Wie kommt man zu hohen Erträgen bei Weizen

Antworten: 30
Name: 208 15-12-2011 13:15 nach oben

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weizenertrag
wie bekommt man weizenerträge von 8-9tonnen/ha
mit welchen sorten
welchen dünger
wieviel dünger
welcher boden
wieviel niederschlag ist notwendig
ich hab mit der sorte capo und 120kgN/ha noch nie mehr als 5tonnen/ha bekommen
qualität ist mir egal da ich es zum füttern brauch

Name: martin2503 antwortet um 15-12-2011 13:24 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
Dann füttere weiter!!!

Name: steyr18 antwortet um 15-12-2011 13:46 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
Woher bist du?
Das ist sicher nur im Feuchtgebiert möglich; sicher nicht im Trockengebiet, wo eher Qualitat möglich ist.

Name: monsato antwortet um 15-12-2011 14:47 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
hay
alles ist möglich .
sorgfalt ist oberstes gebot.
ein kleiner tip per mail.

Name: schellniesel antwortet um 15-12-2011 16:25 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
Nun wie gesund sind dein Bestände???

Hab mit 60kgN/ha extensiv auch schon die 5t erreicht im Feuchtgebiet! (renan) Bei uns wird aber bei 8t auch mit top Sorten Schluss sein...

Als erstes richtiger Standort angepasster Anbauzeitpunkt und Sortenwahl angepasste Ausaatmenge eventuell auch ein Herbizid Einsatz im Herbst und das der Weizen gut über den Winter kommt Mangan oder Kombipack mit spurenellemneten .
Je nach dem wie gut der weizen dann im Frühling bestockt die erste zeitige Gabe N! Wenn viel Pflanzen der Winterung zum Opfer gefallen sind dann kann auch strieglen,walzen,.... die Bestockung fördern allerdings ist dann der top ertrag bereits vertan.

Beim schossen bereits auf die Gesundheit (Rost,Mehltau,Fusarien..) achten und eventuell noch eine Kleine Gabe (bei bedarf Volldünger). bei zu übigen Stroh Wachstum bereits Halmverkürzer einsetzen

Ährenschieben die wichtigste Zeit um auf Ertrag zu Kommen. N Gabe Harnstoff da gezielter einsetzbar als ein Mineraldünger mit einem fungizid ausbringen ist da der Grundstein.
Und natürlich muss auch der Niederschlag passend sein....

Soweit mein Rezept der aber Getreide meist extensiver baut.... und auch nur soweit mein Theorie wiedergeben kann!

Mfg Andreas



Name: 208 antwortet um 15-12-2011 16:25 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
lese immer von weizenerträgen auch im trockengebiet zwischen 6,5 und 8 t/ha
ich denk mir das das mit geeigneten futterweizensorten auch 8-9t/ha ohne großen aufwand möglich sein sollten

Name: steyr18 antwortet um 15-12-2011 17:23 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
Wenn ich mir die Ages-Seite ansehe könnte deine Aussage schon stimmen (erste Grafik; gelbe Balken- sehr gute Böden).
Da muss dann aber sicher alle passen.
Zum Harnstoffeinsatz ist halt zu sagen, dass du dir deinen Bestand damit auch ruinieren kannst (verätzungen,...)

 

Name: martin2503 antwortet um 15-12-2011 17:24 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
Warum immer Weizen; Ich habe bei Roggen dieses Jahr 9Tonnen gedroschen. (Mahlroggen 240€/t.)
Ist sicher dankbarer als Weizen in der Fruchtfolge und einfacher in der Bestandesführung.

Name: 208 antwortet um 15-12-2011 17:28 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
@martin2503 von welcher gegend bist du
ich denk das war der ertrag von 2ha

Name: schellniesel antwortet um 15-12-2011 17:34 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
@martin2503

Bitte die genau bestandesführung schildern?

Einfacher bei solchen Ertragsleistungen?
Düngeaufwand ist dergleiche wie beim Weizen den um 3x düngen kommst nicht rum um solche Erträge zu erzielen und nun wenn 2-3x Halmverkürzer zusätzlich einfach für dich ist??

Bei extensiver Bewirtschaftung und Ertragserwartungen 3-5t ja sicher ist er dann einfacher als ein Weizen.
Aber um auf 9t zu kommen musst du aufgrund des geringe TKG schon fast Doppelt soviel Körner pro Ähre haben oder die doppelte anzahl pflanze je m² und sas ist im Roggen wohl kaum möglich!?

mfg Andreas

Name: JD6230 antwortet um 15-12-2011 18:05 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
Ich würde anstelle CAPO (Qualitätsweizen) einen Futterweizen aussäen, wenn du eh alles verfütterst. Diese haben ein höheres Ertragspotential. Außerdem ist Capo schon eine sehr alte Sorte - der Zuchtvortschritt ist da auch nicht zu vernachlässigen.

Auf Böden mit 70 Bodenpunkten und aufwärts ist ein Ertrag bei Roggen von 8-9 Tonnen sicher möglich. Ist aber auch sehr intensiv zu führen in diesem Fall (Wachstumsregler, Fungizid, angepasste Düngung).
Aber auf diesen Böden bringst du auch gute Weizenerträge zustande.



Name: 208 antwortet um 15-12-2011 18:06 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
sag ich ja ich denk der hat 2ha gemeint
@jd6230 welche futterweizensorten würdet ihr da verwenden

Name: cowkeeper antwortet um 15-12-2011 18:09 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
Beim Getreide kommts meiner Meinung nach nicht vorrangig auf den Düngereinsatz an. Viel ausschlaggebender ist eine intensive Fungizidbehandlung, zumindest im Feuchtgebiet. Habe bei Gerste schon 4000 kg gedroschen mit 120kg N und letztes Jahr 9000kg mit 90kg N, aber genauem Fungizid- und Wachstumsreglereinsatz.

lg cowkeeper

Name: schellniesel antwortet um 15-12-2011 18:23 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
@cowkeeper

Ja gerade im Feuchtgebiet ist der Getreideanbau eher Förderungstechnisch zu sehen daher auch selten eine intensiven Bestandesführungen und kaum ein Einsatz an Fungiziden (obwohl aufgrund der Klimatischen Verhältnisse noch intensiver nötig) und wenn dann nur mehr gegen die Ährenfusarien. Und Wachstumsregler auch eher selten!

Und so kommts das Ertragspotential in den Gegenden meist gar nicht genutzt wird.
obwohl Kammer und deren Pfalzenschutzreferenten die Herbstspritzung predigen sowie Herbizid also auch insektizid (Blattläuse/Gelbverzwergungsvirus) behandlungen Vorschlagen fährt oft auch aufgrund der Witterung niemand mehr im Herbst in den Bestand!
Oft würde es schon gehen aber da fehlt es alleine schon an den PSM den aufgrund der geringen Nachfrage deckt sich damit kaum ein Händler ein.
Auf Bestellung ist alles möglich nur dann ist der Preis auch entsprechend!

Und weil eben die Führung im Getreide offensichtlich schwieriger ist und um auf ertrag zu kommen sowieso,verzichten manche auf die Fördergelder und machen ihre SO steirische Fruchtfolge viel viel lieber. Weil eben Geringer Aufwand und trotzdem super Ertrag.
Wie gesagt feuchtgebiet und daher gefällts dem Mais da super!
Da hast zwar auch Fusarien aber im Ertrag merkt die keiner und in der mast ist die fruchtbarkeit auch wurscht...
Außerdem kannst die eh nicht im stehenden bestand mehr behandeln.

Mfg Andreas


Name: JD6230 antwortet um 15-12-2011 18:31 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
es gibt von mir hier sicher keine Sortennamen als empfehlung! Denn jeder Standort ist anders zu sehen - Feucht-/Trockengebiet, Höhenlage,.... . Da ist es sicher sinnvoller beim nächsten Landesproduktenhändler die gängigste Futterweizensorte zu nehmen. Der weiß sicher besser als ich, was für deine Region am besten passt.

@Schellniesel: In unserer Gegend (OÖ) wird sehr wohl eine Herbstunkrautbekämpfung von vielen LAndwirten gemacht. Kommt aber auch immer auf den Anbauzeitpunkt an. Nur die Spätsaaten werden im Herbst nicht mehr behandelt.


Name: martin2503 antwortet um 15-12-2011 18:38 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
cowkeeper
Genau das ist das "geheimnis" .
Also bei meinem Roggen: 25m³ Gülle vor dem Anbau, 1mal 200kg NAC, 1mal 100kg NAC, 1mal Herbzid, 2mal 0,75 Fungizid (Input), 1mal 0,4 Moddus für Standfestigkeit.
Sorte: Visello und Palazzo

Name: schellniesel antwortet um 15-12-2011 18:39 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
Ja wird eh fast Überall gemacht ist ja auch sinnvoll wenn man Intensiv bewirtschafftet!

Fragst aber mal meine Kollegen in der STMK??? Versteh die auch oft nicht den beim Dünger sparen viele nicht!
Alleine schon weil die Gülle angebracht werden muss....

mfg

Name: schellniesel antwortet um 15-12-2011 18:46 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
@martin2503
Bei den Düngergaben hast du nur einmal Wachstumsregler benötigt???
Erstaunlich!!!

Wie hoch stehen deine Roggensorten?

Bei uns sind 1,4m-1,60m bei zweimaliger Anwendung normal und geht verständlicherweise auch ins Lager.

Kann aber jetzt nix genaues sagen weil selber noch nie gebaut. Beziehe mich eher auf Aussagen eines Kollegen und meinen Beobachtungen.

Hatte als Spitzenertrag bisher auf 3 ha etwas mehr als 18000kg gereinigte Ware...
Sorte mir unbekannt!(vergessen)

Hatte aber auch schon oft nur die Hälfte! Auch aufgrund der fehlenden Spritzbereitschaft:-)

Mfg Andreas


Name: Jophi antwortet um 15-12-2011 20:31 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
Versteh gar nicht, wie Ihr mit so wenig Stickstoff zurecht kommt. Da brauche ich wesentlich mehr.

@ Andreas!
0,4 ltr. Moddus sind eine ganze Menge, damit kann man schon ordentlich bremsen.

Name: schellniesel antwortet um 15-12-2011 21:01 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
@jophi
mit über 140kgN/ha ist zuwenig??

25m³ Gülle ca 62kg
200kg Nac 54kg
100kg Nac 27kg
Summe ca143kgN/ha

laut Düngerechnervorgabe ist bei 120kg Schluss!

Name: may antwortet um 16-12-2011 11:13 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
lt lk düngerrechner gehts bei cc und über 8,5 t bis 150 N
hatte früher auch Roggen - wichtig ist dünn säen - besonders bei Hybriden (70 - 90 kg/ha)
Grund fürs aufhören war bei mir der Preisverfall (vor einigen Jahren) und der Stress bei der Ernte (möglichtst früh wegen der Qualität, aber trocken sollte er trotzdem sein)


Name: haapee antwortet um 16-12-2011 12:03 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
weizenerträge zwischen 8-9 tonnen sind keine hexerei wenn du einen halbwegs passenden standort hast.
mit sandböden im pannonischen raum wirst dich da schwer tun und in den alpentäler auf 800 m see ebenso.

heuer war ein durch die warme witterung bedingt ein äusserst gutes weizenjahr vorallem für grenzlagen.
8,3 tonnen verkaufsfähige ware mit 14,7-15,1 prozent protein und 78-82 hl gewicht direkt vom drescher waren bei mir heuer möglich.

die entscheidung fällt im frühjahr wie die bestände "gefahren" werden....da wasser bei mir nicht der begrenzende faktor ist sondern ich trockenes warmes wetter brauche um qualitätsweizen zu erzeugen!

bestandesführung für heuer war
frühjahrspritzung pointer sx+ipu
andüngung 250 kg 15-15-15
stabilan400 2 liter in stadium 25 zum gleich ziehen der bestände durch die warme witterung gute wirkung und schwefel und mangan mit gespritzt....

NAC 280 kg zum schossen + 1 liter stabilan400+0,25 moddus+ schwefel kurz vor oder beginn der grossen periode dh ich spritze gerne wenn die ähre schon gut 1 cm lang auch auf die gefahr hin ertrag zu kürzen denn erfahrungsgemäss steigere ich dadurch den protein gehalt und verzichte lieber auf ein paar hundert kilo ertrag denn meine mühle mag keinen weizen unter 14 protein....

nac 200 kg kurz vorm ährenschieben und noch kein fungizid heuer mitgenommen sollte man aber bei feuchter witterung durchgeführt werden

300 kg NAC bei voll entwickelter ähre und spritzung mit Prosaro + insektizid...wenn der dünger ein paar ähren trift ist das ned tragisch....

ertrag und qualität waren heuer phänomenal wobei eben die witterung hierbei den grundstein legt!

bei nass kaltem frühjahr usw kannst machen was du willst da ist das programm unrentabel.....
getreide will die sonne sehen!






Name: monsato antwortet um 16-12-2011 15:22 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
hay hapee

sagmal hast du dich nicht verechnet???????????

wie kannst du 247kgRN ausbringen wie scheibt man das in die auzeichnungen????????????????

Name: haapee antwortet um 16-12-2011 17:28 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
weizen unter 220kg reinstickstoff wird höchstens mahlweizen im feuchtgebiet von qualitäts oder premium keine rede......!

nachdem ich keine 10 km zur mühle habe die aber nur partien ab 14 prozent von den bauern direkt abnehmen und einigermassen gute qualitätszuschläge zahlen ist es rentabler als im lagerhaus futtweizen abzukippen.....und das ganze mit 140kg stickstoff zu düngen.....die mehrkosten von 130 euro durch den höheren düngungsaufwand werden mehr als kompensiert.....

wie man das dokumentiert das überlasse ich meinen sonderkulturen........(weihnachtsbäume)

Name: Jophi antwortet um 16-12-2011 17:30 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
Unter 200 kg/ha/N brauche ich den Weizenanbau gar nicht erst zu probieren. Meine Kollegen übrigens auch nicht. Eher mehr.
Auch bei Wintergerste sind ca. 175 kg/ha nötig um 80 dt und mehr zu erzeugen.
Der begrenzende Faktor bei uns ist halt das Wasser, wenn ich natürlich schon vor dem Ährenschieben sehe, daß das Wasser nicht reicht, dann spare ich schon beim Stickstoff.

Name: biolix antwortet um 16-12-2011 17:58 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
Nabend !

jetzt will ich nicht hussen, echt nicht, aber wenn ihr mal nur nachdenkt, das man für 1 kg N rund 2 Liter Erdöl braucht, was ihr da pro ha an fossiler Energie einbringt ?

lg biolix

p.s. hapee mich wundert jetzt nicht mehr, bist auch bei UBAG auch noch dabei ?

Name: MUKUbauer antwortet um 16-12-2011 18:45 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
Hi

25m3 Gülle vorm Anbau ist bei Rindergülle mit Glück und wenn Stroh da ist im folge Jahr noch ca. die Hälfte da
gibst die Gülle im Frühjahr drauf hast mehr davon - wenn ihr schon von sparen redet schmeißt nicht da soviel Geld weg ...

Roggenanbau vorallem die Hybridroggen sind wenn sie gut übern Winter kommen sind etwas einfacher zu handhaben, weil sie nicht so Septoriaanfällig sind für meine steirischen Kollegen hier die Futterware brauchen ...

Schnellniesel - was hast du denn da für ein Vorgabe das du Weizen nur mit 120kg Düngen darfst ? wenn du mit 5 to einverstanden bist mag das stimmen ...

Getreide ist eben nicht so einfach anzubauen und hand zu haben wie Mais ....

@ hapee - egal wie du es macht, ich würd´s nicht in ein öffentliches Forum schreiben - das ist und bleibt eine Straftat - wenn ich auch der Meinung bin das viele Bauern beim Getreide noch soviel Geld liegen lassen






Name: Felix05 antwortet um 16-12-2011 19:22 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
Guten Abend,

ich hab` gerade zu Abend gegessen.
Mischbrot und so bissel Wurst und Salat und was man halt so reinschiebt.
Da komme ich direkt ins Nachdenken, was so alles im Brot ist...

Guten Hunger und nen schön Amd noch, Lutz!

Name: Bauernprofi antwortet um 17-12-2011 18:50 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
jophi, an deiner stelle würde noch einmal über den getreideanbau nachdenken, wer braucht den soviel dünger um diesen durchschnittlichen ertrag erzielen zu können. deine düngerbilanz im öpul möchte ich mal sehen! bei dir darf die kammer auch keine n-min proben ziehen. und dann wundern wir uns bauern das die n werte im grundwasser nicht zurück geht. und dann die unötigen kosten für den zuviel eingekauften dünger ohne rechnung.

Name: schellniesel antwortet um 17-12-2011 18:59 auf diesen Beitrag nach oben

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weizenertrag
@mukubauer

Wir haben über den Roggen diskutiert und da ist laut meiner Düngeberechnung eben Ertragslage Hoch2 bei 140kg/ha Schluss weil Hoch 3 (CC 150kgN) gibts in meinem Fall (ubag) eben nicht!

Wenns nach CC geht sind die Werte die ihr so düngt ja auch jenseits von gut und böse!

Bei uns dürfen nur die wenigsten 210kgN/ha und Jahr ausbringen und das im Stickstoffverwerter Nr1 dem Mais und ihr schert euch um das im Getreide rein gar nix wie es mir scheint!

Wasserschongebiet sind wir bei 170kgN/ha!

Mich wunderts net!
Jeder muss immer Übertreiben und wenn dann wieder die N Ausbringmenge reduziert wird weil wieder in Bach, Brunnen und Grundwasser haufenweise Nitrate gefunden werden.....

War jetzt zwar was ich so mitbekommen habe nie der Fall aber mehr als 100kgN/ha geht auf einmal bei uns nicht! Hanglage mehr als 10%
Wenn mehr hin soll muss man die Düngegaben aufteilen! Also schon wieder mit Kosten verbunden!

Die Wg heuer mit 6t war schon nicht ganz schlecht und die Hat 110kgN/ha bekommen und die Hauptmenge weil sie stark ausgewintert hatte im Frühjahr mit 80kg.....

Mfg Andreas


Name: haapee antwortet um 18-12-2011 16:18 auf diesen Beitrag nach oben
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weizenertrag
winterweizen rohertrag pro hektar für heuer da glücklicherweise gleich verkauft für alle meine partien weil jede über 14,5 rohprotein und top sedi u kleber werte ca 2160 euro.
transportkosten und umschlagskosten minimal da nur 15 min anfahrt.
den meisten kollegen im zentralraum hats die proteine verwässert......dh viel zu wenig spätdünger....
die mühle meinte aus OÖ ist diese weizenqualität selten und die haben heuer mit den qualitätsparametern gar keinen bekommen....

rohertrag lagerhaus futterweizen produktion bei 9,5 tonnen.....1600 euro!

fast idente maschinenkosten und meine dünger mehrkosten von ca 130 euro und die überfahrt machen keine 600 euro differenz aus!

dh ich habe mit der guten bestandenführung ca 500 euro netto mehr vom acker geholt als die futterweizen kollegen... noch dazu bei den geringen transportkosten lagerhaus 15 km anfahrt.

nicht jedes jahr ist gleichwertig bei den qualitätszuschlägen und düngungskosten.
darum auch jedes jahr eine andere intensität.

ob die qualitätsbezahlung über das hohe rohprotein der mühlen gerechtfertig ist das stelle ich selbst in frage aber entweder futtweizen produzieren da schaffst mit 170 kg reinstickstoff auch schon ordentliche erträge.
aber die qualität fährt erst ab 200 kg reinstickstoff auf.

ein guter weizenbestand richtung 10 tonnen braucht über 230 kg reinstickstoff!
nachfrucht meistens begrünung oder raps.... darum sogar mit bodenuntersuchung keinerlei signifikanten düngungsüberhang alles schon schwarz auf weiss mit bodenuntersuchung im herbst ausgetestet!
ich baue weizen immer nach silomais an darum von vornherein 20 kg N mehr.


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In den letzten Jahren mussten wir uns daran gewöhnen, dass die Einflussfaktoren auf unsere Preise vielschichtiger und unabhängiger von Angebot und Nachfrage an Agrargütern wurden. In diesem Frühjahr reduziert sich hingegen wieder alles auf das Wetter und die Aufwuchsbedingungen.

Bange Blicke auf das Getreideangebot 2011

Angesichts der knappen Marktversorgung, einer lang anhaltenden Frühjahrstrockenheit und kräftig gestiegener Preise ist die Nervosität am Getreidemarkt deutlich spürbar.

Der globale Weizenmarkt

Weizen ist das am meisten gehandelte Gut der Welt, der Handel mit Weizen nimmt zu. Doch nicht nur die Mengen sind in Bewegung, auch in der Anbieter- und Abnehmerstruktur verändern sich die globalen Gewichte. In den nächsten Jahren ist mit einigen Veränderungen zu rechnen.

Spätdüngung bei Weizen

Die Spätdüngung soll bei Mahl- und Qualitätsweizen im Allgemeinen ab Erscheinen des letzten Blattes vor der Ähre abgeschlossen sein. Je nach Produktionsziel sind die Empfehlungen unterschiedlich.

Internationale Getreidemärkte auf der Rückkehr zur Normalität

Die ärgsten Bocksprünge der Notierungen an den internationalen Getreide-Terminbörsen scheinen fürs Erste wieder vorüber zu sein.

Unkräuter im Weizen bekämpfen

Während die Unkrautbekämpfung bei Wintergerste bereits im Herbst oder zeitigen Frühjahr erfolgt ist, sollte nun auch die Herbizidbehandlung bei Winterweizen abgeschlossen werden.

Ausbringungsverbot von N-hältigen Düngemitteln zu Ende

Laut Nitratsonderrichtlinie hat das Ausbringungsverbot für N-hältige Düngemittel am 15.02.2011 geendet. Bei "Vorbeugendem Boden- und Gewässerschutz" endete das Ausbringungsverbot mit Ablauf des gestrigen Tages.

Getreidevermarktung

Die Preisrallye der weltweiten Leitnotierungen bei Getreide hält seit Monaten an. Auch am österreichischen Kassamarkt jagt ein Rekord den anderen. Für den Landwirt gilt, diese Preissteigerung intelligent zu nutzen.

Neues Pflanzenschutzmittelgesetz

Im kommenden Jahr treten neue Bestimmungen im Bezug auf Pflanzenschutzmittel in Kraft. Für den Landwirt bietet das neue Pflanzenschutzmittelrecht sowohl Licht als auch Schatten.

Bio-Ackerbau: Schräg denken, um Lösungen zu sehen

Eine der größten Herausforderungen des Bio-Ackerbaus ist im Bereich der Krankheits- und Schädlingsbekämpfung zu finden. Doch auch hier lassen sich Lösungen finden.

Gentechnik: EU-Umweltminister für nationale Anbauverbote

Nach den Vorstellungen von EU-Verbraucherkommissar John Dalli sollen die EU-Mitgliedstaaten mehr Mitspracherechte beim Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in der Landwirtschaft bekommen.

Bauern fordern Fairness in der Brotpreis-Diskussion

Preiserhöhungen bei Gebäck nicht durch gestiegene Getreidepreise zu rechtfertigen.

Getreide: Globale Nachfragehektik und Preishausse abgeschwächt

Am Weltmarkt gaben die Notierungen für Weizen und Mais diese Woche spürbar nach. Österreichische Kassamarktpreise zogen aber neuerlich an.

Getreidepreis steigt weiter

Die Getreidepreise befinden sich weiter im Steigen. Ein Grund dafür ist der ebenfalls anziehende Maismarkt.

Düngermarkt: Stickstoffpreise steigen rasant an

Die Düngerpreise steigen weiter an. Als Grund wird von Produzenten die starke Nachfrage genannt.

Australien erwartet gute Gerste- und Weizenernte

Australien erwartet eine gute Getreideernte 2010/11. Die Grundlage dafür haben überdurchschnittliche Regenfälle in den östlichen Bundesstaaten gelegt.

Russland fällt als großer Weizenexporteur aus

Russland muss aufgrund der Jahrunderhitze einen gewaltigen Produktionseinbruch bei Weizen hinnehmen. Die USA und EU könnten davon profitieren.

Getreideernte 2010 hinter Vorjahresergebnis

Die heurige Getreideernte wird mit 2,7 Mio. t um 8% unter dem Vorjahresniveau liegen. Vor allem bei Futtergetreide sind die Ernteeinbußen eklatant.

FAO hält globales Weizenangebot für ausreichend

Trotz der gegenüber dem Vorjahr geringerer Ernte der Nordhalbkugel rechnet die FAO mit einem ausreichenden Angebot an Weizen.

Spekulationen mit Agrarprodukten sollen eingedämmt werden

Geht es nach der EU-Kommission, so sollen zukünftig Spekulationen auf Agrarprodukte stark eingeschränkt werden.

Herbst-Unkrautbekämpfung in Getreide

Unkrautbekämpfung im Herbst oder im Frühjahr? Diese Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab, die in ihrer Wichtigkeit je nach Betrieb verschieden zu bewerten sind. Besonders für Wintergerste gibt es aber sehr viele Gründe, eine Behandlung im Herbst durchzuführen.

Sortenwahl: Weizen und Dinkel

Der Weizenmarkt ist von dynamischen Entwicklungen geprägt. Angebotsverknappungen sind für gestiegenen Preise mitverantwortlich. Es gilt, die Vielfalt an Sorten und Neuzüchtungen für den betrieblichen Erfolg gezielt zu nutzen. Für die Ertragsbildung ist das Ausmaß der Pflanzenentwicklung im Herbst oft maßgebend – es gibt jedoch kein Patentrezept für die Saatzeit.

Futter: Auswuchsgetreide verfüttern?

Die feuchte Witterung hat stellenweise zu erhöhtem Auswuchs im Getreide geführt. Welche Auswirkungen hat der Auswuchs auf die Futterqualität und den praktischen Einsatz in der Tierfütterung?

Getreide- und Futtermittelknappheit in der EU kein Thema

Die Europäische Kommmission hat Befürchtungen einer Getreideknappheit vom Tisch gewischt, berichtet Agra Europe.

Wertanteil des Weizens im Brot bleibt niedrig

In den Medien lauten die aktuellen Schlagzeilen „Brot wird teurer, weil die Getreidepreise steigen“. Tatsächlich haben die Getreidepreise seit Anfang Juli um mehr als die Hälfte zugelegt. Bei höheren Getreidenotierungen verteuert sich die Produktion von Mehl und damit auch die Herstellung von Brot.

WTO gegen Weizen-Exportbeschränkungen

Der Generaldirektor der Welthandelsorganisation WTO, Pascal Lamy, hält wenig von Weizen-Ausfuhrbeschränkungen, wie sie zuletzt Russland wegen der Dürreverhängt hat. Beschränkungen für Exporte seien um nichts besser als solche für Importe, betont Lamy laut APA in Bezug auf verschiedene Medieninterviews.

Globaler Weizenbedarf übertrifft Angebot

Entgegen ursprünglichen Erwartungen zeichnet sich in dieser Saison weltweit ein Defizit bei Weizen ab. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) schätzt die Angebotslücke in seinem soeben veröffentlichten Bericht auf rund 19 Mio. t, teilt die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) in Bonn mit.