fachliche Weiterbildung und Beratung Optimierungspotenziale am eigenen Betrieb gefunden werden können.

Gmundner Milch investiert in Käserei

Die Mitglieder der Gmundner Milch als Österreichs drittgrößte Molkerei diskutierten bei ihrer Generalversammlung das neue Anliefermodell. Um einen Auftrag von Aldi stemmen zu können, investiert die Molkerei 4,5 Millionen, um die Reifungskapazität beim Käse auszubauen.

IG Milch bringt Milchsee in Wien zum Überlaufen

Am 31. März 2016 reisten über 150 Milchbauern aus Salzburg, Ober- und Niederösterreich zur Demo der IG Milch nach Wien. Ihre Forderung: Eine funktionierende Mengensteuerung.

Bauernverband fordert Trendwende bei Milchpreisen im Handel

Der Deutsche Bauernverband (BDV) fordert vom Lebensmittelhandel einen kurzfristig wirksamen Aktionsplan zur Unterstützung der Landwirte. Die Vermarktungsspannen seien in den letzten Monaten zu Lasten der Milchbauern ausgeweitet worden.

EU Hilfsprogramm: Milch für Kinder in Syrien

Die EU-Kommission hat ein Hilfsprogramm über 30 Mio. Euro beschlossen. Damit sollen Kinder in Syrien mit Milch aus der EU versorgt werden. Das Programm ist Teil des 500 Mio. Euro Hilfsprogramms für die Landwirtschaft in der EU.

Neuseeland: Fonterra verdoppelt Gewinn trotz Milchkrise

Der neuseeländische Molkereiriese Fonterra erzielte in der ersten Hälfte des Wirtschaftsjahres 2015/16 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 123%. Aufgrund der schwierigen Lage der Milchbauern will Fonterra nun seinen Mitgliedern eine vorgezogene Gewinnbeteiligung auszahlen.

Reportage Hofmolkerei Staufer

Familie Staufer verarbeitet und vermarktet 98 % der Milch selbst. Die Veredlung der Milch ist zwar sehr arbeitsintensiv, aber dafür ist die Hofmolkerei unabhängig von Preisschwankungen.

Zeit für Mengensteuerung?

Die Agrarmärkte sind angespannt, die Landwirtschaft produziert mehr als nachgefragt wird. Es wäre an der Zeit, ernsthaft über Modelle der Mengensteuerung zu diskutieren. Ein Kommentar von LANDWIRT Chefredakteur Roman Goldberger.

Schwedische Bauern liefern Biomilch nach Deutschland

Eine schwedische Erzeugergemeinschaft liefert in Zukunft Biomilch nach Deutschland. Die Schweden waren mit den Preisen und den Abrechnungsmodalitäten ihrer Molkereien unzufrieden.

Milchexport Österreich: Höhere Menge und schwächere Preise

2015 exportierten Österreichs Molkereien Milchprodukte im Wert von 1,16 Mrd. Euro. 48% davon gingen nach Deutschland, gefolgt von Italien mit 20%.

Schulmilchtagung in Wieselburg

Mehr als 3.500 Schulen und Kindergärten beziehen Schulmilchprodukte von Bauern. Im Rahmen der AB-HOF-Messe tagten 80 bäuerliche Schulmilchlieferanten in Wieselburg.

Sonderbeihilfe für Milch- und Schweinefleischproduzenten

Österreichische Produzenten von Milch und Schweinefleisch, die im Vorjahr einen MFA eingereicht haben, erhalten die einmalige Sonderbeihilfe automatisch. Betriebe ohne MFA 2015 können noch bis 31. März 2016 einen Antrag an die AMA senden. Die Beihilfe soll Ende Juni 2016 ausgezahlt werden.

Interview mit Stephan Scholz, Milchviehberater bei Naturland

„Wir müssen aufpassen, dass wir den Milchkessel nicht überhitzen“, sagt Stephan Scholz. Er empfiehlt den Bauern nur dann auf Bio umzustellen, wenn eine Molkerei verlässliche Zusagen bezüglich Abnahme der Biomilch gibt.

Biomilch: Warum zahlen die Bayern mehr?

Milchbauern in Bayern bekommen im Durchschnitt um rund 5 Cent pro Liter mehr für Biomilch als ihre österreichischen Berufskollegen. Wir haben nachgefragt, warum es so große Unterschiede gibt.

Käseweltmeisterschaften: Österreichischer Käse unter Top 16

Der „Arzberger Aurum“ von Almenland Stollenkäse schaffte es in die Championsrunde der 16 besten Käse der Welt. Der Gesamtsieg ging an einen Käse aus den USA, gefolgt von Käse aus der Schweiz und Holland.

EU: Schulmilch wird weiterhin gefördert

Schulmilch und Schulobst wird weiterhin von der EU gefördert. Die Fördermittel für diese Programme werden um 20 Mio. Euro auf insgesamt 250 Mio. Euro erhöht.

Dänemark: Erleichterte Düngeregulierung soll Kosten der Milchbauern senken

Dänische Milchbauern konnten die Produktionskosten 2015 um 7 % senken. Gründe dafür sind geringere Futter- und Energiekosten. Erleichterungen bei der Düngeregulierung sollen in Zukunft höhere Futtererträge ermöglichen und die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion verbessern.

Russland: Palmöl in Milchprodukten

Milchprodukte in Russland enthalten häufig billiges Pflanzenfett. Dies ersetzt das teurere Milchfett. Die Importe von Palmöl nach Russland sind 2015 gegenüber dem Vorjahr um 25,5 % gestiegen.

TTIP: Wer gewinnt, wer verliert?

Während Ende Februar in Brüssel über TTIP verhandelt wird, sind die Vorbehalte in der Landwirtschaft weiterhin groß. Wir haben Bauern, Verarbeiter und Branchenvertreter gefragt, wo die Chancen und Risiken liegen.

Rinderfachtag in Lamerdingen

Am 18. Februar 2016 fand der Rinderfachtag auf dem Gelände der Futtertrocknung Lamerdingen statt. Fruchtbarkeit, Rinderställe, Zeitmanagement und Verbrauchererwartungen standen im Fokus.

Noch kein EU-Hilfspaket für Agrarmärkte

Die Hoffnung der Milch- und Schweinebauern sind neuerlich geplatzt. Am 15. Februar 2016 konnten sich die EU-Agrarminister nicht auf ein Hilfspaket zur Stabilisierung der Milch- und Schweinepreise einigen. Konkrete Maßnahmen sollen erst im März verabschiedet werden.