gentechnikfreiheit bei nöm

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Name: raps antwortet um 13-11-2005 12:15 auf diesen Beitrag nach oben

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gentechnikfreiheit bei nöm
Auch ich bin schon fast seit Beginn der IGM mit dabei. Leider ist sie nicht ganz unumstritten, weil eben von Bauernbundseite viel Druck ausgeübt wird. Man distanziert sich ganz klar von den Forderungen auf 40 ct Milchpreis. Auch hält man Studien über Vollkostenrechnungen im Milchbereich unter Verschluß, die die Notwendigkeit dieser Forderung klar belegen.
Leider sind bei uns schon IGM Mitglieder vom BB ausgetreten, weil sie diese Ignoranz nicht mehr tolerieren wollen.
Sicher wurden auch von IGM Seite Fehler gemacht (franz. Bauernrevolutionär ) und manchmal ist bei den Veranstaltungen die Sachlichkeit (bei Wortmeldungen) grob auf der Strecke geblieben. Emotionen kommen oft hoch, was zeigt, dass der Hut brennt.

Einige Ziele jedoch sind ganz klar :
> Strukturwandel ist keine Lösung
> Jeder Bauer der aufhört ist einer zu viel
> Nichts ist so teuer wie billige Milch
> Klare Produktkennzeichnung
> Quotendisziplin
> Information der Kunsumenten

Laut Umfragen ist die Bereitschaft beim Konsumenten da, die Mehrkosten von 3€ pro Monat, die eine Erhöhung des Milchpreises auf 40 ct bewirken würde, zu tragen.
Auch beim Handel ist Gesprächsbereitschaft vorhanden, die auch in der Einhaltung der Mindestpreise von Milch und Milchprodukten bereits Bestätigung findet. Nun sind die Molkereien am Zug, die Erhöhungen der Handelsspanne auch vom Handel einzufordern und nicht durch neue Qualitätsanforderungen ohne Mehrbezahlung sich weiterhin gegenseitig am Markt zu unterbieten (Genfreiheit).

Schönen Sonntag noch
raps

www.ig-milch.at


Name: kali antwortet um 13-11-2005 12:40 auf diesen Beitrag nach oben

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Ich bin auch positiv für diese interessensgemeinschaft eingestellt,und möchte auch sagen daß 40 cent eine nicht überzogene forderung sondern ein gerechter Preis wäre. Die IG milch macht sicher gute Arbeit ,sie macht in der öffentlichkeit auf unsere Situation aufmerksam,was sonst keiner für uns Milchbauern tut. Einen Gang der IG in die Politik würde ich aber auf keinen Fall befürworten, das bringt eher mehr Probleme als nutzen für uns Milchproduzenten.Es sollten auch diese Streitereien mit dem BB aufhören ,gute zusamenarbeit wäre viel wichtiger ,ich hoffe man kann sich da irgendwie arrangieren.Vielleicht könnte man die Molkereien auch mal soweit bringen daß sie im sinne für die Bauern arbeiten. Die nöm macht ja anscheinend was sie will. die ewige unterbieterei macht uns Bauern schon lange zu schaffen ,das muß so schnell es geht abgestellt werden.

Name: biolix antwortet um 13-11-2005 17:56 auf diesen Beitrag nach oben
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Hallo raps !

warum war der "Franz. Bauernrebell" bei der IG Milch demo ein fehler ??
Es sit schon komisch wenn ich genau seine Forderungen nun in der Bauernzeitung lese über fairen handel und die wto zusammenhänge die er versucht seit 1995 klar auf den Tisch zu legen und was sie weltweit anrichten.. also frage kennst du ihn, weißt du was er vertritt ausser ws wir hier schon besprochen haben und er eben keinen MC Donalds demoliert hat etc. , einen ruhigeren und weiseren menschen wie ihn hab ich noch selten kennen gelernt und ich war mit ihm 3 tage unterwegs..
und was die gentfreie miclh betrifft, wo bleibt der abkehr der doppelbödigkeit, wißt ihr was bald mit den letzen Genfreibauern in Brasililen und Argentinien passiert ?? wenn ihr ihn schon braucht dann unterstützt wenigstens diese bauern..
g biolix

Name: raps antwortet um 13-11-2005 18:54 auf diesen Beitrag nach oben

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Hi biolix !!
Ich kenne ihn nicht persönlich.
Das Problem ist, dass ihm sein Ruf vorauseilt und das leider im Negativen Sinn.Ich will und kann ihn auch nicht verurteilen, hab aber von vielen IGM Gegnern vernehmen müssen, dass die IG nun mit Halbkriminellen auf Tuchfühlung geht. Es hat halt in der Öffentlichkeit kein so gutes Bild gemacht, weil Frankreich eben als sehr streikfreudiges Land bekannt ist.
Freundl. Gr.
raps

Name: helmar antwortet um 13-11-2005 19:07 auf diesen Beitrag nach oben

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Der Bove wär auch bei jeder anderen sich gerade bietenden Demo aufmarschiert. Aber eine Frage sei mir schon erlaubt: bei uns wird die Milch großteils im Grünland erzeugt, und der Ö-Durchschnitt liegt unter 7000 kg. Also ist da im allgemeinen die Verfütterung von Soja, mit oder ohne GEN, überhaupt soo notwendig? Und wenn wir schon dabei sind: warum muß es Soja sein, es gibt auch weniger bedenkliche europäische Eiweißfuttermittel welche nicht um die halbe Welt reisen......
Mfg, helmar

Name: stb antwortet um 15-11-2005 16:38 auf diesen Beitrag nach oben
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Ich bin gegen gentechfreiheit wenn man dafür nicht mehr Erlös erhält.

Damit meine ich nicht, dass ich dafür bin gentech einzusetzen, sondern dass ich nicht verpflichtet sein will gentechfrei zu sein und dies zu dokumentieren etc.

Name: Kathi antwortet um 15-11-2005 19:28 auf diesen Beitrag nach oben

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Hallo,

mir wäre Gentech-frei lieber, aber wer zahlt die Mehrkosten ?? Wir haben in der Ration Rapsschrot als Eiweißkomponente (wie ist der eigentlich gentec ??), Kälberstarter kaufe ich (gen)konventionell zu, denn der Merhpreis für Biokälberstarter rechnet sich nicht.

Wir rechnet sich die Schweinemast für Schirmhofer?? - Der wirbt ja jetzt auch ganz gross mit Gentec-frei??

LG Kathi

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