Direktvermarktung von Enteneiern

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Name: AnimalFarmHipples 11-02-2011 04:45 nach oben

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Direktvermarktung von Enteneiern
Meine Laufenten haben jetzt endlich mit dem Eierlegen begonnen.
Mein Nachbar hat angeboten, die Eier am Bauernmarkt für mich zu verkaufen bzw. die nicht verkauften in seiner Hofbäckerei (deren Produkte er ebenfalls direkt vermarktet) zu verwenden.

Allerdings werde ich aus der Eier-Vermarktungsnorm-Verordnung BGBl. II Nr. 365/2009 nicht schlau :

http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2009_II_365/BGBLA_2009_II_365.pdf

Nach § 1 Abs.2 gilt diese Verordnung nämlich nicht für Abhof- oder Haustürverkäufe; soweit so gut.

Nach § 1 Abs.3 auch nicht für Verkäufe auf Märkten - "ausgenommen die Vorschriften zur Kennzeichnung der einzelen Eier gemäß §5".

§ 5 sieht aber eine Kennzeichnung nur für Eier der Güteklassen A und B vor, § 1 Abs.4 verbietet aber für Abhof-, Haustür- und Marktverkäufe eine Einteilung in Güteklassen.

Wenn ich das also richtig verstehe, müssen meine Enteneier auch für den Marktverkauf nicht gekennzeichnet werden, weil ja ohnehin keine Güteklassen-Einteilung zulässig ist und die Kennzeichnungspflicht eine Güteklassen-Einteilung voraussetzt.

Oder übersehe ich da jetzt etwas ?

Name: Moarpeda antwortet um 11-02-2011 12:46 auf diesen Beitrag nach oben

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@AFH

leicht hast du es nicht als juridisch gebildeter bauer, weil ein anderer sagt sich: wer lang fragt geht weit irr ;-))

wenn du nicht zu weit weg wärst könnten wir in´s geschäft kommen und ich brüte die eier im brutapparat aus,
(sofern du einen erpel dabei hast, erkenntlich an der aufgeringelten schwanzfeder).

lange hast du enteneier ohnehin nicht, weil sie relativ kurz im frühjahr legen
und zum essen sind sie auch nicht die sensation,
angeblich auch wegen salmonellen nicht unbedenklich.


Name: helmar antwortet um 11-02-2011 15:21 auf diesen Beitrag nach oben

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Kommt auf die Rasse an, ob man den Erpel so leicht erkennt.....bei den Laufenten ist der der dauernd "motschkert".......der Mann!
Mfg, Helga

Name: Felix05 antwortet um 11-02-2011 15:42 auf diesen Beitrag nach oben

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...und bei den Pekingenten ist´s der mit den Schlitzaugen, der kein "R" splechen kann.

Gruß, Lutz!

Name: AnimalFarmHipples antwortet um 12-02-2011 07:26 auf diesen Beitrag nach oben

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Meine Laufenten sind klassisch gefärbt - Weibchen braun, Erpel flaschengrün (seit er einmal mit dem Eber ins Gewächs geraten ist, geht er auch wie ein Besoffener ... war ein Trümmerbruch am Oberschenkel, der operiert wurde, aber dem Sexleben zum Glück keinen Abbruch geleistet hat).

Enteneier haben durchaus Vorteile, zB für Leute mit Hühnereiweißallergie oder auch zum Backen, wenn der Kuchen schön gelb werden soll.
Dort wo ich meine Enten herhabe, legt ein Weibchen angeblich bis zu 200 Eier im Jahr. Insofern zahlt es sich schon aus, über Vermarktungsmöglichkeiten nachzudenken.

Und da verstehe ich, wie schon gesagt, nicht, welche "Vorschriften zur Kennzeichnung der einzelnen Eier" beim Marktverkauf gelten sollen ?

Btw.: Ich habe bislang auch noch keine Vorschrift gefunden, die gegen eine Etikettierung mit "bio" oder "Freiland" spräche ?

Name: helmar antwortet um 12-02-2011 09:20 auf diesen Beitrag nach oben

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Hallo AFH....Bio? Vorsicht! Denn wenn du deine Enteneier als Bio verkaufen willst, MUSST du entweder bei einem Bioverband sein oder als Kodexbetrieb bei der BH/Landesregierung gemeldet sein und dich auch kontrollieren lassen. Freiland würde ich sagen wäre da problemloser.
Mfg, Helga

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