Homöopathie bei Rinder

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Name: mountainbiker 19-02-2012 08:48 nach oben
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Homöopathie bei Rinder
,habe momentan riesige propleme mit euterenzündungen,habe bis vor einem 3/4jahr keine propleme gehabt. wir machen das volle hygieneprogramm (zitzentauchen,melkzeug zwischendesinfizieren,usw )
mittlerweile kommt der tierarzt schon drei mal die woche,musste auch schon zwei kühe hergeben. das ganze antibiotika zeugs ist anscheinend völlig für katz. ich weis überhaupt nicht mehr weiter.
meine frage nun, hat irgendwehr erfahrung mit homöopahtie?

Name: soamist2 antwortet um 19-02-2012 13:36 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
im gegensatz zum überzüchteten menschen ist es einem rindvieh nicht möglich sich selbst durch bloße einbildung zu heilen. der glaube "ja die kugerln haben geholfen" geht immer vom menschen aus.

überlass das feld den esoterikern und spar dir das geld.

Name: mostkeks antwortet um 19-02-2012 14:10 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
@mountainbiker: haben eine Zeitlang konstant hohe Zellzahlen (bei uns 2-300.000) mit Nosoden behandelt. Zeitaufwändig aber erfolgreich. (sind wieder unter 50.000 im Schnitt)

In deinem Fall würde ich Homöopathie nur begleitend einsetzen. Auf jeden Fall einmal bei JEDER neuen Euterentzündung vor der Behandlung Probe einschicken und Antibiogramm machen lassen. Nur wenn du genau weißt welcher Erreger dir zu schaffen macht, und wogegen er schon resistent ist, hast du eine Chance das Problem wieder in den Griff zu bekommen.
Aber wenn der TA eh so oft bei dir ist der weiß das bestimmt besser als ich.

Viel Erfolg!

Name: Bergdoktor1 antwortet um 19-02-2012 15:25 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder



Wenn man bei Wiki Nosode eingibt kommt nach einer kurzen Erklärung folgender Hinweis:

"Allgemeiner Hinweis: Wissenschaftliche Studien zeigen keine signifikant vom Placebo-Effekt unterscheidbare medizinische Wirksamkeit homöopathischer Mittel" Zitat Ende

Hatten auch mal eine zeitlang konstant hohen Zellzahlen. Wir haben das Problem ohne Homöopathie zeitaufwändig aber erfolgreich behandelt ;-) Homöopathie nur begleitend einzusetzten ist sicher ein guter Rat - besonders für jene die die Mittelchen verkaufen ;-)
de.wikipedia.org/wiki/Nosode  

Name: mostkeks antwortet um 19-02-2012 15:43 auf diesen Beitrag nach oben
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Naja, vielleicht hätten Placebos für meine Kühe auch gereicht (-:

Name: 179781 antwortet um 19-02-2012 16:29 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
Gerade dieTatsache, dass es Anwendungen gibt, bei denen Homöopathie bei Tieren funktioniert, beweist doch, dass es sich nicht nur um einen Placebo Effekt handelt.
Allerding sollt man schon wissen, was und wie man damit macht. Beio einem schweren Euterentzündungsproblem ist wohl in erster Line wichtig, die Ursachen zu finden und rasche Abhilfe zu schaffen. Und dazu ist ein Tierarzt notwendig und nicht af geradewohl mit Hausmittelchen herumkurieren.

Gottfried

Name: Stalldirn27 antwortet um 19-02-2012 17:40 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
Ich weiß es von einem Bekannten der arbeitet sehr erfolgreich mit Homöopathie in seinem Milchviehbetrieb!
ich selber hab keine Erfahrung bei Tieren, aber bei meinen Kindern kann ich bei kleinen Wehwechen sagen das es wirkt!!! Dazu braucht man kein Esoteriker sein!!!

Name: rirei antwortet um 19-02-2012 18:05 auf diesen Beitrag nach oben

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@mountainbiker
Du kannst über Globuli und/oder Nosoden SEHR GUT den Selbstheilungsprozess der Kühe ANREGEN und zur Heilung von Krankheiten BEITRAGEN. Das Einschicken von Milch kannst ja probieren, vielleicht greift ja kurzsfristig noch etwas vom TA. Hygieneprogramm auch unbedingt weiter machen, aber anständig! ZitzenTAUCHEN ist schon was, was nicht mehr sein dürfte. Da wird heutzutage nur mehr gesprüht.

Aber grundsätzlich mußt Du das Immunsystem Deiner Kühe wieder auf Vordermann bringen, sonst wird alles vergebens sein. Du mußt unbedingt die URSACHE für die Abwehrschwäche Deiner Kühe finden, da sonst jegliche Medizin auf Dauer versagen wird. Die Erreger, die jetzt die Entzündungen verursachen, sind IMMER da. Nur haben sie gerade Narrenfreiheit, weil sie vom Immunsystem der Kühe nicht in Schach gehalten werden können.

Die Managementfehler dauern ws. schon länger als ein Jahr lang an, denn Kühe stecken gewisse Sachen schon einmal ein Jahr lang weg, bevor es zu derart massiven Ausbrüchen kommt. Also weit zurück denken, was verändert wurde.

Die Fütterung kannst ja relativ einfach überprüfen. Wenn alles passt, sind Futtertoxine immer ein heißes Thema. Dagegen gibt es Toxinblocker, darüber sollten Dein TA und/oder Dein FM-Berater Bescheid wissen.




Name: helmar antwortet um 19-02-2012 20:17 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Seit 2003 habe ich jedes 2. Jahr ein bei einigen Kühen massives Zellzahlproblem, Staph. Aureus........und was habe ich nicht alles versucht.....an Anfangs stand immer eine Probenziehung durch den Hofberater und Antiobiogramm. Das Hygieneprogramm sowieso....Und ich habe mit Antibiotika und Nosoden gearbeitet. Und muss feststellen dass es mit den AB besser geklappt hat als mit H. Und eines ist im Laufe der Jahre auch klar geworden: wenn man laut Antibiogramm behandelt dann sind maximal 2 Durchänge pro Laktation sinnvoll. Eine so behandelte Kuh im Jahr 2007 war bis vorigen Sommer ZZmässig absolut unauffällig, dann kamen die Zellen wieder und die Kuh ging 11 jährig mit einer LL von 60.000 ab, eine AB behandelte aus dem Jahr 2008 hat es auch bis vorigen Sommer geschafft, aber dann.....wo ich mit Nosoden gearbeitet habe, sind die ZZ-Probleme weitaus früher wieder gekommen. Und daher habe ich das Nosodenschütteln vor ein paar Jahren aufgegeben..........von meinen derzeit noch vorhandenen ist eine 11 jährige Kuh dabei welche vor 2 Jahren einmal auffällig gewesen ist, mit Antibiogramm behandelt wurde und in Kürze mit anderen jungen Kühen zum Nachbarn übersiedeln wird.( Letzte Proben sind unauffällig gewesen, allerdings sind derzeit bis auf die eine Ausnahme nur junge Kühe im Bestand und vor allem keine milchlaufende Kühe) ZZ-Schnitt 2 er Laktationen 65.000. Derzeitiger Lieferschnitt 56.000 bei allen Kühen.
Aber ein fast schon drauf warten können bis es wieder losgeht, macht einen irgendwie mürbe, zumindest mir ist es in den letzten jahren so ergangen...........und es war, mit einigen anderen Gründen mit ausschlaggebend, dass ich in ein paar Wochen Ex-Milchbäuerin bin.
Mfg, Helga

Name: mountainbiker antwortet um 20-02-2012 09:21 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
selbstverständlich wurde keine kuh ohne vorhergegangene probenahme und erstellung eines antiobiogrammes behandelt. das komische ist das bei mehreren kühen (trotz enonormer zellzahlen und geschwollener vierteln) keine erreger feststellbar waren. wohlgemerkt nach mehreren probenahmen (immer das gleiche ergebniss).
an der haltungsform und am management wurden auch nichts verändert.
das grundfutter wird alle jahre untersucht (allerdings nicht auf toxine). ich habe den tierarzt gefragt ob sie sich eventuell über das futter anstecken können,seiner meinung nach ist das sehr unwahrscheinlich sonst müssten auf einmal viel mehr kühe betroffen sein.
das mit dem zitzenbesprühen werden wir demnächts probieren, wir werden nur das alte zitzentauchmittel aufbrauchen.
noch ein wort zur milchprobenahme,ein freund von mir hat bei einem viertel vier proben genommen und vier verschiedene ergebnisse erhalten!!!!
ich kann ja selbst nicht so recht daran glauben das die kleinen kügelchen helfen sollen,aber in meinen fall klammerst dich an jedem strohhalm.

mfg montainbiker

Name: rirei antwortet um 20-02-2012 11:35 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Das die Milchprobeneinsendung für A & F ist, sehe ich auch so. Aber ich wollte es nicht schreiben, weil dann wieder so viele aufheulen, dass es bei ihnen SO gute Ergebnisse gebracht hat. Kann ja sein.

Toxine im Futter lassen sich, soweit ich weiß, nur sehr schwer feststellen. Ich weiß aber aus Körnermaisproben, daß z.B. der Mais aus dem Jahr 2010 total versaut war.
Vielleicht versuchst einmal vorbeugend einen Toxinblocker. Ich weiß leider nicht, was das kostet.

@Helga
Klar kommen die Probleme bei natürlichen Behandlungen schneller wieder. Du hast ja die Ursache für die Probleme nicht abgestellt und vor allem hast Du das Immunsystem der Kühe nicht mit AB tot geschossen. Dann braucht es natürlich wieder länger, bis es auf die Erreger reagieren und sich über die ZZ zeigen kann.
Wenn Du richtig geschüttelt hast, könnte die ZZ nach der Behandlung sogar kurzfristig ansteigen.

Name: cowkeeper antwortet um 20-02-2012 13:10 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
@mountainbiker
Was füttert er denn eigentlich so? Die Tiere stecken sich zwar nämlich nicht übers Futter an, es brauchen auch nicht mal Toxine drin sein, aber bei falscher Fütterung hast du trotzdem sofort große Probleme am Euter.
Also: bitte gib uns Infos!

lg cowkeeper

Name: helmar antwortet um 20-02-2012 20:48 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Hallo Rirei...Ursachen abstellen? Da wüsste ich nicht was ich nocht tun hätte sollen, als eben Kühe abstellen......Laufstall mit Auslauf im Winter, Strohmehl eingestreut in die Boxen, regelmässige Boxenreinigung, Mai bis Okt. freier Weidegang, immer Heubeifütterung und Sorgfalt beim Silieren, Melkmaschine regelmässig überprüft, Hygieneprogramm, stressfreier Umgang mit den Viechern.......ich denke dass ich verhältnismässig lange da durchgehalten habe.
Ich hatte vor dem ganzen Desaster im Bestand ein Durchschnittsalter von 8 Jahren bei 11 Kühen und eine durchschnittliche LL von weit über 30.000 kg. Und war auch im letzten Abschluss bei 25.000.......aber irgendwann reicht es neben ein paar anderen Dingen.
Mfg, Helga

Name: rirei antwortet um 21-02-2012 09:40 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Hallo Helga!
Ich wollte Dir keinen persönlichen Vorwurf machen!
Nein, ganz im Gegenteil. Ich suche selber wie verrückt nach 'Ursachen', bin selber kurz davor, die Kühe abzustellen.

Name: mountainbiker antwortet um 22-02-2012 09:12 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
gefüttert wird eine AMR für 20kg milch bestehend aus silage 1u.3 schnitt 13,8 kg tm 0,3 kg heu 0,3kg stroh 2kg kraftfutter rindastar 1870 0,07kg mineralstoffm. rindamin 2000 le u. ca. 1kg tm biertreber.
der rest vom kraftfutter (max. 7kg) wird über eine abrufstation gefüttert.
stalldurchschnitt: 8200kg milch 4,11% fett 3,56% eiweiss


Name: rirei antwortet um 22-02-2012 19:22 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Sicher eine sehr schöne Ration. Aber wie sieht es mit der Futterhygiene aus?
Ich habe z.B. Riesenprobleme mit Riesenerdhügel, welche mir das Futter versauen. Da kannst dann mischen, was du willst, der Dreck bleibt drinnen.

Wie geht es Dir mit der Futterverschmutzung?

Name: Bergdoktor1 antwortet um 23-02-2012 05:42 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
Guten Morgen,

Um noch mal zum eigentlichen Thema „Homöopathie bei Rinder“ (n) ;-) zu kommen:
Zitate: „ich selber hab keine Erfahrung bei Tieren, aber bei meinen Kindern kann ich bei kleinen Wehwechen sagen das es wirkt!!! Dazu braucht man kein Esoteriker sein!!! „
„Du kannst über Globuli und/oder Nosoden SEHR GUT den Selbstheilungsprozess der Kühe ANREGEN und zur Heilung von Krankheiten BEITRAGEN. „ Zitate Ende

Sechs !!! !!! oder GROSSSCHREIBUNG sollen belegen dass Homöopathie irgendeine Wirkung außerhalb des Placebo Effektes haben soll ? ;-) Wenn jemand an die Wirksamkeit von Mittelchen aufgrund von fehlenden wissenschaftlichen Grundlagen, glauben muss, bezeichnet man diesen als Esoteriker.

„Gerade dieTatsache, dass es Anwendungen gibt, bei denen Homöopathie bei Tieren funktioniert, beweist doch, dass es sich nicht nur um einen Placebo Effekt handelt.“ Zitat Ende

Homöopathie funktioniert also bei Tieren ? Wieso wurde das bisher noch in keiner einzigen wissenschaftlicher Studie nachgewiesen?

Die Rindviecher können sich eine Heilung nicht einbilden das ist wohl jedem klar, was offensichtlich nicht so klar ist dass sich esoterisch angehauchte Besitzer einbilden das Rindvieh geheilt zu haben weil sie ihm irgendwelche Zaubermittelchen verabreicht haben. Bezeichnend auch dass HP gerne als Begleitmaßnahme empfohlen wird.
Stalldirn meint ja sagen zu können dass es bei ihren Kindern bei kleinen Wehwehchen hilft. Dass kleine Wehwehchen auch ganz von selbst heilen , auf diese Idee scheint man heute ganz zu vergessen. Bei den ersten Anzeichen einer Verkühlung werden Pillen verschrieben und eben auch dubiose homöopathische Mittelchen genommen, was durch den Placebo Effekt sogar zur Heilung beitragen kann. Ein paar Tage Ruhe und Schonung würden oft genauso, vielleicht sogar nachhaltiger wirken. Bei längerer, schwerer Krankheit führt dann sowieso kein Weg mehr an den Antibiotika – und Chemohämmern vorbei.

An alle die auf Homöopathie setzen:
Mir ist vollkommen egal wenn ihr euch aus Eiter, Blut, Krankheitserregern und was weiß ich noch alles Nosoden zusammenmixt und diese an euch selbst oder euren Tieren anwendet, es wird auch niemand was dagegen haben wenn ihr Globuli schluckt oder andere Mittel mit Wasser, Alkohol und Michzucker so lange potenziert bis vom ursprünglichen Ausgangsstoff nichts mehr übrig ist. Jeder soll das machen was er für richtig hält.

Die vielen Erfolgsberichte von Patienten oder Tierbesitzern sind für mich nicht sehr beeindruckend, weil es ja meistens um leichtere Sachen geht oder HP begleitend eingesetzt wurde. Ich nehme sehr stark an dass die berichteten Heilungen auch ohne HP eingetreten wären. Was man der HP vielleicht zu Gute halten könnte ist dass durch den Placebo Effekt Heilungen begünstigt werden können. Deshalb werden ja jauch für die Schulmedizin „Medikamente“ mit null Wirkung hergestellt.

Wenn HP aber auch bei Tieren wirken soll müsste die Wirksamkeit auch medizinisch belegbar sein. Und genau das wird von euch immer vermittelt. Es wäre also angebracht dass diejenigen die das behaupten auch Belege dazu bringen – Rufzeichen und Großschreibung sind mir zu wenig.

Vor einiger Zeit habe ich eine Bekannte von mir, eine bekennende Homöopathin gefragt was man denn unter HP eigentlich versteht. Weißt du, sagte sie, HP wirkt rein pflanzlich.

Mir scheint viele die auf diesen esoterischen Kram schwören haben ihr Wissen von Propagandaschriften verschiedener Homöopathiepäpste und Herstellern der dazugehörigen teuren Mittelchen und lassen sich von den Erfolgsberichten die gerne als Werbung verwendet werden, blenden.

Einmal zu hinterfragen was Homöopathie tatsächlich bedeutet das halten solche Leute dann aufgrund ihrer fortgeschrittenen Erleuchtung nicht mehr für notwendig.

Dabei braucht man nur bei Wikipedia reinschauen, dort wird aus neutraler Sicht recht sachlich und kurz zusammengefasst was alles mit dem Begriff Homöopathie zusammenhängt.

Ganz einfach das Wort Homöopathie eingeben




Name: mountainbiker antwortet um 23-02-2012 08:56 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
untersuchungsbefund der silage 1u.3 schnitt vom 30.9. 2011
TM 1000
XP 159
nXP 139
UDP 24
RNB 3
XL 31
XF 257
XX 486
XA 67 = ROHASCHE= verschmutzung= ein sehr niedrieger wert
ME 10,5
NEL 6,27

Name: rirei antwortet um 23-02-2012 09:43 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Hallo Bergdoktor!

Ich habe das extra groß geschrieben, weil ich eben NICHT behaupten will, dass man mit HP etwas gleich so HEILEN kann, wie es von vielen gewünscht wird. Eine Antibiotikaspritze zu setzen, welche gewisse Krankheitserreger abtötet, ist eine Sache. HP ist etwas ganz anderes, das will ich unbedingt so verstanden wissen.

Wenn Du Dir regelmäßig mit dem Hammer auf den Daumen haust, ist es ganz egal, ob Du den Daumen jetzt schulmedizinisch oder alternativ behandelst. Solange Du nicht die Ursache für den geschwollenen Daumen abstellst, wird er immer wieder weh tun. DARAUF will ich hinaus. Man muss die URSACHEN finden.
Und wenn sich die Euterentzündungen antibiotisch nicht mehr in den Griff kriegen lassen, soll mir die HP nur Recht sein. Denn wer heilt, hat Recht!

Wenn ich jetzt auf meinen Hof hinausgehe und einen Schamanentanz aufführe, und wenige Sekunden später sind @mountainbiker's Kühe pumperlgsund, dann habe ich Recht, ganz gleich, ob man das wissenschaftlich beweisen kann oder nicht.
Mir ist es egal, ob meine Kühe auf die HP, den Traubenzucker der Globuli, meine besondere Aura oder einfach auf eine zusätzliche Streicheleinheit reagieren, hpts. es hilft!
Vielleicht hilft die HP ja auch nur, weil sie die Leute dazu zwingt, sich mit den Problemen ihrer Tiere intensiver auseinander zu setzen, anstatt die Verantwortung auf den Tierarzt zu schieben. Das kann ich mir bei einigen sogar gut vorstellen!

Aber nur, weil die Wirkung der HP mit den derzeitigen Mitteln der Wissenschaft nicht nachweisbar ist, heißt das noch lange nicht, dass es diese Wirkung nicht gibt. Du weißt ja: Die Erde ist eine Scheibe, die Sonne dreht sich um die Erde, .....

Und wenn es die letzte Chance für @mountainbiker's Kühe ist, dann soll, nein, muss er es unbedingt versuchen!


Name: rirei antwortet um 24-02-2012 17:40 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
@mb
Wie viele Schläge zählst Du beim Wiederkauen Deiner Kühe?

Name: martin66 antwortet um 24-02-2012 18:53 auf diesen Beitrag nach oben
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Schönen guten Abend
Habe schon öfter HP Mittel zum behandeln von Euterwarzen verwendet.
Dauert sechs Wochen aber funktioniert.

Name: Bergdoktor1 antwortet um 25-02-2012 13:21 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder

@ martin 66

Auch wir hatten schon öfters ein Problem mit Euterwarzen. Fast in allen Fällen fielen sie aber früher oder später von selber ab. Größere haben wir auch manchmal abgebunden. Natürlich haben wir die betroffenen Stellen nach jedem Melken sorgfältig desinfiziert.

Ich kann mich nur an einen Fall erinnern wo wir eine Kalbin aussortieren mussten weil die Warzen so dicht waren dass es nur schwer möglich gewesen wäre sie zu melken.

Welches homöopathische Mittel war es genau das bei deinen Tieren die Heilung bewirkt hat ?

Glaubst du dass die Euterwarzen bei deinen Tieren ohne HP nicht verschwunden wären ?

Gruß Doc



Name: Bergdoktor1 antwortet um 25-02-2012 15:29 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder


@ rirei

Tutr mir leid da komm ich jetzt nicht ganz mit - zuerst behauptest du: "„Du kannst über Globuli und/oder Nosoden SEHR GUT den Selbstheilungsprozess der Kühe ANREGEN und zur Heilung von Krankheiten BEITRAGEN. „ Zitate Ende


Eine recht klare und eindeutige Aussage, auf die ich gerne Fakten gesehen hätte die belgen dass Globuli und/oder Nosoden sehr gut den Selbstheilungsprozess bei Kühen anregen und zur Heilung von Krankheiten beitragen.

Stattdessen antwortest du: "Ich habe das extra groß geschrieben, weil ich eben NICHT behaupten will, dass man mit HP etwas gleich so HEILEN kann, wie es von vielen gewünscht wird" Zitat Ende

Wie gesagt - ziemlich verwirrend diese Antwort, das muss dir doch selber auffallen ;-)


Was du weiters noch zum Thema schreibst (Schamanentanz, wer heilt hat recht usw.) fällt eindeutig in den Bereich Esoterik. Ich wiederhole mich wahrscheinlich zum x-ten mal - Jeder soll das machen was er für richtig hält - nur sollte er darauf gefasst sein dass wenn er öffentlich behauptet Homöopathie, Wünschelruten usw. hätten eine heilende Wirkung die über Placebo hinausgeht, er nach Informationen und Quellen gefragt wird, die diese Behauptungen belegen.

Wenn für ein Heilmittel kein wissenschaftlicher Nachweis über seine Wirksamkeit mehr nötig ist, oder man sagt: "Wir probieren das jetzt, weil vielleicht ist die Wissenschaft noch nicht so weit um zu erkennen wie heilsam unsere Mittel sind, dann ist der Scharlatanerie Tür und Tor geöffnet.

Aber es wird den Homöopathie- und Esoterikgurus schon recht leicht gemacht. Beispiel Granderwasser: Obwohl wissenschaftlich keinerlei Veränderung von behandeltem Wasser festgestellt wurde, verkauft es sich nach wie vor glänzend. Siehe Wikipedia
Bei so viel Aberglauben kann man dann den Erfindern gar nicht mehr viel vorwerfen.

Aber - jeder wie er will ;-)







Name: martin66 antwortet um 25-02-2012 18:47 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
@ Bergdoktor
Das Mittel heißt VET 24 Warzentropfen Mag. Doskar für Tiere
zwei mal pro Tag 40 Tropfen auf etwas Kraftfutter geben. Halte eigentlich nichts auf HP aber habs einfach mal probiert. Teiweise 40 bis 50 Warzen an den Zitzen.
Wünsche Dir viel Erfolg

Name: Bergdoktor1 antwortet um 26-02-2012 08:26 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder


Hallo Martin 66

Danke für die bestimmt gut gemeinten Ratschläge. Wenn du gelesen hättest was ich oben geschrieben habe, müsstest du erkannt haben was ich von homöopathischen Mittelchen halte – nämlich nichts.
Die homöopathischen Arzneimittelprüfungen haben ja mit arzneimittelrechtlichen Medikamentenstudien gemäß dem Arzneimittelgesetz rein gar nichts zu tun.
Nach Hahnemanns Vorgaben wenden gesunde Personen die Mittel an sich selber an und notieren die Veränderungen und Reaktionen die sie an sich selber feststellen. Diese Notizen werden zusammengefasst und das war´s 

Du hast mir ein Mittel empfohlen das durch potenzieren entstanden ist. Der Witz ist ja der dass Hahnemann für die Homöopathische Arzneimittelprüfung Hochpotenzen empfiehlt. Für einen halbwegs logisch denkenden Menschen ergibt das keinen Sinn. Also kommt die heilende Wirkung in so einem Mittel durch das Ritual der Herstellung – und wo sind wir da angelangt? – richtig – bei der Esoterik.
Die Potenzierung D 23 ( 1:10 hoch 23) entspräche einen Tropfen im Volumen des Mittelmeeres. Das ist Hahnemann aber noch zu wenig verdünnt ;-) Für die Arzneimittelprüfung empfiehlt er bevorzugt D 60
Es ist also vollkommen Wurscht was der Ausgangsstoff war – bei Hochpotenzen ist kein einziges Molekül dieses Stoffes mehr in dem Wässerchen das Krankheiten heilen soll enthalten. Selbst das stärkste Gift richtet keinen Schaden mehr an.

Man sieht also ganz klar dass es in der Homöopathie nicht um Wirkstoffe geht sondern um Hokus – Pokus, Aberglaube und Abzocke. Umsatz allein in Deutschland 2009: Über 4oo Millionen Euro !!
Zitat Wikipedia: „Bis heute existiert weder ein formaler, reproduzierbarer Nachweis noch eine akzeptable naturwissenschaftliche Begründung für eine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel, die über den Placebo-Effekt hinausgeht.[8][176] Die Homöopathie wird von Teilen der wissenschaftlichen Medizin auch als wirkungslose, in einigen Fällen sogar gefährliche Behandlung abgelehnt.“ Zitat Ende

Bitte beantworte mir auch noch die Frage ob du glaubst dass ohne HP bei deinen Tieren die Warzen nicht verschwunden wären.

Gruß Doc

http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie#Hom.C3.B6opathische_Arzneimittelpr.C3.BCfung




Homöopathie  

Name: martin66 antwortet um 26-02-2012 20:18 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
@ bergdoktor1
Schönen guten Abend
Leider sind sie bei den nichtbehandelten nicht abgefallen.
Sch.... beim Melken

Name: rirei antwortet um 26-02-2012 20:59 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Hallo Doc!
Wenn ich annehmen müsste, daß Du es tats. nicht verstanden hast, würde ich es Dir glatt noch einmal erklären. Aber nur zwecks der Hetz ist mir die Zeit dafür zu schade.

Vorschlag:
Du begräbst Dein ständig wurfbereites Anti-ehso-derrisches Kriegsbeil und machst jetzt einmal einen vernünftigen Vorschlag zu @mountainbiker's Problem mit seinen Kühen. Wenn Du so schlau bist zu wissen, daß die HP und andere alternative Methoden sowieso nix helfen können, dann lass einmal wissen, WAS jetzt helfen könnte.

Name: naturbauer antwortet um 27-02-2012 09:59 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Es ist typisch für dieses Forum, dass der Doc weiß was nicht hilft. Was hilft weiß er aber auch nicht. Damit ist es wieder typisch durch Doc für dieses Forum , wenn jemand nach Hilfe und Möglichkeiten nachfragt keine brauchbare Antwort bekommt, bzw. bekommen kann.

Name: Bergdoktor1 antwortet um 28-02-2012 05:57 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder


Zitat: „ Vorschlag: Du begräbst Dein ständig wurfbereites Anti-ehso-derrisches Kriegsbeil und machst jetzt einmal einen vernünftigen Vorschlag zu @mountainbiker's Problem mit seinen Kühen.“ Zitat Ende

Rirei du hast dich da verschrieben – es heißt nicht ehso-derrisch sondern esoterisch ;-) Ich nehme nämlich nicht an dass du es absichtlich so geschrieben hast und mich im Sinne von „derrisch“ beleidigen wolltest. Es wäre aber nicht das erste mal dass ich mangels Argumenten persönlich angegriffen werde.

Ich soll wissen lassen was bei MB jetzt helfen könnte? Ich denke dass jeder Milchviehbetrieb schon mal Probleme mit Eutererkrankungen hatte. Normalerweise sind dafür Tierärzte zuständig. Mountainbiker hat ja auch einen hinzugezogen. Jetzt sollen wir mittels Ferndiagnose schlauer sein als sein Tierarzt? Zur Esoterik zu greifen halte ich für unseriös weil ihm dadurch unnötige Zusatzkosten entstehen. Das ist mein Rat – ob er ihn befolgt oder nicht ist ganz allein seine Sache. Er hat eingangs gefragt: „meine frage nun, hat irgendwehr erfahrung mit homöopahtie?“ Zitat Ende

Daraufhin kamen einige Meldungen wonach HP wirken soll – zum Beispiel deine glasklare Aussage: „Du kannst über Globuli und/oder Nosoden SEHR GUT den Selbstheilungsprozess der Kühe ANREGEN und zur Heilung von Krankheiten BEITRAGEN.“ Oder „Gerade dieTatsache, dass es Anwendungen gibt, bei denen Homöopathie bei Tieren funktioniert“ usw. Zitate Ende
Ich habe leider nicht begriffen dass das heißen soll dass du eben nicht behaupten willst dass man mit HP nicht gleich so heilen kann wie es von vielen gewünscht wird ;-))))) sonst hätte ich natürlich keine Quellenangaben von dir verlangt die diese Aussagen auch wissenschaftlich untermauern.

Mountainbiker ist bestimmt erwachsen und wird eine eigene Meinung zum Thema haben, und er wird meine kritische Haltung zur HP „verkraften“ Ein Diskussionsforum ist meist geprägt von verschiedenen Meinungen - nur bei Glaube, Homöopathie und anderer Esoterik wird sofort gereizt reagiert wenn es jemand wagt sie anzuzweifeln – warum? Es ist ja nur eine Meinung die mit stichhaltigen Argumenten jederzeit widerlegt werden kann – nur wo sind die?


Ich soll das Kriegsbeil begraben? Welches Kriegsbeil? Du empfindest dass ich das Kriegsbeil ausgegraben habe nur weil ich höflich darum gebeten habe zu bestimmten Behauptungen Quellen zu nennen? Es sollte eigentlich Standard sein dass Behauptungen in einem öffentlichen Forum mit Quellenangaben ergänzt werden.

Du hast mir einen Vorschlag unterbreitet – ich mach jetzt dasselbe: Wenn du Kritik an der HP nicht verträgst tausch doch deine esoterischen Weisheiten einfach auf einer Plattform mit Gleichgesinnten aus (am besten mit Registrierung und Passwortzugang) – da bist du bestimmt sicher vor lästiger Kritik ;-) An Teilnehmern würde es auf so einer Plattform sicher auch nicht mangeln. Ihr könntet euch dann gegenseitig ungestört in euren abstrakten Ideologien bestärken. In einem öffentlichen Forum wirst du damit rechnen müssen dass nicht alle deiner Meinung sind.

Und pass auf damit du dich nicht wieder verschreibst (derrisch) - sachlich können wir uns gerne weiter unterhalten ;-)

Gruß Doc

Name: rirei antwortet um 28-02-2012 08:25 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Hallo Doc!
LOL - nein, ich will Dich ganz bestimmt nicht persönlich angreifen, so etwas liegt mir fern. Und ich habe mich bestimmt nicht verschrieben, soviel deutsch kann ich gerade noch. Meine falsche Rechtschreibung war eine Anspielung auf den Gernot Haas: http://www.esoderrisch.com/esoderrisch
Ich dachte, Du kennst den vielleicht und verstehst ein wenig Spaß bei meinen Wortverdrehungen.

Und noch ein letztes Mal zum Thema HP:
Es gibt derart viele Berichte und positive Erfahrungen mit der HP und anderen alternativen Möglichkeiten, daß es mir ehrlich gesagt ein Rätsel ist, wie es der Wissenschaft bis heute gelungen ist, diese Wirkungen NICHT nachzuweisen.
Ein Schelm, wer jetzt denkt, die machen das absichtlich, um der Pharmaindustrie nicht ins Handwerk zu pfuschen - schließlich geht es da sicher um ein paar Millönchen mehr als bei den Alternativen.

Aber was soll's, das hilft dem TO jetzt auch nicht weiter.


Kabarettist Gernot Haas  

Name: Peter06 antwortet um 28-02-2012 10:08 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Die Bezeichnung "eh so derrisch" passt schon auf den Doc, es ist geradezu bezeichnend, wie er das einzig gültige Argument in dieser Diskussion ignoriert, nämlich, rireis´s treffende Aussage:

wer heilt, hat recht

Es ist nur logisch, auf wirksame Heilverfahren zurückzugreifen, egal ob sie wissenschaftlich verifiziert sind oder nicht.
Die Heilkraft von gewissen Kräutern, die traditionelle chinesische Medizin, oder die Wetterfühligkeit, das sind nur drei Phänomene, deren Bedeutung kein vernünftig denkender Mensch anzweifeln würde, und doch sind diese wissenschaftlich nicht oder nur teilweise erforscht und anerkannt. Das schert aber denjenigen, der die Wirkung eines dieser Phänomene am eigenen Körper verspürt hat, einen Dreck!

Meint
Peter



Name: helmar antwortet um 28-02-2012 12:17 auf diesen Beitrag nach oben

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Homöopathie bei Rinder
Hallo Peter...zählst du zur "traditionellen chinesischen Medizin" z.B. auch geriebene Nashornhörner? Sollen angeblich "müden Männern", oder besser deren "Männlichkeit" auf die Sprünge helfen......aber auch alles Mögliche vom Tiger soll sehr heilsam und hilfreich sein......also liebe Nashörner und vor allem Tiger, vorsichtig sein!
Liebe Grüsse, Helga welche, wäre das Problem Euterkrankheiten nicht ein wirklich ernstes, und die Ausrottung gewisser Tiere, eben wegen angeblicher Heilkräfte, auch eines, schon fast grinsen könnte über so manchen Eintrag....

Name: soamist2 antwortet um 28-02-2012 12:58 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
nachdem der einzige zweck von hp ist, diversen naivlingen das geld aus der tasche zu ziehen muss man objektiv zugeben - das zeug wirkt teilweise wirklich.

Name: Bergdoktor1 antwortet um 02-03-2012 15:16 auf diesen Beitrag nach oben
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Homöopathie bei Rinder
@ Peter o6

Was erregt dich denn so? ;-) Dass es Leute gibt die nicht an HP glauben? Dass nach Quellen gefragt wird wenn jemand behauptet HP hat eine Heilkraft die über Placebo hinausgeht? Ist es deiner Meinung nach nicht zulässig wenn jemand Kritik an der HP übt? Ich äußere mich kritisch gegenüber HP und gebe auch die Argumente dafür bekannt. Fühlst du dich dadurch zu irgendwas genötigt? Diesen Eindruck könnte man bekommen wenn man deine aggressive und beleidigende Art zu antworten betrachtet.

Dir ist schon klar dass wir hier über Homöopathie reden. Wenn du nachgeschaut hättest was diese Wort eigentlich bedeutet , und auch gelesen hättest was ich oben geschrieben habe, müsstest dich vielleicht nicht auf so niedriges Niveau begeben und mich als "derrisch“ bezeichnen ;-) (Und die Form in der du das schreibst, verdeutlicht dass du es auch so meinst – ich bin also derrisch weil ich das EINZIG GÜLTIGE ARGUMENT IN DIESER DISKUSSION ;-))))))) „wer heilt hat recht), ignoriere. Ich bin echt ein wenig enttäuscht von dir – deine Standpunkte in vielen Diskussionen hier haben mir gefallen. Nur bei Glaubensfragen, und HP ist eine solche, wirkst du etwas intolerant und gereizt. Bei einzelnen Usern hier ist man dieses Niveau gewohnt – dir hätte ich es eigentlich nicht zugetraut.

Du schreibst: „Es ist nur logisch, auf wirksame Heilverfahren zurückzugreifen, egal ob sie wissenschaftlich verifiziert sind oder nicht.
Die Heilkraft von gewissen Kräutern, die traditionelle chinesische Medizin, oder die Wetterfühligkeit, das sind nur drei Phänomene, deren Bedeutung kein vernünftig denkender Mensch anzweifeln würde, und doch sind diese wissenschaftlich nicht oder nur teilweise erforscht und anerkannt. Das schert aber denjenigen, der die Wirkung eines dieser Phänomene am eigenen Körper verspürt hat, einen Dreck! „ Zitat Ende

Du scheinst da was zu verwechseln: Kräuterheilkunde hat mit HP im eigentlichen Sinn nichts zu tun. Die Wirkstoffe in Heilkräutern wurden wissenschaftlich erfasst und werden in der Naturheilkunde auch berücksichtigt. Chinesische Medizin kenne ich zu wenig, denke aber dass da vieles vom Kopf ausgeht – also wieder Placebo. Und wie du Wetterfühligkeit mit HP in Verbindung bringst ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Wissenschaft soll noch nicht so weit sein dass sie die Wirksamkeit von HP erkennen kann? Das ist ein Denkfehler. Die Wissenschaft hat längst nachgewiesen dass diese dubiosen Mittelchen keinerlei Heilwirkung haben die über Placebo hinausgehen. Und genau dieser Placebo ist auch der Grund warum trotzdem sogar Ärzte und Tierärzte HP Mittel verschreiben. Naja vielleicht spielt auch noch der geschäftliche Faktor eine gewisse Rolle? – mit so wenig Risiko so leichtes Geld zu machen das könnte man als Gott in weiß schon mal mitnehmen;-)

Du bist also der Meinung dass es nur logisch sei auf „wirksame“ Heilverfahren zurückzugreifen auch wenn diese wissenschaftlich nicht verifiziert sind. Für wen soll das logisch sein? Meiner Meinung nach ist da schon eine gewisse esoterische Ader Voraussetzung um das logisch zu finden. „wirksamen Heilverfahren“ wie du es nennst, die außerhalb jeder wissenschaftlichen Nachvollziehbarkeit liegen, beziehen diese Wirksamkeit ausschließlich aus dem Placebo Effekt und der Selbstheilungskraft. Die meisten mit HP behandelten Wehwechen würden ganz von selber heilen. Das ist ganz einfach meine Meinung dazu. Dass viele das anders sehen ist mir bewusst. Jeder kann von mir aus zu jedem Quaksalber und Wunderheiler laufen von dem man sagt der kann heilen (sie brauchen das nämlich nicht mal selber von sich zu behaupten) – weil wer heilt hat recht nicht wahr Peter;-) Ich ignoriere diesen Satz nicht wie du behauptest – ihn als eine Art Lebensweisheit zu sehen, macht es den Scharlatanen unter den Heilern sehr leicht und deshalb halte ich nicht besonders viel davon. Aber nochmal – jeder wie er will ;-)


(Natur)wissenschaftliche Grundlagen und Erkenntnisse völlig außer Acht zu lassen wenn es um den eigenen Körper geht halte ich persönlich für dumm.

Hahnemann selbst war vielleicht kein Scharlatan weil er von seinem „Heilverfahren“ selber überzeugt zu sein schien. Der Stand der damaligen Schulmedizin war ja auch noch steinzeitlich und seine Methoden waren damals eine Alternative dazu weil er mit seiner Verdünnungslehre keinen großen Schaden anrichtete und durch den Placebo Effekt ja tatsächlich Heilungen begünstigt werden. Woher hatte Hahnemann eigentlich das „Wissen“ dass durch langes, kräftiges Schütteln magische Informationen übertragen werden? Es gibt kein irdisches Verfahren mit dem man das nachvollziehen kann. Ach ja ich hab schon wieder die Erleuchtung vergessen ;-)

Wenn nach heutigem Wissensstand jemand diese Methoden weiterverfolgt und damit leichtes, gutes Geld macht, dann muss man sich sehr wohl die Frage stellen ob er nicht ein Scharlatan ist.

Zum x-ten mal: Mir ist bewusst dass Esoterik boomt . Mir ist vollkommen egal was sich Esoteriker alles hineinschütten. Wenn Esoteriker aber zum Beispiel behaupten dass HP eine Wirkung haben soll die über Placebo hinausgeht , werde ich auch in Zukunft nach Quellen fragen die diese Behauptung stützen auch wenn das für einige hier äusserst unangenehm zu sein scheint ;-)

Für alle die sich für den „Beruf" Scharlatan interessieren – im link unten ein paar Tipp´s und Anregungen ;-)

http://www.klein-singen.de/logik/trans_html/Esoterik/Geschaeftsideen.html

Gruß Doc

Wie werde ich Scharlatan ?  

Name: naturbauer antwortet um 03-03-2012 09:18 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Homöopathie bei Rinder
Es war die Frage ob jemand mit Homöopthie Erfahrung hat.

Da kann ich klar sagen JA. In % ausgedrückt 98 innerhalb der letzten 12 Jahren.

In Deutschland sind die Möglichkeiten weit vielfältiger als in Österreich.

Ich habe Tierärzte die sich da auskennen zur Verfügung. Da ein erheblicher Teil des Einkommens bei den Tierärzten mit dem Verkauf von Medikamenten erwirtschaftet wird, haben nur sehr wenige Interesse daran homöopatische Mittel zu vertreiben.

Durch die Homöopthie bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel für die Tierhaltung, in meinem Fall der Milchviehhaltung. Viele Faktoren werden schon im Vorfeld abgestellt, die man ansonsten als normal ansieht.
Die Zwischendesinfektion bei den Melkzeugen ist nach meiner eigenen Erfahrung erst der halbe Weg, was die Desinfizierung an sich bedeutet.
Der Bergdoc kennt sich ja wissenschaftlich besser aus als einer wie ich!
Da überlasse ich ihm den Vorzug.


Name: rirei antwortet um 14-03-2012 12:22 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Homöopathie bei Rinder
Ok, Doc, Dein gebetsmühlenartiges Wiederholen von 'Wo sind die wissenschaftlichen Beweise' und Deine elendslangen Beiträge, die ich selten genau lese, machen es auch nicht richtiger.

Tatsache ist, daß es zig Leute gibt, welche HP mit Erfolg einsetzen - Wissenschaft hin oder her.
Tatsache ist, daß es die Pharmaindustrie nicht interessiert, die Wirkung von HP nachzuweisen.
Tatsache ist, daß die HP wesentlich günstiger ist als vieles andere - und ganz sicher günstiger als der TA.
Tatsache ist auch, daß es mich nicht interessiert, mit Leuten zu diskutieren, welchen nur auf ihrem persönlichen Standpunkt rumeiern und nicht einmal versuchen zu akzeptieren, daß es noch etwas anderes geben könnte, weil ja der 'wissenschaftliche Beweis' fehlt.
Tatsache ist letztlich, daß ich über das Stadium, anderen unbedingt meine Meinung erklären zu müssen, hinaus bin und mich daher von jeglicher weiteren Diskussion dieser Art fernhalten werde.

Name: Bergdoktor1 antwortet um 14-03-2012 16:09 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Homöopathie bei Rinder


@ rirei

Tatsache ist dass hier bei einigen Anhänger von HP die Nerven blank zu liegen scheinen ;-)
Tatsache ist dass bei diesem Thema Behauptungen aufgestellt werden die keine Quellennachfragen, geschweige denn Kritik vertragen.
Tatsache ist dass ich nichts weiter tue als diese Behauptungen anzuzweifeln und ich diese Zweifel auch argumentiere.
Tatsache ist dass ich stets betone dass von mir aus jeder machen kann was er will.
Tatsache ist dass ihr keine Argumente habt mit denen ihr meine Zweifel ausräumen könntet und deshalb zu einer etwas sonderbaren Art zu diskutieren neigt.

Dir sind meine Einträge zu lang? Wenn dir ein Text für den man höchstens zwei einhalb! Minuten braucht um ihn zu lesen zu lang ist, ja warum liest du ihn dann? Steht in den Forumsregeln irgendwo dass man alle Beiträge lesen muss oder was? Wer zwingt dich denn meine „elendslangen“ Beiträge zu lesen? Wer zwingt dich denn mit mir zu diskutieren? Und wenn meine Quellennachfragen gebetsmühlenartig sind, was sind dann eure immer wiederkehrenden vorausgehenden Behauptungen?

Aber vielleicht hast du recht – anstatt die HP anzuzweifeln könnte ich sie für mich nutzen. Du hast mich jetzt dazu inspiriert einen längeren Artikel zu schreiben.

Warnung an alle die keine langen Beiträge lesen können oder wollen, insbesondere an dich!

Ich werde einen neuen Thread mit dem Thema „Wer heilt hat recht“ eröffnen. Also wenn ihr das lest - einfach ignorieren und auf keinen Fall anklicken ;-) Die Ironie wird darin nicht zu kurz kommen.
Auch auf die „Gefahr“ hin dass kein Einziger diesen „ langen“ Eintrag lesen wird und ich damit im Club derer lande wo der Starteintrag bei 0 Antworten stehenbleibt, (das sind gar nicht so wenige) werde ich ihn verfassen. Um das niederzuschreiben was ich vorhabe muss ich einfach etwas weiter ausholen ;-)

Mit rund 600 Beiträgen in 8 Jahren zähle ich mich nicht zu den Vielschreibern – dafür dürfen einzelne Wortmeldungen schon mal etwas länger sein, nicht wahr rirei – und: Du MUSST ihn NICHT lesen.

Du kannst ja unten drunter schreiben dass du ihn nicht gelesen hast ;-)







Name: helmar antwortet um 14-03-2012 18:59 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Homöopathie bei Rinder
Genau genommen wirds wohl eine Glaubensfrage sein, mit der Homöopathie. Und manches Übel verschwindet wenn man Glück hat, von selber...die Frage ist für wie lange.
Mfg, Helga