Tagebuch
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Müssen Bauern für die Fehler des Ministeriums Strafe bezahlen? Das wahre werk der EU spüren die bauern als erster : die agrarpolitik wird von europa zentral gesteuert. und die folgen : gesunde betriebe werden falschen richtlinien und mit 100,000 euro rückzahlung vernichtet. und im tatsächlichen Europe schauts nicht anderds aus: Der Zusammenbruch Europas und andere Sorgen von Daniel Wilhelmi Liebe Leserin, lieber Leser, Die derzeitige Marktstimmung lässt sich mit einem Wort beschreiben: Sorgen. Sorgen um die EU-Schuldenkrise. Sorgen um die Nachhaltigkeit der Erholung in den USA: Sorgen um die Wirtschaftsentwicklung in China. Sorgen um den Iran-Konflikt. Sorgen um den hohen Ölpreis. Und als wären das noch nicht genug Probleme, kommen bei den Börsianern nun auch noch Sorgenfalten über die Wahl in Frankreich hinzu. Ich hatte es auf unserem kostenlosen Taipan-Blog (blog.taipan-online.de) schon vor den Wahlen geschrieben: Wenn der Sozialist Hollande die Wahl gewinnt, danach sieht es ja nun leider aus, und tatsächlich seine politischen Pläne umsetzt, dann ist dies der Anfang vom Ende der EU. Das wird nicht von heute auf morgen passieren. Aber so wird es kommen. Es sei denn, es gibt einen Dummen, der dann ganz Europa trägt. Und geht es nach dem Willen der südeuropäischer Staaten, dann ist schon klar, wer der Doofe sein soll: Deutschland. Irgendwann muss aber selbst den Deutschen klar werden, dass wir nicht für ganz Europa zahlen können und auch nicht sollten - und dann macht der Letzte das Licht aus. Auf der anderen Seite gilt Ähnliches inzwischen übrigens auch für Sarkozy. Der ist durch Hollande nämlich in eine schwere Zwickmühle gedrängt worden: Wenn er die Wahl doch noch gewinnen will, muss er die nötigen Stimmen am rechten Rand abholen - und dort finden sich bekanntlich die Nationalisten und EU-Gegner. Und wenn Frankreich fällt, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, wie lange Deutschland den Zahlemann für ganz Westeuropa machen kann. Aber es gibt auch gute Nachrichten - über die spricht nur kaum jemand. Das ist die typische selektive Wahrnehmung an den Börse: Jetzt sieht man alles nur negativ. So liest und hört man kaum über die sinkenden Rohstoffpreise.
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