Tagebuch
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die Bauern brauchen einem nicht leidtun Hallo stb, hab mir aus deinem Beitrag diesen Satz hereinkopiert. Und immer wird eines war bleiben: Bauer sein ist im Prinzip ein schöner Beruf, aber nur von der Liebe allein kann man auf Dauer nicht leben. Sehe ich auch so, ist wie bei einer Liebesbeziehung:-)), man kann auch nicht auf Dauer diesen Zustand erhalten, aber wenn ein gutes Gefühl einer Zusammengehörigkeit bleibt, wenn die freundschaftlichen Gefühle erhalten bleiben, dann ist es nicht schlecht um diese Beziehung bestellt :-))) Das Problem in der Landwirtschaft sehe ich in der Vereinzelung, jeder schuftet auf dem Hof in der Regel mit der Familie dahin- und versucht sein Bestes. Da über Probleme nicht gesprochen wird, meint jeder, dass nur er diese Probleme hätte und merkt nicht, dass andere mit den ganz gleichen oder ählichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Es ist viel einfacher, einen Sündenbock zu haben, der Frau zu zeigen, wer der Herr im Hause ist, den Junior zusammen zu stauchen, weil er wieder viel zu wenig gemacht hat, oder auf die Politik und die EU zu schimpfen, als sich selbst auf den mühevollen Weg zu machen, um ein bisschen genauer zu schauen und quer zu denken. Es kostet sehr viel Kraft und Energie und man steht ganz schnell draussen, gehört nicht mehr dazu- aber nur in der Auseinandersetzung mit sich selbst kommt man weiter. Und das interessante, mit dieser Auseinandersetzung wächst die Einsicht, dass ein ehrlicher Umgang miteinander sehr viele Probleme lösen könnte. Der Weg zur Quelle führt immer gegen den Strom. frdl. Gr. regi
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